DE2354229C2 - Bohrwerkzeug zur Herstellung eines sich entlang eines Abschnittes in Bohrrichtung erweiternden Bohrloches - Google Patents
Bohrwerkzeug zur Herstellung eines sich entlang eines Abschnittes in Bohrrichtung erweiternden BohrlochesInfo
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß
d) das Vorschuborgan als den Schaft (t, 102) umgebende, gegenüber diesem verschiebbare
Vorschubhülse (13,113) ausgebildet ist.
2. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (7) ringsegmentförmig
ausgebildet ist
3. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (107) geradlinig
ausgebildet ist
4. Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung des Erweiterungsbohrers (9) ein am Ende des
Erweiterungsbohrers (9) vorgesehener Anschlag (11, 111) dient, der entlang einer an der Vorschubhülse
(13; 113) ausgebildeten und gegenüber der Achse (A) des Schaftes (1, 102) schräg geneigten Führungsflächen
(12; 112) verschiebbar ist.
5. Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubhülse durch zwei Teile (113, 121) gebildet ist, die
zueinander verstellbar und in einer Stellung gegeneinander feststellbar (122) sind.
6. Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Schlitz (107) geführte Erweiterungsbohrer (132) eine
Schneidenaufnahme (130) aufweist, in die eine Schneide (132) eingesetzt ist.
7. Bohrwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (132) eine
asymmetrische Abflachung (133) aufweist, die einen Anschlag bildet, dem ein Anschlag (134) in der
Schneidenaufnahme (130) zugeordnet ist, und daß die Schneide (132) in der Schneidenaufnahme (130)
nur in einer Stellung festlegbar ist.
8. Bohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze des
Schaftes (1) als Bohrspitze (4) ausgebildet ist.
Die Erfindung betrifft ein Bohrwerkzeug zur Herstellung eines sich entlang eines Abschnittes in Bohrrichtung
erweiternden Bohrloches der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Es sind Bohrwerkzeuge bekannt, bei denen zunächst mit einem normalen Bohrer ein zylindrisches Loch
gebohrt und dann ein spezielles Bohrwerkzeug zum Ausbohren des sich erweiternden Abschnittes des
Bohrloches eingesetzt wird (US-PS 8 33 240; US-PS 92 758; US-PS 21 93 721; US-PS 20 13 257; US-PS
71 746: US-PS 27 07 897; DE-OS 22 08 176; FR-PS
5 19 174). Bei einigen dieser Bohrwerkzeuge wird dann
in das zylindrisch ausgebohrte Loch ein kegelförmiges Führungsstück eingesetzt, auf dessen äußerer Mantelfläche
Bohrstücke gleitend angeordnet sind, die sich mit zunehmendem Vorschub in zunehmendem Maß auf das
kegelförmige Führungsstück aufschieben und damit in radialer Richtung verschieben und dementsprechend
mit zunehmendem Vorschub ein Loch mit zunehmendem Durchmesser bohren.
ίο Einige dieser Bohrwerkzeuge sind derart ausgebildet,
daß die Bohrstücke an der Außenseite eines nach Durchführung des Bohrvorganges im Bohrloch verbleibenden
Einsatzes vorgesehen sind, der während des Bohrvorgangs dadurch aufgeweitet wird, daß während
des Bohrens ein zylindrisches Spreizstück in eine sich in Bohrrichtung kegelig verjüngende öffnung des Einsatzes
eingetriebeil bzw. eingeschlagen wird (US-PS 27 07 897); andere bekannte Lösungen sehen an der
Spitze des Bohrschaftes schwenkbar gelagerte und scherenartig angeordnete Bohrschneiden vor, die durch
die Fliehkraft während des Bohrens nach außen gedrückt werden (US-PS 27 71746). Wieder andere
Lösungen sehen vor, daß in das zunächst zylindrisch ausgebohrte Bohrloch ein mit einer schräg verlaufenden
Nut versehener Körper eingesetzt und gedreht wird, wobei bei der Drehung ein in der Nut zi-nächst bis zum
Fluchten mit dem Umfang des Körpers eingelegtes Bohrmesser entgegen der Vorschubrichtung des Bohrvorganges
herausgezogen wird, dessen Querschnitt so bemessen ist, daß es beim Herausziehen entlang der
schrägen Nut in zunehmendem Maße über den Umfang des Körpers vorsteht und so partiell das zylindrische
Bohrloch erweitert (FR-PS 5 19 174).
