[go: up one dir, main page]

DE2350792A1 - Etikettiergeraet - Google Patents

Etikettiergeraet

Info

Publication number
DE2350792A1
DE2350792A1 DE19732350792 DE2350792A DE2350792A1 DE 2350792 A1 DE2350792 A1 DE 2350792A1 DE 19732350792 DE19732350792 DE 19732350792 DE 2350792 A DE2350792 A DE 2350792A DE 2350792 A1 DE2350792 A1 DE 2350792A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
label
projections
label holder
holder
labels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732350792
Other languages
English (en)
Other versions
DE2350792C3 (de
DE2350792B2 (de
Inventor
Walter Spannknebel
Leopold Wicenec
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHAEFER ETIKETTEN
Original Assignee
SCHAEFER ETIKETTEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHAEFER ETIKETTEN filed Critical SCHAEFER ETIKETTEN
Priority to DE19732350792 priority Critical patent/DE2350792C3/de
Priority to BE137120A priority patent/BE806580A/xx
Priority to BR930673A priority patent/BR7309306D0/pt
Publication of DE2350792A1 publication Critical patent/DE2350792A1/de
Publication of DE2350792B2 publication Critical patent/DE2350792B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2350792C3 publication Critical patent/DE2350792C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/18Label feeding from strips, e.g. from rolls
    • B65C9/1865Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels adhering on a backing strip
    • B65C9/1876Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels adhering on a backing strip and being transferred by suction means
    • B65C9/1884Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels adhering on a backing strip and being transferred by suction means the suction means being a movable vacuum arm or pad

