DE2344718A1 - Verfahren und bausatz zur erstellung eines begehbaren und mit einer waermedaemmung versehenen flachdaches - Google Patents
Verfahren und bausatz zur erstellung eines begehbaren und mit einer waermedaemmung versehenen flachdachesInfo
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Description
Dipl.-Inge Karl Schaub, 3501 Niedenstein, Lupinenweg 7
Verfahren und Bausatz zur Erstellung eines begehbaren und mit einer Wärmedämmung versehenen Flachdaches
Die Erfindung .betrifft ein Verfahren zur Erstellung eines
begehbaren und mit einer Wärmedämmung versehenen Flachdaches, wobei auf der Dachplattenkonstruktion Dämmplatten
zu einer Wärmedämmschicht verlegt werden, der Dachaufbau abgedichtet und insbesondere gegen direkte Sonneneinstrahlung
durch Verlegung eines Betonplattenbelages weiter geschützt wird. Es wird ferner ein Bausatz zur Erstellung
eines begehbaren und mit einer Wärmedämmung versehenen Flachdaches aufgezeigt, mit umlaufende Hakenverfalzung
aufweisenden Dämmplatten aus vorzugsweise geschäumtem Kunststoff, deren gesamte Oberfläche wasserdicht
ausgebildet ist, und einer Abdichtung des Flachdaches sowie einer Schutzschicht gegen direkte Sonneneinstrahlung.
Bei der Erstellung von Flachdächern, Terrassendachflächen und sonstigen ebenen Abschlußflächen ist in der
Regel eine Dachplattenkonstruktion oder ein Untergrund vorhanden, der aus einer Betondecke, aus einem verlegten
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Trapezblechdachflächenprofil oder einer sonstigen ebenen Wandung besteht. Es ist bekannt, einen derartigen Untergrund
beispielsweise durch die Verlegung einer glasfaserverstärkten Kunststoffolie abzudichten, darauf Tafeln aus insbesondere
geschäumtem Kunststoff aufzulegen und anschließend ein oder mehrere Dichtungsbahnen und/oder Dichtungsanstriche
aufzubringen, um die Wasserdichtheit des Daches zu erreichen. Es werden auch Bitumenanstriche eingesetzte Den Abschluß des
Flachdaches nach außen bildet meist eine Kiesschüttung oder aber Betonplatten, beispielsweise Waschbetonplatten oder
sonstige Kunststeinplatten. Die Erstellung eines Flachdaches auf die bekannte Weise erfordert handwerkliches
Geschick und eine große Sorgfalt, damit insbesondere die Dichtheit und die Abdichtungen tatsächlich funktionstüchtig
erstellt werden. Es werden auch Kunststoffbahnen eingesetzt, die entlang ihren Rändern verschweißt oder
verklebt werden müssen. Auch hierbei lassen sich Undichtigkeiten jedoch nur schwer vermeiden.
Die Anforderungen, die an ein Flachdach gestellt werden, sind vielfältiger Natur. Das Dach muß gegen Regen und
Sturm schützen,. Das Wasser muß abgeleitet werden. Schnee und Kälte, Sonne und Hitze müssen durch das
Dach teilweise aufgenommen und von den Innenräumen des Hauses möglichst ferngehalten werden. Darüber hinaus
sollen Flachdächer, insbesondere aber Terrassen, begehbar sein. Ein Flachdach muß mit der Raumfeuchte und
mit dem Wasserdampf fertigwerden» Es soll eine gute Wärmedämmung aufweisen und die Eigenschaft besitzen,
die Wärme speichern zu können.
Aus der DT-OS 1 901 744 ist eine Dämmplatte für einschalige
Flachdächer bekannt, die eine Hakenverfalzung aufweist und bei der die Dämmplatten allseitig oder nur
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unterseitig mit einer dampfbremsenden Beschichtung oder
Verkleidung versehen sind. Diese Dämmplatten werden in Verbindung mit verschiedenen Dichtungsbahnen eingesetzt.
Sie weisen Diffusionsrillen und einzelne schrägverlaufende
Kanäle zur dampfförmigen Abfuhr von Wasser auf. Die Erstellung eines derartigen Flachdaches, welches nach
außen mit einer Kiesschüttung abschließt, erfordert fachmännische Sorgfalt.