Der Nachteil dieser Beschreibung liegt in der Notwendigkeit von zwei Bohrvorgängen (Bohren des zylindrichen Loches; danach Bohren des sich konisch erweiternden Teils unter Zuhilfenahme eines speziellen Bohrwerkzeuges), in der schlechten Halterung der Bohrstücke bzw. Bohrmesser bei der gegenseitigen Verschiebung in radialer Richtung auf dem kegelförmigen Führungsstück bzw. dem mit einer Nut versehenen Körper, sowie in dem durch zwei Bohrvorgänge bedingten hohen Verschleiß der Werkzeuge pro gebohrter Lochlänge.
Der Nachteil dieser Beschreibung liegt in der Notwendigkeit von zwei Bohrvorgängen (Bohren des zylindrichen Loches; danach Bohren des sich konisch erweiternden Teils unter Zuhilfenahme eines speziellen Bohrwerkzeuges), in der schlechten Halterung der Bohrstücke bzw. Bohrmesser bei der gegenseitigen Verschiebung in radialer Richtung auf dem kegelförmigen Führungsstück bzw. dem mit einer Nut versehenen Körper, sowie in dem durch zwei Bohrvorgänge bedingten hohen Verschleiß der Werkzeuge pro gebohrter Lochlänge.
Bei den meisten der bekannten Lösungen ist zudem die Führung der eigentlichen, das Ausbohren des
konisch sich erweiternden Teiles des Bohrloches vornehmenden Werkzeugteile, außerordentlich
schwach und unsicher, so daß diese Teile einer erhöhten Bruchgefahr ausgesetzt sind. Bei einem der bekannten
Bohrwerkzeuge (FR-PS 5 19 174), bei dem ein auf dem Querschnitt des sich erweiterten Teils des Bohrloches
abgestimmt profiliertes Bohrmesser in einer schrägen Nut in einem Körper entgegen der Bohrrichtung
während des Bohrvorganges zurückgezogen und so zum Einschneiden in die Wand des zunächst zylindrisch
ausgebohrten Loches gebracht wird, erfolgt das Zurückziehen des Bohrmessers mit Hilfe einer am
Schaft eingehängten Feder; das genaue Profil des sich schließlich konisch erweiternd gebohrten Abschnittes
des Bohrloches hängt somit von der Kraft der Feder ab; ein genaue zwangsweise Ausbohrung eines bestimmten
konischen Loches findet nicht statt. Beim Einsetzen in das zunächst zylindrisch gebohrte Loch muß die Feder
von Hand auseinandergezogen und das profiliert ausgebildete Bohrmesser in der entsprechenden Stellung
gehalten werden. Die Gefahr von Verklemmungen in der Nut in der Art, daß die Kraft der Feder nicht
ausreicht, das Bohrmesser in dem Schlitz zu verschieben ist außerordentlich hoch und läßt diese bekannte
Lösung als schlecht durchführbar erscheinen.
