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DE2355370C2 - Fahrbare Hebebühne - Google Patents

Fahrbare Hebebühne

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Publication number
DE2355370C2
DE2355370C2 DE2355370A DE2355370A DE2355370C2 DE 2355370 C2 DE2355370 C2 DE 2355370C2 DE 2355370 A DE2355370 A DE 2355370A DE 2355370 A DE2355370 A DE 2355370A DE 2355370 C2 DE2355370 C2 DE 2355370C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
articulated
connecting piece
lifting platform
respect
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2355370A
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English (en)
Other versions
DE2355370A1 (de
Inventor
John L. Greencastle Pa. Grove
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JLG Industries Inc
Original Assignee
JLG Industries Inc
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Publication date
Application filed by JLG Industries Inc filed Critical JLG Industries Inc
Publication of DE2355370A1 publication Critical patent/DE2355370A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2355370C2 publication Critical patent/DE2355370C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F11/00Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for
    • B66F11/04Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for for movable platforms or cabins, e.g. on vehicles, permitting workmen to place themselves in any desired position for carrying out required operations
    • B66F11/044Working platforms suspended from booms
    • B66F11/046Working platforms suspended from booms of the telescoping type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine fahrbare Hebebühne mit einem teleskopartig ausfahrbaren, vertikal schwenkbaren und horizontal drehbaren Ausleger, einem bezüglich des Auslegers vertikal schwenkbaren Gelenkausleger, einer am äußeren Ende des Gelenkauslegers vertikal schwenkbar angelenkten Arbeitskorb, einer Antriebseinrichtung zum vertikalen Verschwenken des Gelenkauslegers bezüglich des Auslegers und Einrichtungen zum Horizontalhalten des Bodens des Arbeitskorbs unabhängig von der Stellung des Auslegers mittels zweier gegensinnig gekoppelter Hydraulikzylinder.
Aus DE-GM 19 10 689 ist bereits eine Hebebühne dieser Art bekannt, die einen unmittelbar am Ausleger schwenkbar angelenkten Gelenkausleger aufweist. Der Arbeitskorb wird bei dieser Hebebühne durch über Seilrollen geführte Seile betätigt. Eine derartige Betätigung des Arbeitskorbes ist auch bei allen anderen bekannten Hebebühnen ähnlicher Bauart vorgesehen. Seile sind bekanntlich sehr verschleißanfällig und müssen häufig gewartet und nachgestellt werden. Die Inspektion ist verhältnismäßig schwierig, und die Seile müssen in periodischen Zeitabständen ausgewechselt werden. Auch ist beim Lockerwerden eine gegenseitige Verwirrung der Seilabschnitte nicht auszuschließen. Darüber hinaus ist es von Nachteil, daß es bei der aus der genannten Druckschrift bekannten Hebebühne nicht möglich ist, den Gelenkausleger bezüglich des Auslegers in eine gestreckte Lage zu bringen. Der Gelenkausleger muß vielmehr stets mit dem Ausleger einen spitzen Winkel einschließen, so daß sich die Arbeitsplattform stets mehr oder weniger unmittelbar
1 oberhalb der Lagerung des Auslegers befindet. Die Reichweite der Hebebühne von ihrem Standplatz ausist daher sehr begrenzt Außerdem ist es nicht möglich, die Arbeitsplattform unter eine bestimmte Höhe oberhalb der Lagerung des Auslegers zu senken.
Aus einem Prospekt der Firma Ruthmann, Gescher/ Westf, eingegangen im Deutschen Patentamt am 18. September 1962, ist eine Hebebühne bekannt, deren Gelenkausleger aus der gestreckten Stellung nach beiden Seiten bei voller Ausfahrbarkeit des Auslegers
' verschwenkbar ist. Diese Vorteile werden jedoch bei dieser bekannten Hebebühne mit großen Nachteilen erkauft Sowohl das Ausfahren des Auslegers als auch die Verschwenkung des Gelenkauslegers und die Horizontalhaltung des Arbeitskorbes muß jeweils durch besondere Seilzüge bewirkt werden. Dies ergibt nicht nur eine Vielzahl voneinander unabhängiger und somit anfälliger und häufig zu wartender bzw. auszuwechselnder Seile, sondern in der vollständig gestreckten Lage auch eine verhältnismäßig große Instabilität, da diese Lage nur durch entgegengesetzt wirkende Zug- und Gegenzugseile eingehalten werden kann. Darüber hinaus ist es außerordentlich kompliziert, die verschiedenen Zug und Gegenzugseile beim Ausfahren des Auslegers so zu führen, daß eine Horizontallage des Arbeitskorbes gewährleistet bleibt.