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

Anmelder; Stuttgart, 24. September 1973
schäfer-etiketten P 2781 X/nu Inhaber Hubert . H. Schäfer
7441 Wolfschlugen
Nürtinger Straße 62
Etikettiergerät
Die Erfindung betrifft ein Etikettiergerät zum Aufbringen von ablösbar auf einem Trägerband angeordneten Selbstklebeetiketten auf in einer Etikettierstation befindliche Gegenstände, mit einer Trägerbandvorschubvorrichtung und mit einer Umlenkkante, um die das Trägerband zum Ablösen der Etiketten herumgeführt ist, sowie mit einem Etikettenhalter, der das Etikett auf den.
509817/0079
zu etikettierenden Gegenstand führt und es mit dem Gegenstand zugewandter Etikettenklebefläche senkrecht zu seiner Ebene auf die Gegenstandsoberfläche aufbringt, wobei das zumindest teilweise bereits vom Trägerband abgelöste Etikett von dem vor der Umlenkkante befindlichen und mit das abgezogene Etikett in eine definierte Lage zum Etikettenhalter bringenden Vorsprüngen versehenen Etikettenhalter aufgenommen und kraftschlüssig gehalten wird, und wobei eine definierte Lage des zu etikettierenden Gegenstandes relativ zum Etikettenhalter sichernde IPührungsglieder vorgesehen sind.
Bei einer bekannten Vorrichtung, die Heißsiegeletiketten verarbeitet, werden die Etiketten von einem Etiketten— stapel, wo sie exakt lagerichtig gehalten sind, von einem Etikettenhalter abgenommen und auf eine Tragplatte übertragen. Die Etiketten sind an dem Etikettenhalter durch entsprechende Vorsprünge gehalten. Mit weiteren Vorsprüngen wird der zu etikettierende Gegenstand in einer Haltevorrichtung lagerichtig gehalten. Außerdem ist diese Haltevorrichtung mit Führungen für den Etikettenhalter versehen, so daß die von dem Stapel exakt abgenommenen und an dem Etikettenhalter durch kraftschlüssige Sauggreifer gehaltenen Etiketten exakt lagerichtig auf den zu etikettierenden Gegenstand aufgebracht werden können. Diese bekannte Vorrichtung kann jedoch keine Selbstklebeetiketten verarbeiten, die von einem Trägerband gelöst werden, weil hierbei keine exakte Übergabe des Etiketts auf den Etikettenhalter erfolgen
509817/0079
kann, weil sich das Etikett quer zu seiner Ebene bei der Ablösebewegung vom Trägerband bewegt und daher seine Lage an dem Etikettenhalter nicht so exakt definiert sein kann wie bei der Übernahme von einem durch Führungen gehaltenen Etikettenstapel.
Es ist auch eine Vorrichtung bekannt, bei der Etiketten von einem Trägerband gelöst und von einem Etikettenhalter durch Sauggreifer kraftschlüssig gehalten aufgenommen werden, der die Etiketten auf den zu etikettierenden Gegenstand überträgt. Bei dieser Vorrichtung ist jedoch ein exaktes Positionieren ebenfalls nicht möglich, weil weder das Etikett an dem Etikettenhalter noch der Gegenstand relativ zum Etikettenhalter genau fixiert ist.
Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung sind an dem Etikettenhalter Führungen vorgesehen, die das Etikett relativ zum Etikettenhalter positionieren. Diese Führungen sind an dem Etikettenhalter starr angebracht und mit Schrägflächen versehen, die sich zur Etikettenanlagefläche des Etikettenhalters hin verjüngen. Es lassen sich dadurch zwar kleinere Positionierungsungenauigkeiten der .Etiketten auf dem Trägerband, die herstellungsbedingt unvermeidlich sind, ausgleichen und es läßt sich auch eine gleichbleibende Position der Etiketten an dem Etikettenhalter erzielen, wodurch es möglich ist, die Etiketten auch exakt auf den Gegenstand aufzubringen, der ebenfalls in definierter Position gehalten ist. Bei großflächigen Etiketten jedoch oder bei in
509817/0079
einer Richtung eine große Erstreckung aufweisenden Etiketten ebenso wie "bei sehr ungenau auf dem Trägerband placierten Etiketten oder nicht immer gleichbleibendem Vorschub des Trägerbandes kann es vorkommen, daß nicht jedes Etikett, insbesondere wenn es nicht in sich ausreichend steif, sondern etwas lappig ist, die Sollage an dem Etikettenhalter erreicht..
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine die erwähnten Nachteile überwindende Vorrichtung zu schaffen, die Etiketten von einem Trägerband ablöst,' übernimmt und positionsgenau auf zu etikettierende Gegenstände aufbringt, ohne daß Lageungenauigkeiten des Etiketts auf dem Trägerband oder Abspendeunregelmäßigkeiten beim Lösen des Etiketts vom Trägerband die Exaktheit der Lage des Etiketts auf dem zu etikettierenden Gegenstand beeinträchtigen·
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß die das Etikett in die gewünschte Lage relativ zum Etikettenhalter bringenden Vorsprünge quer zur Etikettenebene bewegbar angeordnet sind, daß die Auflagefläche, an der das Etikett an dem Etikettenhalter anliegt, von dem Etikett zumindest im Bereich der Vorsprünge völlig überdeckt ist, lind daß die das Etikett kraftschlüssig haltenden Greifelemente eine Kraft ausüben, unter deren Einwirkung das Etikett an dem Etikettenhalter in seiner Ebene durch die bewegbaren Vorsprünge verschiebbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird zunächst das Etikett an der Umlenkkante von dem Trägerband abgespendet
509817/0079
und von deia Etikettenhalter unter der Wirkung der kraftschlüssigen Greifelemente, die vorzugsweise als Saugdüsen ausgebildet 3ind, an dem Etikettenhalter gehalten. Danach werden die Vorsprünge in der Ebene des Etiketts bewegt und schieben das Etikett in die Sollage relativ zum Etikettenhalter. Da das Etikett in den Bereichen, in denen die Vorsprünge an dem Etikett angreifen, über die Auflagefläche des Etikettenhalters vorsteht bzw. mindestens bis zum Rand des
509817/0079
Etikettenhalters reicht, kann das Etikett durch die Vorsprünge in seine Sollage verschoben werden. Durch die kraftschlüssigen Greifelemente ist es am Herabfallen gehindert, nicht jedoch am Verschieben in seiner Ebene. Auch große Etiketten oder in einer Richtung eine große Erstreckung aufweisende Etiketten lassen sich auf diese Weise ebenso wie sehr.ungenau auf dem Trägerband plazierte Etiketten exakt positioniert auf den zu etikettierenden Gegenstand aufbringen.
Der Etikettenhalter kann unterschiedlich ausgebildet und angetrieben sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Etikettenhalter als senkrecht zur Etikettenebene bewegbarer·Stempel ausgebildet und zum Aufbringen des Etiketts auf den zu etikettierenden Gegenstand in Richtung seiner Längsachse angetrieben. Es lassen sich auf diese Weise Querverschiebebewegungen und dazu erforderliche Schlittenführungen einsparen. Da die zu etikettierenden Gegenstände ohnedies heran- und wieder weggefördert werden müssen, kann auf eine Querbewegung des Etikettenhalters verzichtet und dadurch der Aufbau der erfindungsgemäßen Maschine vereinfacht werden.
Eine Ausführungsform der Erfindung dient zum Aufbringen von eine Kreisform aufweisenden Etiketten. Dabei sind die Vorsprünge als Halbschalen ausgebildet, die in Richtung der Etikettenebene an den Etikettenhalter heran- und wegbewegbar sind. Die Verschiebebewegung der Halbschalen kann dabei unterschiedlich vorgenommen werden, beispielsweise über mechanische Gestänge oder über
509817/0079
kleine Pneumatik- oder Hydraulikarbeitszylinder. Es kann dabei auch, die Bewegung der Vorsprünge von der Bewegung des Etikettenhalters abgeleitet sein, wenn dieser sich in Richtung auf den zu etikettierenden Gegenstand bewegt. Beispielsweise können die Vorsprünge durch an Kurvenbahnen gleitende Steuerarme betätigt sein. Eine solche Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Zeitspanne, die der Etikettenhalter zum Überwinden der Strecke bis zum zu etikettierenden Gegenstand benötigt, für das Ausrichten des Etiketts ausgenutzt ist und daß ferner kein gesonderter Antrieb für die Bewegung der Vorsprünge erforderlich ist. Auch eine gesonderte Steuerung der Bewegung der Vorsprünge kann entfallen. Die Bewegungsbahnen der Vorsprünge können dabei geradlinig oder bogenförmig sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Vorsprünge als Halbrohrabschnitte ausgebildet, die um eine zur Etikettenhalterlängsachse senkrechte Achse verschwenkbar sind. Es führen also die als Halbrohrabschnitte ausgebildeten Vorsprünge eine kreisbogenförmige Bewegung aus, wobei die Schwenkachse vorzugsweise so angeordnet ist, daß zumindest die letzte Phase der Bewegung der Vorsprünge keine oder eine nur sehr geringe Komponente senkrecht zur Etikettenebene aufweist. Beispielsweise sind bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung die Vorsprünge an Winkelhebeln angebracht, die von einem gemeinsamen Arbeitsglied bewegbar sind. Bei dem gemeinsamen Arbeitsglied kann es sich um einen Hydraulik- oder Pneumatikarbeitszylinder handeln, der über entsprechende Gestänge mit den Winkelhebeln in Wirkverbindung steht.
509817/0079
Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist die Etikettenanlageflache des Etikettenhalters kleiner als die Etikettenfläche, wobei zumindest in dem Bereich, in dem die Vorsprünge vorgesehen sind, das Etikett über den Umriß der Anlagefläche des Etikettenhalters vorsteht. Bei diesen Ausführungsformen sind bevorzugt für die Vorsprünge Anschläge vorgesehen, an denen sie bei Erreichen der Sollage zur Anlage kommen, wobei sie noch einen Abstand vom Etikettenhalter im Bereich der Etikettenebene aufweisen.
Die Führungsglieder zum Sichern einer definierten Lage des zu etikettierenden Gegenstandes sind im allgemeinen der Transportvorrichtung, die die zu etikettierenden Gegenstände heranfördert und nach dem Etikettieren wegfördert, zugeordnet. Beispielsweise ist die Fördervorrichtung so ausgebildet, daß sie den zu etikettierenden Gegenstand formschlüssig umfaßt und in der Etikettierstation die Halterung des Gegenstandes in einer Rastung oder an Anschlägen einrastet bzw. anliegt. Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung dagegen sind die Führungsglieder zum Sichern der definierten Lage des zu etikettierenden Gegenstandes an den Vorsprüngen vorgesehen. Dadurch vereinfacht sich der Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung erheblich, da die Fördervorrichtung nicht mehr exakt zu fördern braucht. Es genügt vielmehr, wenn die Fördervorrichtung den zu etikettierenden Gegenstand lose hält, so daß er sich noch geringfügig bewegen kann, und daß sie ihn in ungefährer Lage in die Etikettierstation bringt. Die Führungsglieder an den Vorsprüngen zentrieren dann den Gegenstand
509817/0079
relativ zum Etikettenhalter und sichern dadurch die gewünschte exakte Positionierung der Etiketten auf dem zu etikettierenden Gegenstand. Als Führungsglieder sind bevorzugt gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung an den Vorsprüngen vorgesehene Schrägflächen verwendet, deren lichter Abstand in Richtung auf den Etikettenhalter hin sich vermindert. Diese Schrägflächen ergeben die gewünschte Zentrierung der zu etikettierenden Gegenstände. Sie sind bei runden Gegenständen, beispielsweise bei Dosen oder bei Gläsern, deren kreisförmige Stirnfläche zu etikettieren ist, als Kegelstumpfmantelflächen ausgebildet. Es sind jedoch auch beliebig anders gestaltete sich verjüngende Führungsflächen möglich.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Etikettiervorrichtung, wobei die Darstellung auf die wesentlichen Teile beschränkt ist und die Vorschubvorrichtung für das Trägerband und die Fördervorrichtung für die zu etikettierenden Gegenstände stark schematisiert dargestellt sind, und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Etikettenhalter mit schwenkbaren Vorsprüngen in vereinfachter Darstellung.
509817/0079
Bin mit Haft- oder Selbstklebeetiketten 1 versehenes Trägerband 2 läuft von einer Vorratsrolle 3 zu einer Umlenkzunge 5 niit einer Umlenkkante 6. Um die Umlenkkante 6 ist das Trägerband in einem spitzen Winkel herumgeführt, wobei das Trägerband eine Umlenkung um nahezu 180° um einen sehr engen Radius erfährt. Von der Umlenkkante 6 läuft das Trägerband 2 zu einem Rollenpaar, einer Antriebsrolle 8 und einer Andrückrolle 9· Die Antriebsrolle 8 ist in nicht dargestellter Art schrittweise angetrieben. Dabei ist die Schrittweite so gewählt, daß sie jeweils einer Etikettenteilung auf dem Trägerband 2 entspricht. Zwischen den Rollen 8 und 9 ist das Trägerband 2 durch Friktion mitgenommen, öie Steuerung der Antriebsschritte der Antriebsrolle 8 erfolgt über nicht dargestellte Abtaster, die die Position des jeweils vordersten Etiketts erfassen. Von dem Rollenpaar 8, 9 läuft das Trägerband 2 zu einer Aufwickelspule, auf der es aufgewickelt wird. Die Umlenkzunge 5 mit ihrer Umlenkkante 6 dient in bekannter Weise dazu, die Haftetiketten 1 von dem Trägerband 2 zu lösen, weil die Haftetiketten 1 der dem Trägerband 2 aufgezwungenen scharfen Biegung infolge ihrer Steifigkeit nicht folgen und sich daher an der Umlenkkante 6 vom Trägerband 2 lösen. Dabei stehen sie, wenn ihr rückwärtiges Ende noch mit einem Rand auf dem Trägerband haftet, in der Trägerbandzuführebene vor die Umlenkkante 6 der Umlenkzunge 5 vor.
Die Etiketten weisen eine kreisförmige Gestalt auf und sind mit nicht näher dargestellten Aufdrucken versehen.
509817/0079
Die Etiketten sollen auf die Stirnseite von zylinderförmigen Dosen 115 aufgebracht werden, die die zu etikettierenden Gegenstände sind. Jede der Dosen 115 ist in einem Träger 116 gehalten, der beispielsweise kastenförmig gestaltet ist und eine Aussparung aufweist, die annähernd der Gestalt der Dose entspricht, so daß die Dose mit Spiel in dem Träger 116 gehalten ist. Die Träger 116 sind zu einem Transportband 117 zusammengefügt, indem sie längs einer Kante mit einem Scharnier 117' miteinander zu einer Kette verbunden sind. Das Transportband 117 wird schrittweise weitergeschaltet und immer dann, wenn sich eine Dose 115 iß der Etikettierstation befindet, angehalten. Ein Etikettenhalter 18 nimmt das Etikett vor der Umlenkkante 6 auf, führt es zur Etikettierstation und drückt es auf die dort befindliche Dose 115 stirnseitig auf. Der Etikettenhalter 18 ist in einem Maschinentragrahmeη 19 längsverschiebbar. Er weist die Gestalt eines zylindrischen Stempels auf, der in dem Maschinentragrahmen 19 axial verschiebbar gelagert ist. Zu diesem Zweck ist an dem der Umlenkkante 6 abgewandten Ende an dem Etikettenhalter 18 die Kolbenstange eines ArbeiteZylinders 27 angebracht, der an dem Maschinentragrahmen 19 befestigt ist und dem Festluft oder Hydraulikflüssigkeit durch eine Leitung 5^ zugeführt wird. Die freie Stirnseite des Etikettenhalters 18 dient als Anlagefläche 5£ für die Haftetiketten 1. Der Etikettenhalter 18 weist an seinem vorderen Ende einen Zylinderabschnitt 55" auf, an den in Richtung auf den Maschinentragrahmen 19 hin ein im Durchmesser verstärkter Abschnitt 57 anschließt. Der Abschnitt 57 ist als Kolben oder Kolbenstange des
509817/0079
Arbeitszylinders 27 ausgebildet oder mit dem Kolben des ArbeitsZylinders 27 verbunden und durch ihn hin- und herbewegbar. In den Zylinderabschnitt 55 sind an seiner Stirnseite in Mündungen 46 endende achsparallele Bohrungen 4-7 eingearbeitet, die in nicht dargestellter Weise mit einem Unterdruckerzeuger verbunden sind und durch die Luft angesaugt wird.
An dem Maschinentragrahmen 19 sind seitliche Arme 58 beidseitig angebracht, in denen je ein Winkelhebel 59 schwenkbar gelagert ist. Die Winkelhebel 59 umfassen einen kurzen Arm 60 und einen dazu rechtwinklig angeordneten langen Arm 61. Der lange Arm 61, der in einer Schwenkendlage etwa parallel zur Längsachse des Abschnittes 57 liegt, ist an seinem freien Ende mit einem halbkreisringformigen Ansatz 62 versehen, an den ein Halbrohrabschnitt 63 anschließt. In der Schwenkendlage, in der der lange Arm 61 parallel zum Abschnitt 57 liegt, bilden der Ansatz 62 einen Ring und die Halbrohrabschnitte 63 ein etwa geschlossenes Rohr. In den Halbrohrabschnitten 63 sind halbkreisringformige Einsätze 65 angeformt, deren Innendurchmesser etwa gleich dem Außendurchmesser des Abschnittes 57 ist. Bei zu einem geschlossenen Rohr aneinanderliegenden Halbrohrabschnitten 63 liegen daher die Einsätze 65 aneinander und an dem Abschnitt 57 an. Am freien Ende der Halbrohrabschnitte sind ein Zentrierrand 153 und konische, sich nach außen erweiternde Schrägflächen 48 eingearbeitet. Der Durchmesser des Zentrierrandes 153 entspricht dem Durchmesser einer zu etikettierenden Dose 115 mit geringem Spiel, und es bildet die konische
509817/0078
Schrägfläche 4-8 einen Einlauftrichter, der die Dose in den Zentrierrand 153 führt. In der anderen Schwenkendlage schließen die beiden langen Arme 61 und die Halbrohrabschnitte 63 einen Winkel von etwa 20 bis 40° miteinander ein.
Zum Verschwenken der Winkelhebel 59 ist an den freien Enden der kurzen Arme 60 je eine Stange 66 angelenkt, deren andere Enden gemeinsam in einer Gabel 67 schwenkbar gehalten sind, die am Ende einer Kurbelstange 68 eines Arbeitszylinders 69 vorgesehen' ist„ Der Arbeitszylinder 69 ist an dem Maschinentragrahmeη 19 befestigt. Über eine Leitung 70 wird er mit Arbeitsmedium^ Preßluft oder Hydraulikflüssigkeit, gespeist»·
Zum Etikettieren einer Dose 115 wird diese in die in Fig. 1 dargestellte Position gebracht, in der sie sich in der Etikettierstation befindet. In dieser Stellung wird das Transportband 117 angehalten. Bin Etikett wird durch Weiterschalten der Antriebsrolle 8 um einen Winkelschritt und den dadurch bedingten Vorschub des Trägerbandes 2 an der Umlenkkante 6 abgespendet und von dem Etikettenhalter 18 mit -Unterstützung durch die Saugwirkung durch die Bohrungen 4-7 übernommen. Dabei befinden sich die Halbrohrabschnitte 63 in der dargestellten ausgeschwenkten Lage., Da sich die Anlagefläche 56 unmittelbar vor der Umlenkkante befindet, wird das Etikett in einer sehr kurzen Zeitspanne übernommen, so daß es sich nicht um senkrecht zu seiner Fläche stehende Achsen verdrehen kann und daher ein aufgebrachter Aufdruck lagerichtig bleibte Es wird
509817/D079
sodann durch Betätigen des Arbeitszylinders 69 die Kolbenstange 68 ausgefahren, wodurch die Halbrohrabschnitte 6J aufeinander zuschwenken, bis sie aneinander und bis die Einsätze 65 an dem Abschnitt 57 zur Anlage kommen. Dabei wird das Haftetikett 1 an der Anlagefläche '56 zentriert, weil der in den Bohrungen 4-7 im Bereich der Mündungen 46 aufrechterhaltene Unterdruck so bemessen ist, daß zwar das im allgemeinen weit weniger als 1 g wiegende Etikett sicher gehalten, aber in seiner Ebene verschiebbar ist» Anschließend wird durch Betätigen des Arbeitszylinders 27 der Etikettenhalter 18 vorgefahren, und es läuft die bereitgestellte Dose 115 durch die konischen Schrägflächen 4-8 geleitet in den Zentrierrand 153 ein. Daraufhin wird der Etikettenhalter 18 relativ zum Maschinentragrahmen 19 vorbewegt, bis das an seiner Stirnseite an der Anlagefläche 56 haftende Etikett auf die Stirnseite der zu etikettierenden Dose 115 angepreßt wird. Anschließend v/ird die Anordnung zurückgefahren und ist für den nächsten Arbeitsvorgang bereit, nachdem die etikettierte Dose 115 durch Weiterlaufen des Transportbandes 117 aus der Etikettierstation weggefördert und eine neue Dose zugefördert worden ist.
Ss führt also der Maschinentragrahmen 19 insgesamt eine Bewegung in Längsrichtung des Etikettenhalters 18 durch, es führt außerdem der Etikettenhalter 18 eine Relativbewegung zum Maschinentragrahmen 19 und den Halbrohrabschnitten 63 durch, und es führen schließlich die HaIbrohrabschnitte 63 zusammen mit den Winkelhebeln 59 Sciiwenkbewegungen um die Achse des Winkelhebels 59 durch.
509817/0079
In schwierigen Fällen, in denen es erforderlich ist, daß die Umlenkkante 6 sehr nahe an der Anlagefläche 56 angeordnet ist, kann der Maschinentragrahmeη 19 noch senkrecht zu seiner Längsrichtung verschiebbar oder verschwenkbar angeordnet sein, damit die Halbrohrabschnitte 63 frei unter der Umlenkkante 6 durchbewegt werden können, obwohl die Umlenkkante sich in unmittel barer Nähe der Anlagefläche 36 des Etikettenhalters 18 während des Ablösens eines Haftetiketts befindet.
Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere können einzelne der Erfindungsmerkmale für sich oder zu mehre ren kombiniert Anwendung finden.
509817/00 79

Claims (8)

  1. •/6.
    Patentansprüche
    M.JEtikettiergerät zum Aufbringen von ablösbar auf ^m0^ einem Trägerband angeordneten Selbstklebeetiketten auf in einer Etikettierstation befindliche Gegenstände, mit einer Trägerbandvorschubvorrichtung und mit einer Umlenkkante, um die das Trägerband zum Ablösen der Etiketten herumgeführt ist, sowie mit einem Etikettenhalter, der das Etikett auf den zu etikettierenden Gegenstand führt und es mit dem Gegenstand zugewandter Etikettenklebefläche senkrecht zu seiner Ebene auf die Gegenstandsoberfläche aufbringt, wobei das zumindest teilweise bereits vom Trägerband abgelöste Etikett von dem vor der Umlenkkante befindlichen und mit das abgezogene Etikett in eine definierte Lage zum Etikettenhalter bringenden Vorsprüngen versehenen Etikettenhalter aufgenommen und kraftschlüssig gehalten ist, und wobei eine definierte Lage des zu etikettierenden Gegenstandes relativ zum Etikettenhalter sichernde Führungsglieder vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die das Etikett (1) in die gewünschte Lage relativ zum Etikettenhalter (18) bringenden Vorsprünge (63) quer zur Etikettenebene bewegbar angeordnet sind, daß die Anlagefläche (56)» sin der das Etikett (1) an dem Etikettenhalter (18) anliegt, von dem Etikett zumindest im Bereich der Vorsprünge (63) völlig überdeckt ist, und daß die das Etikett kraftschlüssig haltenden Greifelemente
    509817/0079
    (46, 47) eine Kraft ausüben» unter deren Einwirkung das Etikett (1) an dem Etikettenhalter (18) in seiner Ebene durch, die bewegbaren Vorspränge (63) verschiebbar ist»
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifelemente als Saugluftöffnungen an dem Etikettenhalter ausgebildet sind, wie an sich bekannt«,
  3. 3«. Gerät nach Anspruch 1 oder 2S dadurch gekennzeichnet, daß der Etikettenhalter (18) als senkrecht zur Etikettenebene bewegbarer Stempel (5^s 57) ausgebildet und zum Aufbringen des Etiketts auf den zu etikettierenden Gegenstand (115) iß Richtung seiner Längsachse, gegebenenfalls zusammen mit seiner Lagerung und Halterung, verschiebbar angetrieben ist»
  4. 4-O Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3? zum Aufbringen von eine Kreisform aufweisenden Etiketten, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge als Halbschalen ausgebildet sind, die in Richtung der Etikettenebene an den Etikettenhalter heran- und wegba=· wegbar sind.
  5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge als Halbrohrabschnitte (63) ausgebildet sind, die um eine zur Stlkettenhalterlängsachse senkrechte Achse verschwenlcbar sindo
  6. 6» Gerät nach einem der vorhergehenden- Anspruch®, da·= durch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (63) au
    ο / ο
    5O9817/0O7S
    Winkelhebeln (59) angebracht 3ind, die von einem gemeinsamen Arbeitsglied (69) bewegbar sind.
  7. 7· Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, für zumindest im Bereich der Vorspränge über die Etikettenhalteranlageflache herausragende Etiketten, dadurch gekennzeichnet, daß für die Vorsprünge (63) Anschläge (65) vorgesehen sind, an denen sie bei Erreichen der Sollage zur Anlage kommen, v/o bei sie noch einen Abstand von dem Etikettenhalter (5F) im Bereich der Stikettenebene aufweisen.
  8. 8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die- Führungsglieder zum Sichern der definierten Lage des zu etikettierenden Gegenstandes (115) an den Vorsprüngen (6$) vorgesehen sind.
    9· Gerät nach Anspruch S3 dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsglieder an den Vorsprüngen (63) vorgesehene Schrägflächen (48) dienen, deren lichter Abstand sich in Richtung auf den Etikettenhalter (18) vermindert.
    509817/0079
    Leerseite
DE19732350792 1973-10-10 1973-10-10 Vorrichtung zum Aufbringen von Selbstklebeetiketten Expired DE2350792C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732350792 DE2350792C3 (de) 1973-10-10 1973-10-10 Vorrichtung zum Aufbringen von Selbstklebeetiketten
BE137120A BE806580A (fr) 1973-10-10 1973-10-26 Appareil d'etiquetage
BR930673A BR7309306D0 (pt) 1973-10-10 1973-11-27 Aparelho de etiquetar aperfeicoado