Es sind ferner bereits ältere Vorschläge für Bohrwerkzeuge der eingangs genanten Art gemacht
worden (DE-OS 23 31 467 und DE-OS 23 48 211), bei denen die Vergrößerung des radialen Abstandes des
Bohrers durch Verschiebung einer auf dem Schaft des Bohrwerkzeugs angeordneten Vorschubhülse gegenüber
diesem bewirkt wird. ι ο
Ein Bohrwerkzeug zur Herstellung eines sich entlang eines Abschnittes in Bohrrichtung erweiternden Bohrloches
der angegebenen Gattung ist schließlich noch aus der US-PS 9 81 306 bekannt und weist einen Schaft,
einen Erweiterungsbohrer und ein Vorschuborgan zur Verschiebung des Erweiterungsbohrers in einem. Schlitz
auf, dessen Mündung schräg zur Achse des Schaftes verläuft. Dabei erfolgt das Auslenken des Erweiterungsbohrers durch ein als Stange ausgebildetes Vorschuborgan,
das über einen Kolben mit dem Erweiterungsbohrer verbunden ist. Die Stange befindet sich im Innern
des Schaftes des Bohrwerkzeugs und kann über ein Handrad verdreht werden, wodurch gleichzeitig mittels
eines Gewindes die Verschiebung des Erweiterungsbohrers erfolgt Bei diesem Bohrwerkzeug muß also das
Vorschuborgan, unabhängig vom Vorschub des Bohrwerkzeugs, getrennt betätigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bohrwerkzeug der angegebenen Gattung zu schaffen,
bei dem keine zusätzliche, separate Betätigung des Vorschuborgans erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausführungsformen sind in den Unteransprächen zusammengestellt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß die den Schaft umgebende
Vorschubhülse bei Anliegen an der Stirnseite des Aufnahmematerials auf dem Schaft verschoben und
dadurch gleichzeitig die Erweiterung des Bohrlochs hergestellt wird, also kein zusätzliches Handrad betätigt
werden muß, um den Erweiterungsbohrer aus dem Schaft herauszufahren und dadurch in die Betriebsstellung
zu bringen. Gleichzeitig ist diese Lösung auch « konstruktiv einfach, da in dem Bohrwerkzeug keine
Stange und kein verschiebbarer Kolben untergebracht werden müssen, sondern für die Betätigung des
Erweiterungsbohrers nur eine einfache, auf dem Schaft verschiebbare Vorschubhülse ausreicht. Und schließlich >o
können auf diese Weise auch Bohrlöcher mit relativ kleinem Durchmesser hergestellt werden, wie es bei
dem bekannten Bohrwerkzeug nach der US-PS 9 81 306 nicht möglich war, weil im Schaft des Bohrwerkzeugs
die Betätigungsorgane für den Erweiterungsbohrer untergebracht werden mußten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungs-60
form eines Bohrwerkzeugs,
Fig.2 einen Querschnitt längs der Linie H-II von
Fig. 1,
Fig. 3 ein Bohrloch, wie es mit dem Bohrwerkzeug
nach den F i g. 1 und 2 hergestellt werden kann, b5
F i g. 4 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Bohrwerkzeugs, und
Fig. 5 eine Ansicht einer dritten Ausführungsform
eines Bohrwerkzeugs.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 weist einen langen Schaft 1 auf, dessen rechtes Ende als Innenkonus
50 zum Aufsetzen auf einen Bohrkronenhalter 51 vorgesehen ist, der in der normalen Aufnahme einer
Bohrmaschine oder eines Bohrhammers aufgenommen wird und Mitnehmer unten 2 aufweist Das linke Ende
des Schaftes 1 ist als Bohrkopf ausgebildet und mit einem Schlitz 3 versehen, in dem ein Hartmetallbohrstück
4 befestigt ist, das bei Ansetzen an Mauerwerk 5 ein zylindrisches Loch 6 bohrt. In dem Schaft 1 ist ein
ringsegmentförmiger Schlitz 7 vorgesehen; er wird durch Ausfräsen einer halbmondförmigen Nut und
anschließendes Einsetzes eines Abdeckteiles 8 hergestellt In dem Schlitz 7 ist ein ebenfalls ringsegmentförmigei
Bohrmeißel 9 verschiebbar angeordnet. Sein (in F i g. 1) linkes Ende ist mit einer Bohrspitze 10 versehen;
durch Verschiebung des Bohrmeißels 9 in dem Schlitz 7 kann die Bohrspitze 10 z. B. in die gestrichelte Position
10' verschoben werden. Je nach Lage dieser Bohrspitze 10 wird von ihr ein Loch von dem Durchmesser 2a
gebohrt Während dieses Vorgangs wird das Bohrwerkzeug durch die Lage des linken Endes des Schaftes 1 im
zylindrischen Loch 6 geführt. Schwenkt die Bohrspitze 10 durch Verschieben des Bohrmeißels 9 im Schlitz 7 mit
zunehmendem Vorschub des Bohrwerkzeugs in Richtung der Achse A des Bohrloches 6 zunehmend aus, wie
das im folgenden noch näher erläutert werden wird, so entsteht das in Fig. 3 gezeigte Bohrloch, das zwischen
einem vorderen zylindrischen Bereich 6' und einem hinteren zylindrischen Bereich 6" einen sich konisch
nach hinten erweiternden Bereich 6'" aufweist, dessen maximaler Durchmesser 2amax. ist, wobei amar.. die
maximale Ausschwenkung der Bohrspitze 10 in bezug auf die Achse A des Bohrwerkzeuges ist.
