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DE2352250A1 - Bauwerk mit vertikalen tragwaenden und horizontalen decken - Google Patents

Bauwerk mit vertikalen tragwaenden und horizontalen decken

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Publication number
DE2352250A1
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DE
Germany
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strips
ceiling
building
frame parts
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19732352250
Other languages
English (en)
Inventor
Leon Eugenie Daniel Dompas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to GB44823/74A priority patent/GB1485013A/en
Priority to BE6044781A priority patent/BE821157A/xx
Priority to BR870574A priority patent/BR7408705A/pt
Priority to FR7435178A priority patent/FR2248379B3/fr
Priority to ES431152A priority patent/ES431152A1/es
Publication of DE2352250A1 publication Critical patent/DE2352250A1/de
Priority to US05/725,766 priority patent/US4035966A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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Description

D 2h P
Anmelder: Leon Eugenie Daniel Dompas
213» Van Rijswijcklaan, Antwerpen, Belgien
Bauwerk mit vertikalen Tragwänden und horizontalen Decken
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bauwerk mit im wesentlichen vertikalen Tragwänden und horizontalen Decken, wobei letztere die Stockwerke voneinander trennen und den Fundierungsboden bilden.
Es ist allgemein bekannt, Bauwerke so zu errichten, daß nach Erstellung von Fundamenten bzw. Kellerräumen mit abschließender Kellerdecke Bausteine verschiedener Form zu das Bauwerk umschließenden Außenwänden und gegebenenfalls Zwischenwänden zusammengefügt werden. Haben die Wände die Stoekwerkhöhe erreicht, so werden horizontale Decken, auf den Wänden aufliegend, hergestellt und anschließend darauf aufbauend solange neue Wände errichtet und Decken eingefügt, bis die gewünschte Höhe des Bauwerks erreicht ist. Es ist auch bekannt, größere Wand- und Deckenteile als Fertigteile herzustellen und unter Verwendung von Mörtel oder Beton zu einem Bauwerk zusammenzufügen. Dabei können nur solche Fertigteile verwendet werden, die eine bestimmte Größe und ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten, da sie andernfalls nicht zur Baustelle transportiert werden können. Weiterhin ist es nachteilig, daß trotz Verwendung von Fertigteilen die Erstellung eines Bauwerkes lange Zeit in Anspruch nimmt. Zur Erstellung eines Bauwerkes nach diesen Verfahren sind weiterhin Fachkräfte erforderlich, sodaß aufgrund des
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höheren Stundenlohns dieser Arbeitskräfte eine hohe Kostenbelastung des Bauwerks unumgänglich ist. Da die Wände und Decken des Bauwerks zu einer Einheit zusammengefügt sind und aus Materialien bestehen, die nur geringe Zugkräfte aufnehmen können, neigen derartige Bauwerke beim Nachgeben des Fundaments zu Rissen, wobei bei größerem Nachgeben der Fundamente und starken Erschütterungen, beispielsweise bei Erdbeben, die Gefalir des Einsturzes besteht.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bauwerk obiger Gattung in seinem konstruktiven Aufbau und bezüglich seines Herstellungsverfahrens so zu verbessern, daß obige Nachteile vermieden werden und daß mit geringem Aufwand ohne Zuhilfenahme einer größeren Anzahl von Fachkräften mit einfachen Mitteln ein Bauwerk erstellt werden kann. Dabei soll insbesondere Wert darauf gelegt werden, daß das Bauwerk auch bei größeren Setzerscheinungen des Fundaments oder bei Erdbeben ohne Einsturzgefahr sicher stehenbleibt.
Gelöst wird diese Aufgabe der Erfindung dadurch, daß das Bauwerk aus selbsttragenden, von Vertikalstreifen und Horizontalstreifen gebildeten Rahmenteilen besteht, die aneinandergefügt, gegebenenfalls auch übereinandergefügt, und horizontal mittels Spanndrähten gruppenweise oder in der Bauwerksgesamtheit miteinander verbunden sind, wobei
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die Vertikalstreifen der Rahmenteile Tragwandstreifen und die Horizontalstreifen im allgemeinen Deckenstreifen sind, und wobei die untersten Horizontalstreifen vorzugsweise den Fundierungsboden für das Bauwerk bilden. Durch dieses Verspannen der Rahmenteile untereinander erfolgt eine exakte Trennung zwischen druck- und zugbelasteten Bauteilen. Dabei übernehmen die Spanndrähte die Aufgabe, die Zugkräfte aufzunehmen, während die Rahmenteile die Druckkräfte tragen. Durch diese Trennung können die auf Zug belasteten Bauteile aus Metall hergestellt sein, sodaß eine gute Zugfestigkeit erreicht werden kann. Dadurch sind Bauwerke, die so hergestellt sind, unempfindlich gegen ungenügende Fundamentierung und gegen Erschütterungen. Die Rahmenteile können so ausgebildet sein, daß sie alle im Querschnitt gesehen vorhandenen Teile eines Bauwerks, d.h. den Pundierungsboden, die einzelnen Decken der Stockwerke und die tragenden Teile des Daches bzvi. das komplette Dach beinhalten. Diese Rahmenteile können so ausgestaltet sein, daß sie ohne Pundamentierung auf die lediglich eingeebnete Erde gestellt werden können. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Tragwand- und Deckenstreifen aus block- und/oder balkenförmigen Bausteinen bestehen, die mittels Zugseilen insgesamt gegeneinander verspannt sind. Dabei sind an den Kreuzungsstellen der Tragwand- und Deckenstreifen Knotenbausteine und an den Enden Endbausteine angeordnet, wobei diese Bausteine
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Löcher zur Aufnahme der Spanndrähte und Zugseile aufweisen. Diese Ausgestaltung der Rahmenteile hat den Vorteil, daß ohne größere Vorbereitungen Rahmenteile der verschiedensten Formen hergestellt werden können. Lediglich die Länge der Zugseile, die in Rollen oder abschnittsweise zur Verfügung stehen können, wird an die Länge der Tragwand- bzw. der Deckenstreifen angepaßt. Die Anzahl der zwischen den Knotenbausteinen und den Endbausteinen eingefügten Bausteine bestimmt die Größe und Form der Rahmenteile. Die Endbausteine haben Aussparungen zur Aufnahme von Zugseil- und gegebenenfalls Spanndrahtspanngliedern, wobei diese entsprechend den Spanngliedernj wie sie bei Spannbeton verwendet werden, ausgebildet sein können. Je nach Länge der Tragwand- und Deckenstreifen kann es günstig sein, wenn zwischen den Knoten- und Endbausteinen Verbindungsbausteine angeordnet sind, die Löcher für die Zugseile und evtl. zusätzliche Spanndrähte haben. Dadurch ist es möglich, daß die Rahmenteile nicht nur an den Knoten- und Endbausteinen, sondern auch an dazwischen angeordneten Steinen mittels Spanndrähten miteinander verbunden werden können, was beispielsweise für die als Fundierungsboden dienenden Deckenstreifen besonders wichtig sein kann. Dabei können in jedem Tragwand- und Deckenstreifen unterschiedlich viele Verbindungsbausteine eingebaut werden. Durch die Ausgestaltung der Erfindung erfolgt eine scharfe Trennung zwischen tragenden und nicht tragenden Bauteilen eines Bauwerkes, wie sie bei den bisher bekannten Bauweisen
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nicht der Pall ist. Dabei übernehmen ausschließlich die Rahmenteile die Tragaufgaben, wogegen dem Bauherrn bzw. dem Architekten die Freiheit gelassen ist, trennende Bauteile ausschließlich da anzuordnen, wo sie für die Trennung erforderlich sind und so auszubilden, daß sie nur die Trennfunktion erfüllen. So können bei Anwendung der vorliegenden Erfindung beispielsweise alle ein Haus umschließenden Außenwände, in ihrer ganzen Höhe, aus Glas sein, da die Rahmenteile alle tragenden Punktionen erfüllen. Darüberhinaus ergeben sich für den Architekten bei der Erstellung des Bauplanes erhebliche Vereinfachungen, da er kein Mauervermaßung vorzunehmen braucht. Es ist lediglich erforderlich die Rahmenteilgrundform anzugeben und die Trennwände anzugeben. Dabei können die Anzahl der in einem Rahmenteil enthaltenen Bausteine der Anzahl der Rechtecke oder Quadrate des Bauplanes entsprechen.
Da die Knoten-, End- und Verbindungsbausteine etwa rechtwinklig zueinander angeordnete Löcher für die Aufnahme der Zugseile und der Spanndrähte haben, ist es für ihre Haltbarkeit günstig, wenn diese als .massive Vollsteine ausgebildet sind. Die zwischen diesen Bausteinen angeordneten block- und balkenförmigen Bausteine werden am besten als Hohlprofilsteine augebildet. Dabei braucht lediglich darauf geachtet zu werden, daß sie Hohlräume bzx?. Löcher oder Schlitze für die Zugseile haben. Ansonsten können sie in beliebiger Form und Größe hergestellt werden.
