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DE2238052A1 - Photographisches bilduebertragungsverfahren sowie photographische filmeinheit zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Photographisches bilduebertragungsverfahren sowie photographische filmeinheit zur durchfuehrung des verfahrens

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DE2238052A1
DE2238052A1 DE2238052A DE2238052A DE2238052A1 DE 2238052 A1 DE2238052 A1 DE 2238052A1 DE 2238052 A DE2238052 A DE 2238052A DE 2238052 A DE2238052 A DE 2238052A DE 2238052 A1 DE2238052 A1 DE 2238052A1
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DE
Germany
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color
image
photographic
diffusing
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DE2238052A
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English (en)
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DE2238052B2 (de
DE2238052C3 (de
Inventor
Walter Monroe Bush
Jun John Warburton Gates
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
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Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2238052A1 publication Critical patent/DE2238052A1/de
Publication of DE2238052B2 publication Critical patent/DE2238052B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2238052C3 publication Critical patent/DE2238052C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03C8/02Photosensitive materials characterised by the image-forming section
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Description

Photographisches.Bildübertragungsverfahren sowie photographische Filmeinheit zur Durchführung des Verfahrens.
Die Erfindung betrifft ein photographisches Bildübertragungsverfahren, bei dem (A) ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer darauf aufgetragenen Silberhalogenidemulsionsschicht, die einen immobilen Farbkuppler enthält oder mit einer einen immobilen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, bildweise belichtet, mit einer Farbentwicklerverbindung entwickelt und der dabei in bildweiser Verteilung anfallende diffundierbare Farbstoff auf eine Bildempfangsschicht übertragen wird oder bei dem (B) ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer darauf aufgetragenen Silberhalogenidemulsionsschicht, die einen mobilen Farbkuppler enthält oder mit einer einen mobilen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, bildweise belichtet, mit einer Farbentwicklungslösung unter bildweiser Immobilisierung des Farbkupplers entwickelt und ein Teil des mobilen Farbkupplers in eine Bildempfangsschicht diffundiert und mit oxidierter Farbentwicklerverbindung umgesetzt wird.
Es ist bekannt, z.B. aus den USA-Patentschriften 3 227 552 und 2 559 643, photographische Bilder durch Diffusionsübertragung diffusionsfähiger Bildfarbstoffe oder diffusionsfähiger, Bildfarbstoffe erzeugender Verbindungen in eine Bildempfangsschicht zu erzeugen. Zu diesen Verfahren werden photographische Aufeichnungsmaterialien mit mindestens einer Silberhalogenidemulsionsschicht und mobilen oder immobilen Farbkupplern verwendet, die mit aus p-Phenylendiaminen bestehenden Entwicklerverbindungen farbentwickelt werden.
Nachteilig an den bisher bekannt gewordenen Farbübertragungsverfahren der beschriebenen Typen ist, daß die spektrophoto'metrischen Charakteristika der erzeugten Farbstoffbilder, die Wärme- und
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- 2 Lichtstabilität der erzeugten Bilder noch nicht voll befriedigen.
Aufgabe der Erfindung war es daher ein verbessertes photographisches Bildübertragungsverfahren anzugeben, das die Herstellung von Bildern verbesserter Wärme- und Lichtstabilität sowie verbesserten spektrophotometrischen Charakteristika ermöglicht und bei dem ferner die Neigung der verwendeten Entwicklerverbindung zu Verfärbungen vermindert wird und eine verminderte Emulsionsdesensibilisierung durch die verwendete Farbentwicklerverbindung erreicht wird, wenn diese mit dem Silberhalogenid vor der bildweisen Exponierung des Aufzeichnungsmaterials in Kontakt steht.
Der Erfindung lag die Erkenntnis zugrunde, daß sich die gestellte Aufgabe dadurch erreichen läßt, daß man als Farbentwicklerverbindung allein oder mindestens zum überwiegenden Teil ein p-Aminophenol verwendet und wenn man ferner die Entwicklung in Gegenwart einer positiv geladenen OniumverbLndung, z.B. einem quaternären Ammoniumsalz durchführt oder im Anschluß an die Entwicklung eine Behandlung mit einer solchen Oniumverbindung durchführt.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein photographisches Bildübertragungsverfahren, bei dem (A) ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer darauf aufgetragenen Silberhalogenidemulsionsschicht, die einen immobilen Farbkuppler enthält oder mit einer einen immobilen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, bildweise belichtet, mit einer Farbentwicklerverbindung entwickelt und der dabei in bildweiser Verteilung anfallende diffundierbare Farbstoff auf eine Bildempfangsschicht übertragen wird oder bei dem (B) ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer darauf aufgetragenen Silberhalogenidemulsionsschicht, die einen mobilen Farbkuppler enthält oder mit einer einen mobilen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt
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steht, bildweise belichtet, mit einer Fafbentwicklerlösung unter bildweiser Immobilisierung des Farbkupplers entwickelt und ein Teil des mobilen Farbkupplers in eine Bildempfangsschicht diffundiert und mit oxidierter Farbentwicklerverbindung umgesetzt wird, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man 1. als Farbentwicklerverbindung allein oder mindestens zum überwiegenden Teil ein p-Aminophenol verwendet und daß man 2. den durch Umsetzung von Farbkupplern mit p-Aminophenol-Oxidationsprodukt erhaltenen Indophenolfarbstoff durch Umsetzung mit einer Oniumverbindung in einen Oniumindophenuxidfarbstoff überführt.
Unter einem p-Aminophenol sind hier übliche p-Aminophenolentwicklerverbindungen im weitesten Sinne zu verstehen.
Die Oniumverbindungen werden zweckmäßig in Konzentrationen verwendet, die ausreichen,um sämtliche Indophenole in Oniumindophenoxide zu überführen, z.B. in Konzentrationen von 25 mg bis 1000mg pro 0,09 29 m2 Trägerfläche.'
Gegenstand der Erfindung ist des weiteren eine photographische Filmeinheit zur Durchführung des Verfahrens.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß Farbbilder verbesserter Wärme- und Lichtstabilität sowie von verbesserten spektrophotometrischen Charakteristika der Bildfarbst.of fe erhalten werden. Dabei wird die Gefahr von Verfärbungen durch die Entwicklerverbindung vermindert. Außerdem wird die Emulsionsdesensibilisierung durch die verwendete Farbentwicklerverbindung verringert, wenn diese mit dem Silberhalogenid vor der bildweisen Exponierung in Kontakt steht.
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Schließlich lassen sich mit den beim Verfahren der Erfindung erzeugten Oniumindophenoxidfarbstoffen Probleme vermeiden, die bei den bisher bekannten Verfahren bei den hierbei erzeugten Bildfarbstoffen zu beobachten waren, und zwar insbesondere dann, wenn die Aufzeichnungsmaterialien gewaschen wurden oder über einen längeren Zeitraum hinweg feucht oder naß blieben. Werden nämlich zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung polymere Oniumverbindungen verwendet, so lassen sich die hiermit erzeugten
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Oniumindophenoxide nicht so leicht auswaschen wie andere in üblicher Weise erzeugte Farbstoffe, beispielsweise Indophenolfarbstoffe, die mittels Polyvinylpyridin gebeizt worden sind. Außerdem neigen die beim Verfahren der Erfindung anfallenden Oniumindophenoxide weniger zum Wandern oder Diffundieren wie die nach den üblichen bekannten Verfahren erzeugten Farbstoffe, beispielsweise Indophenole, die nicht zu Oniumindophenoxiden umgesetzt werden.
Wird ein oxidiertes p-Aminophenol mit einem Farbkuppler umgesetzt, so entsteht bekanntlich ein Indophenol. Die Indophenole bestehen dabei aus den Reaktionsprodukten oxidierter ρ-Aminophenole und Farbkupplern, die sich durch die folgende allgemeine Formel wiedergeben lassen:
CKUpP)=N-Ar-OH ■
worin bedeuten: .
Ar ein Arylenrest mit vorzugsweise 6 bis 20 Kohlenstoffatomen, der gegebenenfalls substituiert sein kann und der des weiteren gegebenenfalls ankondensierte Ringsysteme aufweisen kann und vorzugsweise aus einem Phenylenrest besteht, der in besonders vorteilhafter Weise durch ein oder mehrere Halogenatome oder Reste mit Halogenatomen in ortho- oder meta-Stellung des Ringes substituiert sein kann und
Kupp ein farbbildender Kupplerrest, der durch ein Kohlenstoffatom an das Stickstoffatom gebunden ist, beispielsweise ein phenolischer Kupplerrest, ein Pyrazolonkupplerrest oder ein Kupplerrest mit einer o£feiik©ttigen aktiven
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Methylengruppe und dergl., vorzugsweise ein löslicher Kupplerrest, der den Kuppler zu einem diffundierenden Kuppler macht. Bei Behandlung mit einer positiv geladenen Oniumverbindung werden die Indophenole in Oniumindophenoxide überführt, die sich durch folgende Strukturformel wiedergeben lassen:
(Kupp)-N-Ar-O9 M§
worin Kupp und Ar die bereits angegebene Bedeutung besitzen und M eine Oniumverbindung, vorzugsweise eine quaternäre Ammoniumverbindung darstellt. Verbindungen dieses Typs werden hier als Oniumindophenoxide bezeichnet.
Die beigefügte Zeichnung dient der näheren Erläuterung der Erfindung. In der Zeichnung sind Absorptionskurven von drei nach dem Verfahren der Erfindung erzeugten Farbstoffen dargestellt» die mit drei Farbstoffen, die nach dem Stande der Technik erzeugt werden, verglichen werden. Bei den Kurvenhandelt es sich um sog. normalisierte Kurven, d.h. Kurven, die aufgezeichnet wurden durch Verwendung spektrophotometriseher Daten, und zwar nicht bei der maximalen Dichte der Bildfarbstoffe sondern vielmehr bei einer Dichte von 1,00.
Gemäß einer Ausgestaltung des Verfahrens der Erfindung wird der oder werden die Oniumindophenoxidfarbstoffe in dem zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung verwendeten Aufzeichnungsmaterial erzeugt. Zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung können dabei photographische Bildübertragungsverfahren mit spektral sensibilisierten Emulsionsschichten des aus der USA-Patentschrift 2 661 293 bekannten Typs, die in jeder der spektral sensibilisierten Emulsionsschichten einen mobilen Farbkuppler enthalten, verwendet werden. Derartige Aufeeichnungsmaterialien
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werden nach der bildgerechten Belichtung durch Verwendung einer alkalischen/IftKM£O£Ä£MpXMMt Silberhalogenidentwicklers,der mindestens zum überwiegenden Teil aus einem p-Aminophenol besteht, entwickelt. In den Bezirken, in denen die Silberhalogenidemulsionsschicht, oder Schichten bildweise belichtet wurden, reduziert das p-Aminophenol das Silberhalogenid zu Silber und wird dabei selbst oxidiert, worauf das oxidierte p-Aminophenol mit dem Farbkuppler oder den Farbkupplern unter Bildung eines relativ immobilen Reaktionsproduktes reagiert. Der oder die nicht umgesetzten Farbkuppler sowie nicht oxidiertes p-Aminophenol der nicht exponierten Bezirke wandern demgegenüber in eine Bildempfangsschicht, in der eine Umsetzung mit einem OxidaSionsmittel oder eine Oxidation durch den Sauerstoff der Luft herbeigeführt wirds worauf sich eine Kupplungsreaktion zwischen oxidierter Entwicklerverbindung und Farbkuppler anschließt. Die Kupplungsreaktion kann dabei in Gegenwart einer Oniumverbindung durchgeführt werden, beispi&Jsweise eines quaternären Beizmittels» Die Oniumverbindung kann dabei beispielsweise in der Bildempfangsschicht oder in einer hiermit in Kontakt stehenden Schicht vorhanden sein oder durch nachfolgende Behandlung zugeführt werden.
Als mobile Farbkuppler können beispielsweise die üblichen bekannten Farbkuppler vom Pyrazolontyp, phenolische Farbkuppler und offenkettige Ketomethylenfarbkuppler verwendet werden. Typisch für derartige Farbkuppler sind die alkalilöslichen und diffundierbaren Farbkuppler des aus den USA-Patentschriften 2 407 210, 2 298 443, 2 875 057, 3 265 506, 3 408 194, 3 447 928, 2 396 489, 2 600 788, 2 908 573, 3 062 253, 3 419 391, 3 519 429, 3 152 896, 2 423 730, 2 474 293, 3 476 563, 2 772 162 und 3 002 836 bekannten Typs.