Auch aus der DT-PS 1 609 667 ist eine als bleibende Schalung verwendbare Bauplatte bekannt, die eine umlaufende
Hakenverfalzung aufweist. Derartige Platten
werden insbesondere zur Wärmedämmung eingesetzt,,
Die DT-OS 2 145 628 zeigt eine Wärmedämmauflage für
Warm-Ziegeldächer, bei der ebenfalls eine Hakenverfalzung
zur Anwendung kommt. Dabei werden die einzelnen Platten durch die Hakenverfalzung hindurch mit
den Dachsparren vernagelt. Die Herstellung von Flachdächern ist auf diese Weise nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und einen Bausatz zur Durchführung des Ver- .
fahrens aufzuzeigen, die die Nachteile des Standes der Technik nicht mehr aufweisen. Es soll insbesondere möglich sein, lediglich aufeinander abgestimmte
und zu montierende Einzelteile eines Bausatzes auf die Dachplattenkonstruktion aufzubringen, um·
auf diese Weise ein wasserdichtes begehbares Flachdach zu erhalten. Die Anbringung von Beschichtungen, Dichtungsanstrichen oder das Verlegen und Zusammenfügen von Bahnen-Dichtungsmaterial soll entbehrlich sein.
auf diese Weise ein wasserdichtes begehbares Flachdach zu erhalten. Die Anbringung von Beschichtungen, Dichtungsanstrichen oder das Verlegen und Zusammenfügen von Bahnen-Dichtungsmaterial soll entbehrlich sein.
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Das erfindungsgemäße Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß die Dämmplatten entlang ihren Rändern abgedichtet
und auf der so gebildeten Abdichtung der Betonplattenbelag derart verlegt wird, daß dessen Gewicht nur die Abdichtung
im Randbereich der Dämmplatten belastet. Der Erfindungsgedanke beinhaltet damit die Verwendung von
Betonplatten, die auf den Dämmplatten untfer Zwischenschaltung
einer Abdichtung verlegt werden, so daß das Gewicht der Betonplatten dazu ausgenutzt wird, die Dichtung
zwischen den einzelnen Dämmplatten herzustellen bzw. anzupressen. Als Betonplatten können sämtliche Platten
eingesetzt werden, unabhängig von ihrem Material; wesentlich ist nur, daß die Platten ein bestimmtes Mindestgewicht
aufweisen, um die erforderliche Anpressung entlang der Dichtung der Dämmplatten zu erreichen. Der
Betonplattenbelag wird mit Abstand zu der Abdichtung und den Dämmplatten verlegt» Dieser Abstand dient der
Wasser- und Feuchtigkeitsabfuhr von dem Flachdach. Die
zwischen den Betonplatten gebildeten Fugen bleiben offen. Der Abstand zwischen den Betonplatten und den Dämmplatten
wird zweckmäßig so groß gewählt, daß das Eindringen von Staub und anderen Verschmutzungsteilchen zwischen
die Betonplatten und die Dämmplatten nicht zu einer Behinderung der Wasserabführung führen kann«
Der erfindungsgemäße Bausatz verwendet umlaufende Hakenverfalzung aufweisende Dämmplatten aus vorzugsweise
geschäumtem Kunststoff, insbesondere Polyurethan, deren gesamte Oberfläche wasserdicht ausgebildet ist,
was beispielsweise durch die besondere Formgebung der Dämmplatten und/oder durch die Aufbringung einer
Beschichtung od.dgl. geschehen kann. Es ist eine Abdichtung
des Flachdaches sowie eine Schutzschicht
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gegen direkte Sonneneinstrahlung vorgesehen, wobei die Schutzschicht aus Betonplatten gebildet wird, die lediglich
verlegt werden müssen. Erfindungsgemäß sind dabei
zur Abdichtung der Dämmplatten untereinander die aneinanderstoßenden
Dämmplattenkanten überbrückende Dichtleistenelemente vorgesehen, wobei die Schutzschicht aus
Betonplatten im Rastermaß der Dämmplatten besteht» Dabei sind die Dichtleistenelemente mit Auflagern versehen
oder verbindbar, die die Betonplatten mit Abstand zu den Dämmplatten halten und deren Gewicht auf die Dichtleistenelemente
ableiten. Die Dämmplatten und die Betonplatten können dabei in üblicher Weise ausgebildet sein und
quadratische oder rechteckige Gestalt besitzen. Wesentlich ist, daß die Betonplatten und die Dämmplatten - von
der Fugenbildung abgesehen - gleiche Abmessungen in Längsund Querausdehnung aufweisen. Die Dichtheit des Flachdaches
wird dadurch erreicht, daß das Gewicht der Betonplatten gezielt auf die Abdichtung bzw. die Dichtleistenelemente
geleitet wird, die die aneinanderstoßenden Dämmplattenkanten überbrücken. Da die Dämmplatten an sich
schon wasserdicht ausgebildet sind, genügt die Abdichtung in den Kantenbereichen der Dämmplatten. Die Aufbringung
von dichtenden Anstrichen und das Verlegen von miteinander zu verbindenden Folienbahnen erübrigt sich»
Das Flachdach wird lediglich aus vorgefertigten Teilen zusammengesetzt, wozu auch Hilfskräfte herangezogen
werden können.
Die Dichtleistenelemente sind mit mindestens zwei durchgehenden Dichtlippen, -kanten od.dgl. versehen, die
sich parallel zu den Kanten und im Bereich beider aneinanderstoßender Ränder der Dämmplatten erstrecken.
Es versteht sich, daß auch mehrere Dichtlippen vorgesehen und angeordnet sein könnten«, Wird jedoch nur eine
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Dichtlippe pro Randseite der Dämmplatte vorgesehen, so kann durch das Gewicht der Betonplatten eine besonders
gute Anpressung an dieser stelle erreicht werden.
Die Dämmplatten weisen auf der Oberseite im Randbereich eine umlaufende Vertiefung zur Aufnahme der Dichtleistenelemente
bzw. der Dichtlippen auf. Auf diese Weise wird erreicht, daß die nach oben weisende Oberfläche der Dichtleistenelemente
oder jedenfalls ein Teil davon in der Ebene angeordnet wird, die der Oberseite der Dämmplatten
entspricht. Damit ist die Möglichkeit geschaffen, daß durch die Fugen der Betonplatten eindringendes Wasser,
beispielsweise Regen, von einer Dämmplatte auf die benachbarte Dämmplatte - je nach Gefälle - übertreten
kann, und zwar über das Dichtleistenelement hinüber. Die Formgebung der Vertiefung ist auf die Geometrie
der Dichtleistenelemente derart abgestimmt, daß Wasser von der Oberseite einer Dämmplatte über ein Dichtleisten-·
element auf die Oberseite der angrenzenden Dämmplatte abfließen kann. Die Höhe des Dichtleistenelementes
kann dabei der Tiefe der Vertiefung entsprechen. Die Vertiefung an einer Dämmplatte weist etwa die halbe
Breite der Dichtleistenelemente auf.
Zur Realisierung der Dichtleistenelemente stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfugung. Sie bestehen
beispielsweise aus Streifen aus elastischem Material, wie Gummi, Kunststoff od.dgl., deren Länge dem Rastermaß
der Dämmplatten und der Betonplatten entspricht und die an beiden Enden pfeilförmig ausgebildet sein
können. Damit lassen sich vier Dichtleistenelemente in einem Punkt zusammenführend kreuzweise verlegen*
Zur Vervollständigung eines Plattenrasters sind also zwei derartige Streifen erforderlich. Die Dichtleistenelemente
sind zweckmäßig entlang der pfeilförmigen
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Endkante mit einander überlappenden und die Dichtlippen abschließenden Diohtungswulsten versehen. Damit wird
auch eine Dichtheit der Dichtleistenelemente im Schnittpunkt des Rasters erreicht. Es versteht sich, daß zweckmäßig
die Dichtwulste unmittelbar in die Dichtlippen übergehen bzw. an diesen anschließen, damit die verlegte
Dämmplatte rundum gegen Eindringen von Feuchtigkeit geschützt ist. Die Dichtleistenelemente können aber auch
aus Streifen großer Länge mit konstantem Querschnitt und aus einer weiteren Sorte Streifen, deren Länge mindestens
dem um die Streifenbreite verminderten Rastermaß entspricht, bestehen. Damit lassen sich die Dichtungen
nach Art einer Sprossenleiter verlegen, wobei die sprossenartigen Stücke zweckmäßig eine Anschlußformgebung
zu den Dichtlippen der durchgehenden Streifen aufweisen. Es ist aber auch möglich, daß die Dichtelemente
aus einem Streifengitterwerk bestehen, so daß die Schwierigkeiten der Abdichtung im Schnittpunkt
des Rastermaßes von vornherein ausgeschaltet sind.
An die Dichtelemente sind in Abständen sich im wesentlichen im rechten Winkel zu den Dichtelementen erstreckende
Auflager für die Betonplatten angeformt. Die Dichtelemente werden dabei mit den Auflagern
zweckmäßig im Spritzverfahren hergestellt. Es ist aber auch möglich, daß die Auflager als von den
Dichtelementen separate Körper ausgebildet sind, die auf die Dichtelemente aufsetzbar sind, wobei,
eine Sicherung gegen Verschieben der Auflager gegenüber den Dichtelementen durch die Anordnung von
Schnappverschlüssen, Hinterschneidungen, Füßen od.dgl· vorgesehen ist. Bei dieser Möglichkeit .
können die Dichtelemente im Extruderverfahren hergestellt werden. Die Auflager, die aus vergleichsweise
weniger elastischem Kunststoff be-
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stehen müssen, können durch Spritzen hergestellt werden. In beiden Fällen sind die Auflager oder ein Teil
davon mit die Fugenbreite zwischen den Betonplatten bestimmenden Nocken versehen.
