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DE2349185C3 - Munitionsmagazin mit Zubringvorrichtung für eine Seiten- und höhenricht- - Google Patents

Munitionsmagazin mit Zubringvorrichtung für eine Seiten- und höhenricht-

Info

Publication number
DE2349185C3
DE2349185C3 DE19732349185 DE2349185A DE2349185C3 DE 2349185 C3 DE2349185 C3 DE 2349185C3 DE 19732349185 DE19732349185 DE 19732349185 DE 2349185 A DE2349185 A DE 2349185A DE 2349185 C3 DE2349185 C3 DE 2349185C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weapon
magazine
ammunition
height
core axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732349185
Other languages
English (en)
Other versions
DE2349185B2 (de
DE2349185A1 (de
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Priority to DE19732349185 priority Critical patent/DE2349185C3/de
Priority to FR7429384A priority patent/FR2245925B1/fr
Priority to SE7411495A priority patent/SE417243B/xx
Priority to GB4065574A priority patent/GB1461422A/en
Priority to CH1278774A priority patent/CH589272A5/xx
Priority to IT27735/74A priority patent/IT1022338B/it
Priority to US05/510,562 priority patent/US3986432A/en
Publication of DE2349185A1 publication Critical patent/DE2349185A1/de
Publication of DE2349185B2 publication Critical patent/DE2349185B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2349185C3 publication Critical patent/DE2349185C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

35
Die Erfindung betrifft ein Munitionsmagazin mit Zubringervorrichtung fur seilen- und höhenrichibare Waffen, an denen die Munition in der Bereitstellung mit ihrer Längsachse horizontal und senkrecht zur Seelenachse der Waffe angeordnet ist, und die mit der Waffe höhen- und seitenrichtbare Zubringervorrichtung die Munition von der Bercitstellungslage in eine koaxiale Lage /ur Seelenachse der Waffe schwenkt.
Eine derartige Ausführung läßt sich beispielsweise aus der US-PS 25 92 790 entnehmen. Bei dieser Ausführungsform befindet sich die Munition in der Bereitstellung horizontal und senkrecht zur Seelenachse der Waffe, während die aus einem Kegelförderer bestehende Zubringereinrichtung mit der Waffe riehtbar ist bzw. die Munition in eine koaxiale Lage zur Seelenachse der Waffe bewegt. Diese Bauart ist aber aufwendig, weil das Magazin unter der Waffe angeordnet ist und die leeren Hülsen von einem zweiten Kegelförderer ausgeworfen werden.
Durch die DT-PS 6 34 474 ist eine ähnliche Lösung mit aus Schwenkarmen bestehende Lader bei einem sogenannten Zwillingsgeschütz bekannt. Diese Schwenkarnie sind aber ober- bzw. unterhalb der Geschütze angelenkt, wodurch die Silhouette unerwünscht vergrößert wird. Außerdem ist es bei Panzerfahrzeugen bekannt, die Munition in einer horizontalen Ebene zu lagern (DT-AS 19 38 681) bzw. eine Ladevorrichtung hydraulisch zu betätigen (DT-AS 19 935). Für die Förderung der Geschosse besitzt hierbei jede Waffe nur eine Ladevorrichtung, so daß die Schußfolge nicht erhöht werden kann. Bei einer bekannten Waffenladevorrichtung, insbesondere für auf Fahrzeuge montierte Waffen, wird die parallel zur «eelenachse der Waffe im Magazin befindliche Munition mit Hilfe einer in senkrechter Ebene der Seelenachse der Waffe schwenkbaren Ladeschale vom unterhalb der Waffe angeordneten Magazin in eine mit der Seelenachse der Waffe fluchtende Lage aufwärts gefördert und mit Hilfe einer von der Hubeinrichtung unabhängigen Vorrichtung in Längsrichtung bewegt und in das Waffenrohr eingeschoben (DT-PS 14 28 711). Bei dieser Ausführung besteht das Magazin aus kreisbogenförmig gekrümmten, konzentrisch zur Seelenachse der Waffe verlaufenden Munitionsschächten, wodurch sich eine über das Fahrzeug hinausragende große Bauhöhe ergibt. Außerdem dient für die Aufwärtsbewegung der Munition vom Magazin bis in die Ladestellung nur eine Ladeschale, wodurch der Transport sehr zeitaufwendig und demzufolge die Feuergeschwindigkeit nicht immer ausreichend ist.
Um diesen Mangel zu beheben, ist ferner schon ein Munitionsmagazin mit mehreren, senkrecht stehenden Patronenaufnahmefächern und einem darunter befindlichen Patronenzuführungstisch bekannt, bei dem die Patronen auf den Zuführungstisch von hin- und herbewegbaren Mitnehmern seitlich, intermittierend zur WF.ffe hin. verschoben werden (DTPS IO72 517). Nachteilig ist hierbei, daß diese Einrichtung nur für einen begrenzten Elevationswinkel der WaHe anwendbar ist und die Patronen auf dem Zuführungstisch schrittweise und zur Waffe hin in verschiedenen Richtungen, nämlich teilweise senkrecht zu ihrer Langsachse und teilweise quer dazu, transportiert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Munitionsmagazin mit Zubringervorrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß es eine niedrige Bauhöhe aufweist, unabhängig von den Winkelstellungen der Waffe ist und einen schnellen Munitionstransport ermöglicht, so daß eine hohe Schußkadenz gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungs^emäß dadurch gelöst, daß das Magazin aus zwei symmetrisch an der Waffe befestigten, im wesentlichen seitlich von der Seelenachsc horizontal angeordneten, flach ausgebildeten Hälften besteht, die auch mit an den Richtbewegungen der Waffe nach Höhe und Seite teilnehmen und in beiden seitlich der Waffe befindlichen Magaz.inhälften sich gegensinnig und wechselweise schwenkbare Zubringervorrichtungen mit je einem Schwenkarm befinden.
Ein wesentlicher Vorteil bei dieser Bauart besteht darin, daß der Munitionstransport vom Magazin bis in die Ladestellung sowohl in einer Ebene, d. h. ohne Höhenunterschiede, als auch in einer Richtung erfolgt. Es ist aber auch möglich, daß die gegensinnige Bewegung der beiden Schwenkarme gleichzeitig durchgeführt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist jeder Schwenkarm an einem am Magazinboden angeordneten Zapfen angelenkt und mit einer Kolbenstange eines Hydraulikzylinders verbunden, der an einem ebenfalls am Magazinboden befestigten Zapfen schwenkbar gelagert ist.
Ein weiteres Merkmal besteht noch darin, daß die am Schwenkarm befindlichen Hälteklauen zangenartig ausgebildet sind und die Munition so umgreifen, daß diese auch gegen Längsbewegungen gesichert ist.
Em Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
F i g. 1 das erfindungsgemäße Munitionsmagazin mit in Ladestellung befindlicher Zubringervorrichtung im Längsschnitt,
Fi g. 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung X gesehen, wobei eine Hälfte der Rückwand des iviunitionsmagazins aufgebrochen ist und sich die Zubringervorrichtung in Beschickungsstellung befindet,
F i g. 3 eine Draufsicht, wobei die Decke des MunitionüTiagazins fortgelassen ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist an einer Seiten- und höhenrichtbaren Waffe 1 ein Munitionsmagazin 2 befestigt, welches aus zwei symmetrisch angeordneten Hälften 3, 3' besteht und jede Hälfte eine Zubringervorrichtung 4,4' besitzt. Die beiden Magazinhälften 3,3' sind seitlich, d. h. rechts und links von der Seelenachse der Waffe 1 an dieser im wesentlichen horizontal angeordnet und flach ausgebilde(. Die Munition ist mit ihrer Längsachse senkrecht zur Seelenachse der Waffe im Magazin gelagert. |ede Zubringervornchuiiig 4, 4' besteht im wesentlichen aus einem Schwenkarm 5,5'. der gekröpft ausgebildet sowie an einem sich neben der Waffe 1 am Boden 6 des Magazingehäuses befindlichen Zapfen 7, T angelenkt ist und für den Transport der Munition Halteklaucn 8 b>:w. 9 aufweist. Für die seitlichen Schwenkbewegungen ist eine hydraulisch betätigbarc Vorrichtung vorgesehen.
Hierbei ist der Schwenkarm 5, 5' mit einer Kolbenstange 10, 10' eines Hydraulikzylinders 11, 11' verbunden. der an einem ebenfalls am Magazinboden 6 belcstigien Zupfen 12,12' schwenkbar gelagert ist. Die Halteklauen 8 bzw. 9 sind der Querschniusform der Munition angepaßt und verhindern gleichzeitig ein Bewegen der Munition in Längsrichtung.
Bei wechselweise ausschwenkbaren Zubringervorrichtungen befindet sich immer eine Vorrichtung in Ladestellung und die andere in Beschickungsstellung (Fig. 3). Nach dem Ladevorgang schwenkt die sich in Ladestellung befindende Zubringervorrichtung in die Beschickungsstellung zurück, so daß nach dem Abschuß der Munition die Hülse od. dgl. ungehindert abgeworfen werden kann.
Es ist auch, ohne von dem eigentlichen Erfindungsgedanken abzuweichen, möglich, beide Magazinhiilftcn 3, 3' mit nur einer Zubringervorrichtung (nicht dargestellt) zu verschen. Bei waagerechter Anordnung der Magazinhälften kann hierbei die Zubringervorrichaing an einem senkrechten Zapfen mittig über oder unter dem Bodenstück der Waffe am Magazingehäuse ausdenkt sein.
Ferner besteht die Möglichkeit, die Zubringen orrichtung mit einem gabelförmigen Schwenkarm zu versehen, der dann an zwei Zapfen angelenkt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Munitionsmagazin mit Zubringervorrichtung für Seiten- und höhenrichtbare Waffen, an denen die Munition in der Bereitstellung mit ihrer Längsachse horizontal und senkrecht zur Seelenachse der Waffe : angeordnet ist, und die mit der Waffe höhen- und seitenrichtbare Zubringervorrichtung die Munition von der Bereitstellungslage in eine koaxiale Lage zur Seelenachse der Waffe schwenkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (2) aus zwei symmetrisch an der Waffe (1) befestigten, im wesentlichen seitlich von der Seelenachse horizontal angeordneten, flach ausgebildeten Hälften (3, 3') besteht, die auch mit an den Richtbewegungen der Waffe (1) nach Höhe und Seite teilnehmen und in beiden seitlich der Waffe (1) befindlichen Magazinhälften (3, 3) sich gegensinnig und wechselweise schwenkbare Zubringervornchtungen (4, 4') mit je einem Schwenkarm (5,5') befinden.
2. Munilionsmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schwenkarm (5, 5') an einem am Magazinboden (6) angeordneten Zapfen
(7,7') angelenkt und mit einer Kolbenstange (10,10') eines Hydraulikzylinders (I I, W) verbunden ist, der an einem ebenfalls am Magazinboden (6) befestigten Zapfen (12,12') schwenkbar gelagert ist.
3. Munitionsmaga/in nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Schwenkarm (5,5') befindliche Halteklauen (8 bzw. 9) zangenartig ausgebildet sind und die Munition so umgreifen, daß diese auch gegen Längsbewegungen gesichert ist.
DE19732349185 1973-10-01 1973-10-01 Munitionsmagazin mit Zubringvorrichtung für eine Seiten- und höhenricht- Expired DE2349185C3 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732349185 DE2349185C3 (de) 1973-10-01 Munitionsmagazin mit Zubringvorrichtung für eine Seiten- und höhenricht-
FR7429384A FR2245925B1 (de) 1973-10-01 1974-08-28
SE7411495A SE417243B (sv) 1973-10-01 1974-09-11 Amunitionsmagasin med mataranordning for i hojd- och sidled riktbara eldvapen
GB4065574A GB1461422A (en) 1973-10-01 1974-09-18 Ammunition magazine with feeder device for a weapon layable for direction and for elevation
CH1278774A CH589272A5 (de) 1973-10-01 1974-09-20
IT27735/74A IT1022338B (it) 1973-10-01 1974-09-26 Caricatore per munizioni con dispositivo di alimentazione per un arma con puntamento laterale e in altezza
US05/510,562 US3986432A (en) 1973-10-01 1974-09-30 Ammunition magazine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732349185 DE2349185C3 (de) 1973-10-01 Munitionsmagazin mit Zubringvorrichtung für eine Seiten- und höhenricht-

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2349185A1 DE2349185A1 (de) 1975-04-03
DE2349185B2 DE2349185B2 (de) 1976-10-28
DE2349185C3 true DE2349185C3 (de) 1977-06-08

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