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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Waschkolonne mit:
- – einem
Zylinder mit einem Kolben, der darin beweglich ist und der mit einem
Dichtungsteil gegen eine Innenwand des Zylinders gelagert ist, um eine
Dichtung herzustellen,
- – einem
Filter, der mit dem Kolben verbunden ist und welcher eine Waschkolonnenkammer
abgrenzt, die oberhalb des Filters im Zylinder angeordnet ist,
- – einer
Zuführungsleitung
zum Zuführen
der Suspension der Festpartikel zu dem Zylinder, und
- – einer
Auführungsleitung
zum Abführen
der Flüssigkeit
aus der Waschkolonnenkammer nach der Filterung durch den Filter.
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Eine
Waschkolonne dieses Typs ist in der niederländischen Patentanmeldung Nr.
7106457 im Namen des Anmelders offenbart. In der genannten bekannten
Waschkolonne wird die Suspension aus festen Partikeln und einer
Flüssigkeit
durch den Kolben in die Waschkolonnenkammer geleitet wenn der Kolben
in der untersten Position ist. Ein gepacktes Bett aus Partikeln,
z. B. Eiskristallen, ist im oberen Teil der Waschkolonnenkammer
angeordnet. Der Kolben wird dann nach oben verschoben, bis er in Kontakt
mit dem gepackten Bett kommt. Während dieser
Operation wird die Flüssigkeit
durch den Filter in eine Auführungsleitung
gezwungen. Die Partikel verbleiben hinter dem Filter und addieren
sich zu dem gepackten Bett vom Boden aus. Das gepackte Bett wird
am oberen Ende abgeschmolzen oder abgeschabt und die gereinigten
Partikel (Eiskristalle) werden aus der Waschkolonnenkammer geleitet.
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Eine
diskontinuierliche Kolbenwaschkolonne dieses Typs hat den Nachteil,
dass der Reinigungsprozess in großem Maßstab schwierig auszuführen ist.
Weiterhin erfordert das System von beweglichen Zuführungs-
und Abführungsleitungen
zusätzliche pneumatische
Einrichtungen und komplexe Dichtungen. Weiterhin ist es schwierig
die bekannte Kolbenwaschkolonne im Maßstab zu vergrößern.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine diskontinuierliche
Packbettwaschkolonne zur Verfügung
zu stellen, mit der der Reinigungsprozess in einem großen Maßstab ausgeführt werden
kann und bei der die Anzahl der bewegten Teile minimiert ist.
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Um
dies zu erreichen, ist die Waschkolonne gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet,
dass
- – der
Kolben in dem Zylinder eine Pumpkammer abgrenzt, welche unterhalb
des Kolbens angeordnet ist und in welche hinein sich die Zuführungsleitung öffnet,
- – wobei
der Filter in einigem Abstand in Axialrichtung von dem Dichtungsteil
des Kolbens angeordnet ist, so dass eine Abführungskammer mit dem Zylinder
durch die Zylinderwand, den Filter 27 und den Kolben begrenzt
wird,
- – wobei
ein Verbindungskanal, der abgeschlossen werden kann, die Pumpenkammer
und die Waschkolonnenkammer verbindet, und
- – wobei
die Zuführungs-
und Abführungsleitung ortsfest
gegenüber
dem Zylinder sind.
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Wenn
der Kolben in Kontakt mit dem gepackten Bett ist, wurde die Pumpkammer
unterhalb des Kolbens mit der Suspension über die fixierte Zuführungsleitung
befüllt.
Für diese
Operation ist der Verbindungskanal zwischen der Pumpkammer und der Waschkolonnenkammer
geschlossen, z. B. mittels eines Rückschlagventils. Die Zuführungsleitung
wird anschließend
geschlossen und der Kolben bewegt sich in einem Pumpentakt abwärts. Für diese
Operation ist das Abschaltventil im Verbindungskanal geöffnet, so
dass während
des Verdichtungstaktes die Suspension von der Pumpenkammer in die
Waschkolonnenkammer übergeleitet
wird. Der Kolben bewegt sich dann wieder aufwärts auf das gepackte Bett zu,
wobei die Zuführungsleitung
und die Abführungsleitung
geöffnet
werden. Der Verbindungskanal ist geschlossen. Die Flüssigkeit
aus der Suspension wird zwangsweise durch den Filter hin zur Abführungskammer
geleitet, von der aus die Flüssigkeit
in der Lage ist durch die geöffnete
Abführungsleitung abzufließen.