Die Auflager sind mit Lagerstellen zur Aufnahme der Betonplatten versehen, wobei die Lagerstellen an den
Auflagern so angeordnet sind, daß die unter den Auflagern befindlichen Dichtelemente insbesondere im
Bereich der Dichtlippen an und in die Vertiefungen der Dämmplatte angepreßt werden« Diese Ausbildung
dient der bewußten Ableitung des Gewichtes der Betonplatten auf die Dichtlippen und -kanten. Es sind gesondert
ausgebildete Auflager für die Schnittpunkte des Rastermaßes vorgesehen, die auf die Ausbildung
der Dichtelemente im Schnittpunkt des Rastermaßes abgestimmt sind. Diese gesonderten Auflager sind
immer dann erforderlich, wenn die Dichtelemente aus einzelnen Stücken zusammengesetzt werden und
also ein Streifengitterwerk nicht zur Anwendung kommt. Die Auflager können in einfachster Ausführungsform
aus einer Auflagerplatte mit Lagerstellen zur Aufnahme der Betonplatten und Nocken zur Festlegung
der Fugenbreite bestehen. Wesentlich ist nur, daß die Auflagerplatte den Schnittpunkt im
Rastermaß derart ausreichend überbrückt, daß auch dort eine Dichtheit erreicht wird«
In besonderer Ausführungsform können die Auflager
ein Wandteil aufweisen, an das ein mit den Dichtelementen verbindbares Fußteil angeformt
ist, wobei das Fußteil im wesentlichen aus einer Rippe besteht, zu deren Aufnahme die Dichtelemente
im Bereich der Dichtlippen eine Nut
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aufweisen. Damit ist eine einfache Steckverbindung zwischen
den Auflagern und den Dichtleistenelementen geschaffen, die darüber hinaus die Gewichtsableitung begünstigt.
Die Auflager können für verschiedene Belastungen mit unterschiedlich breitem Fußteil ausgebildet bzw.
vorgesehen sein, so daß beispielsweise bei Verlegung relativ leichter Betonplatten nur relativ wenige Auflager
mit relativ breitem Fußteil aneinanderstoßend entlang der Nut einer Kante des Dichtleistenelementes
angeordnet werden, während beispielsweise bei einer begehbaren Terrasse eine größere Anzahl Auflager mit weniger
breitem Fußteil in der gleichen Nut angeordnet werden. Die Wandteile der Auflager sind relativ nachgiebig
gestaltet, damit auf diese Weise eine Anpassung an Unebenheiten der Unterseite der Betonplatten erreicht werden
kann.
Die Auflager zu beiden Seiten eines Dichtleistenelementes können separat hergestellt und angeordnet werden.
Zweckmäßig sind Jedoch je zwei im Randbereich zweier Dämmplatten gegenüberliegend angeordnete Auflager aus
einem zusammenhängenden Formkörper gebildet, wobei eine Verbindungsbrücke angeordnet sein kann, die die
Beweglichkeit der einzelnen Auflager nur unwesentlich behindert. Andererseits aber wird durch ein derartiges
Auflager das Dichtleistenelement quer zu seiner Längsausdehnung gespreizt, weil so der Abstand der Dichtlippen
nochmals exakt fixiert wird.
Die Dichtelemente können eine zentral an ihnen angeordnete durchgehende Schwächung aufweisen, um Unebenheiten
oder verschiedene Gefälle längs ihrer Schnittlinien ausgleichen zu können«.
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Neben den Dichtleistenelementen ist eine weitere Dichtung zum Einlegen in die Hakenverfalzung vorgesehen»
Diese weitere Dichtung sollte aus Sicherheitsgründen in allen Fällen angewendet werden. Diese Dichtung besteht
zweckmäßig aus einem winkelförmigen, sich über zwei Seiten der Dämmplatte erstreckenden elastischen
Materialstücko Es versteht sich, daß die Hakenverfalzung
in Verbindung mit der Geometrie dieser Dichtung auch so ausgebildet ist, daß sich auch hier das Gewicht
der Betonplatten in einer Anpressung der Dichtung positiv auswirkt.
Der Erfindungsgedanke läßt mehrere Ausbildungen zue
Er ist anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt und im folgenden
beschrieben. Es zeigens
Pig. I einen Querschnitt durch die wesentlichen Teile des Flachdaches,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Stückes des Dichtleistenelementes mit
angeformten Auflagern,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht des Dichtleistenelementes
mit separaten Auflagern,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Auflagers gemäß Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt durch das Dichtleistenelement gemäß Fig« 2,
Fig«, 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 5,
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Pig· 7 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 6, jedoch mit aufgelegter Betonplatte,
Fig. 8 eine Draufsicht auf Dichtleistenelemente gemäß Fig. 2 im Schnittpunkt des Rastermaßes,
Fig. 9 einen Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8,
Figo 10 eine verkleinerte Draufsicht auf Dichtleistenelemente in einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 11 eine verkleinerte Draufsicht auf Dichtleistenelemente in einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 12 eine Draufsicht auf ein für den Schnittpunkt des Rastermaßes bestimmtes Auflager,
Fig. IJ) eine Ansicht des Auflagers gemäß Fig. 12,
Figo 14 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des gesonderten Auflagers
und
Fig. 15 einen Schnitt durch das Flachdach im Randbereich.