Gemäß XO- zweiten, besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden immobile Farbkuppler in photographischen Bildübertragungsmaterialien verwendet. Dabei können in typischer Weise Bildübertragungselemente des aus den USA-Patentschriften 3 227
/ Lösung oder Flüssigkeit in Gegenwart eines
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und 3 227 552 sowie des aus den belgischen Patentschriften 959 und 757 960
bekannten Typs verwendet werden.
Typische nicht diffundierende Farbkuppler für diese Ausführungsform des Verfahrens der ERfindung weisen in vorteilhafter Weise folgenden Aufbau auf:
Ballastgruppe-Bindglied(Kupplerrest-löslich machender Rest) worin bedeuten:
1) das Bindeglied ein verbindendes Glied,
beispielsweise einen Azo-, Mercuri-, Oxy-, Alkyliden-, Thio-, Dithio-, Azoxy- oder Aminoalkylrest, z.B. des aus der USA-Patentschrift 3 419 390 bekannten Typs, einen Sulfonyloxyrest, z.B. des aus der USA-Patentschrift 3 415 652 bekannten Typs, einen Acyloxyrest, z.B. des aus der USA-Patentschrift 3 311 476 bekannten Typs oder einen Imidorest, z.B. des aus der USA-Patentschrift 3 458 315 bekannten Typs;
2) der Kupplerrest einen 5-Pyrazolon- oder einen Pyrazolotriazolkupplerrest, einen phenolischen Kupplerrest oder einen offenkettigen Ketomethylenkupplerrest, wobei der Kupplerrest in seiner Kupplungsposition durch das Bindeglied substituiert ist;
3) die Ballastgruppe eine photographisch inerte organische Ballastgruppe einer solchen Molekulargröße und Konfiguration, daß der Farbkuppler während der Entwicklung in einer alkalischen Entwicklungsflüssigkeit nicht diffundierend bleibt;
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4) der löslich machende Rest ein Wasserstoffatom oder ein saurer löslich machender Rest, sofern die Farbentwicklerverbindung einen sauren löslich machenden Rest aufweist oder einen sauren löslich machenden Rest, sofern die Färbentwicklerverbindung von einem sauren löslich machenden Rest frei ist und -
5} η = 1 oder 2, sofern das Bindeglied ein Alkylidenrest ist ,und = 1, sofern das Bindeglied aus einem Azo-, Mercuri-, Oxy-, Thio-, Dithio- oder Azoxyrest bestehtoder einem der üblichen, unter 1) angegebenen Reste. ·,. Die sauren löslich machenden Reste, durch welche/diffundierende Farbstoffe erzeugenden Kuppler substituiert sein können,
die können aus löslich machenden Resten bestehen,/wenn sie an die Kupplerreste oder Entwipklerteste der Farbstoffe gebunden sind, die Farbstoffe in alkalischen Entwicklungsmedien diffundierbar machen. Infolgedessen können die Reste xats beispielsweise aus Carboxylsäure-, Sulfonsäure-» ionisierbären Sulfonamid- und hydroxy-substituierten Resten bestehen, welche den Farbstoffen negative Ladungen verleihen.
Die Natur der Ballastgruppen der diffundierbare Farbstoffe erzeugenden Kuppler ist nicht kritisch, solange sie nur die Nichtdiffundierbarkeit der Kuppler herbeiführen» Typische Ballastgruppen bestehen aus langkettigen Alkylresten, die direkt oder indirekt an die Kupplermoleküle gebunden sein können, ferner aus aromatischen Resten der Benzol- und Naphthalinreihe, die direkt an Kupplermoleküle gebunden sein können oder indirekt durch aufspaltbare Bindungen oder durch eine entfernbare oder nicht entfernbare, jedoch andererseits nicht funk ti one He Bindung, je nach der Natur des verwendeten Kupplers. Im allgemeinen weisen derartige Ballastgruppen mindestens acht Kohlenstoffatome auf.
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V-
Die Kupplungsposition derartiger Farbkuppler ist bekannt* So kuppeln beispielsweise die bekannten 5-Pyrazolonkuppler am Kohlenstoffitom in der 4-Stellung , die phenolischen Kuppler, einschließlich der bekannten «-Naphthole am Kohlenstoffatom in der 4-Stellung und die offenkettigen Ketoraethylenkuppler am Kohlenstoffatom des Methylenrestes einer Kupplereinheit der im folgenden angegebenen Formel
O O
Il Il
-C-CH2-C-
worin das "+" die Kupplungsposition bezeichnet. Geeignete Pyrazolotriazolkuppler und ihre Kupplungspositionen werden beispielsweise in der USA-Patentschrift 3 061 432 und der belgischen Patentschrift 724 427 beschrieben.
Die hier gebrauchten Ausdrücke "immobil" und "nicht diffundierend" werden im auf dem farbphotographischen Gebiete üblichen Sinne verwendet, d.h. sie kennzeichnen Verbindungen, die in einem für praktische Zwecke ausreichendem Maße nicht durch organische Kolloidschichten, beispielsweise Gelatineschichten wandern oder diffundieren.
Die Ausdrücke "mobil" und"diffundierend" kennzeichnen demgegenüber aus den nicht diffundierenden oder immobilen Farbkupplern gebildete Farbstoffe, welche die Eigenschaft haben, wirksam durch Kolloidschichten lichtempfindlicher photographischer Materialien
von wandern zu können, und zwar in Gegenwart/nicht diffundierenden Stoffen, aus denen sie gebildet werden.
Bei der Umsetzung von Farbkupplern des allgemeinen Aufbaues: Ballastgruppe-Bindeglied-(Kupplerrest-löslich machender ReSt)n
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mit oxidierten Farbentwickierverbindungen, spaltet das Bindeglied ab, und zwar'unter Erzeugung eines diffundierenden Farbstoffes aus dem Oxidationsprodukt der Farbentwicklerverbindung und dem Kupplungsteil des Farbkuppler, worauf der erzeugte Farbstoff bildweise in die Bildempfangsschicht zu diffundieren vermag.
Die Diffusionsfähigkeit der Farbstoffe beruht dabei auf dem Vorhandensein mindestens eines sauren löslic-h machenden Restes, der sich in einer Nichtkupplungsposition des Kupplerteiles des Farbkupplers oder an der Farbentwicklerverbindung befinden kann. Der eine BAllastgruppe aufweisende Teil des Kupplers bleibt immobil. Im Falle der Verwendung von Farbkupplern dieses Typs wird der Farbton der diffundierenden Farbstoffe durch den Farbton des Oniumindophenoxides bestimmt, das bei dem Entwicklungsverfahren nach der Erfindung erzeugt wird.
Die Erzeugung von diffundierenden Indophenolen oder Oniumindophenoxiden ist eine Funktion der Reduktion entwickelbarer SiI-berhalogenidbilder, wobei eine direkte Entwicklung oder Umkehrentwicklung der Silberhalogenidemulsionsschichten mit einer p-Aminophenol-Entwicklerverbindung erfolgen kann.
Werden zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung Aufzeichnungsmaterialien mit einer oder mehreren direkt-positiven Silberhalogenidemulsionsschichten verwendet, beispielsweise Schichten, die aus Innenbildemulsionen oder Innenkornemulsionen oder solarisierenden Emulsionen erzeugt werden, die in nicht exponierten Bezirken entwickelbar sind, so lassen sich positive Bilder in den Bildempfangsschichten oder im Falle der Verwendung photographischer Übertragungseinheiten in den Bildempfangsteilen erhalten. Bei der direkt-positive Silberhalogenidemulsionen verwendenden Ausgestaltung des Verfahrens der Erfindung können die nicht diffundierenden Farbkuppler in vorteilhafter Weise in
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der oder den Silberhalogenidemulsionsschichten selbst untergebracht werden. Nach der Belichtung des photographischen Materials, beispielsweise einer Bildübertragungseinheit oder Filmeinheit, wird das Material mit einer alkalischen Entwicklungslösung entwickelt, welche die verschiedenen Schichten des Materials bzw. der Einheit durchdringt und die Entwicklung der exponierten lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht oder Silberhalogenidemulsionsschichten einleitet. Die p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung, die beispielsweise bei Verwendung einer Übertragungseinheit in der Einheit vorhanden sein kann, entwickelt dabei jede der Silberhalogenidemulsionsschichten in den nicht exponierten Bezirken (da die Silberhalogenidemulsionsschichten direkt-positive Silberhalogenidemulsionsschichten sind), wobei die Entwicklerverbindung bildweise oxidiert wird, entsprechend den nicht exponierten Bezirken der direkt-positiven Silberhalogenidemulsionsschichten. Die oxidierte Entwicklerverbindung reagiert dann mit dem oder den nicht diffundierenden Farbkupplern in der oder den Silberhalogenidemulsionsschichten unter Erzeugung von Indophenolen in bildweiser Verteilung als Funktion der bildweisen Exponierung der Silberhalogenidemulsionsschicht oder Silberhalogenidemulsionsschichten. Mindestens ein Teil der in bildweiser Verteilung erzeugten diffundierenden Indophenole diffundiert dann in die Bildempfangsschicht, in der die Indophenole mit einer Oniumverbindung in Kontakt kommen, und zwar unter Bildung eines oder mehrerer Oniumindophenoxidfarbstoffe.
In vorteilhafter Weise werden zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung Aufzeichnungsmaterialien oder photographische Bildübertragungteinheiten verwendet, welche eine den pH-Wert vermindernde Schicht enthalten. Nach dem Inkontaktbringen der alkalischen Entwicklungsflüssigkeit mit dem Aufzeichnungsmaterial oder der Bildübertragungseinheit vermindert somit die den pH-Wert vermindernde Schicht - sofern eine solche vorhanden ist den pH-Wert des Aufzeichnungsmaterials oder der Bildübertragungs-
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einheit unter Stabilisierung desselben bzw. derselben. Spezielle Beispiele von für die Herstellung von Aufzeichnungsmaterialien und Bildübertragungseinheiten nach der Erfindung geeigneten nicht diffundierenden Farbkuppler und andere Details bezüglich dieses Typs der Photochemie finden sich beispielsweise in den USA-Patentschriften 3 227 550 und 3 227 552.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden nicht diffundierende Farbkuppler des beschriebenen Typs zur Erzeugung diffundierender Indophenole in Kombination mit Entwicklungsinhibitoren freisetzenden Kupplern, beispielsweise des aus der USA-Patentschrift 3 227 551 bekannten Typs verwendet. Bei dieser Ausgestaltung des Verfahrens der Erfindung werden zweckmäßig Bildübertragungseinheiten oder Filmeinheiten verwendet, deren lichtempfindlicher Teil mindestens zwei farbbildende Einheiten mit Schichten aufweist, die gegenüber verschiedenen Bezirken des sichtbaren Spektrums empfindlich sind und die durch Trennschichten voneinander getrennt sind, welche aus einem hydrophilen Kolloid und einer in Wasser unlöslichen Reaktionskomponente aufgebaut sind, welche mit Mercaptanen ein in Wasser unlösliches Salz zu bilden vermag. Derartige farbbildende Einheiten können . somit beispielsweise aufgebaut sein aus:
1) einer entwickelbaren Emulsionsschicht aus einem hydrophilen Kolloid und einem in Wasser unlöslichen Metallsalz, welche^ durch eine p^Aminophenol-Farbentwicklerverbindung ohne mit Licht belichtet zu werden zu einer wahrnehmbaren Dichte entwickelbar ist, wobei das Metallsalz mit einem nicht diffundierenden Farbkuppler in Kontakt steht, der mit der oxidierten p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung unter Bildung eines diffundierenden Indophenols zu reagieren vermag und
Dichte von mindestens 0,5, die erreicht wird, wenn die Emulsionsschicht auf einem Schichtträger in einer Stärke von 50 bis 500 mg/0,0929 m2 Trägerfläche aufgetragen, ohne belichtet zu werden, 5 Minuten in einem üblichen Entwickler (z. B. Kodak-Entwickler DK-50) bei 200C entwickelt wird*
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2) einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht,
en "
der/Silberhalogenid mit einem nicht diffundierenden, einen Entwicklungsinhibitor in Freiheit setzenden Farbkuppler in Kontakt steht, welcher mit oxidierter ρ-Aminophenol-Farbentwickler verbindung unter Infreiheitsetzen eines diffundierenden Mercaptan-Entwicklungsinhibitors zu reagieren vermag» welcher bildweise durch die benachbarte entwickelbare E»ulsionsschicht zu diffundieren vermag und dort die Entwicklung inhibiert.