Aus der US-PS 34 70 980 ist ferner eine Hebebühne bekannt, die einen parallelogrammartig ausgebildeten Ausleger aufweist, der infolge seiner Konstruktion nicht teleskopartig ausgefahren werden kann. Über ein bei Verschwenkung des Auslegers zwangsläufig geführtes, also nicht frei verschwenkbares Verbindungsstück ist ein ebenfalls parallelogrammartig ausgebildeter Gelenkausleger angeschlossen, der seinerseits den Arbeitskorb führt Ausleger und Gelenkausleger werden durch Hydraulikzylinder betätigt. Auch bei dieser bekannten Hebebühne ist eine gestreckte Anordnung von Ausleger und Gelenkausleger nicht möglich. Die Reichweite und die Absenkbarkeit des Arbeitskorbes ist daher ebenfalls sehr begrenzt.
Demgegenüber besteht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, eine Hebebühne mit Ausleger und Gelenkausleger zu schaffen, die unter Beibehaltung der teleskopartigen Ausfahrbarkeit des Auslegers eine Verschwenkbarkeit des Gelenkauslegers aus der gestreckten Lage bezüglich des Auslegers nach beiden Seiten ermöglicht, wobei keine Seile zur Verschwenkung des Auslegers und Steuerung des Arbeitskorbes verwendet werden sollen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Verbindungsstück am äußeren Ende des Auslegers in einer vertikalen Ebene schwenkbar angelenkt ist, daß der Gelenkausleger am Verbindungsstück bezüglich einer Mittelstellung, in der er sich parallel zur Achse des Auslegers vom äußeren Ende des Auslegers weg erstreckt, nach oben und unten schwenkbar angelenkt ist, daß die beiden Hydraulikzylinder zwischen Auslegerträger und Ausleger bzw. zwischen Ausleger und Verbindungsstück angreifen, daß der Gelenkausleger mindestens zwei übereinander angeordnete, parallele Arme aufweist, und daß die Antriebseinrichtung des Gelenkauslegers zwischen dem Verbindungsstück und einem Arm angreift.
Dadurch ergibt sich eine fahrbare Hebebühne ohne
Seilzugbetätigung und mit einem extrem anpassungsfähigen Arbeitsbereich des Arbeitskorbes.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausführungsformen von Ausleger und Gelenkausleger unter Schutz gestellt.
Die Erfindung wird durch die nachstehende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Hebebühne, bei welcher die Teiie in verschiedenen Stellungen dargestellt sind,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Auslegers und der zugehörigen Teile der Hebebühne der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab und teilweise schematisch, wobei einige Teile weggelassen sind, und
F i g. 3 eine Draufsicht des in F i g. 2 gezeigten Aufbaus, bei welchem einige Teile weggelassen sind.
