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DE2345968A1 - Nahrungsmittel und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Nahrungsmittel und verfahren zu seiner herstellung

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Publication number
DE2345968A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
product
fat
meal
mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19732345968
Other languages
English (en)
Inventor
Gregory Noel Warren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Uncle Bens of Australia Pty Ltd
Original Assignee
Uncle Bens of Australia Pty Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Uncle Bens of Australia Pty Ltd filed Critical Uncle Bens of Australia Pty Ltd
Publication of DE2345968A1 publication Critical patent/DE2345968A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Description

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Uncle Ben's of Australia Pty. Ltd. Box 153 P.O.
Wodonga, Victoria 3 690* Australien
Nahrungsmittel und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Nahrungsmittel:und dessen Herstellung. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein weiches Nahrungsmittel, das sich besonders zur Verwendung als Tiernahrung, vor allem für Hunde und Katzen eignet; allerdings kann das erfindungsgemässe Nahrungsmittel eine Zusammensetzung erhalten, die es auch zur Verwendung in der menschlichen Ernährung geeignet macht. Dieses Nahrungsmittel zeichnet sich durch seine weiche, fleischartige Beschaffenheit und dadurch aus, daß es gelagert werden kann, ohne zuvor sterilisiert und ohne in hermetisch verschlossenen Behältern aufbewahrt werden zu müssen.
Die zur Zeit verfügbaren Tiernahrungsmittel, die als
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Telegr.-Adr.: ELPATENT — Augsburg Postscheckkonto München 8Ä5I0 Deutsche Bank AG Augsburg Kto.-Nr. 08/34
Banfcteifzahi 720 700 01
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Hunde- und Katzennahrung auf dem Markt sind, lassen f sich in drei unterschiedliche Gruppen einteilen:
1) Nahrungsmittel in Dosen - diese Produkte bestehen aus Fleisch oder Mischungen aus Fleisch und Getreideerzeugnissen, die durch Erhitzungssterilisation in hermetisch verschlossenen Behältern konserviert werden. Der Feuchtigkeitsgehalt dieser Produkte liegt gewöhnlich bei etwa 70 bis 80 %.
) Trockene oder halbtrockene Nahrungsmittel - diese Produkte bestehen aus Gemischen von Fleisch und/oder Fleischmehl und Getreideerzeugnissen und weisen einen Feuchtigkeitsgehalt auf, der so niedrig ist, daß das Produkt vor Verderb geschützt ist. Im allgemeinen liegt der Wassergehalt unter 12 %, es können aber bis zu 16 % verwendet werden, wenn Kaliumsorbat oder ein anderes pilzhemmendes Agens beigefügt wird. Wegen des geringen Feuchtigkeitsgehalts sind diese Produkte im allgemeinen hart und spröde.
3) Halbfeuchte oder weichfeuchte Produkte - diese Produkte bestehen aus Mischungen von Fleisch, Proteinmehlen und Getreideerzeugnissen; sie zeichnen sich durch ihre auf einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 25 und 45 % zurückzuführende weichfeuchte Beschaffenheit aus. Die Konservierung erfolgt durch gelöste Stoffe (Glykole, Zucker und mehrwertige Alkohole), die die Reaktionsfähigkeit des Wassers herabsetzen, und durch Kaliumsorbat oder sonstige Konservierungsmittel.
Von diesen Gruppen werden die eingedösten Nahrungsmittel im allgemeinen von den Tieren gern genommen, weil sie eine natürliche feuchte Konsistenz und einen hohen Fleischgehalt
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haben. Der hohe Feuchtigkeitsgehalt dieser Produkte macht es aber erforderlich, sie in hermetisch verschließbaren Behältern, etwa in Dosen oder in sterilisierbaren flexiblen Verpackungen, durch Erhitzen zu sterilisieren. Wegen des Raumbedarfs dieser Nahrungsmittel, die häufig 75 bis,80 % Wasser enthalten, ist das Verpacken im allgemeinen kostspieliger als beispielsweise bei trockenen oder halbtrockenen Produkten.
Die trockenen oder halbtrockenen Nahrungsmittel haben in den meisten Fällen wegen ihres geringen Feuchtigkeitsgehalts hohen Kaloriengehalt und können ein hinsichtlich seines Nährstoffgehalts ausgeglichenes Tierfuttermittel bilden. Ihre Lagerfähigkeit ist wegen des niedrigen Feuchtigkeitsgehalts· ausreichend, und man kann Papier, Karton oder sonstige billige Verpackungsbehälter verwenden oder sie sogar als Schüttgut transportieren.
Andererseits werden Produkte von trocken-harter Beschaffenheit von den Tieren.nur ungern angenommen, vor allem wenn es sich um Katzennahrung handelt und viele Haustierhalter lehnen diese Methode zur Fütterung ihrer Haustiere ab, weil das Futter keinerlei Ähnlichkeit mit einer fleischhaltigen Tiernahrung aufweist. Es ist an sich bekannt, daß durch Hinzufügen eines Fleischbreis,.der an der Aussenseite einer auf Getreidegrundlage hergestellten, trockenen Tiernahrung nach vorhergehender Hitzekoagulation und Viasserentzug anhaftet, die Nahrung von den Tieren eher angenommen wird. Aber wenn auch die auf diese bekannte Weise hergestellte Nahrung lieber genommen wird, so behält das Produkt doch seine harte Beschaffenheit, und offensichtlich würde eine Nahrung von äusserlich weicherer Beschaffenheit noch lieber genommen werden.
