DE2347007A1 - Kraftschluessige verbindung von vorgefertigten betonbauteilen - Google Patents
Kraftschluessige verbindung von vorgefertigten betonbauteilenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/02—Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements
- E04B1/04—Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements the elements consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material
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Description
EIKENBERG & ERÜMMERSTEDT
Prof. Dr. - Ing. ¥. Zerna 881/12
Dr. - Ing. B. Kotulla
- Kraftsehlüssige Verbindung von vorge- .
fertigten Betonbauteilen
Die Erfindung betrifft eine kraftschlüssige Verbindung ->on vorgefertigten Betonbäuteilen, insbesondere von
llächentragwerken.
Im Bauwesen£ia£ es häufig erforderlich, Betonplatten,
Betonscheiben oder andere vorgefertigte Betonbauteile "kraft Schluss ig miteinander zu verbinden. Ein
wichtiger Anwendungsbereich für solche Verbindungen ist dabei unter anderem die sogenannte "Raumzellen-Bauweise",
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die eine stetig zunehmende Bedeutung besitzt. Bei dieser
Bauweise werden fabrikmäßig hergestellte und ggfs. bereits auch mit vollständiger Innenausrüstung versehene Raumzellen,
verwendet, die am Bau nur noch zu einem fertigen
Bauwerk zusammengesetzt zu werden brauchen.
Bauwerk zusammengesetzt zu werden brauchen.
Bei der fabrikmäßigen Herstellung kann man die
Raumzellen aus einem Stück formen. Günstiger ist es aber, die Raumzellen aus einzelnen ebenen Beton scheiben aufzubauen. Dadurch wird beispielsweise der Einsatz von einfachen
Schalungssystemen für die Einzelscheiben möglich, und außerdem lassen sich bei Verwendung verschiedenartiger Einzelscheiben diverse Typen von Raumzellen aufbauen.
Raumzellen aus einem Stück formen. Günstiger ist es aber, die Raumzellen aus einzelnen ebenen Beton scheiben aufzubauen. Dadurch wird beispielsweise der Einsatz von einfachen
Schalungssystemen für die Einzelscheiben möglich, und außerdem lassen sich bei Verwendung verschiedenartiger Einzelscheiben diverse Typen von Raumzellen aufbauen.
Die Vorteile des Aufbaues der Kaumzellen aus
Einzelscheiben kommen nur dann voll zum Tragen, v/enn eine einfache, billige, schnell herstellbare und sofort wirksame Verbindung für den Verbund der Einzelscheiben zu einer
Raumzelle zur Verfügung steht, denn erst dann ist bei kurzen Montagezeiten eine wirtschaftliche Fließbandfertigung möglich. In diesem Punkt sind die bisher bekannten Verbindungen jedoch noch sehr unbefriedigend.
Einzelscheiben kommen nur dann voll zum Tragen, v/enn eine einfache, billige, schnell herstellbare und sofort wirksame Verbindung für den Verbund der Einzelscheiben zu einer
Raumzelle zur Verfügung steht, denn erst dann ist bei kurzen Montagezeiten eine wirtschaftliche Fließbandfertigung möglich. In diesem Punkt sind die bisher bekannten Verbindungen jedoch noch sehr unbefriedigend.
Die bislang bekannten Verbindungen von vorgefertigten Betonbauteilen, wie sie auch bei Raumzellen verwendet
werden, bestehen in einem Ausbetonieren der Fugen oder in einem Verschweißen bzw. einem Verschrauben von Anschlußteilen,
die im Fugenbereich der Bauteile angeordnet sind. Diese Verbindungen erfüllen zwar die Forderung der Kraftschlüssigkeit,
da sie zugdruck- und schubfest sind, sie sind andererseits jedoch, zu zeit- und kostenaufwendig und aus-
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führungstechnisch zu umständlich. Beispielsweise muß bei
dem Ausbetonieren bis zur ausreichenden Erhärtung des Eugenbetons gewartet, bei dem Verschweißen qualifiziertes Personal
eingesetzt sowie eine schlechte Kontrollmöglichkeit in Kauf genommen und bei dem Verschrauben häufig eine' Reinigung
und Nachrichtung der Anschlußteile ausgeführt werden, da diese während der Herstellung der Betonbauteile verschmutzen
und sich verlagern können.
Es besteht somit ein Bedarf für eine kraftschlüssige Verbindung von Betonbauteilen, die einfach, billig, schnell
herstellbar und auch sofort wirksam ist. Eine solche Verbindung soll mit der Erfindung geschaffen werden.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäS dadurch erreicht,
daß in den einander zugekehrten Fugenflächen der zu verbindenden
Betonbauteile sich mit ihren Öffnungen gegenüberliegende Ankersc.hienen angebracht sind und daß ein stabförtniger
Doppelanker vorgesehen ist, der mit zwei entgegengesetzt weisenden Ankerprofilen versehen und mit diesen in
die sich gegenüberliegenden Ankerschienen einschiebbar ist.
Der Begriff."Ankerschienen" umfaßt alle Schienen mit
einem einseitig offenen Hohlprofil, bei denen die Öffnungsbreite geringer ist als die lichte Profilinnenbreite, also
beispielsweise ein Trapezprofil, ein C-Profil oder dergleichen. Derartige Ankerschienen sind bereits in verschiedenen Ausführungsformen
bekannt, sie werden an Wand- und Deckenflächen angebracht und dienen zur Befestigung z.B.von Konsolen,Halterung®
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oder anderen Einrichtungen an diesen Flächen. Dazu werden .Ankerschrauben verwendet, deren Kopf so in die Ankerschienen
eingreift, daß die Ankerschrauben "bei Zugbelastung in den Ankerschienen
gehalten sind.
Die bei der Erfindung verwendeten Ankerschienen sind im Prinzip den bekannten Ankerschienen gleich. Sie dienen
jedoch nunmehr zur Verbindung zweier Betonbauteile miteinander, haben also nunmehr eine baukonstruktive Funktion und müssen deshalb
entsprechend kraftaufnähmefähig ausgebildet sein. Außerdem
werden sie auch nicht mehr" zusammen mit Ankerschrauben verwendet.
Stattdessen ist ein stabförmiger Doppelanker mit zwei
entgegengesetzt weisenden . Ankerprofilen versehen. Unter einem "Ankerprofil" ist dabei allgemein jedes Profil zu verstehen,
welches mit dem Hohlprofil der Ankerschienen zum Singriff gebracht
werden kann, also z.B. ein Trapezprofil, ein T-Profil oder
dergleichen.
Die erfindungsgemäße Verbindung zweier Betonbauteile
wird nun dadurch hergestellt, daß zunächst die beiden
Betonbauteile in ihre richtige Relativlage zueinander gebracht
werden, in der die in den Fugenbereichen angebrachten Ankersohienen
sich mit ihren Öffnungen genau gegenüberliegen. Dann
wird der stabförmige Doppelanker von der Seite her in die gegenüberliegenden Ankerschienen eingeschoben. Danach ist die Verbindung
praktisch fertig, sie ist sofort druck-, zug- und schubfest und hat damit sofort ihre konstruktive Wirksamkeit. Allenfalls
ist es noch erforderlich, zwecks Korrosionsschutz die in
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den Ankerschienen und im Doppelanker (welcher aus Kostengründen
wohl immer ein Hohlprofil sein wird) verbliebenen Hohlräume mit einem Fugenmörtel.zu verfüllen, dem aber normalerweise
keine konstruktive Bedeutung zukommt.
Der Vorschlag der Erfindung führt somit zu einer Verbindung, die einfach, billig und in der Ausführung anspruchslos
ist, die mit einem außerordentlich geringen Zeitaufwand unabhängig von der Witterung -auch von weniger
qualifiziertem Personal hergestellt werden kann, die gegen Verschmutzungen unempfindlich ist und stets eine einwandfreie
Ausführung gewährleistet und die sich auch übersichtlich kontrollieren läßt. Damit erfüllt die erfindungsgemäße
Verbindung in idealer Weise alle Voraussetzungen für eine moderne
Fließbandtechnik, wie sie bei der Raumzellen-Herstellung angestrebt wird. Sie ist aber natürlich nicht nur dafür geeignet,
sondern kann universell überall dort eingesetzt werden, wo zwei Betonbauteile kraftschlüssig miteinander zu
verbinden sind.
