DE2349161C3 - Anordnung zum Schutz eines von einem Gleichspannungszwischenkreis gespeisten selbstgeführten Wechselrichters - Google Patents
Anordnung zum Schutz eines von einem Gleichspannungszwischenkreis gespeisten selbstgeführten WechselrichtersInfo
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Description
D =
2R
L_
C '
und für L und Cdie resultierenden Kapazitäts- bzw.
Induktivitätswerte einzusetzen sind, die für die Schwingungen maßgeblich sind. 4ΐ
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Schutz eines von einem Gleichspannungszwischenkreis
gespeisten selbstgeführten Wechselrichters in dreiphasiger Brückenschaltung mit Lastthyristoren in den
Brückenzweigen sowie den Lastthyristoren unmittelbar antiparallel geschalteten Dioden, wobei der Gleichspannungszwischenkreis
wenigstens eine Glättungsdrossel und wenigstens einen Glättungskondensator aufweist
und parallel zum Glättungskondensator ein Zusatzzweig mit einer Induktivität und einem Hilfsthyristor
liegt und beim Auftreten einer Durchzündung in einem Brückenzweig des Wechselrichters alle Lastthyristoren
und wahlweise der Hilfsthyristor gleichzeitig mit einem kurzen Zündimpuls beaufschlagt werden, wodurch der
Glällupgskondensator und die Induktivitäten des Wechselrichters bei gleichzeitig gezündeten Lastthyristoren
einen Schwingkreis bilden.
Eine solche Anordnung ist durch die DE-OS 14 88 859 bekanntgeworden. Bei dieser Anordnung können
mehrere Zusalzzweige mit im Normalbelrieb gesperrten
Hilfsthyristoren und Induktivitäten parallel geschaltet werden, so daß bei Störungen des Wechselrichters,
— z. B. Durchzündungen, die zu einer an sich bekannten Durchzündung aller Lastthyristoren als Schutzmaßnahme
führen können (DE-OS 20 02 943), die in jedem Fall aber einen Kurzschluß des Gleichspannungs- bzw.
Gleichstromkreises darstellen, — der hohe Entladestrom des Glättungskondensators aufgeteilt bzw. die
einzelnen Lastthyristoren entlastet werden.
Der Kurzschluß über die Lastthyristoren eines Zweiges kann infolge Energienachlieferung aus der
Gleichspannungsquelle nicht ohne besondere Maßnahmen unterbrochen werden, weil die Ventile bzw.
Thyristoren im leitenden Zustand verharren, solange ein Stromfluß in Durchlaßrichtung vorhanden ist. Daher
muß gewöhnlich die Spannung des Gleichspannungszwischenkreises abgeschaltet werden, bevor die gezündeten
Thyristoren wieder sperren und normal weiterarbeiten können.
Bei der aus der DE-OS 20 02 943 bekannten Technik werden die Lastthyristoren mit einem kurzen, abschaltbaren
Zündimpuls (Kurzimpuls-Verfahren) gezündet, wodurch die Thyristoren in der zweiten Stromhalbschwingung,
— welche über diese und teilweise über die Dioden geht, die im weiteren auch den Differenzstrom
zwischen Kommutierungs- und Löschstrom und Laststrom aufnehmen, — wieder ihre Lösch- bzw.
Sperrfähigkeit erlangen können. Jedoch ist anzumerken, daß im vorliegenden Fall von einer mehrphasigen
Brückenschaltung ausgegangen wird. Zum Beispiel ist bei einer Dreiphasenschaltung und einem Kurzschluß in
einer Hauptphase die wirksame Gesamtinduktivität bei in Sperrichtung fließendem Strom nur gleich einem
Drittel der wirksamen Gesamtinduktivität bei in Durchlaßrichtung fließendem Strom, so daß die beiden
kurzgeschlossenen Thyristoren nicht gesperrt werden, sofern nicht besondere Maßnahmen vorgesehen sind.
Es ist schließlich allgemein bekannt, alle Thyristoren mit einem langen Zündimpuls (Dauerimpuls) zu zünden,
wodurch sich die gesamte im Glättungskondensator gespeicherte Energie in den Leitern und den Ventilen
der Schaltung in einer gedämpften Schwingung abbaut und diese Elemente erwärmt.
