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DE2355398A1 - Verriegelungs- bzw. sperreinrichtung - Google Patents

Verriegelungs- bzw. sperreinrichtung

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Publication number
DE2355398A1
DE2355398A1 DE19732355398 DE2355398A DE2355398A1 DE 2355398 A1 DE2355398 A1 DE 2355398A1 DE 19732355398 DE19732355398 DE 19732355398 DE 2355398 A DE2355398 A DE 2355398A DE 2355398 A1 DE2355398 A1 DE 2355398A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
circuit
locking
impedance
bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732355398
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Wilson Hugh Clarke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2355398A1 publication Critical patent/DE2355398A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F7/00Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
    • G07F7/08Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means
    • G07F7/10Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means together with a coded signal, e.g. in the form of personal identification information, like personal identification number [PIN] or biometric data
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q20/00Payment architectures, schemes or protocols
    • G06Q20/30Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks
    • G06Q20/34Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks using cards, e.g. integrated circuit [IC] cards or magnetic cards
    • G06Q20/347Passive cards
    • GPHYSICS
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Description

FATENTANWALTS BÖ RO TiEDTKE - Bü HLING - KlNNE
TEL. (0811) 539653-56 TELEX: C2i84J «Inpt GABLH ADDriESP: Girmanlapa.ent München
8 0 0 0 M u η c ft e π 2
Bavarlarlng 4
Postfach »2403 6. November 1973
Walter Wilson Hugh Clarke Brooklands (Großbritannien)
Verricg.elitngs- bzw. Sperreinrichtung
Die Ejrfindtioig betrifft eine ¥erriegelimgs- bzw. Sperr einrieh—
die beispielsweiser für Sciiubkästen, Laden— bzw; Schaltert Seldfficlier bzw. -kassetten, Türen, Fenster oder andere-Teile b^ir, EiTir-iGbttrngen verwendet werden kann, die atif Wunsch vom dei- Verriete lungs- bzw. Spearreinriclitiiiig in einer vorfeestimmteiE Fö>siticrn verriegelt !bzw* gesperrt werden könnenί weiteiC-Bin- Tkmmt düe V&j-?r±&gelixutgs- bzw» Sperreinrichtung dazu dienen,
Kassenschalter oder Strom- bzw. Leistungsversorgungsanlagen außer Retrieb zu setzen bzw. (zeitweilig) unbrauchbar zu machen; außerdem gibt es viele andere Anwendungsfälle, bei denen gefordert wird, daß nur eine autorisierte Person oder bestimmte autorisierte Personen in der Lage sind, eine bestimmte Art einer Tätigkeit oder eines Vorgangs auszuführen. Die Bezeichnung "Verriegelung bzw. Sperrung" ist demgemäß entsprechend zu interpretieren.
In den US-Patentschriften 3 13^ 254 und 3 5l3 655 sowie 3 654 522 und 5 673 467 sind Verriegelungs- bzw. Sperreinrichtungen beschrieben, die jedoch Nachteile besitzen, und zwar insbesondere hinsichtlich der Höhe der erzielbaren Sicherheit oder hinsichtlich der mechanischen und elektrischen Kompliziertheit, und infolgedessen auch bezüglich der Kosten, die aufzuwenden sind, um eine größere Sicherheit zu erreichen..
Mit der Erfindung wird eine Verriegelungs- bzw. Sperreinrichtung vorgeschlagen, die eine Schlüsseleinrichtung aufweist, welche wenigstens eine elektrische Komponente besitzt, sowie eine Schaltung», mit der die Schlüssel einrichtung elektrisch verbunden werden kann,, wobei die Schaltung durch eine Bedienung;sperson· in einer derartigen Hiei&e einstellbar ist, ctctß sie eine oder mehrere varbestimmte Ausgangssignale liefert, wenn eine vojrbestimmte Kombination der Einstellung der Schaltung
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und einer damit verbundenen bzw. -zugeordneten Schlüsseleinrichtung vorhanden ist ; wobei die erf indungsgemiiße Verriegelungsbzw. Sperreinrichtung weiterhin eine Einrichtung besitzt, die dazu dient, eine Verriegelungs- bzw., Sperrvorrichtung in Ansprechung auf das Erkennen des vorbestimmten Signals oder der vorbestimmten Signale auszulösen.
Auf diese Weise kann eine autorisierte Person ihre Schlüsseleinrichtung mit der vorerwähnten Schaltung verbinden, beispielsweise dadurch, daß sie einen Teil der Schlüsseleinrichtung in einen Sockel hineinsteckt bzw. einfügt, der geeignete Verbindungen enthält, daraufhin stellt die autorisierte Person beispielsweise eine oder mehrere Wählscheiben ein, durch
welche die Werto der elektrischen Komponenten in der Schaltung eingestellt werden, dann drückt die Bedienungsperson einen Schalter nieder, um die Schaltung einzuschalten bzw. an die Stromversorgung anzuschalten, und wenn die autorisierte Person die Wählscheibe (oder irgendwelche geeignete andere Wählelemente) richtig eingestellt hat, so daß sich eine Übereinstimmung mit dem Schlüssel der .autorisierten Person ergibt, dann stellt
sie fest, daß die Verriegelungs- bzw. Sperreinrichtung automatisch freigegeben wird bzw. freigegeben ist. Wenn die autorisierte Person die Schlüsseleinrichtung verliert, so kann diese allein nicht diizu verwendet werden, die Verriegelungs- bzw.
