DE2239042C2 - Lötofen zum kontinuierlichen Verlöten von Aluminiumteilen - Google Patents
Lötofen zum kontinuierlichen Verlöten von AluminiumteilenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Lötofen zum kontinuierlichen Verlöten von Aluminiumteilen, insbesondere
zum Verlöten von kontinuierlich bewegten Wärmetauschern.
Man weiß, daß das Löten von Aluminiumteilen große Schwierigkeiten mit sich bringt, da der Lötvorgang bei
einer sehr genau festgelegten Temperatur und unter besonderen Bedingungen erfolgen muß; insbesondere
J5 ist es erforderlich, daß die zu lötenden Teile mit einem
flüssigen Reduktionsmittel überzogen werden, bevor ihre Temperatur auf die Schmelztemperatur der
Lötlegierung gebracht wird.
Das Vorhandensein eines Reduktionsfiußmittels
■»o bringt beträchtliche Probleme iru sich, da dieses
Flußmittel stark ätzend ist und sich die wäßrige
Trägerflüssigkeit beim Aufbringen des Flußmittels auf die zu lötenden Teile in Form einer wäßrigen Lösung
oder Suspension leicht verdampft, wodurch stark
*5 ätzende Dämpfe entstehen, die auch während des
Schmelzens des Flußmittels bei Erwärmung der zu
lötenden Teile entstehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, das Flußmittel anhydrid zu machen und die Wärmetauscher
oder anderen zu lötenden Teile keinen größeren Temperaturschocks auszusetzen, wenn sie auf die
Löttemperatur erwärmt werden. Aus diesem Grund ist es erforderlich, daß die Luft oder ein anderes Gas, das
zur Behandlung verwendet wird und den Temperaturanstieg der Wärmetauscher sicherstellt, quer zu diesen
eingeblasen wird, damit alle Teile derselben gleichmäßig behandelt werden und damit die Dämpfe des Flußmittels
beseitigt werden.
Weiterhin besteht die Aufgabe der Erfindung darin. die Erwärmung in einer möglichst wirtschaftlichen
Weise durchzuführen, wobei sichergestellt wird, daß sich alle Teile in einer Atmosphäre befinden, die
zumindest während des eigentlichen LMvorganges sehr schonend gesteuert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Lötofen der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst,
daß er ohne Unterbrechung eine erste Zelle aufweist, in welcher die warme Luft über die Wärmetauscher oder
andere Teile zum Trocknen eines diese benetzenden Flußmittels zirkuliert, wohei die Luft direkt aus der
ersten Zelle abgezogen wird, daß eine zweite Zelle Rammbrenner und ein Gebläse zum Zirkulieren der
heißen Gase über die Wärmetauscher aufweist, wobei 5 zumindest ein Teil der Gase rezirkulierbar ist, daß dritte
und vierte, in gleicher Weise aufgebaute Zellen vorgesehen sind, die elektrische Heizwiderstände
aufweisen, über weiche ein Gas zirkuliert, das sich beim
Oberstreichen der in der dritten Zelle bewegten ι ο Wärmetauscher auf eine Temperatur oberhalb der
Schmelztemperatur des Flußmittels und nahe der Löttemperatur, und in der vierten Zelle genau auf
Löttemperatur erwärmt.
Weitere Merkmale und Ausführungsformen der η Erfindung werden in der folgenden Beschreibung
anhand der Zeichnung näher beschrieben und erläutert. Es zeigt
Fig.- eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen
Lötofens,
Fig.2 eine schematische Darstellung ähnlich Fig. 1,
welche ein weiteres Merkmal der Erfindung zeigt,
F i g. 3 einen Querschnitt durch einen de Teile des Lötofens aus der schematischen Darstellung in Fig.2,
und 2ϊ
Fig.4 eine schematische Teildarstellung ähnlich
F i g. 1. welche ein anderes Ausführungsbeispiel zeigt.
In der Zeichnung sind unter der Bezugsziffer 1 Wärmetauscher aus Aluminium dargestellt, die, falls es
erforderlich ist, in Halterungen angeordnet sind und 3d
mittels einer schematisch dargestellten Fördereinrichtung 2 in das Innere des Ofens bewegt werden, nachdem
sie mit einem Flußmittel benetzt worden sind. Beispielsweise kann das Rußmittel mittels einer
Düsenanordnung 3 in Form eines wäßrigen Flußmittels )*>
aufgebracht werden, oder das Flußmittel kann durch Benetzung in einem Bad aufgebracht werden, woran
sich dann ein Entwässerungsvorgang anschließt.
