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DE2347991A1 - Zwischenlage fuer eisenbahnschienenbefestigungen - Google Patents

Zwischenlage fuer eisenbahnschienenbefestigungen

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Publication number
DE2347991A1
DE2347991A1 DE19732347991 DE2347991A DE2347991A1 DE 2347991 A1 DE2347991 A1 DE 2347991A1 DE 19732347991 DE19732347991 DE 19732347991 DE 2347991 A DE2347991 A DE 2347991A DE 2347991 A1 DE2347991 A1 DE 2347991A1
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DE
Germany
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intermediate layer
rail
section
flat side
cutouts
Prior art date
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Application number
DE19732347991
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English (en)
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DE2347991B2 (de
DE2347991C3 (de
Inventor
William George Houghton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pandrol Ltd
Original Assignee
Pandrol Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pandrol Ltd filed Critical Pandrol Ltd
Publication of DE2347991A1 publication Critical patent/DE2347991A1/de
Publication of DE2347991B2 publication Critical patent/DE2347991B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2347991C3 publication Critical patent/DE2347991C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/68Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair
    • E01B9/685Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair characterised by their shape
    • E01B9/686Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair characterised by their shape with textured surface
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/28Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Bei Eisenbahnschienen ist es bekannt, eine Zwischenlage zwischen der Unterseite der betreffenden Schiene und einer Tragkonstruktion anzuordnen, an der sich die Schiene abstützt. Handelt es sich bei der Tragkonstruktion um eine sich quer zum Gleis erstreckende Betonschwelle oder um eine sich längs des Gleises erstreckende Betonplatte, gleicht die Zwischenlage Ungleichmäßigkeiten der Oberseite des Betons aus, sie bewirkt die elektrische Isolierung, die erforderlich ist, wenn die Schienen als Leiter für elektrische Bignalströme benutzt werden sollen, und sie dämpft Schwingungen, die beim Fehlen einer solchen Zwischenlage von der Schiene auf den -cseton übertragen und zu einer Beschädigung des Betons führen wurden. Eine Zwischenlage, die eine elektrische Isolierung bewirkt, erweist sich auch dann als zweckmäßig, wenn es sich bei der die bchiene tragenden Konstruktion um eine Stahlschwelle handelt. Bei den bis jetzt gebräuchlichen Zwischenlagen handelt es sich z.B. einfach um ein rechteckiges Flachmaterialstück, das aus Gummi oder aus mit Gummi gebundenem Kork besteht. Bei einer solchen Zwischenlage besteht die Gefahr, daß sie ohne die erforderliche Sorgfalt auf der Tragkonstruktion für die Schiene angeordnet wird, so daß sie keine symmetrische Lage zu der Schiene einnimmt. Solche Zwischenlagen könnten sich daher in Richtung der
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Schienenlängsachse bewegen, wenn die Schiene selbst in der Längsrichtung verlagert wird. Gewöhnlich haben die bekannten Zwischenlagen eine Härte von etwa 70 bis 75 internationalen Gummihärtegraden, und sie sind beim normalen Gebrauch Beschädigungen ausgesetzt.
Durch die Erfindung ist nunmehr eine Zwischenlage geschaffen worden, die dazu bestimmt ist, zwischen der Unterseite einer Eisenbahnschiene und einer die Schiene tragenden Konstruktion angeordnet zu werden, die die Form eines im wesentlichen rechteckigen Flachmaterialstücks hat, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie in der Mitte zweier voneinander abgewandter Kanten mit rechteckigen Ausschnitten und an den beiden anderen voneinander abgewandten Kanten mindestens auf einer ihrer Flachseiten mit Abschrägungen versehen ist.
Bei allen Zwischenlagen nach der Erfindung liegt die Länge der abgeschrägten Kanten im Bereich von etwa 125 bis 200 mm, die Spannweite der Zwischenlage im rechten Winkel zu diesen Kanten im Bereich von 100 bis 250 mm, der Abstand zwischen den Ausschnitten im Bereich von 95 his 160 mm und die Dicke der Zwischenlage im Bereich von 3 bis 10 mm.
Die Zwischenlage wird vorzugsweise aus Gummi oder einem Kunststoff hergestellt, und vorzugsweise geht man bei der -herstellung nicht so vor, daß man ein im wesent-r liehen rechteckiges Flachmaterialstück herstellt, das dann durch Ausschneiden mit den Ausschnitten versehen wird, sondern das Flachmaterialstück wird einschließlich der Ausschnitte als Formteil mit der gewünschten Gestalt erzeugt. Vorsprünge, die von der Tragkonstruktion aus nach oben ragen, können dann teilweise von diesen Ausschnitten aufgenommen werden, um Bewegungen der Zwischenlage längs der Schiene zu verhindern.
Der Werkstoff, aus dem die Zwischenlage hergestellt wird, hat vorzugsweise ein Härte von mindestens 80 inter-
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nationalen Gummihärtegraden, und es wird angenommen, daß die Zwischenlage bei einer solchen Härte eine längere Lebensdauer erreicht als bei einer geringeren Härte. Vorzugsweise soll die Härte im Bereich von 90 bis 100 internationalen Gummihärtegraden liegen. Wenn bei einer Zwischenlage aus einem so harten Werkstoff die eingangs erwähnten Abschrägungen nicht vorhanden wären, würde die Gefahr bestehen, daß die Durchbiegung der Schiene, die bei der Belastung durch einen Zug eintritt, zu erheblichen örtlichen Beanspruchungen führt, die eine Beschädigung der Zwischenlage an den beiden längs der Schiene durch einen Abstand getrennten Enden verursachen würden.
Zu den vorstehend genannten Zwecken kann die Zwischenlage auf derjenigen Flachseite, die von der mit den Abschrägungen versehenen Flachseite abgewandt ist, Aussparungen aufweisen, die z.B. als Nuten von rechteckiger Querschnittsform ausgebildet sein können und sich parallel zu den mit den Ausschnitten versehenen Längskanten erstrecken. Weiterhin kann die Zwischenlage an ihrer zuerst genannten Flachseite nahe den inneren Begrenzungen der Ausschnitte mit zusätzlichen Abschrägungen versehen sein.
Ferner ist durch die Erfindung eine Eisenbahnschienen- und Befestigungsbaugruppe geschaffen worden, zu der eine die Schiene tragende Konstruktion gehört, weiterhin zwei von der tragenden Konstruktion aus nach oben ragende Vorsprünge oder Ansätze, eine auf die tragende konstruktion aufgelegte Zwischenlage, eine auf der Zwischenlage und zwischen den Ansätzen angeordnete Schiene sowie eine Einrichtung, die mit den Ansätzen zusammenarbeitet, um die Schiene niederzuhalten, und diese Baugruppe ist dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Zwischenlage um eine Zwischenlage nach der Erfindung handelt, die zusätzlich zu den im zweiten Absatz der Beschreibung in beliebiger Kombination eines oder mehrere der danach genannten Merkmale aufweist, wobei Teile der Ansätze in die Ausschnitte der Zwischenlage eingreifen, wobei die zuerst
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genannte Flachseite der Zwischenlage nach oben weist, und wobei die Anordnung derart ist, daß Bewegungen der Zwischenlage längs der Schiene durch die Ansätze verhindert werden. Bei der die Schiene tragenden Konstruktion kann es sich um eine sich quer zu dem Gleis erstreckende Betonoder Stahlstelle oder um eine sich längs des Gleises erstreckende, zusammenhängende Betonplatte handeln. Vorzugsweise ist der kleinste Abstand zwischen den beiden Ausschnitten kleiner als der Abstand zwischen den beiden Ansätzen, jedoch um nicht mehr als etwa 6,55 mm. Hierbei besteht somit eine größere Wahrscheinlichkeit, daß die Zwischenlage symmetrisch zu den Ansätzen und damit auch symmetrisch zu der zugehörigen Schiene angeordnet wird. Es erweist sich als vorteilhaft, die Zwischenlage mit den vorstehend genannten zusätzlichen Abschrägungen zu versehen, wenn zu der Baugruppe zwei langgestreckte Bauteile aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff gehören, die einen allgemein L-förmigen Querschnitt haben und auf entgegengesetzten Seiten der Schiene so angeordnet sind, daß jeweils ein Schenkel oedes dieser Bauteile an der Oberseite des Schienenflansches anliegt, während der andere Schenkel zwischen der Außenkante des Schienenflansches und einem der Ansätze liegt und außerdem zwei Abschnitte aufweist, die sich an voneinander abgewandten Seiten des Ansatzes vorbei erstrecken, um zur Anlage an diesem Ansatz kommen zu können, wenn das langgestreckte Bauteil bestrebt ist, sich parallel zur Längsachse der Schiene zu bewegen, denn in diesem Fall kann man die beiden L-förmigen Bauteile wegen des Vorhandenseins der zusätzlichen Abschrägungen in einem Abstand von der Zwischenlage anordnen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 und 2 jeweils eine Seitenansicht und Fig. J den Grundriß einer Anordnung zum Befestigen einer Eisenbahnschiene, wobei der Deutlichkeit halber bestimmte Teile fortgelassen sind;
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Fig.4 bis 6 drei verschiedene Ansichten eines zum Befestigen einer Eisenbahnschiene dienenden elastischen Bauteils, das einen Bestandteil der ßefestigungsanordnung nach Fig. 1 bis 3 bildet, wobei Fig. 4 und 6 das Bauteil bei Betrachtung desselben in fiichtung des Pfeils IV bzw. des Pfeils VI in Fig. 5 zeigen;
Fig. 7 die Draufsicht einer einen Bestandteil der ■ßefestigungsanordnung nach Fig. 1 bis 3 bildenden Zwischenlage ;
Fig. 8 und 9 zwei verschiedene Stirnansichten der Zwischenlage nach Fig. 7;
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung der Zwischenlage ; und
Fig. 11 die Draufsicht einer auf einer Eisenbahnschwelle angeordneten abgeänderten Ausführungsform einer Zwischenlage.
In Fig. 1 und 3 ist der Flansch 1 einer Flanschfuß-Eisenbahnschiene zu erkennen, der sich an einer Zwischenlage 2 aus Gummi abstützt, die auf der Oberseite 3A einer mit abgeschrägten Oberkanten 3B versehenen Eisenbahnschwelle 3 aus Beton angeordnet ist. Auf jeder Seite der Schiene 1 befindet sich eine Anordnung zum Niederhalten der Schiene; da die beiden Anordnungen von ähnlicher Konstruktion sind, zeigen Fig. 1 bis 3 nur eine dieser Anordnungen. Zu jeder dieser Anordnungen gehört eine weiter unten anhand von Fig. 4 bis 6 beschriebene Klammer. In Fig. 1 sind nur drei Abschnitte 7» 8 und 9 der Klammer mit gestrichelten Linien angedeutet. Auf dem Eand des Flansches 1 der Schiene ist ein elektrischer Isolator angeordnet, der als langgestrecktes Formteil 4 aus Nylon ausgebildet ist und einen allgemein L-förmigen Querschnitt hat; der eine Schenkel 5 des Isolators liegt an der Oberseite des Schienenflansches 1 an, und an diesem Schenkel stützt sich der Abschnitt 9 der Klammer ab; der andere
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Schenkel 6 des Isolators liegt an der Längskante des Schienenflansch.es 1 an und weist gemäß Fig. 3 an jedem Ende einen sich von der Schiene weg erstreckenden Ansatz 10 auf.
An der Schwelle 3 ist ein Verankerungsteil befestigt, das aus Temperguß besteht und eine ebene Fläche 11 aufweist, die an der Oberseite 3A der Schwelle anliegt, ferner einen nach unten in die Schwelle hineinragenden Schaft 12, einen Klotzabschnitt 13 mit einer annähernd quadratischen Grundrißform, der von der ebenen Fläche 11 aus nach oben ragt, eine konkave Fläche 14 an der Oberseite des Klotzabschnitts 13 sowie einen kreisrunden Kanal 15» der in dem Klotzabschnitt 13 ausgebildet ist, sich erweiternde Mündungen 15A aufweist und sich im wesentlichen parallel zur Längsachse der Schiene erstreckt. Der Klotzabschnitt 13 bildet einen von der Schwelle 3 aus nach oben ragenden Ansatz. Der Schenkel 7 der Schienenklammer wird in den Kanal 15 eingetrieben, so daß er einen nach oben wirkenden Druck auf den oberen Teil der Wand des Kanals ausübt, während der Schenkel 8 der Klammer einen nach unten wirkenden Druck auf die konkave Fläche 14- ausübt. Ein Teil des Klotzabschnitts 13 liegt zwischen den Ansätzen 10 des Isolators 4·, so daß sich der Isolator nicht längs der Schiene verschieben kann, wenn die Klammer in den Kanal 15 eingetrieben wird, da sich hierbei einer der Ansätze an dem Klotzabschnitt 13 abstützt.
Der Schaft 12 des Verankerungsteils ist auf allen vier Seiten mit Vorsprüngen 16 versehen und in den Beton der Schwelle 3 eingegossen, d.h. er wird vor dem Abbinden des Betons in seine endgültige Lage gebracht.
Gemäß Fig. 4· bis 6 weist das stabförmige Material, aus dem die dargestellte Klammer hergestellt wurde, vom einen Ende zum anderen fortschreitend einen ersten Abschnitt 7» einen zweiten Abschnitt 17, einen dritten Abschnitt 9» einen vierten Abschnitt 18 und einen fünften Abschnitt 8 auf. Befindet sich die Klammer in ihrer
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Gebrauchsstellung, ist der erste Abschnitt 7i der einen im wesentlichen geraden Schenkel bildet, waagerecht und parallel zu der Schiene angeordnet, und betrachtet man die Klammer von oben, liegen der dritte Abschnitt 8 und der fünfte Abschnitt 9 auf entgegengesetzten Seiten der Achse des ersten Abschnitts 7· Jeder der Abschnitte 17 und 18 bildet einen um einen Winkel von 180° umgebogenen Abschnitt. Um die Klammer herzustellen, wird eine kreisrunde Stange aus elastischem Stahl entsprechend gebogen und mit einer ebenen Fläche 9-Ä- (Fig. 5) versehen, die sich über einen kleinen Teil der Länge des Schenkels 9 erstreckt. Diese ebene Fläche stützt sich nach unten an dem waagerechten Schenkel 5 des Isolators 4 ab. Die ebene Fläche wird an dem Abschnitt 9 ohne Entfernen von Werkstoff ausgebildet. Sie ist zu dem ^weck vorgesehen, zu gewährleisten, daß die Berührungsfläche zwischen dem Abschnitt 9 der Klammer und dem Schenkel 5 des Isolators größer ist, als es der Fall wäre, wenn der den Schenkel 5 des Isolators berührende Teil des Abschnitts 9 einen runden Querschnitt hätte. Das Vorhandensein der ebenen Fläche 9A wirkt somit dem -Bestreben des Abschnitts 9 der Klammer entgegen, sich nach dem Einbau der Schiene und der Befestigungsanordnung in den Schenkel 5 des Isolators 4 einzudrücken.
Würde die Klammer so angeordnet, daß sich der Abschnitt 8 der Klammer an dem Schenkel 5 des Isolators 4 abstützen würde, könnte man den Abschnitt 8 anstelle des Abschnitts 9 mit einer ebenen Fläche zum Zusammenarbeiten mit dem Isolator 4 versehen.
Die in Fig. 1 bis 3 erkennbare Zwischenlage 2 ist in Fig. 7 "bis 10 mit weiteren Einzelheiten dargestellt. Sie ist als Formteil aus Gummi oder einem Kunststoff ausgebildet, sie hat eine Dicke von etwa 5 mm, und ihre Härte beträgt etwa 95 internationale Gummihärtegrade. Im Grundriß hat die Zwischenlage 2 eine rechteckige Form mit einer gemäß Fig. 7 von links nach rechts gemessenen Länge von etwa 190 mm und einer Breite von etwa 178 mm; die Zwischen-
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lage wird durch Längskanten 27 und Quer- oder Stirnkanten 28 abgegrenzt, sie ist in der Mitte jeder Längskante 27 mit einem rechteckigen Ausschnitt (19) versehen, und sie weist an ihrer oberen Flachseite 21 im Bereich der Stirnkanten 28 je eine Abschrägung 20 auf. An ihrer unteren Flachseite 22 ist die Zwischenlage 2 mit sieben parallel zu den Längskanten 27 verlaufenden !Nuten 23 von rechteckigem Querschnitt versehen, damit sich der Gummi bzw. der Kunststoff zwischen den Nuten in seitlicher Richtung verlagern kann, wenn die Zwischenlage durch einen Zug belastet wird, damit die Zwischenlage stärker nachgibt, als es sonst der Fall sein würde.
!'ig. 11 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Zwischenlage, die sich von derjenigen nach Fig. 7 bis 10 nur dadurch unterscheidet, daß sie an ihrer Oberseite 21 mit zusätzlichen Abschrägungen 24 versehen ist, die den inneren Händern der Ausschnitte 19 benachbart sind, die unter einem Winkel von 20° zu der Oberseite 21 verlaufen, und deren geneigte Flächen sich an beiden Enden über die betreffenden Enden der Ausschnitte 19 hinaus erstrecken, so daß an diesen Punkten Aussparungen 29 vorhanden sind. Die Abschrägungen 20 verlaufen unter einem Winkel von 3° zu der Oberseite 21.
Die Zwischenlage nach Fig. 7 bis 10 oder diejenige nach Fig. 11 wird in der aus Fig. 11 ersichtlichen Weise so auf die Schwelle aufgelegt, daß ihre Flachseite 21 nach oben weist und Teile der Klotzabschnitte 13 in die Ausschnitte 19 eingreifen, damit sich die Zwischenlage längs der Schiene nur um einige Millimeter bewegen kann. Der Abstand zwischen den inneren Längskanten der beiden Ausschnitte 19 ist kleiner als der Abstand zwischen den beiden Klotzabschnitten 13, jedoch um nicht mehr als etwa 6,35 πιπί» und die quer zu der Schwelle gemessene Länge 3edes der Ausschnitte 19 überschreitet die Breite der Klotzabschnitte 13 in der gleichen Richtung um nicht mehr als etwa 6,35 mm, so daß eine höhere Wahrscheinlichkeit
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dafür besteht, daß die Zwischenlage bei ihrem Einbau seihst bei nicht besonders sorgfältiger Arbeitsweise in die rieh-* tige Lage gebracht wird. Die Länge der Zwischenlage, d.h. der Abstand zwischen ihren Stifnkanten 28, ist etwas geringer als die Breite der ebenen oberen Fläche der Schwelle.
Die Abschrägungen 20 verringern die Beanspruchungen an den Enden der Zwischenlage, wenn die Schiene durch einen Zug nach unten durchgebogen wird, während sich jeweils ein Rad dem unmittelbar über der Zwischenlage liegenden Teil der Schiene nähert bzw. sich davon entfernt, und die Abschrägungen 24 sowie die Aussparungen 29 verhindern bei der Ausführungsform nach Fig. 11, daß der senkrechte Schenkel 6 des Isolators 4· zur Anlage an der Zwischenlage kommt, wodurch verhindert werden könnte, daß sich der Isolator in der richtigen leise am Flansch 1 der Schiene abstützt.
Ferner könnten beide Flachseiten der Zwischenlage an ihren Enden mit Abschrägungen versehen sein.
Ansprüche
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Claims (10)

  1. ANSPRÜCHE
    Zwischenlage zum Anordnen zwischen der Unterseite einer Eisenbahnschiene und einer die Eisenbahnschiene tragenden Konstruktion, wobei die Zwischenlage die Form eines im wesentlichen rechteckigen Flachmaterialstücks hat, dadurch gekennzeichnet , daß die Zwischenlage (2) in der Mitte von zwei voneinander abgewandten Kanten (27) ait je einem rechteekigej^Auiscfefcltt (19) versehen ist, und daß mindestens eine Flacheeite (21) der Zwischenlage an den beiden anderen, voneiaander angewandtem Kanten (28) je eine Abschrägung (20) aufweist.
  2. 2. Zwischenlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage aus einen Werkstoff besteht, der eine Härte von mindestens 80 internationalen Gummihärtegraden aufweist.
  3. 3. Zwischenlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch, gekennzeichnet , daß die von der genannten" einen Flachseite (21) abgewandte Flacheeite (22) mit Aussparungen (23) versehen ist.
  4. 4. Zwischenlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen als sich parallel zu den zuerst genannten, voneinander abgewandten Kanten (27) erstreckende Nuten (23) ausgebildet sind.
  5. 5· Zwischenlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (23) eine rechteckige Querschnittsform haben.
  6. 6. Zwischenlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5f
    dadurch gekennzeichnet , daß die Zwischenlag· (2) an der genannten einen Flachseite (21) im Anschluß
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    an die inneren Begrenzungen der Ausschnitte (19) mit Abschrägungen (24·) versehen ist.
  7. 7. Eine Eisenbahnschiene und eine Befestigungsvorrichtung umfassende Baugruppe mit einer Schienentragkonstruktion, zwei sich von der Schienentragkonstraktion aus nach oben erstreckenden Ansätzen, einer auf der Schienentragkonstruktion angeordneten Zwischenlage, einer auf der Zwischenlage zwischen den Ansätzen angeordneten Eisenbahnschiene und einer Einrichtung, die mit den Ansätzen zusammenarbeitet, um die Schiene niederzuhalten, dadurch gekennzeichnet , daß es sich bei der Zwischenlage (2) um eine Zwischenlage nach einem der Ansprüche bis 6 handelt, daß Teile der Ansätze (ä5) in den Ausschnitten (19) angeordnet sind, daß die genannte eine Flachseite (21) der Zwischenlage nach oben weist, und daß die Anordnung derart ist, daß die Ansätze Bewegungen der Zwischenlage entlang der Schiene verhindern.
  8. 8. Baugruppe nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Abstand zwischen den beiden Ausschnitten (19) der Zwischenlage (2) um nicht mehr als etwa 6,55 mm kleiner ist als der Abstand zwischen den beiden Ansätzen (15)·
  9. 9. Baugruppe nach Anspruch 7 oder 8, bei der die Zwischenlage eine Zwischenlage nach Anspruch 6 ist, bei der zwei langgestreckte Bauteile aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff mit einem allgemein L-förmigen Querschnitt auf entgegengesetzten Seiten der Schiene angeordnet sind, wobei jeweils ein Schenkel jedes dieser Bauteile an der Oberseite des Schienenflansches anliegt, während der andere Schenkel zwischen der betreffenden Außenkante des Schienenflansches und einem der Ansätze liegt, und wobei jedes der beiden Bauteile zwei Vorsprünge besitzt, die sich an voneinander abgewandten Seiten des zugehorxgenAnsatzes vorbei erstrecken, um sich an dem betreffenden Ansatz abzustützen, wenn das betreffende langgestreckte Bauteil bestrebt ist, sich parallel zur
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    Längsachse der Schiene zu "bewegen, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden -Bauteile (4) dadurch in einem Abstand von der Zwischenlage (2) gehalten werden, daß die Zwischenlage die in Anspruch 6 genannten Abschrägungen (24) aufweist.
  10. 10. Baugruppe nach einem der Ansprüche 7 bis 9» dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung, die mit den Ansätzen (13) zusammenarbeitet, um die Schiene niederzuhalten, zwei Klammern bekannter Art aufweist, von denen jede durch Biegen eines Stücks einer Stange aus elastischem Metall so geformt worden ist, daß sie vom einen Ende zum anderen fortschreitend einen ersten Abschnitt (7) aufweist, der einen im wesentlichen geraden Schenkel bildet, in den zugehörigen Ansatz eingetrieben ist und sich im wesentlichen parallel zu der Schiene erstreckt, ferner einen zweiten Abschnitt (17)» einen dritten Abschnitt (9), einen vierten Abschnitt (18) und einen fünften Abschnitt (8), und daß der dritte Abschnitt (9) und der fünfte Abschnitt (8) bei Betrachtung der Baugruppe von oben auf entgegengesetzten Seiten des ersten Abschnitts (7) liegen, wobei sich einer dieser Abschnitte nach unten an dem Schienenflansch (1) auf bekannte Weise abstützt.
    her Patentanwalt:
    409883/0 7 66
DE19732347991 1973-06-21 1973-09-24 Schienenbefestigung Expired DE2347991C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2961373A GB1397032A (en) 1973-06-21 1973-06-21 Pad for positioning under a railway rail and an assembly including the pad
GB2961373 1973-06-21

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2347991A1 true DE2347991A1 (de) 1975-01-16
DE2347991B2 DE2347991B2 (de) 1977-02-24
DE2347991C3 DE2347991C3 (de) 1977-09-29

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4314578A1 (de) * 1993-04-28 1994-11-03 Udo Wirthwein Elastische Schienenunterlage

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4314578A1 (de) * 1993-04-28 1994-11-03 Udo Wirthwein Elastische Schienenunterlage

Also Published As

Publication number Publication date
KE2659A (en) 1976-09-17
DE2347991B2 (de) 1977-02-24
BR7405081D0 (pt) 1975-09-30
GB1397032A (en) 1975-06-11
HK69176A (en) 1976-11-12
SU587875A3 (ru) 1978-01-05
IT1015267B (it) 1977-05-10
MY7700007A (en) 1977-12-31
ES427537A1 (es) 1976-08-01
CA1000674A (en) 1976-11-30
ZA743688B (en) 1975-06-25
US3920183A (en) 1975-11-18
AU7030974A (en) 1976-01-08

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Legal Events

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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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