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DE2235673C3 - Verfahren zum Herstellen eines für einen selbstheilenden elektrischen Kondensator bestimmten metallisierten Bandes - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines für einen selbstheilenden elektrischen Kondensator bestimmten metallisierten Bandes

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Publication number
DE2235673C3
DE2235673C3 DE19722235673 DE2235673A DE2235673C3 DE 2235673 C3 DE2235673 C3 DE 2235673C3 DE 19722235673 DE19722235673 DE 19722235673 DE 2235673 A DE2235673 A DE 2235673A DE 2235673 C3 DE2235673 C3 DE 2235673C3
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DE
Germany
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discharge
metallization
strip
tape
metallized
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Application number
DE19722235673
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English (en)
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DE2235673B2 (de
DE2235673A1 (de
Inventor
Axel Dipl.-Ing. 8000 Muenchen Schnitzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
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Publication of DE2235673A1 publication Critical patent/DE2235673A1/de
Publication of DE2235673B2 publication Critical patent/DE2235673B2/de
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Publication of DE2235673C3 publication Critical patent/DE2235673C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C14/00Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material
    • C23C14/02Pretreatment of the material to be coated
    • C23C14/021Cleaning or etching treatments
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines für einen seihstheilenden elektrischen Kondensator bestimmten metallisierten aus einem dielektrischen Material bestehenden Bandes, bei dem auf mindstens eine der beiden Seiten des Bandes im Durchlaufverfah ren eine Metallschicht aufgedampft wird und dabei auf die a.n das bei der Kondensatorherstellung zu kontaktierende Gebiet angrenzenden Flächenabschnitte ein«: gegenüber der übrigen Metallisierung verstärkte Schicht aufgetragen wird.
Bei der Herstellung von Kondensatoren aus metallisierter gewickelter Isolierstoffolie, insbesondere aus metallisierter Kunststoffolie, empfiehlt es sich mituntern, die die Beläge des Kondensators bildenden Metallisierungsbahnen nicht nur wechselseitig an jeweils einem der beiden Bandränder auszusparen, um eine ausreichende elektrische Isolation der Kondensatorbeläge zu erreichen, sondern auch gleichzeitig dafür zu sorgen, daß die Metallisierung an dem anderen Bandrand merklich dicker als an den übrigen Stellen der Isolierstoffolie wird. Damit erreicht man einerseits eine Erleichterung und größere Sicherheit der weiteren Kontaktierung, die in üblicher Weise durch eine auf die Stirnflächen des aus dem Isolierstoffband gewickelten Kondensators aufgespritzte Metallschicht erfolgt; an dererseits erreicht man auch eine erhöhte Sicherheit gegen Überlastung, insbesondere Stoßbelastung beim späteren Betrieb des Kondensators. Da es zur Erreichung dieser Vorteile erfahrungsgemäß genügt, wenn nur ein schmaler Randstreifen der Metallisierung verstärkt wird, wird man zweckmäßig den übrigen Teil der Metallisierung dünn machen, um den Vorteil der Selbstheilung des Kondensators nach einem elektrischen Durchschlag, der bei Verwendung geeigneter Dielektrika gewährleistet werden kann, möglichst
1.s wenig zu schmälern.
Verfahren der eingangs angegebenen Art sind bekannt (z.B. DE-PS 8 90 842 und DEAS 12 51 619), wobei die unterschiedliche Stärke der Metallschicht
durch Blenden erreicht wird. Zur Erzielung von sich längs eines Bandrandes erstreckenden, streifenförmig verstärkten Metallisierungen benötigt man z. B. Blenden mit einer schlitzförmigen öffnung, die sich parallel zur Transportrichtung des Isolierstoffbandes bei der Bedampfung im Durchlaufverfahren erstrecken. Solche oder auch andere geformte, z. B. kreisrunde Blendenöffnungen verändern jedoch rasch ihre Abmessungen infolge Anhaftens von kondensiertem Metalldampf.
Aufgabe tier Erfindung ist es, ein Verfahren |Q anzugeben, welches — wenigstens bis zu einer gewissen maximalen Verstärkung der Metallisierung — ohne die Anwendung solcher Blenden auskommt und in der Lage ist, in einem einzigen Bedampfungsprozeß eine örtlich unterschiedlich dicke Metallisierung in definierter ^ Weise zu liefern. Weiterhin soll das Verfahren die mechanische Haftfestigkeit und Beschaffenheit der Metallisierung verbessern, ohne daß dabei die elektrischen Eigenschaften des metallisierten Isolierstoffbandes nachteilig beeinflußt werden. M
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs angegebenen Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vor dem Aufdampfen des Metalls in einem evakuiertem Raum die mit einer verstärkten Metallschicht zu versehenden Bereiche der Bandoberfläche mittels einer elektrischen Entladung unter Verwendung eines elektrischen Feldes von einer Feldstärke, die im Bereich von 0,5 kV/mm bis unmittelbar unter der Durchbruchsfeldstärke liegt, vorbehandelt werden.
