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DE102007054173B4 - Plattenkörper für Bauzwecke - Google Patents

Plattenkörper für Bauzwecke Download PDF

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Abstract

Plattenkörper (10; 20; 30; 40) zur Verlegung auf verfestigten Untergrund oder auf Terrassen- und Balkonflächen, bestehend aus:
– wenigstens zwei übereinander liegenden und miteinander wenigstens teilweise flächig verbundenen Plattenelementen (2; 3), von denen wenigstens das eine, dem jeweiligen Untergrund oder der jeweiligen Unterkonstruktion zugewandte, erste Plattenelement (2) eine auf den Untergrund oder Unterkonstruktion gerichtete Unterseite (4) und das andere, zweite Plattenelement (3) eine Sichtfläche (8) aufweist,
– wobei die Plattenelemente (2; 3) zueinander diagonal versetzt angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
– das erste Plattenelement (2) wenigstens eine Drainageöffnung (31.1, ...31.n) für den Wasserablauf aufweist,
– die Drainageöffnungen (31.1, ...31.n) reihenweise in Kanälen (34.1, ...34.5) angeordnet sind, deren Kanalböden (36) jeweils ein in Richtung Außenkante (12) des ersten Plattenelementes (2) abfallendes Gefälle (15) aufweisen,
– und dass die Drainageöffnungen (31.1, ...31.n) sich außerhalb wenigstens eines von dem zweiten Plattenelement (3) abgedeckten Eckbereiches (7) des ersten...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Plattenkörper zur Verlegung auf verfestigten Untergrund oder auf Terrassen- und Balkonflächen, bestehend aus wenigstens zwei übereinander liegenden und miteinander wenigstens teilweise flächig verbundenen Plattenelementen, von denen wenigstens das eine, dem jeweiligen Untergrund oder der jeweiligen Unterkonstruktion zugewandte, erste Plattenelement eine auf den Untergrund oder Unterkonstruktion gerichtete Unterseite und das andere, zweite Plattenelement eine Sichtfläche aufweist, wobei die Plattenelemente zueinander diagonal versetzt angeordnet sind.
  • Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die vorliegende Erfindung nicht auf schuppenartig zu verlegende Plattenkörper, wie Schieferabdeckung eines Daches oder einer Gebäudefassade, bezieht.
  • Ein aus mehreren Plattenelementen bestehender, u. a. für Bodenbeläge beziehungsweise für Fassadenverkleidungen bestimmter Plattenkörper ist in DE 39 33 401 A1 des Anmelders, vgl. 2 und 3 und dazu gehörende Beschreibung, dargestellt. Die Plattenelemente sind übereinander stumpfpyramidenartig angeordnet, so dass die oberste Nutz- oder Sichtfläche der zu einem Belag zusammengefügten Plattenkörper aus mehreren voneinander beabstandeten, rechteckigen Feldern besteht. Mit den verlegten Plattenkörpern lässt sich keine volle, insbesondere ebene Tritt- bzw.
  • Sichtfläche bilden. Dies ist insbesondere bei den Bodenbelägen und Gehwegen von Nachteil. Ein Plattenkörper gem. zitiertem Oberbegriff des Haupanspruches ist aus DE 198 30 736 A1 bekannt. Der bekannte Plattenkörper, gefertigt aus Stein oder Beton, besitzt zueinander höhenversetzte Funktionsflächen, die mit komplementären Funktionsflächen weiterer Plattenkörper zusammenwirken. Die zwischen den Plattenkörpern verbleibenden Fugen bilden Drainagekanäle.
  • Es stellt sich die Aufgabe, die bei Terrassen- und Balkonflächen erforderliche Entwässerung wirksam zu gestalten und nicht nur über ungenau in ihrem Querschnitt bei der Verlegung sich ergebende Fugen zu drainieren.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Plattenkörper der eingangs genannten Art, bei dem
    das erste Plattenelement wenigstens eine Drainageöffnung für den Wasserablauf aufweist,
    die Drainageöffnungen reihenweise in Kanälen angeordnet sind, deren Kanalböden jeweils ein in Richtung Außenkante des ersten Plattenelementes abfallendes Gefälle aufweisen,
    und bei dem die Drainageöffnungen sich außerhalb wenigstens eines von dem zweiten Plattenelement abgedeckten Eckbereiches des ersten Plattenelementes befinden.
  • Es lässt sich damit ein waagerecht oder senkrecht sowie geneigt angeordneter Belag von einer planen Sichtfläche einfach verlegen, der eine hohe Stabilität aufweist und für witterungsausgesetzte Terrassen- und Balkonflächen geeignet ist.
  • An dem Untergrund zugewandten zweiten Plattenelement ist vorzugsweise abnehmbar ein Deckel aufgesetzt. Vorzugsweise sind die Außenkanten des Deckels gefast oder abgerundet, wobei die Fase bzw. Abrundung nahezu bis zur Unterseite des Deckels reicht. Dies ermöglicht eine praktisch stoßfugenlose Verlegung von Deckeln und damit die Einhaltung der Sauberkeit in den entstandenen Nuten.
  • Vorteilhaft ist, dass die Verwendung von Deckeln eine beliebige Auswahl der zur Verfügung stehenden Produkte von unterschiedlichen Motiven und von unterschiedlicher Oberflächenbeschaffenheit erlaubt.
  • Das erste Plattenelement kann schalenförmig sein, indem sich beispielsweise an die Außenkanten des unteren Plattenelementes eine umlaufende schürzenartige herabfallende Seitenwand anschließt. In dem Fall entsteht ein Hohlraum, der mit Trittschalldämmung oder thermoisolierendem Baustoff, Recycling-Stoffen, wie Gummigranulat und dergleichen, befüllt werden kann. Das schalenförmig ausgebildete erste Plattenelement kann auch an seiner Unterseite aufgeschäumt sein.
  • Der Plattenkörper kann aus Kunststoff, Keramik, Beton, Metall, Holzwerkstoff oder einer Mischung davon hergestellt sein. Als Kunststoffe kommen Thermoplaste, beispielsweise Polycarbonat, Polypropylen, Polystyrol und Polyamid in Frage, die sich einfach durch Spritzguss verarbeiten lassen. Die Formmassen können mit Textil- oder Glasfasern und/oder mit mineralischen Füllstoffen verstärkt sein. Bei der Auswahl von Formmassen werden hohe mechanische Beständigkeit, insbesondere Schlagfestigkeit, hohe Temperaturbeständigkeit, UV-Beständigkeit sowie eine geringe Dehnbarkeit angestrebt.
  • Das relativ teuere Polycarbonat kann durch andere Kunststoffe von dem Polycarbonat ähnlichen Eigenschaften, wie Produkt „Luran S” von BASF AG, ersetzt werden.
  • Mit den Plattenkörpern gemäß Erfindung können Bodenbeläge für Hausdielen, Gewerbeobjekte, Balkone oder Terrassen, Geh- oder Gartenwege verlegt werden.
  • Von großem Vorteil ist, dass die aus den Plattenkörpern gemäß Erfindung zusammengesetzten Beläge doppelschalig und somit stabil sind.
  • Die Erfindung ist in einigen Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Figuren zeigen:
  • 1a einen für Bodenbelag bestimmten Plattenkörper in Draufsicht auf seine Oberseite, wobei die Diagonalversicherung gemäß Anspruch 1 nicht verwirklich ist;
  • 1b den Plattenkörper gemäß 1a, mit aufgesetztem Deckel, ebenfalls in Draufsicht auf seine Oberseite, wobei die Diagonalversicherung gemäß Anspruch 1 nicht verwirklich ist;
  • 1c den Plattenkörper gemäß 1a in Draufsicht auf seine Unterseite, wobei die Diagonalversicherung gemäß Anspruch 1 nicht verwirklich ist;
  • 2a den Plattenkörper gemäß 1a, vor dem Einsetzen des Deckels, in einer schematischen Seitenansicht;
  • 2b den Plattenkörper gemäß 1a, mit eingesetztem Deckel, ebenfalls in einer schematischen Seitenansicht;
  • 2c den Plattenkörper gemäß 1a, mit abgerundetem Deckel, in einer schematischen Seitenansicht;
  • 3 einen Bodenbelag, zusammengesetzt aus den Plattenkörpern gemäß 2b, in einer Draufsicht auf seine Flachseite;
  • 4 einen anderen Plattenkörper für Bodenbelag, in einer schematischen, perspektivischen Ansicht;
  • 5 einen weiteren Plattenkörper mit Deckel, mit aufgeschäumten ersten Plattenelement, in einem schematischen Schnitt;
  • 6 eine andere Ausführungsform des Plattenkörpers für Bodenbelag, mit eingesetztem Deckel, in einem schematischen Schnitt;
  • In 1a ist ein aus Polycarbonat hergestellter Plattenkörper 10 dargestellt, bestehend aus einem ersten, rechteckigen unteren Plattenelement 2 und einem zweiten, oberen, ebenfalls rechteckigen Plattenelement 3, wobei das Adjektiv „obere” das Plattenelement bezeichnet, das eine Nutz- bzw. Sichtfläche 8 aufweist. Die Plattenelemente 2; 3 sind überlappend und zueinander versetzt angeordnet und miteinander entlang einer Außenkontur 23 eines Eckbereichs 7 verschweißt, welcher durch Überlappung entstanden ist. Die beschriebene Ausführungsform stellt einen einfachsten Plattenkörper dar, mit dem sich ein Bodenbelag 1 (vgl. 3) herstellen lässt. Um einen Bodenbelag 1 lückenlos verlegen zu können, müssen im Falle des Plattenkörpers 10 die Ausmaße der ersten und der zweiten Plattenelemente 2; 3 gleich sein.
  • Optional können die beiden Plattenelemente 2,3 in einem Materialstück, beispielsweise im Spritzgußverfahren gefertigt sein.
  • Eine Weiterentwicklung des in 1a dargestellten Plattenkörpers für Bodenbeläge zeigen die 1b, 1c, 2a und 2b. Ein Plattenkörper 20 (vgl. 1b) setzt sich aus einem bereits durch die 1a abgehandelten Plattenkörper und aus einem auf das obere Plattenelement 3 aufgesetzten Deckel 25 zusammen. Um einen Bodenbelag 1 lückenlos verlegen zu können, müssen im Falle des Plattenkörpers 20 die Ausmaße des ersten, unteren Plattenelementes 2 und des Deckels 25 gleich sein. Das bedeutet, dass die Ausmaße des zweiten, oberen Plattenelementes 3 kleiner als die des unteren Plattenelementes 2 sind. Der flache Deckel 25 (vgl. 1c und 2a) weist eine Mulde 34 auf, in die das obere Plattenelement 3 hineinpasst.
  • Dementsprechend bezieht sich die lückenlose Verlegung von Plattenkörpern 10; 20 sowohl auf eine untere, einem Untergrund 18 (vgl. 3) zugewandte Schicht 29, als auch auf eine die Sichtfläche 8 aufweisende obere Schicht 32 des Bodenbelags 1, wobei die Schichten 29; 32 durch eine gleiche Anzahl von unteren und entsprechend oberen Plattenelementen 2; 3 gebildet sind. Mit den Bezugszahlen 16.1, 16.2 sind Tiebordsteinprofile bezeichnet, die den verlegten doppelschaligen Bodenbelag 1 von beiden Seiten begrenzen.
  • Gemäß den 1b, 2a und 2b ist der Deckel 25 an seinen Außenkanten 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 gefast. Nach der Verlegung von Deckeln 25 ergeben sich stoßfugenlose, V-förmige Nuten 47 von einem Winkel α = 90°, wodurch sich die Sauberkeit der Fugen durch einfaches Abwischen, Fegen oder Absaugen einhalten lässt. Die Winkelgröße kann jedoch variieren. Dadurch, dass an den dargestellten V-förmigen Nuten 47 keine Spalten entstehen, können sich dort kein Staub und kein Schmutz absetzen. Gemäß 2c sind die Außenkanten 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 des Deckels 25 nicht abgeschrägt, sondern abgerundet, wobei auch hier keine Spalten entstehen können, da die beiden Abrundungen 49.1, 49.2 sanft von der Sichtfläche 8 beginnend bis zur Unterkante 48 des Deckels abfallen. Der Plattenkörper 20 kann bevorzugt in den Räumen eingesetzt werden, wo erhöhte Erfordernisse an Sauberkeit und Hygiene zu erwarten sind.
  • Eine Besonderheit der beiden Plattenkörper 10 und 20 stellt ein Wasserablaufsystem 42 dar, bestehend aus mehreren am unteren Plattenelement 2 parallel zueinander verlaufenden Kanälen 11.1, 11.2, 11.3, 11.4 mit darin angeordneten Drainageöffnungen 31.1, 31.2, 31.3, 31.4. Die Drainageöffnungen 31.1, 31.2, 31.3, 31.4 sind jeweils reihenweise an einem Kanalboden 12 angeordnet. Die Kanäle 11.1, 11.2, 11.3, 11.4 liegen außerhalb des abgedeckten Eckbereiches 7 und weisen jeweils ein zu einer Außenkante 38 des unteren Plattenelementes 2 abfallendes, im Bereich 1 bis 5 Prozent liegendes Gefälle 15 auf. Vom großen Vorteil ist, dass das ganze Wasserablaufsystem 42 unsichtbar für den Betrachter unterhalb der oberen Plattenelemente 3 liegt. Die auf dieser Weise gebaute „Pflasterdecke” bleibt grundsätzlich wasserdurchlässig.
  • Ferner sind auf einer Unterseite 14 des oberen Plattenelementes 3 (vgl. 1c und 2a) fünf walzenförmige Noppen 46 angeordnet, die beim Zusammenfügen zweier Plattenkörper in die zu den Noppen kompatiblen, am unteren Plattenelement 2 befindlichen Öffnungen 35 eingreifen. Das untere Plattenelement 2 weist eine Unterseite 4 auf, die auf den jeweiligen Untergrund (nicht dargestellt) zu richten ist und an der mehrere halblinsenförmige, rutschhemmende Noppen 37 vorgesehen sind.
  • Es wird angemerkt, dass die Plattenkörper 10; 20 in gebundener Weise verlegbar sind, obwohl kein Fugenmaterial zum Einsatz kommt.
  • Die 5 zeigt einen in Spritzgussverfahren aus Polycarbonat-Regenerat hergestellten, einteiligen Plattenkörper 40, dessen unteres Plattenelement 2 schalenförmig und auf seiner Unterseite 4 mit Polyurethan aufgeschäumt ist. Eine am unteren Plattenelement 2 eingebrachte Öffnung 41 verjüngt sich bis zur untersten Ebene der Schaumfüllung und ist zu einem an der Unterseite des zweiten, oberen Plattenelementes 3 angeordneten Zapfen 39 kompatibel. Optional kann am oberen Plattenelement 3 der durch den mit den Punktstrichlinien angedeutete Deckel 25 aufgesetzt sein.
  • Mit der Austauschmöglichkeit des Deckels 25; 26 können individuelle Kundenwünsche erfüllt werden.
  • In 4 ist ein ebenso einteiliger, aus Polycarbonat-Regenerat gefertigter Plattenkörper 30 dargestellt, bei dem das untere, schalenförmige Plattenelement 2 schürzenartig herabfallende Seitenwände 24.1, 24.2, 24.3, 24.4 aufweist, an deren freien Kanten 28 jeweils mehrere in Spitzen 36 auslaufende Bögen 44 eingebracht sind. Die Spitzen 36 gewährleisten eine sichere, stabile Lage der auf einem sandigen Untergrund verlegten Plattenkörper. Insgesamt können die freien Kanten 28 als sägezahnförmig bezeichnet werden, obwohl auch andere, nicht unbedingt sägezahnförmige Konfigurationen mit nach unten gerichteten Spitzen zum Einsatz kommen können. Die Plattenelemente 2; 3 sind ebenfalls überlappend und zueinander längs einer Diagonalen D versetzt angeordnet. Mit der Bezugszahl 63 ist eine innerhalb des unteren Plattenelementes 2 befindliche Baustoff-Füllung 63 bezeichnet.
  • Auch das untere Plattenelement 2 des durch die 5 beschriebenen Plattenkörpers 40 weist ähnliche Seitenwände 24.1, 24.2, 24.3, 24.4 auf.
  • Ein anderer, in 6 dargestellter Plattenkörper 50 ist ebenfalls einteilig aus Hartkunststoff gefertigt, wobei der obere Plattenelement 3 eine nach oben ragende Umrahmung 27 aufweist, an der ein Deckel 26 einrastend eingesetzt ist. Zu diesem Zweck weist der Deckel 26 eine an seiner Unterseite 51 angeordnete und an die Querschnittsform der Umrahmung angepasste, umlaufende Nut 19 auf. An der Unterseite 4 des unteren Plattenelementes 2 sind mehrere oben erwähnten Noppen 37 angeordnet. Auch bei dem Plattenkörper 50 ist die Bedingung gleicher Ausmaße (in Draufsicht auf seine Flachseite) des Deckels 26 und des unteren Plattenelementes 2 erfüllt.
  • Sowohl das untere als auch das obere Plattenelement kann in Draufsicht auf seine Flachseite polygonal, insbesondere rechteckig sein. Eine von der rechteckigen abweichende Außenkontur ist auch möglich, indem eine bzw. zwei sich gegenüber liegende Seitenkanten nicht in die rechteckige Außenkontur eingeschrieben, beispielsweise geschwungen sind.
  • Die Sichtfläche des oberen Plattenelementes kann plan und glatt, jedoch beispielsweise zwecks erhöhter Trittsicherheit strukturiert sein. So beispielsweise kann der gesamte verlegte Belag aus mehreren Plattenkörpern zusammengesetzt sein, deren Sichtfläche jeweils geriffelt oder mit zahlreichen Noppen unterschiedlicher Form versehen ist.

Claims (8)

  1. Plattenkörper (10; 20; 30; 40) zur Verlegung auf verfestigten Untergrund oder auf Terrassen- und Balkonflächen, bestehend aus: – wenigstens zwei übereinander liegenden und miteinander wenigstens teilweise flächig verbundenen Plattenelementen (2; 3), von denen wenigstens das eine, dem jeweiligen Untergrund oder der jeweiligen Unterkonstruktion zugewandte, erste Plattenelement (2) eine auf den Untergrund oder Unterkonstruktion gerichtete Unterseite (4) und das andere, zweite Plattenelement (3) eine Sichtfläche (8) aufweist, – wobei die Plattenelemente (2; 3) zueinander diagonal versetzt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass – das erste Plattenelement (2) wenigstens eine Drainageöffnung (31.1, ...31.n) für den Wasserablauf aufweist, – die Drainageöffnungen (31.1, ...31.n) reihenweise in Kanälen (34.1, ...34.5) angeordnet sind, deren Kanalböden (36) jeweils ein in Richtung Außenkante (12) des ersten Plattenelementes (2) abfallendes Gefälle (15) aufweisen, – und dass die Drainageöffnungen (31.1, ...31.n) sich außerhalb wenigstens eines von dem zweiten Plattenelement (3) abgedeckten Eckbereiches (7) des ersten Plattenelementes (2) befinden.
  2. Plattenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Untergrund abgewandten, zweiten Plattenelement (3) ein abnehmbarer Deckel (25; 26) aufgesetzt ist, der die Sichtfläche (8) bildet.
  3. Plattenkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (25; 26) an seinen Außenkanten (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) gefast ist.
  4. Plattenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Plattenelement (2) schalenförmig abgebildet ist und schürzenartig herabfallende Seitenwände (24.1, 24.2, 24.3, 24.4) aufweist, deren freie Kanten (28) vorzugsweise sägezahnförmig sind.
  5. Plattenkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das schalenförmig ausgebildete erste Plattenelement (2) mit Baustoff befüllt ist.
  6. Plattenkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das schalenförmig ausgebildete erste Plattenelement (2) an seiner Unterseite aufgeschäumt ist.
  7. Plattenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelemente (2; 3) aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere Polycarbonat, gefertigt sind.
  8. Bodenbelag für Geh- oder Gartenwege, Hausdielen, Gewerbeobjekte, Balkone oder Terrassen, zusammengefügt aus Plattenkörpern nach Anspruch 1 und gegebenenfalls nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei die Deckel (25; 26) zweier oder mehreren sich benachbarten Plattenkörpern in der Stoßfuge lückenlos verlegt sind.
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