DE2356000B2 - Möbelscharnier - Google Patents
MöbelscharnierInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Möbelscharnier mit einem als langgestreckter Tragarm ausgebildeten Anschlagteil,
der auf einer an der Tragwand des Möbelstücks angeordneten Montageplatte in Längsrichtung einstellbar
verschieblich geführt und durch eine Befestigungsschraube in der gewünschten Stellung auf der
Montageplatte festlegbar ist, wobei an den einander zugewandten Führungsflächen von Tragarm und Montageplatte
Haltezacken bzw. Rippen vorgesehen sind, die eine Vorjustierung der Relativstellung von Tragarm
und Montageplatte bei nicht angezogener Befestigungsschraube ermöglichen und der Tragarm zwei in Abstand
nebeneinanderliegende, seitlich bei einer Längsverschiebung des Tragarms relativ zur Montageplatte
federnd nachgiebige Elemente und eine in den Tragarm eingeschraubte Justierschraube aufweist.
Beim bekannten in dieser Weise ausgebildeten Scharnier (DE-GM 19 10 423) sind die zusammenwirkenden
Haltezacken bzw. Rippen an relativ starkwandigen oder massiven Wänden des Tragarms bzw. der
Montageplatte vorgesehen, die daher einer elastischen Verformung einen hohen Widerstand entgegensetzen.
Beim bekannten Scharnier erfordert die Längseinstellung des Tragarms deshalb eine verhältnismäßig große
in Verstellrichtung wirkende Kraft, die durch den bloßen Druck der Hand kaum erzeugbar ist. Zur
Verstellung dieses Scharniers sind deshalb Möglichkeiten zum Ansetzen eines Schraubenziehers vorgesehen,
mit dem der Tragarm in die gewünschte Lage relativ zur Montageplatte gehebelt werden kann. Die hohen
erforderlichen Versteilkräfte führen außerdem bei mehrfacher Verstellung des Scharniers zu einer
vergleichsweisen hohen Abnutzung der zusammenwirkenden Haltezacken und Rippen.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Scharnier zu schaffen, dessen Montage
und genaue Längsjustierung auf der an der Tragwand des Möbelstücks vormontierten Montageplatte erheblich vereinfacht ist
Ausgehend von einem Möbelscharnier der eingangs
erwähnten Art wird diese Aufgabe ernndungsgemäß dadurch gelöst, daß die federnden Elemente gabelartig
auslaufende Zinken bilden und daß die Haltezacken im Bereich der federnd nachgiebigen Enden der Zinken
vorgesehen sind. Durch diese Ausbildung der federnd nachgiebige ι Elemente als gabelartige Zinken und die
Anordnung der Haltezacken an den Enden dieser Zinken ist es möglich, die Montage des Tragarms durch
einfaches Aufschieben auf die Montageplatte vorzunehmen, wobei die Federkraft, mit welcher die Haltezacken
in die zwischen den Rippen der Montageplatte gebildeten Vertiefungen gepreßt werden, durch Bemessung der Dicke der Zinken in Abhängigkeit von ihrer
Länge so gewählt werden kann, daß die Haltezacken während des Montagevorgangs mit nur geringer
erforderlicher Kraft über die Rippen gleiten, wobei aber gewährleistet ist, daß die einmal gewählte Längseinstellung sich nicht von selbst — beispielsweise infolge des
Gewichts der Tür —, sondern nur bei Ausübung einer zusätzlichen Handkraft verstellt Neben der Vereinfachung der Türmontage und der Verringerung der
Abnutzung der Haltezacken und Rippen wird hierdurch auch die genaue Längseinstellung des Tragarms auf der
Montageplatte sehr einfach, da hierzu die Tür des Scharniers nach dem Aufschieben des Tragarms auf die
Montageplatte lediglich von der öffnung in die Schließstellung gebracht und dann in ihrem seitlichen
Randbereich von Hand ein solcher Druck auf sie ausgeübt werden muß, daß die Innenfläche der Tür
gerade an der Stirnkante des Korpus des Möbelstücks anliegt Dann ist die bei geöffneter Tür in der Regel nur
durch mehrfaches probeweises Verstellen erreichbare Längsstellung des Tragarms exakt eingestellt und diese
Einstellung bleibt auch bei einem anschließenden öffnen der Tür zum Zweck der endgültigen Fixierung
durch Anziehen einer Befestigungsschraube erhalten.
