DE2351443A1 - Verfahren zur herstellung von glucoseisomerase und zur verwendung derselben zwecks umwandlung von glucose in fructose - Google Patents
Verfahren zur herstellung von glucoseisomerase und zur verwendung derselben zwecks umwandlung von glucose in fructoseInfo
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Description
- A 1399 -
Anheuser-Busch, Inc, St, Louis, Missouri, V,St.A.
Verfahren zur Herstellung von Glucose-isomerase und zur Verwendung derselben
zwecks Umwandlung von Glucose in Fructose
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Glucose-isomerase
unter Verwendung von Mikroorganismen der Gattung Aotinoplanes
sowie die umwandlung von Glucose in Fructose unter Verwendung dieser Iso-?
nierase.
Fructose wird allgemein als wesentliph süßer eingeschätzt als Glucose*
Aber Glucose ist schnell zugänglich aus billigen Quellen, Ein praktisches
und wirtschaftliches Verfahren zur Umwandlung von Glucose in Fructose ist
daher wünschenswert. Die Alkali-lsomerisierung von Glucose zu Fructose
gibt entweder niedrige Ausbeuten pder neigt zur Erzeugung unerwünschter
Webenprodukte in Ausbeuten van mehr als 3o %. Eine Alternative zur Verwendung von Alkali ist der Einsatz von Enzymen, um diese Umwandlung zu bewirken;
erhebliche Anstrengungen wurden gemacht, um dies in wirtschaftlicher und wirksamer Weise zu erreichen.
Es gibt mehrere Enzyme, welche D-Glucose in D-Fructose überführen, was eine
oder mehrere chemische Zwischenstufen (z.B, D-Glucose-ß-phosphat) einschließt,
diese scheinen jedoch zur Zeit ohne praktischen Wert zu sein.
4 09817/104 2
_2_ 235U43
Mehr versprechen Enzyme, üielche D-QlucDse in D-Fructose direkt umwandeln.
Eine Anzahl dieser Enzyme ist aus Mikroorganismen der Gattung Lactobacillus,
Pseudomonas, Pasteurellla, Leuconostoc, Streptomyces und Aerobacter
hergestellt worden (siehe Zusammenfassung von Yamaka in Biochem. Biophys.
Acta 154. 67o - 68o (196B) ). Damit eine bedeutende Menge Glucose-isomerase
durch einen der obigen Mikroorganismen gebildet wird, muß zur Induzierung
deB Enzyms im Züchtungsmedium Xylose oder Xylan zugegen sein. Reine Xylose
ist relativ teuer; wenn Xylan im Züchtungsmedium verwendet wird, muß der
Mikroorganismus auch Enzyme produzieren, die das Xylan hydrolysieren können.
Um die Ausgaben für eine: Züchtung des Mikroorganismus in einem Xylose oder
Xylan enthaltenden Medium zu umgehen, sind Anstengungen unternommen morden,
um ein Bakterium zu erhalten, das das Enzym grundsätzlich produziert.
Lee, Hayes und Long (US-PS 3 645 848) haben berichtet, daß bestimmte Mikroorganismenstämme,
die zur Gattung Arthrobacter gehören, zur Erzeugung von
Enzymen befähigt sind, welche direkt Glucose oder Xylose in die entsprechende
Ketose überführen, uienn sie in einem Medium gezüchtet werden, in welchem
Xylose oder Xylan fehlt. Unglücklicherweise werden verhältnismäßig kleine
Mengen Isomerase produziert und das Züchtungsmedium erfordert verhältnismäßig
teure Stickstoffquellen, wie Hefeextrakt und Fleischprotein· "
Demzufolge ist eines der Hauptziele der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zur Auswahl und Züchtung von Mikroorganismen zu vermitteln, welche
Enzyme zur Umwandlung von Aldosen in Ketosen besitzen. Ein spezielleres
Anliegen dieser Erfindung ist ein Verfahren zur Isomerisierung von Aldosen,
wie Glucose und Xylose, zu den entsprechenden Ketosen unter Verwendung von Enzymen, die von Bakterienzellen produziert werden.
Es wurde gefunden, daß Mikroorganismen der Gattung Actinoplanes, von Erzeugung
von Glucose-isomerase fähig sind, wenn sie in einem Medium bei vollständiger
Abwesenheit von Xylose oder Xylan gezüchtet werden. Zudem können verhältnismäßig große Mengen an Glucose-isomerase durch Actinoplanes in
einem Medium produziert werden, das aus Maisquellflüssigkeit, Salzen und Leitungswasser besteht.