Die im Glättungskondensator gespeicherte Energie bleibt bei einer Durchzündung auch bei Stromaufteilung
problematisch; denn der Glättungskondensator kann sich nur über die relativ kleinen Induktivitäten
(niedriger Wellenwiderstand) entalden, was zu hohen Kurzschlußströmen führt. Da außerdem die Dämpfung
dieser Schwingkreise relativ klein ist, stellen diese Ströme eine Gefährdung für die Leiter und die Ventile
im Stromkreis dar.
All den genannten Maßnahmen ist gemeinsam, daß sie im Prinzip nur den Entladestrom des Glättungskondensators
auf möglichst viele Zweige verteilen, ohne dabei auch wirkungsvoll die Energie in einem stärkeren
Maße als durch die in den Kreisen sowieso vorhandene natürliche Dämpfung abzubauen. Insbesondere bei
Anordnungen großer Leistung ist diese natürliche Dämpfung aber in der Regel sehr klein.
Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, dem Glättungskondensator schnell und wirksam Energie zu
entziehen, wodurch die zweite Stromhalbschwingung, aber auch alle folgenden, gedämpft werden, d. h. eine
geringere Amplitude haben.
Dies wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß ein weiterer dem
Glättungskondensator parallelgeschalteter Zweig vorgesehen
ist, der aus einer in Serie mit einem ohmschen Widerstand geschalteten Diode besteht, die in Sperrichlung
zur normalen Polung des Gleichspannungszwischenkreises geschaltet ist und die nach dcrr schwingungsbedingten
Umpolung des Glättungskondensators im Störungsfall eine elektrisch leitende Verbindung
zwischen den Polen des Glättungskondensators ab der zweiten Spannungshalbschwingung herstellt
Dadurch wird dem Schwingkreis aus Kondensator und den im Wechselrichter vorhandenen oder in
denselben eingeschalteten Induktivitäten ab dem Maximum der ersten Entladehalbschwingung des
Stromes (=Spannungsnulldurchgang) auf sehr wirksame und einfache Art Energie entzogen, so daß alle
folgenden Stromhalbschwingungen wesentlich kleiner werden als ohne den weiteren Zweig.
Außerdem wird dadurch erreicht, daß der Glättungskondensator auf Spannungswerte zurückschwingt, die
wesentlich kleiner sind als der Ausgangswe-t. Dies ist besonders vorteilhaft bei Anwendung des vorgenannten
Kurzimpulsverfahrens.
Zweckmäßig ist der Wert des Widerstandes in Reihe mit der Diode veränderlich, so daß vorgebbare
Dämpfungswerte für die auftretenden Schwingungen eingestellt werden können.
Vorzugsweise wird der Widerstandswert des Widei Standes
(7?,)so gewählt, daß sich ein Dämpfungsweu von
D=0,5 ergibt, wobei Dwie folgt definiert ist:
D =
2R
15
20
30
und für L und C die resultierenden Kapazitäts- bzw. Induktivitätswertc einzusetzen sind, die für die Schwingungen
maßgeblich sind.
Die Erfindung wird anhand 'eines schematischen Ausführungsbeispieles anhand von Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung mit der erfindungsgemäßen
Anordnung,
Fig. 2 das Diagramm der auftretenden Spannungen und Ströme mit verschiedenen Dämpfungswerten
(verschiedenen Widerstandswerten) als Parameter.
Fig. 1 zeigt das Prinzipschaltbild eines dreiphasigen
selbstgeführten Wechselrichters (hier eine sogenannte sperrspannungsfreie Anordnung) mit den verschiedenen
genannten bekannten Überstromschutzeinrichtungen sowie der erfindungsgemäßen Anordnung. Die
Kommutierungseinrichtungen sind nicht eingezeichnet, da sie für die Erläuterung der erfindungsgemäßen
Anordnung nicht wesentlich sind. Dafür sind die Lastthyristoren als abschaltbare Thyristoren mit zwei
Querstrichen versehen. Im Regelfall werden bei einer solchen Schaltungsanordnung nicht alle Schutzeinrichtungen
gleichzeitig vorhanden sein. Für die Erläuterung sind sie jedoch hier alle angegeben. to
Eine Gleichspannungsquelle 2 (die z. B. aus einer ungesteuerten Gleichrichterbrücke gebildet sein kann)
speist über eine Glättungsdrossel 3 den Glättungskondensator 7, dem die erfindungsgemäße Anordnung
parallel geschaltet ist, die aus einem in Reihe mit einer t5
Diode D geschalteten ohmschen Widerstand R besteht, wobei die Diode in Sperrichtung geschaltet ist. Dem
Kondensator ist ferner als bekannte Schutzeinrichtung ein aus der Induktivität 5 und dem Thyristor 17
bestehender Kurzschließer parallel geschaltet. Der nachgeschaltete dreiphasige selbstgeführte Wechselrichter
besteht pro Phase aus den Induktivitäten 8a, Sh bzw. 9a, 9b bzw. 10a, 106, den Lastthyristoren 11,14 bzw.