Die Entwicklerverbindung besteht, wie bereits dargelegt, mindestens zum überwiegenden Teil aus einer üblichen bekannten p-Aminophenol-Entwicklerverbindung, vorzugsweise jedoch ganz oder praktisch ganz aus einer p-Aminophenol-Entwicklerverbindung.
In vorteilhafter Weise wird die p-Aminophenol-Entwicklerverbindung dabei in der alkalischen Entwicklungsflüssigkeit oder Entwicklungslösung zur Anwendung gebracht und die entwickelbare Emulsionsschicht besteht vorzugsweise aus einer Emulsion aus einem hydrophilen Kolloid, Silberthiocyanat und physikalischen Entwicklungskeimen, die ohne mit Licht belichtet zu werden zu einer gut erkennbaren Dichte entwickelbar ist. Die entwickelbare Emulsionsschicht kann des weiteren auch unter Verwendung eines Metallsalzes hergestellt werden, das dadurch spontan entwickelbar gemacht werden kann, daß der Emulsion physikalische Entwicklungskeime einverleibt werden, wie sie beispielsweise in der USA-Patentschrift 3 227 551, Spalte 6, Zeilen 63 bis 75 und Spalte 7» Zeilen 1 bis 10 näher beschrieben werden. Ein weiteres Verfahren, das angewandt werden kann, um die in Wasser unlöslichen Salze spontan entwickelbar zu machen, besteht darin, die Emulsion durch Einwirkung von Licht oder mit Hilfe chemischer Reduktionsmittel, beispielsweise Alkalimetallborohydride nach üblichen bekannten photographischen Verschleierungsverfahren vorzuverschleiern.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden nicht diffundierende Kuppler des beschriebenen Typs gemeinsam mit physikalischen Entwicklungskeimen in einer einer jeden lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht zugeordneten Keimschicht verwendet. Bei dieser Ausgestaltung des Verfahrens der Erfindung läßt sich in vorteilhafter Weise eine Bildübertragungseinheit verwenden, welche ein Silberhalogenidlösungsmittel enthält, vorzugsweise in einem aufspaltbaren Behälter mit der alkalischen Entwicklungsflüssigkeit. Jede der lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten einer solchen Bildübertragungseinheit enthält einen immobilisierenden Kuppler, d.h. beispielsweise einen Kuppler mit einer Ballastgruppe, welcher mit einer oxidierten p-Aminophenöl-Farbentwicklerverbindung unter Bildung eines immobilen Reaktionsproduktes zu reagieren vermag. Jede der lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten nebst ihrer "Kernschicht ist dabei von einer weiteren Silberhalogenidemulsionsschicht und ihrer KeimseVcht in der Filmeinheit daxdi eine für alkalische Lösungen p©rmeablen Trennschicht getrennt. Die Trennschichten haben dabei die Aufgabe Silberkomplexe zurückzuhalten. Nach der Exponierung einer solchen Filmeinheit durchdringt die alkalische Entwicklungsflüssigkeit die verschiedenen Schichten unter Einleitung der Entwicklung der erzeugten latenten Bilder in jeder der lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten. Die in der Filmeinheit vorhandene p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung entwickelt dabei jede der exponierten Silberhalogenidemulsionsschichten, wodurch die p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung bildweise oxidiert wird. Die oxidierte Entwicklerverbindung reagiert dann mit dem immobilisierenden Farbkuppler in jeder der lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten unter Erzeugung eines immobilen Reaktionsproduktes. Das in jeder der Silberhalogenidemulsionsschichten noch vorhandene Silberhalogenid, d.h. das den nicht exponierten und infolge-dessen Unentwickelten Bezirken entsprechende Silberhalogenid bildet dann; mit
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dem vorhandenen Silberhalogenidlösungsmittel oder dem durch die Entwicklungsflüssigkeit aktivierten Silberhalogenidlösungsmittel einen löslichen Silberionenkomplex, welcher in die benachbarte Keimschicht wandert. Der übertragene Silberkomplex wird dann in der Keimschicht reduziert oder physikalisch entwickelt, wodurch die Entwicklerverbindung addiert wird. Die oxidierte Entwicklerverbindung reagiert dann mit dem in jeder Keimschicht vorhandenen diffundierenden Kuppler unter Erzeugung bildweiser Verteilungen von diffundierenden blaugrünen, purpurroten und gelben Indophenolen.und zwar als Funktion der bildweisen Belichtung einer jeden Silberhalogenidemulsionsschicht. Mindestens ein Teil der in bildweiser Verteilung vorliegenden diffundierbaren Indophenole diffundiert dann in die Bildempfangsschicht, in welcher bei Inkontaktbringen mit einer Oniumverbindung ein positives Oniumindophenoxid-Farbstoffbild erhalten wird.
Weist die Bildübertragungseinheit eine den pH-Wert vermindernde Schicht auf, so vermindert diese nach Inkontaktbringen mit der alkalischen Entwicklungsflüssigkeit den pH-Wert der Übertragungseinheit und stabilisiert sie auf diese Weise.
DiQphysikalischen Entwicklungskeime können dabei aus den üblichen bekannten physikalischen Entwicklungskeimen bestehen, z.B. in kolloidaler Form vorliegenden Metallen, beispielsweise kolloidalem Silber, Gold, Platin, Palladium oder kolloidalen Metallsulfiden, beispielsweise kolloidalem Silbersulfid oder Zinksulfid. Auch können solche Stoffe verwendet werden, die physikalische Entwicklungskeime zu bilden vermögen, beispielsweise Reduktionsmittel und labile Schwefelatome aufweisende Verbindungen. Gegebenenfalls kann die Keimschicht auch in zwei Schichten aufgespalten sein, die zu jeder Seite der lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht angeordnet sind.
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Das SilberhalogenidlÖsungsmittel kann aus einem der üblichen bekannten SilberhalogenidlÖsungsmittel bestehen, beispielsweise einem Alkalimetall- oder Ammoniumthiosulfat oder einem Thiocyanat, z.B. Natriumthiosulfat, Ammoniumthiosulfat, Ammoniumthiocyanat oder Kaliumthiocyanat. Gegebenenfalls kann das SilberhalogenidlÖsungsmittel in einer besonderen Schicht untergebracht werden.
In vorteilhafter Weise können, zwischen den Keimschichten und den Silberhalogenidemulsionsschichten noch Trenn- oder Sperrschichten angeordnet werden, um eine unerwünschte Vermischung · der beiden Schichten beim Besehichtungsprozeß zu vermeiden. Die Trenn- oder Sperrschichten können dabei gegebenenfalls auch Keime und einen nicht diffundierenden Kuppler, der mit oxidierter Farbentwicklerverbindung unter Bildung eines immobilen Reaktionsproduktes zu reagieren vermag, enthalten, um die Wirksamkeit der Übertragungseinheit zu erhöhen. Bezüglich weiterer Einzelheiten derartiger Bildübertragungseinheiten sei auf die britische Patentschrift 904 364, Seite 19, Zeilen 1 bis 41 verwiesen. .
Bei den nicht diffundierende Farbkuppler verwendenden Ausführungsformen des Verfahrens der Erfindung werden des weiteren vorzugsweise Aufzeichnungsmaterialien oder Bildübertragungseinheiten verwendet, die Zwischenschichten zwischen den verschiedenen lichtempfindlichen farbbildenden Einheiten aufweisen und welche die Aufgabe haben,oxidierte Farbentwicklerverbindung abzufangen oder zu binden, um damit zu verhindern, daß in anderen farbbildenden Einheiten unerwünschte Farbstoffe erzeugt Werden. Derartige Zwischenschichten können aus einem hydrophilen Polymer aufgebaut sein, beispielsweise aus Gelatine und einem immobilisierenden Kuppler des bereits beschriebenen Typs, welcher dazu befähigt ist, mit oxidierter ρ-Aminophenol-Färbentwicklerverbindung unter Bildung eines immobilen Reaktionsproduktes zu reagieren,
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Derartige Zwischenschichten können des weiteren andere Stoffe binden, beispielsweise lösliche Silberionenkomplexe oder Mercaptane, wodurch verhindert wird, daß solche Verbindungen oder Komplexe in andere farbbildende Einheiten gelangen können. Eine Entwicklerabfang-Zwischenschicht kann des weiteren im Falle der beschriebenen Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung benachbart zu einer lichtreflektierenden Schicht einer Bildübertragungseinheit angeordnet sein, um zu verhindern, daß überschüssige Farbentwicklerverbindung die Bildempfangsschicht verfärbt oder in dieser Flecken erzeugt. Eine derartige Schicht kann beispielsweise aus einem nicht diffundierenden Farbkuppler, der mit einer oxidierten Farbentwicklerverbindung unter Bildung eines immobilen Reaktionsproduktes zu reagieren vermag und einer Silberhalogenidemulsion, vorzugsweise einer solchen, die ohne belichtet zu werden entwickelbar ist, bestehen.
Vorzugsweise wird bei Durchführung des Verfahrens der Erfindung die p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung in der alkalischen Entwicklungsflüssigkeit zur Anwendung gebracht. Bei Verwendung von Bildübertragungseinheiten des in einer Kamera entwickelbaren Typs befindet sich die p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung vorzugsweise in der in einem aufspaltbaren Behälter untergebrachten alkalischen Entwicklungsflüssigkeit. Die p-Aminophenol-Far*bentwicklerverbindung kann jedoch auch im Negativteil einer Bildübertragungseinheit in einer besonderen Schicht oder auch in der Silberhalogenidemulsionsschicht selbst untergebracht werden. In diesem Falle wird die Entwicklerverbindung durch die alkalische Entwicklungsflüssigkeit aktiviert. Obgleich die Entwicklerverbindung in jeder Schicht eines lichtempfindlichen photographischen Aufzeichnungsmaterials untergebracht werden kann, aus welcher sie für den Entwicklungsprozeß durch Aktivierung mit der alkalischen Entwicklungsflüssigkeit zugänglich gemacht werden kann, hat es sich doch als zweckmäßig erwiesen, die Entwicklerverbin-
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dung entweder der oder den lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten zuzusetzen oder sie in hierzu benachbarten Schichten unterzubringen. .
Zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung eignen sich die üblichen bekannten p-Aminophenol-Entwicklerverbindungen, welche in oxidierter Form mit üblichen Farbkupplern unter Bildung von Indophenolfarbstoffen zu reagieren vermögen» Die p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindungen können demzufolge aus dem unsubstituierten p-Aminophenol oder substituierten p-Aminophenolen bestehen. In den Fällen, wo eine hohe Löslichkeit der Entwicklerverbindung oder des gebildeten Indophenol-Farbstoffes erwünscht ist, um diffundierbare Indophenolfarbstoffe zu erzeugen, kann der Ring des p-Aminophenols in vorteilhafter Weise durch Wasser löslich machende Reste, z.B. Halogenatome und/oder Halogen enthaltende Rest in ortho- und/oder metä-Stellungen des Ringes substituiert sein.
Zu Durchführung des Verfahrens der Erfindung geeignete p-Aminophenol-Entwicklerverbindungen lassen sich durch folgende Strukturformel wiedergeben: . -
H2N-Ar-OH
worin Ar für einen Arylenrest mit 6 bis 20 Kohlenstoffatom?^!9 einschließlich eines substituierten Arylenrestes und eines
kondensierten Ringsystem steht. Vorzugsweise steht Ar für einen Phenylenrest, der gegebenenfalls in ortho- und/oder meta-Stellung substituiert sein kann, wobei die Substituenten vorzugsweise aus Halogenatomen und/oder Halogenatome aufweisenden Resten bestehen. Steht Ar für ein kondensiertes Ringsystem, so kann dieses z. B. ein Naphthalin- oder Anthrylenringsystem sein, d. h. ein aus kondensierten Benzolkernen aufgebautes Ringsystem.
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Besteht die zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung verwendete Farbentwicklerverbindung nicht ausschließlich aus einer p-Aminophenol-Entwicklerverbindung, d.h. wird die p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung gemeinsam mit einer oder mehreren anderen Farbentwicklerverbindungen verwendet, so können letztere aus üblichen bekannten Farbentwicklerverbindungen bestehen, welche in ihrer oxidierten Form mit farbbildenden Kupplern unter Bildung eines Farbstoffes zu reagieren vermögen. Diese Verbindungen bestehen im allgemeinen aus Arylverbindungen, die durch einen NH2-Rest substituiert sind.