Sperreinrichtung auszulösen, und wenn die Wählscheibeneinstel-
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lung oder die Kombination von Einstellungen, die in Verbindung mit dem verlorenen Schlüssel wirksam ist bzw. wirksam sind, einer anderen Person bekannt wird, so kann diese Person doch nicht die Verriegelungs- bzw. Sperreinrichtung auslösen, wenn sie nicht auch die Schlüsseleinrichtung erhält. Die Sicherheit des Systems ist auf diese Weise relativ hoch. Die Einstellungen für einen Schlüssel sind ungeeignet für den anderen Schlüssel.
Die erfindungsgemäße Verriegelungs— bzw. Sperreinrichtung, die nachstehend auch kurz als das System bezeichnet wird, kann mit einer Einrichtung versehen werden, welche eine Entfernung eines Schlüssels verhindert und einen Alarm auslöst, wenn ein Versuch zur Auslösung, des Systems unter Verwendung von Wahlscheibeneinstellungen, die für den verwendeten Schlüssel ungeeignet sind, unternommen wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
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Fig. 1 zeigt schematisch ein relativ einfaches Verriegelungs- bzw, Sperrsystem, das unter Verwendung einer Widerstandsbrücke aufgebaut ist ;
Fig. 2 zeigt einen Teil eines Verriegelungs- bzw. Sperrsystems, das unter Verwendung einer Transformatorbrücke aufgebaut ist;
Fig. 3 zeigt ein verfeinerteres System, in dem im Ergebnis eine Kombination von zwei Brücken angewandt ist f
Fig. k zeigt schematisch ein System, in welchem die einstellbare Schaltung dann, wenn sie in richtiger
Weise eingestellt und eine richtige Schlüsselein— richtung damit verbunden ist, ein Ausgangssignal
in Form einer Schwingung vorbestimmter Frequenz
erzeugt;
Fig. 5- zeigt in näheren Einzelheiten ein weiteres System gemäß der Erfindung » und
Fig>, 6" zedgt eine SehlüsselzurüeMialte- und; Alarmauslöseaitordnung:·.. .
In der Ausführungsform nacli Fig. 1 ist eine Widerstandsbrücke vorgesehen, die in drei von ihren Armen Widerstände R^i R2 und R aufweist, sowie in ihrem vierten Arm einen einstellbaren Widerstand Rt und ein Paar Anschlüsse 1 besitzt.
Über die eine Diagonale der Brücke ist eine Wechselstromquelle angeschlossen (alternativ kann es sich hierbei auch um eine Gleichstromquelle handeln).
Die andere Diagonale der Brücke liegt zwischen Masse und einer Ausgangsleitung 5, wobei letztere durch Schließen eines Kontakts eines Schalters 2 mit dem Eingang eines Aussperrungskanals 5 verbunden werden kann. Durch Schließen des anderen Kontakts des Schalters 2 wird ein Kommandosignal von einer Quelle (beispielsweise + 12 V Gleichspannung) an einen Auslösekanal 4 angelegt. Die genaue Schaltung des Auslöse- bzw. Aussperrungskanals h bzw. 5 kann verschiedenste bekannte Formen haben und ist so ausgebildet, daß das· Kommando signal vom Auslösekanal 4 dahingehend wirkt, daß es eine bei 7 angedeutete Verriegelungs- bzw. Sperrvorrichtung freigibt, sofern nicht zur gleichen Zeit vom Auesperrungskanal ein Aussangssignal erzeugt wird.
Eine autorisierte Person besitzt eine Schlüsseleinrichtung 8, die einen fest eingestellten Widerstand R- aufweist, dessen Enden mit Anschlüssen 9 verbunden sind, die ihrerseits mit den Anschlüssen 1 der Drücke verbunden werden können. Beispielsweise
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können dierAnschlüsse 1 der Brücke die Form eines Buchsenpaares besitzen,, während die Anschlüsse 9 der Schlüsseleinrichtung als Stiftpaar ausgebildet sein können, welches so angeordnet ist, daß es in die" Buchsen hineinpaßt. Der Schlüsselwiderstand kann alternativ auch in die Positionen irgendeines der Widerstände R^, R2 und R, passen.
Die autorisierte Person weiß außerdem, welche spezifische Einstellung einer Wählscheibe (bzw. eines sonstigen Wählelements) , welches den Widerstand R^ einstellt, dem Widerstand R^ einen derartigen Wert verleiht, daß dann, wenn die Schlüsseleinrichtung 8 mit, der Schaltung verbunden ist, die ViTi der standswerte der vier Arme einen. Abgleichzustand repräsentieren.
Infolgedessen wird von der autorisierten Person die Schlüssel— einrichtung eingefügt oder verbunden, und dann stellt die autorisierte Person die Wählscheibe auf die vorbestimmte Einstellung ein. Danach schließt die autorisierte Person den Schalter 2 von Hand, so daß dadurch der Brückenausgang geprüft und das Kommandosignal mit der Entriegelungs- oder Auslöseschaltung verbunden wird. Da die Brücke abgeglichen worden ist, erscheint ein im Λί-es ent liehen Null betragendes Ausgangssignal auf der Leitung 3· In diesem Zustand wird der Auslösekanal 4 nicht vom Aussperrungskanal 5 übersteuert, so daß die Vorrich-. tung 7 erregt und entriegelt wird.