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Bei einer größeren Anzahl gleicher Tragwand- und Deckenstreifen kann es günstig sein, wenn die Länge der balkenförmigen Bausteine dem Maß zwischen den Knoten- und Verbindungs- oder Endbausteinen entspricht. Damit die block- und balkenförmigen Bausteine, die als Hohlprofilsteine ausgebildet sind, kleine Abmessungen zwecks einfacher Handhabung haben können, wird vorgeschlagen, daß in den Tragwand- und/oder Deckenstreifen mehrere voneinander unabhängige block- oder balkenförmige Bausteine in Spanndrahtrichtung nebeneinander angeordnet sind, wobei zumindest die Knoten- und/oder Endbausteine diese Bausteine in Spanndrahtrichtung überdecken. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Rahmenteile ist dies möglich, da die Zugseile in den Endbausteinen verankert sind und lediglich beispielsweise in den Knotensteinen einer Führung bedürfen, sodaß die dazwischen liegenden block- oder balkenförmigen Bausteine eine beliebige Zahl oder Anordnung haben können, da sie lediglich auf Druck beansprucht werden. Die End- bzw. Knotenbausteine wirken dabei nach Art einer Druckplatte und verteilen die theoretisch an Punkten angreifenden Kräfte der Zugseile auf die gesamte Fläche der Tragwand- und Deckenstreifen. Da die Zugseile der Deckenstreifen außer in den Endbausteinen zumindest auch in den Knotenbausteinen bzw. in den Verbindungsbausteinen geführt sind, ist es in einfacher Weise möglich, daß die Zugseile entlang der Deckenstreifen dem Biegemomentenverlauf entsprechend
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angeordnet sind. Dies bedeutet, daß beispielsweise bei einem auskragenden Deckenstreifen die Zugseile an den Knotenbausteinen in vertikaler Richtung höher angeordnet sind als in den Endbausteinen, sodaß die Zug- bzw. Druckkräfte günstiger verteilt sind. Da das gesarate Bauwerk von der Festigkeit der Zugseile und Spanndrähte abhängig ist, ist es wichtig, daß diese korrosionsgeschützt eingebaut sind. Das ist insbesondere dann möglich, wenn die Seile bzw. Drähte in Löchern bzw. kleineren Aussparungen der Bausteine angeordnet sind, da dann diese Löcher bzw. Aussparungen mit einer Korrosionsschutzmasse oder auch einfach mit Beton luftdicht ausgefüllt werden können. Sind die Zugseile bzw. Spanndrähte in größeren Hohlräumen der Bausteine angeordnet, so ist es günstig, wenn sie einen Korrosionsschutzüberzug, beispielsweise aus Kunststoff, aufweisen. Dabei kann der Korrosionsschutz auch dadurch hergestellt sein, daß über die Zugseile bzw. Spanndrähte schlauchartige Kunststoffhüllen geschoben sind, wobei der Raum zwischen den Seilen oder Drähten beispielsweise mit Beton ausgespritzt ist. Um bei größeren Rahmenteilen das Aufstellen der Rahmenteile zu vereinfachen und eine statisch gesehen exakte Aufteilung der Kräfte in Tragwand- und Deckenstreifen zu erreichen, wird vorgeschlagen, daß die Tragwand- und Deckenstreifen jeweils eigene, voneinander unabhängige Zugseile haben. Um beliebig geformte Bauwerke unter Verwendung möglichst
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vieler gleicher Rahmenteile erstellen zu können, wird vorgeschlagen, daß die Rahmenteile einen Tragwandstreifen aufweisenj an dem einseitig auskragende Deckenstreifen befestigt sind, wobei sich bei Verwendung zweier Deckenstreifen die Form eines liegenden "U" ergibt. Mit dieser Rahmengrundform lassen sich beispielsweise in einfacher Weise kleinere Bungalowhäuser erstellen, da sie üblicherweise einstöckig sind. Aber auch größere Häuseranlagen lassen sich mit dieser Rahmengrundform erstellen, da mehrere dieser Rahmenteile zusammengefügt eine Baugruppe ergeben, wobei diese Baugruppen so zusammengestellt werden können, daß sich beispielsweise ein Atriumhaus ergibt. Eine andere günstige Grundrahmenform ergibt sich dann, wenn die Rahmenteile einen Tragwandstreifen und beidseitig auskragende Deckenstreifen haben, wobei die Grundform mit zwei Deckenstreifen einem liegenden "H" entspricht. Hierbei lassen sich, ähnlich den oben beim U-förmigen Rahmen geschilderten Baugruppen, eine Vielzahl von Bauwerksausführungen mit dem gleichen Grundrahmen erstellen. Eine Variation des U-förmigen und H-förmigen Grundrahmenteils, die höhere Festigkeitseigenschaft haben, ergibt sich dann, wenn die Rahmenteile zwei Tragwandstreifen aufweisen, die mit Abstand nebeneinander so angeordnet sind, daß die Auskragung der Deckenstreifen erhalten bleibt.
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Eine besonders günstige und sichere Befestigung für das Dach des Bauwerkes ergibt sich dann, wenn der oder die Tragwandstreifen bei einzelnen oder allen Rahmenteilen oberhalb der obersten Deckenstreifen zur Aufnahme eines Dachstuhls weitergeführt sind. Dieser Tragwandstreifenteil, der in üblicher Weise über die Zugseile mit dem gesamten Rahmenteil verbunden ist, hat hohe Festigkeit, sodaß er auch bei geringem Querschnitt zur Aufnahme des Firstes und zur Befestigung von Dachwerkkonstruktionen herangezogen werden kann. Diese Ausgestaltung ist dann besonders vorteilhaft, wenn ein üblicherweise aus Holzbalken und dergleichen hergestellter Dachstuhl verwendet werden soll. Die vorliegende Ausgestaltung des Bauwerkes bietet jedoch auch die Möglichkeit, wenn die Knotenbausteine der obersten Deckenstreifen mit ihren den letzteren zugewandten Flächen zu einem Winkel zur Vertikalen geneigt sind, die obersten Deckenstreifen als Dachflächen zu benutzen, sodaß diese mit dem Bauwerk eine Einheit bilden und gleichzeitig hergestellt werden. Dabei sind keine weiteren Teile erforderlich, da diese obersten, als Dachflächen dienenden Deckenstreifen in üblicher Weise über Zugseile mit den obersten Knotenbausteinen der Tragwandstreifen verbunden sind. Die Deckenstreifen können aber auch, beispielsweise wenn die Deckenstreifen der Rahmenteile verschiedener Baugruppen zumindest teilweise ineinander verschoben angeordnet sind, so ausgebildet seins daß die Deckenstreifen der Rahmenteile von den Tragwandstreifen aus gesehen in ihrem vertikalen Ausmaß sich verjüngend
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ausgebildet sind. Dabei kann wahlweise die Ober- und/oder Unterkante der Deckenstreifen in einem spitzen Winkel zur Horizontalen verlaufen. Zur zusätzlichen Versteifung der Rahmenteile, beispielsweise für Bauwerke, die in erdbebengefährdeten Gebieten erstellt werden, wird vorgeschlagen, daß zumindest innerhalb einiger Rahmenteile zwischen Knoten- und/oder Verbindungsbausteinen eines Deckenstreifens und Verbindungs- und/oder Endbausteinen des oder der nächsthöheren oder nächsttieferen Deckenstreifen in einem Diagonalstreifen block- und/oder balkenförmige Bausteine angeordnet sind, die gegebenenfalls mittels Spannseilen zusammengehalten sind. Vielfach ist es nicht erforderlich, diese Diagonalstreifen entsprechend der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Tragwand- und Deckenstreifen auszubilden, da diese Diagonalstreifen dcch immer nur druckbelastet sind. Weiterhin wird vorgeschlagen, daß Rahmenteile gleicher und/oder verschiedener Grundform zu Gruppen und die Gruppen zu einem Bauwerk zusammengespannt sind. Dadurch lassen sich auch innerhalb eines als Gesamtheit zusammengespannten Bauwerks verschiedenartige Aufgliederungen erreichen, sodaß bei gleichbleibender Festigkeit durch Versetzen einer Gruppe von gleicher Rahmenteilgrundform Balkone, Treppenhäuser, aber auch versetzt zueinander angeordnete Räume und versetzt zueinander angeordnete größere Bauwerksteile hergestellt werden können. Eine einfache Befestigung der
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Dach-, Decken- und Bodenbeläge ergibt sich dann, wenn die Bausteine der Deckenstreifen an ihren oberen und/oder unteren Flächen Aussparungen oder Vorsprünge zur Aufnahme dieser Beläge haben. Je nach Bedarf können die Deckenstreifen eines Rahmenteils, oder verschiedener Rahmenteile, untereinander verschiedene Längen haben.