Kennzeichnend für das Verfahren der Erfindung ist somit die Erzeugung von Indophenolen in Gegenwart einer Oniumverbindung, die miteinander Oniumindophenoxide bilden oder aber die Erzeugung von Indophenolen und die nachfolgende Behandlung mit einer Oniumverbindung unter Erzeugung von Oniumindophenoxiden. Die Oniumverbindungen können dabei entweder lösliche Verbindungen sein, die in Form einer Lösung für die Reaktion mit dem oder den Indophenolen zugeführt werden können. Andererseits können die Oniumverbindungen jedoch auch aus Verbindungen von hohem Molekulargewicht bestehen, die in Wasser relativ unlöslich sind und demzufolge in mindestens einer Schicht des photographischen Materials oder der Bildübertragungseinheit angeordnet werden können, beispielsweise der Beizschicht oder einer ein Beizmittel enthaltenden Schicht, in der das Indophenol oder die Indophenole Oniumindophenoxidfarbstoffbilder erzeugen.
Die Verwendung von Oniumverbindungen auf dem Gebiet der Photographie ist an sich bekannt. So ist es beispielsweise aus den USA-Patentschriften 2 648 604 bekannt nicht oberflächenaktive quaternäre Verbindungen als Entwicklungsbeschleuniger zu verwenden. Aus den USA-Patentschriften 2 271 623, 2 271 622 und 2 275 727 ist es des weiteren bekannt quaternäre Ammoniumverbindungen, quaternäre Phosphoniumverbindungen und tertiäre Sulfoniumverbindungen als Sensibilisatoren für Silberhalogenidemulsionen
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-f.
zu verwenden. Aus dem USA-Patentschriften 3" 146 102 und; $ ZtZ ist es des weiteren bekannt Oreiumverbindungen gemeinsam mit, Farfestöffentwicklern im Rahmen von Bildüfeertragungsverfahiren zu verwenden. Keiner diener Patentschriften ist jedoch ein Hinweis auf die. Verwendbarkeit von Öniumverbindungen zur Erzeugung von Ohiumindo-* ghenoxidfarbstöffen zu entnehmen* Erfindmtgsgemäß verwendbare; niumverbindungen werden z.; -Ev in den USA-Patentschriften 3 146 102, 3 212 893> 3 253 915 und J 266 894 beschrieben.. Als besonders vorteilhaft haben sich solche Farbstoffbilder erwiesen, die durch Kombination von Indophenolen und quaternären Ammoniumverbindungen erhalten werden.
Als quaternäre Ammoniumverbindungen werden bekanntlich organische Verbindungen mit einem 5-wertigen Stickstoffatom^ bezeichnet;. Me-\ se Verbindungen lassen sich als Derivate von Ammoniumverbindungen bezeichnen, in denen die vier Valenzen des Stickstoffs, die durch Wasserstoffatome abgesättigt sind, durch organische Reste abgesättigt sind. Die organischen Reste sind dabei im allgemeinen direkt an das 5-wertige Stickstoffatom gebunden, und zwar durch eine Einfach-Kohlenstoff-Stickstoffbindung oder eine Üoppel-Kohlenstoff-Stickstoffbindung.
Unter "quaternären Ammoniumverbindungen" sind hier solche Verbindungen zu verstehen., in denen das 5-wertige Stickstoffatom ein Atom der Kernatome eines heterocyclischen Ringes ist, oder bei denen an das Stickstoffatom vier einzelne organische Reste gebunden sind, wie es beispielsweise bei quaternären Tetraalkylammoniumverbindungen der Fall ist. So können zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung geeignete quaternäre Ammoniumverbindungen beispielsweise durch folgende Strukturformeln wiedergegeben werden:
R f
R - N+-R
30BH OB/0861
/-XX.
2238852
ι ι
ι \
worin bedeuten:
R einen organischen Rest;
Y ein Anion, z.B. ein Hydroxyl-, Bromid-, Chlorid- oder
Toluolsulfonatanion und
Z die zur Vervollständigung eines heterocyclischen Ringes
erforderlichen Atome.
Als Beispiele für Verbindungen der Strukturformeln 1, 2 und 3 werden genannt:
Tetraäthylammoniumbromid, N-Äthylpyridiniumbromid, N,N-Diäthylpiperidiniumbromid, Äthylen-bis-pyridiniumbromid, 1-Äthylpyridiniumbromid, T-Phenäthyl-3-picoliniumbromid, Tetraalkylammoniumsalze, Cetyltrimethylaminoniumbroraid, Polyalkylenoxid-bisquaternäre Ammoniumsalze, z.B. Polyäthylenoxid-bis-pyridiniumperchlorat, ferner die heterocyclischen quaternären Ammoniumsalze, welche Methylenbasen bilden, einschließlich 3-Methyl-2-äthylisochinoliniumbromid, 3-Methylisochinoliniummethyl-p-toluolsulfonat, i-Äthyl-Z-methyl-S-phenäthylbenzimidazoliumbromid, 5,6-
3 ü CJ U fJ i>/ ü 8 6 1
Dichloro-1-äthyl-2-methyl-3-(3-sul£obutyl)benzimidazoliumbetain und die Pyridiniumsalze.
Zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung geeigneten Oniumverbindungen sind ferner tertiäre Sulfonium- und quaternäre Phosphoniumverbindungen, insbesondere solche der folgenden Strukturformeln:
4) (R),S® Χθ" und
5) (R) ,P® X0
worin bedeuten:
R einen organischen Rest, z.B. einen Alkyl-, Aralkyl- oder
Arylrest und
X ein Anion, z.B. ein Hydroxyl-j Bromid-, Chlorid- oder
Toluolsulfonatanion. -
Beispiele für tertiäre Sulfonium- und quaternäre Phosphoniumverbindungen, die sich zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung eignen, sind beispielsweise:
Lauryldimethylsulfonium-p-toluolsulfonat, Nonyldimethylsulfoniump-toluolsulfonat und Octyldimethylsulfonium-p-toluolsulfonat, Butyldimethylsulfoniumbromid, Triäthylsulfoniumbromid, Tetraäthylphosphoniumbroaid, DimethyIsulfonium-p-toluolsulfonat, Dodecyldimethylsulfonium-p-toluolsulfonat, Decyldimethylsulfonium-ptoluolsulfonat und Äthylen-bis-oxymethyltriäthylphosphoniumbromid.
Die Oniumverbindungen können dabei als Hydroxid oder in Salzform verwendet werden. Werden die Oniumverbindungen in Form von Salzen verwendet, so kann sich das Anion aus irgend-einer.Säure ableiten. Zu beachten ist lediglich, daß» in dem Falle, in.dem das Anion aus
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einem Jodidanion besteht, das Jodid gegebenenfalls gewisse nachteilige Effekte auf die Emulsion haben kann und daß in diesen Fällen gelegentlich Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden sollten, sofern die Oniumverbindung mit einer Emulsionsschicht vor deren vollständiger Entwicklung in Kontakt gebracht wird.
Besonders vorteilhafte Ergebnisse werden dann erhalten, wenn die Oniumverbindungen in Form ihrer Bromide verwendet werden.
Besonders vorteilhafte heterocyclische quaternäre Ammoniumverbindungen, welche in alkalischen Lösungen geeignete Methylenbasen bilden, sind beispielsweise:
1-Y-Phenylpropyl-2-picoliniumbromid,
2,4-Dimethy1-1-phenäthylpyridiniumbromid, 2,6-Dimethyl-i-phenäthylpyridiniumbromid, 5-Äthyl-2-methyl-1-phenäthylpyridiniumbromid, 2-Athy1-1-phenäthylpyridiniumbromid,
1-/~3-(N-Pyridiniumbromid)propyl_7-2-picolinium-p-toluolsulfonat
p-Toluolsulfonat
Anhydro-1- C4-sulfobutyl)-2-picoliniumhydroxid
C4H6SO3
a-P i colin-ß-naphthoylme thyIb romi d
86 1
ir
i-ß-Phenylcarbamoyloxyäthyl^-picoliniumbromid
CH3 . Br
C2H4OCONHC6H
1-Methyl-2-picolinium-p-toluolsulfonat, i-Phenathyl-S^o-trimethylpyridiniumbromid, i-Phenäthyl-4-n-propylpyridiniumbromid, 4-'\-Hydroxypropyl-1-phenäthylpyridiniumbromid und 1-η-Heptyl-2-picQliniümbromid.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die Farbstoffbilder mittels eines Polymeren mit Oniumresten oder Oniumgruppen gebeizt.
Typische Beizmittel dieses Typs sind Viny!pyridiniumverbindungen, beispielsweise des aus der USA-Patentschrift 2 484 430 bekannten Typs, Polymere mit quaternären Ammoniumgruppen, beispielsweise des aus ^n USA-Pat ent schrift en 3 625 694 und 3 639 357 sowie der belgischen Patentschrift 729 202 bekannten Typs;
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sowie ferner Polymere mit quaternären Ammoniumresten des aus den USA-Patentschriften 3 488 706 und 3 557 006 bekannten Typs.
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden als Beizmittel sog. Oniumcoacervatbeizmittel verwendet, beispielsweise solche des aus der USA-Patentschrift 3 271 14 7 bekannten Typs.
Die zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung geeigneten alkalischen Entwicklungs- oder Arbeitslösungen bestehen aus üblichen wäßrigen Lösungen mindestens einer alkalischen Verbindung, ,, z.B. Natriumhydroxid, Natriumcarbonat oder eines Amines, beispielsweise des Diäthylamins und besitzen vorzugsweise einen pH-Wert oberhalb 12. Vorzugsweise enthalten sie eine Entwicklerverbindung des bereits beschriebenen Typs. Vorzugsweise werden solche Lösungen verwendet, die einen die Viskosität erhöhenden Stoff enthalten, beispielsweise ein Polymer von hohem Molekulargewicht, beispielsweise einen gegenüber alkalischen Lösungen inerten und wasserlöslichen Äther, z.B. Hydroxyäthylcellulose oder ein Alkalimetallsalz der Carboxymethylcellulose, z.B. Natriumcarboxymethylcellulose. Der die Viskosität erhöhende Stoff kann dabei in vorteilhafter Weise in Konzentrationen von etwa 1 bis etwa 5 Gew.-I, bezogen auf das Gewicht der EntwicklungsflUssigkeit vorliegen, und verleiht der EntwicklungsflUssigkeit vorzugsweise eine Viskosität von etwa 100 ops bis etwa 200 000 cps.
Vorzugsweise wird die alkalische Entwicklungs- oder Arbeitsflüssigkeit in einem aufspaltbaren Behälter zur Anwendung gebracht. Es ist jedoch auch möglich die Entwicklungsflüssigkeit in die Bildübertragungseinheit oder Filmeinheit, beispielsweise zwischen transparentes Deckblatt und lichtempfindliches Bitttnt auf anderem Wege einzuführen, beispielsweise durch Einsprühen oder Einspritzen oder Einsprühen der Entwicklungsflüssigkeit oder Entwicklungslösung mit Hilft kommunizierender Glitdtr, ähnlich hypodtratschen
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Injektionsspritzen, welche an oder in der Kamera oder einer Kamerapatrone angeordnet sein können.
Das Verfahren der Erfindung eignet sich zur Herstellung von Übertragungsbildern aus Oniumindophenoxiden der verschiedensten Formate.
In den zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung geeigneten photographischen Bildübertragungseinheiten kann die Bildempfangsschicht auf einem besonderen Schichtträger angeordnet sein, und zwar derart, daß die Bildempfangsschicht mit ihrem Schichtträger nach Belichtung des lichtempfindlichen photographischen Elementes auf dieses aufgebracht werden kann. Photographische Bildübertragungseinheiten dieses Typs sind beispielsweise aus der USA-Patentschrift 3 362 819 bekannt. Derartige Bildübertragungseinheiten weisen des weiteren mindestens einen aufspaltbaren Behälter auf, der in der Weise in der Bildübertragungseinheit angeordnet ist, daß er bei Einwirkung von Druckkräften mittels druckausübender Glieder, beispielsweise solcher, wie sie iri Kameras vorhanden sind, in denen ein photographisches Material nicht nur belichtet sondern auch gleichzeitig entwickelt^erden kann, seinen Inhalt zwischen die Bildempfangsschicht oder das Bildempfangselement und die äußerste Schicht des lichtempfindlichen Elementes zu ergießen vermag. Nach der Entwicklung des lichtempfindlichen Elementes kann dann das Bildempfangselement von dem lichtempfindlichen Element abgetrennt werden.