A09817/1042'
Das Enzym zeigt einen .hohen Grad an Temperaturstabilität, da Temperaturen
bis; zu. Bq, -85- °C. bei der Isomerisierung angewendet-werden können ahne bedeutenden-
Aktivitätsverlust. Es können entuieder ganze Zellen oder zellfreie
Extrakte zur Durchführung der Isomerisierung verwendet werden.
Zuchtkulturen werden im allgemeinen in einem Medium kultiviert, welches
Quellen für Kohlenstoff, Stickstoff (gewöhnlich Maisquellflüssigkeit) und
anorganische Salze enthält· Die Impfkultur kann hergestellt werden, indem
man'die Organismen in diesem Medium auf einer Drehschüttelmaschine bei
etwa 25 - 3o DC in Gegenwart wan Luft 1 - Z Tage züchtet. Dig Impfkultur,
die 3 bis 1o % des Endvalumens des Fermentars ausmacht, wird in das sterile,
in einem geeigneten Fermentor- enthaltene Medium überführt. Das beimpfte
Medium wird, unter Bewegung bei 16 bis ko 0C, vorzugsweise 25 - 3o °Ct
inkubiert, während ein Luftstram von einem Vialumen pro Minute 1 bis 7 Tage aufrechterhalten wird. Der Luftstrom kann von o,3 bis. 1',5 "Volumina pro
Minute reichen. Für maximale Enzymausbeuten sollte das pH der Fermentation
zwischen 6,α und 8,5, vorzugsweise, zwischen 6,4 und 7,5, gehalten werden.
Eine maximale Isomeraseaktivität wird unter diesen Bedingungen in 3 bis 5
Tagen erreicht. Die ganzen Zellen werden dann gewonnen und als solche verwendet
oder das Enzym kann alternativ aus den Zellen unter Anwendung bekann
ter Techniken extrahiert werden.
Akävitätsspiegel von annähernd 3d Einheiten pro Milliliter Hulturbrühe
sind in 3 Tagen erreicht worden. Eine Aktivitätseinheit ist definiert als
jene Enzymmenge, welche 1 Mikrömol Fructose aus Glucose in 1 Minute bei
75 DC^in 1,5 M Glucose, ο,o3rM Phosphat-Puffer pH 7,o, o,oo3 M Magnesiumsulfat
und D,ooo3 M Hobaltsulfat produziert.
Die bei der praktischen Durchführung dieser Erfindung erhältlichen Isomeraseaktivitätsspiegel
variieren je nach dem speziell verwendeten 9amm und
Züchtungsmedium. Aktivitätsspiegel von 5d Einheiten.pro ml Kulturbrühe sind
im Falle von Actinoplanes missouriensis WRRL B-3342, kultiviert in Maisquellflüssigkeit, beobachtet worden. ;. .
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Die folgenden Beispiele erläutern die praktische Durchführung dieser Erfindung;
selbstverständlich soll die Erfindung nicht durch diese beschränkt werden:
Es ist speziell erwünscht und beabsichtigt, Subkulturen, natürliche Mutanten,
Varianten und ähnliche, wie auch Mutanten einzubeziehen, welche künstlich aus den vareruiähnten Organismen mittels Bestrahlung mit Röntgenarahlen
oder ultraviolettem Licht, Behandlung mit Chemikalien und ähnlichen produziert
werden.
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung Maines Glucose-isomerisierenden
Enzyms aus einer Reihe von Actinoplanes-Arten,, nämlich Actinoplanes missouriensis
NRRL Β-3342; Actinoplanes philippinensis ATCC 12 427, Actinoplanes
armeniacus ATCC 15 676 und Actinoplanes sp. ATCC 23 3*t2.