Nach einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen vorgenannter Bauwerke bzw. Bauwerksteile wird vorgeschlagen, daß die selbsttragenden Rahmenteile einzeln liegend hergestellt, aufgerichtet und mittels Spanndrähten miteinander verbunden werden. Das hat den Vorteil, daß in üblicher Weise zu der Baustelle lediglich die benötigten Bausteine und die Zugseile bzw. Spanndrähte, nicht jedoch große, vorgefertigte und schwere Fertigteile ,transportiert werden müssen. Dabei werden nach Aufrichten des ersten und jedes folgenden Rahmenteils die Spanndrähte durch die Löcher der End-, Knoten- und gegebenenfalls Verbindungsbausteine geschoben und nach Herstellung eines Bauwerks oder einer Baugruppe gegenüber den Bausteinen gespannt. Dabei kann es gegebenenfalls erforderlieh sein, vor dem endgültigen Spannen die Rahmenbauteile provisorisch zusammenzuhalten. Das Aufstellen bzw. Verbinden der Rahmenteile erfordert keine besonderen Fachkenntnisse und kann durch Hilfskräfte vorgenommen werden, da die Rahmenteile auf die Spanndrähte entsprechend Perlen auf
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eine Schnur aufgereiht werden. Damit die Rahmenteile untereinander fluchten, kann es günstig sein, wenn sie auf provisorischen Fundamentierungsstreifen oder Balken oder dergleichen aufgestellt werden, die jedoch lediglich für das Aufstellen bis zum Spannen der Spanndrähte erforderlich sind, da nach dem Spannen die Rahmenteile so gegeneinander gepresst gehalten werden, daß die Reibungskräfte der Rahmenteile untereinander ein Verschieben verhindern. Die Rahmenteile selbst werden in einfacher Weise so hergestellt, daß Endbausteine, block- und/oder balkenförmige Bausteine, gegebenenfalls Verbindungssteine und Knotenbausteine auf eine ebene Fläche der gewünschten Gestalt des Rahmenteils entsprechend gelegt, mit Zugseilen versehen und liegend miteinander verspannt werden. Auch hier bedarf es keiner besonderen Verankerung der Bausteine untereinander, da die Zugseile die Bausteine so fest gegeneinander drücken, daß die Reibung zwischen den Bausteinen ein Verschieben oder Absenken derselben verhindert. Zum Herstellen der Rahmenteile bedarf es lediglich einer ebenen Fläche, die die Größe des gewünschten Rahmenteils bzw. den Tragwand- und Deckenstreifen entsprechende ebene Flächenabschnitte hat. Bei Verwendung einer größeren Anzahl gleicher Deckenstreifen kann es günstig sein, wenn die Deckenstreifen als Einheit verspannt an der Baustelle angeliefert werden und dort mit den die Tragwandstreifen bildenden Bausteinen zusammengelegt und verspannt werden.
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unter Umständen kann es auch günstig sein, daß innerhalb einer die Außenkontur eines Deckenstreifens wiedergebenden Form die Zugseile in ihrer vorgesehenen Lage in Spannung gehalten, daß gegebenenfalls Hülsen zur Herstellung von Löchern für die Spanndrähte und Zugseile eingesetzt, daß die Form mit Beton gefüllt und daß die Zugseile nach Erstarren des Betons entspannt und die Deckenstreifen unter Zwischenfügen von Tragwandstreifen miteinander verbunden werden. Selbst wenn nach dieser Anweisung die Deckenstreifen in Annäherung an Spannbeton hergestellt werden, so liegt dieser Ausführungsform dennoch der Erfindungsgedanke zugrunde, daß die einzelnen Teile eines Rahmenteils untereinander und die Rahmenteile untereinander durch Spanndrähte bzw. Zugseile so zusammengehalten werden, daß die einzelnen Bespannteile kraftschlüssig miteinander verbunden sind«, Um beispielsweise an einer Baustelle, an der nur geringer freier Raum zur Verfügung steht, die Rahmenteile aufrichten zu können, wird vorgeschlagen, daß ein Deckenstreifen mit den bis zum nächstfolgenden Deckenstreifen erforderlichen Bausteinen eines Tragwandstreifens provisorisch verspannt und aufgerichtet wird, daß auf diesen Teilrahmen ein oder mehrere Deckenstreifen mit den dazugehörigen Bausteinen der Tragxfandstreifen unter Einführung der Zugseile aufgesetzt und anschließend die Zugseile gespannt werden» Dies hat den Vorteil, daß nunmehr außer der Grundfläche des Bauwerks
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praktisch kein zusätzlicher Raum erforderlich ist, da die Teilrahmen aufeinander aufgesetzt und mit Zugseilen verbunden werden. Dies wird zweckmäßigerweise unter Zuhilfenahme eines Krans erfolgen, sodaß der auf den ersten oder einen nächstfolgenden Teilrahmen aufzusetzende Teilrahmen mit einem geringen Abstand oberhalb des vorher aufgesetzten Teilrahmens gehalten wird, sodaß dann die Zugseile durch die entsprechenden Löcher beispielsweise der Knotenbausteine eingeschoben werden können, wobei anschließend der weitere Teilrahmen aufgesetzt wird. Zu diesem Zwecke ist es günstig, daß Teilrahmen in Form eines "L" oder Doppel-"L" bzw. eines "T" oder Doppel-"T" zur Bildung eines Rahmenteils aufeinander gestellt werden. Bei dem Aufeinandersetzen von Teilrahmen zur Erzielung eines kompletten Rahmenteils kann es günstig sein, wenn die Deckenstreifen eines Rahmenteils während der Montage gegeneinander abgestützt werden. Dabei ist es zweckmäßig, daß die Deckenstreifen bereits in ihrem endgültigen Zustand verspannt sind, sodaß nur noch die Tragwandstreifen lose aufeinandergesetzt werden. Nach Zusammenfügen der Bausteine zu einem Rahmenteil können diese mittels Kran oder Seilzügen aufgerichtet werden. Um ein Ausrichten der Bausteine in die endgültige Form eines Rahmenteils zu vereinfachen, wird vorgeschlagen, daß die Bausteine der Tragwand- und Deckenstreifen in eine dem Rahmenteil entsprechende eben oder
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schräg angeordnete Form gelegt, verspannt und mitsammt der Form aufgerichtet werden. In diesem Fall ergibt sich eine besonders einfache Herstellung der Rahmenteile, da die entsprechenden Bausteine lediglich in die Form eingesetzt zu werden brauchen. Nimmt man beispielsweise an, daß die block- und/oder balkenförmigen Bausteine die Querschnittsform eines Doppel-"T" haben, so können beispielsweise zuerst die Knoten-, Verbindungs- und Endbausteine eingelegt, Zugseile eingeführt und dann die block- oder balkenförmigen Bausteine eingesetzt werden, wobei abschließend, bei zwei Zugseilen pro Streifen, das nächste Zugseil eingeführt wird. Anschließend brauchen nurmehr die Zugseile gespannt und an den Endbausteinen befestigt zu werden. Je nach Ausgestaltung des Bauwerks ist es zum Teil nicht erforderlich, daß jedes Rahmenteil alle kompletten Tragwand- und Deckenstreifen aufweist. Deshalb wird vorgeschlagen, daß die Rahmenteile zur Herstellung eines Skelett- oder gerüstartigen Bauwerks mit Abstand voneinander, parallel und zueinander fluchtend angeordnet, daß Zwischenteile eingefügt und die Rahmenteile mittels der Spanndrähte miteinander verbunden werden. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erlaubt es, beispielsweise Deckenstreifen ohne Abstützung auf Tragwandstreifen einzubauen, da nach Spannen der horizontalen Spanndrähte diese Deckenstreifen kraftschlüssig an dem benachbarten Deckenstreifen befestigt sind, sodaß lediglich vor dem Spannen der Spanndrähte eine Abstützung erforderlich ist. In besonders einfacher Weise wird eine
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derartige Abstützung dadurch erreicht, daß in die den Zwischenteilen benachbarten Rahmenteile unmittelbar unterhalb der Zwischenteile Kragbausteine eingefügt werden, auf die die Zwischenteile nach dem Aufstellen der Rahmenteile aufgelegt werden.