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SAD
Wenn die Einstellung des Widerstandes R71 unverträglich mit dem Widerstand R des verwendeten Schlüssels ist, wie an sich zu erwarten ist, wenn eine nicht autorisierte Person versucht, das System freizubekommen bzw. zu entriegeln, dann erscheint nuf der Leitung 5 ein Ausgangssignal, das nicht gleich Null ist, so daß beim Betätigen des Schalters 2 die Aussperrungsschaltung 5 d;izu voranlaßt wird, so zu funktionieren, daß sie nine Erregung und ein Freigeben der Verriegelungsvorrichtung 7 verhindert; beispielsweise kann das Ausgangssignal des Aussperrungsknnals 5 dazu dienen, Relaiskontaktο in der Ausgangsloituiig des Auslösekanals k zu öffnen, so daß verhindert wird, daß das Ausgangssignal des Auslösekanals 1I die Verriegelungsvorrichtung 7 betätigen kann.
In der Ausgührungsform nach Fig. 2 wird wiederum eine Brücke verwendet, jedoch bestehen zwei Arme aus den jeweiligen Hälften L, und L„ einer mit einem Mittelabgriff versehenen Sekundärwicklung eines Transformators T, dessen Primärwicklung an eine Reihenschaltung angeschlossen ist, die den Schalter 2 und eine Wechselstromquelle aufweist. In den anderen beiden Armen der Brücke befindet sich einerseits ein einstellbarer Widerstand R/ und andererseits ein fest eingestellter Widerntand R , und zwar in Reihe mit Anschlüssen 1, an die eine Schlüsseleinrichtung 8 in entsprechender Weise wie gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 angeschlossen werden kann. In diesem Falle befindet
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BAD ORSGfNAL
sich die Schlüsseleinrichtung in dem gleichen Arm, der auch den fest eingestellten Widerstand aufweist, jedoch ist es in gleicher Weise auch möglich, daß die Schlüsseleinrichtung in Hon anderen WirierPtandsarin eingefügt werden kann.
Das System nach Fig. 2 arbeitet allgemein in der gleichen Weise wie das System nach Fig. 1, so daß es ein im wesentlichen Null betragendes Ausgangssignal auf der Leitung 3 erzeugt, wenn gleichzeitig die richtige Einstellung des Widerstands Rr und der richtige Schlüssel 8 benutzt wird. Die Auslöse- und Aussperrungsschaltung kann in gleicher bzw. ähnlicher Weise wie gemäß der Darstellung der Fig. 1 mit einer Leitung 3 zur Steuerung der Verriegelungsvorrichtung bzw. -einrichtung 7 verbunden werden.
Bei der Ausführunpsform nach Fig. 3 wird wiederum eine Transformatorbrücke benutzt, wobei die Wicklungshälften L1 und L0 einer TransformatorSekundärwicklung zwei Arme der Drücke bilden. Auf der anderen Seite der Brücke bilden die beiden Teile Rg und R„ eines einstellbaren Potentiometers zwei weitere Arme, die so geschaltet sind, daß sie parallele Potentialteiler bilden, welche die anderen Arme für zwei Brücken umfassen, welche die fest eingestellten Widerstände Rn und RJO von einer Brücke
sowie Η« und R^ von der anderen Drücke enthalten.
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BAD ORJGiNAL
In diesem FaILe weist die Schlüsseleinrichtung ft zwei Widerstände R1n und It.. auf, die zwischen drei Anschlüsse geschaltet sind.· Wenn die Schlüsseleinrichtung mit der .Brückenschaltung verbunden ist , befinden sich die beiden Endanschliisse der Schlüsse!einrichtung in Kontakt mit Anschlüssen, die an den Enden der Widerstände Rn und R_ vorgesehen sind, während sich die mittigen Anschlüsse mit einem Anschluß in Kontakt befinden, der mit dem einen Ende der Transforiiiatorhalbwicklung L verbunden ist. Infolgedessen werden dann, wenn die Schlüsseleinrichtung mit der Schaltung verbunden oder in die Schaltung eingefügt ist, im Ergebnis zwei Induktivitäts-Widerstands-Brücken gebildet, wobei der Ausgang der einen Brücke auf einer Leitung 3« und der Ausgang der anderen Brücke auf einer· Leitung 5l> erscheint.