Ein gegabeltes Tragarmende, das eine in der Funktion ähnliche Montage erlaubt, ist zwar bei einem anderen
bekannten Scharnier (DE-PS 21 02 271) bekannt, jedoch
sind bei diesem bekannten Scharnier die durch die Gabelung entstehenden Zinken des Tragarms nicht
federnd nachgiebig ausgebildet. Vielmehr wird ein gesondertes kreisbogenförmiges Federelement benötigt, welches mit einer Querriffelung auf der Oberseite
des Tragarms zusammenwirkt Dadurch ist nicht nur der konstruktive Aufwand des bekannten Scharniers vergleichsweise höher, sondern eine Justierverstellung in
der aus dem Schrankinnern herausgerichteten Tragarm-Längsrichtung erfordert auch das Einführen eines
Werkzeugs in eine öffnung im schrankinneren Ende der zu einem Montagegehäuse umgestalteten Montageplatte, da nur so das die Verrastung mit dem Tragarm
bewirkende Ende der Feder aus der Querriffelung entrastet werden kann. Es ist klar, daß dieses Entrasten
der Blattfeder von der Schrankrückseite aus äußerst unbequem ist, zumal der Vorgang wegen des geschlossenen Montagegehäuses nicht beobachtet werden und
keinesfalls bei geschlossener Tür erfolgen kann.
Bei einer ersten vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Möbelscharniers sind die Haltezakken auf den Außenseiten der beiden Zinken angebracht,
während die ihnen zugeordneten Rippen auf den einander zugewandten Flächen von zwei außen neben
den Zinken befindlichen Längsstegen der Montageplatte liegen. Der Tragarm ist dann vorzugsweise von
U-förmigem, zur Montageplatte offenem Querschnitt aus Stahlblech gefertigt, und die beiden Zinken stellen
Verlängerungen des Tragarmrückens in Form von in einer Ebene liegenden ebenflächigen Zungen dar, die
die Haltezacken an ihren Außenkanten tragen und die beim Einschieben in den Raum zwischen den beiden
Längsstegen innerhalb ihrer Ebene federnd nachgeben.
ίο Die den Tragarm auf der Montageplatte haltende
Befestigungsschraube kann durch den Schlitz der Zinken hindurch in die Montageplatte eingeschraubt
werden und die Festlegung des Tragarms wird durch Festklemmen der Zinken mittels des Schraubenkopfes
der Befestigungsschraube bewirkt, wobei es möglich ist,
die Sicherheit dieser Befestigung noch dadurch zu erhöhen, daß die beiden einander zugewandten
Randkanten der Zinken und/oder die untere Fläche des Kopfes der Befestigungsschraube derart in Richtung zur
Montageplatte konvergieren, daß die Zinken beim Einschrauben der Befestigungsschraube durch Keilwirkung aufgespreizt werden. Bei einem anderen vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die
Ausgestaltung so getroffen, daß die Haltezacken auf den
Innenseiten der beiden Zinken angebracht sind,
während die ihnen zugeordneten Rippen auf den Außenflächen von zwei zwischen den Zinken befindlichen Längsstegen bzw. eines breiten Längssteges der
Montageplatte liegen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Schnittansicht durch den Tragwand-Anschlagteil eines ersten Ausführungsbeispiel des Möbel-
Scharniers mit durch die Längsmittelebene des Tragwand-Anschlagteils gelegter Schnittführung;
F i g. 2 eine Draufsicht auf den in F i g. 1 gezeigten Tragwand-Anschlagteil;
schlagteil eines zweiten Ausführungsbeispiels des Scharniers gesehen in Richtung der Pfeile 11I-I1I in
Fig. 4; und
Fig.4 eine Draufsicht auf den in Fig.3 gezeigten
Tragwand-Anschlagteil.