Diese Mikroorganismen werden getrennt in Zuchtkulturen auf Schrägen aufbewahrt,
welche aus 1,7 % Tryptone, o,3 % Soytone, α,25 % Glucose und 2,ο %
Agar zusammengesetzt sind, Die Impfkultur wird hergestellt durch Überführen
der Mikroorganismen van der Zuchtkultur in ein Testrahr, das 8 ml sterilisiertes
Medium, bestehend aus 1,7 % Tryptone, o,3 % Soytone, o,25 % ViJAPU,
und o,25 % Glucose, enthält. Die Impfkultur wird in diesem Testrohr bei
28 C 2 - 3 Tage unter Schütteln kultiviert. Diese Impfkultur wird dann einem
der folgenden Züchtungsmedien eingeimpft, um ein ßlucose-ieameriaierendes
Enzym herzustellen.
Tryptone Saytone
| Medium I | 7 % |
| 3 96 | |
| ο, | 25 |
| Oi |
D-Xylose 1,o
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aufgefüllt auf Volumen mit Leitungwasser.
Das pH des Hulturmediums wurde auf etwa 7, ο eingestellt. Zucker und andere
Nährstoffe wurden getrennt sterilisiert und dann zugemischt.
Medium II
Das Medium uird uiie Medium Nr. I hergestellt, jedoch wurde anstelle der
gesamten D-Xylose, o,25% D-Glucose eingesetzt.
| . Medium | III | 3 | % |
| Maisquellflüssigkeit | α | ,1 mM | |
| CoSO^ | O | ,o5 mM | |
| CuSD, | |||
Die Herstellung des Züchtungsmediums aus Maisquellflüssigkeit ist in Beispiel
II dargelegt, welches nachfolgend gegeben ist.
Das pH der Kultur uiar in allen Fällen o,7.
Andere geeignete Medien enthalten lösliche Schlempe (distiller's solubles),
Pepton-Hefeextrakt, Caseinhydrolysat, Sojabohnenhydrolysat'und Fischproteinhydrolysat.
Selbstverständlich können Gemische der oben beschriebenen
Medien verwendet werden. .
Die Züchtung wurde mit Zugabe von 5 ml der entsprechenden Impfkultur zu 75
ml Tryptone-Soytone-Medium oder zu 95 ml Maisquellflüssigkeit»Medium in
einem 25o ml-Etlenmeyer-Halben begonnen. Die Zellen wurden 9S Stunden bei
28 0C unter Schütteln auf einem G-25 I\Iew Brunswick Scientific Gyrotary
shaker bei 28n Upm fikubiert.
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"" O —
Die.Zellen wurden gesammelt durch Zentrifugieren von 3o ml Kultur bei
15 DOD Upm für 1o Minuten. Die Zellen wurden einmal mit Leitungswasser gewaschen
und in 14 ml o,12 M Phosphatpuffer (pH 7,o) suspendiert. Die Zellsuspension
wurde dann bei 4 C 4 Minuten im Branson Sonifier J-17A sonifiziert
und dann bei 15 ooo Upm 15 Minuten zentrifugiert. Die überstehende
Flüssigkeit wurde als Rohquelle für das Glucose-aisomerisierende Enzym verwendet.
Die Aktivität der Glucose-isomerase uurde wie folgt bestimmt: zu 3,o ml 2,ο M Glucose-, α,αο4 M MgSD,- und o,ooo4 M Co93,-Lösung uurde eine
Rohenzymlösung mit o,12 M Phosphatpuffer pH 7,ο bis zu einem Endvolumen
von 4,o ml gegeben. Die Reaktion wurde bei 75 DC durchgeführt. Aliquote
Teile wurden nach 1o, 15, Zq und 25 Minuten entnommen und mit α,ο2 Μ HCL
verdünnt.
Der Fructosegehalt der Proben wurde in einem automatischen Analysator
unter Benutzung der Skatol-HCl-Methode, bestimmt, die von Pogell beschrieben
wurde CJ. Biol. Chem. 2I1I : 143 (1954) ). Die Farbentwicklung wurde bei
52 0C anstatt bei 37 DC durchgeführt. Die Aktivität des Glucose-isomerisierenden
Enzyms wurde aus der Steigung berechnet und in Einheiten (U) ausge-,
drückt. Eine Aktivitätseinheit ist definiert als jene Enzymmenge, welche 1
Mikromol Fructose aus der Glucose in 1 Minute bei 75 °C unter den im vorherigen
Absatz genannten Bedingungen erzeugt.
