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DE2344718C3 - Begehbarer Flachdachbelag - Google Patents

Begehbarer Flachdachbelag

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Publication number
DE2344718C3
DE2344718C3 DE19732344718 DE2344718A DE2344718C3 DE 2344718 C3 DE2344718 C3 DE 2344718C3 DE 19732344718 DE19732344718 DE 19732344718 DE 2344718 A DE2344718 A DE 2344718A DE 2344718 C3 DE2344718 C3 DE 2344718C3
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DE
Germany
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flat roof
roof covering
thermal insulation
sealing
covering according
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DE19732344718
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DE2344718A1 (de
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Individual
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Publication date
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Priority to DE2439962A priority patent/DE2439962A1/de
Priority to FR7430144A priority patent/FR2242535A1/fr
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Publication of DE2344718B2 publication Critical patent/DE2344718B2/de
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Publication of DE2344718C3 publication Critical patent/DE2344718C3/de
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Description

Die Erfindung betrifft einen begehbaren Flachdach belag aus auf der Dachdecke nebeneinander verlegter Wärmedämmplatte^ aus einer darauf angeordneter Abdichtung sowie aus im Abstand über dieser vorgese henen Belagplatten, die auf auf mindestens einem Tei der Abdichtung ruhenden Auflagern verlegt sind.
Bei einem bekannten Flachdachbelag dieser Art (vgl die DT-OS 20 51 068) wird auf eine Dachdecke, die it aller Regel aus Beton besteht, eine Wärmedämm schicht aufgebracht, die z. B. aus Hakenfalzplatten ge bildet sein kann. Auf diese Wärmedämmschicht komm eint· Abdichtung aus Dichtungsfolien, die entlang ihrer Rändern miteinander wasserdicht verbunden werdet
giQssea Auf diese durchgehende Abdichtung werden ,Jann entsprechend dem Rastermaß der darauf aufzubringenden Belagplatten aus Gummi geformte Auflager aufgesetzt die auf ihrer Oberseite die Belagplatten aafnehmea Diese Auflager dienen nur dazu, die Belagplatten ohne Anordnung eines Mörtelbettes aufzulagern. Die Erstellung eines du artigen Flachdachbelages (erfordert handwerkliches Geschick und eine große Sorgfalt- Insbesondere die Abdichtung des Flachdachbelages muß besonders sorgfältig hergestellt werden. da Dichtungsfolien, die entlang ihren Rändern verschweißt oder verklebt werden müssen, nicht selten Anlaß zu Undichtigkeiten geben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen begehbaren, wasserdichten Flachdachbelag der beschriebenen Art so auszubilden, daß seine Abdichtung auf möglichst einfache Weise auch von ungeschulten Arbeitskräften herstellbar ist. Dabei soll insbesondere die Anbringung von feuchtigkeitsdichten Beschichtungen oder das Verlegen und Verbinden von Dichtungsfolien »ermieden werden.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Abdichtung aus Dichtungsleisten besieht, die über die Stoßfugen zwischen den eine wasserdichte Oberfläche aufweisenden Wärmedämmplatten gelegt sind und die durch den Auflagerdruck der durch die Belagplatten belasteten Auflager gegen die Oberseite der Wärmedämmplatten dichtend angedrückt sind.
Das Gewicht der einzelnen Belagplatten wird somit <lazu ausgenutzt, die Dichtung im Bereich der Stoßfugen rwischen den Wärmedämmplatten herzustellen. Als Belagplatten können dabei sämtliche Platten eingefetzt werden, unabhängig von ihrem Material Wesentlich ist nur, daß die Belagplatten ein bestimmtes Mindestgewicht aufweisen, um den erforderlichen Auflagerdruck der Auflager auf den Dichtungsleisten zu erreichen. Durch die vorgesehene Ausgestaltung des Flachdachbelags entfallen alle Kleb- oder Schweißarbeiten, die z. B. beim Aufbringen von Dichtungsfolien erforderlich sind. Diese Vereinfachung hat zur Folge, daß der Flachdachbelag auf besonders einfache Weise auch von ungelernten Arbeitskräften hergestellt werden kann.
Das Rastermaß der vorzugsweise aus Beton hergestellten Belagplatten entspricht zweckmäßigerwcise dem Rastermaß der Wärmedämmplatte^ so daß ein besonders gleichmäßiger Druck auf die Dichtungsleisten erreicht wird.
Die Wärmedämmplatten können an ihren Rändern einen Hakenfalz aufweisen. Dieser dient unter anderem dazu, eine genaue gegenseitige Lagesicherung der Wärmedämmplatten zu erreichen, also das Rastermaß einzuhalten, damit auch die Dichtungsleisten entsprechend passend auf die Wärmedämmplatten aufgelegt werden können. In den Hakenfalz kann eine Dichtung aus elastischem Material eingelegt sein, die sich vorzugsweise jeweils über zwei aneinandergrenzende Ränder der Wärmedämmplatten erstreckt. Damit wird eine zusätzliche Dichtung im Bereich der Stoßfugen zwischen den Wärmedämmplatten geschaffen.
Die Wärmedämmplatten können allseilig mit einet wasserdichten Beschichtung versehen sein. Sie können jedoch auch aus geschäumtem Kunststoff, insbesondere aus Polyurethanschaum, gefertigt sein und eine wasserdichte Oberfläche aufweisen. Wesentlich ist insbesondere die Dichtheit der Oberseite der Wärmedämmplatten, damit keine Feuchtigkeit durch die Wärmedämm-Dlatten nach unten gelangen kann. 1st auch die Unterseite der Wärmedämmplatten dicht ausgebildet oder mit einer dichten Beschichtung versehen, so wirkt dies als Dampfsperre.
Zweckmäßigerweise sind die Oberseiten der Wärmedämmplatten an ihren Rändern mit einer ringsum laufenden Vertiefung zur Aufnahme der Dichtungsleisten versehen. Damit wird eine Markierung geschaffen, die es auch ungelernten Hilfskräften gestattet, die Dichtungsleisten ordnungsgemäß auf die Wärmedämmplatten aufzulegen. Der Querschnitt der Vertiefung ist in der Weise an den Querschnitt der Dichtungsleisten angepaßt, daß deren Oberseite in der durch die Oberseite der Wärmedämmplatten gebildeten Ebene liegt. Dies begünstigt die Wasserabfuhr auf der Wärmedämmschicht.
Die aus einem elastischen Material bestehenden Dichtungsleisten können an ihren Längsrändern jeweils mindestens eine unterseitig angeordnete Dichlungsrippe od. dgl. aufweisen. Die Auflager sind dann natürlich so ausgebildet, daß das Gewicht der Belagsplatten im wesentlichen auf diese Dichtungsrippen abgeleitet wird, so daß hier mit Sicherheit die erforderliche Abdichtung erreicht wird.
Die Dichtungsleisten können aus einzelner Streifen bestehen, deren Länge dem Rastermaß der Warme aammplauen entspricht und deren Enden nach An von Pfeilspitzen zugeschnitten sind. Die Dichtungsleisten können dabei an ihren Enden mit einander übergreifenden Dichtungswulsten versehen sein, damit auch eine Anpressung im Bereich des Schnittpunktes des Plaltenrasters und demzufolge eine entsprechende Abdichtung erreicht wird.
Eine andere Möglichkeit besteht dann, daß die Dichtungsleisten aus durchgehenden Streifen und aus Streifenstücken gebildet sind, deren Länge dem um eine Leistenbreite verminderten Rastermaß der Wärmedümmplatten entspricht. Auch aus solchen Einzelteilen läßt sich die Abdichtung leicht herstellen.
Die Dichtungsleisten können statt dessen auch aus einem Streifennetz gebildet sein, dessen Rastermaß dem Rastermaß der Wärmedämmplatte!! entspricht. Hierbei entstehen die Abdichtprobleme im Bereich der Schnittpunkte des Plattenrasters natürlich nicht.
Die Dichtungsleisien sind zweckmäßigerweise mit einer mittig angeordneten, längsverlaufendcn Knickrille versehen, so daß sie eine gute Anpaßbarkcit an ihre Unterlage haben. Dies wirkt sich insbesondere dann vorteilhaft aus, wenn die Dichtungsleisten auf Warmeuämmplatten verlegt werden, deren Oberseiten ein unterschiedliches Gefälle aufweisen.
Als Auflager für die Belagplatlen können im Abstand voneinander angeordnete Auflagerkörper vorgesehen sein, die an die betreffende Dichtungsleiste angeformt sind. Die Auflagerkörper können dabei durch etwa senkrecht zur Dichtungsleiste gerichtete Scheiben gebildet sein.
Es ist aber auch möglich, daß als Auflager für die Belagplatten im Abstand voneinander angeordnete Auflagerkörper vorgesehen sind, die auf die betreffende Dichtungsleiste aufsetzbar sind und eine Sicherung gegen Verschieben aufweisen. Die Auflagerkorper können in diesem Fall durch etwa senkrecht zur Dichtungsleiste gerichtete Scheiben gebildet sein, die sich über die Breite der Dichtungsleiste erstrecken und an ihren unteren Enden jeweils eine parallel zu dieser verlaufende Stützleiste aufweisen, welche in eine am Längsrand der Dichtungsleiste vorgesehene Nut eingreift.
Die Auflageslellen der Belagplatten auf den Auflagerkörpern sind vorteilhafterweise so angeordnet, daß diese die Dichtungsleiste vor allem im Bereich ihrer Längsränder gegen die Oberseile der Wärmedämmplatten andrücken.
Im Bereich der Kreuzungspunkte der Dichlungsleisten können besonders ausgebildete Auflagerkörper vorgesehen sein. Diese Auflagerkörper können eine auf den Dichtungsleisten aufliegende Grundplatte aufwesen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand bevorzugter Ausführungsbeispiele, die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch einen Flachdachbelag,
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung eines Stükkes einer Dichtungsleiste mit angeformten Auflagerkörpern,
F i g. 3 einen Schnitt durch eine anders ausgebildete Dichtungsleiste, die separate Auflagerkörper aufweist,
Fig.4 eine Seitenansicht eines Auflagcrkörpers gemäß F i g. 3,
F i g. 5 einen Schnitt durch eine Dichtungsleiste, die ähnlich der Dichtungsleiste gemäß F i g. 2 ausgebildet ist,
F i g. 6 den Gegenstand nach F i g. 5 in einem Schnitt gemäß der Linie VI-Vl,
F i g. 7 eine der Dichtungsleiste gemäß F i g. 2 entsprechende Dichtungsleiste nach dem Auflegen einer Belagplatte,
F i g. 8 eine Draufsicht auf die Enden von vier Dichtungsleisten gemäß F i g. 2, die in einem Schnittpunkt des Plattenrasters zusammenstoßen,
F i g. 9 den Gegenstand nach F i g. 8 in einem Schnitt gemäß der Linie IX-IX,
Fig. 10 eine in verkleinertem Maßstab dargestellte Draufsicht auf Dichtungsleisten, die ein Netz von durchgehenden Streifen und von dazwischen angeordneten Streifenstücken bilden.
F i g. 11 eine in verkleinertem Maßstab dargestellte Draufsicht auf Dichtungsleisten, die ein zusammenhängendes Netz bilden,
F i g. 12 eine Draufsicht auf einen für einen Schnittpunkt des Plattenrasters bestimmten Auflagerkörper, F i g. 13 den Gegenstand nach F i g. 12 in einer Ansicht,
Fi g. 14 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines für einen Schnittpunkt des Plattenrasters bestimmten Auflagerkörpers und
Fig. 15 einen Schnitt durch den Flachdachbelag in seinem Randbereich.
Die in F i g. 1 dargestellte Dachdecke 1 kann beispielsweise aus Gasbeton hergestellt sein und bildet eine ebene Unterkonstruktion für den darauf aufliegenden Flachdachbelag. Auf die Dachdecke I werden Wärmedämmplatten 2 aufgelegt, die an ihren Rändern mit Hakenfalzen 3 versehen sind. Die Wärmedämmplatten 2 bestehen vorzugsweise aus geschäumtem Kunststoff, beispielsweise aus Schaumpolystyrol, und sind auf ihrer gesamten Oberfläche wasserdicht ausgebildet Hierzu sind sie beispielsweise mit einer Beschichtung 5 versehen, die auch den Bereich der Hakenfalze 3 mit erfaßt Die Beschichtung 5 bildet auf der Unterseite der Wärmedämmplatten 2 eine Dampfsperre, während sie auf der Oberseite eine Feuchtigkeitsisolierung darstellt Auf der Unterseite der Wärmedämmplatten 2 sind zweckmäßig als Diffusionskanäle wirkende Rillen 4 eingeformt, die einen Dampfdruckausgleich unter den Wärmedämmplatten 2 ermöglichen.
Am Rand der Wärmedämmplatten 2 sind ringsum
laufende Vertiefungen 6 vorgesehen, die zur Aufnahme von Dichtungsleisten 7 ausgebildet und angeordnet sind. Diese Dichtungsleisten 7 bestehen im wesentlichen aus einem Streifen elastischen Materials, wie Gummi, Kunststoff od. dgl., der an der Unterseite in seinem Randbereich je eine durchgehende Dichtungsrippe 8 od. dgl. besitzt. Die Formgebung der Vertiefungen 6 ist auch auf das Vorhandensein der Dichtungsrippen 8 abgestellt. Die Dichtungsleiste 7 ist so ausgebildet, daß sie im wesentlichen nur im Bereich der Dichtungsrippen 8 auf den Wärmedämmplatten 2 aufliegt. In der Mitte weist die Dichtungsleiste 7 eine durchgehende Knickrille 9 auf, die die Verformbarkeit der Dichtungsleiste 7 erhöht. Dies ist insbesondere nützlich, wenn die Dichtungsleiste 7 auf Wärmedämmplatten 2 aufgebracht ist, die auf beiden Seilen der Schnittlinie zweier verschiedener Gefälleebenen verlegt sind.
Auf der Dichtungsleiste 7 sind als Auflager für die Belagplatten 11 dienende Scheiben 10 vorgesehen. Diese Auflager können an die Dichtungsleisten 7 angeformt sein oder als gesonderte Bauteile ausgebildet werden. Die Scheiben 10 sind entlang ihres oberen Randes zur Bildung einer Auflagerstelle 24 für die Belagplatten 11 in der dargestellten Weise abgeschrägt.
Damit wird das Gewicht der Belagplatten 11 fast ausschließlich auf die Dichtungsrippen 8 abgeleitet. Die Scheiben 10 können mit nicht dargestellten Nocken versehen sein, die in die Fugen zwischen den Belagplatten 11 eingreifen und die Fugenbreite festlegen.
Zusätzlich zu der durch die Dichtungsleisten 7 gebildeten Abdichtung ist eine weitere Dichtung 12 vorgesehen, die in den Hakenfalz 3 der Wärmedämmplatten 2 eingelegt ist. Auch diese Dichtung 12 wird durch das Gewicht der Belagplatten 11 angepreßt. Der Hakenfalz 3 ist auch insofern von Vorteil, als hierdurch die Wärmedämmplatten 2 und damit auch die Vertiefungen 6 in einen genau definierten Abstand voneinander gebracht werden, bei welchem die Kanten direkt aneinander anstoßen.
In F i g. 2 ist in perspektivischer Darstellung ein Stück der Dichtungsleiste 7 dargestellt, an dem die als Auflager wirkenden Scheiben 10 direkt angeformt sind. Diese Dichtungsleiste 7 wird beispielsweise aus einem entsprechend elastischen Kunststoff im Spritzverfahren hergestellt. Die Ausbildung der Dicke und der Breite der Scheiben 10 und deren gegenseitiger Abstand ist auf das Gewicht der Belagplatte 11 abgestimmt
Es ist jedoch auch möglich, wie in den F i g. 3 und 4 dargestellt die Dichtungsleisten 7 und die Scheiben 10 als getrennte Bauteile auszubilden. Die Scheiben 10 werden dabei aus einander paarweise gegenüberliegenden Teilen hergestellt wobei dazwischen eine Verbindungsbrücke 13 belassen bleibt die die Beweglichkeit der einzelnen Teile der Scheiben 10 nicht sonderlich einschränkt. Jeder aus einer Scheibe 10 gebildete Auflagerkörper 14 ist mit zwei Stützleisten 15 versehen. die im Bereich der Dichtungsrippen 8 der Dichtungsleiste 7 angeordnet sind. Die Dichtungsleiste 7 weist auf ihrer Oberseite im Bereich der Dichtongsrippen 8 je-
wefls eine durchgehende Nut 16 zur Aufnahme der betreffenden Stützleiste 15 auf. Die Auflagerkörper 14 steigen nach beiden Seiten gegen die Auflagerstellen 24 hin leicht an. damit der Auflagerdruck der Belagplatten 11 hauptsächlich im Bereich der Dtchmngsrippen 8 auf
die Wärmedämmplatten 2 übertragen wird. Da auf seltener begangenen Flachdächern einerseits und auf häufig begangenen Terrassen andererseits unterschiedlich schwere Belagplatten 11 verlegt werden können, kön-
', 'ftH» V
(ο
nen die Scheiben 10 auch mit unterschiedlicher Ausbildung hergestellt werden. Für die Verlegung relativ schwerer Belagplatten 11 weisen die Stiitzleistcn 15 nur eine relativ geringe Länge auf, so daß die Scheiben 10 in geringeren Abständen auf die Dichtungsleiste 7 aufgesetzt werden können. Bei Verlegung leichterer Belagplatten 11 werden Scheiben 10 verwendet, deren Stützleisten 15 entsprechend länger ausgebildet sind. Die Stützleisten 15 dienen dazu, den über die Auflagerkörper 14 eingeleiteten Auflagerdruck der Belagplattcn 11 auf die Länge der Dichtungsrippen 8 der Dichtungsleisten 7 zu verteilen.
Wie aus den F i g. 1 bis 4 ersichtlich ist, ist die Dichtungsweise 7 so ausgebildet, daß ihre Oberseite nach der Verlegung in der Ebene der Oberseite der Wärmedämmplatten 2 liegt, so daß Wasser entsprechend dem verlegten Gefälle ohne weiteres von einer Wärmedämmplatte 2 über die Dichtungsleiste 7 hinweg in den Bereich einer anderen Wärmedämmplatte 2 abfließen kann. Ein solcher Wasserübertritt muß jedoch nicht auf der ganzen Oberseite der Dichtungsleisten 7 möglich sein. Es genügt auch eine Formgebung (vgl. F i g. b). bei der der Wasserübertritt nur an den dünnsten Stellen der Dichtungsleisten 7 möglich ist, während die benachbarten Verdickungen einer gewissen Einspannung der Scheiben 10 an ihrer Basis zugute kommen.
Wie aus F i g. 7 ersichtlich, ist es zweckmäßig, die die Auflagerkörper 14 bildenden Scheiben 10 als relativ dünne plattenartige Elemente auszubilden, damit diese in einem gewissen Maß Unebenheiten an der Unterseite der Belagplatten 11 ausgleichen können, ohne daß sich dies nachteilig für die Abdichtung im Bereich der Dichtungsrippen 8 auswirkt.
Die Dichtungsleisten 7 können in verschiedener Weise ausgebildet sein, wie dies an Hand der F i g. 8 bis 11 dargestellt ist. Eine Möglichkeit (vgl. F i g. 8) besteht darin, die Dichtungsleisten 7 jeweils als Streifen auszubilden, deren Länge dem Rastermaß der Wärmedämmplatten 2 und der Belagplatten 11 entspricht. Die Dichtungsleisten 7 sind dann an ihren beiden Enden in der dargestellten Weise pfeilförmig zugeschnitten, so daß sich der Schnittpunkt von vier Dichtungsleisten 7 wie dargestellt legen läßt. An die auf der Unterseite der Dichtungsleisten 7 vorgesehenen Dichtungsrippen 8 schließen im Bereich der pfeilförmigen Enden Dichtungswulste 17 bzw. 18 an, die den Dichtungswulst 18 bzw. 17 der betreffenden angrenzenden Dichtungsleiste 7 überlappen, wie dies insbesondere aus F i g. 9 ersichtlich ist. Damit wird die Wasserdichtheit des Flachdachbeiags auch im Bereich der Schnittpunkte der Dichtungsleisten 7 erreicht Die Dichtungswulste 17 und 18 werden beispielsweise von einem gesonderten Auflagerkörper 19 gegeneinander angepreßt wie dies in F i g. 8 durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist Es kann sich dabei um einen Auflagerkörper 19 handeln, welcher beispielsweise gemäß den F i g. 12 und 13 oder 14 ausgebildet ist.
Statt Streifen mit einer dem Rastermaß der Wärmedämmplatten 2 entsprechenden Länge zu verwenden, können die Dichtungsleisten 7 gemäß Fig. 10 auch aus durchgehenden Streifen 20 mit relativ großer Länge und aus kürzeren Streifenstücken 21 bestehen, die jeweils zwischen die durchgehenden Streifen 20 eingelegt werden. Der Anschluß wird im Bereich der Dichtungsrippen 8 ermöglicht, so daß auch hier insgesamt ein
ίο wasserdichter Flachdachbelag entsteht.
Die Dichtungsleisten 7 können gemäß F i g. 11 auch als Streifennetz 22 ausgebildet sein, wobei die Schwierigkeiten der Abdichtung in den Schnittpunkten des Rasters von vornherein wegfallen.
In den I ι g. 12 und 13 ist ein gesondert ausgebildeter Auflagerkörper 19 dargestellt, welcher zur Anordnung auf den Schnittpunkten der Dichtungsleisten 7 vorgesehen und ausgebildet ist. Der Auflagerkörper 19 besitzt eine Grundplatte 23 mit stiftförmig ausgebildeten Auf-
ao lagestellen 24' zur Abstützung der Belagplatten 11 und ist mit Nocken 25 zur Festlegung der Fugenbreite zwischen den Belagplatten 11 versehen. Es versteht sich, daß die Nocken 25 eine etwas größere Höhe aufweisen als die Auflagestellen 24'. so daß die Nocken 25 an den
»5 Stirnflächen der Bclagplatten 11 zur Anlage kommen. Die Grundplatte 23 kann an ihren Ecken mit Füßen 26 versehen sein, deren Höhe aber kleiner als die Höhe des nach oben vorspringenden Teils des Dichtungswulstes 18 (vgl. F i g. 9) sein muß. damit die Dichtungswulstc 17 und 18 durch die Grundplatte 23 zuverlässig angepreßt werden. Es versteht sich, daß jeder Auflagerkörper 19 zur Aufnahme je einer Ecke von vier Belagplatten 11 dient.
In Fig. 14 ist eine weitere Alisbildungsmöglichkeit für einen Auflagerkörper 19 dargestellt. Die stiftartigen Auflagestellen 24' sind hier durch Auflagestellen 24" ersetzt, die durch eine umlaufende Wand gebildet sind. Diese ist im Bereich der Grundplatte 23 mit Löchern 27 versehen, die einen Wasserabfluß aus dem Auflagerkörper 19 gestatten.
In F i g. 15 ist ein Schnitt durch den Rand des llachdachbelags dargestellt. Bei der Verlegung wird auf die randscitige Wärmedämmplatte 2 ein Hartschaumkeil 28 aufgelegt, der mit einer Dichtungsbahn 29 abgedeckt wird, die bis in den Hakenfalz 3 dieser randseitigen Wärmedämmplatte 2 hineinreicht. Sodann wird die anschließende Wärmedämmplatte 2 aufgelegt. Für die Auflagerung der Belagplatte 11 dienen gesondert ausgebildete Dichtungsleisten 7, deren einer Auflagerkörper 14' die Auflagerhöhe der Belagplatten 11 überragt so daß die Belagplatten 11 mit ihren Stirnseiten gegen den Auflagerkörper 14' anliegen und auf diese Weise beide Dichtungsrippen 8 der Dichtungsleisten 7 anpressen. Der Dachrand kann noch mit einer Kiesschüttung 30 versehen werden.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
609M7/309

Claims (20)

Patentansprüche:
1. Begehbarer Flachdachbelag aus auf der Dachdecke nebeneinander verlegten Wärmedämmplatten, aus einer darauf angeordneten Abdichtung sowie aus im Abstand über dieser vorgesehenen Belagplatten, die auf auf mindestens einem Teil der Abdichtung ruhenden Auflagern verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung to aus Dichtungsleisten (7) besteht, die über die Stoßfugen zwischen den eine wasserdichte Oberfläche aufweisenden Wärmedämmplatten (2) gelegt sind und die durch den Auflagerdruck der durch die Belegplatten (11) belasteten Auflager gegen die Oberseile der Wärmedämmplatten (2) dichtend angedrückt sind.
2. Flachdachbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastermaß der vorzugsweise aus Beton hergestellten Belagplatien (11) dem Rastermaß der Wärmedämmplatten (2) entspricht.
3. Flachdachbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmedämmplatte (2) an ihren Rändern einen Hakenfalz (3) aufweisen.
4. Flachdachbelag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hakenfalz (3) eine Dichtung (12) aus elastischem Material eingelegt ist, die sich vorzugsweise jeweils über zwei aneinandergrenzende Ränder der Wärmedämmplatten (2) erstreckt.
5. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmedämmplatten (2) allseitig mit einer wasserdichten Beschichtung (5) versehen sind.
6. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseiten der Wärmedämmplatten <2) an ihren Rändern eine ringsum laufende Vertiefung (6) zur Aufnahme der Dichtungsleisten (7) aufweisen.
7. Flachdachbelag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Vertiefung
(6) in der Weise an den Querschnitt der Dichtungsleisten (7) angepaßt ist, daß deren Oberseite in der durch die Oberseite der Wärmedämmplatten (2) gebildeten Ebene liegt.
8. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem elastischen Material bestehenden Dichtungsleisten
(7) an ihren Längsrändern jeweils mindestens eine unterseitig angeordnete Dichtungsrippe (8) od. dgl. aufweisen.
9. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsleisten (7) aus einzelnen Streifen bestehen, deren Länge dem Rastermaß der Wärmedämmplalten (2) entspricht und deren Enden nach Art von Pfeilspitzen zugeschnitten sind.
10. Flachdachbelag nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungslcisten (7) an ihren Enden mit einander übergreifenden Dichiungswulsten (17.18) verschen sind.
It. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungslcisten (7) aus durchgehenden Streifen (20) und aus Streifenstücken (21) gebildet sind, deren Länge dem um eine Leistenbreite verminderten Rastermaß der Wärmedämmplauen (2) entspricht.
12. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsleisten (7) aus einem Streifennetz (22) gebildet sind, dessen Rastermaß dem Rastermaß der Wärmedämmplatten (2) entspricht.
13. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsleisten (7) eine mittig angeordnete !auslaufende Knickrille (9) aufweisen.
14. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflager für die Belagplatten (11) im Abstand voneinander angeordnete Auflagerkörper (14) vorgesehen sind, die an die betreffende Dichtungsleiste (7) angeformt sind.
15. Flachdachbelag nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerkörper (14) durch etwa senkrecht zur Dichtungsleiste (7) gerichtete Scheiben (10) gebildet sind.
16. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 13. dadurch gekennzeichnet, daß als Auflager für die Belagplatten (11) im Abstand voneinander ungeordnete Auflagerkörper (14) vorgesehen sind, die auf die betreffende Dichtungsleiste (7) aufsetzbar sind und eine Sicherung gegen Verschieben aufweisen.
17. Flachdachbelag nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerkörper (14) durch etwa senkrecht zur Dichtungsleiste (7) gerichtete Scheiben (10) gebildet sind, die sich über die Breite der Dichtungsleiste (7) erstrecken und an ihren unteren Enden jeweils eine parallel zu dieser verlaufende Stützleiste (15) aufweisen, weiche in eine am Längsrand der Dichtungsleiste (7) vorgesehene Nui (16) eingreift.
18. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestellen (24) der Belagplatten (11) auf den Auflagerkörpern (14) so angeordnet sind, daß diese die Dichtungsleiste (7) vor allem im Bereich ihrer Längsränder gegen die Oberseite der Wärmedämmplatten (2) andrücken.
19. Flachdachbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Kreuzungspunkte der Dichtungsleisten (7) besonders ausgebildete Auflagerkörper (19) vorgeseher sind.
20. Flachdachbelag nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der Kreuzungspunkte der Dichtungsleisten (7) vorgesehenen Auflagerkörper (14) eine auf diesen aufliegende Grundplatte (23) aufweisen.
DE19732344718 1973-09-05 1973-09-05 Begehbarer Flachdachbelag Expired DE2344718C3 (de)

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