12, 15 bzw. 13, 16 sowie den den Lastthyristoren unmittelbar antiparallel geschalteten Lastdioden 11a,
14;) bzw. 12,7, 15a bzw. 13a, 16a. Den Lastthyristoren ist
als weitere bekannte Schutzmaßnahmen ein aus dem Thyristor 26 bzw. 27 bzw. 28 bestehender Entlastungszweig parallel geschaltet. Der Ausgang des Wechselrichters
führt an die Phasen R, S, T.
Die Schaltung arbeitet nun wie folgt:
Die Thyristoren 11 bis 16 sowie 17, 26, 27 und 28 sind
mit einem (nicht gezeigten) Steuergerät verbunden, das im Normalbetrieb des Wechselrichters die Thyristoren
11 bis 16 in bekannter Weise ansteuert. Die Thyristoren
17, 26, 27 und 28 bleiben in gesperrtem Zustand. Beim Auftreten einer Durchzündung werden gleichzeitig alle
Thyristoren 11, 14 bzw. 12, 15 bzw. 13, 16 der Wechselrichterzweige gezündet.
Je nach gewählter Schutzmaßnahme können auch der Thyristor 17 im Kurzschließer und/oder die Thyristorer.
26, 27 und 28 der Entlastungszweige gezündet werden. Dabei entlädt sich der Glättungskondensator 7, und im
Laufe der Ausgleichsschwingung zwischen Glättungskondensator 7 und den Induktivitäten 5, 8a bis 10a, Sb
bis iOb polt sich der Glättungskondensator um und
entlädt sich dann wiederum in umgekehrter Richtung über die den Thyristoren antiparallel geschalteten
Dioden 11a bis 16a. Ohne die erfindungsgemäße Anordnung stellt sich für den Entladestrom i\ und die
Spannung uc des Glättungskondensators etwa ein Verlauf für D=O1Ol aus Fi g. 2 ein. Der Strom /, teilt sich
dabei im Verhältnis der Leitwerte auf die einzelnen parallelen Zweige auf. Die Dämpfung der Schwingung
ist praktisch nur durch die natürliche, in der Schaltungsanordnung vorhandene Dämpfung gegeben. Zündet
man die Thyristoren mit einem langen Impuls (Dauerimpuls), so ergibt sich eine schlecht gedämpfte
Entladeschwingung des Kondensators. Wie aus Fig. 2 zu erkennen, haben dabei auch die auf die erste
Halbschwingung folgenden Stromhalbschwingungen noch erhebliche Amplituden. Dabei belasten die
positiven Halbschwingungen 1, 3 usw. die Thyristoren, die negativen Halbschwingungen 2, 4 usw. die Dioden.
Dadurch werden sowohl die Thyristoren als auch die Dioden durch ein hohes Lastintegral beansprucht.
Insbesondere die Dioden können hierbei gefährdet werden, da sie häufig für eine geringere Belastung als
die Thyristoren ausgelegt sein können und dadurch auch eine geringere Überlastungsfähigkeit haben.
Zündet man die Thyristoren nur mit einem kurzen Impuls, der dann abgeschaltet wird, so erreichen die
Lastthyristoren während der über die Dioden fließenden Stromhalbschwingung 2 ihre Sperrfähigkeit wieder.
Der während der Halbschwingung 2 über die Dioden fließende Strom ist, ohne die erfindungsgemäße
Anordnung, in der Regel wesentlich größer, als es zum Löschen der Lastthyristoren eigentlich notwendig wäre.
Zum Zeitpunkt /2, wenn der Diodenstrom zu null
geworden ist, baut sich an den Lastthyristoren die positive Sperrspannung wieder auf, auf die sich der
Glättungskondensator wieder aufgeladen hat. Infolge der geringen Dämpfung des Kreises erreicht die
Spannung ohne die erfindungsgemäße Anordnung — Werte in der Höhe der Betriebsspannung, wie ebenfalls
Fi g. 2 zu entnehmen ist.
Mit den erfindungsgemäßen Anordnungen lassen sich nun folgende Vorteile er/ielcn:
1. Hei Anwendung eines langen Ziindimpulscs werden
alle Ventile strommäßig wesentlich entlastet. Dies gilt sowohl für die Dioden als auch für die
Thyristoren.
2. Bei Anwendung eines sogenannten Kur/impulses
werden einerseits die Dioden entlastet — wobei der Widerstand so eingestellt werden kann, daß
noch eine sichere Löschung tier Hauptthyristoren erreicht wird — andererseits wird auch die
wiederkehrende Spannung für die Lastthyristoren wesentlich verringert.
Wie ebenfalls aus F i g. 2 entnommen werden, werden diese Vorteile erkauft um den geringen Nachteil, daß die
erste Stronihalbschwingung etrwas langer wird als es
ohne die erfindungsgemäße Anordnung der Fall wäre. Doch ist die hierdurch bedingte Belastungserhöhung
geringfügig und wird durch die genannten Vorteile weit überkompensiert.
Für die Dimensionierung des Widerstandes R sind iolgende Kriterien maßgeblich:
1. Die Dämpfung soll möglichst groß sein.
2. Für die Dimensionierung der F.ntlastungsdiode D will man mit einem möglichst kleinen Bauelement
auskommen.
3. Bei Anwendung des Kurzimpulsverfahrens soll die Löschung der Lastthyristoren noch sicher gewährleistet
sein, und die /um Zeitpunkt /; wiederkehrende
Spannung soll möglichst gering sein.
4. Die Krhöhung der Belastung in den Thyristoren in der ersten Halbschwingung durch die Verlängerung
der Sehwingungsdauer soll möglichst gering
Wie man anhand eier Parameter in I" ig. 2 erkennen
kann, sind diese Forderungen zum Teil gegenläufig. Kin günstiger Kompromiß stellt jedoch die Diniensionierung
des Widerstandes für eine Dämpfung von /) = 0.5 dar.
Die Dämpfung ist dabei w ic folgt definiert:
D =
2R
Dabei ist für Cder Wert des Glättungskondensators 7 einzusetzen, für L der Induktivitätswert der resultierenden
Summe der Induktivitäten von 8a und 86 bzw. 9u
und 9i> bzw. 10a und 10b und für R der verstellbare
Widerstand.
Neben den beschriebenen Vorteilen zeichnet sich die erfindungsgemäße Anordnung dadurch aus, daß sie sehr
einfach in der Anwendung ist und aus rein passiven liauelementen aufgebaut ist.
Daneben bietet sie — abgesehen von den Dioden im eigentlichen Wechselrichter — einen Schutz gegen
Falschpolung des Glättungskondensators 7, was besonders wesentlich ist. wenn dies ein Elektrolytkondensator
ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Anordnung zum Schutz eines von einem Gleichspannungszwischenkreis gespeisten selbstgeführten
Wechselrichters in dreiphasiger Brückenschaltung mit Lastthyristoren in den Brückenzweigen
sowie den Lastthyristoren unmittelbar antiparallel geschalteten Dioden, wobei der Gleichspannungszwischenkreis
wenigstens eine Glättungsdrossei und wenigstens einen Glättungskondensator
aufweist und parallel zum Glättungskondensator ein Zusatzzweig mit einer Induktivität und einem
Hilfsthyristor liegt und beim Auftreten einer Durchzündung in einem Brückenzweig des Wechselrichters
alle Lastthyristoren und wahlweise der Hilfsthyristor gleichzeitig mit einem kurzen Zündimpuls
beaufschlagt werden, wodurch der Glättungskondensator und die Induktivitäten des Wechselrichters
bei gleichzeitig gezündeten Lastthyristoren einen Schwingkreis bilden, dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiterer dem Glättungskondensator (7) parallelgeschalteter Zweig vorgesehen
ist, der aus einer in Serie mit einem ohmschen Widerstand (R) geschalteten Diode (D) besteht, die
in Sperrichtung zur normalen Polung des Gleichspannungszwischenkreises geschaltet ist und die
nach der schwingungsbedingten Umpolung des Glättungskondensators (7) im Störungsfall eine
elektrisch leitende Verbindung zwischen den Polen des Glättungskondensators (7) ab der zweiten
Spannungshalbschwingung herstellt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandswert des Widerstandes
(R)so gewählt wird, daß sich ein Dämpfungswert η
von D=0,5 ergibt, wobei Dwie folgt definiert ist:
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