Bei einer Form zur Herstellung von Rahmenteilen ist es zum Aufstellen des fertigen Rahmenteils günstig, wenn die Form auf einem Fahrzeug befestigt und um eine Achse quer oder längs zu diesem schwenkbar angeordnet ist. Dadurch kann, je nach Größe des Rahmenteils, dieser irgendwo zusammengefügt und verspannt werden, anschließend zur Baustelle gefahren und dort aufgerichtet werden. Das Aufrichten kann in einfacher Weise so erfolgen, daß die Form über einen Hydraulikzylinder um Schwenkachsen quer oder längs zum Fahrzeug bis zur Vertikalen gekippt wird. Da nach Verspannen des Rahmenteils dieser selbsttragend ist, kann die Form einen im wesentlichen die Tragwandstreifen aufnehmenden Mittelteil und den Deckenstreifen zugeordnete Seitenteile aufweisen, wobei die Seitenteile absenkbar und/oder der Mittelteil anhebbar ist. Dadurch können größere Teile der Form an der Spannstelle verbleiben, sodaß beispielsweise nur der Mittelteil am Fahrzeug befestigt ist. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Bauwerks ist es möglich, daß die Rahmenteile auf eingeebnete, nicht fundamentierte Erde gestellt werden.
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Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung seien im Folgenden in Zusammenfassung aufgezählt:
Die Rahmenteile vereinigen in sich alle Elementes die bei einem Gebäude oder einem Bauwerk eine tragende Punktion haben s wie die Unterfläche des Bauwerks bzw. der Fundierungsbodens die tragenden Mauern und Säulen sowie die Balken und Platten der Böden s Decken und Dächer«
Die Rahmenteile schließen als einen integrierten Teil einen universell verwendbaren Pundierungsboden eins der bei dem verschiedenartigsten Erdreich zu verwenden ist.
Die Rahmenteile können in einer solchen geometrischen Form hergestellt werden s daß sie dem Architekten ein Maximum an gestalterischer Freiheit für die Aufteilung des Bauwerks lassen.
Mit einfachen Rahmengrundformen lassen sich nach den Baukastensystem durch Kombination die verschiedenartigsten Bauwerke erstellen,, wie Bungalows«, Fabrikhallens Villen,* Schulen sowie komplexe Gebäude s wie Krankenhäuser und mehrgeschossige Wohnhäuser,
Die Rahmenteile können an der Baustelle oder an einer zentralen Stelle unter Verwendung einfacher9 vorgefertigter und standartisierter Bausteine gefertigt oder vorgefertigt werden»
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Mit einer sehr geringen Anzahl (drei oder vier) von Bausteintypen lassen sich die verschiedenartigsten Rahmenteile herstellen.
Es können immer die gleichen Bausteintypen in der gleichen Anordnung zur Herstellung aller erdenklichen Rahmenteile verschiedener geometrischer Formen verwendet werden.
Durch Verkleinern oder Vergrößern der Anzahl der Bausteine in den Tragwand- und Deckenstreifen lassen sich die Stockwerkhöhe und Deckenerstreckungen variieren.
Die Breite der Rahmenteile in horizontaler Erstreckung läßt sich in einfacher Weise dadurch varriieren, daß Bausteine der gleichen Form in doppelter, dreifacher usw. Breite verwandt werden.
Als Material für die Bausteine der Rahmenteile läßt sich das verwenden., was bei günstigem Preis die besten Eigenschaften für die Verwendung als tragendes Teil hat, das heißt zur Zeit Betons vor- oder nachgespannt.
Die Rahmenteile können von Hilfskräften mit geringem Arbeitslohn hergestellt werden.,
Die Rahmenteile können in ebener oder geneigter Lage auf oder nahe am Boden gefertigt werden,,
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Bauwerke und verschiedenartige Gebäude lassen sich durch einfaches Aufrichten der Rahmenteile und. Aneinanderreihen (wie Brotscheiben) mit anschließendem Verspannen durch die Spanndrähte herstellen.
Mehretagenbauwerke lassen sich schnell und einfach durch Aufsetzen von Rahmenteilen auf bereits aufgerichtete Baugruppen von Rahmenteilen erstellen, wobei ein einfaches Ankuppeln der Zugseile ein Verspannen der unteren und oberen Rahmenteile erlaubt.
Die erfindungsgemäßen Bauwerke sind widerstandsfähig gegen Erdbeben und lassen sich darüberhinaus durch Einfügen von Diagonalstreifenj die sich wie bei Tragwand- und Deckenstreifen einfach herstellen lassen, noch so verstärken, daß sie selbst schweren Erdbeben widerstehen.
Selbst für Bauwerke in großer Anzahl sind nur geringe Investitionen an einfachem Material erforderlich, wobei eine Bauzeit erreicht wird, die viel kürzer ist als die bei anderen Bauarten.
Nach der Erfindung lassen sich genausogut Bauwerke mit flachen wie mit geneigten Dächern erstellen.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnunen verwiesen, in denen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung vereinfacht dargestellt sind. Es zeigen:
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Fig. la - lc Ausschnitte aus Rahmenteilen in perspektivischer Darstellung, mit Knoten-, Verbindungs- und Endbausteinen, sowie block- und balkenförmige Bausteine verschiedener Formen;
Fig. 2 block- und balkenförmige Bausteine in Queransicht, die als Profilbausteine ausgebildet sind;
Fig. 3a u. 3b Prinzipdarstellungen von Grundrahmenformen, die zu Baugruppen bzw. Bauwerken zusammengefügt werden, wobei die Grundrahmenformen gemäß Fig. 3b freie Tragwandstreifen haben;
Fig, Ha. - 4c Rahmenteile in perspektivischer Darstellung, wobei die Breite der Tragwand- und Deckenstreifen ersichtlich ist;
Fig. 5a - 5e Baugruppen, die aus Rahmenteilen verschiedener Grundformen zusammengesetzt sind;
Fig. 6a - 6c Baugruppen mit Rahmenteilen verschiedener
Grundformen, wobei einige Rahmenteile gegenüber den anderen Rahmenteilen versetzt angeordnet sind;
Fig. 7a - 7f besondere Ausgestaltungen der Tragwand- und Deckenstreifen zur Aufnahme bzw. zur Bildung von Dächern;
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Fig« 8a - 8f Rahmenteile verschiedener Grundformen,
bei denen die Deckenstreifen verschiedenartig, vom Tragwandstreifen ausgehend sich verjüngend ausgebildet sind;
Pig» 9a u. 9b einen Rahmenteil und eine Baugruppe mit
mehreren Rahmenteilen, bei denen verschiedenartige Diagonalstreifen eingebaut sind;
Figo 10a uο 10b aus mehreren Rahmenteilen zusammengefügte Baugruppen, bei denen an den auskragenden Enden der Deckenstreifen verschiedenartige Verkleidungen vorgesehen sind;
Fig. lla - Hf Bauwerke, die durch Aneinanderfügen von
Baugruppen mit Rahmenteilen gleicher Grundformen erstellt sind;
Fig. 12 Uo 12a eine Rahmenteil- und Deckenstreifenher-
stellungsstätte mit Formen sowie Schienen mit Laufkatzen*, über die die Bausteine herangeführt werden;
Fig, 13 - 13b ein größeres Bauwerk bzw» kleinere Bauwerksgruppen im vergrößerten Maßstabs bei denen das Aufstellen eines Rahmenteils und das Aufsetzen eines Teilrahiaens auf bereits aufgerichtete Rahmenteile dargestellt ist;
Fig. 14 eine Bauwerksgruppe in Skelettbauweise,
bei der benachbarte Rahmenteile Kragsteine zur Aufnahme von Deckenstreifen aufweisen;
Fig. 15 ein Rahmenteil, bei dem die Knotenbausteine in Richtung der Deckenstreifen verbreitert sind und die Zugseile der Tragwandstreifen außen angeordnet sind.
