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DE2355669A1 - Verfahren zur herstellung von formlingen mit hinterschnittenen formlingteilen aus keramischer masse sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung von formlingen mit hinterschnittenen formlingteilen aus keramischer masse sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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DE2355669A1
DE2355669A1 DE19732355669 DE2355669A DE2355669A1 DE 2355669 A1 DE2355669 A1 DE 2355669A1 DE 19732355669 DE19732355669 DE 19732355669 DE 2355669 A DE2355669 A DE 2355669A DE 2355669 A1 DE2355669 A1 DE 2355669A1
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DE
Germany
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undercut
molding
parts
press
station
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DE19732355669
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DE2355669C3 (de
DE2355669B2 (de
Inventor
Michael Christian Ludowici
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19732355669 priority Critical patent/DE2355669C3/de
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Priority to FR7436312A priority patent/FR2249752A1/fr
Priority to CH1458274A priority patent/CH589506A5/xx
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Publication of DE2355669B2 publication Critical patent/DE2355669B2/de
Publication of DE2355669C3 publication Critical patent/DE2355669C3/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung von Formungen mit hinterschnittenen Formlingteilen aus keramischer Masse sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindimg betrifft ein Verfahren zur Herstellung, von Formungen mit hinterschnittenen Formlingteilen aus keramischer Masse, vorzugsweise Dachziegel oder Fassad.enplatten, mittels einer aus einer unteren Fornihälfte und einer oberen Formhälfte bestehenden Preßforin und ferner mittels einer Einrichtung zur Herstellung der hinterschnittenen Formlingteile; d.ie Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Unter hinterschnittenen Formlingteilen sind solche zu verstehen,' die beim Verpressen der keramischen Masse den Preßfläclien der Formpresse nicht zugänglich sind und erst durch einen Nachformvorgang vorzusehen sind.
Ein Bedarf für derartige Nachformvorgänge besteht, wenn ein Formling mit einer von der Preßrichtung abweichend
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offenen Hut zu vergehen ist. Dies ist beispielsweise "bei Passadenplatten der Fäll, die mit einer feder-. und nutartigen Verxalzung und einer Aufhängenut versehen werden.
Zur Durchführung des Nachformvorgangs werden üblicherweise Einrichtungen verwendet, die mittels eines gesteuerten Schneiddrahts die Nut aus einem eigens dafür belassenen Fornlingteil ausschneiden. Diese Einrichtungen sind sehr raumaufv/endig und bedürfen einer kostenaufwendigen Steuerung, so daß ein nachträgliches Unterbringen an einer Fertigungsstraße probleiaatlsch ist. Sin weiteres Problem ergibt sich durch die Notwendigkeit, den ausgeschnittenen Hasseabfall vorn Formling fernzuhalten bzw. zu entfernen.
Die oben angegebenen, Schwierigkeiten, könnten dadurch behoben werden, daß die quer zur Preßrichtung offenen Nuten durch Hersteilung der Fassadenplatten im Strangpreßverfahren vorgesehen werden. Dagegen steht jedoch die Notwendigkeit, die Fassadenplatte mit Verstärkungsrippen zu versehen, die wiederum quer zur Nutenrichtung verlaufen, so daß beim Strangpreßverfahren je nach Preßrichtung entweder auf die sofortige Herstellung der Nuten oder auf die der Verstärkungsrippen verzichtet werden muß, wobei .im letzteren Falle die Fassadenplatte
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unvertretbar dick und damit sch.wergewichtig hergestellt v/erden müßte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs angegebenen Art derart auszubilden, daß der NachfornrvOrgang problemlos, d. h., ohne Anfall von Masseabfall und den damit verbundenen Schwierigkeiten,, beim Formpressen vollzogen werden kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird vorgeschlagen, daß erfindungsgemäß der Formling in an sich bekannter ¥eise, jedoch unter Belassung von genau bemessener Massemenge , an den Stellen für die hinterschnittenen Formlingteile gepreßt wird, daß die Form geöffnet wird, und daß darauf die hinters chnittenen Formlingteile aus der dafür belassenen Hassemenge hergestellt werden.
Hit der Erfindung wird erreicht, daß eine" Schneideinrichtung und eine Einrichtung zum Entfernen des ausgeschnittenen Werkstoffabfalls überflüssig werden. Die sich daraus ergebenden Vorteile sind offensichtlich.
Bei der Massenproduktion von Formungen unter Verwendung einer Formpresse mit einer Preßstation und Formen, die aus .einer als Preßstempel wirkendeabberenFormhälfte und im Arbeitstakt des Preßstempels- kontinuierlich umlaufenden
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unteren Formhälften bestehen, wobei der Preßstation eine Auflagestation für den Formlingwerkstoff vor- und eine mit einer Einrichtung zum -Entgraten der • Formlinge versehene Entgratungsstation sowie ferner eine Abnahmestation für die hergestellten Formlinge nachgeordnet sind, läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren besonders günstig anwenden, wenn das Herstellen der hinterschnittenen Formlingteile in der Entgratungsstation vorgenommen wird.