Die Herstellung des Glucose-isomerisierenden Enzyms durch verschiedene Arten
von Actinoplanes-Mikrooroanismen nach Züchtung im Tryptone-Soytone-Medium
oder in Maisquellflüssigkeit ist in Tabelle I wiedergegeben. Alle diese
Mikroorganismen vermögen Glucose-isomerisierendes Enzym in Gegenwart oder Abwesenheit von D-Xylose in dem Züchtungsmedium zu produzieren. Die anwesenheit
von D-Xylose erhöht jedoch die Erzeugung dieses Enzyms tedeutend.
4098 Ί 7/1042
■ ■ 235H43
Herstellung von Glucose-isomerase durch mehrere Arten von
.·■■-■ Actinoplanes
Mikroorganismus Züchtungsmedien
Medium Nr.1 Medium Nr.2 Medium Nr.3
missouriensis
NRRL B-33^2 ■ 15,2 2o,6 17,8
Actinoplanes ' -
philippinensis
ATCC 12 if27 * o,87 2,ο , ο,29
armeniacus .
ATCC 15 676 o,1o o,82 a,2if
ATCC 23 3*t2 o,ifB 1,7o o,*t1
Maisquellflüssigkeit kann als Züchtungsmedium verwendet werden, um, das
Glucose-isomerisierende Enzym in Abwesenheit von D-Xylose zu produzieren.
Die stärkste Produktion an Glucose-isomerisierender Aktivität.wurde bei
der Art Actinoplanes missouriensis IMRRL B-33it2 beobachtet. Alle folgenden
Beispiele wurden unter Einsatz dieses speziellen Mikroorganismus durchgeführt.
Beispiel ' II Das Verfahren zur. Herstellung der Maisquellflüssigkeit hat eine bedeutende
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Wirkung auf die Produktion des Enzyms mit Actinoplanes missouriensis .
Es wurden verschiedene Methoden zur Neutralisierung der Maisquellflüssigkeit
untersucht. Wach Neutralisierung auf pH 7,ο mit Alkali wurde die Maisquellflüssigkeit
filtriert, um den Schlamm zu entfernen, der größtenteils aus Phytaten bestand, und zur Züchtung nach dem Verfahren von Beispiel
I unter Zugabe von Kobaltsulfat und HupferClDsulfat in entsprechenden Konzentrationen von o,1 mM und o,o5 mM verwendet.
Die Verwendung von Natriumhydroxid in Vergleich zu gelöschtem Kalk oder
Ammoniumhydroxid ergibt die beste Enzymproduktinn, uie in Tabelle II angegeben
ist. Kaliumhydroxid ist ebenfalls ein brauchbares Alkali.
Effekt der Neutralisierungsmittel für Maisquellflüssigkeit für die Erzeugung
von Glucose-Kisomerase
Neutralisierungsmittel Enzyrngroduktian U/ml Kulturbrühe
gelöschter Kalk 17,2
NH^OH 23,3
NaDH 27,8
Die Entfernung des Schlamms nach Neutralisation ist wesentlich, tuie man anhand
der Ergebnisse in Tabelle III ersieht. Maisquellflüssigkeit wurde auf
ein pH von 7,ο neutralisiert und in einem 1-Liter-Erlenmeyerkolben auf 5do
ml aufgefüllt, was 3 % Feststoffen äquivalent war, Die Berechnung der Prozent
Feststoffe basiert auf den ursprünglichen Feststoffen, wie sie vom
Hersteller beschrieben sind. Feststoffe, die durch Filtration entfernt werden können, sind bei Berechnung des Endfeststoffgahältes nicht in Rechnung
gezogen worden. Kobalt- und Kupfersalze wurden wie oben zugegeben. Die Zellen wurden bei Umgebungstemperaturen 4 Tage auf einem New Brunswick B-5o
Shaker bei 28d Upm gezüchtet.
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Tabelle III
Effekt der Schlammentfernung aus Maisquellflüssigkeit für die Produktion
von Glucose-isomerase aus Actinoplanes missouriensis
Züchtungsmedium · Enzymproduktion (U/ml Hulturbrühe)
Schlamm nicht.entfernt 2,5 "
Schlamm entfernt 23,2
Die Menge der durch den Mikroorganismus erzeugten Glucose-isomerase wird
beeinflußt durch die organische Stickstoffquelle, die im Medium vorliegt,
wie man aus der Tabelle IM ersehen kann. Die Werte in Tabelle IM wurden ■
bei Züchten des Mikroorganismus in 1oo ml Brühe in einem 25o ml-Erlenmeyerkolben
für 3 Tage auf dem G-25 New Brunswick Shaker bei 28 0C und 28a Upm
erhalten. Die Konzentration an organischen Stickstoff-Feststoffen wurde auf 2 % eingestellt, dann wurde neutralisiert und filtriert und mit 25o mg
Glucose, 22 mg HLHPO, und 11 mg MgSO, .7H„0 versetzt und mit Leitungswasser
auf Volumen aufgefüllt. Das Medium wurde 15 Minuten bei 121 DC sterilisiert.
