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Titel: Schaltanordnung zur Datenübertragung von den Abtastern zu einer
Auswertungseinrichtung ====================================================== Die
Erfindung betrifft eine Schaltanordnung zur Datenübertragung der zu verfolgenden
Vorgänge von den Abtastern zu einer Auswertungseinrichtung, bei der diese Abtaster
Schalter von Eingangskreisen eines Multiplex-Umschalters steuern.
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Bei den -bekannten Schaltanordnungen der Eingangskreise von lvIultilXex-Umschaltern
steuern die Schalter der Abtaster Relais oder Glühbirnen, wobei Kontakte dieser
Relais oder photoelektrische Elemente, deren 'i,0Yiderstand in Abhängigkeit von
der Beleuchtungsstärke variiert, einen der Eingänge der eine Konjunktion bildenden
Kreise
steuern. Dem andern Eingang der Konjunktion-Kreise werden sukzessiv Leseimpulse,
die den Pegel der die Lage der Schalter der Abtaster der zu verfolgenden Vorgänge,
reflektierenden Eingangskreise übertragen, zugeleitet. Alternativ können auch dicke
ersten Eingänge der Konjunktion- eise unmittelbar von den Schaltern der Abtaster
der zu verf olgenden Vorgänge gesteuert werden.
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Derartige Schalteranordnungen von Eingangskreisen weisen mehrere Nachteile
auf, wie z. 3. Kostspieligkeit, ein mechanisches, in den elektrischen Kreisen vorhandenes
Element, verhältnismäßig niedrige Zuverlässigkeit, Notwendeit ständiger Speisung
bei der Datenübertragung, große Geräumigkeit der einzelnen Geräteelemente, niedrige
Rauschimmunität, galvanische Versohaltung des I-lediums vom zu verf olgenden Vorgang
und der Auswertungseinrichtung, verhältnismäßig begrenzte Verwendbarkeit u.a.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben angeführten Nachteile
des bekannten Standes der Technik beseitigen und eine Schaltanordnung zur Datenübertragung
von den Abtastern der zu verfolgenden Vorgänge zu einer Auswertungseinrichtung,
bei der diese Abtaster Schalter von Eingangskreisen eines Multiplex-Umschalters
steuern, zu schaffen,
Diese Aufgabe wird erfindungsgeniäß dadurch
gelöst, daß der Singangskreis einen Ferritkern mit rechtwinkliger Hysteresisschleife
enthält, der eine Registrier-, eine Lese- und eine Ausgangswicklung aufweist, wobei
an die Registrierwicklung ein Schalter des Eingangskreises und ein Kondensator in
Serienschaltung angeschlossen ist.
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Die Verwendung der erfindungsgemäßen Schaltanordnung ermöglicht es,
eine hohe Rauschimmunität während des Datenregistrier- sowie -lesevorgangs, eine
galvanische Trennung des Mediums des zu serfolgenden-Vorganges von der Auswertungseinrichtung,
zu erzielen. Darüber hinaus ergeben sich niedrige Anschaffungskosten, eine hohe
Zuverlässigkeit infolge der Verwendung von passiven Eleinerten, sowie ein niedriger
Energieverbrauch infolge Impulsregime. Weiterhin ist als Vorteil ein geringer Raumbedarf,
eine praktisch unbeschränkte Lebensdauer, eine hohe Ubertragungsgeschwindigkeit,
sowie die Vielseitigkeit in Bezug auf die Zeitdauer einzelner zu verfolgender Vorgänge
, Aufnahme und FbertraguRg von einige Mikrosekunden- dauernden Daten zu erwähnen.
Dadurch ist die Ubertragung neuer, durch Abänderung der zu verfolgenden Vorgänge
entstandenen Zustände, die Übertragung des Aúsgangssignals ohne dessen vorhergehende
Verstärkung am Ausgang des Eingangskreises, sowie ein
erdsyinmetrisches
Signal ohne Anwendung weiterer Elemente zu erzielen.
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Ein iiusführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben.
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Es zeigt: Fig. 1 ein Schaltschema, nach dem die Datenübertragung durch
den Ladestrom des Kondensators über die Registrierwicklung eines Ferritkernes nach
dem Schließen des Schalters des Abtasters des zu verfolgenden Vorgangs vor sich
geht, und Fig. 2 ein alternatives Schaltschema, nach dem der Kondensator außer Betrieb
über einen Widerstand, eine Leitung, einen andern Widerstand und eine b6icklung
zur Spannungs erhöhung einer Spannungsquelle geladen wird.
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Wie es aus Fig. 1 ersichtlich ist, wird ein im Stillstand abgeschalteter
Schalter 2 des Abtasters des zu verfolgenden Vorganges infolge einer Abänderung
des zu verfolgen Vorganges geschlossen, wodurch auch ein aus einer Spannungsquelle
1, einen Schalter 2, einer Leitung 3, einem Widerstand 4, einem Kondensator 5 und
einer Registrierwicklung 7 mit Ferritkern 10 bestehende Stromkreis geschlossen wird.
Der durch das Schließen des Schalters 2
entstandene Spannungssprung
lädt in diesem Stromkreis den Kondensator 5 auf, oder im Stillstand über einen widerstand
6 auf Nullpotential entladen wird. Ein den Kondensator 5 über die Registrierwicklung
7 ladender Stromimpuls verursacht die Aufnanme einer Abänderung des zu verfolgenden
Vorgangs in dem Ferritkern 10. Nach dem Eintritt des ersten Leseimpulses aus dem
«lultiplex-Umschalter einer Auswertungseinrichtung 14, der durch eine Leitung 13
auf die Besewicklung-8 des Ferritkernes 10 übertragen wird, wird die registrierte
Information in Form eines Antwortsignals auf einer Ausgangawicklung 9 sichtbar,
von der das Signals über eine Begrenzungsdiode 11 und eine Sammelschiene -12 in
die Auswertungseinrichtung 14 übertragen wird. Der Widerstand 4 ermöglicht die Verwendung
der Schaltanordnung auch im Falle unterschiedlicher Widerstände der Leitung 3, welche
er auf einen solchen Wert einstellt, daß der Stromimpuls im Kreis nicht den zulässigen
Schaltstrom des Schalters 2 überschreitet und zur Datenaufnahme in den li'erritkern
10 reicht. Der Entladungswiderstand 6 entlädt den Kondensator 5 innerhalb des Abschaltintervalls
des Schalters 2, wodurch er die Wiederübertragung der dem zu verfolgenden Vorgang
entnommenen Information ermöglicht.
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Fig. 2 zeigt eine alternative erfindungsgemäße Schaltanordnung, nach
welcher der Kondensator 5 im Stillstand über den Widerstand 6, die Leitung 3, den
Widerstand 4
und die wicklung 7 auf die Spannungshöhe der Spannungsquelle
1 geladen wird. Die in beträchtlichem i¼'faß durch die Spannungsgröße der Spannungsquelle
1 und der Größe des Widerstandes 6 bestimmte Stromintensität genügt nicht zum umkippen
des Ferritkernes 10. Durch Schließen des Schalters 2 des abtasters des zu verfolgenden
Vorganges wird der Kondensator 5 im Kreis des Schalters 2, der Leitung 5, des Widerstandes
4 und der Registrierwicklung 7 entladen und durch den so entstandenen Stromimpuls
wird die Information in den Ferritkern-10 aufgenommen.
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Das Ablesen und die übertragung der Information verläuft wie bei der
Schaltanordnung nach Fig. 1.