Der Nachformvorgang erbringt qualitativ gute Ergebnisse, wenn zur Herstellung von hinterschnittenen Formlingteilen die belassene Masseraenge in Richtung entgegen dem Preßstempel aufgebaut und anschließend bis zu einer v/inkel-Mldung verformt wird.
Erfindungsgemäß wird zur Durchführung des Verfahrens eine Vorrichtung vorgeschlagen, die sich durch wenigstens eine verschiebbare Matrize und eine dieser .zugeordneten betätigbaren Preßform als Einrichtung zum Anforiaen der hinterschnittenen Forrnlingteile aus der dafür belassenen Hassemenge auszeichnet.
Eine konstruktive Vereinfachung der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich erreichen, wenn die Einrichtung
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zum Anformen der hinterschnittenen Formlingteile mit der Einrichtung zum Entgraten der Formlinge kombiniert ist, insbesondere dann, wenn die Einrichtung zum Entgraten der Formlinge ein Messerkasten ist und wenn die Einrichtung zum Anformen der hinterschnittenen Formlingteile mit dem Antrieb des Messerkastens gekuppelt ist.
Für die Herstellung von Aufhängenuten am Kopf- und Fußende· von Plattenelementformlingen sieht eine vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vor, daß die Matrizen zwei trapezförmige, senkrecht zur aufgebauten belassenen Massemenge bis an diese anliegend verschiebbare Schieber sind, und aß die Oberseite der Matrizen eine Gegenauflage für die den Matrizen zugeordneten Preßformen bilden.
Die Steuerung der Vorrichtung kann vorteilhaft raumsparend ausgebildet werden, wenn die Matrizen als solche Schieber ausgebildet sind, die antriebs- und abstandsmäßig miteinander gekuppelt und am Messerkasten verschiebbar angebracht sind, wobei einer derVSchieber den Messerkasten durch eine Aussparung durchgreift. Ebenso vorteilhaft ist es, wenn die Preßformen für das Anformen der hinterschnittenen Formlingteile am Messerkasten befestigt sind. Damit erübrigt sich ein gesonderter Antrieb für die. für den Nachformvorgang benötigte'n Preßformen. Für die Matrizen, die am Messerkasten angebracht zu bewegen sind, empfiehlt sich, daß diese durch einen Steuerkolben hin- und herbewegbar werden.
509821/0412,
. Die Abstimmung von Matrizen und Preßformen kann zur Erreichung vollendeter hintersclmittener Teile derart sein, daß Jede Preßform eine Ausnehmung aufweist, die beim Aufsetzen auf der zugehörigen Matrize mit dieser einen Hohlraum bildet, der im Volumen und in Form der aufgebauten Massemenge bzw. der Form des jeweils anzuformenden hinterschnittenen Formlingteils entspricht.
Die Erfindung wird unter Zugrundelegung der Zeichnung nachstehend beispielhaft beschrieben; diese zeigt in
Fig.1 einen Schnitt durch einen mit einer Nachformvorrichtung ausgestatteten Messerkasten einer Formpresse für die Herstellung von Fassadenplatten, wobei die Zuordnung einer unteren Formhälfte mit einer nachzuformenden Fassadenplatte gezeigt ist; und
Fig.2 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß Fig.1.
Fig.1 zeigt eine in einer Entgratungsstation befindliche untere Formhälfte 10 mit -einem darin befindlichen Fassadenplatten-Formling 12 und einem Messerkasten 14-, der mit einer Nach forme inri chtung kombiniert ist. Der Formling 12 weist an seinem Kopfende (rechts
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in der Zeichnung) eine Falzrippe 16 und. eine Aufhängemit 18 auf; an seinem Fußende ist eine Falznut 20 für· die Aufnahme der Falzrippe 16 vorhanden. Zwischen den Nuten 18 und 20 erstrecken sich - quer dazu - Verstärkungsrippen 22. Die "Vorderseite der Fassadenplatte 12 liegt auf einer Gipseinlage 22 in der unteren Formhälfte 10 auf. Randstücke 24- der unteren Formhälfte 10 bilden ein Gegenlager für die Schneidkanten 26 des Messerkastens 14.
Etwa in der Mitte des Messerkastens 14 ist, wie auch aus Fig. 2 zu sehen ist, eine Welle 28 drehbar gelagert, die einen zweiarmigen Hebel 30 trägt. Dieser zweiarmige Hebel 30 wird einendes von einer umsteuerbaren Zylinder-Kqlbeneinheit 32 angetrieben, die mit ihrer Kolbenstange 34 an einem Ende 40 des zweiarmigen Hebels 30 und mit ihrem Zylinder 36 am Messerkasten 14, und zwar am Blatt 38 desselben, angelenkt ist.
Das andere Ende 42 des zweiarmigen Hebels 30 greift mit einem Langloch 44 über einen Zapfen 46 einer Schubstange 48, die mit einem Ende 50 innerhalb des Messerkastens 14 und mit dem anderen Ende 52 außerhalb des Messerkastens 14 endet, zu welchem Zweck sie über das Messerblatt 38 hinweggekröpft ist. An dert Enden 50,52 der Schubstange 48 befindet sich je ein Matrizen- oder
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Schieberträger 54 bzw. 56, der daran befestigte Matrizen 58 bzw« 60 trägt. Die Matrizenträger 58,60 sind in Langlöchern 62,64 geführt, derart, daß sie durch die Schubstange 48 parallel zur Passadenplatte 12 hin- und herbewegt werden können. Während die Langlöcher 62 einfach in den seitlichen Messerkastenblättern 66 vorgesehen sind, sind zur Unterbringung der Langlöcher 64-die seitlichen Messerkastenblätter 66 über das Messerkastenblatt 58 hinaus zu Stützen 68 verlängert. Die Matrizenträger 54 und 56 sind stirnseitig mit Bolzen 70, bzw. 72 und mit Platten 74 bzw. 76 versehen. Die Bolzen gleiten in den Langlöchern 62,64 und die Platten 74,76 decken die letzteren, auf den Bolzen sitzend, von außen her ab, xromit die Matrizenträger 54,65 genau geführt sind. Da die Matrize 60 außerhalb des Messerkastens 14 angeordnet und innerhalb desselben arbeiten muß, durchdringt sie das Messerkastenblatt 38 durch einen dafür vorgesehenen Schute 78.
An der Innenseite des Messerkastenblattes 38 und des gegenüberliegenden Messerblattes 80 sind Preßformen 82 bzw. 84 befestigt.
Diese Preßformen, sind nach unten offen und bestehen aus einer Formstütze 86 bzw. 88 mit je einer Gipseinlage 90 baxir. 92. Die Stirnenden der Preßformen sind geschlossen und im dargestellten Betriebszustand an den Stirnseiten der Matrizen anliegend. Die Preßformen 82 und 84 und die Matrizen 58„60 werden mit dem Messer-
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kasten 14 zwangsläufig auf- und abbewegt= (Der Mechanismus zum Tragen und" Bewegen des Messerkastens 14 ist nicht dargestellt). Der freie Schenkel der Preßform 84 ist von der Matrize. 58 durchsetzt.
Im abgehobenen Zustand des Messerkastens 14 befindet sich dieser und damit auch die 'Preßformen 82 und 84 mindestens soweit über dem Formling 12, daß dieser unter ihn gebracht werden kann. Am Formling sind dabei am Kopf- und Fußteil Mengen 96,98 keramischer Masse in den Bereichen rippenförmig aufgebaut, in denen die hinterschnittenen Formlingteile, also die Nuten 18 und 20, angeformt werden sollen. Die Matrizen 58 und 60 befinden sich im vorgeschobenen Zustand, d.h. in der auf die Zeichnung bezogenen rechten dargestellten Endlage. . ■ -
Zum Entgraten des Formlinge 12 wird der Messerkasten'14 in die Stellung gemäß Fig.1 abgesenkt. Dabei gleiten die in ihrer Betriebsstellung befindlichen Matrizen 58,60 an den beim Pressen des Formlings 12 belassenen aufgebauten Massen 96,98 senkrecht vorbei und bilden ein Gegenlager für die Preßformen 82,84, die über die aufgebauten Massen 96,98 greifen und diese verformen, entsprechend den Gipseinlagen 90,92. Dabei entstehen die winkelumschlossenen Hüten 18,20. Bun werden die Matrizen 58,60 durch
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" 10 - 2355663
Zurückziehen der Kolbenstange 34- aus den Nuten 18,20 herausgezogen und der Messerkasten.1Ψ wird angehoben, wobei auch die Matrizen 58,60 und die Preßformen 82,84 in die Ausgangsstellung über den Formling 12 gelangen. Vor dem erneuten Absenken des Messerkastens 14 werden die Matrizen wieder in ihre Betriebsstellung nach rechts - bezogen auf die Zeichnung - geschoben und stehen für den nächsten Fachfornnrorgang bereit.