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Durch
die Verwendung der Abführungskammer,
die zwischen dem Filter und dem Kolben angeordnet ist, und durch
die Verwendung des verschließbaren
Verbindungskanals zwischen der Pumpenkammer und der Waschkolonnenkammer
ist es möglich,
die Zuführungs-
und Abführungsleitungen
in einer festen Position an dem Zylinder anzubringen. Die Vorteile
im Hinblick auf die Möglichkeit
die Installation [Waschkolonne] maßstäblich zu vergrößern ergeben sich
aus der Tatsache, dass der Durchmesser des Zylinders um ein Vielfaches
größer gemacht
werden kann, wobei nur eine befestigte Auführungsleitung und eine befestigte
Zuführungsleitung
notwendig ist. Die Anzahl der verschließbaren Verbindungskanäle kann
unabhängig
davon vergrößert werden.
Da hierbei immer noch nur eine Kolbenstangen-Dichtung notwendig
ist, kann diese Waschkolonne leichter hygienischen Anforderungen
gehorchend konstruiert werden. Das Risiko eines Lecks zur Außenseite
hin (Umwelt) und zur Innenseite hin (Luft, hygienische Anforderungen)
ist ebenfalls merklich geringer, weswegen das Bedürfnis des
Füllens
unter Druck auch entfallen kann.
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Bevorzugt öffnet sich
die Auführungsleitung in
die Abführungskammer,
wobei der Abstand zwischen dem Filter und dem Kolben derart ausgebildet ist,
dass der Dichtungsteil des Kolbens sich nicht über die Mündung der Abführungsleitung
erstreckt, wenn der Kolben in dem Zylinder bewegt wird. In dieser
Art und Weise kann die über
den Filter während des
Verdichtungshubes abgeführte
Flüssigkeit
kontinuierlich aus der Abführungskammer
entfernt werden.
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Obwohl
nicht bevorzugt, ist es jedoch auch möglich, die Abführleitung
in einer axialen Position zu befestigen, so dass diese Leitung unterhalb
des Dichtungsteils des Kolbens während
des Verdichtungstaktes angeordnet ist. Die Abführungskammer wird während des
Verdichtungstaktes gefüllt
und wird nur geleert, wenn der Kolben genügend weit nach unten bewegt
wurde. Mit dieser Anordnung muss das Volumen der Abführungskammer
groß genug
ausgelegt werden..
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Der
Verbindungskanal zwischen der Pumpkammer und der Waschkolonnenkammer
kann im Zylinder angeordnet sein, kann aber auch außerhalb des
Zylinders in der Art einer Bypassleitung verlaufen. Bevorzugt ist
der Kolben als Hohlkörper
mit einer im Wesentlichen konischen Wand und einer offenen Basis
ausgebildet. Der Filter wird nahe bei dem oberen Ende des konischen
Kolbens angeordnet, wo eine Öffnung
in der Zylinderwandung vorhanden ist, welche durch ein Rückschlagventil
abgeschlossen ist. Während
des Pumpentaktes wird die Suspension nach Art einer Stromlinie zur Öffnung geleitet.
Während
dieser Operation wird die Flüssigkeit,
wie z. B. Wasser, unter Druck gesetzt und die Festteilchen wie z.
B. Eiskristalle werden zur Waschkolonnenkammer mitgerissen.
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Sofern
die Festkörperteilchen
schwerer als die Flüssigkeit
sind, kann der gesamte Zylinder mit dem konischen Kolben auf den
Kopf gestellt werden. Während
einer Zykluszeit der Waschkolonne gemäß der vorliegenden Erfindung,
welche z. B. eine Minute ist, ist das Eis in der Lage aufzuschwimmen
oder schwereren Kristalle sind in der Lage auszufallen. Die Kristalle
oder das Eis müssen
von der Pumpkammer zur Waschkolonnenkammer transferiert werden und
müssen
immer so nahe wie möglich
zum Rückschlagventil
des Kolbens gebracht werden, um sicherzustellen, dass ein effizientes
Ausbringen aus der Pumpkammer gewährleistet ist. Durch das Anordnen
des Zylinders gemäß der Erfindung
auf dem Kopf für
Partikel, welche schwerer sind als die Flüssigkeit, werden die Partikel
immer nahe bei dem Rückschlagventil
des Kolbens in der Pumpkammer angeordnet sein, so dass einem Verstopfen
verursacht durch diese hinten verbliebenen Partikel entgegengewirkt
wird.
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Um
zu verhindern, dass das gepackte Bett während des Pumpenhubes als Folge
des Einleitens der Suspension in die Waschkolonnenkammer aufgewirbelt
wird ist das Ventil bevorzugt stromlinienförmig ausgebildet, wenn ein
interner Verbindungskanal verwendet wird. Als Ergebnis dessen wird
der Flüssigkeitsfluss
während
des Pumpentaktes in die horizontale Richtung umgelenkt und das gepackte
Bett verbleibt intakt. Der Kolben kann an der Unterseite mit eisbrechenden
Elementen ausgestattet sein, so dass die Kolbenbewegung nicht durch
Eisbildung während
des Pumpentaktes blockiert ist.
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Einige
Ausführungsformen
einer Waschkolonne gemäß der vorliegenden
Erfindung werden detaillierter unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung
beschrieben werden. In der Zeichnung:
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1 zeigt einen diagrammartigen
Längsschnitt
einer Packbett-Waschkolonne gemäß dem Stand
der Technik, welche diskontinuierlich arbeitet;
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2 zeigt einen Längsschnitt
einer Packbett-Waschkolonne gemäß der vorliegenden
Erfindung mit einem innenliegenden, verschließbaren Verbindungskanal zwischen
der Pumpkammer und der Waschkolonnenkammer;
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3 zeigt eine diagrammartige
perspektivische Ansicht des konischen Kolbens der Waschkolonne gemäß 2;
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4 zeigt einen diagrammartigen
Längsschnitt
einer Packbett-Waschkolonne gemäß der vorliegenden
Erfindung mit zwei internen Verbindungskanälen;
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5a zeigt einen diagrammartigen
Längsschnitt
einer Packbett-Waschkolonne, welche mit einem externen Verbindungskanal
zwischen der Pumpkammer und der Waschkolonnenkammer ausgestattet
ist; und
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5b zeigt einen diagrammartigen
Längsschnitt
einer weiteren Ausführungsform
einer Packbett-Waschkolonne.
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1 zeigt eine Packbett-Waschkolonne 1, welche
mit einem Zylinder 2 mit einem Kolben 3, welcher
hierin beweglich ist, ausgestattet ist. Der Kolben 3 ist
so ausgebildet, dass er an dem Fuß 4 undurchlässig ist
und am Kopf mit einem Filter 5 ausgestattet ist. Der Filter 5 begrenzt
zusammen mit der Wand des Zylinders 2 eine Waschkolonnenkammer 6, in der
ein gepacktes Bett aus Festkörperteilchen,
z. B. Eiskristallen angeordnet ist. Ein Schaber 7, mit
dem das gepackte Bett am Kopf abgeschabt wird und über eine
erste Auführungsleitung 8 abgeführt wird,
ist am Kopf des Zylinders 2 angeordnet. Eine Waschflüssigkeit,
in der abgeschabte Partikel suspensiert werden, bevor sie über die
Abführungsleitung 8 abgepumpt werden,
wird über
eine Zuführungsleitung 9 zugeführt.
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Der
Kolben 3 ist zum Zuführen
der Suspension von Festkörperpartikeln
mit einer Zuführungsleitung 11 verbunden.
Eine Auführungsleitung 12 zum Abführen der
Flüssigkeit,
nachdem diese zwangsweise durch den Filter 5 geführt wurde,
ist konzentrisch mit der Zuführleitung 11 verbunden.
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Der
Kolben 3 und die Zuführ-
und Abführleitungen 11 und 12 werden
durch einen hydraulischen Zylinder 13 betätigt. In
der untersten Position des Kolbens 3 ist der Raum zwischen
dem gepackten Bett im Zylinder 2 und dem Filter 5 mit
Suspension über
die Zuführungsleitung 11 gefüllt. Die
Zuführungsleitung 11 wird
dann gesperrt und die Auführungsleitung 12 wird
geöffnet.
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Der
Kolben 3 bewegt sich dann aufwärts, weswegen die Flüssigkeit,
die oberhalb des Kolbens angeordnet ist zwangsweise durch den Filter 5 geleitet
wird und über
die Leitung 12 abgeführt
wird. Die Kristalle, welche am Filter 5 zurückbleiben
werden gegen das Kristallbett gepresst, welches durch den Kolben 3 komprimiert
wird. Die bekannte Waschkolonne, welche diskontinuierlich arbeitet,
hat den Nachteil, dass das Verschieben der Zuführ- und Abführleitungen 11 und 12 zusammen
mit dem Kolben eine komplexe Konstruktion erfordert, besonders im Bezug
auf die Dichtungen. Weiterhin kann die bekannte Waschkolonne nicht
in einem großen
Maßstab
verwendet werden. Der Durchmesser der bekannten Waschkolonnen ist
beispielsweise höchstens
35 cm mit einem Durchsatz von höchstens
0,5 m3 pro Stunde, wobei für viele
industrielle Anwendungen heutzutage ein Durchmesser von beispielsweise 120
cm gewünscht
wird mit einem Durchsatz von 8 m3 pro Stunde
oder mehr.
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2 zeigt eine diskontinuierliche
Kolbenwaschkolonne 20 gemäß der Erfindung, welche ohne den
komplexen Antrieb und ohne der Durchführung der Zuführungs-
und Abführungsleitungen
zum Zylinder gemäß dem Stand
der Technik arbeitet. Die Waschkolonne 20 gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält
einen Zylinder 22 mit einem Kolben 23 darin. Der
Kolben 23 ist am Fuß 24 offen
und hat eine konische Kolbenwand 25, welche am Kopf in
eine Öffnung 26 mündet. Die Öffnung 26 des
Kolbens 23 ist durch ein Rückschlagventil 40 abgeschlossen.
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Der
Fuß 24 des
Kolbens 23 ist im dichtenden Kontakt mit der inneren Wandung
des Zylinders 22. Ein Filter 27 ist auf dem Kopf
des Kolbens 23 befestigt. Der Filter 27 begrenzt
zusammen mit der Zylinderwandung 22 eine Waschkolonnenkammer 28,
in der ein gepacktes Bett aus Festkörperpartikeln angeordnet ist.
Eine Abführungskammer 29 ist
durch den Filter 27, die Wand 25 des Kolbens 23 und
die Wand des Zylinders 22 begrenzt. Eine Pumpkammer 23 ist unterhalb
des Dichtungsteils 24 des Kolbens 23 gebildet.
Die Kolbenstange 31 erstreckt sich durch die Pumpenkammer 30 und
ist mit einer hydraulischen oder pneumatischen Antriebseinrichtung
verbunden, welche nicht detailliert gezeigt ist. Der Durchgang für die Kolbenstange 31 durch
die Wand des Zylinders 22 ist durch eine Stangendichtung 32 abgedichtet, wie
z. B. einen kommerziell verfügbaren
Ohrring oder eine Lippendichtung. Eine Zuführungsleitung 33 mit einem
Absperrventil 34 darin mündet in die Pumpenkammer 30.
Eine Auführungsleitung 35,
welche mit einem Absperrventil 36 ausgestattet ist, mündet in die
Abführungskammer 29.
Eine Ausdehnungskammer 37 mit einem Volumen, welches wenigstens gleich
ist dem Volumen, welches durch die Kolbenstange 31 innerhalb
der Pumpenkammer 30 eingenommen wird, befindet sich in
offener Verbindung mit der Auführungsleitung 35 stromaufwärts des
Absperrventils 36.
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Ein
Schaber 38 zum Abschaben gereinigter Festkörperpartikel
von dem gepackten Bett ist am Kopf der Waschkolonne 28 aufgehängt. Eine
Waschflüssigkeit,
in der abgeschabte Partikel suspensiert werden, bevor diese über Abführungsleitung 39 abgeführt werden,
wird am Kopf des Zylinders 22 über eine Zuführungsleitung 39' zugeführt.
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In
dem gezeigten Kolben (Ende des Kompressionstaktes) wird das gepackte
Bett in der Waschkolonnenkammer 28 durch den Filter 27 verdichtet.