Die in den Fugenflächen der zu verbindenden Betonbauteile angebrachten Ankerschienen können grundsätzlich
an sich unterschiedlich ausgebildet sein. Das bringt normalerweise
aber keine zusätzlichen Vorteile mehr und bedingt andererseits einen höheren Aufwand in der Lagerhaltung für.
die Verbindungsteile (also die Ankerschienen und die Doppelanker-Stäbe)
sowie eine geringere Flexibilität in der Auswahl der zu verbindenden Betonbauteile. Deshalb sind bevorzugt
alle Ankerschienen stets gleich beschaffen, und entsprechend sind dann auch die entgegengesetzt zueinander wei-
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senden Ankerprofile der Doppe lanker-Stäbe genau spie gel symmetrisch
ausgebildet. Dadurch werden optimale Kostenvorteile in
der Lagerhaltung realisiert, eine voHe Flexibilität in der
Auswahl der zu verbindenden Betonbauteile gewährleistet und
auch eine besonders einfache Handhabung bei der Ausführung der
Verbindung sichergestellt.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Verbindung ohne Mehraufwand dem jeweiligen Bedarf entsprechend
als Punktlager oder als Linienlager ausgebildet werden kann, indem entweder kurze Doppelanker-Stäbe als Punktlager oder
lange Stäbe als Linienlager in die Ankersohienen eingeschoben werden. Außerdem gibt es auch praktisch keinen Abfall an Verbindungsteilen,
da "bei einem Linienlager ebensogut mehrere nebe neinander liegende kurze Stababschnitte anstelle eines langen
Stabes verwendet werden können.
Als Material für die Verbindungsteile komnt bevorzugt
Stahl in Präge, welcher auch noch den Vorteil hat, daß er der Verbindung eine beschränkte elastische Bewegungsmöglichkeit
gibt, wie sie mitunter erwünscht ist. Wenn der Stahl korrosionsgeschützt ist (z.B. feuerverzinktes Stahlblech) oder
die Hohlräume ordnungsgemäß mit Fugenmittel verfüllt sind, ist eine dauerhafte Beständigkeit der Verbindung ohne besondere
Unterhaltungsmaßnahmen gegeben. Es ist aber auch ein anderer
Werkstoff, z.B. ein Kunststoff, verwendbar, wenn bei diesem die notwendigen Festigkeitseigenschaften auf Dauer gewährleistet
sind.
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Bevorzugt sind die Anker.prof ile an den Doppelanker-Stäben
so ausgebildet, daß sich ein im wesentlichen formschlüssiger
Eingriff dieser Profile in die Ankerschienen ergibt. Dabei haben sich Trapezprofile für die Ankerschienen und .
entsprechende Trapezprofile oder Dreieckprofile für die Ankerprofile
der Doppelanker-Stäbe als besonders zweckmäßig erwiesen, da diese Profile mit ihren Schrägflächen einen gewissen Toleranz-Ausgleich
zulassen. Zahlreiche andere Typen von Profilen sind Oedoch ebenfalls geeignet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei stellen dar:
Pig. 1 schematisch im Querschnitt eine Aus
führungsform der erfindungsgemäßen Verbindung
Pig. 2 bis 5 abgewandelte Ausführungsformen in
einer der Pig. 1 gleichen Darstellung, aber etwas kleinerem Maßstab.
Bei der Ausführungsform gemäß Pig. 1 sind in die Pugenflachen 6 und 61 der miteinander zu verbindenden, in diesem
Pail als Scheiben ausgebildeten Betonbauteile 5 und 51 jeweils
Ankerschienen 1 und 1' mit Trapezprofil eingelassen. Diese
Ankerschienen können, was nicht weiter dargestellt ist, durch übliche Maueranker gesichert oder, falls die Betonbauteile
armiert sind, zusätzlich mit der Armierung verbunden sein, so daß
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ihr sicherer und fester Sitz gewährleistet ist. Bei der Betonierung
der Betonbauteile 5 und 5' können die Ankerschienen
1 und 1' ggfs. durch eingelegte Schaumgummistreifen'gegen eine
,übermäßige Verschmutzung geschützt sein.