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732350792 DE2350792C3 (de) 1973-10-10 1973-10-10 Vorrichtung zum Aufbringen von Selbstklebeetiketten

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2350792A1 true DE2350792A1 (de) 1975-04-24
DE2350792B2 DE2350792B2 (de) 1978-11-30
DE2350792C3 DE2350792C3 (de) 1979-08-09

Family

ID=5894989

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732350792 Expired DE2350792C3 (de) 1973-10-10 1973-10-10 Vorrichtung zum Aufbringen von Selbstklebeetiketten

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE806580A (de)
BR (1) BR7309306D0 (de)
DE (1) DE2350792C3 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3623366A1 (de) * 1986-07-11 1988-02-04 Schaefer Etiketten Etikettiergeraet

Also Published As

Publication number Publication date
BE806580A (fr) 1974-02-15
DE2350792C3 (de) 1979-08-09
BR7309306D0 (pt) 1975-05-27
DE2350792B2 (de) 1978-11-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0524660B1 (de) Verpackungsmaschine zum Herstellen von Packungen
DE3416721C2 (de) Vorrichtung zum Wickeln einer Bahn
DE3542496C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von Montageteilen
DE2936989A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum oeffnen eines zylindrischen folienschlauches sowie zu dessen ueberstuelpen ueber einen gegenstand
DE3908774A1 (de) Vorrichtung zum zufuehren eines etiketts in ein formnest einer formvorrichtung zum tiefziehen von kunststoffbehaeltnissen
DE2334565A1 (de) Vorrichtung fuer die automatische endbearbeitung und gruppierung von verpackungsbehaeltern
DE3130121C2 (de) Vorrichtung zum Anbringen von oberen Begrenzungsteilen an einem Reißverschlußband
EP0446397A1 (de) Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten zu einer Nähstelle einer Industrienähmaschine
CH437116A (de) Vorrichtung zum Verschliessen von beutelförmigen Packungen und zu deren Abtrennung von schlauchförmigem Verpackungsmaterial, insbesondere für stückige Güter, wie Früchte
DE3236060C2 (de)
DE2350792A1 (de) Etikettiergeraet
DE2719957C3 (de) Etikettiervorrichtung
CH564455A5 (de)
AT347357B (de) Etikettiergeraet
CH644504A5 (de) Vorrichtung zur anbringung von schiebern an reissverschlussstreifen.
DE1811356C3 (de) Vorrichtung zum Überfuhren und Aufschieben von durch eine Forderkette herangebrachten hohlkorperartigen Werk stucken auf die Halterungsspindeln eines Revolverkopfes
DE67204C (de) Maschine zum zweiseitigen Be* drucken von Zündhölzern
DE1760469B2 (de) Vorrichtung zum Austauschen von Hülsen bei Garnwickeln
DE3818793A1 (de) Vorrichtung zum ausrichten und oeffnen flachliegender kunststoffsaecke
DE2105434A1 (de) Druckvorrichtung zum Kennzeichnen einer Mehrfach-Materialbahn
DE553920C (de) Druckmaschine mit einer ebenen Druckform fuer stehenden Text, in die nacheinander wechselnde Druckplatten eingefuegt werden
DE164754C (de)
DE226202C (de)
DE1652389C (de) Werkstücktransporteinrichtung einer Bearbeitungsstraße, insbesondere zur doppelseitigen Bearbeitung von Holzformteilen
AT261188B (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung von Sitzmöbelteilen o.a. Formstücken aus Holz

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
EGA New person/name/address of the applicant
8339 Ceased/non-payment of the annual fee