Die Feldstärke ist dabei so zu bemessen, da3 während der Behandlung eine zu starke Erwärmung des vielfach empfindlichen Isolierstoffbandes vermieden wird. Die Entladung muß also als Hochspannungsentladung mit relativ geringer Wärmeentwicklung stabilisiert werden und darf nicht etwa in eine Bogenentladung umschlagen. ^
Es ist zwar aus der DE-PS 7 60 378 und der Zeitschrift »Industrie-Elektrik + Elektronik«, 12. Jahrgang 1967, Nr. B 18, Seiten 366 und 367, bekannt, bei dielektrischen Bändern vor dem Aufbringen von Metall durch Aufdampfen die zu metallisierende Oberfläche einer elektrischen Entladung auszusetzen, jedoch ist diesen Druckschriften nicht zu entnehmen, die Behandlung flächenbegrenzt durchzuführen, um verstärkte Abschnitte der Metallisierung zu erhalten.
Am einfachsten ist es, wenn die Vorbehandlung des zu metallisierenden Isolierstoffbandes an Luft unter Normaldruck stattfindet. Bei diesem üblicherweise angewandtem Verfahren wird die zu behandelnde Folie von einer Ablaufrolle durch die Entladungszone zwischen einer Hochspannungselektrode und einer geerdeten Metallwalze geführt und auf eine weitere Rolle aufgewickelt. Die Entladung wird dann in der Regel eine Art Coronaentladung. Eine andere Möglichkeit ist dann gegeben, wenn man die Elektroden der Entladungsordnung in dem gleichen evakuierten Behandlungsgefäß unterbringt, in welchem sich auch die der Metallisierung des Isolierstoffbandes dienende Bedampfungszone befindet Man wird dann zweckmäßig den Entladungsraum unmittelbar an der Eintrittsstelle zur eigentlichen Bedampfungszone anordnen, derart, daß das zu behandelnde Isolierstoffband im Durchlaufverfahren sofort aus dem Bereich der elektrischen Entladung in die Bedampfungszone gelangt.
Die Entladung kann in bekannter Weise durch entsprechende Vorschaltwiderstände oder auch durch μ Anwendung einer eingeprägten Spannungsquelle al* Hochspannungsentladung stabilisiert werden. Gute Erfolge wurden sowohl mit Gleichspannungsentladungen als auch mit Wechselspannungsentladungen, insbesondere auch mit Stoßentladungen, erzielt. Eine bevorzugte Entladungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens besteht in einer — gleichzeitig den Transport des zu behandelnden Isolierstoffbandes mitbewirkenden — angetriebenen Walze oder Rolle als die eine Entladungselektrode, die infolgedessen mit dem zu behandelnden Band aus Isoliermaterial unmittelbar in Berührung gehalten wird. Die Gegenelektrode kann dann das zu behandelnde Band an der der Rolle gegenüberliegenden Bandfläche ebenfalls unmittelbar berühren und dann ebenfalls als Transportrolle ausgebildet sein. Bevorzugt wird sie sich aber in einem gewissen z. B. einige mm betragenden Abstand zu dem zu behandelnden Isolierstoffband befinden. Schließlich ist es auch möglich, daß beide Entladungselektroden mit Abstand zu dem zwischen ihnen hindurchgeführten Isolierstoffband angeordnet sind oder daß sich sogar das zu behandelnde Isclierstoffband völlig außerhalb der eigentlichen Entladungszone befindet Bei dem zuletzt genannten Fall wird man eine O/tladung mit einer durchbohrten Anode und/oder Käthe je betreiben, so daß hinter der durchbohrten Elektrode ein Strahl aus geladenen Teilchen aus dem Entladungsgebiet austritt und unmittelbar auf das zu behandelnde Isolierstoffband zum Auftreffen gebracht werden kann. Im Falle der Verwendung einer durchbohrten Anode besteht der Behandlungsstrahl aus Elektronen, im Falle einer durchbohrten Kathode aus positiv geladenen Ionen der Entladung. Beide Fälle haben sich als günstig erwiesen, vor allem, wenn die auftreffenden Teilchen aus geladenem Sauerstoff- oder Metallatomen bestehen.