In der Zeichnung, in der in verschiedenen Ansichten gleiche oder entsprechende Bezugszahlen für gleiche oder entsprechende Teile verwendet werden, ist in F i g. 1 eine Hebebühne 10 mit einem mit Rädern versehenen Fahrzeug 12 dargestellt, das in herkömmlicher Weise motorgetrieben lenkbar ist. Das Fahrzeug 12 ist mit Stützauslegern i4 versehen, von denen einer in F i g. 1 dargestellt ist, sowie einer Grundplatte 16 zur Aufnahme des Auslegerträgers 18. Der Auslegerträger ist so auf der Grundplatte gelagert, daß er sich in herkömmlicher Weise um einen vollen Kreis um eine vertikale Achse drehen kann. An dem oberen Ende trägt der Auslegerträger 18 schwenkbar einen ausfahrbaren Ausleger 20, so daß der Ausleger 20 mittels eines Auslegerwippzylinders 19 in einer vertikalen Ebene geschwenkt werden kann. An dem äußeren Ende des Auslegers 20 ist ein Verbindungsstück 30 angelenkt und ein Gelenkausleger 40 ist mit seinem inneren Ende am Verbindungsstück 30 angelenkt und trägt an seinem äußeren Ende einen Arbeitskorb 60. Wie aus den mit strichpunktierten Linien gezeichneten Darstellungen in F i g. 1 zu sehen ist, kann der Gelenkausleger 40 in Lagen oberhalb und unterhalb der Achse des Auslegers 20 bewegt werden. Insbesondere bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann sich der Gelenkausleger 40 in Lagen im wesentlichen 63° oberhalb und unterhalb der Achse des Auslegers 20 bewegen. Die Stellung des Arbeitskorbs 60 ist während der Bewegung des Auslegers 20 und des Gelenkauslegers 40 unverändert, so daß der Boden des Arbeitskorbs 60 im wesentlichen immer horizontal bleibt. Es ist zu bemerken, daß das Verbindungsstück 30 beim Wippen oder Schwenken des ausfahrbaren Auslegers 20 gegenüber diesem in einer vertikalen Ebene so verschwenkt wird, daß die Ausrichtung des Gelenkauslegers 40 und die Stellung des Arbeitskorbes 60 unverändert bleiben, wenn der Ausleger 20 gewippt wird.
In Fig.2 ist der Auslegerträger 18 mit einem Lager 22 an seinem oberen Ende dargestellt, in welchem eine Achse gelagert ist, die den Ausleger 20 in bekannter Weise trägt. Der Ausleger 20 ist mit einem Lappen 23 versehen, an welchem die Kolbenstange eines Hydraulikzylinders 21 befestigt ist, der seinerseits durch eine Gelenkverbindung 24 mit dem Auslegerträger 18 verbunden ist.
Der Ausleger 20 ist ein ausfahrbarer Ausleger bekannter Art mit drei ineinanderschiebbaren Abschnitten 20-4, 20ß und 2OC deren Teleskopbewegung durch einen entsprechenden Antrieb erreicht werden kann. Der nicht dargestellte Antrieb zum Ausfahren und Einziehen des Auslegers 20 sowie al ie übrigen Antriebe
zum Schwenken des Auslegers 20 und des Gelenkauslegers 40 werden über Steuerschalter, Steuerventile oder dergleichen gesteuert, wobei die Steuerelemente sowohl im Arbeitskorb 60 als auch am Fahrzeug 12 angebracht sind.
Das äußere oder freie Ende des Auslegers 20 und insbesondere des freien Auslegerteiles 20Cist mit einem Paar mit Abstand angeordneter Platten 26A und 26ß (F i g. 3) versehen, die auf beiden Seiten des Endes des Auslegerteils 2OC befestigt sind und sich von dort oberhalb des Auslegers 20 nach hinten erstrecken, wie in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist Ein hydraulischer Zylinder 27 liegt zwischen den hinteren Fortsetzungen der Platten 26A und 26ß und ist mit seinem hinteren Ende mittels eines Schwenkzapfens 28 an den Platten 26Λ und 26£ befestigt.
