DE2340012A1 - Blattsteigungsverstellvorrichtung fuer verstellpropeller - Google Patents
Blattsteigungsverstellvorrichtung fuer verstellpropellerInfo
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Description
fi »1»»«
PATR WTAW
Dipl. ing. B. HOLZEB
AüGSBUHG
R. 860
Augsburg, den 1. August 1973
Rolls-Royce (197D Limited, :U/15 Conduit Street,
London W.l, England,
Blattsteigungsverstellvorrichtung für Verstellpropeller
Die Erfindung betrifft eine Blattsteigungsverstellvorrichtung für Verstellpropeller, mit einer hydraulischen
Antriebsvorrichtung mit naehgeschalteten Kraftübertragungsmitteln zum Drehen der Propellerblätter um ihre Längsachse,
und mit einer Pumpe, die saugseitig an einen Hydraulikflüssigkeitsbehälter angeschlossen und förderseitig mittels
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eines Ventils wahlweise mit der Antriebsvorrichtung verbindbar
ist.
Insbesondere handelt es sich um eine Propellerverstellvorrichtung für Gasturbinentriebwerke.
Bei Plugzeug-Gasturbinentriebwerken ist es von größter
Wichtigkeit, das Gewicht aller Komponenten so weit wie möglich zu vermindern. Das bedeutet, daß bei Hydrauliksystemen
vorzugsweise Hochdruckpumpen und -motoren verwendet werden müssen, wodurch sich jedoch die Dichtungsprobleme
bei diesen Systemen vergrößern.
Bei bekannten Anordnungen zur Blattsteigungsverstellung
von Verstellpropellern findet zur Erzeugung des Drehmoments zur Steigungsverstellung der Propellerblätter
ein innerhalb der sich drehenden Propeller-Nasenhaube angeordneter Hydraulikantrieb Anwendung, welcher mittels einer,
an einem feststehenden Teil des Triebwerksgehäuses angeordneten
Pumpe mit Druckmittel beaufschlagt wird. Das Druckmittel von der außerhalb des Triebwerks angeordneten
Pumpe muß durch eine Übergangsmuffe zu dem innerhalb
des Triebwerks angeordneten Hydraulikantrieb geleitet werden,
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- ζ-
weshalb zur Vermeidung übermäßiger Leckverluste an der Muffe der mögliche Druck des Druckmittels beschränkt ist.
Bei Verstellpropellern von Gasturbinentriebwerken ist es außerdem wichtig, einen vom Piloten steuerbaren
Motor vorzusehen, der in der Lage ist, beim Auftreten einer Betriebsstörung der Blattsteigungsverstellvorrichtung
bei laufendem Triebwerk die Propellerblätter in Segelstellung zu bringen und, wenn das Triebwerk nicht läuft,
die Propellerblätter zum Zwecke des Anlassens des Triebwerks aus der Segelstellung zurückzustellen.
Dieser Motor soll vorzugsweise mit einem Hochdruck-Hydraulikantrieb
in Verbindung stehen, damit die Größe des Motors klein gehalten werden kann, was jedoch nicht möglich
ist, wenn der Hydraulikdruck wegen der Überleitung der Hydraulikflüssigkeit von einem feststehenden Triebwerksteil
durch eine Übergangsmuffe zu einem sich drehenden Triebwerksteil begrenzt ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Blattsteigungsverstellvorrichtung der eingangs dargelegten
Art so zu -verbessern, daß ein Betriebsdruck von mindestens 210 kp/cm gewählt werden kann und daß die Leckverluste
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durch Wegfall der Übergangsmuffe auf ein Minimum vermindert werden können. Außerdem soll eine solche BlattsteigungsverStellvorrichtung
so ausgebildet werden, daß sie ein vollständig unabhängiges Hydrauliksystem darstellt»
welches in der sich drehenden Nasenhaube des Verstellpropellers angeordnet ist und als vollständige Baugruppe
ein- und ausbaubar ist, ohne daß die Hydraulikflüssigkeit abgelassen werden muß, und daß sie mittels eines externen,
feststehenden Verstellmotors betätigbar ist.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe ist eine solche Blattsteigungsverstellvorrichtung gemäß der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung, die Pumpe, der Hydraulikflüssigkeitsbehälter und das Ventil in einem zusammen mit dem Verstellpropeller um dessen Achse drehbaren Gehäuse angeordnet und fest mit demselben verbunden sind, und daß Mittel zum Antrieb der Pumpe bei
normalem Triebwerksbetrieb sowie wahlweise betätigbare
Hilfsantriebsmittel für die Pumpe vorgesehen sind.