Ii· die Hohlräume der Ankerschienen 1 und 1 ' wird,
nachdem die Bauteile 5 und 51 in die richtige Relativlage zueinander
gebracht sind, ein stabförmiger Doppelanker 2 von der
Seite her eingeschoben. Dieser Doppelanker hat ein spie ge I-symmetrisches
Doppeltrapez-Profil, das sich sehr einfach aus
einem Vierkant-Profilstab herstellen läßt und bei dem die beiden
Trapeze die Ankerprofile 7 und 7' im Sinne ' der Erfindung bilden. Die Ankerprofile 7 und 71 passen sich im wesentlichen formschlüssig
in die Hohlräume der Ankerschienen 1 und 11 ein, so
:daß sofort nach dem Einschieben des Doppelankers 2 eine kraftjschlüssige,
d.h. zug-, druck- und schubfeste Verbindung zwischen den Betonbauteilen 5 und 51 gegeben ist.
[ Um die Eckbereiche der Betonbauteile 5 und 5f im
'Fugengebiet nicht der Gefahr einer Beschädigung auszusetzen,
I werden diese vor dem Einbringen des Doppelankers 2 zweckmäßig j mit elastischen Einlagen 3 z.B. in Form eines Schlauches aus
:Gummi oder einem elastischen Kunststoff versehen. Diese Ein-
! lagen 3 verbleiben dabei in den Fugen und übernehmen nach Fertigstellung
der Verbindung die Diohtungsfunktion im bauphysikaliohen
Sinne. Es ist dann also nicht mehr nötig, die Fugen auszumörteln.
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Bei Verwendung von nicht korrosionsgeschütztem Stahl muß der Hohlraum des Doppelankers 2.mit einem Verpressmörtel
4 gefüllt werden, was aber keine besonderen Schwierigkeiten macht und vor allem auch die Schnelligkeit der Ausführung
der Verbindung nicht beeinträchtigt, denn die Verbindung ist bereits nach dem Einschieben des Doppelankers 2 voll wirksam
und dem Verpressmörtel 4 kommt keine konstruktive Bedeutung
zu-.
Die Ausführungsformen der Pig.2 bis 5 entsprechen
in Aufbau und !Funktion der Ausführungsform der Pig. Es sind deshalb in diesen- Figuren die gleichen Bezugs ze lohen
verwendet und lediglioh die in der Formgestaltung etwa abweichenden
Teile mit den zusätzlichen Indizes a (Pig. 2), b (Pig. 3), e (Pig. 4) bzw. d (Pig. 5) gekennzeichnet.
In der Ausführungsform der Pig. 2 sind wiederum trapezförmige Ankerschienen 1 und 1' vorhanden, der Doppelanker
2a ist jedoch diesmal ein abgekantetes Z-Profil, welches einem Doppeldreieok-Profil ähnlich ist. In der Ausführungsform der
Pig. 4 sind Λ ie Ankerschienen 1c und 1c1 als nach innen abgekantete
C-Profile ausgebildet, die mit einem Doppelanker 2c ■ in Form eines Doppeldreieok-Profils zusammenwirken. Natürlich
lassen sich aber auch der Doppelanker 2a bei Pig. 4 und der Doppelanker 2o bei Fig. 2 verwenden. In jedem Fall sind die
Ausführungsformen gemäß Fig. 2 und 4 der Ausführungsform der Fig. 1 in der Wirkung gleich.
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- ίο -
In der Ausführungsform der Pig. 5 sind die Anke rs oh. ie nen 1"b und. 1b· geschlitzte und.leicht aufgebogene
Rundprofile, die mit einem entsprechenden Doppelanker 2b in
Form eines DoppeIrund-Profilstatoes zusammenwirken. Der Doppelanker
2b läßt sich dabei leicht 25.B. durch Eindrücken eines
Rundprofiles herstellen. Die Ausführungsform der Pig. 3 ist im Vergleich zu den anderen Ausführungsformen gegen Schubkräfte
in begrenztem Umfang nachgiebig, was mitunter von Vorteil sein kann.
■ Die Ausführungsform der Pig. 5 zeichnet sich durch
Verwendung eines Doppelankere 2d von besonders geringem Materialaufwand
aus. Der Doppelanker 2d hat I-Profil, dessen Plansche
die Ankerprofile 7d und 7d! bilden, und greift in c-förmig
profilierte Ankersohienen 1d und 1d' ein. Im Pail der Pig. 5
!kann es gesohehen, daß der Verpressmörtel 4 in gewissem Ausmaß
,auch eine konstruktive Bedeutung hat, d.h. mit zur Kräfte über-
;tragung herangezogen wird. Dadurch kann sich die Zeit bis zur
vollen Wirksamkeit der Verbindung um die (im allgemeinen nicht
isehr lange) Abbinde ze it des Verpressmörtels verlängern, was
[jedoch in manchen Fällen hingenommen werden kann und auch durch die Tatsaohe kompensiert wird, daß die Doppelanker 2d besonders
kostengünstig sind.
ι Die Pig. 1 bis 5 zeigen jeweils eine Eckverbindung.
JAuf gleiohe Weise lassen sich aber auch Stirnverbindungen oder
!andere Verbindungen herstellen. Im übrigen hängt es von dem je-
! 609813/0208
weiligen Anwendungsfall a"b, welche der. dargestellten Ausführungsformen
"bzw. ob eine, der zahlreichen weiteren, nicht dargestellten
Möglichkeiten gewählt wird. In den meisten Fällen
wird voraussichtlich die Ausführungsform der Pig. 1 in der Praxis die "bevorzugte Ausführungsform "bilden.
- Patentansprüche -
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Claims (1)
- Patentansprüche1 J KraftSchlussige Verbindung von vorgefertigten Betonbauteilen, dadurch gekennzeichnet, daß in den einander zugekehrten Pugenflächen (6, 6') der zu verbindenden Betonbauteile (5, 5') sich mit ihren Öffnungen gegenüberliegende Ankerschienen (1, 1') angebracht sind und daß ein stabförmiger Doppelanker (2) vorgesehen ist, der mit zwei entgegengesetzt^weisenden Ankerprofilen (7, 71) versehen und mit diesen in die sich gegenüberliegenden Ankersohienen einsohiebbar ist..2. Kraftschlüssige Verbindung von vorgefertigten Betonbauteilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiohnet, daß der Doppelanker (2) im wesentlichen formschlüssig mit seinen beiden Ankerprofilen (7, 7') in die Ankerschienen (1, 1') eingreift.3. Kraftschlüssige Verbindung von vorgefertigten Betonbauteilen, naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den •Ankerschienen (1, 1') und dem.Doppe!anker (2) verbleibenden Hohlräume mit einem Verpressmörtel (4) gefüllt sind.j4. KraftSchlussige Verbindung von vorgefertigten Betonbauteilen jnach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, Idaß die Fugenbereiche seitlich des Doppelankers (2) durch elastische Einlagen (3)' geschützt und abgedichtet sind.KEE/bk 509813/0208
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732347007 DE2347007A1 (de) | 1973-09-14 | 1973-09-14 | Kraftschluessige verbindung von vorgefertigten betonbauteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732347007 DE2347007A1 (de) | 1973-09-14 | 1973-09-14 | Kraftschluessige verbindung von vorgefertigten betonbauteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2347007A1 true DE2347007A1 (de) | 1975-03-27 |
Family
ID=5892985
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732347007 Pending DE2347007A1 (de) | 1973-09-14 | 1973-09-14 | Kraftschluessige verbindung von vorgefertigten betonbauteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2347007A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023215084A1 (en) * | 2022-05-06 | 2023-11-09 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Tilt wall comprising a dual gasket assembly |
| WO2023215086A1 (en) * | 2022-05-06 | 2023-11-09 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Processes for making a tilt wall comprising a dual gasket assembly |
| US12410612B2 (en) | 2022-05-06 | 2025-09-09 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Wall panel module comprising dual gasket assembly |
| US12435507B2 (en) | 2022-05-06 | 2025-10-07 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Water drainage duct for dual gasket assembly |
-
1973
- 1973-09-14 DE DE19732347007 patent/DE2347007A1/de active Pending
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023215084A1 (en) * | 2022-05-06 | 2023-11-09 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Tilt wall comprising a dual gasket assembly |
| WO2023215086A1 (en) * | 2022-05-06 | 2023-11-09 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Processes for making a tilt wall comprising a dual gasket assembly |
| US12331516B2 (en) | 2022-05-06 | 2025-06-17 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Process for making a tilt wall comprising a dual gasket assembly |
| US12338620B2 (en) | 2022-05-06 | 2025-06-24 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Tilt wall comprising a dual gasket assembly |
| US12410612B2 (en) | 2022-05-06 | 2025-09-09 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Wall panel module comprising dual gasket assembly |
| US12435507B2 (en) | 2022-05-06 | 2025-10-07 | Ddp Specialty Electronic Materials Us, Llc | Water drainage duct for dual gasket assembly |
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