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DE2350352A1 - Motorhydraulische greiferanlage in verbindung mit einem kran - Google Patents

Motorhydraulische greiferanlage in verbindung mit einem kran

Info

Publication number
DE2350352A1
DE2350352A1 DE19732350352 DE2350352A DE2350352A1 DE 2350352 A1 DE2350352 A1 DE 2350352A1 DE 19732350352 DE19732350352 DE 19732350352 DE 2350352 A DE2350352 A DE 2350352A DE 2350352 A1 DE2350352 A1 DE 2350352A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crane
hydraulic
gripper
hose
grab
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732350352
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Dr Ing Zemmrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Terex Peiner GmbH
Original Assignee
Peiner Maschinen und Schraubenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peiner Maschinen und Schraubenwerke AG filed Critical Peiner Maschinen und Schraubenwerke AG
Priority to DE19732350352 priority Critical patent/DE2350352A1/de
Publication of DE2350352A1 publication Critical patent/DE2350352A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/12Arrangements of means for transmitting pneumatic, hydraulic, or electric power to movable parts of devices
    • B66C13/14Arrangements of means for transmitting pneumatic, hydraulic, or electric power to movable parts of devices to load-engaging elements or motors associated therewith

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

EIKENBERG &BRÜMMERSTEDT
PATENTANWÄLTE IN HANNOVER
Peiner Maschinen- und
Schraubenwerke AGr 394-/95
Motorhydraulische Greiferanlage in Verbindung mit einem Kran
Die Erfindung "betrifft eine Greiferanlage in Verbindung mit einem Kran mit einem durch ein Hydraulikaggregat, bestehend aus Elektromotor, Hydraulikpumpe, Steuerblock und Tank, betätigten Greifer mit einem oder mehreren Hydraulikzylindern. Bei Kränen mit Motorgreifern in bekannter Ausführung ist das Hydraulikaggregat am Greifer angebracht. Der- für den Betrieb des Greifers benötigte elektrische Strom wird über ein starkes Elektrokabel zugeführt, welches auf einer motorisch betriebenen Kabeltrommel aufgewickelt ist und dadurch die Hub- und Senkbewegungen des Greifers mitmachen kann.
509816/0086
Das Gewicht des Hydraulikaggregates "beträgt in der Regel zwischen wenigstens 10 fo und etwa 20 fo des Greifergewichtes. Dieser Gewichtsbetrag verschlingt stets einen festen Bruchteil der Tragfähigkeit und der Leistung des Hubmotors des Krans.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei 'einem Greifer der eingangs genannten Art das Verhältnis von Nutzlast zur Gesamttragfähigkeit zu verbessern.
Diese Aufgabe löst die Erfindung durch eine Greiferanlage der eingangs genannten Art, bei der das Hydraulikaggregat auf dein Kran angeordnet ist und vom Hydraulikaggregat eine Hydraulikleitung zu einer am Kran befestigten Schlauchtrommel verlegt ist, von der aus ein abspulbarer Hochdruckschlauch zu den Hydraulikzylindern am Greifer führt.
Durch die Verlagerung des Hydraulikaggregats
vom Greifer auf den Kran wird der Greifer erheblich leichter. Bei gleichbleibender Krantragfähigkeit kann demnach die "Nutzlast bzw. das Fassungsvermögen des Greifers etwa um den Betrag des Gewichtes des Hydraulikaggregats vergrößert werden. Bei gleichbleibendem Fassungsvermögen des Greifers hingegen kann die Krantragfähigkeit vermindert werden.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Greifertraverse, in der bei den bisher bekannten Kränen der Hyrdauliktank angeordnet ist, nunmehr leichter, konstruktiv einfacher und damit'fertigungstechnisch günstiger gestaltet werden kann. Insgesamt gesehen, wird daher der Kran, der mit einer erfindungsgemäßen Greiferanlage ausgerüstet ist, bei erhöhter Leistungsfähigkeit in den Her-
509816/0086
Stellungskosten niedriger liegen als ein entsprechender Kran mit einem elektrohydraulischen Greifer in herkömmlicher Bauart, bei dem sich der Antrieb auf dem Greifer befindet.
Bei einem Kran mit Ausleger befindet sich die Schlauchtrommel vorzugsweise am Ende des Auslegers. Es ist als zur Schlauchtrommel führende Hydraulikleitung entlang des Auslegers eine Rohrleitung verlegt. Damit dient soweit als möglich eine robuste und sichere Rohrleitung als Hydraulikleitung.
Bei einem Kran mit abnehmbarem Greifer ist der Hochdruekschlauch vorzugsweise über eine Schnellverschluß-Kupplung mit den Hydraulikzylindern verbunden. Dies ist -von Bedeutung, wenn beispielsweise zum Verladen von Stückgut anstelle des Greifers ein Haken verwendet wird und der Greifer sich ohne Schwierigkeiten vom Seil trennen lassen muß.
Bin Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung die Seitenansicht eines Krans 1 mit Ausleger 2 und daran angehängtem Zweischalengreifer 3. Das Hydraulikaggregat 4 zum Betätigen fles Greifers ist ortsfest auf dem Kran 1 angebracht. Vom Hydraulikaggregat führt entlang des Auslegers 5 eine Rohrleitung zu einer Schlauchtrommel 6, die am Ende des Auslegers befestigt ist. Auf der Schlauchtrommel, die zweckmäßigerweise motorisch betrieben wird, ist ein Hochdruckschlauch 7 aufgetrommelt, der zum Hydraulikzylinder 8 des Greifers 3 führt. Der Antrieb geschiebt zweckmäßigerweise mit ständig laufendem Motor über eine hydraulische Kupplung so, daß die hängende Schlauchleitung ständig straff gehalten wird.
509816/0086
Entsprechend der Hub- und Senkbewegung des Greifers wird dabei der Hochdruckschlauch von der Schlauchtrommel 6 eingezogen oder abgespult.
Die Rohrleitung 5 mündet axial in die Schlauch- ■ trommel 6 ein, und die Verbindung zwischen der Rohrleitung und dem aufgetrommelten Hochdruckschlauch 7 ist über eine Öl- Drehdurchführung hergestellt.
Der Schlauchanschluß 10 am Hydraulikzylinder 8 ist zweckmäßigerweise als steckbarer Schnellverschluß ausgebildet, so daß er leicht gelöst werden kann, wenn der Greifer vom Seil abgenommen werden soll, um stattdessen etwa zum Verladen von Stückgut einen Haken zu verwenden.
Durch die Verlagerung des Hydraulikaggregates vom Greifer auf den Kran ist der Greifer leichter und konstruktiv einfacher, insbesondere im Hinblick auf die Greifertraverse 9j in der sich bisher der Hydrauliktank befand, geworden. Der erfindungsgemäße Kran ist daher nicht nur leistungsfähiger, sondern auch kostengünstiger herzustellen als ein vergleichbarer Kran mit am Greifer angebrachtem Hydraulikaggregat.
Selbstverständlich kann die Erfindung auch bei beliebigen Kranen, die mit Greifern arbeiten, Anwendung finden, und auch hinsichtlich der hydraulisch betätigten Greifer bestehen keine Einschränkungen in der Anwendbarkeit der Erfindung, seien es nun Zweischalengreifer wie im gezeichneten Beispiel, Mehrschalengreifer, Baumstammgreifer oder andere.
- Patentansprüche -
509816/UÜ86