Die Zellen wurden gewonnen, sonifiziert und die Aktivität des Enzyms gemessen. Die Ergebnisse sind ausgedrückt in Aktivitätseinheiten pro Milliliter
Hulturbrühe. .
Maisquellflüssigkeit zeigte die größte Aktivität und ist die bevorzugte
organische Stickstoffquelle.
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- 1ο Tabelle IU
Effekt der organischen Stickstoffquelle für die Produktion van Glucoseisomerase
Organische Stickstoffguelle
Herkunft
Aktivität
U/ml Kultur
U/ml Kultur
Maisquellflüssigkeit O.M.-PeptDn
Anheuser-Busch 17,8 Amber Lab. 13,4 '
1oo 75
| Caseinhydrolysat (Amber EHC) |
Amber Lab. | 13,o | 5,8 | 73 |
| Bacto Saytone | Difco Lab. | 11,8 | 5,2 | 66 |
| Hefeextrakt (BYF-I00) |
Amber Lab. | 1o,3 | Μ' | 58 |
| Schlempelösliches (getrocknet) |
National Distiller's Products 7,9 |
2,5 | kk | |
| Hefeextrakt (BYF-300) |
Amber Lab. | 1,1 | 33 | |
| Bactopeptone | Difco Lab. | 29 | ||
| Hefeextrakt (BYF 5o X) |
Amber Lab. | 24 | ||
| Malzextrakt | Difco Lab. | 14 | ||
| Atlantisches Menhaden- pepton |
Haynie products | 6 | ||
| Beispiel IV/ |
Die optimale Konzentration an van neutralisiertem Schlamm (als Feststoffe)
entfernter Maisquellflüssigkeit zur Herstellung von Enzym luurde zu 3 % gefunden,
Die in Tabelle M gezeigt wird. Die Konzentration kann von o,5 % bis
etwa 7 % Geui.-% des Mediums variieren. Die Züchtungsbedingungen uaren uiie in
Beispiel III angegeben, mit der Ausnahme, daß das Züchtungsmedium nicht GIu-
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? 3-5H43
case enthiElt und mit 2,5 mg CoSD,»7H„0 ergänzt wurde. Die ΖεΙΙεπ wurden
k TagE gezüchtetj gewonnen und nach dEr Prozedur von Beispiel I analysiert.
Tabelle υ
Effekt der Konzentration von MaisquellflüssigkBit für die Enzymproduktion
% Maisguellflüssigkeit Enz^rmgroduktian U/ml Kultur
o,5 ' 9,6 ■
1,0 ' 22,3
2,ο 23,6
3,0 . 29, if :
4,ο 23,4
5,ο 23,4
6,ο 2g?8
Die lilirkung verschiedener KohlEnhydratquEllen auf die Erzeugung von Glucoseisomerase
aus Actinoplanes misspuriensis wurde untsrsucht« Ein mäßig stimulierEndEr
Effekt uurde im Falle der Fructose beobachtet. Etuia o,1 bis
Geiü.-% Fructose dss Mediums ist ύβτ bevorzugtE Bereich, ωεππ Fructose
zugegeben uiird. Die Werte in Tabelle UI wurden erhalten bei Zugabe von o,25
% u/v KohlEnhydrat zum Züchtungsmedium, das 3 % Maisquellflüssigksit und
andere Nährstoffe Enthielt, unter den Bedingungen wie in Beispiel
d^-e Enzj^mgroduktion
Enzymaktivität U/ml Kultur
kein . 28,ο
D-Fructnse . 35,2
D-Xylose ' 3o ο
D-Galactose 409817/1 D42, _ 3^5
Wie aus Tabelle UI ersehen werden kann, ist D-Xylose nicht für die Herstellung
von Glucose-isomerase notwendig und ihr geringer stimulierender Effekt
würde wahrscheinlich nicht ihre technische Verwendung rechtfertigen.