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— If —
Im Vergleich zu anderen Arten von Tiernahrungsmitteln bieten die halbfeuchten oder schwachfeuchten Nahrungsmittel·- den Vorteil einer fleischartigen Beschaffenheit und eines hohen Kaloriengehalts; ferner brauchen sie zur Konservierung nicht in verschlossenen Verpackungen sterilisiert zu werden. Die Nahrung wird von den Tieren leichter angenommen als trockenes Futter und die nährenden Bestandteile des Futters bestehen aus Fleisch, Fleischmehlen und Getreideprodukten, vermischt mit soviel Wasser, daß die gewünschte Beschaffenheit erzielt wird. Zucker, Propylenglykol und mehrwertige Alkohole werden hinzugefügt, um die Reaktionsfähigkeit des Wassers unter 0,88 % zu bringen, so daß eine Bakterienvermehrung nicht stattfinden kann, während ein piIzhemmendes Agens einen notwendigen Bestandteil darstellt, um das Wachstum von Hefen und Schimmelpilzen zu unterbinden. Die Konservierungsmittel werden jedoch von vielen Tierärzten und Tierernährungswissenschaftlern als in der Nahrung unerwünscht angesehen, weil Erkrankungsfälle festgestellt und diesen Bestandteilen zugeschrieben worden sind. Als weiterer Nachteil ist die Notwendigkeit einer feuchtigkeitsdichten Verpackung anzusehen, damit ein Austrocknen des Produkts während der Lagerung vermieden wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Nahrungsmittel zu entwickeln, das die Vorteile der Gruppe mit geringem Feuchtigkeitsgehalt aufweist und die weich-fleischige Beschaffenheit besitzt, die von dem Tier wie von dem Haustierhalter begehrt wird.
Gemäß der Erfindung wird hierfür ein Nahrungsmittel vorgeschlagen, das von plastischer Konsistenz ist und insbesondere proteinhaltiges Tiermehl enthält, dessen Teilchen überwiegend Weniger als 100 η groß sind, das in einem
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Öl- oder Fetträger als Dispersionsmittel suspendiert ist, wobei der Gesamt-Öl- oder Fettgehalt zwischen 10 und 60 % des Gesamtgewichts des Produkts ausmacht und der Feuchtigkeitsgehalt des Produkts weniger als 20 Gew.% beträgt.
Mit der Erfindung wird ausserdem ein Verfahren zum Herstellen eines Nahrungsmittels von plastischer Konsistenz angegeben; nach diesem Verfahren wird ein Gemisch aus einem proteinhaltigen Tiermehl und einem Öl- oder Fetträger, dessen Gesamt-Öl- oder Fettgehalt zwischen 10 und 60 Gew.% des Gemisches ausmacht, hergestellt und wird dann die Teilchengrösse des festen Bestandteils des Gemischs so weit herabgesetzt, daß die meisten Teilchen höchstens 100 ,u groß sind, und danach wird das Gemisch durchgearbeitet, bis dasöl oder Fett als Dispersionsmittel in dem Gemisch wirkt.
Das erfindungsgemäße Nahrungsmittel kann aber auch so her- . gestellt werden, daß zunächst die Größte der festen Bestandteile des Gemischs so lange verringert wird, bis die meisten Teilchen noch höchstens 100 ,u groß sind, und daß dann das derart behandelte Tiermehl mit dem öl- oder Fetträger in solchen Anteilen vermischt wird, daß der Gesamtgehalt von öl oder Fett im Endprodukt zwischen 10 und 60 Gew.% beträgt.
Das erfindungsgemässe Nahrungsmittel hat eine weiche, schmiegsame oder plastische Konsistenz j und bei einer Ausführungsform läßt sich das Produkt zu Stücken von für den Verkauf gewünschten Formen und Abmessungen formen. Wegen seiner plastischen Beschaffenheit wird das Produkt von den Tieren leichter angenommen als die bekannten trockenen oder halbtrockenen Futtermittel, und ferner kann es wegen seines niedrigen Feuchtigkeitsgehalts, der mit dem Wassergehalt eines trockenen oder halbtrockenen Nahrungsmittels vergleich-
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bar ist, in jeder Art billigen Packmittels verpackt werden, das für die Trockenfutter verwendet wird. Somit sind die teureren feuchtigkeitsdichten oder hermetisch verschlossenen Behälter, die für die bekannten, halbfeuchten oder eingedösten Nahrungsmittelsorten erforderlich sind, zum Verpacken des erfindungsgemässen Produkts entbehrlich.
Wegen des niedrigen Feuchtigkeitsgehalts des genannten Produkts brauchen die bei halbfeuchten Nahrungsmitteln erforderlichen Bestandteile zur Herabsetzung der Reaktionsfähigkeit des Wassers und Verhinderung des Hefe- und Schimmelwachstums nicht hinzugefügt zu werden. Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Gesichtspunkt der Erfindung im Hinblick auf die erwähnten Einwände gegen die Zugabe von Konservierungsmitteln.
Schließlich sind auch Pasteurisierung, Sterilisierung oder Aufbewahrung bei niedriger Temperatur nicht erforderlich, und das Produkt erleidet keinen Schaden durch Verderb oder Austrocknung, wenn es der Luft ausgesetzt wird; es ist vielmehr für unbegrenzte Zeit beständig.