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung, die Pumpe, der Hydraulikflüssigkeitsbehälter und das Ventil in einem zusammen mit dem Verstellpropeller um dessen Achse drehbaren Gehäuse angeordnet und fest mit demselben verbunden sind, und daß Mittel zum Antrieb der Pumpe bei
normalem Triebwerksbetrieb sowie wahlweise betätigbare
Hilfsantriebsmittel für die Pumpe vorgesehen sind.
Durch Anwendung einer solchen Anordnung können die Pumpe, die Antriebsvorrichtung und das Ventil für einen
Betriebsdruck von 210 kp/cnr ausgelegt werden, und es ist keine Übergangsmuffe zum überleiten von Druckmittel von
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außerhalb nach innerhalb des sich drehenden Gehäuses notwendig.
Der Hydraulikflüssigkeitsbehälter ist vorzugsweise als Ringkammer ausgebildet, deren Außenwandung durch das
Gehäuse gebildet und innerhalb derer die Pumpe angeordnet ist·
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung weisen die Hilfsantriebsmittel für die Pumpe einen Motor auf, der in der Lage ist, die Pumpe bei stehendem
Propeller im Sinne einer zum Anlassen des Triebwerks geeigneten Blattsteigungsverstellung oder im Falle eines
Triebwerksausfalls anzutreiben.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird
nachstehend mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch ein
Triebwerk mit Verstellpropeller und einer Blattsteigungsverstellvorrichtung
nach der Erfindung, und
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Pig. 2 einen vergrößerten Axialschnitt
durch die erfindungsgeraäße Blattsteigungsverstellvorrichtung
des in Fig, I dargestellten Triebwerks.
Fig. 1 zeigt ein mit einem Verstellpropeller ausgerüstetes
Gasturbinentriebwerk mit einem inneren Triebwerk 1, welch letzteres über ein Getriebe 3 den Verstellpropeller
2 antreibt. Der Propeller ist um die Triebwerksachse 4 drehbar. Zusätzlich sind die Propellerblätter
um ihre eigenen Längsachsen 5 mittels einer Blattsteigungsverstellvorrichtung drehbar, welche in einem innerhalb des
sich drehenden, üblicherweise als Nasenhaube bezeichneten Vorderteil 7 des Triebwerksgehäuse angeordneten Gehäuse 6
untergebracht ist.
Die Propellerblätter 2 sind auf einer Rotorscheibe 10 angeordnet, welche zwei Nabenscheiben 11 und 12 aufweist.
Die Rotorscheibe 10 wird über einen Konus 13 angetrieben, der mit einer über das Getriebe 3 angetriebenen Hauptantriebswelle
l4 keilverzahnt ist. Die Welle 14 ist in einem Lager 15 drehbar gelagert.
Die Steigungsverstellung der Propellerblätter erfolgt
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jeweils über eine Welle 20, die zwischen den beiden Nabenscheiben 11 und 12 verläuft und mit dem Schaufelfuß
des betreffenden Propellerblattes verbunden ist. Die Propellerblätter sind jeweils in einem nicht dargestellten
Lager gelagert. Das radial innere Ende der Welle 20 ist mit einem Kegelrad 21 versehen, welches von zwei beiderseits
des Kegelrads 21 angeordneten Kegelrädern 22 und angetrieben wird. Die Kegelräder 22 und 23 sind mittels
Keilverzahnungen 2k und 25 mit sich gegensinnig drehenden
Teilen eines Flügelmotors 30 verbunden, welch letztere die Antriebsvorrichtung darstellt.
Der Plügelmotor 30 weist ein mit einer ersten Flügelreihe
verbundenes Außengehäuse 31 und ein mit einer zweiten
Flügeltfeihe verbundenes Innengehäuse 32 auf. Die beiden
Flügelreihen und die Gehäuse bilden zusammen zwei Reihen von Kammern, die zum Zwecke der Drehung der Flügel mit
öl füllbar oder entleerbar sind, so daß die beiden Gehäuse zum Zwecke der Drehung der Propellerblätter gegensinnig
angetrieben werden. Die Drehrichtung der Propellerblätter zur Änderung ihres Anstellwinkels hängt davon ab, welche
der beiden Kammerreihen jeweils mit öl gefüllt wird. Derartige Flügelmotoren sind bekannt und beispielsweise
in der US-PS 3 664 763 beschrieben. Der Flügelmotor ist
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im Gehäuse 6 angeordnet und an den Durchtrittsstellen der die Keilverzahnungen 2k und 25 tragenden Wellenstümpfe
35 und 36 durch das Gehäuse sind Dichtungen 33 vorgesehen.
Das öl wird den jeweils betreffenden Kammern des Flügelmotors durch ein schematisch dargestelltes Dreiwegeventil
40 zugeleitet. Dieses Ventil kann von beliebiger
Bauart sein; ein geeignetes Ventil ist beispielsweise in der ÜS-PS 3 69O 788 beschrieben. Das Ventil ist jedoch
vorzugsweise ein Servoventil, bei welchem eine Drehbewegung in eine lineare Folgebewegung umgesetzt wird.
Ein derartiges Ventil ist ein Spindelventil mit einer mittigen Spindel, die sich innerhalb des inneren Flügelmotorgehäuses
bewegt. Die Konstruktion ist so gewählt, daß das Innengehäuse des Flügelmotors das Außengehäuse des
Ventils ist. Bezüglich der Umfangsrichtung geschränkte,
langgestreckte Schlitze in der Ventilspindel verbinden eine von einer Pumpe kommende ölzufuhrleitung und im Innengehäuse
des Flügelmotors angeordnete Einlaßöffnungen derart, daß öl in eine Kammerreihe einströmt. Weitere
schräg verlaufende Schlitze verbinden gleichzeitig eine Ablaßleitung mit öffnungen des Innengehäuses des Flügel-
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motors, so daß die jeweils andere Kammerreihe entleert wird. Im Betrieb werden bei axialer Bewegung der Spindel
die ölzufuhrleitung bzw, die Ablaßleitung und die öffnungen
des Flügelmotor-Innengehäuses derart in Verbindung gebracht, daß jeweils eine Kammerreihe des Flügelmotors mit öl
gefüllt und die andere Kammerreihe entleert wird. Dadurch entsteht eine Drehung des Flügelmotorgehäuses, welche die
Verbindung zwischen den öffnungen des Flügelmotor-Innengehäuses und der Schlitze der Ventilspindel wegen des
schrägen Verlaufs der Schlitze zu unterbrechen sucht. Die Ventilsteuerung ist in Fig. 2 nicht im einzelnen dargestellt,
da sie sich an einem mit Bezug auf die Schnittebene der
Fig. 2 in Umfangsrichtung des Propellers versetzten Stelle befindet und an einer anderen Stelle durch den Antriebskonus 13 hindurchführt. Die Ventilsteuerung besteht aus einer
Mutter 41, die über eine Welle 42 mit der Spindel verbunden
ist. Bei Drehung eines Hebels 43 über den Steuerknüppel oder durch einen Elektromotor wird die Mutter 4l gedreht,
die mit einem Gewinde auf einem feststehenden Rohr zusammenwirkt und daher eine Axialbewegung der Welle hervorruft.
Dem Ventil 40 wird öl von einer Pumpe 50 über eine Rohrleitung
46 zugeleitet. Die öffnungen des Flügelmotor-Innengehäuses sind bei 47 und 48 dargestellt und die ölablaßleitung
ist bei 49 angedeutet. Aus dem Flügelmotor abgelassenes
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öl gelangt in das Gehäuse 6 und wird, wie nachstehend beschrieben, zur Pumpe zurückgeleitetβ
Die Pumpe 50 ist eine Zahnradpumpe und für einen
Betriebsdruck von etwa 210 kp/cm ausgelegt. Sie kann daher ebenso wie der Flügelmotor verhältnismäßig klein
sein. Die Pumpe ist im Gehäuse 6 angeordnet und wird über ein Getriebe 51 von einer Welle 52 angetrieben, die aus
einem durch den Antriebskonus 13 hindurchragenden Gehäusevorsprung herausragt, über eine Leitung 53 wird ein kleiner
Teil des von der Pumpe kommenden Öls zur Schmierung der Lager des Getriebes abgezweigt.
Die Pumpe ist innerhalb eines Hydraulikflüssigkeitsbehälters 54 an der radial äußeren Wandung des Gehäuses 6
angeordnet und da das Gehäuse infolge einer Verbindung 55 mit der Nabenscheibe 11 der Rotorscheibe sich schnell dreht,
ist das in den Pumpeneinlaß strömende öl im Betrieb infolge der Fliehkraft vorverdichtet.
Im Betrieb wird auch das im Gehäuse befindliche öl durch die Fliehkraft zur radial äußeren Wandung hin gedrückt
und es ist daher am Behältereinlaß nur ein kleines feder-
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belastetes Kugelventil 56 erforderlich, damit das öl in
den Behälter hineinströmen kann. Die Federbelastung ist so gewählt, daß das Ventil bei laufendem Triebwerk infolge
der auf die Kugel wirkenden Fliehkraft stets geöffnet ist, jedoch bei sinkender Drehzahl schließt. Der Hydraulikflüssigkeitsbehälter
ist daher stets vollständig gefüllt. Das vom Dreiwegeventil kO abgelassene öl oder in das
Gehäuse 6 ausleckendes öl bildet auf der radial inneren Wandung des Hydraulikflüssigkeitsbehälters eine dünne Schicht
und strömt durch das Ventil 56 in den Behälter hinein.
Infolgedessen hat das öl praktisch keine Möglichkeit, durch die verschiedenen Dichtungen aus dem Gehäuse auszulecken·
Die Welle 52 wird durch ein Zahnrad 57 angetrieben, welches mit einem Zahnrad 58 auf einer Welle 59 außerhalb
des Gehäuses 6 in Eingriff steht. Während des normalen Triebwerksbetriebs ist die Welle 59 so verriegelt, daß
sie bezüglich der Welle 52 feststeht. Da die Welle 52 und das Zahnrad 57 zusammen mit dem Gehäuse 6 um die Triebwerksachse
rotieren, rollt das Zahnrad 57 auf dem Zahnrad 58 ab
und treibt das Getriebe 51 an.
Damit die Propellerblätter auch bei stehendem Triebwerk drehbar sind, ist die Welle 59 mittels eines elektrischen
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-η-
Hilfsmotors 6θ drehbar, der am Haupttriebwerkgehäuse
montiert ist. Die Welle 59 ist in einem Lager 6i drehbar
gelagert« Diese Notwendigkeit kann in zwei möglichen Fällen auftreten. Der erste Fall tritt auf, wenn Gegengewichte
verwendet werden, um den im Betrieb auf die Propellerblätter wirkenden Zentrifugaldrehmomenten entgegenzuwirken. In
diesem Falle neigt das Triebwerk zum Anhalten, wenn die Propellerblätter in der Segelstellung stehen, was das
Anlassen des Triebwerks schwierig macht· Es ist in diesem Falle daher notwendig, die Propellerblätter aus der Segelstellung
herausdrehen zu können. Der Pilot wählt lediglich über das Ventil 4o kleine Steigung und betätigt dann den
Motor 60, so daß die Pumpe angetrieben wird und öl zum Flügelmotor fördert· Der zweite mögliche Fall ist ein
Triebwerksausfall, bei welchem es zur Verminderung des "Windmühlen"-Widerstands des Propellers notwendig ist, die
Propellerblätter in Segelstellung zu stellen. Wenn keine Gegengewichte benützt werden, versuchen die auf die
Propellerblätter wirkenden Zentrifugaldrehmomente diese auf kleine Steigung zu stellen, so daß der Motor 60 ebenfalls
in der Lage sein muß, die Schaufeln in diesem Falle in Segelstellung zu drehen. Zu diesem Zweck wählt der Pilot
über das Dreiwegeventil 40 große Steigung und beim Auslaufen
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des Triebwerks wird der Motor 60 durch den Piloten betätigt, so daß der Öldruck in der Antriebsvorrichtung aufrechterhalten
wird.
Die Erfindung beinhaltet also eine Blattsteigungsverstellvorrichtung,
welche infolge der Verwendung von unter hohem Druck stehendem Druckmittel klein und kompakt
ist und durch die Anordnung der Pumpe innerhalb des sich drehenden Gehäuses das Problem der Überleitung von unter
hohem Druck stehendem öl aus einer externen Pumpe durch eine Übergangsmuffe löst.
Außerdem wird infolge des an der radial äußeren Wandung des sich drehenden Gehäuses angeordneten Hydraulikflüssigkeitsbehälter
sämtliches Lecköl automatisch in den Behälter zurückgeleitet und es herrscht innerhalb des
Gehäuses praktisch kein Öldruck. Infolgedessen kann das sich drehende Gehäuse wirksam abgedichtet werden und das
gesamte Hydrauliksystem, d.h. die Pumpe, der Hydraulikbehälter, der Flügelmotor und das Dreiwegeventil können
als komplette Baugruppe ohne Ablassen des Öles in den Propeller eingebaut oder aus demselben ausgebaut werden.
Zur Vereinfachung der letztgenannten Konstruktion
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?3Λ001 2
sind alle Verbindungen von Teilen zwischen dem Inneren und dem Äußeren des rotierenden Gehäuses als Keilverzahnungen
ausgeführt und alle Dichtungen als Gleitdichtungen ausgebildet.
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Claims (6)
- Patentansprüche(!,jBlattsteigungsverstellvorrichtung für Verstellpropeller, mit einer hydraulischen Antriebsvorrichtung mit nachgeschalteten Kraftübertragungsmitteln zum Drehen der Propellerblätter um ihre Längsachsen, und mit einer Pumpe, die saugseitig an einen Hydraulikflüssigkeitsbehälter angeschlossen und förderseitig mittels eines Ventils wahlweise mit der Antriebsvorrichtung verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (30), die Pumpe (50), der Hydraulikflüssigkeitsbehälter (51O und das Ventil (1IO) in einem zusammen mit dem Verstellpropeller um dessen Achse drehbaren Gehäuse (6) angeordnet und fest mit demselben verbunden sind, und daß Mittel (51* 52, 57) zum Antrieb der Pumpe bei normalem Triebwerksbetrieb sowie wahlweise betätigbare Hilfsantriebsmittel (59* 60) für die Pumpe vorgesehen sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der .Hydraulikflüssigkeitsbehälter (5H) als Ringkammer ausgebildet ist, deren Außenwandung durch das- 15 409808/048523A0012Gehäuse (6) gebildet und innerhalb welcher die Pumpe (50) angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Antrieb der Pumpe (50) bei normalem Triebwerksbetrieb ein Zahnrad (57) und eine damit verbundene Welle (52) aufweisen, welche zusammen mit dem Gehäuse (6) um die Propellerachse umlaufen, und daß das genannte Zahnrad mit einem weiteren Zahnrad (58) in Eingriff steht, welches bei normalem Triebwerksbetrieb nicht drehbar ist.
- 4« Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das genannte weitere Zahnrad (58) wahlweise von den Hilfsantriebsmittein (60) angetrieben oder am Drehen gehindert wird.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsantriebsmittel einen Elektromotor (60) aufweisen.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) lösbar mit dem Propeller verbunden ist, derart, daß die gesamte- 16 -4Ö9808/G485Blattsteigungsverstellvorrichtung als gesonderte Baugruppe aus- und einbaubar ist.- 17 -
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| GB1420625A (en) | 1976-01-07 |
| DE2340012C3 (de) | 1981-04-30 |
| FR2196022A5 (de) | 1974-03-08 |
| JPS49132407A (de) | 1974-12-19 |
| JPS5617534B2 (de) | 1981-04-23 |
| US3901626A (en) | 1975-08-26 |
| DE2340012B2 (de) | 1980-07-03 |
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