DE2348291C2 - System zur Übertragung eines ein Leuchtdichtesignal und zwei Farbsignale enthaltenden Farbfernsehsignals - Google Patents
System zur Übertragung eines ein Leuchtdichtesignal und zwei Farbsignale enthaltenden FarbfernsehsignalsInfo
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Description
60
Beim Farbfernseh-Rundfunk werden bekanntlich die beiden Farbsignale, die zusätzlich zu dem Leuchtdichtesignal
übertragen werden müssen, mit einem Farbträger übertragen, dessen Frequenz innerhalb der Bandbreite
des Leuchtdichtesignals liegt. Beim PAL-Farbfernsehsystern ist der Farbträger gleichzeitig mit beiden
Farbsignalen quadraturmoduliert und hat eine Frequenz von etwa 4,43 MHz.
Bei schmalbandigen Übertragungsstrecken, z. B. einfachen
Aufzeichnungsgeräten oder beim Fernsehtelefon, die z. B. nur eine Bandbreite von 3 MHz haben, ist
diese Art der Übertragung nicht möglich, weil die Frequenz des Farbträgers außerhalb der ÜbertragungsbanJbreite
liegt Die bei einem Aufzeichnungsgerät unvermeidbaren Geschwindigkeitsschwankungen bewirken
außerdem in einem mit zwei Farbsignalen modulierten Farbträger Zeitfehler, die zu Farbtonverfälschungen
führen. Durch Nichtlinearitäten derartiger Übertragungsstrecken entstehen weitere Fehler, insbesondere
Übersprechen zwischen den gleichzeitig übertragenen Signalen.
Es ist auch bekannt (DE-AS 14 12 489), das Leuchtdichtesignal einerseits und die beiden Farbsignale
andererseits von Zeile zu Zeile abwechselnd aufzuzeichnen. Dabei ist ein Übersprechen zwischen dem
Leuchtdichtesignal und den Farbsignalen nicht möglich, weil diese nicht mehr gleichzeitig aufgezeichnet sind.
Bei dieser Lösung müssen aber die beiden Farbsignale gleichzeitig in einem Multiplex auf dem Träger
aufgezeichnet werden, und zwar vorzugsweise im Frequenzmultiplex. Deshalb besteht wieder die Gefahr
eines Übersprechens zwischen den Farbsignalen durch Nichtlinearitäten des Aufzeichnungsträgers. Außerdem
sind bei der Wiedergabe Mittel, z. B. Weichen, zur Trennung der Signale erforderlich.
Es ist ferner für die Aufzeichnung bekannt (DE-PS 12 618/6), die drei die Grundfarben darstellenden
Farbsignale von Zeile zu Zeile trizeilensequentiell abwechselnd aufzuzeichnen. Bei der Wiedergabe sind
zwei Zeilenverzögerungsleitungen vorgesehen, die jedes der Farbsignale in ihren Totzeiten wiederholen
und somit lückenlos verfügbar machen. Bei diesem System erfolgt die sequentielle Aufzeichnung in einem
unteren Frequenzbereich von etwa 0 bis 0,5 MHz, während im oberen Frequenzbereich von etwa 0,5 bis
3,0 MHz ständig ein Leuchtdichtesignal aufgezeichnet wird. Bei dieser Lösung ist die vollständige Übertragung
aller drei Signale nach dem Ablauf von drei Zeilen abgeschlossen. Bei der Wiedergabe müssen daher zur
Bildung des Leuchtdichtesignals im unteren Frequenzbereich drei zeitlich aufeinanderfolgende Zeilen ausgewertet
werden. Das bedeutet eine Mitteilung über drei Zeilen. Diese trizeilensequentielle Übertragung führt
daher bei bestimmten Bildinhalten zu Fehlern im wiedergegebenen Bild, insbesondere bei iTiformationsübergängen
in senkrechter Richtung, also z. B. bei waagerechten Kanten.
Es wurde auch vorgeschlagen (älteres deutsches Patent 23 45 973), für die Wiedergabe eines stehenden
Farbfernsehbildes die beiden Farbsignale zeitkomprimiert während einer Zeile in einer ersten Speicherröhre
und das Leuchtdichtesignal in einer zweiten Speicherröhre zu speichern. Dabei wird jeweils nur ein einziges
Farbfernsehbild gespeichert, um ein stehendes Bild wiedergeben zu können. Die Anwendung dieser Lehre
für eine fortlaufende Übertragung, z. B. Aufzeichnung, führt zu einer Lösung, bei der in einem ersten Kanal,
z. B. einer ersten Spur eines Aufzeichnungsträgers, die zeitkomprimierten Farbsignale und in einem zweiten
Kanal, z. B. einer zweiten Spur eines Aufzeichnungsträgers, das Leuchtdichtesignal übertragen werden. Bei
dieser Lösung sind also ebenfalls zwei Übertragungskanäle erforderlich, da in jedem Zeitintervall zwei
Signalarten übertragen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein sequentielles Übertragungssystem zu schaffen, bei dem
in jedem Zeitintervall nur eine Signalart übertragen wird, das jedoch für die Übertragung aller Signale mit
einer Zeitdauer von zwei Zeilen auskommt.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch ' beschriebene Erfindung gelöst Vorteilhafte Ausführungen
und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung geht aus von folgender Erkenntnis: Die
verfügbare Übertragungsbandbreite eines Systems wird von dem Leuchtdichtesignal, das für die Schärfe des
Bildes entscheidend ist, im allgemeinen voll ausgenutzt Die Farbsi<*nale hingegen, die nur für die Färbung des
Bildes bestimmend sind, benötigen indes eine wesentlich geringere Bandbreite von z. B. 25—30% der Gesamtbandbreite.
Wenn jetr.t erfindungsgemäß die Farbsignale zeitlich komprimiert werden, um zwei oder drei
Farbsignale während einer Zeile nacheinander zu übertragen, so wird die Bandbreite dieser Signale
erhöht Da ihre Bandbreite aber an sich geringer ist als d;e des Leuchtdichtesignals, lassen sich die Farbsignale
anstelle eines Leuchtdichtesignals zeitkoir.primiert also
während einer wesentlich kürzeren Zeitdauer, übertragen. Es werden also in bestimmten Zeilen in
vorteilhafter Weise z. B. btatt eines breitbandigen Leuchtdichtesignals von 3 MHz-Bandbreite drei an sich
schmalbandige Farbsignale von je 1 MHz-Bandbreite zeitlich nacheinander zeitkomprimiert übertragen. Dadurch,
daß jetzt während einer Zeile zwei oder drei Farbsignale zeitlich nacheinander übertragen werden,
wird die Gesamtzeit für die Übertragung aller Signale verringert Dennoch handelt es sich um eine reine
sequentielle Übertragung aller Signale, so daß ein Übersprechen zwischen den Signalen mit Sicherheit
vermieden wird. Die vor der Übertragung notwendige Zeitkompression und die für die Wiedergabe notwendige
Zeitexpansion lassen sich mit vertretbarem Aufwand mit neuartigen Bauteilen, wie elektronischen getakteten
Speichern, z. B. Eimerketten-Schaltungen, wirtschaftlich durchführen.
Ein besonders vorteilhaftes System ergibt sich, wenn gemäß einer Ausführungsform der Erfindung von Zeile
zu Zeile abwechselnd einerseits ein breitbandiges Leuchtdichtesignal und andererseits zwei zeitkomprimierte
Farbsignale zeitlich nacheinander übertragen werden. Dann werden nämlich für die sequentielle
Übertragung aller drei Signale nur zwei Zeilen benötigt. Außerdem ist das für die Bildschärfe entscheidende
Leuchtdichtesignal in jeder zweiten Zeile vorhanden. Das ermöglicht auch eine besonders einfache Schaltung
für eine Schwarz Weiß-Wiedergabe, indem lediglich das Leuchtdichtesignal ausgewertet und in seinen Totzeiten
mit einer Verzögerungsleitung wiederholt wird.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt
F i g. 1 das Prinzip der Übertragung,
F i g. 2 eine Weiterbildung der Erfindung,
F i g. 3 das Prinzip der Signalaufbereitung für die Übertragung,
F i g. 2 eine Weiterbildung der Erfindung,
F i g. 3 das Prinzip der Signalaufbereitung für die Übertragung,
F i g. 4 ein Blockschaltbild für die Aufbereitung des zu übertragenden Signals,
F i g. 5 ein Blockschaltbild für die Wiedergabe und
F i g. 6 ein vereinfachtes Blockschaltbild für eine reine Schwarz-Weiß-Wiedergabe.
F i g. 6 ein vereinfachtes Blockschaltbild für eine reine Schwarz-Weiß-Wiedergabe.
In F i g. 1 bedeutet tr die Zeilenrücklaufzeit, ti, die
Zeilenhinlaufzeit, Kein Leuchtdichtesignal von 3 MHz-Bandbreite
und R1 B zwei schmalbandige Farbsignale. Mit den Ziffern 1—5 sind verschiedene Zeitpunkte
während des Ablaufes von zwei Zeilen angedeutet.
Während der Hinlaufzeit der Zeile 1 zwischen den Zeitpunkten 2, 3 wird das breitbandige Leuchtdichtesignal
Y übertragen. Während der ersten Hälfte der Hinlaufzeit der Zeile 2, also in der Zeit 4-5 wird
erfindungsgemäß das Farbsignal R in zeitkomprimierter Form übertragen. Das an sich die Dauer einer Zeile
einnehmende Signal R ist also mit einem Zeitkompressor auf die Hälfte der Zeilendauer komprimiert,
wodurch die Bandbreite des an sich schmalbandigen
ίο Signals verdoppelt wird. Während der zweiten Hälfte
der Hinlaufzeit der Zeile 2, also während der Zeit 5—1, wird erfindungsgemäß in gleicher Weise das Farbsignal
B in zeitkomprimierter Form übertragen. Während der Hinlaufzeit der Zeile 3 wird dann wieder das
Leuchtdichtesignal Y übertragen. Es ist ersichtlich, daß es sich um eine reine sequentielle Übertragung der drei
notwendigen Signale Y, R, B handelt, und daß trotzdem für die Übertragung aller drei Signale Y, R, B nur zwei
Zeilen benötigt werden. Besonders vorteilhaft dabei ist, daß das breitbandige Leuchtdichtesignal Y während
jeder zweiten Zeile voll verfügbar ist Dadurch wird eine gute Schärfe des wiedergegebenen Bildes erreicht
In Fig.2 werden gemäß einer Weiterbildung der
Erfindung die beiden Farbsignale R, B auf weniger als die Hälfte der Zeilenhinlaufzeit komprimiert Dadurch
wird ein weiterer freier Zeitraum während der Hinlaufzeit geschaffen. Gemäß der Weiterbildung wird
während dieser Zeit ein weiteres schmalbandiges Signal Tin zeitkomprimierter Form übertragen. Dieses Signal
kann z. B. ein Tonsignal, ein Schaltsignal oder auch das Synchronisiersignal für die Ablenkung sein.
F i g. 3 zeigt das Prinzip der Signalaufbereitung für die Übertragung. Während einer Zeile 1 sind die Signale B,
R, Y gleichzeitig verfügbar. Während der Zeile 1 wird nur das Signal Y übertragen. Gleichzeitig wird das
Signal R zeitlich auf die Hälfte der Hinlaufzeit komprimiert und so verzögert, daß es in die erste Hälfte
der Hinlaufzeit der Zeile 2 fällt. Ebenso wird das Signal B zeitlich auf die Hälfte der Hinlaufzeit komprimiert
■to und so verzögert, daß es zeitlich in die zweite Hälfte der
Hinlaufzeit der Zeile 2 fällt Diese Verschiebung der Farbsignale in die nächste Zeile ist notwendig, weil die
zeitkomprimierten Farbsignale nicht in derselben Zeile verfügbar gemacht werden können, in der sie an sich
vorliegen.
In Fig.4 wird aus den ständig vorhandenen Farbsignalen R, G, B in einer Addierstufe 6 ein
Leuchtdichtesignal Y gebildet, das zu einem Schalter 7 gelangt. Die Signale R, B gelangen über Speicher 8,9,10
ebenfalls zu dem Schalter 7. Der in Richtung des Pfeiles rotierende Schalter 7 ist an den Übergängen zwischen
den Kontaktbahnen mit Ziffern 1—5 versehen, die die Stellung des Schaltarmes in den Zeitpunkten 1—5
gemäß F i g. 1 andeuten. Die Kontaktbahnen symbolisieren lediglich, in welchem Zeitbereich eine bestimmte
Leitung durchgeschaltet ist. In Wirklichkeit geschieht der Schaltprozeß über elektronische Schalter, wie
Dioden oder Transistoren, die entsprechend gesteuert werden.
Wirkungsweise
Während der Zeit 2-3 wertet der Schalter 7 das Leuchtdichtesignal Y aus und führt dieses einer
Addierstufe 11 zu. Am Ausgang 12 der Addierstufe 11 erscheint somit während der Zeile 1 das Leuchtdichtesignal
Y. Während der Zeile 1 werden außerdem die Signale R, B in den Speichern 8, 9 gespeichert. Die
elektronischen, getakteten Speicher werden dazu über
eine Leitung 13 von einem Schalter 14 mit einer Taktimpulsfolge versorgt, die in einem Generator 15
erzeugt wird. Der Generator 15 ist durch das Synchronsignal 5 synchronisiert. Das Synchronsignal S
wird außerdem über eine Leitung 16 der Addierstufe 11 ϊ
zugeführt und erscheint somit an der Klemme 12. Der Generator 15 erzeugt eine Impulsfolge mit der
Frequenz 2/i/w, wobei η eine ganze Zahl von einigen
Hundert und /Ή die Zeilenfrequenz ist. In einem
Frequenzteiler 17 wird daraus eine Taktimpulsfolge mit ι ο
der Frequenz η · /«erzeugt Diese Taktimpulsfolge wird
über die Leitung 13 während der Zeit 2,3 den Speichern 8, 9 zugeführt. Die Signale R, B werden also während
der Zeit 2,3 in den Speichern 8,9 gespeichert.
Während der Zeit 4—5 greift der Schalter 7 das
Signal R vom Speicher 8 ab. Der Speicher 8 wird jetzt von dem Schalter 14 mit einer Takiimpuisfoige mit der
doppelten Frequenz 2nfH gespeist. Das bedeutet, daß
nunmehr das Signal R doppelt so schnell wie bei der Eingabe aus dem Speicher 8 ausgelesen wird, also
während der Zeit 4—5 zum Schalter 7 gelangt. Dieser leitet das Signal während der Zeit 4—5 der Addierstufe
11 zu. Während der Zeit 4—5 wird aus dem Speicher 9 das Signal B ebenfalls während der halben Hinlaufzeit
ausgelesen. Mit dem Speicher 10 wird dieses Signal um die Dauer der halben Hinlaufzeit verzögert, so daß es
gemäß Fig. 1 während der Zeit 5—1 zum Schalter 7 gelangt Während dieser Zeit leitet der Schalter 7
nunmehr das zeitkomprimierte Signal £der Addierstufe 11 zu. Während der Zeit 5—1 sind die Speicher 8,9 vom
Schalter 14 nicht gesteuert, da während der Zeit 4—5 beide Signale R, B bereits ausgelesen sind und das
nächste Einlesen erst in Zeile 3 erfolgt Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise an der Klemme 12 ein Signal gemäß
F i g. 1 entsteht Die Schalter 7, 14 sind miteinander synchronisiert und machen jeweils während der Dauer
von zwei Zeilen eine volle Umdrehung.
In Fig.5 wird das an der Klemme 12 in Fig.4
stehende Signal, das die Form gemäß F i g. 1 hat von einer Klemme 18 einer Trennstufe 19 zugeführt die das
Signal in das A4-Signal und das Synchronsignal 5 aufspaltet Die Schalter 22,23 sind wie in F i g. 4 betätigt
Während der Zeit 2, 3, in der an der Klemme 18 das Leuchtdichtesignal Y steht wird dieses Signal mit dem
Schalter 22 ausgewertet und einer Matrix 21 zugeführt Während der Zeit 4—5 greift der Schalter 22 das
zeitkomprimierte Signal R ab und gibt es auf den Speicher 24. Dieser verzögert das Signal R um die halbe
Hinlaufzeit so daß das Signal R während der Zeit 5—1 auf einen Speicher 25 gelangt Während dieser Zeit
liefert der Schalter 23 eine Taktimpulsfolge mit der Frequenz 2nfn, so daß das Signal R während der halben
Hiniaufzeit schneii in den Speicher 25 eingeicbcn wird.
Zur Zeit 5—1 liefert der Schalter 22 direkt das Signal B und gibt dieses auf einen Speicher 26. Dort wird das
Signal B ebenso wie das Signal R im Speicher 25 durch die Taktimpulsfolge eingelesen. Während der nächsten
Zeile 3 liefert der Schalter 23 an die Speicher 26,25 eine
Taktimpulsfolge mit der Frequenz nfn, die vom Frequenzteiler 27 kommt Diese Taktimpulsfolge b0
bewirkt jetzt ein langsames Auslesen der Signale R, B
aus den Speichern ?5, 26 jeweils während einer Hinlaufzeit, so daß nun die beiden Signale R, Ban den
Ausgängen der Speicher 25, 26 während der Zeile 3 verfügbar sind. <·">
Es ist ersichtlich, daö eine zeitliche Verschiebung
zwischen Y einerseits und R, B andererseits stattfindet
weil sowohl vor der Übertragung (F i g. 4) als auch bei der Wiedergabe (Fig.5) die Signale R, B zeitlich um
eine Zeilendauer verzögert werden. Zum Ausgleich dieser Verzögerung und zur Erzielung der richtigen
Zeitkorrelation zwischen Y und R, B dient die Verzögerungsleitung 28, die Y um eine Zeilendauer
verzögert, oder auch um mehrere Zeilen.
Die Verzögerungsglieder 29, 30, 31, die je um eine Zeilendauer verzögern, und die Addierstufen 32—34
haben folgenden Zweck: Es ist ersichtlich, daß sowohl das Signal Y, als auch die Signale R, B jeweils nur in
jeder zweiten Zeile verfügbar sind, also jeweils in den dazwischenliegenden Zeilen fehlen. Deshalb wird jedes
der Signale Y, R, B mit den Verzögerungsgliedern 29, 30,31 um eine Zeile wiederholt, so daß die Stufen 32,34
in jeder Zeile die Signale Y, B, R liefern. Zum Beispiel bekommt die Stufe 32 während einer Zeile im Zeitraum
2—3 über die Leitung 35 das Signal Yder Zeile 1 und in
der nächsten Zeile über das Verzögerungsglied 29 noch einmal dasselbe Signal. Die Matrix 21 erhält also an
ihren drei Eingängen ständig in jeder Zeile die Signale Y, B, R und bildet daraus an einer Klemme 36 das
komplette FBAS-Signal.
Fig.6 zeigt eine Schaltung für eine reine Schwarz-Weiß-Wiedergabe.
Aus dem Signal gemäß F i g. 1 wird mit einem Zeilenverzögerungsglied 37 und einem
zeilenfrequent durch eine Schaltspannung 38 betätigten Schalter 39 nur das Signal Y ausgewertet und jeweils
während seiner Totzeiten wiederholt. Die Signale R, B werden also unterdrückt. Die Schaltspannung 38 wird in
einem Generator 40 erzeugt der durch das Synchronsignal 5 synchronisiert ist. Das Synchronsignal 5 wird in
einer Abtrennstufe 41 aus dem &4S-Signal gewonnen. Mit dem ständig verfügbar gemachten Leuchtdichtesignal
Y wird ein Schwarz-Weiß-Fernsehempfänger 42 gesteuert. Hierbei ist besonders vorteilhaft, daß das
Leuchtdichtesignal Vin jeder zweiten Zeile übertragen wird und die Übertragung der Farbsignale auf eine Zeile
beschränkt ist.
Der Übergang zwischen den Farbsignalen im Verlauf einer Zeile, also im Zeitpunkt 5 in Fig. 1, kann
zusätzlich durch einen Kennimpuls markiert sein, um eine Weiterschaltung der Schalter 7, 14, 22, 23 im
richtigen Zeitpunkt zu gewährleisten. Die die Speicher steuernden Taktimpulsfolgen in F i g. 4, 5 sind aus dem
Signal selbst abgeleitet, z. B. durch Vervielfachung der Zeilenfrequenz. Das hat den Vorteil, daß auch bei einer
schwankenden Zeilendauer, wie z. B. bei einem Signal vor einem Aufzeichnungsgerät, die Steuerung der
Speicher immer im richtigen Verhältnis zur Zeilendauer steht
_ Die Erfindung wurde für die Übertragung von zwei
Farbsignalen R, B beschrieben. Ebenso ist es möglich, mehrere Farbsignale, z. B. R, G, B während einer
Zeilenhinlaufzeit zeitkomprimiert zeitlich nacheinander zu übertragen.
Bei einer Aufzeichnung des erfindungsgemäß aufbereiteten Signals auf einem Aufzeichnungsträger entlang
einer Spur mit nebeneinander liegenden Spurabschnitten, die räumlich gleichen Stellen aufeinanderfolgender
Bilder zugeordnet sind, erfolgt die Aufzeichnung vorteilhaft so, daß auf nebeneinanderliegende Spurabschnitte
gleichartige Signale aufgezeichnet werden, also z. B. auf nebeneinanderliegenden Spurabschnitten immer
yoder R oder B. Eine solche Aufzeichnungsart ist
beschrieben in der DE-PS 20 42 434.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. System zur Übertragung eines ein Leuchtdichtesignal (Y) und zwei Farbsignale enthaltenden
Farbfernsehsignal mit einer ersten Signalfolge, die das Leuchtdichtesignal enthält, und einer zweiten
Signalfolge, die die beiden Farbsignale zeitkomprimiert zeitlich nacheinander während einer Zeile
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß für eine fortlaufende Übertragung nur in jeder zweiten
Zeile die jeweils dazugehörige erste Signalfolge (Y) einer Zeile und in den dazwischenliegenden Zeilen
nur die zweite Signalfolge (R, ^übertragen wird.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zeile, in der die zweite Signalfolge (R,
B) übertragen wird, durch eine stärkere Zeitkompression der Farbsignale noch weitere Signale (T)
wie Tonsignale, Steuersignale oder Synchronsignale zeitlich versetzt zu den Farbsignalen übertragen
werden.
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang von einem Farbsignal zu
einem anderen Farbsignal im Verlauf der zweiten Signalfolge durch ein Kennsignal markiert ist
4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wiedergabe die Farbsignale (R, B)
wieder auf ihre ursprüngliche Dauer zeitexpandiert (Stufen 25, 26 in Fig.5) und in eine für die
Farbbildwiedergabe erforderliche zeitliche Lage gebracht werden.
5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wiedergabe jeweils ein Signal (Y, B,
R) in den Zeilen, in denen es nicht übertragen wird, durch einen Speicher (29—3ί) für eine Zeilendauer
wiederholt wird (F ig. 5).
6. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Schwarz-Weiß-Wiedergabe nur das
Leuchtdichtesignal (Y) ausgewertet und mit einem Zeilenverzögerungsglied (37) in seinen Totzeiten
wiederholt wird (F ig. 6).
7. System nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkompression und/oder
die Zeitexpansion mit einem durch eine Taktimpulsfolge gesteuerten elektronischen, getakteten Speicher
(8,9;25,26) erfolgt (F i g. 4,5).
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktimpulsfolge so aus dem Signal
abgeleitet ist, daß auch bei schwankender Zeilendauer Kompression und Expansion im richtigen
Verhältnis zur Zeilendauer stehen.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der jeweiligen Taktimpulsfolge
ein ganzzahliges Vielfaches der Zeilenfrequenz ist.
10. Verwendung eines Systems nach Anspruch 1 für ein Aufzeichnungsgerät oder ein Fernsehtelefon.
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| DE3605759A1 (de) * | 1985-03-19 | 1986-09-25 | N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven | Farbfernsehempfaenger mit einer fernsehschaltung zum umwandeln eines zeitmultiplexsignals in simultane signale und dazu geeignete integrierte schaltungsanordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU7358174A (en) | 1976-03-25 |
| DE2348291A1 (de) | 1975-04-17 |
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