Das rechte über den Schlitz 7 hinausragende Ende des Bohrmeißels 9 ist mit einem Bolzen 11 versehen. Er ist
mit dem rechten Ende des Bohrmeißels 9 verbunden. Seine über die Seitenflächen des Bohrmeißels 9
hervorstehenden Enden (vgl. F i g. 2) sind in zwei Schlitzen 12 verschiebbar geführt, die in einer
Vorschubhülse 13 vorgesehen sind, die auf dem Schaft 1 diesem gegenüber verschiebbar angeordnet ist und
durch eine am Absatz 14 des Schaftes 1 abgestützte Feder 15 in ihre in Fig. 1 gezeigte linke Endposition
gedrückt wird.
Die Vorschubhülse 13 ist mit einer Kappe 40 abgedeckt, an deren linkem Ende mit Hilfe eines
Seeger-Ringes 41 drehbar ein Andrückring 16 angebracht ist. Das Bohrmehl wird ü£>er die Öffnungen 17 in
der Vorschubhülse 13 und die öffnungen 18 im Andrückring 16 abgeführt.
Die Funktionsweise ist folgende: In der in Fig. 1 gezeigten Stellung der einzelnen Bauteile des Bohrwerkzeuges
zueinander wird ein zylindrisches Bohrloch 6 gebohrt. Sitzt dann der Andrückring 16 auf der
vorderen Stirnfläche 20 des Mauerwerks 5 auf, verschiebt sich bei weiterem Vorschub des Bohrwerkzeuges
in das Mauerwerk 5 hinein die Vorschubhülse 13 auf dem Schaft 1 nach rechts (in Fig. 1). Demgemäß
wird, dem schrägen Verlauf der Seitenflächen des Schlitzes 12 folgend, der Bolzen 11 nach unten
verschoben. Damit wird das rechte Ende des Bohrmeißels 9 herabgedrückt und der Bohrmeißel in dem
ringsegmentförmigen Schlitz 7 derart verschoben, daß die an seinem linken Ende vorgesehene Bohrspitze 10
sich aus dem Schaft 1 bzw. aus der Austrittsöffnung des Schlitzes 7 im Schaft 1 schräg herausschiebt und damit
Positionen einnimmt, in denen sie ein Loch mit einem Durchmesser 2a bohrt, der größer als der Durchmesser
des zylindrischen Bohrlochs 6 ist. Dieser Vorgang setzt sich so lange fort, bis die Vorschubhülse 13 auf dem
Schaft 1 so weit verschoben ist, daß der Bolzen 11 am (in
F i g. 1) linken Ende des Schlitzes 12 anliegt. Dann ist das in F i g. 3 dargestellte Loch in das Material 5 gebohrt.
