DE2349185B2 - Munitionsmagazin mit zubringvorrichtung fuer eine seiten- und hoehenrichtbare waffe - Google Patents
Munitionsmagazin mit zubringvorrichtung fuer eine seiten- und hoehenrichtbare waffeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/37—Feeding two or more kinds of ammunition to the same gun; Feeding from two sides
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- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/06—Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
- F41A9/09—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
- F41A9/10—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging
- F41A9/11—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a horizontal plane
-
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- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B39/00—Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
- F42B39/22—Locking of ammunition in transport containers
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Description
35
Die Erfindung betrifft ein Munilionsmagazin mit Zubringervorrichtung für sehen- und höhenrichibare
Wallen, an denen die Munition in der Bereitstellung mit ihrer Längsachse horizontal und senkrecht zur Seelenachse
der Waffe angeordnet ist, und die mit der Waffe höhen- und seitenriclubare Zubringervorrichlung die
Munition von der Bercitstellungslage in eine koaxiale Lage zur Seelcnachse der Waffe schwenkt.
Line derartige Ausführung läßt sich beispielsweise aus der US-PS 25 92 790 entnehmen. Bei dieser
Auslührungslorm befindet sich die Munition in der Bereitstellung horizontal und senkrecht zur Seelcnachse
der Waffe, während die aus einem Kcgclförderer bestehende Zubringcrcinrichtung mit der Waffe riehtbar
ist bzw. die Munition in eine koaxiale Lage zur Seclenaehse der Waffe bewegt. Diese Bauart ist aber
aufwendig, weil das Magazin unter der Waffe angeordnet ist und die leeren Hülsen von einem /weiten
Kcgclförderer ausgeworfen werden.
Durch die DT-PS 6 34 474 ist eine ähnliche Lösung mit aus Schwenkarmen bestehende Lader bei einem
sogenannten Zwillingsgeschütz bekannt. Diese Schwenkanne sind aber ober- bzw. unterhalb der
Geschütze angelenkt, wodurch die Silhouette uncrwünschl
vergrößert wird. Außerdem ist es bei Panzerfahrzeugen bekannt, die Munition in einer
horizontalen Lbene /u lagern (DT-AS 19 38 681) bzw. eine Ladevorrichtung hydraulisch zu betätigen (DT-AS
H)l9 9Sr>). Für die Förderung der Geschosse besitzt
hierbei jede Waffe nur eine Ladevorrichtung, so daß die
Schußfolge nicht erhöht werden kann. Bei einer bekannien WalTeiiladevorriehUmg, insbesondere für auf
Fahrzeuge montierte Waffen, wird die parallel zur Seeienachse der Waffe im Magazin befindliche Munition
mit Hilfe einer in senkrechter Ebene der Seelenachse der Waffe schwenkbaren Ladeschale vom
unterhalb der Waffe angeordneten Magazin in eine mit der Seelenachse der Waffe fluchtende Lage aufwärts
gefördert und mit Hilfe einer von der Hubeinrichtung unabhängigen Vorrichtung in Längsrichtung bewegt
und in das Waffenrohr eingeschoben (DT-PS 14 28 711).
Bei dieser Ausführung besteht das Magazin aus kreisbogenförmig gekrümmten, konzentrisch zur Seelenachse
der Waffe verlaufenden Munitionsschächten, wodurch sich eine über das Fahrzeug hinausragende
große Bauhöhe ergibt. Außerdem dient für die Abwärtsbewegung der Munition vom Magazin bis in
die Ladestellung nur eine Ladeschale, wodurch der Transport sehr zeitaufwendig und demzufolge die
Feuergeschwindigkeit nicht immer ausreichend ist.
Um diesen Mangel zu beheben, ist ferner schon ein Munitionsmagazin mit mehreren, senkrecht stehenden
Patronenaufnahmefächern und einem darunter befindlichen Patronenzuführungstisch bekannt, bei dem die
Patronen auf den Zuführungstisch von hin- und herbewegbaren Mitnehmern seitlich, intermittierend
zur Waffe hin. verschoben werden (DT-PS 10 72 517). Nachteilig ist hierbei, daß diese Einrichtung nur für
einen begrenzten Elevationswinkel der Waffe anwendbar ist und die Patronen auf dem Zuführungstisch
schrittweise und zur Waffe hin in verschiedenen Richtungen, nämlich teilweise senkrecht zu ihrer
Längsachse und teilweise quer dazu, transportiert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Munitionsmagazin mit Zubringervorrichtung der eingangs
genannten Art so zu gestalten, daß es eine niedrige Bauhöhe aufweist, unabhängig von den
Winkelstellungcn der Waffe ist und einen schnellen Munitionstransport ermöglicht, so daß eine hohe
Schlißkadenz gewährleistet isi.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Magazin aus zwei symmetrisch an der Waffe
befestigten, im wesentlichen seitlich von der Seelenachse horizontal angeordneten, flach ausgebildeten Hälften
besteht, die auch mit an den Richtbewegungen der Waffe nach Höhe und Seite teilnehmen und in beiden
seitlich der Waffe befindlichen Magazinhälften sich gegensinnig und wechselweise schwenkbare Zubringervorrichtungen
mit je einem Schwenkarm befinden.