Der dargestellte Ofen umfaßt aufeinanderfolgende Zellen.die durch die Bezugszeichen I. II. III. IV, V und VI ^n
gekennzeichnet sind.
Die Zelle I ist zum vollständigen Trocknen des Flußmittels vorgesehen, welches die aufeinanderfolgenden
Wärmetauscher 1 benetzt. Diese Zelle, in welcher sich die Wärmetauscher bei einer Temperatur von etwa 4>
120°C befinden, weist einen oder mehrere Flammbrenner
4 auf. beispielsweise Gasbrennet Die Brenner 4 sind zur Erwärmung der von einem Gebläse oder einer
Turbine 5 eingeblasenen Luft vorgesehen, die in die Zelle I eingebracht wird, damit sie durch die Brenner 4 >"
erwärmt wird, bevor &?*: über die Wärmetauscher 1
strömt und zur Atmosphäre durch ein Abzugsrohr 6 abgezoger wird.
Vorzugsweise ist das Gebläse 5 außerhalb der Zelle I angeordnet, damit es nicht mit den flußmittelhaltigen '"'
Dämpfen in Berührung kommt, die in der Zelle enthalten sind und durch das Abzugsrohr 6 entweder
direkt zur Atmosphäre oder zu einer (nicht abgebildeten) Reinigungs- und Rückgewinnungsanlage abgezogen
werden. t>"
Es ist von Vorteil, wenn die Zelle in der in Fig.3 dargestellten Weise aufgebaut ist, wobei der Ofen aus
einer gemauerten Anordnung "oder aus rostfreiem Metall gebildet ist und zwei seitliche Wandungen 7 und
8 aufweist, die sich von einer Bodenwandung 9 aus <"
erstrecken und an ihrem oberen Teil mit einer Decke 10 verbunden sind, in welche das Abzugsrohr 6 mündet.
Durch die Decke 10 verlauft außerdem eine Öffnung 11.
durch welche sich eine Aufhängung 12 erstreckt, welche die die Wärmetauscher 1 enthaltenden Einrichtungen
mit der Fördereinrichtung 2 verbindet. Die seitliche Wandung 8 trägt eine Zwischenwand 13, welche sich
über die gesamte Länge der Zelle 1 erstreckt und auf irgendeine Weise die Bodenplatte derselben bildet. Der
zwischen dem Ende 13a der Zwischenwand 13 und der seitlichen Wandung 7 befindliche Zwischenraum begrenzt
einen Durchlaß 14. welcher die gleiche Länge wie die Zelle I aufweist und mit einer Brennkammer 15 in
Verbindung steht, in welche der Brenner mündet, dessen Standort unter der Bezugsziffer 16 angegeben ist, und
welcher in einer von der seitlichen Wandung 8 getragenen Aussparung 17 vorgesehen ist Eine
ringförmige Hülse 18 begrenzt um die Brennkammer 15 einen ringförmigen Kanal 19, der über eine Leitung 20
mit dem Auslaß eines Zentrifugalgebläses 21 verbunden ist Die vom Gebläse 21 ausgeblasene Luft wird über die
Leitung 20 in Richtung des Pfeiles /i in den ringförmigen
Kanal 19 geleitet von welchem sie in Richtung der Pfeile h konzentrisch zum Umfang der Aussparung 17
verteilt wird. Die so geleitete Luft wilt die Hilfsluft für
den Brennvorgang im Inneren der Kammer 15 dar, worauf die dort erzeugten heißen Gase in Richtung des
Pfeiles Λ durch den Durchlaß 14 in die eigentliche Zelle I geleitet werden, so daß sie über die in der Zelle I
beweg.cn Wärmetauscher streichen und auf diese Weise die Feuchtigkeit aufnehmen: anschließend
werden sie in Richtung des Pfeiles U durch den Abzug 6 abgezogen.