Bei Benutzung der Ausführungsform nach Fig. 3 fügt eine autorisierte Person ihre Schlüsseleinrichtung 8 ein und stellt das einstellbare Potentiometer, beispielsweise unter Verwendung einer Wählscheibe, auf einen vorbestimmten Einstellwert ein, durch den die den Widerstand R^0 enthaltende Brücke abgeglichen wird. Dann schließt die autorisierte Person einen Schalter 11, der gleichlaufend mit einem (nicht dargestellten, jedoch dem unteren Teil des Schalters 2 in Fig. 1 äquivalenten) Komniandisignal.scha.lter betrieben wird, so daß das Ausgangssignal auf der Leitung Jb und das Kommandosignal (beispiels-
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weise +1OV Gleichstrom) zu einer Speicher- und Logikschaltung gelangen. Wenn sowohl die Schlüsseleinrichtung als auch die Einstellung des Potentiometers richtig ist, hat das Signal auf der Leitung 3b einen im wesentlichen Null betragenden Wert. Daraufhin stellt die autorisierte Person das Potentiometer erneut ein, und zwar dieses Mal auf einen vorbestimmten Einstellwert, welcher zu einem Abgleich der den Widerstand Ii11 der Schlüssoleinrichtung umfassenden Brücke führt. Wenn das geschehen ist, schließt die autorisierte Person einen Schal-
f -
ter 12, der ebenfalls mit einem (auch niclvt dargestellten) Komniandosigiialschalter gleichläuft, so daß das Ausgangssignal auf der Leitung 3«'» und das Kommando signal zu der Speicherund Logikschaltung gelangen. Wenn die zweite Einstellung des Potentiometers der verwendeten Schlüsseleinrichtung angemessen ist, erhält man auf der Leitung 3a ein im wesentlichen Null betragendes Ausgangssignal. Die Speicher- und Logikschaltung kann in konventioneller Art derart ausgebildet sein, daß sie ein Erregungssignai für die Verriegelungsvorrichtung in Ansprechung auf den Eingang von zwei im wesentlichen Null betragenden Eingniigssignalen von den Leitungen 3a und 3b und den Eingang der Koinmandosigiiale erzeugt, daß sie jedoch ein solches Erregungssignal nicht erzeugt, wenn von einer der beiden Leitungen 3a oder J>h oder von diesen beiden Leitungen ein Eingangssignal eintrifft, das nicht Null ist.
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Obwohl die einstellbaren Schaltungskomponenten bei den AusführungsbcispicJ en der Fig. 1, 2 und 3 in jedem Falle als
Widerstände dargestellt und beschrieben wurden, und obwohl
die elektrische Komponente oder die elektrischen Komponenten in dor Schlüsse.loinrichtung ebenfalls als Widerstände dargestellt bzw. beschrieben worden sind, ist jedoch die erfindungsgenüiße Einrichtimg nicht auf diese spezielle Ausbildung beschränkt , sondern ganz allgemein kann der Schlüssel und die Brücke Widerstandsimpedanzelemente, induktive Impedanzelemente und /oder kapazitive Impedanzelemente in verschiedensten Anordnungen aufweisen, und irgendeines dieser Elemente kann einstellbar sein, oder es können auch mehrere dieser Elemente einstellbar sein, wobei die Einstellung beispielsweise mittels einer jeweiligen Wählscheibe erfolgen kann. Wenn mehr als eines der vorerwähnten Elemente einstellbar ist und mehr als eine Wählscheibe verwendet wird, dann ist es erforderlich., die
angemessene Kombination von Wählscheibeneinstellungen zu erzeugen, wenn man die Schaltung"für die Schlüsseleinrichtung fortig einstellen will.
Aus Fig. 3 ist orkennbar, daß die Drückensclialtung eine kompliziertere Ausbildung als die in Fig. 1 dargestellte einfache Brücke haben kann. Alternativ ist es auch möglich, eine Mehrzahl von einfachen Brücken der in Fig. 1 gezeigten Art zu ver-
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wenden, sowie eine Schlüsse !einrichtung, die mehrere Widerstände aufweist, welche gleichzeitig in die verschiedenen Brücken eingeschaltet werden, wenn die Schlüsseleinrichtung mit der- Brückens'chnltung verbunden wird, beispielsweise dadurch, daß sie in einen Sockel eingesteckt wird, der mit den angemessenen bzw. geeigneten Verbindungen versehen ist.
Die Fig. 1I zeigt einen Teil einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, in welcher eine Oszillatorschaltung 13 von einem Gleichstrom-Eingangsanschluß l4 mit Strom bzw. Leistung versorgt wird. Dor Oszillator weist einen veränderbaren Kondensator 15 und ein Paar Anschlüsse l6 auf, mit denen eine Schlüsseleinrichtung verbunden werden kann, die einen unveränderlichem Kondensator 17 besitzt.-Die Ausgangsleitung lO des Oszillators wird durch Schließen eines Schalters 19 mit einer frequenzselektiven Schaltung verbunden, wobei letztere einen Auslöse-Unterkanal 20 mit schmalem Band und einen Aussperrungs-Unterkanal 21 mit breitem Band (wie in den US-Anmeldungen 'l7"Gl)/71 Und I3I.L/72 der Anmelderin beschrieben) aufweisen lcnnn. Die frequenzselektive Schaltung ist so ausgebildet, daß sie ein Ausgangssignnl zum Auslösen oder Freigeben einer Verriegelungsvorrichtung 7 nur dann erzeugt, wenn ihr Eingangssignal innerhalb eines gewissen, und zwar vorzugsweise sehr begrenzten, Frequenzbandes liegt und keine anderen Frequenzen mit wesentlicher Intensität, vorhanden sind.
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Die autorisier to Person besitzt die den Kondensator 1? aufweisende Sch.lüsseloinrichtung und weiß außerdem die vorbestiniittte Wähl s c ho ibene ins teilung, bei welcher der Kondensator lf> auf einen solchen Wert eingestellt ist, daß dann, wenn sich der eingestellte Kondensator 15 und der im Schlüssel befindliche Kondensator .17 im Oszillatorkreis befinden, der OrszilJ ätor 13 ein Ausgangssignal auf der Leitung 13 erzeugt, das innerhalb des vorbestimmten beschränkten Frequenzbandes liegt. Infolgedessen wird die Verriegelungseinrichtung 7 durch Schließen des Schalters 19 freigegeben. Wenn entweder die Schlüsseleinriclitung falsch ist oder der Kondensator 15 falsch eingestellt ist, dann wird die Verriegelungseinrichtung 7 nicht freigegeben. Wenn einmal eine falsche Frequenz auf der Leitung l3 durch Schließen des Schalters 19 an die Unterkanäle 20 und 21 eingelegt worden' ist, kommt es z.u einer Aus— sperrung, und anschließende Versuche, das System richtig zu betätigen, haben keinen Erfolg.