Das Verbindungsstück 30 ist am freien oder äußeren Ende des Auslegers 20 angelenkt Das Verbindungsstück 30 besteht aus einem Paar Platten 3W und 31ß, die mit Abstand parallel zueinander angeordnet sind und zwischen sich mit einer Strebe 32 versehen sind. Ein horizontal verlaufender Drehzapfen 33 verbindet das Verbindungsstück 30 drehbar mit dem Ausleger 20, er verläuft insbesondere durch die Platten 26 A und 265 des Auslegers 20 und die Platten 31Λ und 315 des Verbindungsstücks 30. Die Kolbenstange des Zylinders 27 (F i g. 3) ist mittels eines Zapfens 34 am Verbindungsstück 30 angelenkt. Der Ausleger 20 wird durch Zufuhr von Druckflüssigkeit von einer nicht dargestellten Pumpe zum unteren Ende des Auslegerwippzylinders 19 angehoben. Wenn der Ausleger 20 in einer vertikalen Ebene angehoben wird, wobei er sich im Gegenuhrzeigersinn um das Lager 22 dreht, wird auch der Lappen 23 geschwenkt und treibt die Kolbenstange des Hydraulik-Zylinders 21 nach unten, wodurch Flüssigkeit aus dem unteren Ende des Zylinders 21 gedrückt wird. Diese Flüssigkeit strömt durch eine Hydraulikleitung L-I zum hinteren oder linken Ende des hydraulischen Zylinders 27 und veranlaßt den Kolben des hydraulischen Zylinders 27, sich nach rechts zu bewegen, um so das Verbindungsstück 30 um den Drehzapfen 33 im Uhrzeigersinn zu drehen. Die Zylinder 21 und 27 haben gleiche Bohrungsdurchmesser, gleiche Stangendurchmesser und gleichen Hub. Der Aufbau ist so ausgelegt, daß das Verbindungsstück 30 sich im wesentlichen gleichzeitig mit dem vertikalen Schwenken oder Wippen des Auslegers 20 bewegt, wobei sich das Verbindungsstück 30 in gleichem Maße und entgegengesetzt zur Schwenkbewegung des Auslegers 20 bewegt. Diese Fernbedienungsverbindung der Zylinder 21 und 27 dient dazu, den Gelenkausleger 40 während der Wippbewegung des Auslegers 20 in seiner ursprünglichen Stellung zu halten. Wenn der Ausleger 20 während der Bewegung in einer vertikalen Ebene abgesenkt wird, bewegt sich der Kolben des hydraulischen Zylinders 21 nach oben und Hydraulikflüssigkeit fließt durch die Hydraulikleitung L-2 vom oberen Ende des Zylinders 21 zum rechten oder äußeren Ende des Zylinders 27, wodurch eine Drehung oder Schwenkbewegung des Verbindungsstückes 30 in einer vertikalen Ebene verursacht wird. Diese Bewegung erfolgt ebenfalls gleichzeitig im gleichen Maße und entgegengesetzt zur Bewegung des Auslegers 20.
Der Gelenkausleger 40 hat einen oberen Arm 41, der zwischen den Platten 31A und 31B angeordnet ist. Der obere Arm 41 hat einen hohlen Rechteckquerschnitt und an seinem linken oder hinteren Ende ein F'aar Lappen 42,4 und 42ß. welche sich auch zwischen die
Platten 31A und 31 ß erstrecken und mit einem Drehzapfen 43 angelenkt sind, wie in I" i g. 3 zu sehen ist.
An seinem äußeren oder vorderen Ende hat der obere Arm 41 ein Paar Lappen 44/4 und 44ß, durch die ein Drehzapfen 45 hindurchgehl.
Ein Paar unterer Arme 46 und 47 wirkt mit dem oberen Arm 41 zur Bildung des Gelenkauslegers 40 zusammen. Die unleren Arme 46 und 47 sind vorzugsweise rohrförmig und mit ihren linken oder hinteren Enden mittels eines sich horizontal erstrecken- n den Drehzapfens 48 mit dem Verbindungsstück 30 verbunden. Die Arme 46 und 47 liegen außerhalb der Platten 31/1 und 31S, welche das Verbindungsstück 30 bilden. An ihren vorderen Enden sind die unleren Arme 46 und 47 auf einem unteren Drehzapfen 49 gelagert. ι ■
Wie aus F i g. 2 zu sehen ist, liegen die Drehzapfen 43 und 48 bei der dargestellten Lage der Teile ebenso wie die Drehzapfen 45 und 49 in einer im wesentlichen vertikalen Ausrichtung. Die Drehzapfen 45 und 49 verbinden den Gelenkausleger 40 mit einem U-förmi- '' gen Korbträger 50, der nach hinten zu offen ist und sich im wesentlichen vertikal erstreckt. So bildet der Gelenkausleger 40 zusammen mit dem Verbindungsstück 30 und dem Korbträger 50 ein Parallelogramm. Der Gelenkausleger 40 kann relativ zum Verbindungs- '■ stück 30 mittels einer Antriebseinrichtung 51. im folgenden hydraulischer Zylinder 51 genannt, in einer vertikalen Ebene gedreht oder geschwenkt werden. Das eine Ende des hydraulischen Zylinders 51 ist am Verbindungsstück 30 mittels des Drehzapfens 48 t" angelenkt und die Kolbenstange des Zylinders 51 ist mittels eines Drehzapfens 52 angelenkt, der sich zwischen am oberen Arm 41 befestigten und von diesem herunterhängenden Lappen 53.4 und 53# erstreckt. Das Ausfahren und Einfahren des Zylinders 51 verursachen s"> eine Bewegung des Gelenkauslegers 40 von der in F i g. 2 gezeigten Lage in eine Lage, in welcher die Arme 41,46 und 47 je nach Anforderung im wesentlichen 63° ober- oder unterhalb der Achse des Auslegers 20 liegen.
