DE2349510C3 - Vorrichtung an Mehrnadelnähmaschinen zum Vorlegen eines die Nadelfadenstichreihe quer zu Nährichtung verbindenden Deckfadens - Google Patents
Vorrichtung an Mehrnadelnähmaschinen zum Vorlegen eines die Nadelfadenstichreihe quer zu Nährichtung verbindenden DeckfadensInfo
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Description
25
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Mehrnadelnähmaschinen zum Vorlegen eines die
Nadelfadenstichreihe quer zu Nährichtung verbindenden Deckfadens der im Oberbegriff des Patentanspruchs beschriebenen Art
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-AS 10 66 847 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung wirkt der
Fadenanzugsfinger direkt auf den Deckfaden ein und läßt ihn während der Ausführung des Stiches frei zu dem
zu nähenden Werkstück laufen, um ihn nach Fertigste!- lung des Stiches wieder zurückzuholen. Die bekannte
Vorrichtung weist eine Reihe von Nachteilen auf, die die Güte der ausgeführten Näharbeit beeinträchtigen.
Diese Nachteile sind vor allem dadurch bedingt, daß der Fadenanzugsfinger in einem gewissen Abstand von -to
den Nähwerkzeugen angeordnet ist Aus diesem Grunde befindet sich zwischen beiden ein verhältnismäßig langer Fadenabschnitt. Der Deckfaden ist einer
Reihe von Beanspruchungen aufgesetzt, durch die er bei der Ausbildung jedes Stiches eine Reihe von Dehnungen und Schrumpfungen erfährt.
Da der Deckfaden außerordentlich elastisch ist, kommt es durch die große Fadenlänge zwischen
Fadenanzugsfinger und Nähwerkzeugen leicht zu einer Beschädigung des Deckfadens. Der große Abstand so
zwischen Fadenanzugsfinger und Nähwerkzeugen wirkt sich weiter deshalb negativ auf den Faden aus, weil der
Faden durch zahlreiche Fadenführer an der Nähmaschine entlanggeführt und dabei von den entsprechenden
Metallelementen aufgerieben wird. Durch den großen Abstand zwischen den beiden Einrichtungen muß
schließlich die zur Betätigung der beiden Einrichtungen dienende kinematische Kette eine große Anzahl von
Bauteilen enthalten, was sich wiederum auf Grund der in einem Getriebesystem unvermeidlichen mechanischen ·μ
Übertragungsfehier nachteilig auf den Gleichlauf der genannten Einrichtungen auswirkt.
Ferner läßt die Arbeitsweise des bekannten Fadenanzugsfingers zu wünschen übrig, da er die Deckstiche
nicht stets richtig und gleichmäßig anzieht, so daß sich das Werkstück häufig in unerwünschter Weise kräuselt
und die Stiche übermäßig gespannt werden. Da der Fadenanzugsfinger bei der bekannten Vorrichtung
gleichmäßig hin- und herschwingt, wobei der Faden bei jedem Stich in einem bestimmten Rhythmus angezogen
und wieder freigegeben wird, wird der Faden bei jedem Stich verlängert, um einerseits den überschüssigen, für
die herzustellenden Stiche verwendeten Deckfaden wieder einzuholen und andererseits diejenige Fadenmenge von der Spule abzuziehen, die nach Beendigung
des Stiches für die Ausführung des fertigen Stiches benötigt wurde.
Um vom Fadenanzugsfinger richtig gespannt werden zu können, muß der Deckfaden zunächst gestrafft, d. h.
so weit gedehnt werden, bis er seine Elastizität verliert; erst dann wird er weiter vorgezogen. AJuf diese Weise
wird die innere Spannung des Deckfaoens allmählich erhöht, während der Fadenanzugsfinger den Faden bis
zu seiner größtmöglichen Ausdehnung spannt Erst jetzt ist ein gleichmäßiger Fadenabzug gewährleistet Der
Faden muß daher zunächst richtig vorgespannt werden, damit eine ausreichende Fadendehnung erzielt wird und
der Faden so schnell wie möglich auf den Fadenanzugsfinger anspricht Ein Fadenanzugsfinger, der in der Lage
ist, den Faden bis zu seiner Festigkeitsgrenze gleichmäßig gespannt zu halten und seine natürliche Elastizität
auszuschalten, muß einen sehr starken Zug ausüben. Eine derart hohe Zugspannung und der von den
Spannscheiben, durch die der Faden hindurchläuft, ausgeübte Zug haben wiederum eine nachteilige
Auswirkung auf den zu vernähenden Faden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung an Mehrnadelnähmaschinen zum Vorlegen
eines die Nadelfadenstichreihe quer zur Nährichtung verbindenden Deckfadens zu schaffen, die die Herstellung einer Naht mit gut verketteten und einwandfrei
gespannten Deckfäden ermöglicht, ohne daß sich die Elastizität des Deckfadens nachteilig auswirkt
Diese Ausgabe wird bei der Vorrichtung der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß durch die im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs beschriebenen Maßnahmen gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der Abstand zwischen Fadenanzugsfinger und Nähwerkzeugen dadurch verringert, daß der Fadenanzugsfinger
in der Nähe des oberen Greifers angeordnet ist und sich als Einheit mit diesem bewegt. Hierdurch wird der
Deckfaden gezogen, ohne daß er infolge seiner Elastizität gestreckt würde. Diese ist bei Verwendung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung praktisch vernachlässigbar, weil die Länge des freien, dem Fadenanzugsfinger ausgesetzten Fadens wesentlich verkürzt ist.