Wenn eine AusFp«--rrungsanordmmg vorgesehen ist, kann deren Ausgangssignal dazu verwendet werden, irgendeinen sichtbaren.
oder hörbaren Alarm auszulösen, so daß dadurch eine Warnung gegeben wird, die anzeigt, daß eine nicht autorisierte Person unter Verwendung des falschen Schlüssels oder einer falschen Einstellung versucht, das System freizubekommen bzw. zu entriegeln. Das AuKgangss'i-gnal kann auch zur Betätigung einer
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Anordnung verwendet werden, welche die Schliisseleinrichtung in Verbindung niii der Brücke oder einer anderen Detektor schaltung hält, beispielsweise durch Erregung eines elektromechanischen Riegels, der mit der Schlüsseleinrichtung in Eingriff tritt. Infolgedessen ist es nicht möglich, die gleiche Schlüsse!einrichtung erneut zu einem Versuch einer nicht autorisierten Freigabe bzw. Entriegelung des Systems zu benutzen. Die beiden letzteren Möglichkeiten bzw« Ausbildungsformen werden mit Bezug auf Fig. 5 näher erläutert. -----
Die Fig. 5 veranschaulicht ein weiteres Verriegelungs- bzw. Sperrsystcm gemäß- der Erfindung. Die Komponenten und ihre Ver bindungen sind ohne weiteres aus der Zeichnung ersichtlich und werden daher nur kurz beschrieben- Die Widerstandsbrücke 30 wird über einen Netztransformator 31 aus dem Netz gespeist und weist ein Potentiometer 32 auf, dessen verschiebbarer Kontakt durch Dr«hen eines Knopfes 33 eingestellt werden kann, der sich in Verbindung mit einer mit Zahlen versehenen Wählscheibe 3^ befindet. Zwei veränderbare Widerstände 35 in der Brücke werden für unterschiedliche Anlagen auf unterschiedliche Weise voreingestellt, so daß dadurch bestimmt wird, mit welcher Kombination ,jus Schlüssel und Wählscheibeneinstellung die Anlage freigegeben bzw. entriegelt wird» Es ist ersichtlich, daß die Schaltung als Doppelbrücke in gleicher bzw, ähnlicher Weifte wie die Schaltung nach Fig. 3 ausgebildet ist, und daß
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BAD ORIQiNA
sie zwei Ausgangsleitungen 3a und 3b besitzt, die denjenigen der Fig. 3 entsprechen. Eine konventionelle Gleichstromversorgungsschaltung 35 erzeugt eine Versorgungsspannung V , die über einen solenoidbetätigten Schalter 3^> an verschiedene Stollen der Schaltung angelegt wird, wie durch die Bezugszeichcn V angedeutet ist. Eine Schaltung 3^ besitzt einen normalerweise offenen Schalter 37» der beispielsweise als Druckknopfschalter ausgebildet sein kann und .für die Bedienungsperson zugänglich ist sowie dann, wenn or geschlossen ist, eine positive Takt- oder Triggerspannung C erzeugt, welche auf Null zurückgeht, wenn der Schalter geöffnet wird.
Die Spannung C wird an die mit C markierten Stellen der * *> ρ p·
Logiks.chal (ung zum Zwecke der Steuerung dos Betriebs derselben eingelegt. Wie man sieht, umfaßt die Logikschaltung 4 Fl ip-Flops, die Jeweils mit 30, 39, 'lO und hl bezeichnet sind. Jede dieser Logik schaltung en kann bni.spiolsifeise .eine bistabile Flip Flop-Schaltung vom Typ TTL 7l'T} der Firma Texas Instruments snin, und die Logikscbal tim.':tm sind in der fl.-irr^steJlton Weise 7,\im Zwecke der Ausführung der erforderlichen logischen Funktionen miteinander verbunden. Die Schaltungen ;f2 und 'Ί3 ergehen ein Null-AusgimjrKsignal auf ihrer jeweiligen Ausgangs!«j Lung hrl und it5» und zicar in Ansprechung auf ilon Empfang fines Eingangssignals von »Ich Leitungen 3a und 3b, und sie erztmgcji positive Ausgangesigna 1« ;ujf den Leitungen ΊΊ und (§5 in Ansj-rechung auf Null-Eingangs.'; ijciin Ie von den Lci-
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BAD ORJGINAL
~ 17 tungon 3«~> und 3b.
Wenn das Flip-F.lop 39 ein Ausgangssignai erzeugt, dann erregt dieses eine konventionelle Zeitgeberschaltung 46, die ihrerseits ein Relais.h7 während einer vorbestimmten Zeitdauer erregt, beispielsweise während einer Zeitdauer von wenigen Sekunden, und das Relais erregt eine elektrisch freigebbare Verriegelung 't8t so daß infolgedessen diese Verriegelung für die entsprechende Zeitdauer freigegeben wird«
Wenn von der unteren Seite des Flip-Flops kl ein Ausgangssignal erzeugt wird, dann wird ein Warnlicht ky infolge des leitenden -Zustandest eines Transistors 50 von einer geeigneten Stromquelle erregt.