Wie aus Fig. 1 und 2 erkennbar ist, ist auf der Tragwand 1 des Möbelstücks in der üblichen Weise
zunächst die Montageplatte befestigt. Im Unterschied zu den meist benutzten Ausführungsformen ist hier die
Montageplatte in zwei Teile unterteilt, nämlich in eine
Grundplatte 2, die aus Kunststoff bestehen mag und die
mit zwei in Bohrungen der Tragwand 1 eingeschlagenen Haltezapfen 3 an dieser Wand befestigt ist, sowie einen
Oberteil 4, beispielsweise aus Metall, das dazu dient, die beiden Zinken 5 des Tragarmes 6 aufzunehmen. Diese
Unterteilung der Montageplatte ist an sich nicht unerläßlich. Man könnte die Montageplatte auch als
einheitlichen Bauteil ausbilden, jedoch ist dann die Herstellung aus Metall zweckmäßig, damit die mit den
Rippen ausgestatteten Längsstege die erforderliche
mechanische Festigkeit besitzen.
Es ist unwesentlich, wie das Scharniergelenk beschaffen ist, über das der Tragarm 6 mit dem anderen, an der
Tür zu befestigenden Anschlagteil verbunden ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenom-
b5 men, daß es sich hierbei um ein aus zwei Lenkern
bestehendes Gelenkviereck handelt, das tragarmseitig in den beiden Bohrungen 7 jeder der beiden Wangen
des Tragarms 6 gelagert ist.
Wie es die beiden Darstellungen erkennen lassen, handelt es sich bei den beiden Zinken 5, die die
Verlängerung des Tragarmrückens darstellen, um ebenflächige Zinken, die innerhalb der Ebene, in der sie
liegen, um einen solchen Betrag federnd zusammengedrückt werden können, daß es möglich ist, dieses einer
zweizinkigen Gabel ähnelnde Gebilde mit seinen die Haltezacken 10 tragenden Enden in den Zwischenraum
zwischen den beiden gerippten Längsstegen 8 hineinzuschieben. Es ist ersichtlich, daß nach erfolgtem
Einschieben die federnde Kraft der beiden Zinken 5 dem Tragarm 6 eine gewisse Sicherung gegen Längsverschiebungen gibt.
Für das endgültige Festhalten des Tragarms 6 in der eingestellten Stellung während des späteren Gebrauchs
des Möbelstücks genügt diese halternde Kraft der beiden federnden Zinken 5 natürlich nicht. Infolgedessen ist auch hier die übliche Befestigungsschraube 9
vorgesehen. Diese greift mit ihrem Kopf über die oberen Flächen der beiden Zinken 5. Nach erfolgtem
Anziehen der Schraube 9 sind die beiden Zinken 5 somit durch den Schraubenkopf gegenüber der oberen Fläche
des Oberteils 4 festgeklemmt, so daß ein federndes Zusammendrücken der beiden Zinken 5 und ein
Herausgleiten aus dem Zwischenraum zwischen den beiden Längsstegen 8 dann nicht mehr möglich ist. Man
kann die halternde Wirkung der Befestigungsschraube 9 ggf. auch noch verbessern, indem man die einander
zugewandten Kanten der Zinken 5 oder aber die untere Fläche des Schraubenkopfes oder alle drei Flächen in
Richtung zur Montageplatte konvergieren läßt. Dann wird bei festem Anziehen der Befestigungsschraube 9
nicht nur ein Festklemmen dieser beiden Zinken auf der oberen Fläche des Oberteiles 4 bewirkt, sondern die
Zinken werden auch noch in Richtung ihrer Ebene auseinandergetrieben und infolgedessen mit ihren
Haltezacken 10 in den Rippen der Längsstege 8 mit besonders starker Kraft verankert
Zur Befestigung des Oberteiles 4 der Montageplatte
auf der Grundplatte 2 dient hier eine Schraube 11, deren
Gewindeschaft durch einen quergerichteten Längsschlitz 12 hindurchgeführt ist, so daß das Oberteil 4
gegenüber der Grundplatte 2 um einen geringen Betrag seitlich verschoben werden kann. Auf diese Weise ist
auch in der Querrichtung eine geringfügige Justierung möglich und somit eine Höhenverstellung des Scharniers. Die genaue Führung für diese Querverschiebung
wird durch zwei an der Grundplatte 2 angebrachte Querleisten 13 bewirkt, die in entsprechende Nuten des
Oberteils 4 eingreifen.