Der Arbeitskorb 60 hat einen allgemein bekannten ■>" Aufbau mit einem Boden 61. der vorzugsweise aus Streckmetall oder dergleichen hergestellt ist und durch ein unteres Profil 62 befestigt ist. Vertikalprofile 63 erstrecken sich von dem unteren Profil 62 nach oben und sind mit einem mittleren Profil 64 und einem oberen ·< > Profil 65 verbunden. Der Arbeitskorb 60 hat einen im allgemeinen rechtwinkeligen Grundriß. Lappen 66/4 und 66ß sind an Teilen des Arbeitskorbs 60 und am Korbträger 50 befestigt, um den Korb 60 am Korbträger 50 zu befestigen. Herkömmliche Schweißtechniken werden zum Zusammenbau des Arbeitskorbs und zu seiner Befestigung am Korbträger 50 verwendet.
Im Betrieb kann die Hebebühne 10 zum Arbeitsplatz bewegt werden, an dem beim vorliegenden Beispiel zur Veranschaulichung Wartungsarbeiten an einem großen Flugzeug mit nach unten gerichteter Öffnung der Zelle in der Unterseite vorgenommen werden, welche mehrere Meter über dem Boden angeordnet ist Das Fahrzeug 12 kann nicht direkt unter der Zellenöffnung <=o des Flugzeugs angeordnet werden und muß daher seitlich von der vertikalen Projektion derselben aufgestellt werden. Der Arbciler steigt in den Arbeitskorb 60 und betätigt über nicht dargestellte Steuereinrichtungen den Wippzylinder 19 zum Anheben des Auslegers 20 in einer vertikalen Ebene. Aufgrund . der Fernsteuerverbindung des Zylinders 27 wird das Verbindungsstück 30 um den Drehzapfen 33 im Uhrzeigersinn gedreht (wie in den I" i g. 1 und 2 zu sehen ist). Die Drehung des Verbindungsstücks 30 erfolgt im wesentlichen gleichzeitig mit der und im gleichen Maße ' wie die und entgegengesetzt zur Schwenkbewegung des Auslegers 20, um so die Stellung des Arbeitskorbs 60 konstant zu halten. Dies bedeutet, daß der Boden 61 im wesentlichen horizontal bleibt, während der Ausleger 20 angehoben wird. Der Ausleger 20 kann auch in ι herkömmlicher Weise in einer horizontalen Ebene geschwenkt werden. Außerdem wird der Ausleger 20 ausgefahren, so daß der Arbeitskorb 20 in einer Lage unterhalb der Zellenöffnung ist. Der Zylinder 51 kann dann betätigt werden, um den Gelenkausleger 40 über ' die Achse des Auslegers 20 anzuheben und wenn es notwendig ist. kann der Ausleger 20 auch ausgefahren werden. Dabei wird das innere Ende des Gelenkauslegers 40 nach außen bewegt und dichter an die Zellenöffnung des Flugzeugs heran, so daß der Arbeiter im Arbeitskorb 60 nach oben in die Zellenöffnung des Flugzeugs hineinbewegt werden kann. Diese Bewegung wird durch die Verbindung des Gelenkauslegers 40 mit dem unteren Teil des Korbträgers 50 und dem Korb 60 erleichtert. Die Einstellung der verschiedenen hydraulischen Zylinder erfolgt weiterhin in bekannter Weise, bis die genaue vom Arbeiter gewünschte Lage innerhalb der hochliegenden nach unten gerichteten Zellenöffnung des Flugzeugs erreicht ist.