In einer besonders wichtigen, abgewandelten Ausführungsform kann das Nahrungsmittelprodukt gemäß der Erfindung als Oberzug oder Teil eines Oberzugs für ein trockenes Nahrungsmittel verwendet werden. Bei dieser Ausführung sieht die Erfindung ein Nahrungsmittel mit einer Kernmasse aus mehligem und/oder proteinhaltigem Material vor, das in geeigneter Weise verarbeitet ist und ein Stück oder Stücke der verlangten Form aufweist, wobei diese Kernmasse von einer zähklebrigen Deckschicht beträchtlicher Stärke aus einem weichen oder plastischen Material umgeben ist, das ais einem Produkt besteht oder ein Produkt enthält, das
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feinkörniges proteinhaltiges Tiermehl aufweist, wdbei die meisten Teilchen nicht grosser als 100 ^u sind, suspendiert in einem öl- oder Fetträger als Dispersionsmittel, bei einem Gesamtöl- oder Fettgehalt zwischen 10 und 60 Gew.%, bezogen auf das Produkt, und einem Feuchtigkeitsgehalt des Produkts von weniger als 20 Gew.%.
Das erfindungsgemäß hergestellte Produkt wird von Tieren gern genommen, es erfordert aber wegen des geringen Feuchtigkeitsgehalts der Deckschicht, der mit dem Feuchtigkeitsgehalt von trockenen- oder halbtrockenen Nahrungsmitteln vergleichbar ist, keinen Viasserentzug, keine Lagerung unter Kühlraumverhältnissen und keine Verpackung in hermetisch dichten Behältern zum Vermeiden von Austrocknung. Ferner brauchen keine Bestandteile hinzugefügt zu werden» die bei den bekannten halbfeuchten Nahrungsmittelarten gleicher Beschaffenheit erforderlich sind, um die Reaktionsfähigkeit des Wassers herabzusetzer und das Wachsen von Hefen und Schimmel zu verhindern.
Die Deckschicht, in die die Kernmasse eingeschlossen ist, kann aus Bestandteilen zusammengesetzt sein, die so gewählt werden, daß optimaler Geruch, fleischartige Konsistenz und Erscheinung erreicht werden; diese Schicht wird in beträchtlicher Stärke gleichmässig auf die Oberfläche der Kernmasse aufgetragen.
Die Kernmasse kann aus vielerlei Arten verhältnismässig billiger Substanzen hergestellt werden, die den verlangten Nährwert besitzen, vorzugsweise aus einer Mischung von proteinhaltigen und mehligen. Substanzen, beispielsweise Getreideprodukten, Ölsaaten, Fleisch- oder Fischmehlen und anderen bei derartigen Produkten üblichen Substanzen.
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Die Substanzen können durch Kaltpressen oder beliebige andere Expansionsverfahren verbunden und in die gesuchte Form gebracht werden, wobei die Stärkebestandteile gelatiniert werden und beim Druckpressen erhalten sie die gewünschte Form und Größe.
Die Kernmasse kann auch aus einem plastisch gemachten Gemisch von proteinhaltigem Mehl, Getreideprodukten und Ölen und/oder Fetten hergestellt werden, die durch Extrudieren in die gewünschte Form und Größe gebracht werden können.
Weiter wird mit dieser Anwendung auch ein Verfahren zum Herstellen eines der oben definierten Produkte angegeben. Hierbei wird das Überzugsmaterial so behandelt, daß es flüssig oder fließfähig wird, beispielsweise durch Erwärmen, und in flüssigem oder fließfähigem Zustand wird es als Schicht auf die Oberfläche der Kernmasse gebracht, z.B. durch Tauchen, Umwälzen, Besprühen od. dgl.. Wenn das BeSchichtungsmaterial erwärmt worden war, wird es nach dem Beschichtungsvorgang abgekühlt, vorzugsweise auf Raumtemperatur.
Das derart hergestellte Produkt weist nicht die Fehler auf, die bei Nahrungsmitteln anzutreffen sind, die mit den üblichen geschmacksverbessernden Sprays oder auf ähnliche Weise behandelt worden sind, wobei wegen der Dünne der aufgebrachten Schicht die Kernmasse von dem Tier durch Sinneswahrnehmungen entdeckt werden konnte; aber auch die Nachteile der Fleischsaft bildenden beschichteten Erzeugnisse treten nicht auf, wobei im Gebrauch die Kernmasse freiliegt, weil das Wasser bei der Bildung des Fleischsafts auf die Beschichtung auslaugend wirkt.
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Ein weiteres Merkmal des erfindungsgemäs.sen Produkts besteht darin, daß die Deckschicht den Anstrengungen der Hunde, Katzen und sonstigen Tiere Widerstand leistet, die besser schmeckenden Teile eines Futtermittelgemischs herauszuholen und zu fressen, während der Rest liegengelassen wird.
Das erfindungsgemässe Nahrungsmittel in dem Überzug des Produkts nach der obigen Ausführungsform wird natürlich nach den obenbeschriebenen Methoden hergestellt.
Der proteinhaltige Tiermehlbestandteil des erfindungsgemässen Nahrungsmittels kann folgende Substanzen enthalten: Fleischmehl, Fleisch und Knochenmehl, Blutmehl und eingedicktes Fleisch-Gelöstes; ebenso Geflügelmehl, Mehl von Geflügel-Bestandteilen; Fischmehl, Mehl von Fischbestandteilen, eingedickten Fischliquor; oder Eipulver und ähnliche Trockeneiprodukte. Der Öl- oder Fetträger kann aus tierischen Fetten gewonnen werden, etwa aus Rinder-, Schaf-, Schweine-, Geflügel- oder Fischfett, oder aus pflanzlichen Ölen, etwa aus Saatöl, SojabohnenÖl, Sonnenblumenöl, Safran-, Baumwollsaat, Rapssaat- oder Leinöl.
Neben dem proteinhaltigen Tiermehl und dem Öl- oder Fetträger kann das erfindungsgemässe Nahrungsmittel weitere Nährstoffbestandteile enthalten, insbesondere Proteinbestandteile wie Derivate von Körnerfrüchten wie Weizen, Mais, Reis, Sojabohnen, 'navy bean' oder Leinsamen. Die Stärke in diesen Getreidebestandteilen kann gelatiniert * oder in natürlicher Form vorliegen. Neben Salz können weiterhin Zusätze mit hohem Proteingehalt aus Hefe und Milch oder Milcherzeugnissen vorgesehen werden, beispielsweise Kasein, Kaseinnatrium, Co-Präzipitat und Molke.
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Damit das Nahrungsmittel ein vollständiges und hinsichtlich des Nährstoffgehalts ausgeglichenes Futter darstellt, kann man Vitamine und Mineralstoffe und weitere Futterzusatzstoffe hinzugeben, beispielsweise Antioxydantien, Stabilisatoren, Geruchsstoffe, Geruchsmittel-Vorstufen und Geruchsverstärkungssubstanzen. Ausserdem kann das Nahrungsmittel, wie weiter unten im einzelnen beschrieben wird, ein Emulgierungsagens, beispielsweise Lecithin, Mono- oder Di-Glyzeride, Sorbitane und Polysorbate in einem Anteil zwischen 0,05 und 2 Gew.% enthalten'. Als besonders bevorzugtes Emulgierungsagens wird Lecithin in einer Menge zwischen 0,5 und 1,0 Gew.% verwendet *
Da keine wesentlichen Wassermengen zugefügt werden, bewegt sich der Feuchtigkeitsgehalt des Produkts im allgemeinen zwischen 3 und 20 %, ist jedoch abhängig von dem Feuchtigkeitsgehalt der verschiedenen, zur Herstellung des Produkts verwendeten Substanzen. Im allgemeinen wird der Feuchtigkeitsgehalt um 10 bis 12 % des Produkts liegen.
Um das Aussehen des Produkts zu verbessern und dem Verbraucher angenehmer zu machen, kann man einen geeigneten Farbstoff zusetzen. Die meisten wasserlöslichen Farbstoffe sind jedoch zur Erzeugung einer Färbung wegen des Fehlens von zugefügtem Wasser, in dem die Farbstoffe gelöst werden könnten, nicht geeignet.
Der Farbstoff kann auf andere Weise dem Produkt beigefügt werden, etwa indem ein was seriös Ii eher Farbstoff vor dem Trocknungsvorgang bei der Herstellung des proteinhaltigen Mehls eingeführt wird. Entsprechend kann, wenn ein
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gelatinisiertes Mehl von Getreide in das Produkt eingefügt wird, ein wasserlösliches Färbematerial bei der Herstellung dieses Bestandteils mit eingebaut werden. Wasserlösliche Farbstoffe können auch mit dem zerkleinerten Mehl in Form einer Wasser-in-Öl-Emulsion gemischt werden, in die eine, wäßrige Färb lösung mit Hilfe einer geeigneten EmuIgiermaschine in die zugegebenen Öle oder Fette eingebaut wird. Ein speziell formulierter öl- oder fettlöslicher Farbstoff kann dem öl oder Fett vor seinem Einbau in das Nahrungsmittel zugesetzt werden, oder vorzugsweise wird ein dispergierter Farbstoff, etwa ein Lackdye, dem Gemisch der Substanzen hinzugefügt, um brauchbare Färbungen des Endprodukts zu erzielen. Um in noch höherem Maße die fleischähnlichen Eigenschi ten des Produkts hervorzuheben, kann dem zerkleinerten Mehl oder dem plastifizierten Produkt Fasermaterial hinzugefügt werden. Die Faserstoffe können tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein; beispielsweise kann man tierische Proteinfasern, aus pflanzlichem Protein gesponnene Fasern, Zellulosefasern oder aus Polysacchariden gewonnene Fasern verwenden.
Die äussere Erscheinung kann weiter dadurch verbessert werden, daß in das Produkt eingemischt o.der auf seine Aussenseite gefärbte oder ungefärbte einzelne Partikel aufgebracht werden, beispielsweise Sojamehl, Sojabohnenteilchen, Khochenteilchen, proteinhaltige Mehle und Getreidestückchen.
Ein übliches, gemäß der Erfindung hergestelltes Produkt enthält somit hochwertiges Fleisch- und Knochenmehl, einen Getreidebestandteil, etwa 'navy bean'-Mehl, ein mehrfach ungesättigtes Pflanzenöl, beispielsweise Sonnenblumenöl, Vitamine, Mineralsalze, Salz und ein farbgebendes Material.
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Die Verhältnisse von Fleischmehl und Knochenmehl und Mehl von Getreide werden so gesteuert, daß nach der Zugabe von öl der ölanteil im allgemeinen mehr als 10 % und weniger als 20 % beträgt. Der Ölgehalt ist maßgebend für die Erzielung der plastischen Beschaffenheit des Produkts, und die Theologischen Eigenschaften des Produkts, das einen Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 20 % aufweist, können durch die Art und Menge von Öl oder Fett, das in dem Produkt verwendet wird, gesteuert werden.
Wie oben angegeben, besteht die bevorzugte Methode zur Herstellung des Nahrungsmittels gemäß der Erfindung darin, daß die Partikelgrösse des mit dem öl oder Fett vermischten festen Anteils beispielsweise mittels eines Walzentreibers oder eines anderen geeigneten Mahlwerks so weit verkleinert wird, daß die meisten festen Teilchen weniger als 100 .u g?oß sind.
Nach dem Mahlen liegen diese Gemische im allgemeinen in Form trockener Flocken oder trockenen Staubes vor, wobei der Fett- oder ölanteil des Gemischs die diskontinuierliche Phase darstellt.
In dieser Phase kann das Fett durch Bearbeiten des Gemischs und vorzugsweise durch Einarbeiten eines Emulgators, wie z.B. Lecithin, in die Dispergierungsphase umgewandelt werden, so daß eine plastische Masse entsteht. Dieser Arbeitsgang kann chargenweise durch Verwendung einer Walzenmühle, eines Pfleiderer-Mischers oder eines anderen geeigneten Mischers, oder kontinuierlich in einem geeigneten Extruder ausgeführt werden. Der Plastifizierungsvorgang wird durch Zugabe eines geeigneten EmulgierungsmitteIs zu dem Gemisch verbessert, und man kann auch den Fett- oder Ölanteil herabsetzen, der zur Gewinnung eines Produkts von
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plastischer Konsistenz erforderlich ist. Das Emulgierungsmittel macht im allgemeinen 0,05 bis 2 % der Futtermenge aus, hängt aber in hohem Maße von der Art der verwendeten Emulgierungshilfsmittel ab.
Soll das erfindungsgemässe Nahrungsmittelprodukt als Überzugsschicht im Sinne der oben beschriebenen Ausführungsform verwendet werden, kann die Deckschicht auf die Kernmasse nach mehreren verschiedenen Verfahren aufgebracht werden, aber die bevorzugten Verfahren sind das Erwärmen des Überzugsmaterials auf eine so hohe Temperatur, daß das Material fließfähig wird und das Einschliessen der Kernmasse durch Übergießen der Kernmasse mit dem Überzug oder durch Umwälzen der Kernmasse und des erwärmten Überzugsgemischs· Jedes Stück dieses Futterprodukts kann mehr als einen einzelnen Kernmassenkörper enthalten und in jedem Fall ist es wichtig, daß die Überzugsschicht wirklich alle Oberflächenteile des Körpers oder der Körper bedeckt, die die Kernmasse bilden.
Die nachstehend aufgeführten .Beispiele geben einzelne bevorzugte Ansätze für Txernahrungsmxttel wieder, in denen die Prinzipien der vorliegenden Erfindung deutlich werden. Alle Prozentangaben sind, wenn nicht anders vermerkt, als Gew.% zu verstehen.
Beispiel 1
Fleisch- und Knochenmehl 39,5 %
Weizenkleienmehl · 29,0 %
Sonnenblumenöl 29,0 %
Salz 0,5 %
mineralische Anteile und
Vitamine in Mischung 2,0 %
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Alle Bestandteile werden in einem Hobart-Mischer innig vermischt und durch ein Fünfwalzen-Schokolade-Walzwerk geleitet, um die PartikeIgrosse herabzusetzen. Der zum Umwandeln der diskontinuierlichen ÖIphase in die Öl-Dispersionsphase erforderliche Arbeitsgang wurde in einem Hobart-Mischer vorgenommen, worauf die Extrudierung durch eine Hobart-Hackmaschine erfolgt. Das in den plastischen Zustand übergegangene Produkt wurde dann zu Stücken von 4,8 mm (3/16 ") Durchmesser und 12,7 mm (1/2 ") Länge geformt.
Der Öl- und Fettgehalt des Produkts betrug 35 %.
Beispiel 2
Fleisch- und Knochenmehl 34,5 %
Kleie 39,5 %
Sonnenblumenöl 24,2 %
Salz 0,8 %
Vitamine und mineralische
Anteile in Mischung 1,0 %
Während der Herstellung des Fleisch- und Knochenmehls wurden wasserlösliche Färbstoffe beigemischt.
Die Substanzen wurden in einem Stephan-Universalmischer innig vermischt und in einem Fünfwalzen-Schokolade-Walzwerk zerkleinert. Die Öl-Dispersionsphase wurde herbeigeführt, indem die Masse durch einen Eraibanti-Extruder geleitet wurde, und das gebildete plastische Produkt wurde in die gewünschte Form und Grosse gebracht. Der öl- und Fettgehalt des Produkts betrug 29,8 %.
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Beispxel 3 40,0
Fleischmehl 38,0
Kleie 19,5
Safranöl 0,5
Salz Anteile und
mineralische Mischung 1,0
Vitamine in 1,0
Lecithin
Fleischmehl, Kleie, Salz und das Vitamin-Mineralstoff-Geniisch wurden in einem Fünfwalzen-Schokolade-Walzwerk fein gemahlen. Das trockene Gemisch und das Safranöl
(zuzüglich Lecithin) wurden getrennt in einen kontinuierlichen Extruder dosiert, in dem im ersten Abschnitt eine innige Vermischung und Bearbeitung erfolgte; nach dem Auspressen wurden die Stücke zu der gewünschten Größe geschnitten.
Beispiel 4
Fleisch- und Knochenmehl 44,0 %
•Navy bean'-Mehl 44,1 %
Safranöl 10,0 %
Sorbitan 0,5 %
Salz 0,5 %
Vitamine und mineralische
Anteile in Mischung 0,5 %
Lackdyes 0,4 %
Fleisch- und Knochenmehl, 'Navy-bean'-Mehl und Safranöl wurden in einem Pfleiderer-Mischer innig vermischt. Die Partikelgröße wurde in einem Funfwalzen-Schokolade-Walzw&rk
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verringert, und die übrigen Substanzen wurden dem Gemisch dann in einem Pfleiderer-Mischer zugesetzt. Dann wurde das Produkt durch eine Mehrlochplatte 4,8 mm (3/16 ") gepreßt.
Der öl- und Fettgehalt des Produkts betrug 15,1 %.
Beispiel 5
Fleisch- und Knochenmehl M-U,0 %
fNavy bean'-Mehl (in einem Expander ν or gelatiniert und gemahlen) 3 3,0%
Gemahlene Lupinensaat 10,0 %
Schweinefett 5,0 %
Safranöl 5,0 %
Lecithin 1,0 %
Salz ' 0,8 %
Vitamine und mineralische
Anteile in Mischung 1,2 %
Die Substanzen wurden in einem Hobart-Mi siier vermischt, , zu kleinerer Partikelgröße vermählen und in einem Extruder plastifiziert.
Der Fett- und Ölgehalt des Produkts betrug 17,6 %.
Beispiel 6
Fleisch- und Knochenmehl 2 2,7
Fischmehl 20,0
'Navy bean'-Mehl (Bohnen gewässert, geröstet und gemahlen) 4 3,0
Sonnenblumenöl (mit öllösliehen Farbstoffen) 12,0
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Emulgatoren 1,0 %
Salz 0,8 %
Vitamine und mineralische
Anteile in Mischung 0,5 %
Diese Substanzen wurden in einem Hobart-Mischer vermischt, zu kleinerer Partikelgröße vermählen und in einem Extruder plastifiziert.
Der Fett- und Ölgehalt des Produkts betrug 18,2 %.
Beispiel 7
Fleisch- und Knochenmehl 44,3 %
fNavy bean'-Mehl (vorgelatiniert) 40,1 %
Talg 4,0 %
Sonnenblumenöl 10,0 %
Emulgatoren 1,0 %
Salz 0,3 %
Vitamine und mineralische Anteile in Mischung 0,3 %
Die Stärkeanteile der 'Navy bean' wurden gelatinisiert, wasserlösliche Farbstoffe wurden hinzugefügt und das Gemisch wurde vor dem Einführen in die Mischung getrocknet.
Dann wurden die Substanzen in einen Hobart-Mischer gegeben, zu kleinerer Partikelgröße zerkleinert und in einem Extruder plastifiziert, wobei ein Produkt entstand, das einen öl- und Fettgehalt von 19,6 % aufwies .
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Beispiel 8
Oberzugsmaterial
Fleisch- und Knochenmehl 45,0 %
gemahlene 'Navy bean' 3 3,7 %
Talg mit 0,5 % Lecithin 20,0 %
Salz 0,4 %
mineralische Anteile u. Vitamine 0,1 %
Lackdyes 0,8 %
Fleisch- und knochenmehl, die gemahlenen 'Navy bean*, der erwärmte Talg mit 0,5 % Lecithin und das Salz wurden in einem Bandmischer innig miteinander vermischt und durch ein Fünfwalzen-Walzwerk gegeben, um die Par— tikelgröße herabzusetzen. Die Bearbeitung der Fettphase zur Umwandlung aus der diskontinuierlichen in die Dispersionsphase erfolgte in einem Pfleiderer-Miseher»
Kernmassenmaterial
Weizen, gequetscht 40, 4 %
Fleischmehl 15,5 %
Kleie 30,0 %
Magermilchpulver 3,0 %
Salz 1,0 %
Leinsamenmehl 5,1 %
Mais, gequetscht 5,0 %
Die Bestandteile werden innig miteinander vermischt und dann expandiert durch teilweise Gelatinisieren der Getreidestärke unter Wärme und Druck; anschließend Wegnahme des Drucks und Trocknen, so daß ein expandia?- tes, trockenes, lufthaltiges Getreideprodukt entsteht.
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BeschichtungsVorgang
Das Oberzugsmaterial wurde auf 60 C erhitzt und dann mit dem gleichen Gewichtsteil expandiertem Kernmassenmaterial in einer Beschxchtungspfannenmaschxne vermischt und etwa fünf Minuten lang durchmischt. Innerhalb dieser Zeit verteilt sich die Überzugsmaterialmischung gleichmassig über die Oberfläche des Kernmassenmaterials. Das beschichtete Produkt wird dann schnell in Luft auf Raumtemperatur abgekühlt, dabei aber in Bewegung gehalten.
Beispiel 9
Gefärbtes Fleisch- undKnochenmehl 30,5■ %
Bearbeitetes 'Navy bean'-Mehl . 50,0 %
Talg 17,0 %
Salz 0,5 %
mineralische Anteile und
Vitamine in Mischung l»0 %
Lecithin 1,0 %
Das gefärbte Fleisch- und Knochenmehl wurde hergestellt, indem wasserlösliche Farbstoffe während der Herstellung dem Mehl beigefügt wurden.
Die bearbeiteten 'Navy bean' wurden dazu mit Dampf erhitzt (ganze Bohnen), dann getrocknet und anschliessend gemahlen..
Alle "Bestandteile wurden innig miteinander vermischt in einem Pfleiderer-Mischer und dann zu kleineren Teilchen in einem Fünf-Walzen-Walzwerk gemahlen. Anschliessend
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wurde das Fett mittels eines Hobart-Mischers in die Dispersionsphase gebracht.
Kernmassenmaterial
Weizen, gequetscht 40, 4 %
Fleischmehl 10,0 %
Kleide 25,0 %
Salz ' 0,5 %
Mais, gequetscht 14,1 %
Wasser 10,0 %
Die Bestandteile werden innig vermischt, extrudiert und getrocknet.
- solid, chtungs vo rgan g
Das Oberzugsmaterial wurde durch heftiges Mischen in einem Hobart-Miseher auf 600C erhitzt und dann in einer Beschxchtungspfannenmaschine mit dem gepreßten Kernmassenmaterial vermengt. Das beschichtete Produkt wurde an der Luft getrocknet.
Beispiel 10
Fleisch- und Knochenmehl 7 5,0 %
gehärtetes Pflanzenöl (mit
Antioxydantien versetzt) 2 2,0 %
Salz 0,7 %
mineralische Anteile und Vitamine in Mischung 1,0 %
Lackdyes 0,8 %
Emulgatoren 0,5 %
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Das Fleisch- und Knochenmehl und ein Teil (25 %) des gehärteten pflanzlichen Öls wurden in einem Pfleiderer-Mischer innig miteinander vermischt und in einem Fünf-Walzen-Walzwerk auf eine Teilchengröße von weniger als 100 ,u zerkleinert. Die restlichen Bestandteile wurden in einem Pfleiderer-Miseher mit dem zerkleinerten Material vermischt. Dann wurde in dem gleichen Mischer die ölige Phase in die Dispersionsphase umgewandelt.
Kernmassenmaterial
Weizen, gequetscht 50,0 %
Reismehl 14,0 %
Kleie 30,0 %
•Navy bean'-Mehl 5,0 %
Salz 1,0 %
Die Bestandteile wurden innig miteinander vermischt, dann durch teilweise Gelatinisierung der Getreidestärke unter Wärme und Druck expandiert und dann durch plötzliche Druckwegnahme und Trocknen in Heißluft in ein lufthaltiges, trockenes Getreideprodukt umgewandelt.
Das Beschichtungsmaterxal wurde unter gleichzeitigem Erhitzen auf 82°C gemischt. Dann wurde das Kernmassenmaterial mit dem Beschichtungsmaterxal überzogen, indem das trockene Kernmassenmaterial durch einen temperierten Vorhang des Beschxchtungsmaterxals geführt und anschliessend an der Luft getrocknet wurde.
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Beispiel 11
Überzugsmaterial
Fleisch- und Knochenmehl 55,9 %
'Navy bean'-Mehl 20,0 %
Behandelte tierische Fette 22,0 %
Emu Igatoren 0,5 %
Salz 0,8 %
Vitamine und mineralische Anteile 0,8 %
Die Mischung wurde verarbeitet wie gemäß Beispiel
Kernmassenmaterial
gefärbtes Fleisch- und Knochenmehl 25,0 %
'Navy bean'-Mehl 6 4,1 %
Sonnenblumenöl 10,0 %
Antioxydantien 0,1 %
Emulgatoren 0,8 %
Die Bestandteile wurden innig miteinander vermischt, in einemFünf-Walzen-Walzwerk so weit zerkleinert, daß die meisten Teilchen eine Größe von weniger als 100 ,u aufwiesen. Der ölanteil wurde mittels eines Pfleiderer-Mischers in die Dispersionsphase umgewandelt, so daß sich ein plastisches Erzeugnis ergab. Die plastische Masse wurde dann zu der gewünschten Form gepreßt.
BeschichtungsVorgang
Das Überzugsmaterial wurde durch heftiges Mischen in eine fließfähige Masse umgewandelt. Dann wurde das Kern-
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massenmaterial durch Bewegen in einer Beschichtungspfannenmaschine mit dem.Überzugsmaterial umgeben.
Beispiel 12
Oberzugsmaterial
gefärbtes Fleisch- und Knochenmehl 5 9,0 %
behandeltes 'Navy bean'-Mehl 20,0 %
Talg 19,0 %
Salz 0,5 %
Emulgatoren 0,5 %
mineralische Anteile und Vitamine 1,0 %
Das gefärbte Fleisch- und Knochenmehl und das behandelte *Navy bean'-Mehl wurden wie nach Beispiel 9 verarbeitet.