Zur Stabilisierung einer Wechselspannungsentladung kann auch eine stabilisierende Schicht unmittelbar an der Oberfläche einer der Elektroden, insbesondere in Form eines Isolierstoffüberzugs, vorgesehen sein.
Zur Erklärung der Wirkungsweise aer gemäß der Erfindung vorgeschlagenen Vorbehandlung durch eine elektrische Entladung kann man z. B. annehme:.-, daß an der Oberfläche des Isolierstoffbandes eine remanente elektrische Polarisierung unter Bildung von polaren N.olekülgruppen entsteht, die die Haftfestigkeit der aufgebrachten Metallatome auf der Unterlage verbessern. Gleichzeitig bewirkt die aufgrund der Vorbehandlung erzielte Polarisierung der Oberfläche des Isolierstoffbandes eine Verbesserung der Vernetzung zwischen den einzelnen Atomen der aufgedampften Metallschicht, wahrscheinlich aufgrund einer durch die Vorbehandlung bedingten erhöhten Keimbildungswahrscheinlichkeit. Es resultiert also auch ein dichteres Gefüge der aufgedampften Metallisierung und damit bereits aus diesem Grunde eine Erhöhung des elektrischen Leitwertes. Schließlich hängt auch die Wz;hitumsgeschwindigkeit dar aufgedampften Metallschicht eindeutig von einer solchen Vorbehandlung und zwar derart ab, daß bei intensiverer Vorbehandlung auch die aufgedampfte Metallisierung rascher wächst.
Die Zeitspanne zwischen der Vorbehandlung und dem Einführen des Isolierstoffbandes in die Bedampfungszone ist an sich nicht kritisch, da es erfahrungsgemäß längere Zeit, τ. B1 mehrere Tage oder gar Monate, dauert, bevor die durch die Behandlung erzielten Eigenschaften des Isolierstoffbandes wieder verlorengehen. In diesem Fall müßte die Vorbehandlung wiederholt werden.
Zu bemerken ist noch, daß die Wirkung der Vorbehandlung durch eine elektrische Entladung hinsichtlich Beschleunigung des Dickenwachstums der
Metallisierung und Verbesserung der Vernetzung innerhalb der Metallisierung sich bis auf Schichtdicken von 0,06 μπι bei vorbehandeltem Isolierstoffband bemerkbar macht. Der Vorteil einer Verbesserung der Haftfestigkeit ist hingegen allgemein gegeben.
Bevorzugt wird man das Verfahren dann anwenden, wenn es sich darum handelt, ein mindestens an seiner Oberfläche aus einem Kunststoff wie Polytetrafluoräthylen oder einem Mischpolymerisat mit Polytetrafluoräthylen oder Polypropylen oder Silikon bestehendes Band derart zu metallisieren, daß mindestens die eine Bandfläche mit einem sich unmittelbar an den einen Längsrand des Bandes anschließenden Längsstreifen mit einer dickeren Metallisierung, in einem an den anderen Längsrand sich anschließenden Längsstreifen ohne Metallisierung und im Gebiet zwischen den beiden Streifen mit einer dünneren Metallisierung versehen wird. Dabei wird man vorzugsweise die Breite des eine dickere Metallisierung erhaltenen Randstreifens und/ oder des nichtmetallisierten Randstreifens auf etwa I bis 3 mm einstellen.
An Hand der in den Fig. I und 2 aufgezeigten Ausführungsbeispiele wird das erfindungsgemäße Verfahren erläutert. F i g. 1 bezieht sich dabei auf den Fall, bei dem die die Vorbehandlung bewirkende Entladung unter Normaldruck in Luft erfolgt, während bei dem an Hand von Fig. 2 beschriebenen Verfahren die elektrische Entladung in der gleichen hochevakuierten Umgebung erfolgt, in der auch die Bedampfungszone angeordnet ist.