Der Zusatz verschiedener Metallionen zu den Züchtungsmedien von Actinoplanes
missouriensis beeinflußt die Produktion von Glucose-isomerase, wie gefunden
wurde. Zellen wurden nach der Prozedur in Beispiel IU in 3 % Maisquellflüssigkeit
gezüchtet, mit der Ausnahme, daß zusätzliche Salze nur zugegeben
wurden, wo es in Tabelle Uli angegeben ist.
Wirkung von Metallionen auf die Produktion von Glucose-isomerase aus
Actinoplanes missouriehsis
Zusatz Enzv_mp_raduktion U/ml Hulturbrühe
kein 22,a
Co1+(O,1 mM) 27,3
Co++(o,1 mM) Mg++(o,if5 mM) 27,ο
Co++(o,1 mM) Cu++(o,o5 mM) 3o,o
Etwa o,o5 mM bis etwa o,5 mM Kobaltionen und etwa o,o1 mM bis etwa o,1 mM
Hupferionen können zugegeben werden.
Es wurde gefunden, daß die Herstellung von Glucose-isomerase durch das Anfangs-pH
des Züchtungsmsdiums beeinflußt wird. Das optimale Anfangs-pH wurde
mit 7,ο gefunden, wie in Tabelle Ulli gezeigt ist. Das Züchtungsmedium wurde
zubereitet durch Neutralisierung der Maisquellflüssigkeit mit IMaDH, Filtrieren
und nachfolgendes Einstellen auf das gewünschte pH und nach den Bedin-
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gungen in Beispiel IV verwendet.
Effekt das Anfangs-pH das Züchtungsmediums auf die Züchtung und Enzymproduktion
-
| Anfangs-pH | EnzymprDduktion U/ml Kultur |
Züchtung ml lösliches |
Protein/ml Kultur |
| 8,5 | α,2α | ||
| 8,α | 2,k | o,17 | |
| 7,5 | 18,3 | 1,1if | |
| 7,o | 27,8 | 1,8d | |
| 6,5 | 18,7 | 1,35 | |
| 6,o | 11,0 | o,95 | |
| 5,5 | - | ksine Züchtung | |
| 5,D | keine Züchtung |
Die Proteinbestimmungen uurden nach der Methode von Louery (JLBiol. Chem.
193, 265 (1o951) an Enzymextrakten vorgenommen.
BeispiBl VIII ' .
Es lüurde gefunden, daß Actinoplanes missouriensis über einen breiten Temperaturbereich züchthar ist und die Glucose-isomerase-Aktivität erzeugt.
DiE optimale ZüchtungstBmperatur wurde, wie in Tabelle IX gezeigt ist, zu
28 °C gefunden. Die Werte für Tabelle IX uiurden erhalten, indem der Mikroorganismus
2 - k Tage bei 16 ° «-■ k5 0C in dem in Beispiel I beschriebenen
Maisquellflüssigkeitsmedium gezüchtet wurde.
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Tabelle IX
Effekt der Züchtungstemperatur auf die Enzymproduktian
Züchtungstemperatur Züchtungsdauer Enzymproduktion Züchtung mg lösliches
16 if 5,2 o,92
2α it 18,if 1,68
2if it 2if,if 2,oif
28 if 29,it 2,ito
32 if 21,if 1r83
36 2 16,o 1,66
ifO 2 6,6 o,if7
if5 3 keine Züchtung
Beispiel IX
Die Enzymproduktion aus flctinoplanes missouriensis IVRRL B-33if2 wird in einem
l\lew Brunswick MF 114-Fermentor mit automatischer pH- und Schaumkontrolle
durchgeführt. 1o Liter Medium wurden unter Verwendung von Maisquellflüssigkeit
hergestellt, die auf pH 7,ο mit WaGH eingestellt war, filtriert und
auf Volumen mit Leitungswasser gebracht. Genügend Maisquellflüssigkeit (5o % Feststoffe) wurde verwendet, um eine Endkonzentration von if % zu erhalten.
Ein Verlust an Feststoffen bei Neutralisation und Filtration wurde nicht in Rechnung gestellt, wenn der Endfeststoffgehalt berechnet wurde.