- Patentansprüche
E09821/0412

Claims (1)

  1. 2"\ F" S~ IF* ■iHHh
    P a-t ent an s ρ r ti c Ii e
    ./Verfahren zur Herstellung von Formungen mit hlnterschnitt.eiien Formlingteilen aus keramischer. Kasse, vorzugsweise. Dachziegel oder Fassadenplatten., mittels einer aus einer unteren Formhälfte und einer oberen Formhälfte "bestehenden Preßform und ferner mittels einer Einrichtung zur Herstellung der hinterschnittönen Formlingteile, dadurch gekennzeichnet, daß der Formling (12) In an sich bekannter Weise, jedoch unter Belassung von genau bemessener Massemenge (96,93) an den Stellen für die hinterschnittenen Formlingteile (18,20),. gepreßt wird, daß die Form (10) geöffnet v/ird, und daß darauf ,die hinterschnit·- tenen Formlingteile (18,20) aus der dafür belassenen Massemenge (96,90) hergestellt .v/erden. .".""..
    Ei Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung einer Formpresse mit einer Preßstation und Formen, die aus einer als Preßstempel wirkenden oberen Formhälfte iind im Arbeitstakt des Preßstempels kontinuierlich umlaufenden
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    unteren Formhälften bestehen, ΐ/obei der . Preß station eine Auflagesta.tion für den Formlingwerkstoff vor- und eine mit einer Einrichtung zum Entgraten der Formlinge versehene Entgratungsstation sov/ie ferner eine AbnaJiniestation für die hergestellten Formlinge nachgeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Herstellen der hintersclinittenen Formlingteile (18,20) in der Entgratungsstation vorgenommen v/ird.
    3· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von hinterschnittenen Formlingteilen. (18,20) die belassene Massemenge (96,9s) in Richtung entgegen dem Preßstenipel aufgebaut und anschließend bis zu einer V/lnkelfoilcLung vericornrfc wird.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3» gekennzeichnet durch wenigstens eine verschiebbare Matrize (58,60) und eine dieser zugeordneten betätigbaren Preßform (92,84) als Einrichtung zum Anformen der hintersclinittenen Formlingteile (18,20) aus der dafür belassenen Massemenge (96,98).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (58,60,82,84) zum Anformen der hinter-
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    sclmittenen Formlingteile (18,20) mit der Einrichtung (14) zum Entgraten der Formlinge (12) kombiniert ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Entgraten der Formlinge (12) ein Messerkasten (14-) ist, und daß die Einrichtung (58,60,82,84) zum Anformen der hinterschnittenen Formlingteile (18,20) mit dem Antrieb des Messerkastens gekuppelt ist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 zur Herstellung von Aufhängeleisten am Kopf- und Fußende von Plattenelementen nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen (58,60) zwei trapezförmige, senkrecht zur aufgebauten belassenen Massenmenge (96,98) bis an diese anliegend verschiebbare Schieber sind, und daß die Oberseite der Matrizen (58,60) eine Gegenauflage für die den Matrizen zugeordneten Preßformen (82,84) bilden.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen (82,84) als solche Schieber'ausgebildet sind, die antriebs- und abstandsmäßig miteinander gekuppelt und am Messerkasten (14) verschiebbar angebracht'ä.nd9 wobei
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    einer der Schieber den Messerkasten (14) durch, eine Aussparung (78) durchgreift.
    9. Torrichtung nach einem der Ansprüche 4 "bis 8, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Preßformen (82,84) für das Anformen der hinterschnittenen IOrmlingteile (Ί8,2θ) am Messerkasten (14) befestigt sind.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen (58,60) durch einen Steuerkolben (32) hin- und herbewegbar sind.
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Preßform (82,84) eine Ausnehmung aufweist, die beim Aufsetzen auf der zugehörigen Matrize (58,60) mit dieser einen Hohlraum bildet, der in Volumen und in Form der aufgebauten Massemenge bzw. der Form des jeweils anzuformenden hinterschnittenen iOrmlingteils (18,20) entspricht.
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    L e e r s e i t e
DE19732355669 1973-11-07 1973-11-07 Verfahren zur Herstellung von Formungen aus keramischer Masse mit hinterschnittenen Formlingsteilen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Expired DE2355669C3 (de)

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DE2412871A DE2412871A1 (de) 1973-11-07 1974-03-18 Verfahren und vorrichtung zur herstellung von hinterschnittenen formlingen aus keramischer masse
IT2873774A IT1025157B (it) 1973-11-07 1974-10-24 Procedimento per la produzione di pezzi formati di massa ceramica con parti a sottosquadro nonche dispositivo per la realizzaziione del procedimento
FR7436312A FR2249752A1 (en) 1973-11-07 1974-10-30 Facade tiles mfr. with reentrant angles - without using reinforcing ribs
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