Zu erwähnen ist schließlich noch die Justierschraube 14, deren Ausbildung von der sonst üblichen Form
abweicht Diese Justierschraube ist zwar auch in die Rückenfläche des Tragarmes eingeschraubt Sie stützt
sich aber nicht mit ihrer Spitze auf der Montageplatte ab. Sie ist vielmehr unterhalb des Schraubenkopfes mit
einer Ringnut 15 versehen. In diese Ringnut greifen die beiden Randstreifen eines Längsschlitzes 16 ein, der in
einer den Tragarm 6 übergreifenden Brücke, einen Steg 17, des Oberteils 4 der Montageplatte angebracht ist
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 und 4 zeigt
ein konstruktiv etwas abgewandeltes Möbelscharnier. Auch hier ist eine unterteilte Montageplatte benutzt,
und zwar besteht diese aus einer Grundplatte 22, die mit
Hilfe von Haltezapfen 23 an der Tragwand 21 befestigt wird, und dem Oberteil 24, das seinerseits an der
Grundplatte 22 festgeschraubt wird, und zwar hier mittels einer Schraube 31, die von unten her
eingeschraubt ist und deren Schraubenzieherschlitz ar ihrer von oben zugänglichen Endfläche angebracht ist.
Das Oberteil 24 hat die Form einer nach oben offener Rinne, und zwar hat der Längsschlitz dieser Rinne die
Querschnittsform eines umgekehrten T. In dieser Längsschlitz greifen zwei mit Ringnuten versehen«
Schrauben, die Schraube 29 und die Justierschraube 34 sogenannte Halsschrauben, ein. Die beiden Längswände
dieses rinnenförmigen Oberteils 24 sind am rechter
ίο Ende außen mit senkrechten Rippen 18 versehen. Dei
Tragarm 36 seinerseits, der vom linken Ende hei aufgeschoben wird, hat am Ende auf den Innenflächer
seiner beiden Wangen, der Zinken 25, die erwähnter Haltezacken 20. Die Enden der beiden Wangen sind ar
ihren oberen Kanten durch Längsschlitze von de!
beiden dadurch gebildeten freien Zinken elastisch
nachgeben können.
24 aufgeschoben, so wird er in der erreichten Stellung
durch seine Haltezacken 20 in Zusammenwirken mil den beiden senkrechten Rippen 18 der Montageplatte
vorerst festgelegt Wenn der Tragarm dann nachher ir seine genau richtige Stellung geschoben ist, so wird ei
schließlich mittels der Schraube 29 festgeklemmt unc mittels der Schraube 34 justiert. Statt der dargestellter
Befestigungsschraube kann auch ein an den Tragarm 3t angespritztes T-Stück benutzt werden, das in Längsrichtung geteilt und mit einer Spreizschraube ausgestattet
ist. Die Druckflächen dieses T-Stücks werden zweckmä ßigerweise geriffelt ausgeführt
Diese Ausführungsform gemäß Fig.3 und 4 kanr
auch für Kreuzgelenkscharniere benutzt werden, die einen öffnungswinkel bis zu 180" ermöglichen.
Diese Scharniere können die Serienfertigung vor Möbeln vereinfachen, beschleunigen und dadurch
verbilligen. So können einerseits die Montageplatten ir fortlaufendem Arbeitsgang an die Tragwände dei
durchlaufenden Schranke angeschlagen werden, wäh
rend in gleicher Weise in fortlaufendem Arbeitsgang die
Scharniere mittels ihrer Tür-Anschlagteile an den Türer befestigt werden. Das Anbringen der in dieser Weise
mit den Scharnieren ausgestatteten Türen an der Tragwänden erfolgt dann schnell und einfach dadurch
daß die Tragarme dieser Scharniere in die Führung dei Montageplatten eingeschoben werden, und zwar ohne
besondere Beachtung der im Endergebnis notwendiger Genauigkeit Das Einschieben erfolgt nur so weit daC
die Haltezacken des Tragarmes mit den gerippter
festzuhalten, wie es dann für die Fortsetzung de;
geschlossen, und sie wird dann an ihrer gehaltener
Randkante fest gegen die schmale Randfläche dei Tragwand gedrückt Auf diese Weise wird die gam
genaue Passung erzielt Im Anschluß hieran wird die Tüi wieder geöffnet Auch für diesen weiteren Teilschritt
des Arbeitsganges genfigt die vorläufige Halterung, urr ein ungewolltes Verschieben des Tragarms, d.h. eir
nachträgliches Verstellen, auszuschließen. So kanr nunmehr bei geöffneter Tür die endgültige, und zwai
absolut sichere Befestigung des Tragarmes an dei
Montageplatte mittels der für diesen Zweck beibehaltenen Befestigungsschraube vorgenommen werden.
Derartige Scharniere können für verschiedene Lochabstände der Tragwand benutzt werden. So haber
sich für die Anbringung der Haltezapfen 3 bzw. 23 einige unterschiedliche Abstände der Einsteckbohrungen von
der Randkante der Tragwand 1 bzw. 21 eingeführt. Diesen unterschiedlichen Verhältnissen kann das
Scharnier gemäß der Erfindung Rechnung tragen. Es brauchen die gerippten Flächen nur entsprechend lang,
gemessen in Längsrichtung der Montageplatte, ausgeführt zu werden. Dadurch, daß es möglich ist, mit einer
einzigen Type unterschiedliche Bemessungen Rechnung zu tragen, ergeben sich größere Fertigungsserien, was
zu einer Verbilligung der Herstellung und zu einer Vereinfachung der Lagerhaltung führt.
Auch kann die Justierschraube verstellt werden, ohne daß hierzu die Befestigungsschraube gelöst werden
müßte. Aus diesem Grunde sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 und 4 die beiden unteren
Randkanten des Tragarms 36 an ihrem Ende etwas abgeschrägt, wie es die gestrichelte Linie in Fig.3
erkennen läßt.
Bei den zur Veranschaulichung gewählten Ausführungsbeispielen sind die Haltezacken an den Zungen des
Tragarmes und die zugeordneten Rippenfelder an der Montageplatte angebracht. Erwähnt sei, daß selbstverständlich
auch die kinematische Umkehr möglich ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Möbelscharnier mit einem als langgestreckter Tragarm ausgebildeten Anschlagteil, der auf einer an
der Tragwand des Möbelstückes angeordneter. Montageplatte in Längsrichtung einstellbar verschieblich
geführt und durch eine Befestigungsschraube in der gewünschten Stellung auf der
Montageplatte festlegbar ist, wobei an den einander zugewandten Führungsflächen von Tragarm und
Montageplatte Haltezacken bzw. Rippen vorgesehen sind, die eine Vorjustierung der Relativstellung
von Tragarm und Montageplatte bei nicht angezogener Befestigungsschraube ermöglichen und der
Tragarm zwei in Abstand nebeneinanderliegende, seitlich bei einer Längsverschiebung des Tragarms
relativ zur Montageplatte federnd nachgiebige Elemente uad eine in den Tragarm eingeschraubte
Justierschraube aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die federnden Elemente gabelartig auslaufende Zinken (5; 25) bilden und daß die
Haltezacken (10; 20) im Bereich der federnd nachgiebigen Enden der Zinken (5; 25) vorgesehen
sind.
2. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezacken auf den
Außenseiten der beiden Zinken (5) angebracht sind, während die ihnen zugeordneten Rippen auf den
einander zugewandten Flächen von zwei außen neben den Zinken befindlichen Längsstegen (8) der
Montageplatte (2,4) liegen.
3. Möbelscharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm von U-förmigem,
zur Montageplatte offenem Querschnitt aus Stahlblech gefertigt ist und die beiden Zinken (5)
Verlängerungen des Tragarmrückens in Form von in einer Ebene liegenden ebenflächigen Zungen darstellen,
die die Haltezacken (10) an ihren Außenkanten tragen und die beim Einschieben in den Raum
zwischen den beiden Längsstegen (8) innerhalb ihrer Ebene federnd nachgeben.
4. Möbelscharnier nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (2,
4) einen ihre beiden oberen Außenkanten miteinander verbindenden Steg (17) aufweist, der den
eingesteckten Tragarm (6) nach Art einer Brücke übergreift.
5. Möbelscharnier nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschraube
(9) durch den Schlitz der Zinken (5) hindurch in die Montageplatte eingeschraubt ist und
die Festlegung des Tragarms (6) durch Festklemmen der Zinken (5) mittels des Schraubenkopfes der
Befestigungsschraube (9) bewirkt.
6. Möbelscharnier nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden einander zugewandten
Randkanten der Zinken (5) und/oder die untere Fläche des Kopfes der Befestigungsschraube (9)
derart in Richtung zur Montageplatte (2/4) konvergieren, daß die Zinken beim Einschrauben der
Befestigungsschraube (9) durch Keilwirkung aufgespreizt werden.
7. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezacken (20) auf den
Innenseiten der beiden Zinken (25) angebracht sind, während die ihnen zugeordneten Rippen (18) auf den
Außenflächen von zwei zwischen den Zinken befindlichen Längsstegen bzw. eines breiten Längs-
Steges der Montageplatte liegen.
8. Möbelscharnier nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm von U-förmigem,
zur Montageplatte offenem Querschnitt aus Stahlblech gefertigt ist und die beiden Zinken (25) die
Endteile der zwei in Abstand nebeneinanderliegenden Elemente bilden, die die Haltezacken (20) an
ihren Innenflächen tragen und beim Aufschieben auf die beiden Längsstege bzw. den Längssteg federnd
nachgeben.
9. Möbelscharnier nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte
aus zwei Hauptteilen besteht, nämlich einer an der Tragwand (1) unmittelbar zu befestigenden
Grundplatte (2,22) aus Kunststoff sowie einem den Tragarm (6, 36) aufnehmenden Oberteil (4, 24) aus
Metall.
10. Möbelscharnier, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
zur Justierung des Tragarms (6; 36) rechtwinlig zur Tragwand (1; 21) des Möbelstücks und rechtwinklig
zur Scharnierschwenkachse dienende Justierschraube (14; 34) als Halsschraube mit einer umlaufenden
Ringnut (15) ausgebildet ist, deren Gewindeschaft in den Tragarm (6; 36) eingeschraubt ist, und deren
Ringnut (15) in Justierrichtung formschlüssig in einen an der dem Scharniergelenk zugewandten Seite
offenen Längsschlitz (16) in der Montageplatte (2,4; 22,24) eingreift.
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| AT297523B (de) * | 1970-01-30 | 1972-03-27 | Blum Gmbh Julius | Scharnier |
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-
1974
- 1974-11-08 IT IT7029074A patent/IT1024786B/it active
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8310 | Action for declaration of annulment | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KARL LAUTENSCHLAEGER GMBH & CO KG MOEBELBESCHLAGFA |
|
| 8312 | Partial invalidation | ||
| 8380 | Miscellaneous part iii |
Free format text: DURCH RECHTSKRAEFTIGES URTEIL DES BUNDESPATENTGERICHTS VOM 14.01.1987 DAHINGEHEND TEILWEISE FUER NICHTIG ERKLAERT WORDEN, DASS IM PATENTANSPRUCH 10 DAS WORT "INSBESONDERE" GESTRIECHEN WIRD |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |