DE1638009B2 - Gleichspannungsgespeiste, geregelte gleichspannungsversorgung - Google Patents
Gleichspannungsgespeiste, geregelte gleichspannungsversorgungInfo
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Description
geregelten Gleichspannungsversorgungen ist die Repetitionsfrequenz
konstant und nur die Impulsbreite regelbar. Es tritt daher ebenfalls das Problem auf,
daß der Regelbereich beschränkt ist und die Ausgangsspannung insbesondere nicht bis nahe Null
heruntergeregelt werden kann.
Es ist häufig erwünscht, die geregelte Gleichspannung über einen Bereich von etwa 0 bis 100 %>
zu regeln. Dies trifft beispielsweise zu, wenn mit dieser Gleichspannung ein Wechselrichter versorgt wird, der
seinerseits einen Dreiphasenmotor steuert. Die Drehzahl dieses Dreiphasenmotors ist der angelegten
Spannung proportional.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit abnehmender Größe der gewünschten
Ausgangsspannung zunächst unter Beibehaltung der Repetitionsfrequenz die Impulsbreite verkleinerbar
und nach Erreichen eines vorgegebenen Mindestwertes der Impulsbreite die Repetitionsfrequenz
herabsetzbar ist.
Bei dieser Anordnung wird zwar sowohl die Impulsbreite als auch die Repetitionsfrequenz in Abhängigkeit
von der gewünschten Ausgangsspannung gesteuert. Die beiden Größen sind aber nicht fest
miteinander verknüpft. Vielmehr arbeitet die Schaltung in einem großen Teil des Regelbereichs in bewährter
Weise mit konstanter Repetitionsfrequenz und variabler Impulsbreite. Erst wenn die Impulsbreite
einen unteren Grenzwert erreicht hat, wird die Repetitionsfrequenz herabgesetzt. Im einfachsten
Fall kann hierbei die Impulsbreite den vorgegebenen Mindestwert beibehalten. Da Impulsbreite und Repetitionsfrequenz
nicht dauernd miteinander verknüpft sind, ist es unerheblich, daß der Verkleinerung
der Impulsbreite schaltungstechnisch Grenzen gesetzt sind. Denn unabhängig davon kann die Repetitionsfrequenz
auf beliebige kleine Werte herabgesetzt werden.
Vorzugsweise ist die gewünschte Ausgangsspannung beim Überschreiten eines Grenzwertes des Belastungsstromes
herabsetzbar. Durch diese Maßnahme wird in den normalen Regelmechanismus einer Gleichspannungsversorgung im Gegensinn eingegriffen.
Es wird nicht mehr versucht, die Spannung konstant zu halten, sondern sie wird se weit herabgesetzt,
daß der Belastungsstrom keinen Schaden mehr verursachen kann. Da es mit Hilfe der Erfindung gelingt, die Ausgangsspannung fast auf Null
henmterzuregeln, können auch KurzsdiluBsHöme so
niedrig gehalten werden, daß sie keinen Schaden bewirken. Im Extremfall, wenn die Repetitionsfrequenz
auf Null herabgeregelt ist, kann die Ausgangsspannung sogar zu Null werden.
Schaltungstechnisch läßt sich dies vorzugsweise dadurch erreichen, daß der Schalter von einem monostabilen Multivibrator gesteuert wird, dem ein Geber
für eine veränderliche Impulslänge und ein Geber für eine veränderliche Frequenz zugeordnet ist, und daß
eine Regelschaltung beim Unterschreiten eines Grenzwertes der Impulslänge den Frequenzgeber so betätigt, daß er eine niedrigere Frequenz erzeugt
Wesentlich ist hierbei die Fremdsteuerung des Multivibrators, durch die dessen Frequenz rt werden kann.
Es ist ohne weiteres möglich, den Frequenzgeber and den Impulslängengeber an denselben Ausgang
einer gemeinsamen Regelschaltung anzuschließen, «renn dem Frequenzgeber eine Grenzwertschaltung
zugeordnet ist, die das Regel-Ausgangssignal air Frequenzgeber erst wirksam werden läßt, wenn dci
Grenzwert der Schaltung erreicht ist. Sobald dei Frequenzgeber anspricht, ist es von untergeordnete!
Bedeutung, ob der Impulslängengeber noch in der Lage ist, die Impulslänge weiter zu verkürzen oder nicht.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Impulslängengeber und/oder der Frequenzgeber durch eine
dem Belastungsstrom proportionale Größe derart beeinflußt wird, daß bei Überschreiten eines Grenzwerts
des Belastungsstroms die Impulslänge bzw. die Repetitionsfrequenz herabgesetzt wird. Hierdurch ergibt
sich eine absolute Kurzschlußfestigkeit. Denn es wird zum Steuern unmittelbar diejenige Größe herangezogen,
die im Kurzschlußfall in der Schaltung Schaden stiften könnte.
Unabhängig davon kann der Impulslängengeber durch die dem Belastungsstrom proportionale Größe
unterhalb des Grenzwerts des Belastungsstroms derart beeinflußt werden, daß die Impulslänge mit steigendem
Strom anwächst. Hierdurch wird die Ausgangsspannung der Gleichspannungsversorgung konstant
gehalten, auch wenn die Belastung anwächst. Zum Beispiel kann man auf diese Weise die Drehzahl
eines Drehstrommotors konstant halten, der über einen Wechselrichter nachgeschaltet ist, auch
wenn er stärker belastet ist u.id zum Schlüpfen neigt. Beachtenswert ist hierbei, daß die beiden zuletzt erwähnten
stromabhängigen Steuerungen gegensinnig
arbeiten, wobei die beiden Arbeitsbereiche durch einen vorzugsweise einstellbaren Stromgrenzwert
voneinander getrennt sind.
Insbesondere sollte die dem Belastungsstrom proportionale Größe an einem Meßwiderstand zwischen
Schalter und Filterkondensator abgegriffen werden. Auf diese Weise werden nicht nur Stromspitzen berücksichtigt,
die im nachgeschalteten Verbraucher auftreten, sondern auch Spitzen des Filterladestroms.
Bei alledem ist zu berücksichtigen, daß die normale Repetitionsfrequenz im Vergleich mit den
übrigen in diesem Zusammenhang auftretenden Frequenzen sehr hoch sein kann, beispielsweise in der
Größenordnung von 1 kHz. Da man den Steuereingriff — wie die nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispie'.e
noch genauer erkennen lassen — von einer Periode der Repetitionsfrequenz zur nächsten
wirksam werden lassen kann, ist ein fast augenblickliches Ansprechen auf idlche unzulässigen
Veränderungen gewährleistet
So Die Erfindung wird nachstehend im Zusammenhang mit bevorzugten Ausführungsbeispielen, die in
der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigt
SS dtnigsgemäßen Gleichspamrongsversorgung,
Fig. 2 in einem Inipulsdiagramm die Wirkungsweise des Schalters bei Abwärtsregelung der Spannung,
löschen Schalter mh gesteuertem Gleichrichter,
F i g. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel der gesamten
Steuereinrichtung zur Betätigung des Schalters und
Fig. S ein anderes Ansrigsbeispiel Mr die
Steuereinrichtung.
In Fig. 1 sind die Klemmen 1 und 2 der Versorgungsleitungen 3 an eine konstante Gleichspan
nung U, angeschlossen, die beispielsweise von einem
Brückengleichrichter mit nachgeschalteteni Glättungs-
7 8
kondensator geliefert wird. In die Leitung 3 ist ein Wenn der steuerbare Gleichrichter El geschlossen
Schalter 4 eingebaut, in der Praxis ein Halbleiter- ist, kann sich der Kondensator C 2 bis nahezu auf die
schalter, der in einer noch zu erläuternden Weise Betriebsspannung aufladen. Diese Ladung bleibt
au=,- und eingeschaltet wird. Dem Schalter folgt ein wegen der Diode D 3 erhalten, wenn der Gleichrich-Filterglied 5, bestehend aus einer Drossel Ll, einem 5 ter £1 gezündet ist. Erst wenn der Gleichrichter £2
Kondensator Cl und einem Gleichrichter Dl. Vor einen Löschimpuls erhält, entlädt sich der Kondensaden Filterkondensator Cl ist noch ein Widerstand tor Cl über die Umschwingdrossel L3, wodurch er
R1 angeschlossen, an dem über Leitungen 6 eine dem in entgegengesetzter Richtung aufgeladen wird. Auf
Strom proportionale Spannung abgegriffen werden diese Weise entsteht eine Gegenspannung über dem
kann. Hinter dem Filterglied 5 steht daher eine ge- ίο steuerbaren Gleichrichter El, so daß dieser erlischt,
regelte Gleichspannung Ur zur Verfügung, die über Das gleiche gilt auch für den steuerbaren Gleich-Leitungen 7 ebenfalls abgegriffen wird. Die geregelte richter El. Anschließend kann sich der Kondensator
Spannung speist einen Verbraucher 8, der im vor- Cl über die Dioden D 3 und D 2 in seinen Ausgangsliegenden Fall durch einen Wechselrichter 9 zum zustand umladen, wobei die aufgetretenen Verluste
Antrieb eines Dreiphasenmotors 10 mit vorgeschalte- 15 durch die Betriebsspannung gedeckt werden,
ter Kurzschlußimpedanz Ll besteht. Die gesteuerten Beim Steuergerät nach Fig. 4 stehen an drei VerGleichrichter im Wechselrichter 9 werden jeweils ge- sorgungsleitungen 25, 26 und 27 die Spannungen
meinsam durch einen Schalter 11 gelöscht, mit dessen + 22,0 und - 22 V zur Verfügung. In der Zeichnung
Hilfe der Wechselrichter 9 kurzgeschlossen werden sind nur diejenigen Schaltungsbestandteilc mit einem
kann. ao Bezugszeichen versehen, die in der nachstehenden
Dieses besitzt einen monostabilen Multivibrator 13, Der Frequenzgeber 15 ist im vorliegenden Fall
der einerseits von einem Impulslängengeber 14 und unter Verwendung eines Unitjunction-Transistors
andererseits von einem Frequenzgeber 15 gesteuert TrI aufgebaut, über den sich ein Ladekondensator
wi-.-i. Eine Regelschaltung 16 sorgt dafür, daß zur 95 C 3 immer dann entlädt und einen Impuls am Tran-Erzeugung abnehmender Spannung zunächst die sistorausgang erzeugt, wenn dieser auf einen vorge-Impulslänge durch den Geber 14 vermindert und gebenen Spannungswert aufgeladen ist. Ah Lade-
dann wenn ein vorgegebener Grenzwert erreicht widerstände für diesen Kondensator dienen unter
ist die Frequenz durch den Geber 15 herabgesetzt anderem ein Einstellwiderstand R1 und ein Tranwird Die Regelschaltung 16 wird durch einen Dis- 3» sistor TrI, dessen Basis über einen Widerstand A3
kriminator 17, der in erster Linie die Ist-Spannung V,
mit dem Emitter gekuppelt ist und in dessen Emittermit einer über einen Eingang 18 zugeführten Span- zuleitung ein Hauptschalter 29 und eine Diode D 4
nungssollwert vergleicht, und durch eine Grenzwert- liegen. Der bis hierher beschriebene Frequenzgeber
schaltung 19 die vom Belastungsstrom gesteuert ist so eingestellt, daß er Impulse mit einer konstanten
wird beeinflußt Die Grenzwertschaltung 19 kann 35 Repetitionsfrequenz von etwa 1 kHz abgibt,
direkt oder wie es der gestrichelte Teil 20 zeigt, über Der monostabile Multivibrator 13 weist zwei Tranden Diskriminator 17 die Regelschaltung 16 beein- sistoren Tr 3 und Tr 4 auf. Zwischen den Kollektor
flüssen Weitere Eingänge des Diskriminators 17 des ersten Transistors Tr 3 und die Basis des zweiten
können dazu dienen, zusätzliche Einflüsse geltend zu Transistors TrA sind ein Impulslängenkondensator
machen beispielsweise kann über den Eingang 21 40 C 4 und eine Diode D 5 geschaltet. Normalerweise ist
ein vom Schlupf des Motors 10 abhängiges Signal der zweite Transistor TrA leitend, so daß am Wider-
und über den Eingang 22 ein den Prozeßablauf stand RA ein Spannungsabfall auftritt, der unter
steuerndes Signal zugeführt werden. Berücksichtigung der Widerstände R 5 und R 6 das
durcheelassenen Gleichstromimpulse, wenn die Span- « 30 so niedrig hält, daß dieser gesperrt ist. Während-
nunel/ kontinuierlich abnehmen soll. Zunächst dessen lädt sich der Kondensator C4 über den Wider-
habln die Impulse konstante Frequenz, dargestellt stand Ä7 so an^daßder Punkt31 positiv gegenüber
durch den gleichbleibenden Abstand a, aber ab- dem Punkt 32 vorgespannt ist Wenn nun fiber den
nehmende Länge, dargestellt durch die Abmessun- Kondensator CS em Impuls vom Frequenzgeber an
eenrfTwermaber der Grenzwert i erreicht ist, wer- so die Basis des Transistors TrS gegeben wird, so daß
den die Imoulse zeitlich auseinandergezogen, d. h. dieser zündet, fließt der KoHektorstrom über den
die Reoetitiomfremienz herabgesetzt, wie es durch Widerstand Rl, wodurch das Potential des Punktes
dfe sfcKSSe?ArSSTund c veranschau- 31 stark absinkt Das Potential des Punktes 32 sinkt
der kleinsten Lange i ergibt sich eine Spannung U, SS sperrt wird. Dieser Zustand bleibt erhalten, bis sich
vonnahezuNun d.CT Kondensator C4 fiber den Widerstand Rl, den
hl 4 veranschaulicht Der Schaher selbst wird so weit umgeladen hat daß der Punkt 32 ein den
^mmGleichrichter El dargestellt. Transistor Tr4 wieder leitend machendes Potential
tSt iSJfäS** »tgegengesetzt gepolte *, erreichthat Parallel zu den Widerständen RS und
^fL?2 1SdT\eKschalS eines stand R10 und einer Diode D6, über den sich der
u. Twnrhen D 2 und E2 noch eme weitere spater noch naher erläutert wird.
leSStet D^ Z>ndimpube für den <* De,: Transistor 7>4 steuertdie Basis eines Transi-
nSrichter El werfen Ober die Lei- stars 7>5, dessen Emitter über eine Z-Diode Zl am
* 2 eSTlxiWi« 24 ^g^«· 33 6^ Transformators Γ2 an der
9 10
Die beiden Primärwicklungen 34 und 35 sind jeweils ersten Transistor Tr 9 und einem zweiten Transistor
so mit einem Gleichrichter D 7 und D 8 versehen, 7>10 aufweist. An die Basis des ersten Transistors
daß sie über die Leitungen 23 und 24 die gewünschten Tr 9 ist die eine Leitung 6 zur Messung der dem Be-Zünd-
und Löschimpulse abgeben. Der Transistor lastungsstrom proportionalen Größe angeschlossen,
TrS ist gesperrt, wenn der Transistor 7>4 !eilend 5 Die Basis des zweiten Transistors TrIO ist über einen
ist; er ist leitend, wenn der Transistor Tr4 gesperrt Kondensator C6 mit der Nulleitung 26 verbunden,
ist. Die Z-Diode Zl sorgt dafür, daß der Strom Im Ausgangszweig des zweiten Transistors TrIO ist
durch den Transistor TrS steile Flanken hat. Die ein komplementärer, gleichstromgekuppelter dritter
aufsteigende Flanke ergibt jeweils einen Zündimpuls, Transistor Tr 11 angeschlossen, dessen Kollektor über
die absteigende Flanke einen Löschimpuls. to einen Widerstand R 13 mit dem Basispunkt 40 des
Die Regelschaltung 16 weist einen Transistor 7>6 zweiten Transistors TrIO verbunden ist. Dem Punkt
auf, in dessen Emitterzuleitung ein Gleichrichter D9 40 wird über einen Widerstand R14 von einem Spanliegt.
Das Basispotential am Punkt 36 wird durch nungsteiler R 15 eine konstante negative Spannung
den in den Widerständen Λ11 und R 12 fließenden zugeiührt. Ein Spannungsteilerwiderstand R 16 sorgt
Strom bestimmt. An den Kollektorausgang 37 dieses 15 unter Zwischenschaltung einer Diode D 11 dafür, daß
Transistors Tr6 ist einerseits der Zweig mit der das Potential am Kollektorpunkt 41 nicht über einen
Diode Z? 6 und dem Widerstand Λ10 des den Impuls- vorgegebenen Wert steigen kann. Die Basen der
längengeber darstellenden Kondensators Γ4 und beiden ersten Transistoren TrI und Tr9 sind über
andererseits die Basis des Transistors TrI über eine Gegcnkopplungswiderstände R 17 und R 18 mit dem
Z-Diode Zl gelegt. Der Widerstand des Transistors 20 Kollektor des Rcgeltransistors 7>6 gegengckoppclt.
Tr 6 bzw. die Spannung am Punkt 37 bestimmt daher Mit Hilfe des Diskriminators und des ihm zugeletzlich
die Impulslänge und die Frequenz. ordneten Differenzverstärkers kann der Regeltransia)
Impulslänge: stör 7>6·5Ο ausgesteuert werden, daß cine bestimmte
Ist der Transistor 7>6 gesperrt, so erfolgt die Ausgangsspannung Ur eingehalten wird. Der Einfluß
Umladung des die Impulslänge bestimmenden aS dieses Verstärkers wird aber sofort unterbunden, wenn
Kondensators C4 nur über den Zweig mit den der andere Differenzverstärker in Tätigkeit tritt. Dies
Widerständen R% und Ä9. Die Einstellung des ist dcr FaI1<
wcnn das dem Belastungsstrom propor-Widerstands
R 8 bestimmt daher die größte Im- u.°"a]e Spannungssignal auf der Leitung 6 das Potenpulslänge.
Ist der Transistor Tr6 voll offen, so üal am Punkt 40· das willkürlich auf einen bestimmerfolgt
die Umladung zum überwiegenden Teil 3° ten maximalen Belastungsstrom eingestellt werden
durch diesen Transistor und den Widerstand kann erreicht. In diesem Fall verstärkt sich der Strom
R 10. Die Einstellung des Widerstands R 10 be- durcil den Transistor Tr 10 ganz erheblich, weil über
stimmt daher die minimale Impulslänge. Der den Transistor 7>
11 der Kondensator C 6 umgeladen Übergang vom maximalen zum minimalen Im- und dadurch das Potential des Punktes 40 angehoben
pulslängenwert kann mit der Basisspannung des 35 wird. Allerdings ist diese Mitkopplung begrenzt, weil
Transistors 7>6 kontinuierlich erfolgen. d" Potent'al des Punktes 41 nicht unter das vom
W Freauenz· Widerstand R 16 vorgegebene Potential sinken kann.
1 Der Widerstand R 3 versucht, den Basispunkt 38 p^fÄ^^Tf "? fT**? 1S"*?" ™
des Frequenzeebertransistors TrI auf etwa 40 f"nki *2«" ^1«*« Potential daß der Regeltransi-
+ 22V zu haken. Im Normalbetrieb ist der 4° J°r ^s0 weit aufgesteuert wird, daß der Frequenz-Ausgang
37 der Regelschaltung auf einem so £* .a"f H"Se,J?nnf re f ****"?* ""«^haltet. Das
niedrigen Potential, daß die Z-Diode Zl ge- ££"*£ daß ^™. Au.ftreten einfs Überstroms die
zünde? ist und auf diese Weise das Basispotential J^A *° w / eit f herabges^tz I t l wirdJ
am Punkt 38 absinkt, wodurch der Transistor ., ?* ^v^fZ^- ' ί"1 Λ Nf W'rd
TrI gut leitend ist. Wird aber der Transistor 7>6 « und daher keine überströme die Schaltelemente
immer mehr geöffnet (und dementsprechend die J"^ Gleichspannungsversorgung beeinträchtigen
impulsläiiee immer mehr verringert), dann er* u—i λ~~. * ■«—« ». ··.. _. »....
iS deTPunkt 37 ein PotentiaTbrf dem die JSJ^ ^f^T^^I ·*? Vh* ^u ^
Z-Diode Zl sperrt. Infolgedessen wird auch der ,„ **ΐSiSS.2Πι"* Λ Ϋ*** ΡηΛυααhaben
Bastsptmkt 38 angehoben, und der Transistor S° ^^SX^Sf π^ϊ?118' ™ϊ
rrTSnmt eh,e7hohen Widerstandswert an, 5^A^?HLarleOflaChS
durch den der Kondensator C3 entsprechend SL^f hȀ -S ^I
langsamer aufgeladen wird, was zn der ge- 5ΞΪ1?!Γ£ΪZjIL™ ***J"*? Steu^r.8 des
SSen FreSenzherabsetznng führt. Ρ ^XZ ΑΑ^^
Der Diskriminator 17 mit seinen vier Eingängen 7, Die Basis des Transistors TrZ des Frequenzgebers
18, 21 und 22, die je einen Widerstand aufweisen, ist ist über zwei Widerstände R19 and R 20 an den NuIlüber einen Differenz verstärker mh einem erster Tran- leiter gelegt. Zum Zwischenpunkt 43 führt vom Aussistor 7>7 und einem zweiten Transistor TrS an den gang 37 der Regelschaltung eine Verbindung über
Eingangspunkt 39 der Regelschaltung gelegt Der 60 ehie Diode D12. Der Emitter fet über zwei Wider-Differenzverstärker ist unsymmetrisch aufgebaut An stände R 21 und ß22 ebenfalls an Null gefesselt Der
der Basis des ersten Transistors TrI liegt der Diskri- Verbindungspunkt 44 ist jedoch über eine Z-Diode
minator. An der Basis des zweiten Transistors Tr 8 Z 3 und den Hauptschalter 29 an die Leitung 25 anliegt Null. Die Transistoren sind zum Transistor Tr6
geschlossen. Im Normalbetrieb in die Z-Diode Z 3
komplementär geschaltet 65 gezündet und es fließt ein starker Strom über den
eine Grenzwertschaltung angeschlossen, die einen sehr Punkt 37 das Potential des Punktes 43 erreicht fließt
ähnlich aufgebauten Differenzverstirker nrit einem über die Diode D12 ein Strom, durch ά^α dan Ttoi
11 12
jotential des Transistors Tr 2 angehoben wird. Hier- Widerstände R2S und R26, von denen der letztdurch
wird der Transistor allmählich geschlossen, so genannte über einen Abgriff mit der Basis eines Trandaß
der Kondensator C 3 langsamer aufgeladen wird sistors TrIS verbunden ist. Dieser Spannungsteiler
und die Frequenz des Frequenzgebers herabgesetzt reicht bis zur negativen Leitung 27. Der Abgriff am
wird. Wenn der Strom durch den Transistor so klein s Widerstand R 26 ermöglicht die Einstellung des
geworden ist, daß das Potential am Punkt 44 nicht maximal zulässigen Kurzschlußstromes. Der ■ Trawl mehr
ausreicht, um die Z-Diode Z 3 gezündet zu stör TrIS ist mit seinem Emitter über eine Z-Diode
halten, schließt diese, und es kann nur noch über den Z 4 mit der negativen Leitung 27 verbunden. Der
Widerstand R22 ein sehr geringer Strom über den Kollektor ist am Punkt 46 über eine Diode £>13 an
Transistor Tr 2 geleitet werden, wodurch die Frequenz io den Eingang 20 des Diskriminators gelegt. Die letztschlagartig wesentlich herabgesetzt wird. genannte Schaltung spricht an, wenn die am Wider-
Bei dieser Schaltung wird demnach bei Erreichen stand R 26 abgegriffene Spannung den Schwellwert
eines ersten Grenzwerts (der einer bestimmten Impuls- der Z-Diode Z 4 überschreitet, wodurch der Ti ansibreite
entspricht), der durch das Potential des Punk- stör Tr 15 schlagartig leitend wird und dem Diskrimites
43 festgelegt ist, die Frequenz des Frequenzgebers 15 nator ein so starkes negatives Potential zuführt, daß
allmählich herabgesetzt. Bei Erreichen eines zweiten dieser den Regeltransistor 7>6 rasch in seine volle
Grenzwertes, der durch den Schwellwert der Z-Diode Offnungsstellung steuert. Hierdurch wird die Frequenz
Z 3 gegeben ist, wird dann die Frequenz sprungartig des Frequenzgebers in gewünschter Weise herabauf
einen äußerst kleinen Wert vermindert. gesetzt.
Die dem Belastungsstrom proportionale Spannung ao Von den dargestellten Ausführungsbeispielen kann
wird über die Leitung 6 einem Differenzverstärker in vielerlei Richtung abgewichen werden, ohne den
zugeführt, der die beiden Transistoren Tr 12 und Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. Beispiels-
Tr 13 aufweist. Die eine Steuerleitung 6 liegt an der weise können die Zündimpulse direkt am Ausgang
Basis des ersten Transistors Tr 12, die andere Zu- des Unitjunction-Transistors TrI abgenommen wer-
leitung liegt am Nulleiter, der mit der Basis des ande- as den. Allerdings ist die veranschaulichte Schaltung
ren Transistors Tr 13 verbunden ist. Im Ausgangs- günstiger, da είε nur dann Zündimpulse abgeben
kreis des letztgenannten Transistors ist ein komple- kann, wenn !sichergestellt ist, daß sie auch einen
mentärer, gleichstromgekuppelter Transistor Tr 14 Löschimpuls erzeugen kann.
vorgesehen, dessen Kollektor am Punkt 45 mit zwei Es ist nicht notwendig, daß der Belastungsstrom
Spannungsteilern verbunden ist. Der erste Spannungs- 30 jeweils auf Null herabgeregelt wird, wenn ein vorge-
teiler besteht aus den Widerständen Ä23 und R 24. gebener Grenzwert überschritten worden ist. Mit Hilfe
Von einem Abgriff des letztgenannten Widerstands des Widerstands. R16 in F i g. 4 läßt sich die Neigung
führt eine Verbindungsleitung zum Eingang 21 des derjenigen Kurve bestimmen, auf der der Strom bei
Diskriminators. Es läßt sich dort eine Größe abneh- abnehmender Spannung zurückgeht,
men, mit deren Hilfe eine Stromerhöhung durch eine 35 Die Schaltung läßt sich nicht nur in Verbindung
Impulsverlängemng kompensiert wird, so daß bei- mit gesteuerten Gleichrichtern als Schatter 4, sondern
spielsweise der Schlupf eines Motors ausgeglichen auch in Verbindung mit den bekannten Transistoren
werden kann. Der zweite Spannungsteiler umfaßt die verwenden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (17)
1. Gleichspannungsgespeiste, geregelte Gleichspanniingsversorgung, bei der ein Halbleiter-
element als Schalter durch Impulse ein- und ausschaltbar ist, deren Breite und Repetitionsfrequenz von der gewünschten Ausgangsspannung
abhängig ist, und bei der diesem Schalter ein Filterkreis nachgeschaltet ist, dadurch ge- to
kennzeichnet, daß mit abnehmender Größe der gewünschten Ausgangsspannung zunächst
unter Beibehaltung der Repetitionsfrequenz die Impulsbreite verkleinerbar und nach Erreichen cmc» wigcgcuciicii iviinucMwcries uer impulsbreite
di> Repetitionsfrequenz herabsetzbar ist.
2. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte
Ausgangsspannung beim Überschreiten eines Grenzwerts des Belastungsstromes herabsetzbar
ist.
3. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch ! oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter
(4) von einem monostabilen Multivibrator (13) gesteuert wird, dem ein Geber (14) für eine veränderliche
Impulslänge und ein Geber (15) für eine veränJerliche Frequenz zugeordnet ist, und
daß eine Regelschaltung (»6) beim Unterschreiten eines Grenzwerts der Impulslänge den Frequenzgeber
so betätigt, daß er ein niedrigere Frequenz erzeugt (Fig. I).
4. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzgeber
(15) und der Impulslängengeber (14) an denselben Ausgang einer gemeinsamen Regelschaltung (16)
angeschlossen sind, dem Frequenzgeber aber eine Grenzwertschaltung (19) zugeordnet ist, die das
Regel-Ausgangssignal am Frequenzgeber erst wirksam werden läßt, wenn der Grenzwert der
Schaltung erreicht ist.
5. Gleichspannungsversorgung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Impulslängengeber (14) und/oder der Frequenzgeber (15) durch eine dem Belastungsstrom
proportionale Größe derart beeinflußt wird, daß bei Überschreiten eines Grenzwerts des Belastungsstroms
die Impulslänge bzw. die Repetitionsfrequenz herabgesetzt wird.
6. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulslängen- so
geber (14) durch die dem Belastungsstrom proportionale Größe unterhalb des Grenzwerts des
Belastungsstroms derart beeinflußt wird, daß die Impulslänge mit steigendem Strom anwächst.
7. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Belastungsstrom
proportionale Größe an einen Meßwiderstand (R 1) zwischen Schalter (4) und Filterkondensator
(Cl) abgegriffen wird.
8. Gleichspannungsversorgung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
als Frequenzgeber ein Unitjunction-Kippschwingungsgenerator mit Ladekondensator (C 3) und
Ladewiderstand dient und daß der Ladewiderstand zumindest teilweise durch einen normalerweise
leitenden Transistor (TrI) gebildet wird, dessen Widerstandswert beim Unterschreiten der
minimalen Impulsbreite durch Veränderung
des Basispotentials vergrößert wird (Fig. A
und 5).
9. Gleichspannungsversorgimg nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Ladetransistors (TrI) über eine Z-Diode (Z 2) mit dem
Ausgang (37) der Regelschaltung und über einer Widerstand (A3) mit seiner Emitterzuleitung verbunden ist (Fig. 4).
10. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis
des Ladetransistors (Tr 2) über einen Spannungsteiler (R19, R20) an Null liegt und der Ausgang
(37) der Regelschaltung über einen Gleichrichtei (D 12) mit dem Abgriff des Spannungsteilers ver-Dunuen
;si (r ι g. j>.
11. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch
10, dadurch gekennzeichnet, daß im Emitter-Basis-Kreis des Ladetransistors (Tr2) eine im
Normalbetrieb leitende Z-Diode (Z 3) vorgesehen ist.
12. Gleichspannungsversorgung nach einem der
Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Impuls.ängengeber (14) durch einen Kondensator
(C 4) des zwei Transistoren (7>3, 7>4) aufweisenden
monostabilen Multivibrators (13) gebildet ist der zwischen den Kollektor des ersten
(7>3) und die Basis des zweiten Transistors {Tr A) geschaltet sowie über einen einstellbaren Widerstand
(RS) und die parallel dazu liegende Regelschaltung umladbar ist.
13. Gleichspannungsversorgung nach einem der Ansprüche 1 bis 12. dadurch gekennzeichnet,
daß die Regelschaltung einen Regeltransistor (7>6) aufweist, der von >'er Spannung eines Diskriminator
(17) gesteuert ist.
14. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Diskriminator
(17) außer seinen Eingängen (7, 18) für den Ist- und Sollwert der Ausgangsspannung
mindestens einen weiteren Eingang (20, 21), und zwar für die dem Belastungsstrom proportionale
Größe hat.
15. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Diskriminator und den Regeltransistor (Tr 6) der Regelschaltung ein Differenzverstärker
geschaltet ist, dessen Transistoren (Tr7, Tr 8) zum Regeltransistor (Tr 6) komplementär
geschaltet und mit ihm gleichstromgekuppelt sind.
16. Gleichspannungsversorgung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
an einen Eingang des Diskriminators eine Grenzwertschaltung (19) angeschlossen ist, deren Eingang
(6) die dem Belastungsstrom proportionale Größe zugeführt wird und die beim Überschreiten
eines einstellbaren Grenzwerts ein die übrigen Diskriminator-Eingangswerte derart überwiegendes
Signal abgibt, daß die Impulslänge bzw. die Repetitionsfrequenz herabgesetzt wird.
17. Gleichspannungsversorgung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Basis
eines ersten Transistors (Tr 12) eines Differenzverstärkers die dem Belastungsstrom proportionale
Größe zugeführt wird, die Basis eines zweiten Transistors (7V13) an Null liegt, dessen Kollektorkreis
einen zu den beiden Transistoren komplementären gleichstromgekuppelten dritten Transistor
(Tr 14) aufweist und mit dem Kollektor des
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