Außerdem wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung infolge der dabei angewandten Bewegungsgesetze
ein konstanter und gleichmäßiger Zug auf den Deckfaden ausgeübt, während er sich in einer ersten
Richtung bewegt Zum Anziehen des zuvor gebildeten Stiches und zum Abziehen einer ausreichenden
Deckfadenlänge für den nachfolgenden Stich wird ein scharfer Ruck am Ende der Stichbildung ausgeübt.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden daher einwandfreie und gleichmäßige Nähte erzielt, bei
denen der Deckfaden zwischen den Nahtstichen gut gespannt ist
Anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 die schematische Darstellung einer in eine Nähmaschine eingebauten Fadenvorlege-Vorrichtung,
in vergrößertem Maßstab,
Fig.4 und Fig.5 zwei verschiedene Phasen des
Nähvorganges bei Anfertigung einer überdeckten Naht
F i g. 1 zeigt eine Fadenanzugs-Vorrichtung 10 und einen Antrieb 11 am Kopf 12 einer Mehrnadelnähmaschine,
auf deren Arbeitsfläche 13 das Werkstück während des Nähvorganges geführt wird. Im Nähmaschinenkopf
12 ist eine schwingend hin- und herdrehbare Antriebswelle 14 mit einem Hebelarm 15 gelagert
Der Hebelarm 15 ist an eine Koppel 16 angelenkt, die
die Hin- und Herbewegung der Antriebswelle 14 auf den Antrieb 11 überträgt Der Antrieb 11 besteht aus einer
Antriebswelle 17 mit einem oberen Arm 18, der mit der Koppel 16 in Verbindung steht Am anderen, unten aus
dem Kopf 12 herausragenden Ende der Antriebswelle 17 sind eine Klemme 19 der Vorrichtung 10 (F i g. 2) und
ein Halter 20 für einen Fadenvorleger 21 angeordnet
Der Fadenvorleger 21 ist neben der Arbeitsfläche 13 angeordnet und dient zum Greifen des Deckfadens 22,
der zwischen den nicht gezeigten, durch die Nadeln 23 der Nähmaschine geführten Fäden angeordjet ist Die
Fadenanzugs-Vorrichtung 10 enthält außer der Klemme 19 einen Fadenanzugsfinger 24, der verstellbar an der
Klemme 19 angebracht ist und sich zusammen mit dem Fadenvorleger 21 bewegt Eine Platte 25 ist mittels
Schrauben 26 an der Unterseite des Nähmaschinenkopfes 12 neben dem Antrieb 11 und in nächster Nähe des
Halters 20 mit dem Fadenvorleger 21 angeordnet Die Platte 25 (s. Fig.3) weist zwei zueinander parallele
Laschen' 27 auf, die je mit einer Bohrung 28 versehen sind, durch die der Deckfaden 22 zum Fadenvorleger 21
geführt wird.
Die Laschen 27 sind über einen Steg 29 miteinander verbunden, der sie in einem Abstand zueinander hält
und sie mit der Platte 25 verbindet. Der Fadenanzugsfinger 24 arbeitet in dem von den beiden Laschen
abgegrenzten Raum und führt eine periodische Bewegung aus. Durch die periodische Bewegung des
Fadenanzugsfingers 24 zwischen den beiden Laschen 27 wird eine Fadensrhlaufe gebildet, wobei der Deckfaden
22 so gedehnt wird, daß einerseits die Stiche einwandfrei zugezogen werden und andererseits die für den
nächsten Stich erforderliche Fadenmenge von der nicht gezeigten Spule abgezogen wird. Die Platte 25 ist mit
einem profilierten Vorsprung 30 ausgestattet, an dem ein Scheibenspanner 31 befestigt ist, durch den der
Deckfaden 22 hindurchgeführt wird. Zwischen dem Scheibenspanner 31 und der Spule sind zwei Fadenführer
32 angeordnet Die Nähmaschine ist schließlich mit einer Stoffandrückvorrichtung ausgestattet, von der nur
ein Teil der Nähfußstange 33 dargestellt ist. Am unteren Ende der im Nähmaschinenkopf 12 senkrecht auf- und
abbeweglichen Nadelstange 35 ist schließlich ein Nadelhalterkopf 34 angeordnet.
Der Fadenvorleger 21 mit der Vorlegerspitze 36 dient zum Greifen des Deckfadens 22, der sich normalerweise
rechts von den Nadeln 23 befindet; er wird vom Fadenvorleger 21 nach links gelegt und dabei mit den in
die Nadeln 23 eingefädelten Fäden verkettet. Zwischen der Federanzugs-Vorrichtung 10 und dem fadenvorleger
21 wird der Faden von Fadenführern 37,38 und 39 geführt. Der obere Fadenführer 37 leitet den vom
Fadenspanner 32 kommenden Deckfaden 22 zu dem zweiten, weiter unten in der Fadenvorlegerzone
befindlichen Fadenführer 38. Der dritte Fadenführer 39 ist am Nadelhalterkopf 34 befestigt und somit mit den
Nadeln auf- und abbeweglich.
Gemäß Fig.3 weist der Fadenanzugsfinger einen mittleren Abschnitt auf, der eine ein Abgleiten
verhindernde Fläche 40 bildet, die einerseits mit einem in der Klemmvorrichtung 14 einführbaren Verbindungsstück
41 und andererseits mit dem freien Ende des Fadenanzugsfingers 24 verbunden ist, der eine Fangfläche
42 bildet Die Fangfläche 42 ist so gekrümmt, daß ein
Herausrutschen des ankommenden Deckfadens 21 vermieden wird. Die ein Abgleiten des Deckfadens 22
verhindernde Fläche 40 ist verhältnismäßig weit von der
ίο Verbindungslinie A zwischen dem Verbindungsstück 41
und der Fangfläche 42 angeordnet, wobei erreicht wird, daß die Fläche 40 wesentlich früher mit dem zwischen
den Bohrungen 28 gespannten Deckfaden 22 in Berührung kommt als die beiden Endabschnitte. Durch
die beschriebene Auslenkung erhält der Fadenanzugsfinger 24 eine eine Gleitfläche 43 bildende Krümmung,
die infolge der mit der Klemme 19 um die Achse der Antriebswelle 17 des Antriebs 11 ausgeführten Drehbewegung
zeitweilig ein rasches Herunterrutschen des Deckfadens 22 von der ein Abgleiten verhindernden
Fläche 40 zur Fangfläche 42 verhindert
Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird anhand der F i g. 3,4 und 5 näher erläutert
Zu Beginn des Arbeitsablaufs bewegt sich der Greifer 46 nach vorn und ergreift nacheinander die Nähfaden 45 in den in ihrer untersten Stellung befindlichen Nadeln 23. Der Fadenvorleger 21 läuft nun gegenüber den Nadeln 23 von rechts nach links und erfaßt den Deckfaden 22, der vom unteren Fadenführer 38 zugeführt wird, während sich der mittlere Fadenführer 39 neben dem unteren Fadenführer 38 befindet und zwischen letzterem und dem oberen Fadenführer 37 ausgerichtet ist Während der Fadenanzugsfinger 24 die Bewegung des Fadenvorlegers 21 mitmacht, nähert er sich an die Bohrungen 28 in den Laschen 27 an, wodurch seine Einwirkung auf den Deckfaden 22 erheblich nachläßt Da sich die Nadeln 23 in dieser Phase nach oben bewegen, entfernt sich auch der mittlere Fadenführer 39 von unteren Fadenführer 38 und nähert sich dabei dem oberen Fadenführer 37, bis er sich nsben diesem befindet und auf diese Weise den Verlauf des Deckfadens 22 verlängert. Auf diese Weise bleibt der Deckfaden 22 stets gespannt, denn während sich die Nadeln 23 nach unten bewegen, steht er unter der Einwirkung des Fadenanzugsfingers 24. Während sich die Nadeln 23 nach oben bewegen, wird der Deckfaden 22 gleichzeitig vom mittleren Fadenführer 39 und von dem vorlaufenden Werkstück gespannt.
Zu Beginn des Arbeitsablaufs bewegt sich der Greifer 46 nach vorn und ergreift nacheinander die Nähfaden 45 in den in ihrer untersten Stellung befindlichen Nadeln 23. Der Fadenvorleger 21 läuft nun gegenüber den Nadeln 23 von rechts nach links und erfaßt den Deckfaden 22, der vom unteren Fadenführer 38 zugeführt wird, während sich der mittlere Fadenführer 39 neben dem unteren Fadenführer 38 befindet und zwischen letzterem und dem oberen Fadenführer 37 ausgerichtet ist Während der Fadenanzugsfinger 24 die Bewegung des Fadenvorlegers 21 mitmacht, nähert er sich an die Bohrungen 28 in den Laschen 27 an, wodurch seine Einwirkung auf den Deckfaden 22 erheblich nachläßt Da sich die Nadeln 23 in dieser Phase nach oben bewegen, entfernt sich auch der mittlere Fadenführer 39 von unteren Fadenführer 38 und nähert sich dabei dem oberen Fadenführer 37, bis er sich nsben diesem befindet und auf diese Weise den Verlauf des Deckfadens 22 verlängert. Auf diese Weise bleibt der Deckfaden 22 stets gespannt, denn während sich die Nadeln 23 nach unten bewegen, steht er unter der Einwirkung des Fadenanzugsfingers 24. Während sich die Nadeln 23 nach oben bewegen, wird der Deckfaden 22 gleichzeitig vom mittleren Fadenführer 39 und von dem vorlaufenden Werkstück gespannt.
Auf diese Weise wird gewährleistet, daß der
so Fadenanzugsfinger 24 den Faden gut erfassen kann. Nach Abschluß dieser Phase befindet sich der Greifer 46
in seiner vordersten Stellung und hält die Nähfaden 45 mit seiner Greiferklinge 47 fest. Der Fadenvorleger 21
steht dagegen ganz links neben den Nadeln 23, wobei der Deckfaden 22 so angeordnet ist, daß er leicht von
den Nadeln 23 festgehalten werden kann, während der Fadenanzugsfinger 24 sich ganz nach innen zwischen
die Laschen 27 bewegt hat. Nunmehr laufen die vorstehend beschriebenen Bewegungen in umgekehrter
Reihenfolge ab, die betreffenden Teile laufen zurück und beenden damit einen Arbeitszyklus.
Der Greifer 46 bewegt sich also zurück, so daß eine weitere Reihe von Stichen ausgeführt werden kann. Die
Nadeln 23 laufen nach unten und halten den Abschnitt 22a ^es Deckfadens 22 fest, den der Fadenvorleger 21
inzwischen losgelassen hat. Der Fadejianzugsfinger 24
holt den überschüssigen Deckfaden 22 ein, wobei die ein Abgleiten des Deckfadens 22 verhindernde Fläche 40
fast mit dem zwischen den Bohrungen 28 gespannten Deckfaden 22 in Berührung kommt, während sich die
Fangfläche 42 in einer rückgezogenen Stellung neben dem Steg 29 in dem von den Laschen 27 begrenzten
Raum befindet. Sobald der Fadenvorleger 21 seinen Rücklauf beginnt, setzt die ein Abgleiten verhindernde
Fläche 40 den Deckfaden 22 unter Druck und da er sich näh<»r an der Antriebswelle 17 befindet, wird er von
üieser langsamer bewegt, als die Fangfläche 42, so daß er einen gleichmäßigen und konstanten Druck auf den
Deckfaden 22 ausübt. Der Deckfaden 22 wird somit
gezwungen, dieser Bewegung eine Zeit lang zu folgen.
Sobald er jedoch das Hindernis der Gleitfläche 43 überwinden kann, rutscht er auf die Fangfläche 42, die
sich wiederum schneller bp'vegt, weil sie von der Antriebswelle 17 weiter entfernt ist.
Dadurch wird, wie erwähnt, die vollständige Fertigstellung des Stiches gewährleistet, während über den
Scheibenspanner 31 wiederum eine bestimmte Fadenmenge von der Spule abgezogen wird, um den
Fadenve.'biauch aus7ug!eichen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung an Mehrnadelnähmaschinen zum Vorlegen eines die Nadelfadenstichreihe quer zur Nährichtung verbindenden Deckfadens, mit einem oberhalb des Nähguts synchron mit den Nähwerkzeugen schwingbaren, von einer senkrecht im Nähmaschinenkopf gelagerten Antriebswelle getragenen Fadenvorleger und mit einem zwischen zwei sich gegenüberliegenden Fadenführungen bewegten Fadenanzugsfinger für den Deckfaden, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenanzugsfinger (24) an der Antriebswelle (17) am unteren Ende des Nähmaschinenkopfes (12) angeordnet ist, daß der Fadenanzugsfinger (24) auf einem Radius, der ungefähr dem Abstand zwischen der Antriebswelle (17) und den Fadenführungen (Bohrungen 28) entspricht, eine das Abgleiten des Deckfadens (22) verhindernde Fläche (40) aufweist, an die sich eine schräge Gleitfläche (43) anschließt, die von einer Fangfläche (42) begrenzt ist
Applications Claiming Priority (1)
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| IT30712/72A IT969729B (it) | 1972-10-20 | 1972-10-20 | Dispositivo tirafilo per filo di copertura in macchina per cucire multiaghi |
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|---|---|
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| DE2349510B2 DE2349510B2 (de) | 1978-07-06 |
| DE2349510C3 true DE2349510C3 (de) | 1979-03-15 |
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