Weiin ein Ausgangssignal von der oberen Half Lg dos Flip-Flops 'll orzRugt wird, dm-m wird ein Solenoid 51 erregt, das den Schalter 3^ ifi eine Position schaltet, in der er die Spannung V an eine A:larmeinrichtung 52 anlegt, beispielsweise, an eine
elektrische Glocke, während er gleichzeitig die Spannung V
von der llauptschaltung des Systems abschaltet. Das Solenoid 51 betätigt außerdem einen Schlusselhalteinechrmismus 53« der verhindert, daß der Schlüssel aus dem Sockel, in welchen er eingesteckt worden ist, herausgezogen werden kann, wie weiter unten in näheren Einzelheiten erläutert wird.
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BABiO8tßHÄ
> ft ϊ ", \;' '* "fS'i"1. i'": i-t .- ί
Zur Betätigung des Systems fügt eine Bedienungsperson ihren Schlüssel in ninn aneignete Schlüsselaufnnhmevorrichtung,, wodurch die beiden im Schlüssel enthaltenen Widerstände 5^ unds 55 in der dargestellten Weise in die Brücke eingefügt werden. Dor Schlüssel weist weiterhin einen Brückenkontakt 56 auf, der aus Gründen der Einfachheit in der Darstellung mittels einer gestrichelten Linie mit den Widerständen 5^ und 55 verbunden ist; dieser öriickenkontakt 56 wird über ein Kontaktpaar in eine Schaltung 57 eingefügt, ^ie ^11 Ansprechung darauf ein Voreinstellungssignal an die Logikschaltung abgibt, welclies diese für den Betrieb bzw. die Betätigung bereitmacht.
Die Bedienungsiierpoii stellt dann den Knopf 33 in eine vorbestinimte Position, bei der ein Null-Ausgangssignal von der Brückο auf der Leitung 3a erscheinen soll, und die Bedienungsperson drückt weiterhin den Schalter 37 nieder und gibt ihn frei, so daß ein Zeitsfibunjsimpuls C erzeugt wird. Dann stellt die Bedienungsperson den Knopf 33 ein zweites Hai auf eine vorbestimmten Position ein, bei der ein Null-Ausgangssignal auf der Leitung 3b erzeugt werden soll, und sie drückt den Schalter 37 erneut, so daß ein weiterer Zeitgebungsimpuls C erzeugt wird.
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.1.9 -
Wenn, beide WJihleiiistel Jungen richtig gewesen sind, veranlaßt die Logifc.scliiM.tung, daß der Zeitgeber 46 und das Relais betätigt wcr'Joii, so daß die Verriegelung 4-O für eine vorbestimmte Zeit freigegeben wird, was es der Bedienungsperson beispielsweise ermöglicht, durch eine Tür hindurchzugehen, die von dor Verriegelungseinrichtung gesperrt worden war.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Art und Weise, in der die Logiltschaltvmg arbeitet sowie die dadurch erzielten Ergebnisse.
Erste Wühler eins lo.llung Zweite Wähl er ein si ellung Ergebnis
B-
C.
I),
Hichtig
/ nichtig
-> F.-ilsch
1 Falsch
!{ich I ig Feilsch
FrI sch Richtig
Richtig
Falsch
Richtig { Falsch )
Falsch Richtig /.
Falsch ■ Richtig
Riegel 4ft freigegeben
Lampe 49 ein
Alarm 52 ein und Schlüssel gehalten
Riegel 48 freigegeben und Lampe 4° aus
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In der obigen Tabelle ist die richtige Betätigung, die eine Freigabe des Riegels bzw. der Sperre zur Folge hat, zum ersten MnI bei A gezeigt.
Wenn eine Person entweder eine der beiden WViViI er einst eilungen oder beide Wählereinstellungen falsch ausgeführt hat, wie bei B dargestellt ist, dann wird die Lampe '±9 eingeschaltet, nachdem beide Wählereinsteilungen ausgeführt mirden und nachdem beide Schließungen des Schalters 37 durchgeführt worden sind. Infolgedessen f'ird der Bedienungsperson angezeigt, daß die eine ihrer Einstellung unrichtig ist oder beide ihrer Einstellungen um-ichtig sind, es wird jedoch, nicht mitgeteilt, welche Einstellung unrichtig ist. Wenn die Bedienungsperson nachfolgend auf diesen Vorgang zwei richtige Wählcreinstellungen durchführt, wie bei D angedeutet ist, dann wird der Riegel bzw. die Sperre Ί8 freigegeben und die Lampe 'l9 erlischt. Wenn jedoch die Bedienungsperson bei ihrem zweiten Versuch wieder eine oricr beide Wähler einst ellung en falsch einstellt, wie bei C dargestellt ist, dann wird das Solenoid kl erregt, und die Alarineinrichtung 52 wird eingeschaltet, weiterhin wird die Schaltung durch Abschalten der Spannung V deaktiviert, und der Schlüssolhalteniechanisnms 53 wird zum Zwecke des Zurückhaltens des Schlüssels betätigt.