Das Absperrventil 36 wird geöffnet und die Flüssigkeit,
welche in der Abführungskammer 29 vorhanden
ist, welche aus der Waschkolonnenkammer 28 durch den Filter 27 während des
Verdichtungstaktes zwangsweise geleitet wurde, wurde aus der Abführungskammer
entfernt. Das Absperrventil 34 wurde geöffnet und frische Suspension
wurde in die Pumpkammer 30 von der Zuführungsleitung 33 zugeführt. Das
Absperrventil 34 in der Zuführungsleitung und das Absperrventil 36 in
der Auführungsleitung
werden dann geschlossen und der Kolben 23 bewegt sich zusammen
mit dem Filter 27 zum Fuß des Zylinders 22.
Während
dieser Operation wird das Rückschlagventil 40 geöffnet durch
den ansteigenden Druck innerhalb der Wand 25 und die Suspension
fließt
aus der Pumpenkammer 30 in die Waschkolonnenkammer 28 über die Öffnungen 26 im
Kolben 23. Da der Kolben 23 konisch ausgebildet
ist, wird ein Fluss erhalten, derart, dass die Festkörperpartikel, insbesondere
Eiskristalle, durch den Flüssigkeitsstrom
zur Waschkolonnenkammer 28 hin mitgerissen werden. Wenn
der Kolben 23 seine unterste Position erreicht hat werden
die Absperrventile 34 und 36 geöffnet. Während des
darauffolgenden Kompressionstaktes wird das Volumen der Waschkolonnenkammer 28 verringert
und die Flüssigkeit
in der Suspension, die in dieser Kammer angeordnet ist, wird zwangsweise
durch den Filter 27 zur Abführungskammer 29 geleitet,
von wo aus sie durch die Auführungsleitung 35 entfernt
wird. Während
dieser Operation ist das Rückschlagventil 40 geschlossen.
Das gepackte Bett in der Waschkolonnenkammer wird anschließend wieder
für eine
vorbestimmte Zeit verdichtet und der obere Teil des Bettes wird
mit dem Schaber 38 abgeschabt und die Abschabungen, welche
in der Waschflüssigkeit
suspensiert sind, werden durch die Abführleitung 39 abgeführt.
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3 zeigt diagrammartig die
Raumform des Kolbens 23 gemäß der vorliegenden Erfindung. Auf
der Unterseite 24 ist eine zentrale Nabe 41, welche über drei
Speichen 42 mit der Wand 25 verbunden ist. Die
Speichen 42 sind am Fuß mit
eisbrechenden Elementen in der Form einer scharfen Ecke versehen.
Der gestutzte Kopf der Wand 25 formt einen Sitz 43 für das Ventil 40.
Das Ventil 40 ist stromlinienförmig ausgebildet, so dass es
während
des Pumpentaktes des Kolbens 23 geöffnet wird, die Suspension,
welche über
das innere des Kolbens 23 zugeführt wird, wird durch das Ventil
lateral abgelenkt und der Aufbau des gepackten Betts, welches oberhalb des
Kolbens 23 angeordnet ist, wird nicht gestört. Das
Ventil 40 kann mit der zentralen Nabe 41 über eine
Feder 44 verbunden sein. Der Druckaufbau in der Pumpkammer 30,
bei dem das Ventil 40 öffnet, kann
durch das Variieren der Federhärte 44 eingestellt
werden.
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4 zeigt eine Ausführungsform,
bei der der Kolben 23 eine innere konische Wand 25' und eine äußere konische
Wand 25 aufweist. Der Kopf der inneren konischen Wand 25' befindet sich
in Kontakt mit der Kolbenstange 31. Die Basis der konischen
Wand 25' ist
mit dem Filter 27 verbunden. Der Kopfbereich der äußeren konischen
Wand 25 ist mit dem Filter 27 verbunden während die
Basiskante der äußeren konischen
Wand 25 ein Dichtteil 24 bildet, welches gegen
die Zylinderwandung gelagert ist. Eine Anzahl von Passagen 26, 26' wurde zwischen den
inneren und äußeren konischen
Wänden 25', 25 ausgebildet,
wobei jede dieser Passagen mit einem entsprechenden Sitz 43, 43' versehen ist
und die Abführkammer
ist durch die inneren und äußeren konischen
Wänden 25, 25' in eine äußere Abführungskammer 29,
welche durch die äußere konische
Wand 25 und die Zylinderwandung begrenzt ist, und eine
innere Abführungskammer 29' , welche durch
die innere konische Wand 25' begrenzt
ist, aufgeteilt. Die Abführungskammern 29, 29' sind miteinander über eine Kopplungsleitung 45 verbunden,
welche Öffnungen in
den inneren und äußeren Wänden 25', 25 zueinander
verbinden. Die Anzahl der Verbindungsleitungen 45 entspricht
der Anzahl der Rückschlagventile 40, 40' und kann in
Abhängigkeit
des gewünschten Durchsatzes
variiert werden.