Claims (3)

Patentansprüche
1.7 Greiferanlage in Verbindung mit einem Kran mit einem durch ein Hydraulikaggregat, bestehend:-.aus Elektromotor, Hydraulikpumpe, Steuerblock und lank, betätigten Greifer mit einem oder mehreren Hydraulikzylindern, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydraulikaggregat (A-) auf dem Kran (1) angeordnet ist und vom Hydraulikaggregat (4) eine Hydraulikleitung (5) zu einer am Kran (1) befestigten Schlauchtrommel (6) verlegt ist, von der aus ein abspulbarer Hochdruckschlauch (7) zu den Hydraulikzylindern (8) am Greifer (3) führt.
2. Greiferanlage in Verbindung mit einem Kran mit Ausleger nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schlauchtrommel (6) am Ende des Auslegers (2) befindet und als zur Schlauchtrommel führende Hydraulikleitung entlang des Auslegers (2) eine Rohrleitung (5) verlegt ist.
3. Greiferanlage in Verbindung mit einem Kran mit abnehmbarem Greifer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochdruckschlauch (7) über eine Schnellverschluß-Kupplung "(10) mit den Hydraulikzylindern (8) verbunden ist.
0 9 8 16/0086
L e err s e i t e
DE19732350352 1973-10-08 1973-10-08 Motorhydraulische greiferanlage in verbindung mit einem kran Pending DE2350352A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE2350352A1 true DE2350352A1 (de) 1975-04-17

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