Das Medium wurde ergänzt mit o,1 mM Cobaltsulfat und d,o5 mM KupferCII)sulfat
und bei 121 0C 3o Minuten sterilisiert. Die Züchtung erfolgte 5 Tage
bei 3o DC mit einem auf 7,ο dmrch die automatische Zugabe von 2 M H„SD,
geregelten pH. Die Rührung betrug 2oo Upm und die Belüftung 1 Volumen pro
Minute. Die Fermentation wurde gestartet durch die, Zugabe von 1o % einer
2if-Stunden-Impfkultur, die aus dem gleichen Medium aufgebaut war. Am Ende
der Züchtungsperiade enthielt die Kulturbrühe 56 Aktivitätseinheiten pro Milliliter.
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Die Isomerisierung van Glucose zu Fructose kann erfolgen unter Verwendung
entweder ganzer Zeilen ader zellfreier Extrakte» Das pH der Isomerisierung
kann von etwa 5,5 bis 9 variieren? jedoch wurde das optimale pH bei 7,ο
gefunden, uiie in Tabelle X gezeigt ist* Das Enzym ist bemerkenswert temperaturbeständig, wobei eine merkliche Aktivität bei 9o 0C verbleibt. Das
bei diesen Versuchen verwendete Enzym staronte von Actinoplanes misBOuriensls,
das in dem Tryptone~Saytane~Mediuns ohne D=Xylose, wie in Baispiel I beschrMjen,
gezüchtetwurde«
Die EnzymaktivitSt wurde ausgedrückt als Einheiten pro ml Rohenzymlösung,
welche nach der in Beispiel I beschriebenen Methode hergestellt war» Die
Versuchsbedingungen waren jene der AktivitStsanalyse, außer wa ein geeigneter
Phosphatpuffer eingesetzt wurd^, um das in Tabelle X angegebene, gewünschte pH zu erhalten oder die Temperatur wie in Tabelle XI variiert.
Die Werte aus Tabelle X sind um die nichtenzymatische Umwandlung korrigiert
Horden. Die Glucosekanzentration ist grBSer als etwa o,1 M0
pH 5,ο 5,5 6,o G,5 7,ο 7,5 8,ο
Akt.
U/ml 6,5 16,1 28,ο 45,ο 5ds5 45,g 39,4
Tabelle XI
Glucose-isomerase-Aktivitat als Funktion der Temperatur
Glucose-isomerase-Aktivitat als Funktion der Temperatur
Temgeratur_°C
ka . 4,5
5o 9,1
6d 4O9817/1O4220'7
Fortsetzung_Tabelle XI
| 7ο | - | Beispiel XI | 43,5 |
| 75 | 57,5 | ||
| θο | 74,5 | ||
| 85 | 127,0 | ||
| 9ο | 158,4 | ||
Zweiwertige Kationen haben eine tiefgreifende Uirkung auf die Aktivität
von Glucose-isomerase, die wir beim vorherigen Beispiel hergestellt worden war. Der tiefgreifendste Effekt wurde bei Magnesium und Kobalt festgestellt.
Die Tabellen XII und XIII beschreiben die Ergebnisse der Zugabe von Magnesium hu einem zellfreien Enzymextrakt sowie die zusätaliche Aktivitätserhöhung,
die durch Kobalt ausgelöst wird. Die Bedingungen der Analyse
sind mit Ausnahme der Konzentration der zweiwertigen Kationen die für
die Aktivitätsbestimmung beschriebnenen.
Mg wird im Bereich von o,1 mM bis etuia 9 mM, vorzugsweise o,3 mM, zügegeben,
Co von etwa o,o5 mM bis o,6 mM, vorzugsweise von o,1 bis o,3 mM,
zugefügt.