Dann werden die Wärmetauscher in die Zelle II (Fig. 1) geführt, welche ebenfalls Flammbrenner 4a
aufweist Die Zelle II kann in ähnlicher Weise wie die in bezug auf F i g. 3 beschriebene Zelle aufgebaut sein,
jedoch werden vorzugsweise die heißen Gase an einer Auslaßöffnung 22 aufgefangen, die ähnlich dem
Abzugsrohr 6 aus F i g. 3 sein kann, worauf sie zum Einlaß eines Gebläses 23 geleitet werden, welches sie
wieder in die Zelle Ii zusammen mit zusätzlicher, durch eine auf der Ansaugseite des Gebläses 23 angeordnete
Öffnung 24 angesaugter Luft einleitet. Auf diese Weise werden die heißen Gase wieder in die Zelle II
zurückgeführt, wodurch nur relativ schwache Brenner erforderlich sind, wenn die zur Zelle Il zuzuführende
Wärmemenge genau der an die Wärmetauscher abgegebenen Wärmemenge, deren Temperatur auf
etwa 55O0C erhöht wird, und der aufgrund der
Luftverluste und der Wärmeleitung des Ofens verlorenen Wärmemenge entspricht.
Gemäß eines vorteilhaften Merkmales der Erfindung wird der Druck in der Zelle II durch das Gebläse 23
leicht über dem Dnick in der Zelle I gehalten, damit die
durch die Einleitung von der Zelle Il zur Zelle I entstehenden Verluste vermieden werden, wodurch die
fi-uciiien Flußmitteldämpfe, die aufgenommen wurden,
nicht in die Zelle I! eindringen können.
Weiterhin umfabt der Lötofen zwei Zellen III und IV.
die in gleicher Weise miteinander verbunden sind und jeweils elektrische Heizwiderstände 25 bzw. 25a
aufweisen, die zur Erhöhung der Temperatur in der
Zelle III auf ca. 6003C. d.h. auf eine Temperatur oberhalb der Sehmelztemperntur des Flußmittels, und
der Temperatur in der Zelle IV genau auf die Schmelztemperatur der Lötlegierung vorgesehen sind,
welche zumindest teilweise die Wärmetauscher 1 bedeckt.
Die Zellen III und IV weisen außerdem jeweils ein
Gebläse 26. bzw. 26;i auf. welches — wie durch die Pfeile
/j, und /7 dargestellt ist — die Kc/irkulation der heißen
Luft sicherstellt, die sich in den Zellen befindet und in fortlaufender Zirkulation über den zu lötenden Wärmetauschern
gehalten wird. Die Gebläse 26, 26,-j. au deren
Einlaßseite die heißen Gase eingesogen werden, wie in der Zeichnung durch die !'feile !'„ und l·, in Phantomzeichnung
dargestellt ist. weisen vorteilhaflerweise einen Zweiteinlaß 27, 27;) auf, welcher sie mit dem
Auslaß der Behandlungseinrichuingen 28,28.) verbindet,
in welchem die Luft behandelt, insbesondere entwässert wird, bevor sie in die Zellen III bzw. IV eingeleitet wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Gebläse 26, 26.7 bezüglich des Drucks in der Zelle IV
gesteuert, welcher vorzugsweise etwas oberhalb des Drucks in der Zelle III liegt und in gleicher Weise
bezüglich des Drucks in der Zelle III. welcher vorzugsweise oberhalb des Drucks in der Zelle Il liegt,
so daß sichergestellt ist. daß die unvermeidlichen Verluste eine gewisse Ausströmungsmengc an Luft
darstellen, die einerseits zum Abzugsrohr 6 der Zeiie i und andererseits zur Zelle V geleitet wird, während bei
der Zelle IV, in welcher die für den Lötvorgang günstigste Atmosphäre herrschen muß. in keinem Fall
die Gefahr besteht, daß sie verunreinigt wird.
Die Zelle V ist vorzugsweise in der gleichen Art und Weise wie die Zelle I ausgebildet, und weist — wie diese
— Flammbrenner 4b auf. die intermittierend arbeiten und insbesondere zum Anlassen des Wärmeofens für die
Luft, die durch ein Gebläse 29 zirkuliert und durch einen Abzug 6a abgezogen wird, vorgesehen ist. Die
Temperatur in der Zelle V wird vorzugsweise bei etwa 3000C gehalten, indem beispielsweise die Auslaßmenge
des Gebläses gesteuert wird, damit das Abkühlen und Vorkühlen des Lotes sichergestellt ist.