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Infolgedessen wird mit der dargestellten Schaltung die Auslösung eines unnötigen Alarms dadurch vermieden, daß man es einer autorisierten Person gestattet, beim ersten Versuch zur Freigabe des Syst'ems einen Fehler zu machen, ohne daß der Alarm ausgelöst wird, wobei jedoch die betätigende Person gewarnt wird, daß sie einen Fehler gemacht hat. Eine autorisierte Person wird dann nach aller Wahrscheinlichkeit bei ihrem zweiten Versuch die richtigen Einstellungen ausführen und den Riegel bzw. die Sperre zur-Freigabe bzw. in die entriegelte Stellung bekommen.
Eine nicht autorisierte Person erhält die Warnung,' wenn ihr erster Versuch falsch war, jedoch erst dann, wenn sie ihren Versuch beendet hat, so daß sie nicht weiß, welche der beiden Wahlereinstellungr.it falsch war, sie besitzt infolgedessen keinen Anhaltspunkt, wenn sie ihren zweiten Versuch ausführt und wird also in gleicher Weise wenigstens eine der beiden Wählscheibeneinstellungen während des zweiten Versuchs ebenfalls falsch durchführen, so daß auf diese Weise der Alarm avisgelöst und der Schlüssel zurückgehalten wird.
Die Fig. 6 zeigt einen Schlüssel GO in Form einer Kunststoffplatte (gesehen von einer Kante), in dessen einem Ende 6l die Widerstände 5'i und 55 aufgenommen sind. Leitungen von den Widerständen können als gedruckte Schaltung auf der oberen Oberfläche dos Sch !.iisso.].« 60 ausgeführt sein, wobei sich diese Lei-
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tungen bis zum linksseitigen Ende des Schlüssels erstrecken, so daß dann, wenn dieses Ende in einen konventionellen Kantenverbinder 62 (wie er für die Verbindung der Kernten von Tafeln bzw. Karten mit gedruckter Schaltung verwendet wird) eingefügt wird, die Widerstände mittels der bei 63 veranschaulichten Leitungen in die Brücke eingeschaltet werden.
Ein Loch 64 im Schlüssel fluchtet mit dem Ende 65 eines Kolbens 66, wenn sich der Schlüssel in der eingesteckten Position befindet. Der Kolben 66 ist mittels einer Feder 67, die zwischen einem ortsfesten Teil 68 und einer Schulter 69 am Kolben 66 zusammengedrückt wird, nach unten vorgespannt, er wird jedoch normalerweise in der oberen Position (die in gestrichelten Linien dargestellt ist) zurückgehalten, und zwar durch einen Kolben 70 des Solenoids 51» der in Eingriff mit einer Aussparung 71 'im Kolben 66 steht. Der Kolbon 66 drückt außerdem in der oberen Stellung das Betätigungselement 72 eines geeigneten Schalters, beispielsweise eines Miniatur-Schnappschalters 73 (der dem Schalter 36 in Fig. 3 entspricht), nach aufwärts, so daß die Spannung V über den Schalter zu der Schaltung des Systems gelangen kann. Wenn das Solenoid 5I erregt wird, dann wird der Kolben "(0 dieses Solenoids aus der Ausspoi-ung 75 herausgezogen, der Kolben 66 wird durch die Feder 67 nach abwärts getrieben, so daß er in Eingriff mit dem Loch 6;i gelangt, und infolgedessen verriegelt der Kolben 66 den
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Schlüsse] im Gerät. Zur gleichen Zeit wird das Betätigungselement 72 frnigcgebon, so daß der Schalter 73 die Spannung V von dor Sehn 1,tuny; des Systems ab- und zur Auslösung des Alarms an die Alnrmexnrichtung 52 anschaltet» Der Mechanismus kann intern durch Benutzung eines drehbar gelagerten Hebels 571 dfir den Kolbon anheben kann, wieder in seine alte Stellung zurückgestellt werden»■ (
Die vorstehend beschriebenen Systeme bzw. Einrichtungen können dazu benutzt wenden, eine große Anzahl von Schlüsseln für verschiedene Personen zur Verfugung zu stellet), wobei jeder Schlüssel in seinem Inneren Elemente aufweist, din sich von den EIemonton aller anderen Schlüssel unterscheiden, so daß infolgedessen jeder Schlüssel mit für jede Person unterschiedlichen Brückeneinst el!werten benutzt werden muß- Dadurch wird die Möglichkeit, vereitelt, daß jemand das System dadurch öffnen kann, daß er den Einstellungscode einer autorisierten Person erfährt und von einer anderen autorisierten Person den Schlüssel stiehlt.
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Claims (1)

  1. Γ a tentansprüchr
    Verriegelungs- bzw. Sperreinrichtung mit einer Schlüsseleinrichtung, die wenigstens eine Impdeanz aufweist, sowie mit einer Sehn]tung, in welche die wenigstens eine Impedanz, eingeschaltet werden kann, indem man den Schlüssel mit einer Schi iisselaufnahmeeih richtung vorbindet, sowie • mit einer Vorriegelungs- bzw. Sperrvorrichtung und mit einer Einrichtung zum Freigeben der Verriegelungs- bzw. Sperrvorrichtung in Ansprechung auf ein Ansgangssignal von dor Schaltung, dadurch gekorinzeich-η et, daß die Schaltung (30, 3$ - 'if?) wenigstens eine veränderbare; Impedanz (32) aufweist, und daß die Einrichtung ('ti), Ί7) zum Freigeben der Verriegelungs- bzw. Sperrvorrichtung (1Il)) auf wenigstens eine veränderbare Impedanz anspricht, welche korrekt auf einen Wert odor eine Mehrzahl· von V/ßrt.on eingestellt ist, der h>r.w. die eine vorbestimmten Beziehung zu dem Wert oder den Werten der wenigstens oinnn Impedanz (^k, 55) in der Sch] üsse.leinrichtung hat b7w. haben, wenn sich die Sciiliissoleinrichtung in der Schliisselaufnahmeeinrichtung befindet.