F i g. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. In dem Bohrschaft 102 ist ein gerade und schräg zur Achse A
verlaufender Schlitz 107 vorgesehen, in dem ein gerader Bohrmeißel 109 angeordnet ist. Der an seinem rechten
oberen Ende vorgesehene Bolzen 111 läuft in einem Schlitz 112 in der Vorschubhülse 113. Dieser Schlitz ist
jedoch anders geneigt als bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Daraus ergibt sich, daß bei Verschiebung !5
der Vorschubhülse 113 auf dem Schaft 102 nach rechts
(in F i g. 4) der Bohrmeißel 109 nach unten links (F i g. 1) aus dem Schlitz 107 im Bohrschaft 102 herausgeschoben
wird.
Die Vorschubhülse 113 ist mit einem Außengewinde versehen, auf dem ein mit einem entsprechenden
Innengewinde versehener Stellring 121 angeordnet ist. Der Stellring 121 kann durch Anziehen einer ebenfalls
mit einem Innengewinde versehenen und auf der Vorschubhülse 113 angeordneten Feststellmutter 122
festgestellt werden. Auf dem Stellring 121 ist an dessen linkem Ende der Andrückring 116, mit Hilfe des
Haltebolzens 123 dem Stellring 121 gegenüber drehbar angebracht. Die Anordnung von Stellring und Feststellmutter
ermöglicht ein Nachstellen der Lage des Bohrmeißels 109 im Schlitz 107 bei Abnutzung der
Bohrspitze 110 des Bohrmeißels 109: Je nach Stellung des Stellrings 121 setzt die Bewegung der Vorschubhülse
gegenüber dem Schaft 102 und damit die Verschiebung des Bohrmeißels 109 im Schlitz 107 während des
Vorschubs des Bohrwerkzeuges in ein Bohrloch früher bzw. später ein.
F i g. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, das eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels nach F i g. 4
darstellt. Dabei ist der Bohrmeißel 109 zweiteilig ausgebildet. Er besteht aus einem oberen Aufnahmeteil
130, das sich bis etwa zur Hälfte in den Schlitz 107 hineinerstreckt und an seinem unteren Ende mit einer
konischen Bohreraufnahme 131 versehen ist, in die ein Bohrer 132 eingesetzt wird. Der Vorteil dieser
Anordnung ist das leichte Auswechseln und die einfache Ausbildung des Bohrers 132 nach einer Abnützung. Er
muß nur wieder aus der konischen Bohraufnahme 131, etwa durch Herausschlagen, gelöst werden. Es können
aber auch, wie ansonsten bei Bohrwerkzeugen üblich, irgendwelche Auswerfervorrichtungen vorgesehen sein.
Der Bohrer 132 weist eine Abflachung 133 auf, die in eingesetztem Zustand mit dem in der Bohraufnahme
130 vorgesehenen Stift 134 so zusammenwirkt, daß eine Drehung des Bohrers 132 in der Bohreraufnahme 130
vermieden wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Bohrwerkzeug zur Herstellung eines sich entlang eines Abschnittes in Bohrrichtung erweiternden
Bohrloches,
a) mit einem Schaft,
b) mit einem Erweiterungsbohrer, und
c) mit einem Vorschuborgan für die Verschiebung des Erweiterungsbohrers in einem Schlitz,
dessen Mündung schräg zur Achse des Schaftes verläuft,
Priority Applications (6)
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| DE19732354229 DE2354229C2 (de) | 1973-10-30 | 1973-10-30 | Bohrwerkzeug zur Herstellung eines sich entlang eines Abschnittes in Bohrrichtung erweiternden Bohrloches |
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| GB2670874A GB1434173A (en) | 1973-06-20 | 1974-06-17 | Drilling of holes |
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Publications (2)
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Family Applications (1)
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| CN110863853B (zh) * | 2019-12-24 | 2024-05-14 | 吕梁学院 | 一种煤层瓦斯抽采钻孔塌孔清煤装置 |
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| US981306A (en) * | 1909-10-04 | 1911-01-10 | James Pollock | Mining-tool. |
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1973
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| DE2354229A1 (de) | 1975-05-07 |
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