Schließlich weist der Lötofen eine Zelle Vl auf. die eine Ausnehmung darstellt, in welcher die Wärmetauscher
abgekühlt und eventuell gehärtet werden.
Die Zellen III und IV. die elektrisch beheizt werden,
können eine Atmosphäre aufweisen, die sich von der in den anderen Zellen des Lötofens unterscheidet:
beispielsweise können sie Stickstoff oder ein anderes neutrales Gas aufweisen. In diesem Fall wird dieses Gas
durch die Gebläse 26 bzw. 26a über Zweigleitungen eingeleitet, welche anstelle der Behandlungseinrichtungen
28,28a vorgesehen sind.
In Fig. 2 ist eine Weiterentwicklung der Erfindung dargestellt, bei welcher sich vorzugsweise kontinuierliche
Leitgitter 31 und 32 beiderseits der Wärmetauscher I erstrecken und dabei einen geraden Durchgang für
diese begrenzen. Diese Gitter sind zumindest in den Zellen I bis IV vorgesehen. Wenn diese Gitter
vorgesehen sind, so müssen die Zellen 1 bis IV nicht materiell voneinander getrennt werden, so daß die
aufeinanderfolgenden Arbeitsschritte, d.h. das Trocknen
in der Zelle I. das Vorwärmen in der Zelle II. das F.rwürmen in der Zelle III und das Löten in der Zelle iV
durch einen fortschreitenden Temperaturanstieg der Wärmetauscher I erfolgen, wobei die Abgrenzung
/wischen den Behandlungszonen nur durch die Druckiinterschiede
der eingeblasencn Luft und der Auslaß-
' menge der verschiedenen, im vorhergehenden beschriebenen
Gebläse sichergestellt ist.
In F i g. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Hrfindung dargestellt, bei welchem es möglich ist, eine Anordnung des Gebläses 5 außerhalb der Zelle I zu
vermeiden, wie sie in bezug auf Fig. 3 beschrieben wurde. In diesem Fall wird die Zelle Il in der in bezug auf
Fig. 1 beschriebenen Art und Weise betrieben, und. beispielsweise an der Einlaßseite des Gebläses 23 der
Zelle II. ist eine Zweigleitung 33 vorgesehen, die durch
· ein Ventil 34 gesteuert wird. Die Zweigleitung 33 führt
/um Eingang der Zelle I. Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich, daß auch in der Zelle Il nur eine teilweise
Rczirkulation der heißen Gase stattfindet, welche zur SichersUilung der Vorwärmung der Wärmetauscher I
vorgesehen sind. Dabei wird anschließend ein Teil der die Vorwärmung sicherstellenden Gase durch die
Zweigleitung in die Zelle I geleitet. Die Menge des abgeleiteten Gases, die durch das Ventil 34 gesteuert
wird, wird so festgelegt, daß die Temperatur in der Zelle
I bei etwa 1200C liegt, wie bereits erwähnt wurde.
Die Erfindung ist nicht auf die im einzelnen beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, da
verschiedene Modifizierungen im Rahmen der Erfindung
möglich sind. Insbesondere kann die Zelle Il genauso aufgebaut sein wie die Zelle I, wobei die darin
zirkulierenden Gase abgesaugt werden, statt, zumindest teilweise, rezirkuliert zu werden. Wenn außerdem im
Vorhergehenden gesagt wurde, daß die Gase durch Gebläse in Umlauf gehalten werden, so bedeutet das,
daß es unwichtig ist. ob diese Gebläse zum Ansaugen der von den Zellen kommenden Gase oder zum
Ausblasen der Gase in die Zellen angeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Lötofen zum kontinuierlichen Verlöten von Aluminiumteilen, insbesondere zum Verlöten von
kontinuierlich bewegten Wärmetauschern, dadurch gekennzeichnet, daß er ohne Unterbrechung
eine erste Zelle (I) aufweist, in welcher die warme Luft über die Wärmetauscher (1) oder andere
Teile zum Trocknen eines diese benetzenden Flußmittels zirkuliert, wobei die Luft direkt aus der
ersten Zelle (I) abgezogen wird, daß eine zweite Zelle (II) Flammbrenner (4; 4a) und ein Gebläse (5)
zum Zirkulieren der heißen Gase über die Wärmetauscher (1) aufweist, wobei zumindest ein
Teil der Gase rezirkulierbar ist, daß dritte (III) und
vierte (IV), in gleicher Weise aufgebaute Zellen vorgesehen sind, die elektrische Heizwiderstände
(25, 25a) aufweisen, über welche ein Gas zirkuliert, das sich beim Überstreichen der in der dritten Zelle
(111) bewegten Wärmetauscher (1) auf eine Temperatur oberhalb der Schmelztemperatur des Flußmittels
und nahe de/ Löttemperatur, und in der vierten Zelle (I V) genau auf Löttemperatur erwärmt.
2. Lötofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er weiterhin zumindest eine fünfte
Zelle (V) mit Flammbrennern (4b) zum intermittierenden Erwärmen der durch ein Gebläse (29)
eingeblasenen Luft aufweist, wobei die Auslaßmenge des Gebläses (29) steuerbar ist und die wieder
erwärmte Luft ein Vorkühlen des Lotes und der Wärmetauscher (1) sicherstellt und direkt aus der
Zelle evakuierbar ist
3. Lötofen nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß uißerdt.n eine sechste Zelle
(Vl) mit Kühlelementef, mit Spritzdüsen (30) zum
Härten und Kühlen der gelötet η Wärmetauscher vorgesehen ist.
4. Lötofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die dritte (III) und die
vierte (IV) Zelle, die die elektrischen Heizwiderstände
(25, 25a; aufweisen, mit einer Einrichtung zum
Einleiten von Gas zum vollständigen Ausgleich der Gasverluste versehen ist.
5. Lötofen nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß in der vierten Zelle
(IV) zum Erwärmen der Wärmetauscher (1) auf Löttemperatur der höchste Druck vorliegt, während
der niedrigste Druck in der dritten Zelle (III) sowie in der fünften (V) Zelle herrscht, wobei der Druck in
der dritten Zelle (111) höher ist als der Druck in der zweiten Zelle (II) und dieser wiederum höher ist als
der Druck in der ersten ZeIIe(I).
6. Lötofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß er Leitgitter (31, 32)
aufweist, die sich zumindest vom Eingang der ersten Zelle (I) bis zum Ausgang der vierten Zelle (IV)
erstrecken, wobei die erste bis zur vierten Zelle nur durch Druckzonen fiktiv voneinander getrennt sind,
die durch die Gebläse (5, 23, 26, 26a. 29) erzeugt werden, welche die Gase in diesen Zellen quer zu
den Gittern leiten.
7. Lötofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die erste
Zelle (I) ein Abzugsrohr (6) zum Abziehen der Gase nach dem Überströmen der Wärmetauscher (I)
aufweist, wobei die Gase durch einen mit einer Brennkammer (15) verbundenen Durchlaß (14) zu
dieser Zelle (I) geleitet werden, wobei in der Brennkammer (15) mindestens ein Gasbrenner (4)
mit einer Umhüllung (18) vorgesehen ist. weiche einen ringförmigen Kanal (19) zum Leiten von
Hilfsluft für den Brennvorgang begrenzt, wobei der
Eingang des Kanals (19) übe. eine Leitung (20) mit dem Auslaß eines außerhalb des Lötofens angeordneten
Zentrifugalgebläses (21) verbunden ist.
8. Lötofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Zelle (H) ein
ίο Gebläse (23) aufweist, welche die von dew Flammbrennern
(4) quer zu den Wärmetauschern (1) abgegebenen heißen Gas zirkuliert, daß eine Leitung
(28, 28a; zum Aufbereiten der Gase nach dem
Überströmen der Wärmetauscher und zum Rücklei-
ü ten derselben zum Einlaß des Gebläses (23) dieser Zelle (II) vorgesehen ist, und daß eine Zweigleitung
X33) die heißen Gase zum Eingang der ersten Zelle (I) leitet, so daß eine teilweise Rezirkulierung nur in der
zweiten Zelle (II) sichergestellt ist, und daß die in die erste Zelle (I) geleiteten Gase anschließend durch
das in dieser Zelle vorgesehene Abzugsrohr (6) abziehbar sind.
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