DE2342590A1 - Einrichtung zum emissionsfreien loeschen des aus koksofenkammern ausgestossenen gluehenden kokses - Google Patents
Einrichtung zum emissionsfreien loeschen des aus koksofenkammern ausgestossenen gluehenden koksesInfo
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Description
Essen, den 22. 8. 197 N 4563/6 Vo/Wi.
Einrichtung zum emissions freien Löschen des aus
Koksofenkammern ausgestossenen glühenden Kokses.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum emissionsfreien Löschen
des aus Koksofenkammern ausgestossenen und mittels eines im wesentlichen geschlossenen Kokstransportwagens zu einer Löschstation gefahrenen
glühenden Kokses, wobei der Kokstransportwagen an einen Zugwagen angehängt ist, der mit Gasabsaug- und - reinigungsvorrichtungen
für die im Inneren des Kokstransportwagens anfallenden staubbeladenen Gase versehen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der vorgenannten
Art zu schaffen, die mit Sicherheit ein Entweichen von Rauch und staubbeladenen Gasen in die Atmosphäre während der Behandlung des
glühenden Kokses unterbindet.
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass
die Kokslöechstation mehrere im wesentlichen geschlossene Kokslöschförderer
(Plattenförderer, Schwingförderer oder dgl.) aufweist, an die
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der Transportwagen zwecks Entleerung anschliessbar ist, wobei die
Kokslöschförderer eine zu einer Gasreinigungsvorrichtung führende Rauchleitung für die bei der Entleerung entstehenden staubbeladenen
Gase sowie eine in die Atmosphäre führende Dampfleitung für die Löschdämpfe aufweisen.
Die Kokslöschförderer können in einer Grube angeordnet sein, über die Gleiee für das Heranfahren des Kokstransportwagens verlegt sind.
Es ist aber auch möglich, den Kokstiioisportwagen aus einem Fahrgestell
mit darauf abnehmbar gelagerten, den glühenden Koks aufnehmenden Behälter zusammenzusetzen. In diesem Fall kann der Transport
des Behälters vom Kokstransportwagen zu einem der Kokslöschförderer und zurück mittels eines Kranes erfolgen, der oberhalb der
Koks lös chf order er verfahr bar ist.
Es ist ferner möglich, in der Löschstation eine Drehscheibe vorzusehen,
durch das das von der Koksofeabatterie ankommende Gleis wahlweise
AnscMuss an mehrere um die Drehscheibe herum angeordnete Kokslöechförderer
hat.
Schlie es lieh können in der Löschstation noch ein oder mehrere Transporttische
vorgesehen sein, die mit dem darauf in Stellung gebrachten Kokstraneportwagen
quer zu dem Gleis verfahrbar sind, das zur Koksofenbatterie führt.
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In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen der Erfindung in schematiecher Form dargestellt.
Es zeigen :
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform,
Fig. 3 eine Ansicht nach der Linie III - III der Fig. 2, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform,
Fig. 5 eine Aneicht nach der Linie V-V der Fig. 4, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform,
Fig. 7 eine Ansicht nach der Linie VII - VII der Fig. 6, Fig. 8 eine Draufsicht auf eine fünfte Ausführungsform,
Fig. 9 eine Ansicht nach der Linie IX - IX der Fig. 8, Fig. 10 eine Draufsicht auf eine sechste Aueführ ungs form und
Fig. Il eine Ansicht nach der Linie XI - XI der Fig. 10.
In Fig. 1 ist mit 11 ein Teil einer Koksofenbatterie bezeichnet, an der
entlang sich die Bühne 13 erstreckt. Parallel hierzu verläuft das Gleis 19, auf dem ein geschlossener Kokstransportwagen 15 und ein Zugwagen
17 mit Gasreinigungsvorrichtung verfahrbar ist. Das Gleis 19 erstreckt sich über die gesamte Länge der Koksofenbatterie und, wie Fig. 1 zeigt,
noch ein Stück über deren linkes Ende hinaus bis zu einem Verzeigungspunkt 21. Von hier führen drei separate Gleise 23, 25 und 27 zu einer
Kokeaufnahme- und Kokslöschstation. An dieser sind drei geschlossene
Kokslöschförderer 29, 31 und 33 vorgesehen, die sich unterhalb des Gleis·
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niveaus in einer Grube befinden. An einem Ende der Kokslöschförderer
ist jeweils ein einstellbares Anschlussstück 35 angeordnet, das mit dem Boden des geschlossenen Kokstransportwagens 15 verbunden
werden kann und wodurch der glühende Koks aus dem Kokstransportwagen
auf den Löschförderer gelangt, ohne eine Verunreinigung der Umgebung zu verursachen.
Etwa in der Mitte jedes Löschförderers 29, 31 und 33 ist eine rohrförmige
Verbindung 37 zu einer Dampfs amme He itung 39 vorgesehen.
Durch letztere werden die von dem Koks aufsteigenden Dämpfe zu einem Kamin 41 geleitet. Die Dämpfe entstehen beim Löschen des
Kokses durch hier nicht dargestellte» über den Löschförderern angeordnete Waseerdüsen. Der Kamin 41 steht ferner mit einem Gaswäscher
43 in Verbindung, zu dem mittels eines Gebläses 47 Gase von einer Rauchleitung 45 gelangen. Die Rauchleitung wiederum ist mittels
rohrförmiger Verbindungen 49 und 51 mit zwei Kokstransportwagen 15a und 15 b auf den Gleisen 23 und 25 verbunden. Eine weitere rohrförmige
Verbindung 53 ist über dem Gleis 27 vorgesehen.
In Fig. 1 ist ganz links noch ein anderer Förderer 55 achematisch dargestellt, der den von den Löschförderern ankommenden gelöschten
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Koks aufnimmt und an den Förderer 57 weitergibt. Letzterer ist etwa
auf Gleisniveau angeordnet und führt zum Kokslager.
Fig. 2 zeigt eine Koksofenbatterie 59, im wesentlichen entsprechend
der in Fig. 1 dargestellten, mit der Bühne 61. 63 ist das daran entlang liegende Gleis, 65 der Kokstransportwagen und 67 der Zugwagen
mit Gasreinigungsvorrichtung. Der Kokstransportwagen besteht aus einem Fahrgestell 70, auf dem der Koksbehälter 68 abnehmbar gelagert
ist. Letzterer weist Ansätze 69 und 71 auf, an denen eine Abhebevorrichtung
angreifen kann und den Koksbehälter vom Fahrgestell entfernt und ihn auf eines der Gerüste 73, 75 setzt. Diese Gerüste sind über
den geschlossenen Koks lös chlor de rern 77 und 79 angeordnet, die den
Förderern 29, 31 und 33 gemäss Fig. 1 entsprechen und beispielsweise
als Schwingförderer ausgebildet sein können. Die Kokslöschförderer, die im Inneren wiederum mit nicht dargestellten Wasser düsen versehen
sind, übergeben den gelöschten Koks auf einen Querförderer 81, der den Koks von der Löschstation forttransportiert.
Es sind noch zwei weitere Gerüste 83 und 85 als Reserve vorgesehen.
Die beiden Gerüste 73 und 75 sind zentral zu einstellbaren Anschlussstücken
87 angeordnet, die eine Verbindung zu den Kokslöschförderern 77 und 79 bilden. Jeder geschlossene Kokslöschförderer besitzt ein
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rohrförmiges Verbindungsstück 89 bzw. 91 zu einer Leitung 93, durch die die Dämpfe zu einem Kamin 95 geleitet werden. Staubbeladene
Gase und Dämpfe, die von dem glühenden Koks aufsteigen, wenn er während seines Transportes auf den Förderern 77 und 79 mit
Wasser besprüht und gekühlt wird, sammeln sich in den Zweigleitungen 97 und 99· Diese sind teleskopartig zu festen Leitungen 101 und
103 verschiebbar. Fig. 2 zeigt ihre zurückgezogene Stellung, aus der sie über dem Behälter 68 in Betriebs stellung gebracht werden,
wobei ein ve rstellbaress Anschlussstück 105 bzw. 107 der Zweigleitungen
97 und 99 über eine obere öffnung des Behälters 68 geschoben wird. Die 8taubbeladsj::en Gase und Dämpfe gelangen durch Leitung
zu einem Wascher 111 und von dort über das Gebläse 113 zum Kamin
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die Gerüste 73, 75, 83 und 85 ebenso
wie die Förderer 77 und 79 unterhalb eines Kranes 115 und dessen Tragkonstruktion
angeordnet sind. Der Kran ist in zwei Richtungen verfahrbar, und zwax* parallel sum Gleis 63 und senkrecht dazu. Somit kann
der Kran bei A einen mit glühendem Koks beladenen Behälter vom Koks transportwagen
65 abheben und auf irgendeines der vier Gerüste absetzen. Der Kran kann dementsprechend auch an einem beliebigen Gerüst einen
leeren Behälter aufnehmen und ihn auf das Fahrgestell 70 des Kokstrans portwagene
setzen, welch letzterer dann zurück zur Koksofenbatterie
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fahren und dort erneut glühenden Koks aufnehmen kann.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung.
Darin ist 119 die Kokaofenbatterie mit Bühne 121, 123 das Gleis, 125
der Koks trän a portwagen und 127 der Zugwagen. Der Kokstransportwagen
setzt sich wieder zusammen aus dem Fahrgestell 129 und dem abnehmbaren Behälter 131, der zu diesem Zweck mit Ansätzen 133
versehen ist. Auf der der Koksofenbatterie abgewandten Seite des Gleises 123 ist eine Sammelleitung 135 vorgesehen, die sich über die
gesamte Länge der Batterie erstreckt und in einen Gaswäscher 137 mündet. Die Sammelleitung ist mit einer Vielzahl nebeneinander angeordneter
abgedeckter Öffnungen 141 versehen, wobei jeweils eine Öffnung einer Ofenkammer der Koksofenbatterie gegenüber liegt. Es
ist ferner eine Kokskuchenführung 143 mit Einrichtungen zum Auffangen und Weiterleiten der beim Koksdrücken anfallenden staubbeladenen
Gase vorgesehen. Die Kokskuchenführung ist in Fig. 4 in einer Stellung
gezeigt, bei der der ausgedrückte glühende Koks in den Behälter 131 gelangt, während die staubbeladenen Gase über eine Anschlussleitung
139 in die Sammelleitung 135 strömen.
Aus Fig. 4 ist ferner ersichtlich, dass eine Anzahl Gerüste 145, die
den Gerüsten 73, 75, 83 und 85 gemäss Fig. 2 entsprechen, oberhalb
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der geschlossenen Förderer 147 und unterhalb eines Kranes 149 mit Tragkonstruktion 151 angeordnet ist. Mit 153 ist eine Leitung bezeichnet,
die die Dämpfe aus den Förderern auffängt und sie zum Kamin 157 leitet. Rauch und staubbeladene Gase aus den Koksbehältern werden
durch Leitung 155 zum Gaswäscher 137 geführt, von wo aus sie gereinigt
über das Gebläse 159 zum Kamin gelangen. Die geschlossenen Kokelöschförderer 147 arbeiten mit einem weiteren Förderer 161 zusammen,
der wie der Förderer 81 gemäss Fig. 2 aus gebildet sein kann und der den gelöschten Koks forttransportiert.
Bei der Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 6 und 7 ist mit 163
die Koksofenbatterie bezeichnet. 165 ist die Bühne, 167 das Gleis mit dem Kokstransportwagen 169 und dem Zugwagen 171. Das Gleis 167
erstreckt sich in diesem Falle bis hin zu einer Drehscheibe 173 und noch ein Stück darüber hinaus, gegebenenfalls auch bis zu einer anderen
Koksofenbatterie. Von der Drehscheibe aus erstrecken sich in radialer Richtung mehrere Gleisstücke 175, inn vorliegenden Fall sind es vier.
Unter den Gleiestücken 175 sind Kokelöschförderer 177, 179 entsprechend
den Förderern 29, 31 und 33 gemäse Fig. 1 angeordnet, die wiederum
jeweils mittels eines einstellbaren Anschluss stücke8 181 miteinander
verbunden sind. Die Förderer 177 übergeben den gelöschten Koks
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auf einen gemeinsamen Förderer 183 und der auf den Querförderer 185. Von letzterem gelangt der Koks schliesslich auf den Förderer
187, der ihn von der Löschstation forttransportiert.
Zwei der sich radial von der Drehscheibe fort erstreckenden Gleisetücke
175 und 176 sind mit einer Zugvorrichtung 189, 191 versehen, durch welche der Kokstransportwagen auf diesen Gleisstücken in Stellung gebracht
werden kann. Diese GIe is stücke sind mit Gefälle verlegt, so
dass der Kokstransportwagen nach seiner Entleerung zur Drehscheibe 173 zurückrollen kann.
Wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 sind eine Rauchleitung 193,
ein Wascher 195, ein Gebläse 197, eine Dampfleitung 199 und ein Kamin 201 vorgesehen. Alle diese Vorrichtungen dienen den gleichen Zwecken,
wie im Zusammenhang mit der Fig. 1 beschrieben.
In Fig. 8 und 9 ist 203 die Koksofenbatterie mit der Bühne 2G5. 207 ist
das Gleis mit dem geschlossenen Kokstransportwagen 209 und dem Zugwagen 211. Das Gleis 207 erstreckt sich in Fig. 8 nachlinks bis zu einem
Bereich , in dem zwei Transporttische 213 und 215 angeordnet sind, die auf Gleisen 217 und 219 senkrecht zürn Gleis 207 verfahr bar sind. Dem
Transporttisch 215 sind zwei schräg verlaufende KokslÖechförderer 221
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und 223 zugeordnet, die den Förderern 177 und 179 gemäss Fig. 6
entsprechen. In gleicher Weise sind die Kokslöschförderer 225 und 227 dem Transporttisch 213 zugeordnet. 229 und 231 sind zwei Rauchleitungen
und 233, 235 und 237 die Dampfleitungen. Mit 239 ist ferner der Wascher bezeichnet, mit 241 das Gebläse und mit 243 der Kamin.
Diese Einrichtung arbeitet in gleicher Weise wie die im Zusammenhang mit Fig. 1 und 6 beschriebene. Die Kokslöschförderer 227 und
223 übergeben den gelöschten Koks an einen Förderer 245, von wo er
auf den Förderer 247 und dann auf einen weiteren Förderer 249 gegeben
wird. Letzterem wird der gelöschte Koks von den Kokslöschförderern 221 und 225 direkt sugeführt. Hinter den Transporttiechen 213 und 215
ist auf dem Gleis 207 noch genügend Platz für einen in Reserve stehenden Koketransportwagen 209a vorgesehen. Das Gleis 207 kann sich
auch noch weiter nach linke erstrecken und dabei Anschluss an eine andere
Koksofenbatterie haben.
Aus Fig. 9 ist ferner ersichtlich, dass die Transporttische 213 und
215 jeweils bei 253 mit einem hydraulisch oder pneumatisch wirkenden Zylinder 251 verbunden sind, der das seitliche Verfahren der Transporttische
bewirkt. Selbstverständlich können auch andere geeignete Einrichtungen zum Verschieben der Transporttische Anwendung finden.
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Bei der Aueführungsform der Erfindung gemäss Fig. 10 und 11 bezeichnet
257 die Koksofenbatterie, 259 die Bühne und 261 das Gleis. Auf letzterem ist der Kokstraneportwagen 263 verfahrbar, der aus dem Fahrgestell
267 und dem darauf abnehmbar gelagerten Behälter 265 besteht. Der Kokstransportwagen ist dem Zugwagen 269 verbunden, der eine Gasreinigungsvorrichtung
aufweist. Kokstransportwagen und Zugwagen entsprechen den Wagen, die im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben worden
sind.
Das Gleis 261 erstreckt sich nach links bis zu einem Bereich, in dem
mehrere Gerüste 271 vorgesehen sind. Diese entsprechen den Gerüsten
73, 75, 83 und 85 gemäss Fig. 2 und 3 und sind hier parallel zueinander in einer Reihe angeordnet. Über den Gerüsten 271 igt auf einer Tragkonstruktion
275 ein Kran 273 vorgesehen, der den gefüllten Behälter 265 vom Kokstransportwagen zu einem der leeren Gerüste 271 befördert. Wie
bei den Aueführungsformen gemäss Fig. 2 und 4 ist jedem Gerüst 271 ein geschlossener Kokslöschförderer 277 zugeordnet, von wo der gelöschte
Koks über einen Querförderer 279 zum Förderer 281 gelangt.
Mit 283 ist noch eine Rauchleitung bezeichnet, die zum Gaswäscher 285
führt. 287 ist ein Gebläse und 289 eine Dampfleitung, die die Dämpfe aus den Kokslöschförderern 277 zu einem Kamin 291 bringt. Alle diese
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Einrichtungen entsprechen denen, die im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben worden sind.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung können die Arbeitsabläufe ganz oder teilweise automatisiert sein, wobei
die Steuerung von einer entfernt gelegenen Stelle erfolgen kann.
Die erfindungsgemässe Einrichtung bietet u.a. folgende Vorteile :
Der glühende Koks wird in einem geschlossenen Raum gelöscht, wobei die entstehenden staubbeladenen Gase gereinigt werden, bevor sie über
einen Kamin in die Atmosphäre gelangen. Ee können mehrere Ofenfüllungen
aus verschiedenen Koksofenkammern gleichzeitig gelöscht werden. Dadurch ist es möglich, die Abgabe gelöschten Kokses praktisch
kontinuierlich zu gestalten. Die Kokslöscheinrichtungen einiger Aueführungsformen der Erfindung können echliesslich auch gleichzeitig
von den Kokstransportwagen von zwei oder mehr Koksofenbatterien beschickt werden.
Obwohl die Erfindung im Zusammenhang mit dem Nasslöschen von Koks beschrieben worden ist, lässt sich mit ihr auch eine Trockenkühlung
des Kokses durchführen.
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BAD ORIGiNAi
Claims (6)
1. Einrichtung zum emissionsfreien Löschen des aus Koksofenkammern
ausgestossenen und mittels eines im wesentlichen geschlossenen Kokstransportwagen
zu einer Löschstation gefahrenen glühenden Kokses, wobei der Kokstransportwagen an einen Zugwagen angehängt ist, der
mit Gasabsaug- und -reinigungsvorrichtungen für die im Inneren des Kokstransportwagens anfallenden staubbeladenen Gase versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Löschstation mehrere im wesentlichen
geschlossene Kokslöschförderer (Plattenförderer, Schwingförderer oder dgl.) (z.B. 29, 31, 33) aufweist, an die der Kokstransportwagen
(z.B. 15) zwecks Entleerung anschliessbar ist, wobei die Kokslöschförderer eine zu einer Gasreinigungs vor richtung (z.B. 43) führende
Rauchleitung (z. B. 45) für die bei der Entleerung entstehenden staubbeladenen Gase sowie eine in die Atmosphäre führende Dampfleitung
(z. B. 39) aufweisen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dase die Koksförderer
(z.B. 29, 31, 33) in einer Grube angeordnet sind, über die Gleise (z.B. 23, 25, 27) für das Heranfahren der Kokstransportwagen
verlegt sind.
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3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kokstransportwagen (z.B. 65) aus einem Fahrgestell (z.B. 70)
mit darauf abnehmbar gelagerten den glühenden Koks aufnehmenden Behälter (z.B. 68) besteht.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass
oberhalb der Kokslöschförderer (z.B. 73, 75, 83, 85) ein den Behälter (z.B. 68) vom Kokstransportwagen zum Kokslöschförderer
und zurück transportierender Kran (z.B. 115) verfahrbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Löschetation eine Drehscheibe (173) vorgesehen ist, durch die
das von der Koksofenbatterie (163) ankommende Gleis (167) wahlweise Anschluss an mehrere um die Drehscheibe herum angeordnete
Kokslöechförderer (177, 179) hat.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der
Löechstation ein oder mehrere Transporttische (Zl3, 215) vorgesehen
sind, die mit dem darauf in Stellung gebrachten Kokstransportwagen (209) quer zu dem Gleis (207) verfahrbar ist, das zur Koksofenbatterie
(203) führt.
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1973
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