Bei beiden in den Fig. 1 und 2 dargestellten Fällen wird das zu metallisierende Isolierstoffband 1 von einer Vorratstrommel 2 kontinuierlich abgewickelt und im Durchlaufverfahren durch eine laufend evakuierte Bedampfungszone 3 hindurch zu einer Aufwickeltrommel 4 geführt. Die Abwickel- und Aufwickeltrommel ist im Fall der in der Fig. 1 dargestellten Vorrichtung außerhalb der evakuierten, die Bedampfungszone 3 enthaltenden Behälter angeordnet. Deshalb muß das zu metallisierende Isolierstoffband an seiner Eintrittsstelle 5 in diesen Behälter eingeführt und in metallisiertem Zustand an einer Austrittsstelie 6 wieder herausgeführt werden. Man muß also durch Anbringen entsprechender Dichtungen oder Schleusen dafür sorgen, daß das isolierstoffband kontinuierlich durch das evakuierte Bedampfungsgefäß hindurchgeführt werden kann, ohne daß es zu einem die Leistung der Evakuierungspumpe überfordernden Einbruch der äußeren Atmosphäre in das evakuierte Bedampfungsgefäß kommt.
Die Bedampfungszone 3 ist außerdem mit mindestens einer, den erforderlichen Metalldampf, insbesondere Aluminium- oder Zinicdampf, liefernden Bedampfungsquelle 7 und einer das Isolierstoffband an der Bedampfungsstelle tragenden Kühlwalze 8 ausgestattet Die Bedampfungsquelle 7 wird zweckmäßig an derjenigen Seite des Isolierstoffbandes 1 angeordnet die mit der Metallschicht versehen werden soll. Gegebenenfalls kann zweiseitig, also im Beispielsfalle von oben und von unten her, bedampft werden. In diesem Fall wird zweckmäßig je eine Bedampfungsquelle an der Oberseite und an der Unterseite des Isolierstoffbandes 1 in der Bedampfungszone 3 angeordnet Ein in unmittelbarer Nähe über der Bedampfungsfläche angeordneter Schirm 9 sorgt dafür, daß ein schmaler Randstreifen an einem Rand der zu metallisierenden Räche vor der Bedampfung ausgespart bleibt So!! das Isolierstoffband 1 an beiden Seiten metallisiert werden, so wird zweckmäßig der jeweils von der Bedampfung auszusparende Randstreifen so angeordnet, daß der ausgesparte Streifen zu dem jeweils mit einer verstärkten Metallisierung zu versehenden Randstreifen auf Deckung angeordnet wird.
Das Isolerstoffband 1 wird vor dem Eintritt in die Metallisierungszone 3 zwischen zwei Elektroden einer elektrischen Entladung hindurchgeführt, derart, daß die Oberfläche der Isolierstoffolie stellenweise durch das elektrische Entladungsfeld beeinflußt wird. Wie aus den F-'ig. 1 und 2 ersichtlich, besteht die eine Elektrode 10 aus einer Metallwalze, die zugleich den Transport der Folie im Durchlaufverfahren unterstützt. Die Walze 10 isl beispielsweise über Erde an einen Pol einer Quelle von mehreren kV Gleich- oder Wechselspannung, insbesondere über einen entsprechenden Vorschaltwiderstand gelegt. Die andere Elektrode 11 der Entladung befindet sich an der anderen Seite des Isolierstoffbandes 1; sie besteht beispielsweise aus einem geschnittenen Metallblech und kann ohne Schwierigkeiten ausgetauscht werden. Sie ist so bemessen, daß die von ihr zur Gegenelektrode 10 übergehenden Feldlinien die Folie nur längs eines schmalen Randstreifens berühren, so daß die Wirkung der Entladung sich nur auf diesen Längsstreifen der zu metallisifrenden Folie erstreckt. Dieser Streifen befindet sich an derjenigen der Bedampfungsquelle 7 zugewandten Fläche des zu metallisierenden Bandes, die in der Bedampfungszone nicht gegen die Einwirkung der Bedampfungsquelle abgeschirmt ist.
Die von der elektrischen Entladung beeinflußte Fläche des zu behandelnden Isolierstoffbandes I laßt sich also ersichtlich ohne Schwierigkeiten beliebig ausgestalten. Beispielsweise ist es auch möglich, unterbrochene Streifen der Oberfläche des Bandes 1 vorzubehandeln und verstärkt zu metallisieren, indem die Hochspannungsentladung nur von Zeit zu Zeit eingeschaltet wird.
Bei der an Hand von F i g. 2 dargestellten Anordnung ist eigentlich nur als einziger Unterschied gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Anordnung zu verzeichnen, daß sich alle Teile im Innern der evakuierten Bedampfungsanlage 3 befindet. Die Entladung wird dann ein anderes Aussehen als im Falle der Inbetriebnahme unter normalem Druck erhalten. Sie wird dann zur Glimmentladung. Man muß ebenfalls dafür sorgen, daß die Glimmentladung stabilisiert wird und nicht in eine Bogenentladung umschlägt. Gegebenenfalls genügt es, wenn eine Elektrode der Entladung (z. B. die walzenförmige Elektrode 10) mit einem Isolierstoff überzogen :st, nämlich dann, wenn es sich um eine Wechselstromentladung handelt.