Die Bildempfangsschicht kann jedoch auch ein integraler Bestandteil der Bildübertragungseinheit sein und zwischen Schichtträger des lichtempfindlichen Elementes und der untersten lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht angeordnet sein. Derartige Bildübertragungseinheiten aus negativem lichtempfindlichen Element und integrierter Bildempfangsschicht werden beispielsweise in der DOvS 2 052 130 näher beschrieben. Diese Bildübertragungseinheiten weisen ein lichtempfindliches Element, mit einem transparenten
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Schichtträger auf. Auf diesen sind aufgetragen: eine Bildempfangsschicht, eine opake lichtreflektierende Schicht, beispielsweise eine Titandioxidschicht und mindestens eine Silberhalogenidemulsionsschicht. Nach der Belichtung des lichtempfindlichen Elementes werden ein aufspaltbarer Behälter mit einer alkalischen Arbeitsflüssigkeit und ein opakes Arbeitsblatt auf das belichtete lichtempfindliche Element gebracht. Durch Einwirkung druckausübender Glieder, beispielsweise der in einer Kamera angeordneten Gieder wird der aufspaltbare Behälter aufgespalten, wobei er seinen Inhalt über das lichtempfindliche Element der Bildübertragungseinheit ergießt, wenn die Einheit aus der Kamera abgezogen wird. Die Entwicklungsflüssigkeit entwickelt dann die exponierte oder exponierten Silberhalogenidemulsionsschichten unter Erzeugung von Farbstoffbildern als Funktion der Entwicklung, welche dann in die Bildempfangsschicht unter Erzeugung eines positiven, rechtsseitig lesbaren Bildes diffundieren, das durch den transparenten Schichtträger auf dem opaken reflektierenden Hintergrund betrachtet werden kann. Zwecks weiterer Einzelheiten wird auf die DOS 2 052 130 verwiesen.
Zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung eignen sich des weiteren integrale Bildübertragungseinheiten des aus der DOS 2 052 145 bekannten Typs. Derartige Bildübertragungseinheiten weisen ebenfalls ein lichtempfindliches Element mit einem trans parenten Schichtträger auf. Im Falle dieser Bildübertragungseinheiten sind auf den transparenten Schichtträger aufgetragen: eine Bildempfangsschicht, eine opake lichtreflektierende Schicht und mindestens eine lichtempfindliche Silberhalogenidemulsions-
weitereji schicht. Die Bildübertragungseinheit weist des/ein transparentes Deckblatt auf sowie einen aufspaltbaren Behälter mit alkalischer Entwicklungsflüssigkeit und einem Trübungsmittel zwischen der obersten Schicht des lichtempfindlichen Elementes und dem trans-
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parenten Deckblatt. Eine derartige Bildübertragungseinheit kann in einer Kamera des für die Belichtung und Entwicklung photographischer Aufzeichnungsmaterialien bekannten Typs durch das transparente Deckblatt hindurch exponiert werden, worauf die Einheit durch den von einem Paar druckausübender Glieder gebildeten Spalt aus der Kamera abgezogen werden kann. Dabei wird der aufspaltbare Behälter aufgespalten und ergießt seinen Inhalt nebst Trübungsmittel über den Negativteil der Filmeinheit, wobei diese Licht unempfindlich gemacht wird. Die Entwicklungsflüssigkeit entwickelt dabei die Silberhalogenidemulsionsschicht oder Silberhalogenidemulsionsschichten unter Erzeugung von BiIdfarbstoffen als Ergebnis der Entwicklung, welche dann in die Bildempfangsschicht unter Erzeugung eines positiven rechtsseitig lesbaren Bildes, das durch den transparenten Schichtträger hindurch auf dem opaken reflektierenden Hintergrund betrachtet werden kann, diffundieren« Zwecks weiterer Details dieses Typs photographischer Bildübertragungseinheiten sei auf die DOS 2 052 145 verwiesen.
Zur Herstellung der Bildempfangsschichten können die üblichen Verbindungen verwendet werden, solange diese nur dazu geeignet sind die Oniumindophenoxidfarbstoffbilder zu beizen oder in anderer Weise zu fixieren. Der im Einzelfalle günstigste Aufhau einer Bildempfangsschicht hängt dabei natürlich von dem oder den zu beizenden Farbstoffen ab. Vorzugsweise wird dabei als Beizmittel oder Fixiermittel eine Oniumverbindung verwendet, die mit dem oder den übertragenen Indophenolen unter Bildung eines oder mehrerer Oniumindophenoxide zu reagieren vermag. Sind saure Farbstoffe zu beizen oder zu fixieren, so kann die Bildempfangsschicht hasische Beizmittel, insbesondere polymere basische Beizmittel aufweisen, beispielsweise Polymere von Aminoguanidinderivaten des Vinymethylketons, wie sie beispielsweise in der
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USA-Patentschrift 2 882 156 näher beschrieben werden, oder basische polymere Beizmittel, des aus der belgischen Patentschrift 729 202 bekannten Typs.
Andere geeignete Beizmittel, die sich zur Herstellung von Bildempfangsschichten für Bildübertragungseinheiten nach der Erfindung eignen,sind beispielsweise Poly-4-vinylpyridine und dergleichen. Besonders wirksame Beizmittel zur Herstellung von Bildübertragungseinheiten nach der Erfindung sind beispielsweise die aus den USA-Patentschriften 3 271 148 und 3 271 147 bekannten Beizmittel.
Gegebenenfalls braucht die Bildempfangsschicht keine speziellen Beizmittel zu enthalten, sondern kann selbst beizend wirken, beispielsweise dann» wenn die Bildempfangsschichten aus für alkalische Lösungen permeablen Polymeren wie beispielsweise N-Methoxymethylpolyhexylmethylenadipamid, teilweise hydrolysiertem Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol mit und ohne Plastifizierungsmittel, Celluloseacetat und/oder Gelatine oder anderen Stoffen ähnlicher Natur aufgebaut sind. Besonders vorteilhafte Ergebnisse werden oftmals dann erhalten, wenn die Bildempfangsschicht, die vorzugsweise für alkalische Lösungen permeabel ist, transparent ist und eine Stärke von etwa 0,0063 bis 0,010 mm aufweist. Selbstverständlich kann die Dicke der Bildempfangsschichten auch außerhalb des angegebenen Bereiches liegen.
In vorteilhafter Weise kann die Bildempfangsschicht auch ultraviolette Strahlen absorbierende Verbindungen enthalten, um die aufgebeizten Farbstoffbilder vor dem Ausbleichen durch Einwirkung von ultraviolettem Licht zu schützen. Schließlich können in der Bildempfangsschicht auch optische Aufheller enthalten sein, beispielsweise auf Stilben-, Coumarin-ι Triazin- oder Oxazolbasis, sowie ferner Farbstoffstabilisatoren, z.B. Chromanole und/ oder Alkylphenole.
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Durch die Verwendung eines pH-Wert vermindernden Stoffes im Bildempfangselement einer Bildübertragungseinheit nach der Erfindung läßt sich die Stabilität des übertragenen Bildes in der Regel weiter erhöhen. Geeignete, den pH-Wert vermindernde Stoffe sind dabei solche, welche zu einer Verminderung des pH-wertes der Bildempfangsschicht von etwa 13 oder 14 auf mindestens 11, vorzugsweise 5 bis 8 innerhalb einer kurzen Zeitspanne nach Übertragung des Farbstoffbildes führen. Geeignete, den pH-Wert vermindernde Stoffe sind aus Polymeren bestehende·. Säuren, wie sie beispielsweise in der USA-Patentschrift 3 362 819 beschrieben werden, sowie im Normalzustand feste Säuren und Metallsalze, beispielsweise Zinkacetat, Zinksulfat, Magnesiumacetat und dergleichen, wie sie z.B. in der USA-Patentschrift 2 584 030 beschrieben werden. Derartige, den pH-Wert vermindernde Stoffe reduzieren den pH-Wert der Bildübertragungseinheit nach der Entwicklung unter Beendigung der Entwicklung und unterbinden eine weitere Farbstoffübertragung unter Stabilisierung des erhaltenen Farbstoffbildes. '
Gegebenenfalls kann eine photographische Bildübertragungseinheit nach der Erfindung des weiteren eine inerte Verzögerungs- oder Trennschicht über der den pH-Wert vermindernden Schicht aufweisen, welche die pH-Wertsverminderung verzögert oder steuert, und zwar als Funktion der Geschwindigkeit, mit welcher das Alkali durch die inerte Verzögerungs- oder Trennschicht diffundiert. Derartige Verzögerungs- oder Trennschichten können beispielsweise aus Gelatine oder Polyvinylalkohol oder anderen Stoffen des aus der USA-Patentschrift 3 455 686 bekannten Typs aufgebaut sein. Eine derartige Schicht kann des weiteren ausgleichend auf die verschiedenen Reaktionsgeschwindigkeiten innerhalb eines weiten Temperaturbereiches wirken. So läßt sich beispielsweise eine zu frühzeitige pH-Wertsverminderung mit Hilfe solcher Schichten verhindern,
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wenn der Übertragungsprozeß bei einer Temperatur oberhalb Raumtemperatur, beispielsweise bei einer Temperatur von 35 bis 380C durchgeführt wird. Vorzugsweise weisen derartige Verzögerungs- oder Trennschichten eine Stärke von etwa 0,00254 bis 0,0178 mm auf. Besonders vorteilhafte Ergebnisse werden dann erhalten, wenn die Verzögerungsschicht unter Verwendung eines hydrolisierbaren Polymeren oder einer Mischung solcher Polymeren aufgebaut ist, die langsam durch die Entwicklungsflüssigkeit hydrolysiert werden. Beispiele für derartige hydrolysierbare Polymere sind Polyvinylacetat, Polyamide und Celluloseester.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
Beispiel 1 (Vergleichsbeispiel)
A) Auf einen Schichtträger aus Celluloseacetat mit einer Gelatinehaftschicht zur Verbesserung der Haftung aufzutragender Emulsionsschichten
wurde eine Gelatine-Silberhalogenidemulsion derart aufgetragen, daß auf eine Trägerfläche von 0,0929 m entfielen: 150 mg Silber, 500 mg Gelatine, 114 mg a-Pivalyl-a-(3-pentadecyl-4-nitrophenoxy)-4-sulfamylacetanilid (Kuppler I) und 114 mg Diäthyllauramid.
Das erhaltene Aufzeichnungsmaterial wurde dann durch ein Testobjekt mit graduierten Dichtestufen belichtet und mittels einer viskosen Entwicklerlösung der im folgenden angegebenen Zusammensetzung entwickelt,und zwar in Kontakt mit einem Bildempfangsblatt, bestehend aus einem Schichtträger und einer hierauf aufgetragenen Gelatineschicht mit einem quaternären Beizmittel, bestehend aus Copoly/~styrol-N,N-dimethyl-N-benzyl-N-3-maleiimidopropyl)ammoniumchlorid_7. Die Kontaktdauer betrug 2 Minuten.
+ Mischpolymerisat aus Styrol und Ν,Ν-Dimethyl-N-benzyl-N-3-maleimidopropyl)ammoniumchlorid
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Nach Trennung des lichtempfindlichen Elementes vom Bildempfangselement hinterblieb in letzterem ein negatives gelbes Farbstoffbild des verwendeten Testobjektes.
Zusammensetzung der Entwicklerlösung
KOH 35,9 g
4-Amino-N-äthyl-N-ß-hydroxyäthylanilin 40,0 g
Piperidinohexosereducton 0,2 g
5-Methylbenzotriazol 0,2 g
Hydroxyäthylcellulose 30 g mit Wasser aufgefüllt auf 1 Liter.
In Figur 1 representiert die Kurve Y die mit diesem übertragenen gelben Farbstoffbild erhaltenen spektrophotometrischen Daten.
B) Das im Abschnitt A) beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei jedoch diesmal ein Aufzeichnungsmaterial mit einer Silberhalogenidemulsionsschicht verwendet wurde, die als einen gelben Farbstoff erzeugenden Kuppler dem Kuppler 1-Phenyl-3-(3,5-dicarboxyanilino)-octadecylcarbamylphenylthio)-5-pyrazolon (Kuppler II)
2 in einer Konzentration von 88 mg pro 0,0929 m Trägerfläche in
2 44 mg N-n-Butylacetanilid als Kupplerlösungsmittel pro 0,0928 m Trägerfläche enthielt. .
In Figur 1 representiert die Kurve M die bei diesem Übertragungsbild erhaltenen spektrophotometrischen Daten.