Danach kann der Arbeiter durch entsprechende Betätigung der Steuerung, um die Bewegung der verschiedenen hydraulischen Zylinder zu bewirken, den Arbeitskorb 60 aus der Zellenöffnung des Flugzeugs herausziehen und die Hebebühne 10 kann dann in eine andere Lage in bezug auf das Flugzeug bewegt werden, damit der Arbeiter Zugang zur oberen Fläche des Tragflügels des Flugzeugs erhält, die zwischen der Vorder- und Hinterkante des Tragflügels liegt. Bekanntlich ist es oft für die Arbeiter notwendig, auf den Flügel zu gelangen, so daß sie Zugang zu Kraftstofföffnungen oder anderen Wartungspunkten erhalten, die angrenzend an einen Holm vorgesehen sind, der das Gewicht des Arbeiters tragen kann. Der das Gewicht tragende Holm ist hinter der Flügelvorderkante und vor der Flügelhinterkante angeordnet und bei der vorliegenden Hebebühne kann der Arbeitskorb 60 in eine Lage oberhalb des Holmes gebracht werden und dann kann der Gelenkausleger 40 nach unten in bezug auf die Achse des Auslegers 20 bewegt werden, so daß sich das Verbindungsstück 30 im wesentlichen über dem Tragflügel befindet, während der Boden 61 des Arbeitskorbs 60 dicht oberhalb der Tragflügeloberseite liegt Um die Tragflügeloberseite zu erreichen, kann das Fahrzeug 12 entweder unterhalb des Tragflügels oder vor oder hinter dem Tragflügel angeordnet werden, so daß eine minimale Beschränkung für die Anordnung des Fahrzeugs 12 relativ zu dem Punkt auf dem Tragflügel, vorhanden ist, welcher erreicht werden soll.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Fahrbare Hebebühne mit einem teleskopartig ausfahrbaren, vertikal schwenkbaren und horizontal drehbaren Ausleger, einem bezüglich des Auslegers vertikal schwenkbaren Gelenkausleger, einer am äußeren Ende des Gelenkauslegers vertikal schwenkbar angelenkten Arbeitskorb, einer Antriebseinrichtung zum vertikalen Verschwenken des Gelenkauslegers bezüglich des Auslegers und Einrichtungen zum Horizontalhalten des Bodens des Arbeitskorbs unabhängig von der Stellung des Auslegers mittels zweier gegensinnig gekoppelter Hydraulikzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungsstück (30) am äußeren Ende des Auslegers (20) in einer vertikalen Ebene schwenkbar angeienkt ist, daß der Gelenkausleger (40) am Verbindungsstück (30) bezüglich einer Mittelstellung, in der er sich parallel zur Achse des Auslegers (20) vom äußeren Ende des Auslegers weg erstreckt, nach oben und unten schwenkbar angelenkt ist, daß die beiden Hydraulikzylinder (21, 27) zwischen Auslegerträger (18) und Ausleger (20) bzw. zwischen Ausleger (20) und Verbindungsstück (30) angreifen, daß der Gelenkausleger (40) mindestens zwei übereinander angeordnete, parallele Arme (41, 46,47) aufweist, und daß die Antriebseinrichtung (51) des Gelenkauslegers (40) zwischen dem Verbindungsstück (30) und einem Arm (41) angreift.
2. Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger einen oberen Arm (41) und ein Paar untere Arme (46,47) aufweist.
3. Hebebühne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkausleger (40) einen Bewegungsbereich von ungefähr 60° nach oben und nach unten in bezug auf die Achse des Auslegers (20) aufweist.
DE2355370A 1972-11-06 1973-11-06 Fahrbare Hebebühne Expired DE2355370C2 (de)

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