Zu bemerken ist noch, daß aufgrund der unterschiedlichen Dicke der Metallisierung und auch aufgrund einer durch das erfindungsgemäße Verfahren bedingten stärkeren Vernetzung innerhalb der Metallisierung eine Erhöhung des elektrischen Leitwertes in der auf die vorbehandelte Folie aufgebrachten Metallisierung zu verzeichnen ist. So konnte bereits in ersten Versuchen bei Anwendung auf ein Polypropylenband mit ΙΟμπι Stärke ein Leitwertunterschied von 2 :1 zwischen den an den vorbehandelten Stellen und den nicht vorbehandelten Stellen niedergeschlagenen Teilen der Metallisierung festgestellt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen eines für einen selbstheilenden elektrischen Kondensator bestimmten metallisierten aus einem dielektrischen Material bestehenden Bandes, bei dem auf mindestens eine der beiden Seiten dies Bandes im Durchlaufverfahren eine Metallschicht aufgedampft wird und dabei auf die an das bei der Kondensatorherstellung zu kontaktierende Gebiet angrenzenden Flächenabschnitte eine gegenüber der übrigen Metallisierung verstärkte Schicht aufgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufdampfen des Metalls in einem evakuiertem Raum die mit einer verstärkten Metallschicht zu versehenden Bereiche der Bandoberfläche mittels einer elektrischen Entladung unter Verwendung eines elektrischen Feldes von einer Feldstärke, die im Bereich von 0,5 kV/mm bis unmittelbar unter der Durchbruchsfeldstärke liegt, vorbehandelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladung unter Normaldruck, vorzugsweise an Luft, betrieben und als Hochspannungsentladung stabilisiert wird.
3.Verfahren nach Anspruchl,dadurch gekennzeichnet, daß das Band aus dielektrischem Material unmittelbar vor seinem Eintritt in die Bedampfungszone mit einer in dem gleichen evakuierten Raum erzeugten elektrischen Entladung vorbehandelt wird, in welchem sich auch die Bedampfungszone befindet, und daß die Entladung als Glimmentladung, insbesondere als Hochspannungsglimmentladung, stabilisiert wird.
4. Verfahren nach eimm der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß 'lie Entladung als Gleichspannungsentladung betrieben wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladung als Wechselspannungsentladung betrieben wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladung als Stoßentladung betrieben wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis ö, dadurch gekennzeichnet, daß die zu behandelnde Folie während der Vorbehandlung an mindestens eine der Entladungselektroden unmittelbar oder über eine eine Entladungselektrode als Überzug bedeckende Isolierschicht angelegt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der der Vorbehandlung des Bandes aus dielektrischem Material dienenden Elektroden gleichzeitig als Transportwalze für das Band aus dielektrischem Material verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zu behandelnde Isolierstoffband außerhalb des Entladungsraumes, hinter einer als Blende ausgestalteten Entladungselektrode geführt und durch die über die Blende den Entladungsraum verlassenden und das Isolierstoffband auftreffenden Elektroden und/oder Ionen der Entladung vorbehandelt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1,2,4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladung in sauerstoffhaltiger und/oder metallhaltiger Atmosphäre vorgenommen wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein mindestens an
seiner Oberfläche aus einem Kunststoff wie Polytetrafluorethylen oder einem Mischpolymerisat mit Polytetrafluorethylen oder Polypropylen oder Silikon bestehendes Band an mindestens einer seiner beiden Flächen derart metallisiert wird, daß eine Bandfläche mit einem sich unmittelbar an dem einen Längsrand des Bandes anschließenden Längsstreifen mit einer dickeren Metallisierung, in einem an den anderen Bandrand sich anschließenden Längsstreifen ohne Metallisierung und im Gebiet zwischen den beiden Streifen mit einer dünneren Metallisierung versehen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des eine dickere Metallisierung erhaltenen Randstreifens und/oder des nicht metallisierten Randstreifens auf höchstens 20% vorzugsweise 5 bis 10%, der Gesamtbreite des Bandes aus dielektrischem Material eingestellt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Band aus dielektrischem Material an beiden Flächen derart metallisiert wird, daß der eine Metallisierung aufweisende Randstreifen der einen Bandfläche zu dem metallfreien Streifen der anderen Bandfläche mindestens teilweise siuf Deckung angeordnet wird.
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