Die Teilchengröße der Bestandteile wurde in einer Bauermeistermühle so weit herabgesetzt, daß die meistenTeilchen kleiner als 100 ,u waren.
Die übrigen Bestandteile wurden in einem Hobart-Mischer innig miteinander vermischt, und das Fett wurde in dem Hobart-Mischer in die Dispersionsphase überführt.
Kernmassenmaterial
Es wurde der gleiche Ansatz und die gleiche Bearbeitungsweise angewandt wie in Beispiel 10,
Beschichtungs Vorgang
Die in Beispiel 10 beschriebene Technik wurde angewandt.
Patentansprüche;
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Claims (1)

  1. - 2H -
    Patentan s ρ r ü c h e :
    Nahrungsmittel von plastischer Beschaffenheit, gekennzeichnet durch zerkleinertes proteinhaltiges Tiermehl, dessen meiste Teilchen eine Größe von weniger als 100 λι b esitzen und das in einen in einer Dispersionsphase befindlichen öl- oder Fetträger aufgenommen ist, wobei der gesamte öl- oder Fettgehalt zwischenlO und 60 Gew.% des Produkts ausmacht und der Feuchtigkeitsgehalt des Produkts weniger als 20 Gew.% beträgt.
    2. Nahrungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als proteinhaltiges Tiermehl Fleischmehle, Fleisch- und Knochenmehle, Blutmehle, eingedicktes Fleisch-Gelöstes, Geflügelmehle, Mehle von Geflügel-Bestandteilen, Fischmehle, Mehle von Fisch-Bestandteilen, eingedickter Fischliquor oder Eipulver oder sonstige getrocknete Eiprodukte gewählt werden.
    Nahrungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Öl- oder Fett-Träger ein tierisches Fett vom Rind, Schaf, Schwein, Geflügel oder Fisch oder ein pflanzliches öl aus Sojabohnen, Sonnenblumenkernen, Safransaat, Baumwollsaat, Rapssaat oder Leinsamen gewählt wird.
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    Nahrungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3-, dadurch gekennzeichnet, daß ein emulgierend wirkendes Mittel in einer Menge zwischen 0,05 und 2,0 Gew.% des Produkts verwendet wird.
    5. Nahrungsmittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als emulgierend wirkendes Mittel Lecithin, Mono- oder Diglyzeride, Sorbitane und Polysorbitane gewählt werden.
    6. Nahrungsmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtigkeitsgehalt zwischen 3 und 20 Gew.% liegt.
    7, Nahrungsmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtigkeitsgehalt zwischen 10 und 12 Gew.% liegt.
    8. Nahrungsmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamt-Öl- oder Fettgehalt zwischen 10 und 20 Gew.% liegt.
    9. Verfahren zum Herstellen eines Nahrungsmittels nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch aus proteinhaltigem Tiermehl und einem Öl- oder Fetträger hergestellt wird, wobei der Gesamt-Öl- oder Fettgehalt
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    zwischen 10 und 60 Gew.% des Gemischs ausmacht, daß die Teilchengröße der festen Bestandteile des Gemischs so weit verkleinert wird, bis die meisten Partikel nicht größer als 100 -u s ind und daß das Gemisch derart behandelt wird, daß das öl oder Fett eine Dispersionsphase in dem Gemisch bildet.
    10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchengröße der festen Bestandteile des Gemischs mittels eines Walzwerks oder eines anderen Mahlwerks verkleinert wird.
    11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch in einer Walzenmühle, einem Pfleiderer-Mischer oder einem sonstigen Mischer so lange behandelt wird, bis der Öl- oder Fetträger eine Dispersionsphase bildet.
    12. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch durch kontxnuxerliches Extrudieren durch einen Extruder behandelt wird, bis der öl- oder Fetträger eine Dispersionsphase bildet.
    13. Verfahren zum Herstellen eines Nahrungsmittels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchengröße der festen Bestandteile eines proteinhaltigen Tiermehls so weit verkleinert wird, bis
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    die meisten Teilchen nicht grosser als 100 ,u sind und daß dann das derart behandelte Tiermehl mit einem öl- oder Fetträger in solchen Anteilen vermischt wird, daß der Gesamt-Öl- oder Fettgehalt zwischen 10 und 60 Gew.% des Produkts liegt.
    IH, Produkt in Form eines Nahrungsmittels nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es zu Stücken der gewünschten Größe geformt ist.
    15. Produkt, bestehend aus einer Kernmasse aus geeignet behandeltem mehligem und/oder proteinhaltigem Material und in einem Stück oder in Stücken von gewünschter Größe, wobei die Kernmasse von einem zähen Überzug beträchtlicher Stärke aus weichem oder einem Material von plastischer Beschaffenheit umgeben ist, das aus einem Nahrungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8 besteht oder dieses enthält.
    16. Verfahren zum Herstellen eines Produkts nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Überzugsmaterial so behandelt wird, daß es flüssig oder fließfähig ist, und daß es in diesem Zustand auf die Oberfläche der Kernmasse aufgetragen wird.
    17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Überzugsmaterial durch Wärmebehandlung flüssig oder fließfähig gemacht wird.
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    18, Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Überzugsmaterial nach dem Beschichtungsvorgang gekühlt wird.
    19. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß dieKernmasse durch Tauchen, Umwälzen, Besprühen od. dgl. beschichtet wird.
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