C) Das unter Abschnitt A) beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei jedoch diesmal ein Aufzeichnungsmaterial mit einer Silberhalogenidemulsionsschicht verwendet wurde, deren einen gelben Farbstoff bildender Kuppler aus 1-Hydroxy-4-^"a-(3'-pentadecylphenoxy)-butyramido_7phenoxy-N-äthyl-(2",5"-dicarboxy)-2-naphthanilid (Kuppler III) in einer Konzentration von 100 mg pro 0,0929 m Trägerfläche in 101 mg Diäthyllauramid als Kupplerlösungsmittel pro 0,0929m Trägerfläche bestand.
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In Figur 1 representiert die Kurve C die spektrometrischen Daten, die bei diesem Übertragungsbild erhalten wurden.
Das beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei jedoch diesmal die in den Abschnitten A, B und C beschriebenen Aufzeichnungsmaterialien mittels eines Entwicklers der im folgenden angegebenen Zusammensetzung entwickelt wurden:
Na2CO3.H2O 22 g
KBr 1,0 g
Na2SO3 2,0 g
2,6-Dibromo-4-aminophenol 7,4 g pH-Wert eingestellt auf 12 mit NaOH
mit Wasser aufgefüllt auf 1100 ml.
Die in diesem Falle erhaltenen spektrophotometrischen Daten der Übertragungsbilder sind in Figur 1 in den Kurven Y', M1 und C dargestellt.
Ein Vergleich der beiden Kurvensätze der Figur 1 zeigt, daß die spektrophotometrischen Qualitäten der nach dem Verfahren der Erfindung erzeugten Bildfarbstoffe genau so gut sind, wie die Qualitäten der Bildfarbstoffe, die nach dem üblichen bekannten, eine p-Phenylendiamin-Entwicklerverbindung verwendeten Verfahren erhalten werden und überdies günstiger, insbesondere bezüglich der engeren Bandbreite und der geringeren unerwünschten Blauabsorption de-s Purpurrotfarbstoffes, dargestellt durch die Kurve M1.
Beispiel 2
A) Zunächst wurde ein lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial dadurch hergestellt, daß auf einen Schichtträger aus Celluloseacetat mit einer Gelatinehaftschicht
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eine Silberhalogenidemulsionsschicht derart aufgetragen wurde, daß auf eine Trägerfläche von 0,0929 m2 entfielen: 108 mg Silber, 400 mg GElatine und 152 mg des Kupplers III. Auf diese Schicht wurde dann eine zweite Silberhalogenidemulsionsschicht derart aufgetragen, daß auf eine Schichtträgerfläche von 0,0929 m entfielen: 100 mg Gelatine, 25 mg Di-n-butylphthalat sowie 25 mg 1-Hydroxy-2-/~A-(2,4-di-tert.-amylphenoxy)-n-butyl_7naphthamid und 25 mg 5-/ α-(2,4-Di-tert.-amylphenoxy)hexanamido_7-2-heptafluorobutyramidophenol, d.h. Ballastgruppen aufweisende Farbkuppler zur Bindung von überschüssigem oxidiertem p-Aminophenol.
Das Aufzeichnungsmaterial wurde dann sensitometrisch durch ein Testobjekt mit graduierten Dichtestufen belichtet und danach 60 Sekunden lang bei Raumtemperatür mit einem Bildempfangsblatt in Gegenwart einer viskosen Entwicklungsflüssigkeit der im folgenden angegebenen Zusammensetzung in Kontakt gebracht:
NaOH ' 10 g
2-Chloro-4-aminophenol 13,2 g
Hydroxyäthylcellulose 20 g
mit Wasser aufgefüllt auf 1 Liter.
Die Bildempfangsschicht des Bildempfangselementes enthielt als Beizmittel Copoly/ styrol-NjN-dimethyl-N-benzyl-N^-maleiimidopropyl)ammoniumchlorid_/.
Nach Trennung des Bildempfangselementes vom Aufzeichnungsmaterial hinterblieb in der Bildempfangsschicht des Bildempfangselementes eine negative blaugrün-farbige Reproduktion des photographierten Testobjektes. Das Bildempfangselement wurde 3 Minuten lang gewaschen und getrocknet. Die erhaltenen Maximum- und Minimum-Bilddichten des Übertragungsbildes (abgelesen durch ein Status M Rot-Filter) sind in der später folgende Tabelle I aufgeführt.
-X-
B) Das im Abschnitt A) beschriebene Verfahren wurde wiederholt. Jedoch wurde diesmal eine Entwicklungsflüssigkeit verwendet, welche eine übliche p-Phenylendiamin-Farbentwicklerverbindung enthielt, nämlich 4-Amino-N-äthyl-N-ß-hydroxyäthylanilin, anstelle von 2-Chloro-4-aminophenol,und zwar in einer solchen Konzentra-
2 tion, daß auf eine Trägerfläche von 0,0929 m 90 mg 4-Amino-N-äthy1-N-ß-hydroxyäthyIanilin entfielen.
Die Maximum- und Minimumdichten des Obertragungsbildes, die in der gleichen Weise wie im Falle der Verwendung des anderen Entwicklers abgelesen wurden, sind in der folgenden Tabelle I aufgeführt.
Tabelle I max
Verfahrens typ Dmin 1,69
1,57
A
B
0,16
0,26
Aus den in der Tabelle zusammengestellten Daten ergibt sich, daß bei Verwendung einer p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung gemäß der Erfindung ein Farbstoffübertragungsbild erhalten wird, das günstigere sensitometrische Eigenschaften aufweist, als das Obertragungsbild, das unter Verwendung einer üblichen p-Phenylendiaminfarbentwicklerverbindung erhalten wurde.
Beispiel 3
A) Zu Vergleichszwecken wurde zunächst ein Aufzeichnungsmaterial dadurch hergestellt, das auf einen Schichtträger aus Celluloseacetat mit einer Gelatinehaftschicht
3 I) M H -.1 H / U β 6 1
eine Gelatine-Silberhalogenidemulsion derart aufgetragen wurde,
2 daß auf eine Schichtträgerfläche von 0,0929 m entfielen: 150 mg Silber, 500 mg Gelatine, 110 mg des ein blaugrünes Farbstoffbild erzeugenden Kupplers N-Äthyl-N-(3,5-disulfamoylphenyl)-1hhydroxy-4-{4-/~2-(3-pentadecylphenoxy)butyramido 7phenoxy}-2-naphthamid (Kuppler IV) und 110 mg des Kupplerlösungsmittels Diäthyllauramid.
Das Aufzeichnungsmaterial wurde dann einem Testobjekt mit graduierten Dichtestufen exponiert und danach mit einer Entwicklerlösung der im folgenden angegebenen Zusammensetzung in Kontakt mit einem Bildempfangselement mit einer Bildempfangsschicht mit Copoly-//""styrol-N,N-dimethyl-N-benzyl-N-3-maleiimidopropyl)ammoniumchlorid7 als Beizmittel entwickelt. Die Kontaktdauer betrug 5 Minuten. Die Übertragung erfolgte bei Raumtemperatur. Nach Trennung des Bildempfangselementes vom Aufzeichnungsmaterial hinterblieb in der Bildempfangsschicht des Bildempfangselementes eine gut definierte negative blaugrünfarbige Reproduktion des Testobjektes.
Von dem erhaltenen Übertragungsbild wurden die H- und D-Kurven aufgezeichnet.
Entwicklungs flüssigkeit
Na2CO3.H2O 22 g
Ascorbinsäure 0,385 g
KBr 0,625 g
NaOH 4 g
4-Amino«-N-äthyl-N-ß-hydroxyäthylanilin 11 g
Eine zweite Probe des Aufzeichnungsmaterials wurde in entsprechen der Weise exponiert und entwickelt, worauf das Bildempfangselement mit dem übertragenen Farbstoffbild einem 24-stündigen Ausbleichtest mit einer Xenonlampe unterworfen wurde.
309808/0861
Im Falle dieses Prüflings wurde der Verlust an Farbstoffdichte in einem Bildbezirk mit einer ursprünglichen Dichte von 1,0 ermittelt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der später folgenden Tabelle II zusammengestellt.
Ein dritter Abschnitt des hergestellten Aufzeichnungsmaterials wurde in entsprechender Weise exponiert und entwickelt, worauf das Bildempfangselement mit dem übertragenen Farbstoffbild eine Woche lang bei einer Temperatur von 6O0C und einer 7OV-igen relativen Luftfeuchtigkeit aufbewahrt wurde. Es wurde die Veränderung der Farbstoffdichte ermittelt. Die erhaltenen Daten sind in der später folgenden Tabelle III zusammengestellt.
B) Die im Abschnitt A) beschriebenen Verfahren wurden wiederholt, wobei jedoch diesmal eine Entwicklungsflüssigkeit verwendet wurde, welche anstelle der p-Phenylendiamin-Farbentwicklerverbindung, nämlich 4-Amino-N-äthyl-N-ß-hydroxyäthylanilin diesmal eine p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung, nämlich 2,6-Dibromo-4-aminophenol gemäß der Erfindung enthielt. Die bei diesen Versuchen erzielten Ergebnisse, die ebenfalls in den Tabellen II und III aufgeführt sind, zeigen die verbesserte Farbstoffstabilität, die bei Durchführung des Verfahrens der Erfindung erreicht wird.
Beispiele 4 A und 4 B
Die in den Abschnitten A und B des Beispieles 3 beschriebenen Verfahren wurden wiederholt, wobei jedoch diesmal ein Bildempfangsblatt mit einer Bildempfangsschicht mit einem Coacervat von N-n-Hexadecyl-N-morpholiniumäthosulfat und Methyl-tri-ndodecylammoniura-p-toluolsulfonat, wie in der USA-Patentschrift 3 271 147 (Coacervat I), verwendet wurde. Es wurden gleichgünstige Ergebnisse erhalten, wenn zur Entwicklung als Farbentwicklerverbindung ein p-Aminophenol, nämlich 2,6-Dibromo-4-aminophenol verwendet wurde. Die erhaltenen Ergebnisse sind in den später folgenden Tabellen 11 und III zusAmmengestellt.
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- 3ϊ
Beispiele 5 A und 5 B
Die in den Abschnitten A)und B) des Beispieles 3 beschriebenen Verfahren wurden wiederholt, wobei jedoch diesmal Aufzeichnungsmaterialien mit Silberhalogenidemulsionsschichten verwendet wurden, die anstelle des Bildübertragungskupplers IV den Kuppler III enthielten. Auch in diesem Falle wurden gleichgünstige Ergebnisse wie in Beispiel 3 beschrieben erhalten, wenn als Farbentwicklerverbindung 2,6-Dibromo-4-aminophenol gemäß der Erfindung verwendet wurde. Die erhaltenen Ergebnisse sind in den später folgenden Tabellen II und III zusammengestellt.
Beispiele 6 A und 6 B
Die in den Abschnitten A) und B) des Beispieles 3 beschriebenen · Verfahren wurden mit Aufzeichnungsmaterialien wiederholt, deren Silberhalogenidemulsionsschichten anstelle des Kupplers IV den einen gelben Farbstoff liefernden Übertragungskuppler I enthielten. Es wurden wiederum bezüglich der Wärmestabilität ge[lichgünstige Ergebnisse wie in Beispiel 3 beschrieben erhalten, wenn die Entwicklung mit Hilfe von 2,6-Dibromo-4-aminophenol als Farbentwicklerverbindung erfolgte. Die erhaltenen Ergebnisse sind in den Tabellen II und III zusammengestellt.
Beispiele 7 A und 7B
Gleichgünstige Ergebnisse bezüglich der Wärmestabilität der Übertragungsbilder wurden/ aann erhalten, wenn nach dem in den Beispielen 6 A und 6 B beschriebenen Verfahren Bildempfangselemente verwendet wurden, deren Bildempfangsschicht ein Coacervat-Beizmittel, nämlich das Coacervat I enthielten. Auch die Ergebnisse dieser Versuche sind in der später folgenden Tabelle III zusammengestellt.
j ίί / ö 8 6 1 r
to-
Beispiele 8 A und 8 B
ferner
Gleichgünstige Ergebnisse bezüglich Wärmestabilität wurden/dann erzielt, wenn die in den Beispielen 6 beschriebenen Verfahren wiederholt wurden, jedoch uner Verwendung des einen gelben Farbstoff liefernden Obertragungskupplers ot-/ 4-N-Methyl-N-octadecylsulfamy1)phenoxy_?-α-pivalyl-4-sulfoacetanilid, Kaliumsalz (Kuppler V). Die erhaltenen Ergebnisse sind in der später folgenden Tabelle III zusammengestellt.