Das Flachdach besitzt eine Dachplattenkonstruktion 1, die beispielsweise aus einer Gasbetondecke, einer ebenen
Unterkonstruktion od.dgl. bestehen kann. Auf der Dachplattenkonstruktion
1 werden Däramplatten 2 mit Hakenverfalzung
3 aufgelegt. Die Dämmplatten 2 bestehen aus vorzugsweise geschäumtem Kunststoff, beispielsweise
Polystyrol, und sind auf ihrer gesamten Oberfläche wasserdicht ausgebildet» Hierzu besitzen sie beispielsweise
eine Beschichtung 5* die auch den Bereich der Hakenverfalzung 3 erfaßt. Die Beschichtung 5 bildet auf
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der Unterseite der Dämmplatten 2 eine Dampfsperre, während sie auf der Oberseite eine Feuchtigkeitsisolierung
darstellt· Auf der Unterseite der Dämmplatten 2 sind zweckmäßig Diffusionskanäle 6 eingeformt, die einen
Dampfdruckausgleich ermöglichen.
Im Randbereich Jeder Dämmplatte 2 ist eine Vertiefung vorgesehen, die zur Anordnung und Aufnahme von Dichtleistenelementen
7 ausgebildet und angeordnet sind. Die Dichtleistenelemente 7 bestehen im wesentlichen
aus einem Streifen elastischen Materials, wie Gummi, Kunststoff od.dgl«, der an der Unterseite im Randbereich
je einer Dämmplatte 2 eine durchgehende Dichtlippe, -kante od.dgl. 8 besitzt. Die Formgebung der
Vertiefungen 6 ist auch auf die Dichtlippen 8 abgestellt. Das Dichtleistenelement 7 ist so ausgebildet,
daß es vorzugsweise nur im Bereich der Dichtlippen 8 auf den Dämmplatten 2 aufliegt. In der Mitte weist
das Dichtleistenelement eine durchgehende Schwächung 9 auf, die die Beweglichkeit des Dichtleistenelementes
7 erhöht. Dies ist insbesondere nützlich, wenn der Dachaufbau entlang der Schnittlinie verschiedener
Gefälleebenen verlegt wird.
An dem Dichtleistenelement 7 sind Auflager 10 für Betonplatten 11 vorgesehen. Diese Auflager können
an die Dichtleistenelemente 7 angeformt sein oder als gesonderte Bauteile ausgebildet werden. Die Auflager
10 sind entlang ihres oberen Randes in der dargestellten Weise abgeschrägt, damit das Gewicht der
Betonplatten 11 vorzugsweise oder ausschließlich auf die Dichtlippen 8 abgeleitet wird. Die Auflager 10
können mit Nocken versehen sein, die die Fugenbreite zwischen den Betonplatten 11 bestimmt.
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Zusätzlich zu der durch die Dichtleistenelemente 7 gebildeten Abdichtung ist eine weitere Dichtung 12
vorgesehen und in die Hakenverfalzung J eingelegt·
Auch die Dichtung 12 wird durch das Gewicht der Betonplatten 11 angepreßt« Die Hakenver falzung 3>
ist auch insofern von Vorteil, als hierdurch die Dämmplatten und damit auch die Vertiefungen 6 in einen definierten
Abstand voneinander gebracht werden, in welchem die Kanten direkt aneinander anstoßen.
In Pig« 2 ist in perspektivischer Darstellung ein Stück des Dichtleistenelementes 7 dargestellt, an
dem die Auflager 10 direkt angeformt sindo Dieses Materialstück wird beispielsweise aus entsprechend
elastischem Kunststoff im Spritzverfahren hergestellt„
Die Ausbildung der Breite der Auflager 10 und deren Anordnung im gegenseitigen Abstand ist auf das Gewicht
der Betonplatte 11 abgestimmte
Es ist auch möglich, wie in den Figuren 5 und 4 dargestellt,
das Dichtleistenelement 7 und die Auflager 10 als getrennte Bauteile auszubilden und herzustellen.
Die Auflager 10 werden zweckmäßig paarweise gegenüberliegend hergestellt, wobei eine Verbindungsbrücke 13 belassen bleibt, die die Beweglichkeit
der einzelnen Auflager 10 nicht sonderlich einschränkt. Jedes Auflager 10 besitzt ein Wandteil·
und jeweils ein Fußteil 15, die im Bereich der Dichtlippen 8 des Dichtleistenelementes 7 angeordnet sind·
Das Dichtleistenelement 7 weist auf seiner Oberseite im Bereich der Dichtlippen 8 eine durchgehende
Nut 16 zur Aufnahme der Fußteile 15 auf. Die Wandteile ΙΨ steigen nach der Verbindungsbrücke 13
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leicht an, damit in erster Linie eine Auflage entlang der Dichtlippen 8 bzw. der Nuten 16 erreicht wird.
Da beispielsweise für nicht begehbare Flachdächer einerseits und begehbare Terrassen andererseits unterschiedlich
gewichtige Betonplatten 11 verlegt werden können, können die Auflager 10 auch mit unterschiedlicher
geometrischer Ausbildung hergestellt werden· Für die Verlegung relativ schwerer Betonplatten 11
weisen die Fußteile 15 nur eine relativ geringe Breite auf, so daß eine größere Anzahl von Auflagern 10
in die Nuten 16 pro Seitenlänge der Dämmplatte 2 aufgesetzt werden können. Bei Verlegung leichterer Betonplatten
werden Auflager 10 eingesetzt, deren Fußteile 15 entsprechend breiter ausgebildet ist. Die Fußteile
15 dienen dazu, den über die Wandteile 14 eingeleiteten Druck des Geiiichtes der Betonplatten 11 auf die
Dichtlippen 8 zu verteilen. Wie aus den Figuren 5 und 6 ersichtlich ist, kann das Dichtleistenelement 7 so
ausgebildet sein, daß seine Oberseite bei fertigmontiertem Flachdachbelag in der Ebene der Oberseite der
Dämmplatten 2 liegt, so daß ohne weiteres Wasser entsprechend dem verlegten Gefälle von einer Dämmplatte
über das Dichtleistenelement 7 hinüber in den Bereich einer anderen Dämmplatte 2 abfließen kann. Der Wasserübertritt
muß jedoch nicht auf der ganzen Fläche der Dichtleistenelemente 7 möglich sein. Es genügt, eine
Formgebung, wie in Fig. 6 dargestellt, vorzusehen, so daß der Wasserübertritt an den flachsten Stellen
des Profils des Dichtleistenelementes 7 möglich ist, während die benachbarten Verdickungen der Einspannung
der Wandteile 14 der Auflager 10 zugute kommt»
Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, ist es zweckmäßig, die Wandteile 14 der Auflager 10 als relativ dünne
plattenartige Elemente auszubilden, damit diese in
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einem gewissen Maß Unebenheiten an der Unterseite der Betonplatten 11 ausweichen können, ohne daß sich dies
nachteilig für die Dichtheit im Bereich der Dichtlippen 8 auswirkt.
Die Dichtleistenelemente J können in verschiedener Weise ausgebildet sein, wie dies anhand der Figuren 8 bis
11 dargestellt ist«, Eine Möglichkeit (Fig. 8) besteht darin, die Dichtleistenelemente 7 jeweils als Streifen
auszubilden, deren Länge der Kantenlänge des Rastermaßes bzw. der Dämmplatten 2 und der Betonplatten 11
entspricht. Die Dichtelemente 7 sind dann an ihren beiden Enden in der dargestellten Weise pfeilförmig
begrenzt, so daß sich der Schnittpunkt der Dichtleistenelemente 7 des Rastermaßes wie dargestellt legen
läßt«, An die auf der Unterseite der Dichtleistenelemente 7 vorgesehenen Dichtlippen 8 schließen im Bereich
der pfeilförmigen Enden Dichtwulste 17, 18 überlappend aneinander an, wie dies insbesondere aus Fig. 9 ersichtlich
ist. Damit wird die Wasserdichtheit des Flachdaches auch im Bereich des Schnittpunktes des Rastermaßes
erreicht. Die Dichtwulste 17 und 18 werden beispielsweise von einem gesonderten Auflager 19 ange-.
preßt, wie dies in Fig« 8 nur durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist. Es kann sich dabei um ein
Auflager 19 handeln, welches beispielsweise gemäß Fig. 12 oder 14 ausgebildet ist.
Statt der Streifen entsprechend der Kantenlänge der Dämmplatten 2 können die Dichtelemente 7 gemäß Fig.
10 auch aus Streifen relativ großer Länge 20 und entsprechenden Querstücken 21 bestehen, wobei die
Streifen 20 durchgehend verlegt werden und die Streifen 21 jeweils an die Streifen 20 anschließen.
5098U/0431
Der Anschluß wird zweckmäßig im Bereich der Dichtlippen 8 ermöglicht, so daß auch hier insgesamt ein wasserdichtes
Flachdach entsteht. Die Dichtelemente 7 können auch gemäß Pig. 11 als Streifengitterwerk 22 ausgebildet
sein, so daß hier die Schwierigkeiten der Abdichtung im Schnittpunkt des Rastermaßes von vornherein
wegfallen. *
In Fig. 12 und 13 ist ein gesondert ausgebildetes Auflager
19 dargestellt, welches für die Schnittpunkte des Rastermaßes vorgesehen und ausgebildet ist. Das
Auflager 19 besitzt eine Auflagerplatte 25 mit stiftförmig
ausgebildeten Lagerstellen 24 zur Aufnahme der Betonplatten 11 und Nocken 25 zur Festlegung der Fugenbreite zwischen den Betonplatten 11. Es versteht sich,
daß die Nocken 25 eine etwas größere Höhe aufweisen als die Lagerstellen 24, so daß die Nocken 25 an
den Seitenwänden der Betonplatten 11 zur Anlage kommen. Die Auflagerplatte 2j5 kann in ihren Eckbereichen
mit Füßen 26 versehen sein, deren Höhe aber kleiner als der vorspringende Teil des Dichtwulstes
18 (Fig. 9) sein muß, damit die Dichtwulste 17, 18 durch die Auflagerplatte 25 angepreßt werden. Es
versteht sich, daß jedes gesondert ausgebildete Lager 19 zur Aufnahme je einer Ecke von vier Betonplatten
11 dient.
In Figo 14 ist eine weitere Ausbildungsmöglichkeit des gesondert ausgebildeten Auflagers 19 dargestellt.
Die stiftartigen Lagerstellen 24 sind hier durch eine umlaufende Wand 24' ersetzt, die im Bereich der Auflagerplatte
23 durchbrochen bzw« mit Löchern 27 versehen ist, die einen Wasserabfluß gestatten.
5Q98U/0431
In Pige 15 ist ein Querschnitt durch den Randanschluß
des Flachdaches dargestellt. Zur Erstellung wird auf die randseitige Dämmplatte 2 ein Hartschaumkeil 28
aufgelegt, der mit einer Dichtungsbahn 29 abgedeckt wird, die bis in die Hakenver falzung J5 hineinreicht.
Sodann wird die anschließende Dämmplatte 2 aufgelegt. Pur die Auflagerung der Betonplatte 11 dienen gesondert
ausgebildete Dichtleistenelemente 1J, deren eines
Wandteil 14' größer als die Auflagerhöhe der Betonplatten 11 ausgebildet ist, so daß die Betonplatten
mit ihrem vertikalen Seitenrand gegen das Wandteil 14' anliegen, so daß auf diese Weise beide Dichtlippen
8 angepreßt werden. Der Randbereich kann mit einer Kiesschüttung j50 ausgefüllt werden.
5098U/0A31
Claims (1)
- Patentansprüche1.)Verfahren zur Erstellung eines begehbaren und mit einer Wärmedämmung versehenen Flachdaches, wobei auf der Dachplattenkonstruktion Dämmplatten zu einer Wärmedämmschicht verlegt werden, der Dachaufbau abgedichtet und insbesondere gegen direkte Sonneneinstrahlung durch Verlegung eines Betonplattenbelages weiter geschützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmplatten entlang ihren Rändern abgedichtet und auf der so gebildeten Abdichtung der Betonplattenbelag derart verlegt wird, daß dessen Gewicht nur die Abdichtung im Randbereioh der Dämmplatten belastet.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betonplattenbelag mit Abstand zu der Abdichtung und den Dämmplatten verlegt wird.j5. Bausatz zur Erstellung eines begehbaren und mit einer Wärmedämmung versehenen Flachdaches, mit umlaufende Hakenverfalzung aufweisenden Dämmplatten aus vorzugsweise geschäumtem Kunststoff, deren gesamte Oberfläche wasserdicht ausgebildet ist, und einer Abdichtung des Flachdaches sowie einer Schutzschicht gegen direkte Sonneneinstrahlung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung der Dämmplatten (2) untereinander die aneinanderstoßenden DämmplattenKanten überbrückende Dichtleistenelemente (7) vorgesehen sind, daß die Schutzschicht aus Betonplatten (11) im Rastermaß der Dämmplatten (2) besteht und'daß die Dichtleistenelemente (7) mit Auflagern (10) versehen oder verbindbar sind,"die die Betonplatten (11) mit Abstand zu den Dämmplatten (2) halten und deren Gewicht auf die Dichtleistenelerfiente (7) ableiten.5098U/CH314. Bausatz nach Anspruch J5> dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleistenelemente (7) mit mindestens zwei durchgehenden Dicht lippen, -kanten od. dgl«, (8) versehen sind, die sich parallel zu den Kanten und iifi Bereich beider aneinanderstoßender Ränder der Dämmplatten (2) erstrecken.5. Bausatz nach Anspruch J5 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmplatten (2) auf der Oberseite im Randbereich eine umlaufende Vertiefung (6) zur Aufnahme der Dichtleistenelemente (7) bzw.'der Dichtlippen (8) aufweisen.6. Bausatz nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Formgebung der Vertiefung (6) auf die Geometrie der Dichtleistenelemente (7) derart abgestimmt ist, daß Wasser von der Oberseite einer Dämmplatte (2) über ein Dichtleistenelement (7) auf die Oberseite der angrenzenden Dämmplatte"(2) abfließen kann.7. Bausatz nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Dichtleistenelementes (7) der Tiefe der Vertiefung (6) entspricht.8. Bausatz nach Anspruch J> bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleistenelemente (7) aus Streifen aus elastischem Material, wie Gummi, Kunststoff od.dgl., bestehen, deren Länge dem Rastermaß der Dämmplatten (2) und der Betonplat- . ten (11) entspricht und die" an den beiden Enden pfeilförmig ausgebildet sind.9· Bausatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleistenelemente (7) entlang derpfeilförmigen Endk.ante mit einander" überlappenden und5098U/0A31 .23U718die Dichtlippen (8) abschließenden Dichtwulsten (17, 18) versehen sind. ' '10. Bausatz nach Anspruch 3 bis 7* dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleistenelemente (7) aus Streifen großer Länge (20) mit konstantem Querschnitt und aus einer weiteren Sorte Streifen (21), deren Länge mindestens dem um die Streifenbreite verminderten Rastermaß entspricht, bestehen,,11. Bausatz nach Anspruch j5 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleistenelemente aus einem Streifengitterwerk (22) bestehen.12. Bausatz nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 3> bis H* dadurch gekennzeichnet, daß an die Dichtleistenelemente (7) in Abständen sich im wesentlichen im rechten Winkel zu den Dichtleistenelementen (7) erstreckende Auflager (10) für die Betonplatten (II) "angeformt sind,,13. Bausatz nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche j5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager (10) als von den Dichtleistenelementen (7) separate Körper ausgebildet sind, die auf die Dichtleistenelemente (7) aufsetzbar sind, wobei eine Sicherung gegen Verschieben der Auflager (10) gegenüber den Dichtleistenelementen (7) durch die Anordnung von Schnappverschlüssen, HInterschneidungen, Füßen od.dgl. vorgesehen ist.14. Bausatz nach Anspruch 12 oder Ij5, dadurch gekennzeichnet, daß die oder ein Teil der Auflager (10, 19) mit die Fugenbreite zwischen den Betonplatten'(H) bestimmenden Nocken (25) versehen sind.5098U/043115. Bausatz nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager mit Lagerstellen (24) zur Aufnahme der Betonplatten (11) versehen sind," wobei die Lagerstellen (24) an den Auflagern (lO) so angeordnet sind, daß die unter den Auflagern befindlichen Dichtleistenelemente (7) insbesondere im Bereich der Dichtlippen (8) an und in die Vertiefungen (6) der Dämmplatten (2) angepreßt werden.16. Bausatz nach Anspruch 12 oder 13> dadurch gekennzeichnet, daß gesondert ausgebildete Auflager (19) für die Schnittpunkte des Rastermaßes vorgesehen sind, die auf die Ausbildung der Dichtleistenelemente (7) im Schnittpunkt des Rastermaßes abgestimmt sind.'17. Bausatz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager (I9) aus einer Auflagerplatte (23) mit Lagerstellen (24) zur Aufnahme der Betonplatten (11) und Nocken (25) zur Festlegung der Fugenbreite Bestehen.18. Bausatz nach Anspruch I3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager (10) einen Wandteil (14) aufweisen, an das ein mit den Dichtleistenelementen"(7) verbindbares Fußteil (15) angeformt ist, wobei dasFußteil (15) im wesentlichen aus einer Rippe besteht, zu deren Aufnahme die Dichtleistenelemente (7) im Bereich der Dichtlippen (8) eine Mit (l6) aufweisen.19. Bausatz nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß für verschiedene Belastungen Auflager (lO) mit unterschiedlich breitem Fußteil (I5) vorgesehen sind.5098U/0A3120. Bausatz nach Anspruch 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei im Randbereich zweier Dämmplatten (2) gegenüberliegend angeordnete Auflager (1O) aus einem zusammenhängenden Formkörper gebildet sind.21. Bausatz nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche J5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleistenelemente (7) eine zentral an ihnen angeordnete durchgehende Schwächung (9) aufweisen.22. Bausatz nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 3 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Dichtung (12) zum Einlegen in die Hakenverfalzung (3) vorgesehen ist.23. Bausatz nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (12) aus einem winkelförmigen, sich über zwei Seiten der Dämmplatte (2) erstreckenden elastischen Materialstück besteht.24. Bausatz nach Anspruch J>, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmplatten (2) allseitig mit einer wasserdichten Beschichtung'(5) versehen sind.5098U/0431Leerseite
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732344718 DE2344718C3 (de) | 1973-09-05 | Begehbarer Flachdachbelag | |
| DE2439962A DE2439962A1 (de) | 1973-09-05 | 1974-08-21 | Begehbarer flachdachbelag |
| FR7430144A FR2242535A1 (en) | 1973-09-05 | 1974-09-05 | Human weight supporting heat insulated flat roof - has concrete tiles laid on insulating panels loading only their edge sealing |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732344718 DE2344718C3 (de) | 1973-09-05 | Begehbarer Flachdachbelag |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2344718A1 true DE2344718A1 (de) | 1975-04-03 |
| DE2344718B2 DE2344718B2 (de) | 1976-04-08 |
| DE2344718C3 DE2344718C3 (de) | 1976-11-18 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29701554U1 (de) * | 1997-01-30 | 1998-06-18 | Wielemans, Roland von, Reith | Umkehrdachaufbau |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29701554U1 (de) * | 1997-01-30 | 1998-06-18 | Wielemans, Roland von, Reith | Umkehrdachaufbau |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2242535A1 (en) | 1975-03-28 |
| FR2242535B3 (de) | 1977-06-17 |
| DE2344718B2 (de) | 1976-04-08 |
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