DE2340012C3 - Vorrichtung zur wahlweisen Blatteinstellwinkelverstellung bei Verstellpropellern - Google Patents
Vorrichtung zur wahlweisen Blatteinstellwinkelverstellung bei VerstellpropellernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zur wahlweisen Blatteinstellwinkelverstellung
bei Verstellpropellern.
Bei Flugzeug-Gasturbinentriebwerken ist es von größter Wichtigkeit, das Gewicht aller Komponenten
so klein wie möglich zu halten. Das bedeutet daß bei Hydrauliksystemen mit hohem Druck gearbeitet werden
muß, was jedoch entsprechende Dichtungsprobleme bei diesen Hydrauliksystemen nach sich zieht
Bei üblichen Vorrichtungen zur wahlweisen Blatteinstellwinkelverstellung
der eingangs genannten Art ist die Hydraulikpumpe außerhalb der umlaufenden Propellernabe
an einem feststehenden Teil des Triebwerksgehäuses angeordnet, und das von der Pumpe
geförderte Hydraulikmittel wird durch eine Übergangsmuffe zu dem innerhalb der umlaufenden Propellernabe
angeordneten hydraulischen Stellantrieb zur Blatteinstellwinkelverstellung
geleitet Damit an der Obergangsmuffe keine zu großen Leckverluste auftreten, ist
der praktisch anwendbare Hydraulikdruck begrenzt, so daß sich Baugröße und Gewicht der Komponenten des
Hydrauliksystems der Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung nicht in dem an sich wünschenswerten Maße
verringern lassen.
Aus der DE-AS 10 68 121, die sich auf eine Vorrichtung zur Beeinflussung des Blatteinstellwinkels
bei Verstellpropellern bezieht, ist es bekannt einen hydraulischen Stellantrieb, eine Hydraulikpumpe, einen
mit deren Saugseite verbundenen Hydraulikmittelbehf
lter, ein zwischen Pumpe und Stellantrieb angeordnetes Steuerventil und Teile des Pumpenantriebs, also das
gesamte Hydrauliksystem, in einem an der Propellernabe angeordneten Gehäuse unterzubringen. Jedoch
handelt es sich bei der aus dieser Druckschrift bekannten Vorrichtung nicht um eine Blatteinstellwinkelvorrichtung
zur wahlweisen Blatteinstellwinkelverstellung, sondern vielmehr um eine automatische
Kompensationseinrichtung, die zum Zwecke der Drehzahlregelung des Propellers eine Regulierung der
Propellerbelastung mittels Veränderung des Blatteinstellwinkels vornimmt. Eine wahlweise, willkürliche
Blatteinstellwinkelverstellung durch den Piloten ist bei dieser bekannten Anordnung nicht möglich. Da bei
dieser bekannten Anordnung kein Steuereingriff von außen erforderlich ist, stellt die bekannte Anordnung
eine vollkommen eigenständige Einheit des umlaufenden Propellers dar, die keinerlei Steuerverbindungen
mit dem feststehenden Triebwerksteil erfordert. Aus diesem Grund läßt sich das aus der DE-AS 10 68 121
bekannte Prinzip, sämtliche Hydraulikkomponenten zu einer zusammen mit dem Propeller umlaufenden Einheit
zusammenzufassen, nicht ohne weiteres auf eine Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung übertragen, die
von der feststehenden Triebwerkskonstruktion her im Sinne der jeweils gewählten ßlatteinstellwinkelverstellung
betätigbar sein muß.
Die aus der DE-AS 10 68 121 bekannte Anordnung ist aber auch, obwohl sie eine von der feststehenden
Triebwerkskonstruktion unabhängige, insgesamt mit dem Propeller umlaufende Einheit darstellt, im Hinblick
auf Wartungs- und Reparaturarbeiten unbefriedigend, denn ihr Gehäuse besteht aus einer Vielzahl von jeweils
axial aufeinandergesetzten Gehäuseabschnitten, die u. a. als Hydraulikzylinder, mechanischer Tragrahmen, Wellenlagerung.
Pumpengehäuse und Hydraulikmittelbehälter dienen, und zum Abbauen von der Propellernabe
nacheinander samt den jeweiligen Einbauten demontiert werden müssen, was außerdem ein vorheriges
Ablassen des Hydraulikmittels erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß das gesamte Hydrauliksystem eine in sich geschlossene, von der feststehenden
Triebwerkskonstruktion vollständig unabhängige, in der sich drehenden Nasenhaube des Verstellpropellers
angeordnete Einheit bildet, die von außen von der feststehenden Triebwerkskonstruktion her betätigbar
und schnell und einfach sowie ohne vorheriges Ablassen des Hydraulikmittels ein- und ausbaubar ist
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebene
Anordnung gelöst.
Die erfindungsgemäße Konstruktion bringt den Fortschritt, daß das gesamte Hydrauliksystem der
Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung zu einer mit der Propellernabe zusammen umlaufenden Baugruppe
zusammengefaßt ist und damit kein Hydraulikmitteltransport zwischen feststehenden und umlaufenden
Teilen mehr notwendig ist Lediglich die einfachere Übertragung von mechanischen Steuerbewegungen
zwischen umlaufenden und feststehenden Teilen, die keine ernsthaften Probleme aufwirft, erfolgt zwischen
der umlaufenden Baugruppe und der feststehenden Triebwerkskonstruktion. Da die gesamte Baugruppe als
Ganzes abnehmbar an der Propellernabe befestigt ist, und da die äußeren mechanischen Wirkungsverbindungen
mit den Propellerblattwurzeln und den an der feststehenden Triebwerkskonstruktion angeordneten
Teilen des Pumpenantriebs und des Ventilsteuermechanismus jeweils durch einfaches axiales Verschieben der
Baugruppe bezüglich der Propellernabe trennbar bzw. herstellbar sind, ist die Baugruppe sehr leicht und schnell
austauschbar, was Wartungs- und Reparaturarbeiten vereinfacht und die notwendige Stillstands? sit des
betreffenden Triebwerks auf ein Minimum verkürzt.
Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 2, gestattet die einfache Betätigung der Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung
auch bei stillstehendem Propeller.
Eine zweckmäßige Auslegung des Hydraulikkreises, bei welcher für den Hydraulikmittelrücklauf die
Fliehkraft ausgenutzt wird, ist Gegenstand des Anspruchs 3.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen beispielsweise
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Axialschnitt durch ein Triebwerk mit Verstellpropeller mit einer Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung,
und
Fig.2 einen vergrößerten Axialschnitt durch die
Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung des in F i g. 1 dargestellten Triebwerks.
F i g. 1 zeigt ein mit einem Verstellpropeller ausgerüstetes Gasturbinentriebwerk mit einem Basistriebwerk
1, das über ein Getriebe 3 den Verstellpropeller 2 antreibt. Außerdem sind die Propellerblätter mittels
einer Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung um ihre eigenen Längsachsen 5 drehbar. Die Blattelnstellwinkelverstellvorrichtung
ist in ein Gehäuse 6 eingebaut, das in der Nasenhaube 7 des Propellers 2 untergebracht ist.
Der Propeller 2 weist eine Rotorscheibe 10 auf, die aus zwei Nabenscheiben 11 und 12 besteht und über
einen Antriebskonus 13 angetrieben wird, der mit einer über das Getriebe 3 angetriebenen Hauptantriebswelle
14 keilverzahnt ist. Die Wo'L 14 ist in einem Lager 15
gelagert.
Die Blatteinstellwinkelverstellung der Propellerblätter erfolgt jeweils über einen Zapfen 20, der zwischen
den beiden Nabenscheiben 11 und 12 verläuft und mit der Blattwurzel des betreffenden Propellerblattes
verbunden ist. Das radial innere Ende des Zapfens 20 trägt ein Kegelrad 21, das mit zwei beiderseits
angeordneten Kegelrädern 22 und 23 in Eingriff steht Die beiden Kegelräder 22 und 23 sind jeweils mittels
Keilverzahnungen 24 bzw. 25 mit sich gegensinnig drehenden Wellenstümpfen 3S, 36 eines als Flügelmotor
ausgebildeten hydraulischen Stellantriebs 30 verbunden.
Der Stellantrieb 30 weist ein mit einer ersten
Flügelreihe verbundenes Außengehäuse 31 und ein mit einer zweiten Flügelreihe verbundenes Innengehäuse 32
ίο auf. Die beiden Flügelreihen und die beiden Gehäuse 31,
32 bilden zusammen zwei Reihen von Kammern, die derart mit Öl füllbar oder entleerbar sind, daß die beiden
Gehäuse 31, 32 zwecks Blatteinstellwinkelverstellung der Propellerblätter gegensinnig relativ zueinander
gedreht werden. Der jeweilige Drehrichtungssinn der Blatteinstellwinkelverstellung hängt davon ab, welche
der beiden Kammerreihen jeweils mit Öl gefüllt wird. An den Durchführungsstellen der mit den beiden
Stellantriebsgehäusen 31, 32 verbundenen, die Keilverzahnungen 24 und 25 tragenden Wellenstümpfen 35 und
36 durch das Gehäuse 6 der Biatteinstellwinke/verstellvorrichtung
sind Dichtungen 33 vorgesehen.
Das öl wird den jeweils betreffenden Kammern des Stellantriebs 30 über ein schematisch dargestelltes
Steuerventil 40 zugeleitet, das von beliebiger Bauart sein kann. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
handelt es sich bei dem Steuerventil 40 um ein Spindelventil, dessen Spindel innerhalb des Innengehäuses
32 des Stellantriebs 30 verschiebbar ist. Das Innengehäuse 32 des Stellantriebs 30 bildet gleichzeitig
das Gehäuse des Steuerventils 40. In der Ventilspindel gebildete schraubenlinienartige Schlitze dienen der
Verbindung einer von einer Hydraulikpumpe 50 kommenden ölzuieitung mit im Innengehäuse 32 des
Stellantriebs 30 angeordneten Durchtrittsöffnungen derart, daß öl in eine Kammerreihe einströmt.
Gleichzeitig verbinden jeweils ähnliche Schlitze eine Ablaßleitung mit weiteren Durchtrittsöffnungen des
Innengehäuses 32 des Stellantriebs 30, so daß die jeweils andere Kammerreihe entleert wird. Durch axiale
Steuerverschiebungen der Ventilspindel werden jeweils die Ölzuieitung und die Ablaßleitung derart mit den
beiden Gruppen von Durchtrittsöffnungen des Innengehäuses 32 in Verbindung gebracht, daß jeweils eine
Kammerreihe des Stellantriebs mit Öl gefüllt und die andere Kammerreihe entleert wird. Bei der dadurch
bewirkten gegenseitigen Drehung der beiden Stellantriebsgehäusen 31, 32 sucht wegen des schrägen
Verlaufs der Schlitze in der Ventilspindel die Drehung des Innengehäuses 32 die Verbindung zwischen den
Schlitzen und den Durchtrittsöffnungen wieder zu unterbrechen.
Der Ventilsteuermechanismus ist in F i g. 2 nicht im einzelnen dargestellt, da er mit Bezug auf die
Schnittebene der F i g. 2 versetzt angeordnet ist und an einer anderen Stelle durch den Antriebskonus 13
hindurchführt. Der Ventilsteuermechanismus weist eine Mutter 41 auf, die über eine Schubstange 42 mit der
Ventilspindel in Verbindung steht. Bei Drehung eines Hebels 43 über den Steuerknüppel oder durch einen
Elektromotor wird die Mutter 41 gedreht, die sich, da sie auf einem Außengewinde eines feststehenden Rohres 44
sitzt, dadurch axial verschiebt und eine entsprechende Axialverschiebung der Schubstange 42 hervorruft.
Die Ölzufuhr von der Hydraulikpumpe 50 zum Steuerventil 40 erfolgt über eine Leitung 46. Die
Durchtrittsöffnungen des Innengehäuses 32 sind mit 47 und 48 bezeichnet und die Ölablaßleitung ist bei 49
angedeutet. Aus dem Stellantrieb 30 abgelassenes Öl gelangt in das Gehäuse 6 der Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung
und wird in der nachstehend beschriebenen Weise zur Hydraulikpumpe 50 zurückgeleitet.
Die Hydraulikpumpe 50 ist eine Zahnradpumpe und für einen Betriebsdruck von etwa 210 bar ausgelegt. Sie
kann daher ebenso wie der Stellantrieb 30 verhältnismäßig klein sein. Die Hydraulikpumpe 50 ist ebenso wie der
Stellantrieb 30 im Gehäuse 6 angeordnet und wird über ein Getriebe 51 von einer Antriebswelle 52 angetrieben,
die aus einem durch den Antriebskonus 13 hindurchragenden Gehäusevorsprung herausragt. Über eine
Leitung 53 wird ein kleiner Teil des von der Hydraulikpumpe 50 geförderten Öls zur Schmierung
der Lager des Getriebes 51 abgezweigt.
Die Pumpe 50 befindet sich innerhalb eines Hydraulikmittelbehälters 54, der als Ringkammer
ausgebildet und an der radial äußeren Wand des Gehäuses 6 angeordnet ist. Da sich das bei 55 mit der
Nabenscheibe 11 des Propellers verbundene Gehäuse 6 zusammen mit dem Propeller schnell dreht, wird das in
den Pumpeneinlaß strömende öl im Betrieb durch die Fliehkraft vorverdichtet.
Das im Gehäuse 6 befindliche, aus dem Stellantrieb 30 abgelassene öl wird im Betrieb ebenfalls durch die
Fliehkraft nach außen gedrückt, so daß am Einlaß des Hydraulikmittelbehälters nur ein kleines, radial einwärts
in Schließrichtung federbelastetes und unter Fliehkrafteinwirkung öffnendes Einlaßventil 56 erforderlich ist,
damit das öl aus dem Gehäuseinneren in den Hydraulikmittelbehälter zurückströmen kann. Da aufgrund
der Fliehkraftwirkung das sich im Gehäuseinneren sammelnde, aus dem Stellantrieb 30 abgelassene öl
eine ölschicht auf der radial inneren Wand des Hydraulikmittelbehälters 54 bildet, hat das öl praktisch
keine Möglichkeit, durch die verschiedenen Dichtungen an den Durchführungsstellen der aus dem Gehäuse 6
herausgeführten mechanischen Verbindungen der Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung
mit außerhalb des Gehäuses befindlichen Teilen aus dem Gehäuse 6 auszulecken.
Die Antriebswelle 52 wird durch ein Zahnrad 57 angetrieben, das außerhalb des Gehäuses 6 mit einem
auf einer Welle 59 gebildeten Zahnrad 58 in Eingriff steht Im normalen Triebwerksbetrieb ist die Welle 59
drehfest verriegelt, so daß sie also bezüglich der Antriebswelle 52 feststeht, und, da sich das Gehäuse 6
zusammen mit dem Propeller um die Propellerachse 4 dreht, rollt das Zahnrad 57 auf dem Zahnrad 58 ab und
treibt das Getriebe 51 an.
Damit eine Blatteinstellwinkelverstellung der Propellerblätter
auch bei stillstehendem Triebwerk möglich ist, ist die in einem Lager 61 gelagerte Welle 59 mittels
eines am Triebwerksgehäuse montierten elektrischen
ίο Hilfsantriebs 60 drehbar. Die Hydraulikpumpe 50 wird
in diesem Fall also durch den Hilfsantrieb 60 angetrieben und kann öl zum Stellantrieb 30 fördern.
Die Möglichkeit der Blatteinstellwinkelverstellung bei stillstehendem Triebwerk ist einerseits beim Anlassen
notwendig, um die Propellerblätter zur Widerstandsverringerung auf kieine Steigung steiien zu können, und
andererseits bei einem Triebwerksausfall, um die Propellerblälter zur Verminderung des » Windmühlen« Widerstands
des Propellers in die Segelstellung stellen zu können.
Die mit ihrem gesamten Hydrauliksystem innerhalb des mit dem Propeller umlaufenden Gehäuses 6
angeordnete Blatteinstellwinkelverstellvorrichtung kann mit hohem Hydraulikdruck arbeiten und deshalb
klein und kompakt ausgebildet sein. Infolge der Anordnung des Hydraulikmittelbehälters 54 an der
radial äußeren Wand des sich drehenden Gehäuses 6 wird automatisch sämtliches Lecköl aus dem Gehäuseinneren
in den Hydraulikmittelbehälter zurückgeleitet und es herrscht innerhalb des Gehäuses 6 praktisch kein
Öldruck. Infolgedessen läßt sich das Gehäuse 6 auf einfache Weise wirksam abdichten und das gesamte
Hydrauliksystem, nämlich die Hydraulikpumpe 50, der Hydraulikmittelbehälter 54, der Stellantrieb 30 und das
Steuerventil 40 können mit dem Gehäuse 6 als komplette Baugruppe ohne Ablassen des Öls in den
Propeller eingebaut oder aus demselben ausgebaut werden.
Das Ein- und Ausbauen der Blatteinstellwinkelver-Stellvorrichtung ist außerdem dadurch vereinfacht, daß
alle mechanischen Verbindungen zwischen innerhalb und außerhalb des Gehäuses 6 angeordneten Bauteilen
als Keilverzahnungen ausgeführt und alle Dichtungen als Gleitdichtungen ausgebildet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zur wahlweisen Blatteinstellwinkelverstellung bei Verstellpropellern, mit einem in
der Propellernabe angeordneten und mit dieser umlaufenden hydraulischen Stellantrieb, der mit den
Propellerblattwurzeln in Triebverbindung steht, weiter mit einer saugseitig an einen Hydraulikmittelbehälter
angeschlossenen Hydraulikpumpe, die förderseitig über ein Steuerventil mit dem Stellantrieb
verbunden ist und ihrerseits durch einen Pumpenantrieb angetrieben wird, und mit einem
Ventilsteuermechanismus zur wahlweisen Betätigung des Steuerventils, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stellantrieb (30), die Hydraulikpumpe (50) mit Teilen (51,52) des Pumpenantriebs
(51,52,57,58), der Hydraulikmittelbehälter (54) und
das Steuerventil (40) zusammen mit einem gemeinsamen Gehäuse (6), in welches sie eingebaut sind,
eine gesonderte, lösbar und als Ganzes abnehmbar an der Propellernabe (11, 12) befestigte Baugruppe
bilden, deren aus dem Gehäuse (6) herausführende Teile (35, 36, 57, 42) der Triebverbindung zwischen
Stellantrieb (30) und Propellerblattwurzeln, des Pumpenantriebs (51, 52, 57, 58) und des von
außerhalb des Gehäuses (6) betätigbaren Ventilsteuermechanismus (41, 42, 43, 44) jeweils über
Wirkungsverbindungen (z. B. 24, 25), die durch axiales Verschieben der Baugruppe bezüglich der
Propellernabe trennbar bzw. herstellbar sind, mit den jeweils außerhalb der Baugruppe angeordneten
Teilen (22, 23, 58, 41, 43, 44) der genannten Komponenten in Verbindung stehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenantrieb (51, 52, 57, 58) ein
außerhalb des Gehäuses (6) angeordnetes, normalerweise stillstehendes Zahnrad (58) und eine aus dem
Gehäuse (6) herausgeführte, zusammen mit diesem um die Propellerachse (4) umlaufende Antriebswelle
(52) mit einem darauf außerhalb des Gehäuses (6) angeordneten weiteren Zahnrad (57) aufweist, welch
letzteres mit dem erstgenannten Zahnrad (58) in Eingriff steht und bei sich drehendem Propeller auf
diesem abrollt, und daß das erstgenannte, normalerweise stillstehende Zahnrad (58) zwecks Antriebs
der Hydraulikpumpe (50) bei stillstehendem Propeller mittels eines Hilfsantriebs (60) drehbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikmittelbehälter
(54) als Ringkammer ausgebildet ist, deren radial äußere Wand durch die Umfangswand des Gehäuses
(6) gebildet ist, daß weiter die Hydraulikpumpe (50) innerhalb des Hydraulikmittelbehälters (54) angeordnet
ist und daß in der radial inneren Wand des Hydraulikmittelbehälters (54) ein radiales, als Rücklauf
in den Hydraulikmittelbehälter (54) dienendes Einlaßventil (56) angeordnet ist, das radial einwärts
in Schließrichtung federbelastet ist und unter Fliehkrafteinwirkung öffnet.
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