Beispiele 9 A und 9 B
Entsprechend günstige Ergebnisse bezüglich der erzielten Hitzestabilität wurden dann erhalten, wenn das in Beispiel 8 beschriebene Verfahren mit einem Bildempfangselement mit einer das Coacervat I enthaltenden Bildempfangsschicht wiederholt wurde. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle III zusammengestellt.
Kupp Tabelle II Xenonlampenbelichtun£ 0,16
Bei ler BeizmittetBild- 24 Stunden Farbentwickler- Farbentwickler
verbindung I+ verbindung H +
0,11
spiel IV empfangsbFatt (a) 0,39 0,12
3 IV quaternäres Beiz
mittel Verbindung
(b) 0,16
4 III quaternäres Beiz
mittel Coacervat
(a) 0,22
5 quaternäres Beiz
mittel Verbindung
3 U y b ' ι H / 0 8 6 1
Tabelle III
Bei- Kupp- Beizmittel-Bild- einwöchige BEhandlung im Ofen spiel ler___ empfangsblatt Farbentwickler- Farbentwickler-
verbindung I verbindung II++
IV quaternäres Beiz- 0,11 +0,07
mittel Verbindung
(a)
IV quaternäres Beiz- 0,09 0,02
mittel Coacervat
(b)
III quaternäres Beiz- 0,01 +0,04
. mittel Verbindung
(a)
I quaternäres Beiz- 0,S1 +0,05
mittel Verbindung
(a)
I quaternäres Beiz- 0,30 0,11
mittel Coacervat
Cb)
V quaternäres Beiz- 0,24 +0,06
mittel Verbindung
Ca)
V quaternäres Beiz- 0,18 0,08
mittel Coacervat
(b)
(a) Copoly/ styrol-(N,N-dimethyl-N-benzyl-N-3-maleiimidopropyl)-ammoniumchlorid_7
(b) Coacervat I = Coacervat aus N-n-Hexadecyl-N-morpholiniumäthosul-
fat und Methyl-tri-n-dodecylammonium-p-toluolsulfonat
+ = 4-Amino-N-äthyl-N-ß-hydroxyäthylanilin ++ - 2,6-Dibromo-4-aminophenol
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/ »ft.
Beispiel 10
A) Zunächst wurde ein lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterials dadurch hergestellt, daß auf einem Schichtträger aus Celluloseacetat mit einer Gelatinehaftschicht
aufgetragen wurden:
1. eine Silberhalogenidemulsionsschicht mit pro 0,0929 m
Trägerfläche 108 mg Silber, 500 mg Silber, 152 mg des Farbkupplers III und 90 mg 2-Chloro-4-aminophenol . HCl
2. eine Gelatineschicht mit pro 0,0929 m Trägerfläche 100 mg
Gelatine, 25 mg Di-n-butylphthalat und den beiden Ballastgruppen aufweisenden Abfangkupplern: 1-Hydroxy-2-^ Δ-(2,4-di-tert.-amylphenoxy)-n-butyl_7naphthamid und 5-^a-(2,4-Ditert.-amylphenoxy)hexanamido_7-2-heptafluorobutyramidophenol in Konzentrationen von 25 bzw.-76 mg .
Hin Streifen des hergestellten Aufzeichnungsmaterials wurde sensitometrisch einem Testobjekt mit graduierten Dichtestufen exponiert und danach 60 Sekunden lang bei Raumtemperatur mit einem BiIdempfangsiexmit einer Bildempfangsschicht mit Copoly^styrolCN.N-dimethyl-N-benzyl-N-S-malelmidopropyljammoniumchlorid_7 als Beizmittel in Gegenwart einer viskosen Entwicklungsflüssigkeit der im folgenden angegebenen Zusammensetzung in Kontakt gebracht:
NaOH 10 g
Hydroxyäthylcellulose 20 g
mit Wasser aufgefüllt auf 1 Liter.
Das Bildempfangsblatt besaß den in Beispiel 1 beschriebenen Aufbau.
309808/0 861
In entsprechender Weise wurde ein zweiter Strafen des BiIdaufzeichnüngsmaterials exponiert und dann 90 Sekunden lang mit einem zweiten Abschnitt des gleichen Bildempfangselementes unter sonst gleichen Entwicklungsbedingungen in Kontakt gebracht.
Nach Abtrennung der Bildempfangselemente hinterblieben in den Bildempfangsschichten dieser Elemente in beiden Fällen gut ausgeprägte blaugrün-färbige Reproduktionen des photographierten Testobjektes. Die Bildempfangselemente wurden 3 Minuten lang gewaschen und getrocknet. Die ermittelten Minimum- und Maximumdichten der Übertragungsbilder sind in der folgenden Tabelle IV zusammengestellt.
B) Das im Abschnitt A) beschriebene Verfahren wurde unter Verwendung eines lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wieder-
2
holt, das pro 0,09 29 m Trägerfläche 90 mg der üblichen p-Phenylendiamin-Entwicklerverbindung 4-Amino-N-äthyl-N-ß-hydroxyäthylanilin enthielt. In diesem Falle wurden in den Bildempfangsschichten der Bildempfangselemente Farbstoffdichten von 0,25 bzw. 0,42 ohne erkennbare Bilddetails erhalten. Die Dichten sind ebenfalls in der folgenden Tabelle 4 aufgeführt.
Tabelle 4
2,6-Dibromo-4-aminophenol
4-Amino-N-äthyl-N-ß-hydroxyäthylanilin
Kontaktzeit in Sekunden
mm
max
0,06 0,80
0,08 1,04
0,25 0,25
0,42 0,42
Die in Tabelle 4 zusammengestellten Daten lassen eindeutig die Vorteile erkennen, die bei Verwendung eines Aufzeichnungsmaterials mit einverleibter p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung gegenüber der Verwendung einer üblichen p-Phenylendiamin-Farb-
3 Γ« π ν ο :: / ü 8 β 1
-f-
entwicklerverbindung erhalten werden.
Beispiel 11
Dies Beispiel veranschaulicht die Verwendung einer p-Aminophenol-Farbentwicklerverbindung im Rahmen eines Farbdiffusionsübertragungsverfahrens bei kombinierter Anwendung von farblosen und farbigen Bildübertragungskupplern im lichtempfindlichen Element.
Zunächst wurde ein acht Schichten auflösendes Mehrfarb-Umkehr-Übertragungsmaterial des im folgenden angegebenen Aufbaues hergestellt:
Auf einen Celluloseacetatschichtträger wurden aufgetragen: (Die im folgenden angegebenen Konzentrationsangaben beziehen sich
2 jeweils auf eine Schichtträgerfläche von 0,0929 m .)
1. eine Schicht aus einer rotempfindlichen Umkehr-Silberchloridbromidjodidemulsion des aus der USA-Patentschrift 3 227 552 bekannten Typs mit 220 mg Gelatine, 125 mg Silber und 125 mg des Farbkupplers III (vergl. die Schicht 1 in Beispiel 8, Spalte 17, der USA-Patentschrift);
2. eine Schicht mit 100 mg einer Mischung aus sekundären Alkylhydrochinonen des aus der belgischen Patentschrift 763 752 bekannten Typs und 150 mg Gelatine;
3. eine Schicht aus 80 mg 4-{4-{ct-/~4-(8-Acetamido-l-hydroxy-3,8-disulfo-2-naphthylazo)phenoxy_7acetamido}phenoxy}-N-/~4-(2,4-di-p-amylphenoxy)butyl_7-1-hydroxy-2-naphthamid, Dinatriumsalz (Kuppler VI) und 100 mg Gelatine;
4. eine Schicht aus einer grünempfindlichen Umkehr-Silberhalogenidemulsion des aus der USA-Patentschrift 3 22 7 552 bekannten Typs mit 125 mg Silber und 93 mg Gelatine;
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Hi
5. eine Schicht aus 15 mg Carey-Lea-Silber, 100 mg einer Mischung aus sekundären Alkylhydrochinonen des aus deT belgischen Patentschrift 763 752 bekannten Typs und 150 mg Gelatine;
6. eine Schicht aus 80 mg N-^~4~(2,4~di-t.-Amylphenoxy)butyl_7-4-/"4-{a-^"4-{4-/"N-äthyl-N-(2-sulfoäthyl)amino_7-2-tolylazo}-phenoxy_7acetamido}phenoxy_7-l-hydroxy-2-naphthamid (Kuppler VII) und 100 mg Gelatine;
7» eine Schicht aus einer blauempfindlichen Umkehr-Silberchloridbromidjodid emulsion des aus der USA-Patentschrift 3 227 552 bekannten Typs mit 125 mg Silber und 93 mg Gelatine (vergl. die Schicht 5 in Beispiel 8 in Spalte 18 der USA-Patentschrift) und
8. eine Gelatinedeckschicht aus 80 mg Gelatine.
Das Aufzeichnungsmaterial wurde dann durch ein Mehrfarb-Testobjekt mit graduierten Dichtestufen belichtet und danach in Gegenwart der im folgenden angegebenen viskosen Entwicklungsflüssigkeit in Kontakt mit einem Bildempfangselement mit einer Bildempfangsschicht mit dem Coacervat I gemäß Beispiel 4 entwickelt. Die Kontaktdauer betrug 6 Minuten bei Raumtemperatur.
Entwicklungsflüssigkeit
2,6-Dibromo-4-aminophenol 25 g
4-Aminophenol . HCl Ig
NaOH ' 20 g
Piperidinohexosereducton 0,8 g
Hydroxyäthylcellulose 28 g mit Wasser aufgefüllt auf 1 Liter.
Nach Abtrennung des lichtempfindlichen Elementes vom Bildempfangselement wurde letzteres 5 Minuten lang in Wasser gewaschen und danach getrocknet.
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Ht
Auf diese Weise wurde in der Bildempfangsschicht ein positives mehrfarbiges Bild ausgezeichneter Qualität erhalten. Die Bildbezirke wiesen eine hohe Dichte auf. Des weiteren wiesen die gelben, purpurroten und blaugrünen Auszugsbilder gut ausbalancierte Farbtöne auf und außerdem wurden günstige Minimum-Dichtewerte erhalten. Die übertragenen Farbstoffe wiesen günstige Farbtöne auf und waren von hoher Farbreinheit.
Beispiel 12
Zunächst wurde ein sog. integrales mehrschichtiges lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial des aus der belgischen Patentschrift 757 959 bekannten Typs dadurch hergestellt, daß in der im folgenden angegebenen Reihenfolge die folgenden Schichten auf einen transparenten Celluloseacetatfilmschichtträger aufgetragen wurden:
1) eine Coacervat-Bildempfangsschicht gemäß Beispiel 4;
2) eine opake, Licht reflektierende Schicht aus in Gelatine dispergiertem TiC^;
3) eine Schicht aus Gelatine mit hierin dispergiertem Ruß;
4) die Schichten 1 bis 8 gemäß Beispiel 11;
5) ein transparentes Deckblatt aus Polyäthylenterephthalat mit einer Schicht aus Polyacrylsäure und einer Verzögerungsschicht.
Nach der bildweisen BElichtung des Aufzeichnungsmaterials gemäß Beispiel 11 wurde aus einem aufspaltbaren Behälter alkalische Entwicklungsflüssigkeit mit Ruß als Trübungsmittel zwischen das eigentliche lichtempfindliche Material und das transparente Deckblatt eingeführt und verteilt. Nach der erfolgten Entwicklung war in der Bildempfangsschicht des Laminates ein Farbbild ausgezeichneter Qualität auf weißem Hintergrund sichtbar, sofern das Bild durch den transparenten Schichtträger betrachtet wurde.
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Claims (20)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Photographisches Bildübertragungsverfahren, bei dem (A) ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer darauf aufgetragenen SiI-berhalogenidemulsionsschicht, die einen immobilen Farbkuppler enthält oder mit einer einen immobilen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, bildweise belichtet, mit einer Farbentwicklerverbindung entwickelt und der dabei in bildweiser Verteilung anfallende diffundierbare Farbstoff auf eine Bildempfangsschicht übertragen ivird oder bei dem (B) ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer darauf aufgetragenen SiI-berhalogenidemulsionsschicht, die einen mobilen Farbkuppler enthält oder mit einer einen mobilen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, bildweise belichtet, mit einer Farben twicklungs lösung unte'r bildweiser Immobilisierung des Farbkupplers entwickelt und ein Teil des mobilen Farbkupplers in eine Bildempfangsschicht diffundiert und mit oxidierter Farbentwicklerverbindung umgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man 1.) als Farbentwicklerverbindung allein oder mindestens zum überwiegenden Teil ein p-Aminophenol verwendet und daß man 2.) den durch Umsetzung von Farbkuppler mit p-Aminophenoloxidationsprodukt erhaltenen Indoplienolfarbstoff durch Umsetzung mit einer Oniumverbindung in einen Oniumindophenoxidfarbstoff überführt.