τΐ,.Γ
Effekt von Mg auf die Aktivität des Glucose-isomErisierenden Enzyms
Konzentration^yon^MgSD, CmM) Enzymaktivität U/ml
ο 4,a
o,5 2_5,o
1,o 41,2
2,o 44,3
3,o 43,5
4,o 43,5
409817/1042
Λ, Α,
Aktivität von Glucose-isomerase als Funktion der Co -Konzentration
-in Gegenwart van 3,ο mM MgSO,
Kanzentration von COSO. (mM)
α Mt, ο
o,2 " .'■■■■ kS,n
o,3 · 51* ta
O,if 5k,Ώ
Ganze Zellen (1,8 g nasse Zellen aus einer Schuttelkolbenkultur von Actinoplanes missouriensis
) wurden in I00 ml 6o % w/v Glucose, 2 ml 18 mM
CoSO^, 2 ml o,2 M MgSO^ und 1o ml pH 7,5,·0,32 M-Phosphat(K)puffer suspendiert
und in einem Wasserbad bei 75 C k Stunden inkubiert. Die Zellen
wurden durch V/akuumfiltration durch üJhatman 1-Filterpapier entfernt, 5o %
der Glucose warenin Fructose umgewandelt worden. Die Identifizierung der
Produkte erfolgte mittels DünnschichtchrDmatagraphie (JUChromatogr. 3k,
26 - 3k (1968) ). Identifizierung und quantitative Bestimmung vergleich-.
barer Umwandlungen wurde bestätigt durch Gaschramatographie der Trimethylsilylderivate
(R.L. Whistler und O.i\l. BeMiller, Methods in Carbohydrate
Chemistry, Bd. V/I, S.2, Academic Press New York, 1972).
4098 17/1042
Claims (15)
- - A 1399 -PatentansprücheQy l/erfahren zur Herstellung υοπ Glucose-isomerase-Enzym aus einem Mikroorganismus der Gattung Actinoplanss, dadurch gekennzeichnet, daß man Adinoplanes in einem Kulturmedium züchtet und hieraus ein GlucDse-isomerisferendes Enzym gewinnt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroorganismus aus Actinoplanes missouriensis, Actinoplanes philippinensis, Actinoplanes armeniacus oder Actinoplanes sp. ATCC 23 3^2 ausgewählt ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Züchtungsmedium aus Maisquellflüssigkeit, Destillationsschlempe löslichem, Caseinhydrolysat, Sojabohnenhydralysat, Pepton, Hefsextrakt oder Fischproteinhydrolysat ausgewählt ist.
- U. l/erfahren nach Anspruch' 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Züchtungsmedium Maisquellflüssigkeit ist, von welcher ein wesentlicher Teil des Schlamms entfernt worden und welche nachfolgend mit Alkali neutralisiert worden war.
- 5. Verfahren nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet, daB die Maisquellflüssigkeit praktisch neutralisiert und die Fällungen hiervon entfernt worden waren.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Maisquellflüssigkeit mit Natriumhydroxid, Calciumhydroxid, Ammoniumhydroxid oder Kaliumhydroxid behandelt wird, um dieselbe im wesentlichen zu neutra-4098 17/1042lisieren.
- 7. Verfahren nach Anspruch 4, 5 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Maisquellflüssigkeit o,5 bis etwa 7 % Feststoffe enthält, das pH zwischen etwa 6,ο und 8,5 und die Temperatur zwischen etwa 1G C und etwa 4o 0C liegt.
- B. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Züchtungsmedium etwa o,o5 mM bis etwa o,5 mM Kobaltionen und etwa o,o1 mM bis etwa o,1 mM Hupferionen enthält. .
- 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fermentation etwa 2k bis 168 Stunden fortgesetzt wird.
- 10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß D-Xy-Idsb zum Züchtungsmedium in einer Menge von etwa o,5 bis 1 Gew.-% des Mediums zugegeben wird.
- 11. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß D-FructDse zum Züchtungsmedium in einer Menge von etwa o,1 bis 2,ο Gew.-% des Mediums zugegeben wird.
- 12." - Verfahren zur Umwandlung von D-Glunose in D-Fructose, dadurch gekennzeichnet, daß man D-Glucose mit einer Isomerase behandelt, die nach dem Verfahren gemäß einem der vorherigen Ansprüche hergestellt wurde.
- 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Isomerisierung in Gegenwart von Magnesiumionen xm Bereich von etwa o,1 mM bis 9 raM oder Kobaltionen im Bereich von etwa o,o5 mM bis etwa o,5 mM erfolgt.409817/1042-2d- 235 H43
- 14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Isomerisierung bei einer Temperatur von etwa ka ° bis 9o C und einem pH von etwa 5,5 bis 9 und einer Glucosekonzentration gröBer als etwa o,1 M erfolgt.
- 15. Verfahren nach Anspruch 12, 13 oder 1^, dadurch gekennzeichnet, daß das Enzym in Form der ganzen Zellen oder in zellfreier Form eingesetzt0 9 817/1042
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