In den Pig. la - Ic sind mit 1 Knotenbausteine, mit 2 Verbindungsbausteine und mit 3 Endbausteine bezeichnet. Diese Bausteine sind als Vollsteine ausgebildet und haben rechtwinklig in einer Ebene verlaufende Löcher 4 und 5a wobei die Löcher 4 zur Aufnahme eines Zugseils 6 und die Löcher 5 zur Aufnahme von für jeden Knoten-, Verbindungs- und Endbaustein verschiedenen Spanndrähten 7 dienen. Zusätzlich zu den Löchern 4 und 5 haben, die Knotenbausteine 1 senkrecht zu dieser Lochebene angeordnete Löcher 8S die zur Aufnahme eines weiteren Zugseils 6 dienen. Zwischen den Block-, Verbindungsund Endbausteinen sind in Figo la und Ib blockförmige Bausteine 10a angeordnet, die in Fig. la als Hohlprofilsteine und in Figo Ib als doppel»"T!'-förmige Profilsteine ausgebildet sind« In Fig. ic sind zwischen den Knoten-9 Verbinduags- und Endbausteinen balkenförmige Bausteine 10b angeordnetj, die in "U"-Form ausgebildet sind3 und wobei je zwei Bausteine nebeneinander angeordnet sind. Wie sieh aus
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— ρ χ —
den Pig. la - lc ergibt, werden die Knoten-, Verbindungsund Endbausteine I5 2, 3 sowie die block- und/oder balkenförmigen Bausteine 10 zu einem Rahmenteil 12 zusammengefügt, das je nach Wunsch verschiedene Formen und Größen aufweisen kann. Nach Anordnung der Bausteine in ihrer gewünschten Lage werden die Zugseile 6 an ihren Enden, beispielsweise durch hydraulische Zugvorrichtungen, gegenüber den Endbausteinen auf eine bestimmte Vorspannung gebracht und mittels Spanngliedern gesichert, sodaß sie die Bausteine fest gegeneinander pressen. Dabei muß die Zugspannung der Spannseile so groß sein, daß auch bei Querbelastung der Bausteine kein Verrutschen der Steine untereinander eintritt und eine hinreichende Druckspannung zwischen den Steinen gewährleistet ist. Im aufgerichteten Zustand, das heißt wenn das zwischen den Knotenbausteinen 1 angeordnete Zugseil 6 vertikal verläuft, bildet der Rahmenteil 12 einen Bauwerksstreifen, wobei Bausteine, die zwischen dem Knotenbaustein 1 und dem Endbaustein 3 entlang des Zugseils 6 angeordnet sind, einen Deckenstreifen 13 und die Bausteine, die zwischen den Knotenbausteinen 1 angeorndet sind, einen Tragwandstreifen 14 bilden.
Die in Fig. 2 dargestellten Profilbausteine können sowohl als blockförmige Bausteine 10a wie auch als balkenförmige Bausteine 10b ausgebildet sein, da diese Bausteine sich untereinander lediglich in ihrer Länge unterscheiden und
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die Bausteine in Pig. 2 lediglich im Querschnitt dargestellt sind. Infolgedessen sind die Bausteine in Fig. 2 mit 10 bezeichnet. Die Bausteine der obersten Reihe fußen auf der Grundform eines Doppel-"T" und können als Bausteine mit einer Vielzahl der Doppel-"T"-Profile hergestellt sein. Je breiter die Bausteine sind3 desto breiter wird der Rahmenteil 12, sodaß die Erstellung des Bauwerks schneller vonstatten geht. Die Bausteine der ersten und der beiden letzten Reihen haben an ihren äußeren Flächen Vorsprünge 15, an denen Dach-, Decken- und Bodenbeläge befestigt werden können. Bei der Bausteinform der ersten Reihe sind die Zugseile 6 neben dem Mittelsteg der Bausteine angeordnet. Bei Bausteinen, die aus mehreren Doppel-"T"-Profilen bestehen, kann natürlich je nach Belastung eine geringere Anzahl von Zugseilen, als in der Fig. 2 dargestellt ist, verwendet werden. Die Grundform der Bausteine gemäß Zeile 2 der Fig. 2 entspricht einem liegenden "U", wobei zumindest zwei Steine nebeneinander angeordnet sind, sodaß das Zugseil 6 zwischen den beiden Stegen angeordnet ist. Die einzelnen Steine sind lose aneinandergefügt, sodaß sich diese Grundform besonders für balkenförmige Bausteine 10b anbietet, da das Gewicht der einzelnen Bausteine durch die Unterteilung klein gehalten werden kann. Die Bausteine gemäß der Reihe 3 in Fig. 2 haben einen rechteckigen rahmenförmigen Querschnitt, wobei die Zugseile 6 im Innern der Hohlräume angeordnet sind, Im Gegensatz zu den
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übrigen Bausteinen haben diese Aussparungen 16 zur Aufnahme von Dach-, Decken- oder Bodenbelägen. Diese Aussparungen sind auch bei Verwendung dieser Steine in Tragwandstreifen besonders günstig,, da dort keine Vorsprünge 15 erwünscht sind» Es sei jedoch darauf hingewiesen,, daß auch die übrigen Bausteinformen anstelle von Vorsprüngen Aussparungen aufweisen können. Die Bausteine der Zeile 3 in Pig» 2 haben in Abänderung zu den Bausteinen gemäß Zeile 1 eine von der Außenfläche des Bau stein's ausgehende Nut 17a in der die Zugseile 6 vorzugsweise angeordnet sind» Infolgedessen lassen sich nach Erstellen der Rahmenteile die Zugseile'in einfacher Weise durch Eingießen von Mörtel oder Beton korrosionsgeschützt einbetten. Die Bausteine der fünften Reihe haben zur Aufnahme der Zugseile 6 Ausnehmungen 18S während-die" Bausteine- der letzten Reihe der Figo 2 bohrungsartige Löcher 19 etwa in der Mitte des Steges haben« ■
In den Figuren 3a und 3b sind in skizzierter Form bevorzugte Grundformen von Rahmenteilen dargestellt» Dabei ist in Fig„ 3a mit 20 eine Rahmengrundform bezeichnet9 die einem liegenden "U" entspricht. Weiterhin ist mit 21 eine Rahmengrundform bezeichnet s die die Form eines liegenden "H" hat ο Mit 22 und 23 sind die entsprechenden Modifikationen der Rahmengrundform" des liegenden "U" und !!H" bezeichnets die zwei im Abstand zueinander angeordnete Tragwandstreifen 14 haben„ Im übrigen enthält die Fig» Ja U i © I θ / U £-ί· / ©
Rahmenteile, die aus einer Addition der Rahmengrundforraen hergestellt sind. Es sei darauf hingewiesen, daß die Deckenstreifen entsprechend der gewünschten BauforiE sowohl an einem Rahmenteil als auch zwischen den einzelnen Rahmenteilen verschiedene Längen haben können. Die Rahmengrundformen der Fig. 3b unterscheiden sich von denen der Fig. 3a dadurch, daß jeweils ein äußerer Beckenstreifen weggelassen ist, sodaß sich die Grundformen eines liegenden "L" oder eines umgestülpen "T'r ergibt. Diese Grundformen sind wegen ihres freien Tragwandstreifens besonders für eine Befestigung eines Dachstuhles günstig und können auch als Teilrahmen für die Erstellung eines größeren Rahmenteils verwandt werden, da der nächstfolgende Teilrahmen auf den freien Tragwandstreifen I1I- aufgesetzt werden kann.
In den Pig« 1Ia - 4e sind die Rahmengrundformen der Fig. 3a im vergrößerten Maßstab perspektivisch dargestellt und mit den gleichen Besugszeiehen bezeichnet. Es ist insbesondere die horizontale Ausdehnung der Rahnienteile und der einzelnen Bausteine ersichtlich,
In der- Fig. 5a ist mit. 2k- eine Baugruppe eines Bauwerks bezeichnet, die aus einer Vielzahl von Rahmengrundfcvmen 20 best eiits Die Pig« 5b se igt eine Baugruppe 25 eines Bauwerkes., die aus Rafcmengrundformen 21
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ist. Die Baugruppe gemäß Fig. 5c besteht aus einer modifizierten Rahmengrundform, wobei letztere drei Deckenstreifen zur Bildung von zwei Etagen hat. Die Baugrpppe gemäß Fig. 5d besteht aus Rahmengrundformen 23, wogegen die Fig. 5e aus Rahmenteilen besteht, die von der Grundform 23 abgeleitet sind. Wie aus den Fig. 5d und 5e ersichtlich, bilden die im Abstand zueinander angeordneten Tragwandstreifen 14 in ihrer Summe Korridore 25a die als Eingang in das Bauwerk bzw. als Flur innerhalb des Bauwerkes benutzt werden können. Weiterhin können zwischen diesen Tragwandstreifen 14 beispielsweise Treppenhäuser eingebaut werden.
In den Fig. 6a - 6c sind verschxedenartxge Baugruppen eines Bauwerks dargestellt, wobei zumindest Teile von Rahmenteilen gegenüber den übrigen verschoben angeordnet sind. Die Fig. 6a zeigt eine Baugruppe 25» bei der drei Rahmengrundformen 21 gegenüber den übrigen Rahmengrundformen versetzt sind. Dadurch verschieben sich auch die Tragwandstreifen 14 zueinander, sodaß freie Durchgänge entstehen. In der Fig. 6b ist eine Baugruppe eines Bauwerkes mit gegen über den Rahmengrundformen 23 modifizierten Rahmenteilen abgebildet, bei der die Deckenstreifen 13 dreier Rahmenteile 12 auf der einen Seite verkürzt sind, sodaß bei einheitlicher Flucht der Endbausteine die Tragwandstreifen 14 dieser Rahmenteile zu den übrigen versetzt angeordnet sind. In der Fig. 6c
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sind zwei Bauwerke dargestellt, die nebeneinander angeordnet sind j wobei die Bauwerke aus Rahmenteilen 12 bestehen, die durch Modifikation der Rahmengrundform 22 gebildet sind. Dabei sind wiederum drei Rahmenteile 12 als Einheit verschoben, sodaß vorstehende Deckenstreifen 13 entstehen, die beispielsweise als Balkone benutzt werden können, und wobei die Tragwandstreifen 14 dieser drei Rahmenteile gegenüber den übrigen versetzt sind, sodaß sich freie Durchgänge ergeben.
