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DE2353018C3 - Fenster oder dergleichen rahmenartiges Bauteil - Google Patents

Fenster oder dergleichen rahmenartiges Bauteil

Info

Publication number
DE2353018C3
DE2353018C3 DE19732353018 DE2353018A DE2353018C3 DE 2353018 C3 DE2353018 C3 DE 2353018C3 DE 19732353018 DE19732353018 DE 19732353018 DE 2353018 A DE2353018 A DE 2353018A DE 2353018 C3 DE2353018 C3 DE 2353018C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
window
glass element
rebate
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732353018
Other languages
English (en)
Other versions
DE2353018B2 (de
DE2353018A1 (de
Inventor
Siegfried Dipl.-Ing 2223 Meldorf; Autenrieth Manfred 2221 Nindorf; Fricke Robert 2223 Meldorf Sonneborn
Original Assignee
E. Albers & V. Drathen, 2223 Meldorf
Filing date
Publication date
Application filed by E. Albers & V. Drathen, 2223 Meldorf filed Critical E. Albers & V. Drathen, 2223 Meldorf
Priority to DE19732353018 priority Critical patent/DE2353018C3/de
Publication of DE2353018A1 publication Critical patent/DE2353018A1/de
Publication of DE2353018B2 publication Critical patent/DE2353018B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2353018C3 publication Critical patent/DE2353018C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Fenster od. dgl. rahmenartiges Bauteil aus einem Holzrahmen mit einem an dessen Innenseite angeordneten Glasfalz, in welchen mindestens ein Glaselement eingesetzt ist, das unmittelbar am Glasfalz anliegt, und aus am Holzrahmen befestigten, am Glaselement unmittelbar anliegenden und das Glaselemeiit gegen den Glasfalz drückenden, hölzernen Glashalteleiste^
Bei dem aus dem DT-GM 7126 210 bekannten Fenster dieser Art weisen der Glasfalz und die Glashalteleiste jeweils eine sich plan gegen das Glaselement anlegende Fläche sowie eine an deren freien Kante angeordnete Stufe auf, die zur Aufnahme einer aus Kitt bestehenden Dichtung dient. Wenn das Glaselement in dieser Weise unmittelbar ?n den ihm zugeordneten planen Flächen des Glasfalzes bzw. der Glashalteleiste anliegt, ergibt sich beim Befestigen der Glashalteleisten am Rahmen infolge der unvermeidlichen Abmessungstoleranzen vielfach eine zu feste oder über die Länge der vier Seiten ungleichmäßige Einspannung des Glaselements, die bei stärkeren Belastungen, beispielsweise beim Transport oder Einbau, zu einem Bruch des Glaselements führen kann, Umgekehrt kann ein zu lockerer Einbau die Abdichtung beeinträchtigen und zu unerwünschten Verlagerungen des Glaselements führen.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, Fenster od. dgl. rahmenartige Bauteile der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß mit einfachen Mitteln und geringem Fertiglingsaufwand ein hinreichend spannungsarmer Einbau der Glaselemente erzielt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Fenster oder rahmenartige Bauteil der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Glasfak des Holzrahmens und/oder die Glashalteleisten jeweils an der dem Glaselement zugewandten Seite mehrere einstückige mit dem Glasfalz bzw. den Glashalteleisten gefertigte, in geringem Abstand parallel zueinander verlaufende, im wesentlichen linienartig am Glaselement anliegende Anlageleisten aufweist bzw. aufweisen.
Durch die am Glasfalz bzw. an der Glashalteleiste angeordneten Anlageleisten wird eine linienförmige Anlage am Glaselement erreicht, bei welcher die relativ dünnen Anlageleisten sich an ihrer Außenkante jeweils geringfügig verformen, soweit durch Fertigungsungenauigkeiten lokale Bereiche zu starken Andruckes auftreten.
Bevorzugte weitere Ausbildungen der erfindungsgemäßen Fenster oder rahmenartigen Bauteile sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Da die Anlageleisten nicht aus einem gummiartigen verformbaren Material, sondern aus Holz bestehen, tritt die geringfügige Verformung nur an ihren Außenkanten auf, so daß insgesamt ein zuverlässiger Sitz des Glaselementes gewährleistet ist. Durch geeignete Wahl der Anzahl, der Querschnittsform und der Höhe der Anlageleisten und der Holzart der Glashalteleiste kann durch die linienartig aufgelöste Berührung eine den Anforderungen angepaßte Druckverteilung erzielt werden. Bei Verwendung von Anlageleisten mit geringfügig unterschiedlicher Höhe wird jeweils die am weitesten vorspringende Anlageleiste stärker angedrückt und eher verformt werden, als die übrigen. Auf diese Weise kann bei geringem Druck dieser weitgehend von der am weitesten vorstehenden Anlageleiste aufgenommen werden, während bei weiterem Ansteigen des Druckes dieser zunehmend auf mehrere Anlageleisten verteilt wird. Versuche unter Praxisbedingungen haben ergeben, daß auf diese Weise die Gefahr eines Glasbruches beim Transport oder Einbau tatsächlich so weit verringert wird, daß auf den umständlichen und aufwendigen Einbau von Korkbändern verzichtet werden kann. Da die Anlageleisten durch Verwendung entsprechender Fräswerkzeuge ohne zusätzlichen Arbeitsgang bereits bei der Fertigung der Rahmenprofile bzw. der Glashalteleisten erzeugt werden können und mit diesen einstückig sind, wird bei der Fertigung der Arbeits- und Materialaufwand fühlbar verringert, zumal das bisher verwendete Korkband und dessen mühsame Einlegung entfällt.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungen der