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Die
illustrative Ausführungsform,
welche in 4 gezeigt
ist, demonstriert, dass das Vergrößern der Installation [Waschkolonne]
leicht durch das Vergrößern der
Anzahl der Passagen 26, 26', welche jeweils mit ihren eigenen
Rückschlagventilen 40, 40' ausgestattet
sind, in einfacher Weise realisiert werden kann. Im Fall eines Vergrößerns dieses
Typs muss nur der Durchmesser des Zylinders 22 vergrößert werden,
wobei die Anzahl der Zuführungs-
und Abführungskanäle 33, 35 und
die Anzahl der Kolbenstangen 31 gleich bleiben.
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5a zeigt eine Ausführungsform
einer Waschkolonne 20, welche gemäß dem gleichen Prinzip wie
die Waschkolonne, die in 2 gezeigt
ist, arbeitet, bei der aber ein externer Verbindungskanal 50 mit
einem Absperrelement 51 verwendet wird. Die Komponenten
in 4, welche denen in 2 entsprechen, sind mit
denselben Bezugszeichen versehen. Während des Pumptaktes des Kolbens 23 wird die
Suspension von der Pumpkammer 30 über die Leitung 50 in
die Waschkolonnenkammer 28 gepumpt. Da der Fluss der Suspension
außerhalb
des Zylinders 22 stattfindet, ist die konische Ausbildung des
Kolbens 23 in diesem Fall nicht notwendig. Durch einen
Abstandshalter 52 ist der Filter 27 in einigem Abstand
weg vom Kolben 23 befestigt, so dass die Abführungskammer 29 ausgebildet
ist. Während
des Verdichtungstaktes verhindert das Absperrelement 51,
dass Suspension über
die Leitung 50 in die Pumpkammer zwangsweise geleitet wird
und dass die Flüssigkeit
in die Abführungskammer 29 transportiert
wird. Hinsichtlich anderer Gesichtspunkte ist die Funktion die gleiche
wie die, welche unter Bezugnahme auf 2 beschrieben
wurde.
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5b zeigt schließlich eine
Ausführungsform
der Installation [der Waschkolonne] gemäß der vorliegenden Erfindung,
bei der die Zuführungsleitung 33 in
die Waschkolonnenkammer 28 mündet. Während eines Fülltaktes
werden die Kristalle direkt aus einem Behälter 45 in die Waschkolonnenkammer geleitet,
wenn sich der Kolben 23 in seine unterste Position bewegt.
Während
des Verdichtungstaktes, während
dem sich der Kolben nach oben bewegt, wird das Abschaltventil 34 geschlossen
und das Abschaltventil 36 geöffnet, so dass die Flüssigkeit über den
Filter 27 durch die Abführungsleitung 35 entfernt wird.
Der Raum 30 unterhalb des Kolbens 23 hat in dieser
Ausführungsform
keine weitere Funktion.
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Es
wird für
einen Fachmann klar, dass Abwandlungen der Prinzipien der Kolbenwaschkolonne, die
oben beschrieben wurde, in den Bereich der Ansprüche fallen. Beispielsweise
ist es auch möglich, anstelle
eines Schabers 38 Heizelemente zu verwenden, um das gepackte
Kristallbett im geschmolzenen Zustand abzuführen. Es ist auch möglich, die
Kolbenstange 31 durch die Waschkolonnenkammer 28 zu führen anstelle
durch die Pumpkammer 30. Weiterhin kann die Waschkolonne
in Kombination mit Kristallisationseinrichtungen, welche an sich
bekannt sind, verwendet werden, wobei in diesem Fall ein Durchsatz
von beispielsweise 30 t pro Stunde oder mehr erreicht werden kann.