In der Abbildung 7a ist mit 26 ein Dachstuhl bezeichnet, der an den Tragwandstreifen 14 der Rahmenteile 12 befestigt ist. Zu diesem Zweck sind die Tragwandstreifen 14 oberhalb des oberen Deckenstreifens 12 soweit verlängert, daß die Unterkante des Dachstuhls 26 die Höhe eines Stockwerks ergibt. Da auch die oberen freistehenden Tragwandstreifen 14 mit dem Rahmenteil 12 verspannt sind, ergibt sich eine feste stabile Dachkonstruktion. Im Gegensatz zu Abbildung 7a ruht in Abbildung 7b der Dachstuhl 26 auf dem obersten Deckenstreifen 12. Dabei ist der oberste Tragwandstreifen 14 nur sehr kurz über den obersten Deckenstreifen hinausgeführt, sodaß ihm hauptsächlich die Aufgabe zukommt, die Lage des Dachstuhls 26 zu fixieren. Eine solche Dachkonstruktion ist zwar teurer und aufwendiger als die nach Fig. 7a, dafür bietet sie jedoch höhere Stabilität. In Abbildung 7c sind mit 27 Dachgesperre
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bezeichnet9 die zwischen dem obersten Deckenstreifen 13 und dem herausgezogenen Tragwandstreifen 14 der äußersten Rahmenteile 12 angeordnet sind« Die übrigen Dachflächen können dabei in einfacher Weise durch (nicht dargestellte) Balken gebildet seins die zwischen den Endbausteinen 3 der obersten Tragwandstreifen 14 und den Endbausteinen 3 der obersten Deckenstreifen 13 angeordnet sind. Im vorliegenden Bauwerk gemäß Figo 7c sind weiterhin etwa in der Mitte Rahmenteile 12 angeordneta deren beide obersten Decken= streifen 13 kürzer sind als die übrigen,, sodaß sich ein einfacher Zugang zu dem großräumigen Dach des Bauwerks ergibt» Beim Bauwerk gemäß Pig„ 7d sind lediglich die Tragwandstreifen 14 der äußersten Rahmenteile 12 über den obersten Deckenstreifen 13 zur Befestigung der Dachgesperre 2? hinausgezogen» Bei den übrigen zwischen diesen äußeren Rahmenteilen angeordneten Rahmenteilen bildet der oberste Deckenstreifen 13 den äußersten Abschluß« Infolge=· d'essen ergibt sich ein großräuraiges Dachgeschoß s das günstig als Wohnraum ausgebaut werden kann0 Zwischen den Endbausteinen 3 der freistehenden Tragwandstreifen 14 ist ein Balken 28 angeordnet«, der die übrigen Teil® des Daches abstützt» Die Fig, Te und Jf zeigen Dachkonsfcruktionen s die in einfacher Weise dadurch gebildet sind,, daß die obersten Deckenstreifen 13 etwa in ihrer Mitfce zueinander einen Winkel bilden ο Dieser Winkel wird dadurch erreicht;, daß die den Deckenstreifen zugewandten Flächen des obersten Knotenbausteins 1 in einem Winkel zueinander ausgebildet sind. Da die block= und/oder balkenförmigen Bausteine 10 ?.n
diesen Flächen der Knotenbausteine 1 anliegen und fest gegen diese gezogen werden9 stehen die beiden Hälften des obersten Deckenstreifens in einem Winkel zueinander, der der Winkelneigung der Flächen des obersten Knotenbausteins 1 entspricht. Diese Ausgestaltung hat den Vorteils daß nunmehr bei Erstellung des Bauwerkes das Dach des Bauwerks gleichzeitig mit erstellt wird9 sodaß keine weiteren Verzögerungen auftreten.
In den Fig. 8a bis 6c sind Rahmengrundformen 20 dargestellt s die in üblicher Weise aus einem Tragwandstreifen m und awei Deckenstreifen 13 bestehen, Die Deckenstreifen 13 sind teilweise vom Tragwandstreifen 14 ausgebend sich verjüngend ausgebildet„ Die Deckenstreifen lassen sieb, daher- in günstiger Weise dem Biegemomentenverlauf des Deckenstreifens angleichen s sodaß eine wesentliche Verstärkung erfolgen kann,, Dabei ist es je nach Ausgestaltung eier- einzelnen Decker»streifen möglich s zwei Grundrahmenforaien 20 mit den freien Enden der Decken= streifen ineinander su verschieben5 sodaß die Baugruppen bs^o Bauwerke in ihres5 Raumgröße variabel sind ο In den Fig«, 8α bis Sf sind von der Rahmengrundform 21 abgeleitete Eahmsi: teils dargsstsllto wie öabsi insbesondere aus Ahhtl&urtg 8d zu ei/saßen ists kann eine Dachkonstruktion ausa so !ispgestellt seins daß der oberste Deckenstreifsn mit ssiiie^ obersten Fläche vom Enotenb&ustein 1 bis susi End= Baustein 3 abfallend ausgebildet ist ο Da der unts^sis
-si / ϋ 4 /
Deckenstreifen Immer die höchste Last aufzunehmen hat, kann es, wie in Abbildung 8e dargestellt ist, günstig sein, wenn dieser dem Momentenverlauf entsprechend verstärkt ist.
In den Abbildungen 9a und 9b sind mit 30 Diagonalstreifen bezeichnet, die innerhalb der Rahmenteile 12 zur Verstärkung angeordnet sind. Dabei ist in Abbildung 9a lediglich ein Rahmenteil dargestellt, während 9b ein Bauwerk darstellt, bei dem die äußeren und ein mittlerer Rahmenteil 12 mit Diagonalstreifen 30 versehen ist. Die Diagonalstreifen 30 können verschiedene Längen haben und entweder von Endbausteinen 3 über Verbindungsbausteine 2 zu Knotenbausteinen 1 gehen und mit Zugseilen 6 verspannt sein, sie können aber auchs wie insbesondere aus Pig. 9b ersichtlich ist s als selbständige Teile hergestellt sein und zwischen einzelnen Bausteinen eines Rahmenteils 12 angeordnet sein. Durch diese Diagonalstreifen 30 wird eine wesentliche Verstärkung eines Rahmenteils bzw, eines Bauwerks erzielt.
In den Abbildungen 10a und 10b sind mit 31 Passadenplatten bzw. Passadenverkleidungen bezeichnet, die, wie in Abbildung 10a dargestellt, sich auf verlängerten Deckenstreifen 13, die auf der Erde angeordnet sind, abstützen und an den übrigen Deckenstreifen befestigt sind. Diese Passadenplatten
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bzw. Fassadenverkleidungen 31 dienen lediglieh der äußeren Verkleidung des Bauwerkes und besitzen keine Trageigenschaften. In Fig. 10b sind zwischen den einseinen Deekenstreifen 13 Stützen 32 angeordnet, die als Befestigungselemente für die Passadenplatten 31 dienen. Es sei darauf hingewiesen, daß die Stützen 32 auch zur Aufnahme von Last ausgebildet sein können. Das ist dann wichtig, wenn die Deckenstreifen 13 besonders weit auskragen und wenn es sich um Bauwerke mit besonders hoher Deckenbelastung handelt, wie dies beispielsweise bei Ausstellungshallen, Schulen und Archiven der Fall ist.
In den Figuren 11a bis 11h sind Bauwerke dargestellt, die aus einseinen Baugruppen 24 und 25 von im wesentlichen Rahmengrundformen 20 und 21 zusammengestellt sind. Dabei er■-. >ben sieh sehr gunstige Ausgestaltungsmöglichkeiten, die sowohl große Räume wie auch günstige Aufgliederungen der Bauwerke gestatten. Es sei darauf hingewiesen, daß die auskragenden Deckenstreifen 13 ohne Schwierigkeiten Längen von 6 m erreichen, sodaß beispielsweise bei Aneinanderfügung der Endbausteine 3 verschiedener Gruppen beachtliche freitragende Räume erzielbar sind.