Ein wesentlicher Vorteil bei dieser Bauart besteht darin, daß der Munitionstransport vom Magazin bis in
die Ladestellung sowohl in einer Ebene, d. h. ohne Höhenunterschiede, als auch in einer Richtung erfolgt.
Es ist aber auch möglich, daß die gegensinnige Bewegung der beiden Schwenkarme gleichzeitig durchgeführt
wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist jeder Schwenkarm an einem am Magazinboden angeordneten
Zapfen angelenkt und mit einer Kolbenstange eines Hydraulikzylinders verbunden, der an einem ebenfalls
am Magazinboden befestigten Zapfen schwenkbar gelagert ist.
Ein weiteres Merkmal besteht noch darin, daß die am Schwenkarm befindlichen Fl alteklauen zangenartig
ausgebildet sind und die Munition so umgreifen, daß diese auch gegen Längsbewegungen gesichert ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Ks zeigen
Fig. 1 das erfindungsgemäße Muniiionsmagazin mit
in Ladestellung befindlicher Zubringervorrichtung im Längsschnitt,
F i g. 2 eine Ansicht in Pfeilric Hung X gesehen, wobei
eine Hälfte der Rückwa '.d des Munitionsmagazins
aufgebrochen ist und sich die Zubringervorrichtung in Beschickungsstellung befindet,
Fig. 3 eine Draufsicht, wobei die Decke des
Muni'iionsmagazins fortgelassen ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist an einer seilen- und höhenrichtbaren Waffe 1 ein
Muniiionsmagazin 2 befestigt, welches aus zwei symmetrisch angeordneten Hälften 3, 3' besteht und
jede Hälfte eine Zubringervorrichlung 4, 4' besitzt. Die
beiden Magazinhälften 3, 3' sind seitlich, d. h. rechts und links von der Seelenachse der Waffe 1 an dieser im
wesentlichen horizontal angeordnet und flach ausgebildet. Die Munition ist mit ihrer L;;'igsachse senkrecht zur
Seelenachse der Waffe im Magazin gelagert. Jede Zubringervorrichtung 4, 4' besteht im wesentlichen aus
einem Schwenkarm 5,5'. der gekröpft ausgebildet sowie
an einem sich neben der Waffe 1 am Boden 6 des Magazingehäuses befindlichen Zapfen 7,7' angelenkt ist
und für den Transport der Munition Halteklauen 8 bzw. 9 aufweist. Für die seitlichen .Schwenkbewegungen ist
eine hydraulisch betätigbare Vorrichtung vorgesehen.
Hierbei ist der Schwenkarm 5, 5' mit einer Kolbenstange 10, 10' eines Hydraulikzylinders II, W verbunden,
der im einem ebenfalls am Magazinboden 6 befestigten
Zapfen 12, 12' schwenkbar gelagert ist. Die Halteklauen
8 b/w. 9 sind der Querschnittsform der Munition aiigepal.il und verhindern gleichzeitig ein Bewegen der
Munition in Längsrichtung.
15ei wechselweise ausscnwenkbaren Zubringervorrichuingen
befindet sich immer eine Vorrichtung in Ladestellung und die andere in Beschickungssiellung
(Fig. 3). Nach dem Ladevorgang schwenkt die sich in
Ladestellung befindende Zubringervorrichtung in die Beschickungsstcllung zurück, so daß nach dem Abschuß
der Munition die Hülse od. dgl. ungehindert abgeworfen werden kann.
F.s isi auch, ohne von dem eigentlichen Krfindungsgrdanken
abzuweichen, möglich, beide Maga/inhälficn 3,
3' mit nur einer Zubringervorrichlung (nicht dargestellt) /u versehen. Bei waagerechter Anordnung der Magazinhälften
kann hierbei die Zubringervorrichlung an einem senkrechten Zapfen mittig über oder unter dem
Bodenstück der Waffe am Magazingehäuse angelenkt sein.