  2. 2. Photographisches Bildübertragungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Oniumverbindung eine quaternäre Ammoniumverbindung verwendet.
  3. 3. Photographisches Bildübertragungsverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Oniumverbindung eine poly-
    3 (J a B 0 B / ü 8 6 1
    BAD ORiGIMAl.
    mere quaternäre Animonimiiverbinduiig verwendet und diese in der BiIdempfangsschicht unterbringt.
  4. 4. Photographisclies Bildübertragungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein photographisches Aufzeichnungsmaterial verwendet, das in mindestens einer Schicht eine p-Aininophenol-FarbentwickLcrverbindung ent Hält.
  5. 5. Photographisches Bi1dübertragungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein photographisches Aufzeichnungsmaterial verwendet, das als nicht diffundierenden Farbkuppler mindestens einen Pyrazolon-, Pyrazolthioazol-, phenolischen oder oifcnkettigen ketomethylenfarbkuppler enthält.
  6. 6. Photographisches BiIdübertragungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein photographisches Aufzeichnungsmaterial verwendet, das als nicht diffundierenden Farbkuppler mindestens einen Farbkuppler folgenden Aufbaus enthält
    Ballastgruppe - Bindeglied { Kupplcrrest - löslichmachender ReSt)n
    wobei bedeuten:
    die Ballastgruppe: einen organischen, photographisch inerten Rest solcher Molekülargröße und Konfiguration, daß der Farbkuppler bei der alkalischen Entwicklung nicht zu diffundieren vermag;
    das Bindeglied: einen Azo-, Mercuri-, Oxy-, Alkyliden-, Thio-, Dithio-, Azoxy-, Aminoalkyl-, Sulfonyloxy-, Acyloxy- oder Imidorest;
    der Kupplerrest: einen 5-Pyrazolon-, Pyrazolotriazol-, phenolischen oder offenkett igen Ketoniethylen-Kupplerrest , der in
    3 Π 9 J« H H / U 8 B 1
    BAD ORIGINAL
    Kuppliiiigsposition durch das Bindeglied substituiert ist;
    der löslich machende Rest: ein Wasserstoffatom oder einen sauren, löslich machenden Rest, falls die Farbentivicklerverbindiing einen sauren, löslich machenden Rest enthält, oder einen sauren, löslich machenden Rest, falls die Farbentwicklerverbimlung von einem sauren., löslich machenden Rest frei ist, und
    η = 1 oder 2, falls das Bindeglied ein Alkylidenrest ist, und = 1, falls das Bindeglied ein Azo-, Mercuri-, Oxy-, Thio-, Dithio- oder Azoxyrest ist.
  7. 7. Photographisches Bildübertragungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das bildweise belichtete Aufzeichnungsmaterial dadurch entwickelt, daß man
    a) auf die vom Schichtträger entfernteste Schicht eine Bildempfangsschicht oder ein Bildempfangselement aufbringt;
    b) zwischen die Bildempfangsschicht oder das Bildempfangselement und das belichtete Aufzeichnungsmc.terial mindestens einen aufspaltbaren Behälter mit einer alkalischen Entwicklungsflüssigkeit einführt und
    c) auf den gebildeten Sandwich unter Aufspaltung des oder der Behälter Druck ausübt, so daß sich der Inhalt des oder der Behälter zwischen die äußerste Schicht des belichteten Aufzeichnungsmaterials und die Bildempfangsschicht zu ergießen vermag.
  8. 8. Photographisches Bildübertragungsverfahren nach Anspruch 1, bei dem man
    a) ein photographisches Aufzeichnungsmaterial aus einem Schichtträger und einer hierauf aufgetragenen, blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die einen einen diffundierenden gelben Farbstoff bildenden, nicht diffundieren-
    309B08/0861
    BAD ORIQINAt
    den Farbkuppler enthält oder mit einer einen solchen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, einer grüuqmpfindlichen Silberhalogcnidemulsionsschicht, die einen einen diffundierenden, purpurroten Farbstoff liefernden, nicht diffundierenden Farbkuppler enthält oder mit einer einen solchen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt stellt und einer rotempfindlichen Silberhalogenideinulsionsschicht., die einen einen, diffundierenden blaugrünen Farbstoff liefernden, nicht diffundierenden Farbkuppler enthält oder mit einer einen solchen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, bildgerecht belichtet,
    b) das belichtete photographische Aufzeichnungsmaterial mit einer alkalischen lintwicklungslösung entwickelt, und bei dem man
    c) die gebildeten, in bildweiser Verteilung erzeugten Farbstoffe in eine Bildempfangsschicht diffundieren läßt,
    dadurch gekennzeichnet, daß man als Farbentwicklerverbindung allein oder mindestens zum überwiegenden Teil ein p-Aininophenol verwendet und daß man die erzeugten diffundierenden Indophenolfarbstoffe in Oniumindophenoxidfarbstoffe überführt.
  9. 9. Photographisches Bildübertragungsverfahren nach Ansprüchen 1, und 8, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, dessen Farbkuppler sämtlich dem folgenden Aufbau entsprechen:
    Ballastgruppe - Bindeglied - (Kupplerrest - löslich machender ReSt)n
    worin die Ballastgruppe, das Bindeglied, der Kupplerrest, der löslich machende Rest und η die bereits angegebene Bedeutung besitzen.
    3098ÜÖV0861
    BAD ORIGINAL
  10. 10. Photo graphische Bildübertragungseinheit zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprächen 1 bis 9S die sich durch Passieren eines von zwei druckausübenden Gliedern gebildeten Spaltes entwickeln läßt und besteht aus:
    a) einen lichtempfindlichen photographischen Element aus einem Schichtträger mit mindestens einer hierauf aufgetragenen Silberhalogcnidemulsionsschicht, die einen nicht diffundierenden Farbkuppler enthält oder mit einer einen solchen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, der mit dem Oxidationsprodukt einer Entwicklerverbindung einen diffundierenden Farbstoff zu bilden vermag;
    b) einer Bildempfangsschicht;
    c) mindestens einem aufspaltbaren Behälter mit einer alkalischen Entwicklungsflüssigkeit, der bei'-Hindurchführen der Filmeinheit durch den von zwei druckausübenden Gliedern gebildeten Spalt seinen Inhalt in die Filmeinheit zu ergiessen vermag, und
    d) einer Silberhalogenidentwicklerverbindung in mindestens einer Schicht der Einheit, die mit der Silberhalogenidemulsionsschicht in Kontakt steht und/oder einem der aufspaltbaren Behälter,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Farbentwicklerverbindung allein oder mindestens zum überwiegenden Teil aus einem p-Aminophenol besteht und daß ferner in der Bildempfangsschicht oder in einer hiermit in Kontakt stellenden Schicht ein Oniumsalζ vorhanden ist.
  11. 11. Photographische Eildübertragungseinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtempfindliche photographische Element aus einem Schichtträger und mindestens einer hierauf aufgetragenen rotempfindlichen Silberhalogenidemulsionssc.hicht, die einen einen diffundierenden blaugrünen Farbstoff
    3 0 1J :j ■ J H / 0 8 6 1
    BAD ORIGINAL
    erzeugenden, nicht diffundierenden Farbkuppler enthält oder mit einer einen solchen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, einer grünempfindlichen Silberhalogenidemulsions· schicht, die einen einen diffundierenden purpurroten Bildfarbstoff erzeugenden, nicht diffundierenden Farbkuppler enthält oder mit einer einen solchen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, und einer blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die einen einen diffundierenden gelben Bildfarbstoff liefernden, nicht diffundierenden Farbkuppler enthält oder mit einer einen solchen Farbkuppler enthaltenden Schicht in Kontakt steht, besteht.
  12. 12. Photographische Bildübertragungseinheit nach Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildempfangsschicht im lichtempfindlichen Element zwischen Schichtträger und der äußersten lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht angeordnet ist.
  13. 13. Photographische Bildübertragungseinheit nach Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen transparenten Schichtträger und ein transparentes Deckblatt ^lber der vom transparenten Schichtträger des lichtempfindlichen Elementes entferntesten Schicht aufweist und daß ferner mindestens einer der aufspaltbaren Behälter ein Trübungsmittel enthält und quer zu einer Führungskante des lichtempfindlichen Elementes angeordnet ist, so daß bei Einwirkung eines Druckes auf den Behälter dieser aufgespalten wird und seinen Inhalt zwischen das transparente Deckblatt und die äußerste Schicht des photographischen Elementes ergießt.
  14. 14. Photographische Bildübertragungseinheit nach Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie 1.) einen transparenten Schichtträger aufweist, daß 2.) zur Bildübertragungseinheit zusätzlich ein Arbeitsblatt gehört, das auf die vom transparenten Schichtträger entfernteste Schicht aufgebracht
    309808/0861
    werden kann, und daß 3.) der aufspaltbare Behälter derart angeordnet ist, daß er bei der Entwicklung der Bildübertragungseinheit durch Druckeinwirkung seinen Inhalt zwischen das Arbeitsblatt und die äußerste Schicht des lichtempfindlichen photographischen Elementes zu ergießen vermag.
  15. 15. Photographische Bildübertragungseinheit nach Ansprüchen 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich einen den pH-Wert vermindernden Stoff enthält»
  16. 16. Photographische Bildübertragungseinheit zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 bis 9, die durch Hindurchführen durch den von zwei druckausübenden Gliedern gebildeten Spalt entwickelt v/erden kann und besteht aus:
    I. einem lichtempfindlichen photographischen Element aus einem Schichtträger, auf dem in folgender Reihenfolge aufgetragen sind:
    a) eine direkt-positive rotempfindliche Silberhalogenid-^ emulsionsschicht mit einem nicht diffundierenden Farbkuppler, der bei Reaktion mit einer oxidierten Farbentvii ekler verbindung einen diffundierenden blaugrünen Farbstoff zu bilden vermag;
    b) eine direkt-positive grünempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht mit einem nicht diffundierenden Farbkuppler, der bei Reaktion mit einer oxidierten Farbentwickler verbindung einen diffundierenden purpurroten Farbstoff zu bilden vermag, und
    c) eine direkt-positive blauempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht mit einem nicht diffundierenden Farbkuppler, der bei Reaktion mit einer oxidierten Farbentwicklerverbindung einen diffundierenden gelben Farbstoff zu bilden vermag;
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    II. einem Bildempfangselement aus Scnichtträger und einer hierauf aufgetragenen Bildempfangsschicht, das nach Belichtung des photographischen Hlementes auf die blaueinpfindliche Silberhalogenidenulsionsschicht aufgebracht werden kann, und
    III. mindestens einem aufspaltbaren Behälter mit einer alkalischen lintwicklungsflüssigkeit, der zur Entwicklung der Bildübertragungseinheit in eine solche Lage gebracht werden kann, daß er seinen Inhalt bei Aufspaltung durch druck ausübende Glieder zwischen die Bildempfangsschicht und die blaueinpfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht des lichtempfindlichen Hlementes zu ergießen vermag,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Bildübertragungseinheit als Farbentwicklerverbindung allein oder mindestens zum überwiegenden Teil eine p-Aminophenol-Entwicklerverbindung enthält und daß die Bildempfangsschicht ein Oniumsalz enthält oder mit einer ein Oniumsalz enthaltenden Schicht in Kontakt steht.
  17. 17. Photographische Bildübertragungseinheit nach Ansprüchen 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Oniumsalz aus einem polymeren quaternären Ammoniumsalz besteht und in der Bildempfangsschicht angeordnet ist.
  18. 18. Photographische Bildübertragungseinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbentwicklerverbindung in mindestens einer Schicht des lichtempfindlichen photographischen Elementes angeordnet ist.
  19. 19. Photographische Bildübertragungseinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbentwicklerverbindung in mindestens einem der aufspaltbaren Behälter angeordnet ist.
  20. 20. Photographische Bildübertragungseinheit nach Ansprüchen 10
    bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Farbentwicklerverbindung aus einem p-Aminophenol besteht.
    309808/0861
DE2238052A 1971-08-06 1972-08-02 Photographisches Diffusionsübertragungsverfahren zur Herstellung von Farbbildern sowie photographische Aufzeichnungseinheit zur Durchführung des Verfahrens Expired DE2238052C3 (de)

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