In Fig. 12 ist mit 33 eine Form zur Herstellung eines Rahmenteils 12 bezeichnet, die aus einem Mittelteil 34 und Seitenteilen 35 besteht. Dabei sind die Seitenteile 35 absenkbar angeordnet, während der Mittelteil auf einem
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Fahrzeug 36 befestigt ist. Oberhalb der Seitenteile 35 und des Mittelteils 34 sind mit diesen fluchtende Schienen 37 angeordnets die durch Böcke 38 getragen werden= In den Schienen 37 sind Laufkatzen 39 beweglich gelagert, an denen ein Hebezeug zur Aufnahme von Bausteinen befestigt ist ο Mittels des Hebezeuges der Laufkatzen 39 werden die Bausteine aufgenommen und entlang der Schienen bis oberhalb der Form 33 gefahren,, und dort an ihrem Ort neben dem vorhergehenden Baustein abgesetzt. Auf diese Weise können schnell und leicht die einzelnen Bausteine zu einem Rahmenteil zusammengestellt und anschließend verspannt werden= Nach Fertigstellung des Rahmenteils werden die Seitenteile 35 abgesenkt und das Fahrzeug 36 zur Baustelle gefahren» Dort wird durch Betätigen eines Hydraulikzylinders des Fahrzeugs 36 der Mittelteil aufgerichtet und entweder- als erster Rahmenteil oder neben bereits aufgestellten Rahmenteilen angeordnet» Die Rahmenteile 12 werden üblicherweise mit ihrem untersten Deckenstreifen ΰ der als Fundierungs= boden dient s auf die Erde bzw„ auf Fundamentstreifen auf= gestellta wobei an letztere jedoch keine großen"Anforderungen zu stellen sind«, da die Rahmenfceile primär sum Aufstellen auf die eingeebnete Erde bestimmt sind0
Bei der Herstellungsstätte gemäß Figo 12a sind mit 46 Deckenstreifenformen bezeichnet <, oberhalb deren eine entsprechend Figo 12 mit 37 bezeichnet® Schiene angeordnet ists die -won Böcken 38 getragen ist« Die Schiene 37 ragt über die Böcke 38 sue3 Min&hm.® von Bau=
©Ö88 i § / y i;.
steinen hinaus und ist in den Böcken 38 beweglich gelagert, sodaß sie zu jeder Deckenstreifenform 46 bewegt werden kann. In der Schiene 37 ist eine Laufkatze 39 mit Hebezeug gelagert, sodaß Bausteine gewünschter Form aufgenommen und in die Form gelegt werden können. In den Deckenstreifenformen 46 sind Endbausteine 3, balken- und blockförmige Bausteine 10 und Knotenbausteine i angeordnet. Nach Verspannen eines Deckenstreifens wird dieser von einem mit 47 bezeichneten Hebezeug angehoben*
Die Fig. 13 zeigt eine Großbaustelles bei der das Fahrzeug 36 mit dem Mittelteil 34 dargestellt ist. In Abänderung zu Figo 12 hat der Mittelteil 34 zwei Tragwand-= streifen lH und eine größere Anzahl von Deckenstrelfen 12 ο Nach Erstellung einer Bauwerksgruppe 4C wird ©In® sfjsit-s Baiwierksgruppe 41 auf diese aufgesetato Diese EaibBisnteila 12 weifdsn dui?eh einen Kran k2 angehoben wnä au? dis erste Baüwarksgpupp® HQ abgesenkt» Wie In Figo 13 ßleM- dargestellt s ^erclen dabei kurs "/oj? ässi Aoss^-i-Si*? c-ss K-S^iHiC't"^i" s 12 o5,® s'js cLssi mfiitss?©?! HsiiriSii""
Ci^s ö?3S2?sß Ralirfi&nt-eils 12 eingefügt und ansehllsäenci clsrj
In der Fig„ 13a sind Modifikationen der Rahmengrundform · 23 nebeneinander angeordnet. Auf diese Rahmenteile, die freie Tragwandstreifen 14 haben, werden mittels eines Hebezeugs 47 gleiche Rahmenteile aufgesetzt. Das Aufsetzen und Verbinden der Rahmenteile erfolgt entsprechend der Ausführungen zu Fig. 13« An einer Stelle der Bauwerksgruppe ist ein Rahmenteil weggelassen. Die daneben angeordneten Tragwände weisen dabei in Fig. 14 noch näher zu erläuternde Kragbausteine 43 auf.
In Fig. 13b ist neben bereits aufgerichteten Rahmenteilen 12 ein mit 48 bezeichneter Hebemast angeordnet, der auf der ihm abgewandten Seite der Rahmenteile 12 einen weiteren Rahmenteil 12 durch Ziehen aufrichtet.
In Fig. 14 sind mehrere Rahmenteile 12 dargestellt, wobei zwei Rahmenteilgruppen mit Abstand zueinander aufgestellt sind. Die einander benachbarten Rahmenteile weisen in den Tragwandstreifen 14 unterhalb der Deckenstreifen 13 Kragbausteine 43 auf 9 die aus den Tragwandstreifen herausragen«, Auf diese Kragbausteine wird, was durch die gestrichelten Linien 44 dargestellt ist, ein aus zwei Deckenstreifen 13 bestehendes Zwischenteil 45 aufgelegt, wobei die Kragbausteine 43 dieses Zwischenteil tragen. Danach wird das Zwischenteil 45 durch Spanndrähte 7 mit den übrigen Deckenstreifen 13 horizontal verspannt, sodaß eine
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ebene Decke bzw. ein ebener Boden des Bauwerks erzeugt wird. Die Aussparungen in den Tragwandstreifen eignen sich gut zum Einfügen von Türen bzw. als öffnungen für Gänge oder dergleichen.
In Fig. 15 ist ein Rahmenteil 12 gezeigt, dessen Knotenbausteine 1 in Richtung der Deckenstreifen verbreitert sind. In dem über die Tragwandstreifen 14 hinausragenden Bereich der Knotenbausteine 1 sind die Löcher 8 angeordnet, durch die die Zugseile 6 führen. Dadurch ragen die Zugseile 6 zwar über die Bausteine 10 der Tragwandstreifen 14 hinaus, diese Fläche kann jedoch leicht beigepackt werden. Der wesentliche Vorteil dieser Ausführung liegt jedoch darin, daß beim Aufeinandersetzen von Deckenstreifen 13 mit und ohne Tragwandstreifen 14 die Zugseile 6 vor dem Aufsetzen nicht eingefädelt zu werden brauchen, sondern nach dem Aufsetzen leicht in die Knotenbausteine 1 des darüber angeordneten Deckenstreifens 13 eingeführt werden können.
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Claims (40)

  1. - 37 Patentansprüche
    ( 1.^Bauwerk mit im wesentlichen vertikalen Tragwänden und horizontalen, die Stockwerke voneinander trennenden Decken, dadurch gekennzeichnet, daß-es aus selbsttragenden, von Vertikalstreifen und Horizontalstreifen gebildeten Rahmenteilen (12, 20, 21, 22 und 23) besteht, die aneinandergefügt, gegebenenfalls auch übereinandergefügt, und horizontal mittels Spanndrähten (7) gruppenweise oder in der Bauwerksgesamtheit miteinander verbunden sind, wobei die Vertikalstreifen der Rahmenteile Tragwandstreifen (I1O und die Horizontalstreifen im allgemeinen Deckenstreifen (13) sind, und wobei die untersten Horizontalstreifen vorzugsweise den Fundierungsboden für das Bauwerk bilden.
  2. 2. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwand- (14) und Deckenstreifen (13) aus block- und/ oder balkenförmigen Bausteinen (10) bestehen, die mittels Zugseilen (6) insgesamt gegeneinander verspannt· sind.
  3. 3. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kreuzungsstellen der Tragwand- (14) und Deckenstreifen (13) Knotenbausteine (1) und an den Enden Endbausteine (3) angeordnet sind, wobei diese Bausteine Löcher (4, 5 bzw. 8) zur Aufnahme der Spanndrähte
    (7) und Zugseile (6) aufweisen.
  4. 4. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3S dadurch gekennzeichnet, daß die Endbausteine (3) Aussparungen zur Aufnahme von Zugseil- und gegebenenfalls Spanndrahtspanngliedern haben.
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  5. 5. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Tragwand- (14) und Deckenstreifen (13) zwischen den Knoten- (1) und Endbausteinen (3) Verbindungsbausteine (2) angeordnet sind, die Löcher (4, 5) für die Zugseile (6) und eventuell zusätzliche Spanndrähte (7) haben.
  6. 6. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Knoten- (1), End- (3) und 'Verbindungsbausteine (2) massive Vollsteine sind.
  7. J. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 63 dadurch gekennzeichnet, daß die block- und balkenförmigen Bausteine (10) Hohlprofilsteine sind.
  8. 8. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der balkenförmigen Bausteine (10b) dem Maß zwischen den Knoten- (1) und Verbindungs-(2) oder End-bausteinen (3) entspricht.
  9. 9. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Tragwand- (14) und/oder Deckenstreifen (13) mehrere, voneinander unabhängige, block-
    oder balkenförmige Bausteine (10) in Spanndrahtrichtung
    nebeneinander angeordnet sind, wobei zumindest die
    Knoten- (1) und/oder Endbausteine (3) diese Bausteine
    in Spanndrahtrichtung überdecken,
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  10. 10. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugseile (6) entlang der Deckenstreifen (13) dem Biegemomentenverlauf entsprechend angeordnet sind.
  11. 11. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugseile (6) und Spanndrähte (7) korrosionsgeschützt eingebaut sind.
  12. 12. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 11s dadurch gekennzeichnet, daß die Zugseile (6) und Spanndrähte (7) einen Korrosionsschutzüberzug, beispielsweise aus Kunststoff aufweisen.
  13. 13» Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwand- (l4) und Deckenstreifen (13) jexieils eigene, voneinander unabhängige Zugseile (6) haben.
  14. 14. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile (20) einen Tragwandstreifen (14) aufweisen, an dem einseitig auskragende Deckenstreifen (13) befestigt sind, wobei sich bei Verwendung zweier Deckenstreifen (13) die Form eines liegenden "U" ergibt.
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  15. 15. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile (21) einen Tragwandstreifen (14) und beidseitig auskragende Deckenstreifen (13) haben, wobei die Grundform mit zwei Deckenstreifen einem liegenden "H" entspricht.
  16. 1β. Bauwerk nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile (22) zwei Tragwandstreifen (l4) aufweisen, die mit Abstand nebeneinander so angeordnet sind, daß die Auskragung der Deckenstreifen (13) erhalten bleibt.
  17. 17. Bauwerk nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Tragwandstreifen (14) bei einzelnen oder allen Rahmenteilen (12, 20, 21, 22 und 23) oberhalb der obersten Deckenstreifen (13) zur Aufnahme eines Dachstuhls (26) weitergeführt sind.
  18. 18. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Knotenbausteine (1) der obersten Deckenstreifen (13) mit ihren letzteren zugewandten Flächen um einen Winkel zur Vertikalen geneigt sind.
  19. 19. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenstreifen (13) der Rahmenteile (12, 20, 21, 22 und 23) von den Tragwandstreifen (14) aus gesehen in ihrem vertikalen Ausmaß sich verjüngend ausgebildet sind.
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    -H-
  20. 20 Bauwerk nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise die Ober- und/oder Unterkante der Deckenstreifen (13) in einem spitzen Winkel zur Horizontalen verläuft.
  21. 21. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest innerhalb einiger Rahmenteile (12, 20, 21, 22 und 23) zwischen Knoten- (1) und/ oder Verbindungsbausteinen (2) eines Deckenstreifens (13) und Verbindungs- (2) und/oder Endbausteinen (3) des oder der nächsthöheren oder nächsttieferen Deckenstreifen (13) in einem Diagonalstreifen (30) block- und/oder balkenförmige Bausteine (10) angeordnet sind, die gegebenenfalls mittels Spannseilen (6) zusammengehalten sind.
  22. 22. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß Rahmenteile (12, 20, 21s 22 und 23) gleicher und/oder verschiedener Grundform zu Baugruppen (24, 25) und die Baugruppen (24, 25) zu einem Bauwerk zusammengespannt sind.
  23. 23. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet2 daß die Bausteine (10) der Deckenstreifen (13) an ihren oberen und/oder unteren Flächen Aussparungen (16) oder Vorsprünge (15) zur Aufnahme von Dach-j, Deckenoder Bodenbelägen haben.
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  24. 24. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenstreifen (13) eines Rahmenteils (12, 20, 21, 22 und 23) oder verschiedener Rahmenteile untereinander verschiedene Längen haben.
  25. 25. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Knotenbausteine (1) und gegebenenfalls Endbausteine (3) in Richtung der Deckenstreifen (13) gesehen eine größere Ausdehnung aufweisen als die Bausteine (10) der Tragwandstreifen (14), wobei die Löcher (8) der Knotenbausteine (1) und die Zugseile (6) der Tragwandstreifen (14) außerhalb der Bausteine (10) angeordnet sind.
  26. 26. Verfahren zur Herstellung eines Bauwerks bzw. Bauwerkteils nach einem der Ansprüche 1 bis 25» dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttragenden Rahmenteile (12, 20, 21, 22, 23) einzeln liegend hergestellt, aufgerichtet und mittels Spanndrähten (7) miteinander verbunden werden.
  27. 27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aufrichten des ersten und jedes folgenden Rahmenteils (12, 20, 21, 22 und 23) die Spanndrähte (7) durch die Löcher (5) der End- (3), Knoten- (1) und gegebenenfalls Verbindungsbausteine (2) geschoben und nach Herstellung eines Bauwerks oder einer Baugruppe (2H$ 25) gegenüber den Bausteinen (I5 2S 3) gespannt werden.
    509813/047S - H3 -
  28. 28. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der selbsttragenden Rahmenteile Endbausteine (3), block- oder balkenförmige Bausteine (10), gegebenenfalls Verbindungsbausteine (2) und Knotenbausteine (1) auf eine ebene Fläche, der gewünschten Gestalt des Rahmenteils entsprechend gelegt, mit Zugseilen (6) versehen und liegend miteinander verspannt werden.
  29. 29· Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 289 dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenstreifen (13) als Einheit verspannt an der Baustelle angeliefert werden und dort mit den die Tragwandstreifen (14) bildenden Bausteinen (10, 2) zusammengelegt und verspannt werden.
  30. 30. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 29s dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer die Außenkontur eines Deckenstreifens (13) wiedergebenden Form die Zugseile (6) in ihrer vorgesehenen Lage in Spannung gehalten, daß gegebenenfalls (6) Hülsen zur Bildung von Löchern (5S 8) für die Spanndrähte und Zugseile (6) eingesetzt, daß die Form mit Beton gefüllt und daß die Zugseile (6) nach Erstarren des Betons entspannt und die Deckenstreifen (13) unter Zwischenfügen von Tragwandstreifen (14) miteinander verspannt werden»
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    -HH-
  31. 31. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß ein Deckenstreifen (13) mit den bis zum nächstfolgenden Deckenstreifen (13) erforderlichen Bausteinen (10, 2) eines Tragwandstreifens (14) provisorisch verspannt und aufgerichtet wird, daß auf diesen Teilrahmen ein oder mehrere Deckenstreifen (13) niit den dazugehörigen Bausteinen (10, 2) der Tragwandstreifen (14) unter Einführen der Zugseile (6) aufgesetzt und anschließend die Zugseile (6) verspannt werden.
  32. 32. Verfahren nach Anspruch 31» dadurch gekennzeichnet, daß die Teilrahmen in Form eines "L" oder Doppel-"L" bzw. eine "T" oder Doppel-"T" zur Bildung eines Rahmenteils (12, 20, 21, 22 und 23) aufeinander gestellt werden.
  33. 33· Verfahren nach einem der Ansprüche J>1 oder 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenstreifen (13) eines Rahmenteils (12, 20, 21, 22 und 23) während der Montage gegeneinander abgestützt werden.
  34. 34. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile (12, 20, 21, 22 und 23) mittels Kran- (42) oder Seilzügen ausgerichtet werden.
  35. 35. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Bausteine (1, 2, 3 und 10) der
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    Tragwand- (14) und Deckenstreifen (13) in eine dem Rahmenteil (12, 20, 21. 22 und 23) entsprechende eben oder schräg angeordnete Form (33) gelegt, verspannt und mitsamt der Form aufgerichtet werden.
  36. 36. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 35 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile (12, 20, 21, 22 und 23) zur Herstellung eines Skelett- oder gerüstartigen Bauwerks mit Abstand voneinander, parallel und zueinander fluchtend angeordnet werden, daß Zwischenteile (45) eingefügt und die Rahmenteile mittels der Spanndrähte (7) miteinander verbunden werden.
  37. 37» Verfahren nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß in die den Zwischenteilen (45) benachbarten Rahmenteile (12, 20, 21, 22 und 23) unmittelbar unterhalb der Zwischenteile (45) Kragbausteine (43) eingefügt werden, auf die die Zwischenteile (45) nach dem Aufstellen der Rahmenteile aufgelegt werden.
  38. 380 Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile (12, 20, 21, 22 und 23) auf eingeebnete, nicht fundamentierte Erde gestellt werden.
  39. 39. Form zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 26 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (33) auf einem Fahrzeug (36) befestigt und um eine Achse quer oder längs zum Fahrzeug (36) schwenkbar angeordnet ist.
  40. 40. Form nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (33) einen im wesentlichen die Tragwandstreifen (14) aufnehmenden Mittelteil (34) und den Deckenstreifen (13) zugeordnete Seitenteile (35) aufweist, wobei die Seitenteile (35) absenkbar und/oder der Mittelteil (34) anhebbar sind.
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