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    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η n- 7, ο i c h η c t, daß die Schaltung eine Prüf einrichtung (56, 57, 38, 4ü) aufweist, die diizu dient, die Freigabeeinriclitunp: nur zeitweise auf die Einste3.lu.ng der wenigstens einen veränderbaren Impedanz ansprechbar zu machen, so daß dadurch die Freigabe der Verriegolungs- bzw. Sperrvorrichtung durch kontinuierliches Verändern der Einstellung verhindert wird.
    3. Einrichtung-Dach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -
    k e η η ζ e i c h η e"t, daß die Schaltung eine elektrische Brückenanordnung (30) besitzt, welche die wenigstens eine veränderbare Impedanz aufweist und so mit der Schlüsselaufnähmeeinrichtung in Verbindung steht, daß die wenigstens eine in der Schlüsseleinrichtung vorgesehene Impedanz mit dor Brückenanordnung verbunden wird, wenn der Schlüssel mit der Schlüsselati fnahmeeinrichtung verbunden wird, wobei die richtige Einstellung einen Abgleich der Brückenanordnung umfaßt.
    1I. Einrichtung nach Anspruch 3» dadurch g e k e η η- z e i c h η e t, daß die Brückenanordnung eine Mehrzahl voTi Ausgängen (3<^i 3b) besitzt, wobei die richtige Einstellung eine Molirzalil von Einstellungen der wenigstens einen
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    veränderbaren Impedanz auf Werte umfaßt,die einen Brückenabgleich an dom jeweiligen einen der Ausgange zur Folge haben, wobei weiter die Freigabeeinrichtung nur dann anspricht, vrcnn ein Brückenabftleich an allen Ausgängen erfolgt.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - h, gekennzeichnet durch eine Alarmeinrichtung (52), wobei die Schaltung so ciusgebildet ist, daß sie die Alarmeinrichtunp; in Ansprechung auf eine unrichtige Einstellung erregt.
    f>. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-5» g e k e η η-zeichnet durch eine Schlüssolzurückhalteeinrichtung (53) zum Halten der Schlüsseleinrichtung in der Schlüsselaufnahmeeinrichtimg, wobei die Schaltung so ausgebildet ist, daß sie die Schlüsselzurückhalteeinrichtung in Ansprechung auf eine unrichtige Einstellung erregt.
    7. -Einrichtung nach einem der Ansprüche l-f>, geken nzeichnet durch eine Einrichtung (3f>) für die Abschaltung bzw. Entregung bzw. Doaktivierung der Schaltun;.; in Aiisprccliung auf eine unrichtige Einstellung.
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    O. Einrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Schaltung so ausgebildet ist, daß sie die Alarmeinrichtraig ünd/oder die Schlüssel zurücklialteeinrichtung in Ansprechung auf nur die zweite von r.v?^i unrichtigen Einstellungen erregt, so daß ein unrichtiger Versuch zur Freigabe der Verriegelungs- bzw. Sperrvorrichtung ausgeführt werden kann, ohne daß die Alarmeinrichtung oder die Schlüsselzurückhalteeinrichtung erregt wird. '
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet d u r c h nine Warneinrichtung (%9)* wobei die Schaltung so ausgebildet ist, daß die Warneinrichtung in Ansprechung ciuf eine erste unrichtige Einstellung der variablen Impedanz oder der variablen Impedanzen erregt wird.
    10. Einrichtung iinc'> Anspruch 9i dadurch g e k e η nz e i c h η c t, daß eine Mehrzahl von Einstellungen der wenigstens einen variablen Impedanz zum Herstellen einer richtigen Einstellung erforderlich sind, und daß die Schaltung so cHisgebildet ist, daß die Warneinrichtung nur nach Vollendung der gesamten Mehrzahl der Einstellungen erregt wird, Tinnbbnngig davon, welche Einstellung aus der Mehrzahl oder welche Mehrzahl- von Einstellungen unrichtig war.
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    Ti. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3.0, dadurch gekennzeichnet, dnß die Schaltung eine Opz.iI] at.orschaltung (13, 15) aufweist, wobei die von der Oszillatorschaltung erzeugte Frequenz von der Einstellung dor wenigstens einen variablen Impedanz und von wenigstens einer Impedanz in der Schliisseleinrichtung abhängt, wobei die Einrichtung (20, 21) zur Freigabe der Verriegelung/s- bzw. Sperrvorrichtung nur nuf die Erzeugung einer in einem vorbestimmten engen Frnquonzband liegenden Frequenz durch die Oszillatorschaltung anspricht.
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DE19732355398 1972-11-06 1973-11-06 Verriegelungs- bzw. sperreinrichtung Pending DE2355398A1 (de)

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JPS4994500A (de) 1974-09-07
US3921040A (en) 1975-11-18

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