Ferner besteht die Möglichkeit, die Zubringervorrichtuny
mit einem gabelförmigen Schwenkarm zu versehen, der dann an zwei Zapfen angelenkt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Munitionsmagazin mit Zubringervorrichtung für Seiten- und höhenrichtbare Waffen, an denen die
Munition in der Bereitstellung mit ihrer Längsachse horizontal und senkrecht zur Seelenachse der Waffe
angeordnet ist, und die mit der Waffe höhen- und seitenrichtbare Zubringervorrichtung die Munition
von der Bereitstellungslage in eine koaxiale Lage zur Seelenachse der Waffe schwenkt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Magazin (2) aus zwei symmetrisch an der Waffe (1) befestigten, im
wesentlichen seitlich von der Seeler.achse horizontal angeordneten, flach ausgebildeten Hälften (3, 3')
besteht, die auch mit an den Richtbewegungen der Waffe (1) nach Höhe und Seite teilnehmen und in
beiden seitlich der Waffe (1) befindlichen Magazinhälften (3, 3') sich gegensinnig und wechselweise
schwenkbare Zubringervorrichtungen (4, 4') mit je einem Schwenkarm (5,5') befinden.
2. Munitionsmagazin nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schwenkarm (5, 5') an
einem am Magazinboden (6) angeordneten Zapfen (7, T) angelenkt und mit einer Kolbenstange (10, 10')
eines Hydraulikzylinders (II, 11') verbunden ist. der
an einem ebenfalls am Maga/inboden (6) befestigten Zapfen (12, 12') schwenkbar gelagert ist.
3. Muniüonsmaga/in nach Anspruch 1 und 2.
dadurch gekennzeichnet, daß am Schwenkarm (5,5') befindliche Haltcklauen (8 bzw. 9) zangen.irlig
ausgebildet sind und die Munition so umgreifen, daß diese auch gegen Längsbewegungen gesichert ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732349185 DE2349185C3 (de) | 1973-10-01 | Munitionsmagazin mit Zubringvorrichtung für eine Seiten- und höhenricht- | |
| FR7429384A FR2245925B1 (de) | 1973-10-01 | 1974-08-28 | |
| SE7411495A SE417243B (sv) | 1973-10-01 | 1974-09-11 | Amunitionsmagasin med mataranordning for i hojd- och sidled riktbara eldvapen |
| GB4065574A GB1461422A (en) | 1973-10-01 | 1974-09-18 | Ammunition magazine with feeder device for a weapon layable for direction and for elevation |
| CH1278774A CH589272A5 (de) | 1973-10-01 | 1974-09-20 | |
| IT27735/74A IT1022338B (it) | 1973-10-01 | 1974-09-26 | Caricatore per munizioni con dispositivo di alimentazione per un arma con puntamento laterale e in altezza |
| US05/510,562 US3986432A (en) | 1973-10-01 | 1974-09-30 | Ammunition magazine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732349185 DE2349185C3 (de) | 1973-10-01 | Munitionsmagazin mit Zubringvorrichtung für eine Seiten- und höhenricht- |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2349185A1 DE2349185A1 (de) | 1975-04-03 |
| DE2349185B2 true DE2349185B2 (de) | 1976-10-28 |
| DE2349185C3 DE2349185C3 (de) | 1977-06-08 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2837303A1 (de) * | 1978-08-26 | 1980-03-06 | Thyssen Industrie | Munitionstransportvorrichtung fuer ein scheitellafettiertes geschuetz |
| DE3021831A1 (de) * | 1980-06-11 | 1981-12-17 | Jörg Ing.(grad.) 8000 München Gratzl | Automatische ladeeinrichtung fuer kampfpanzer |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2837303A1 (de) * | 1978-08-26 | 1980-03-06 | Thyssen Industrie | Munitionstransportvorrichtung fuer ein scheitellafettiertes geschuetz |
| DE3021831A1 (de) * | 1980-06-11 | 1981-12-17 | Jörg Ing.(grad.) 8000 München Gratzl | Automatische ladeeinrichtung fuer kampfpanzer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1022338B (it) | 1978-03-20 |
| SE417243B (sv) | 1981-03-02 |
| DE2349185A1 (de) | 1975-04-03 |
| FR2245925A1 (de) | 1975-04-25 |
| CH589272A5 (de) | 1977-06-30 |
| FR2245925B1 (de) | 1982-09-17 |
| GB1461422A (en) | 1977-01-13 |
| SE7411495L (sv) | 1975-04-02 |
| US3986432A (en) | 1976-10-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |