DE2348998C2 - Panikverschluß an Türen - Google Patents
Panikverschluß an TürenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Panikverschluß an Türen zum Notentriegeln eines Treibstangenverschlusses mit
am Türblatt oben und/oder unten angeordneten Riegelgliedern und mit einer Drehfalle, der einen durch ein
Auslöseglied über einen schwenkbar angeordneten federbelasteten Stellhebel betätigbaren, parallel zu den
Treibstangen bewegbaren und mit diesen verbundenen Schieber mit einer Auflauframpe aufweist, an der ein
mit der Drehfalle verbundener Auslösestift anliegt.
Ein solcher Panikverschluß ist aus der US-PS 45 099 bekannt Wenn bei diesem Verschluß in verriegeltem
Zustund die Drehfalle von einem Unbefugten, bspw. mittels eines in den Türspult eingeführten schmalen
Instruments, in ihre unwirksame Stellung vcrsehwcnkt
wird, ist das Türblatt nunmehr an den oberen b/w. unteren Riegclgliedcrn gehalten, während die
durch die Drehfalle sonst hergestellte seitliche Verbindung zwischen dem Türblatt und dem Türrahmen gelöst
ist Insbesondere bei hohen Türen, wie sie als Ausgänge
bei Sälen und dergL häufig vorgesehen sind, können aber erfahrungsgemäß bei Gewalteinwirkung die oben
und unten wirkenden Riegelglieder aus ihren Schließbiechen oder -ösen herausgedrückt werden, wenn sich
das Türblatt etwas durchbiegt Aber auch im Brandfalle kann ein Verbiege» des einseitig hitzebeaufschlagten
ίο Türblatts die Drehfalle außer Eingriff mit dem Türrahmen
bringen. Dies ist nachteilig, weil dann durch den sich ergebenden Türspalt die Hitze in den benachbarten
Raum gelangen kann, so daß sich der Brandherd in diesem
Raum ausbreiten kann.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, den eingangs genannten Panikverschluß derart auszubilden, daß ein
gewaltsames Aufbrechen erschwert ist
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Panikverschluß erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß eine
durch das Auslöseglied betätigbare, im Bereich des Schiebers schwenkbar gelagerte Sperrklinke vorgesehen
ist, die eine mit dem Auslösestift derart zusammenwirkende Anschlagfläche aufweist, daß bei verriegeltem
Verschluß der Auslösestift gegen Bewegen gesperrt und bei Betätigen des Auslöseglieds freigegeben ist
Damit ist Vorsorge getroffen, daß die für den Verschluß der Tut besonders wichtige seitliche Drehfalle
nicht unbefugt geöffnet werden kann. Die schwenkbar gelagerte Sperrklinke ist ein einfaches zusätzliches Teil,
das den Aufbau des Panikverschlusses nicht kompliziert. Weiterbildungen des Panikverschlusses sind Gegenstand
von Unteransprüchen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 eine Tür mit auf dem Türblatt angeschlagenem Treibstangenverschluß mit Panikverschluß,
F i g. 2 ein Teil des Panikverschlusses nach F i g. 1, in einer Draufsicht,
F i g. 3 den Panikverschluü nach F i g. 1 in einem
Teilschnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 2,
Fig.4 eine vereinfachte Schnittdarstellung des Panikverschlusses
nach F i g. 1 im betätigten Zustand und
F i g. 5 den Panikverschluß in einem Schnitt, ähnlich dem nach Fig. 1 mit einer schematischen Darstellung
der Entriegelungssperre.
Obwohl ein Panikvc-schluß 10 der in Rede stehenden
Art auch bei einer Tür mit einer beliebigen Riegelgliederanordnung benutzt werden kann, ist beim Ausführungsbeispiel
nach F i g. 1 ein Türverschluß 12 mit vertikai und horizontal wirkenden Riegelgliedern gezeigt.
Der Türverschluß umfaßt einen TreibstangenverschluD mit einer Riegeleinheit 18 (Fig. 1), die am oberen Bereich
eines Türblatts 14 befestigt ist und ein vertikal wirkendes Riegelglied 20 aufweist, das mit einer Vertiefung
im Türrahmen 22 in oder außer Eingriff bringbar ist.
In gleicher Weise ist eine Riegeleinheit 26 am unteren
Bereich des Türblatts 14 befestigt, die ein vertikal wirkendes Riegelglied 28 enthält, das in eine Vertiefung in
der Bodenschwelle eingreift. Eine waagerecht wirkende Ricgcleinheit 32 (Fig.2) des Panikverschlusses 10 besitzt
eine Drehfalle 34. die in eine Ausnehmung im Türrahmen 22 eingreift
Wird eine /um Auslösen des Verschlusses 10 diencndt·
(Jriflsehicnc 40 (F i g. 1) gedrückt wurden gleichzeitig
die drei Riegelcinheitcn 18, 26 und 32 im Eniriugelungssinn
betätigt, so daß das Türblatt 14 sich unter der Wirkung des gegen die Griffschiene 40 ausgeübten
Drucks öffnet. Die Griffschiene 40 ist an zwei schwenkbaren
Stellhebeln 44 und 46 befestigt Wird die Griffschiene 40 gedrückt, schwenken die Stellhebel 44 und 46
im Uhrzeigersinn um einen waagerechten Lagerzapfen 48 aus der Stellung nach F i g. 5 in die Stellung nach
F i g. 4. Die Stellhebel 44und 46 sind durch eine Feder 102 in Richtung auf ihre Ausgangsstellung belastet. Der
Stellhebel 44 hat ein Auslöseglied 80.
Der Treibstangenverschluß besitzt im Bereich des Stellhebels 44 einen Schieber 5Z der mittig einen Betätigungszapfen
84 aufweist und an den auf dem Türblatt 14 vertikal geführte Treibstangen 62, 70 angeschlossen
sind.
Um die zugeordneten Riegeleinheiten 18 und 26 zu betätigen, wird durch die Schwenkbewegung des Stellhebels
44 und das dabei schwenkende, am Zapfen 84 des Schiebers 52 anliegende Auslöseglied 80 der Schieber
52 in einem Gehäuseteil 54 aufwärts bewegt
Bei der Aufwärtsbewegung des Schiebers 52 werden die Treibstangen 62 und 70 nach oben verschoben und
dabei die Riegelglieder 20 und 28 in die Entriegelungssteiiung
gebracht Zugleich drückt eine am Schieber 52 vorgesehene obere Auflauframpe 92 einen oberen Auslösestift
74 gemäß F i g. 2 und 3 vom Türblatt 14 weg auswärts, um die Drehfalle 34 im Uhrzeigersinn um ihren
vertikalen Lagerzapfen % zu verschwenken. Dabei wird der obere Auslösestift 74 bis in die Stellung gemäß
F i g. 4 verschwenkt wodurch die Drehfalle 34, entgegen der Vorspannkraft von zwei Rückstellfedern 100, in die
entriegelte Stellung gelangt
Bei freigegebener Griffschiene 40 und gemäß F i g. 1 geschlossener Tür isl der Stellhebel 44 durch eine Rückstellfeder
102 derart verschwenkt daß die Abwärtsbewegung des Schiebers 52 unter der Wirkung seines Eigengewichts
oder geeigneter Vorspannfedern und das Bewegen der Riegelglieder 20 und 28 in die Verriegelungsstellung
freigegeben sind. Zugleich wird die Riegeleinheit 32 in ihre verriegelte Stellung unter Einfluß
der Federn 100 zurückgebracht, so daß die Tür verschlossen ist. Der Schieber 52 ist im Querschnitt U-förmig.
Die Auflauframpe 92 ist an den Schenkeln 86 und 88 ausgebildet. Der Zapfen 84 ist mittig in den Schenkeln
86 und 88 befestigt.
Der Panikverschluß 10 kann wahlweise sowohl bei rechts als auch bei links angeschlagenem Türblatt 14 zur
Anwendung kommen. Sind der Treibstangenverschluß und die Riegeleinheit 32 auf der rechten Seite einer Tür
14 angeordnet, so werden das Gehäuse 54 und der Schieber 52 aus der Stellung gemäß Fig. 1 um eine
halbe Umdrehung verdreht angeordnet» so daß die Drehfalle 34 nunmehr mit der rechten Seite des Türrahmens
22 in Eingriff gebracht werden kann. Eine weitere am Schieber 52 vorhandene Auflauframpe 104 (F i g. 4)
weist dann nach oben und wirkt mit einem zweiten, nunmehr oberen Auslösestift 76 zusammen. Die beiden
Flansche 86 und 88 des Schiebers 52 sind gleich ausgeführt, weisen also beide Auflauframpen 92 und 104 auf,
um in jedem Falle einen der beiden zueinander parallelen Auslösestifte 74,76 zu betätiger..
Der Schieber 52 ist im Gehäuseteil 54 geführt. Das Gehäuseteil 54 weist zwei zueinander parallele Seitenwände
110 und 112 auf, die sich von einer Rückwand 114
(F i g. 2) nach außen erstrecken. Der Schieber 52 ist zwischen den beiden Seitenwänden 110 und 112 angeordnet,
an denen seine Schenkel 86 und 88 gleitend geführt sind. Entsprechend Fig. 2 und 4 liegt der Steg 11G des
Schiebers 52 an der Rückwand 114 an. Er wird durch zwei waagerechte } ührungszapfen 122 und 124 in dieser
Lage gehalten, die sich zwischen den Seitenwänden 110
und 112 des Gehäuseteils 54 erstrecken. Der Gehäuseteil
54 und die Führungszapfen 122 und 124 halten somit den Schieber 52 in einer vertikalen Führungsbahn.
Unter bestimmten Umständen kann es zweckmäßig sein, die Riegeleinheiten 18, 26 und 32 im entriegelten
Zustand zu halten, so daß man die Tür bereits durch einfaches Gegendrücken öffnen kann. Zu diesem Zweck
ist eine Rückhaltevorrichtung 140 vorgesehen, um den
ίο Griffhebel 44 entgegen die Wirkung der Rückstellfeder
102 in seiner verschwenkten Lage zu halten. Die Rückhaltevorrichtung 140 umfaßt einen Nocken 144, der zwischen
den Seitenwänden 110 und 112 des Gehäuseteils 54 auf einem Zapfen 146 schwenkbar gelagert ist. Der
Zapfen 146 ist mit einem Eingriffssechskantloch 148 versehen, so daß er mit Hilfe eines Steckschlüssels verdreht
werden kann, um den Nocken 144 aus einer Freigabestellung (F i g. 5) in eine Sperrstt-llung (F i g. 4) zu überführen.
Wenn der Nocken 144 in seiner Sperrstellung gemäß Fig.5 steht, ist der Stellhebel 44 entgegen d~r
Wirkung der Rückstellfeder IC·"; an einer Drehbewegung im Gegenuhrzeigersinri geiäpjiert und hält über
den Schieber 52 die Riegeleinheiten 18, 26 und 32 in ihrer entriegelten Stellung. Wird der Zapfen 146 im Gegenuhrzeigersinn
in die Freigabestellung zurückgedreht kann nunmehr der Stellhebel 44 unter der Wirkung
der Rückstellfeder 102 im Gegenuhrzeigersinn zurückschwenken und die Riegeleinheiten 18, 26 und 32
können in ihren verriegelten Zustand zurückgeführt werden.
Der Panikverschluß 10 enthält zudem gemäß Fig.5
eine Entriegelungssperre, die auf die Riegeleinheit 32 einwirken kann. Zu diesem Zweck ist eine Sperrklinke
270 vorgesehen, die bei der Verschwenkung des Stellhebels 44 durch Einwärtsbewegung der Griffschiene 40
automatisch aus der in F i g. 5 mit ausgezogenen Linien gezeigten Sperrstellung in die mit unterbrochenen Linien
gezeigte Freigabestellung bewegt wird. Die Sperrklinke 270 ist auf einem Lagerzapfen 283 im Gehäuseteil
54 derart schwenkbar gelagert, daß sie unter dem Einfluß ihres Eigengewichts selbsttätig in die Sperrstellung
gelangt.
In der Sperrstellung der Sperrklinke 270 liegt ein Vorsprung
mit einer Sperrfläche 274 am Bolzen 84 des Schiebers 52 auf, an dem der Stellhebel 44 mit dem
Auslöseglied 80 angreift. Zusätzlich ist die Sperrklinke 270 mit einer Anschlagfläche 278 versehen, an welcher
der untere Auslösestift 76 der Drehfalle 34 anliegt, um den Fallenriegel 34 in seiner Verriegelungsstellung festzuhalten.
Befindet sich demnach die Sperrklinke 270 in der Sperrstelli/ug, kann die Riegeleinheit 32 nicht geöffnet
werden.
Durch Niederdrücken der Griffschiene 40 wird die £>;rrklinke 270 durch den Bolzen 84 in die Freigabestellung
gedreht. Bei diesem Vorgang schwenkt die Sperrklinke 2iO um den Lagerzapfen 280 mit einem
angeformten, in nicht dargestellter Weise feststellbaren Arm oder Auslösezapfen 282 in die Freigabestellung.
Durch die Bewegung der Sperrklinke 270 in die in F i g. 5 mit unterbrochenen Linien gezeigte Freigabestellung
gelangt die Sperrfiäche 274 aus dem Bewegungsweg des Bolzens 84, so daß der Sohiober 52 nach
oben bewegt werden kann. Außerdem wird ein in der Sperrklinke 270 vorgesehener Schlitz 286 auf den Auslösestift
76 ausgerichtet, so daß die Riegeleinheit 32 betätigt werden kann.
Der Panikverschluß 10 läßt sich außerdem bei Treibstangenverschlüssen
anwenden, die im Türblatt ver-
deckt angeordnet sind. Zu diesem Zweck weist der Schieber 52 öffnungen 216 und 232 zum Anschluß von
im Türblatt geführten Treibstangen auf. Bei auf dem Türblatt geführten vertikalen Treibstangen 62 und 70
werden zum Anschluß Öffnungen 58 und 68 in abgebogenen Lappen 56 und 66 benutzt. Der Steg 116 des
Schiebers 52 besitzt außerdem eine öffnung 184 für den Eingriff eines Betätigungsglieds einer an der TürauDen·
seite angeordneten Betätigungsvorrichtung.
ίο
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
60
Claims (5)
1. Panikverschluß an Türen zum Notentriegeln eines Treibstangenverschlusses mit am Türblatt oben
und/oder unten angeordneten Riegelgliedern und mit einer Drehfalle, der einen durch ein Auslöseglied
über einen schwenkbar angeordneten federbelasteten Stellhebel betätigbaren, parallel zu den Treibstangen
bewegbaren und mit diesen verbundenen Schieber mit einer Auflauframpe aufweist, an der ein
mit der Drehfalle verbundener Auslösestift anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch
das Auslöseglied (80) betätigbare, im Bereich des Schiebers (52) schwenkbar gelagerte Sperrklinke
(270) vorgesehen ist, die eine mit dem Auslösestift (76 bzw. 74) derart zusammenwirkende Anschlagfläche
(278) aufweist, daß bei verriegeltem Verschluß der Auslösestift (74 bzw. 76) gegen Bewegen gespen?L
und bei Betätigen des Auslöseglieds (80) freigegeben ist
2. Panikverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stellhebel (44) an einem quer zu den Schenkeln (86,88) des im Querschnitt U-förmig
ausgebildeten Schiebers (52) angeordneten Betätigungszapfen (84) angreift, der mit einer Sperrfläche
(274) an der Sperrklinke (270) so zusammenwirkt, daß diese bei verriegeltem Verschluß den Betätigungszapfen
(84) gegen Bewegen sperrt und bei Betätigen des Auslösgliedes (80) freigibt.
3. Pa^kverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrklinke (270) plattenförmig ausgebildet und auf einem Lagerzapfen (280)
gelagert ist, der zugleich run Halten eines Endbereichs einer den Stellhebel (44) belastenden Feder
(102) dient
4. Panikverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die Sperrfläche
(274) ein senkrecht zur Auslösestiftachse gerichteter randoffener Schlitz (286) vorgesehen ist
5. Panikverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Vorrichtung(140)zum Haltendes Panikverschlusses
(10) in der Entriegelungsstellung des Verschlusses (12) vorgesehen ist, die einen mit dem am Schieber
(52) angreifenden Auslöseglied (80) des Stellhebels (44) zusammenwirkenden, drehbar gelagerten Nokken
(144) aufweist.
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