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch den unteren Teil eines verglasten Fensters und die
F i g. 2 bis 7 vergrößerte Querschnitte verschiedener Ausführungsformen der Glashalteleiste.
Das in Fig. 1 dargestellte Fenster besitzt einen Rahmen 2 mit einem an der Innenseite angeordneten Glasfalz. In den Rahmen 2 ist ein Glaselement 5 eingefügt, das in der üblichen Weise als Mehrscheiben-Isolierglaselement ausgebildet ist. Am Glasfalz des Rahmens 2 sind drei in Richtung auf das Glaselement 5 vorspringende, im Querschnitt dreieckige Anlageleisten 3 angeordnet, die jeweils voneinander durch V-förmige Nuten 4 getrennt sind. Auf der gegenüberliegenden Seite des Glaselements 5 ist eine Glashalteleiste 1 angebracht, die durch nicht dargestellte Vorrichtungen, beispielsweise Nägel, Schrauben oder Klammern mit dem Rahmen 2 verbunden ist. Die Glashalteleiste 1 trägt auf ihrer dem Glaselement 5 zugewandten Seite ebenfalls drei im Querschnitt dreieckige Anlageleisten 3, die an dem Glaselement 5 anliegen. Oberhalb der Anlageleisten 3 ist sowohl am Glasfalz, als auch an der Glashalteleiste 1 eine nach oben offene Nut angeordnet, welche mit einer Versiegelung 6 aus einer dauerelastisehen Versiegelungsmasse gefüllt ist. Das Glaselement 5 ist an seiner Unterseite gegenüber dem Rahmen 2 in der üblichen Weise verklotzt. Die in Fig. 1 dargestellte Glashalteleiste ist in Fig. 2 nochmals in etwas größerem Maßstab, jedoch spiegelbildlich gezeigt.
In Fig.4 ist eine ähnliche Glashalteleiste ί dargestellt, welche jedoch fünf im Querschnitte dreieckige Anlageleisten 3 aufweist, die jeweils durch V-förmige Nuten 4 voneinander getrennt sind.
In Fig.6 ist eine weitere Ausführungsform der Glashalteleiste dargestellt, bei welcher zwei der insgesamt vorhandenen drei Anlageleisten 3 eine senkrecht zum Glaselement verlaufende Flanke und eine schräge Flanke aufweisen. Diese sägezuhnartige Ausbildung ist gegenüber der symmetrischen Ausgestaltung in einigen Fällen vorteilhaft.
Die Fig.3, 5 und 7 zeigen entsprechende Ausgestaltungen der Glashalteleiste 1, bei welcher die Anlageleisten 3 jedoch an ihrer Außenkante jeweils gerundet ausgebildet sind. Dies hat den Vorteil, daß die Anlageleisten 3 während der Fertigung der rahmenartigen Bauteile weniger leicht beschädigt werden und in ihrem Verformungsverhalten vom Maserungsverlauf weitgehend unabhängig sind.
Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsformen sind die Anlageleisten 3 ebenfalls jeweils von gleicher Höhe. In den meisten Fällen ist es jedoch zweckmäßig, Anlageleisten mit geringfügig voneinander abweichender Höhe zu verwenden. Die Unterschiede in der Höhe sollen dabei höchstens einige Zehntel Millimeter betragen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Fenster od. dgl. rahmenartiges Bauteil aus einem Holzrahmen mit einem an dessen Innenseite angeordneten Glasfalz, in welchen mindestens ein Glaselement eingesetzt ist, das unmittelbar am Glasfalz anliegt, und aus am Holzrahmen befestigten, am Glaselement unmittelbar anliegenden und das Glaselement gegen den Glasfalz drückenden, hölzernen Glashalteleisten, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasfalz des Holzrahmens (2) und/oder die Glashalteleisten (1) jeweils an der dem Glaselement (5) zugewandten Seite mehrere einstückig mit dem Glasfalz bzw. den Glashalteleisten (1) gefertigte, in geringem Abstand parallel zueinander verlaufende, im wesentlichen linienartig am Glaselement (5) anliegende Anlageleisten (3) aufweist bzw. aufweisen.
2. Fenster od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageleisten (3) durch Fräsen gebildet sind.
3. Fenster od. dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageleisten (3) eine in Richtung auf das Glaselement (5) geringfügig voneinander abweichende Höhe besitzen.
4. Fenster od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageleisten (3) einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt mit dem Glaselement (5) zugewandter Spitze besitzen.
5. Fenster od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Anlageleisten (3) an der dem Glaselement (5) zugewandten Kante gerundet ausgebildet ist.
6. Fenster od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Anlageleiste (3) eine im wesentlichen senkrecht zum Glaselement (5) verlaufende Flanke und eine schräge Flanke aufweist. ·
7. Fenster od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der zwischen den Anlageleisten (3) gebildeten Nuten (4) einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt besitzt.
8. Fenster od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Nut (4) einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt besitzt.
9. Fenster od. dgl. nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (4) eine unterschiedliche Tiefe besitzen.
DE19732353018 1973-10-23 Fenster oder dergleichen rahmenartiges Bauteil Expired DE2353018C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19732353018 DE2353018C3 (de) 1973-10-23 Fenster oder dergleichen rahmenartiges Bauteil

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DE19732353018 DE2353018C3 (de) 1973-10-23 Fenster oder dergleichen rahmenartiges Bauteil

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2353018A1 DE2353018A1 (de) 1975-04-30
DE2353018B2 DE2353018B2 (de) 1976-11-25
DE2353018C3 true DE2353018C3 (de) 1977-07-07

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