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DE1578132C1 - Geschoss mit einer Vielzahl selbstaendiger Innengeschosse - Google Patents

Geschoss mit einer Vielzahl selbstaendiger Innengeschosse

Info

Publication number
DE1578132C1
DE1578132C1 DE19671578132 DE1578132A DE1578132C1 DE 1578132 C1 DE1578132 C1 DE 1578132C1 DE 19671578132 DE19671578132 DE 19671578132 DE 1578132 A DE1578132 A DE 1578132A DE 1578132 C1 DE1578132 C1 DE 1578132C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
charge
ignition
disc
ignites
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671578132
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Paget
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ministere des Armees
Gouvernement de la Republique Francaise
Original Assignee
Ministere des Armees
Gouvernement de la Republique Francaise
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ministere des Armees, Gouvernement de la Republique Francaise filed Critical Ministere des Armees
Application granted granted Critical
Publication of DE1578132C1 publication Critical patent/DE1578132C1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/58Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

gen in F i g. 2.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, besitzt der Geschoßkopf eine Haube I1 in die ein Zünder eingebaut ist, der ein
Die Erfindung betrifft ein Geschoß mit eine Vielzahl von selbständigen Innengeschossen aufnehmenden, innerhalb des Geschoßmantels in Geschoßlängsrichtung angeordneten Werferrohren, die an einer Bodenplatte
abgestützt sind und mit einem den Geschoßkopf in 35 Schußrichtung öffnenden Zeitzünder, sowie mit einem das Geschoß in Längsrichtung durchsetzenden Feuerübertragungskanal zwischen dem Zeitzünder und einem Zündelement für eine Ausstoßladung.
Es ist bereits ein Geschoßkopf für einen ballistischen 40 F i g. 4 und 5 in Draufsicht bzw. einem Schnitt nach Träger mit einem eine Vielzahl von selbständigen In- V-V durch F i g. 4 eine der pyrotechnischen Vorrichtunnengeschossen enthaltenden, von einer Kappe abgeschlossenen Mantel bekannt (US-PS 12 84 777). Bei diesem bekannten Geschoß ist in der Kappe ein Zünder
zum Absprengen und Zerlegen der Geschoßkappe ein- 45 Annäherungs- oder ein Zeitzünder 2 sein kann. Die gebaut. Von diesem in der Kappe eingebauten Zünder Haube 1 ist mit einer Zerlegerladung 3 aus linear wirverläuft eine Feuerübertragung zu einer Ladung, die kenden, hier längsweise angeordneten Zündschnüren dazu vorgesehen ist, eine bewegliche Scheibe in Rieh- versehen, die von der Sprengkapsel 4 des Zünders angetung auf einzelne Schlagbolzen vorzustoßen, welche die schlagen wird. Die Art des Einbaues des Zünders und Treibladung der einzelnen unabhängigen Innengeschos- 50 der Zerlegerladung 3 ist lediglich der Vollständigkeit se entzünden. Bei diesem bekannten Geschoß besteht halber gezeichnet und gehört nicht zur Erfindung. Die der Nachteil, daß die Treibladungen der Einzelgeschos- Haube 1 mit dem Zeitzünder 2 und der Zerlegerladung 3 se nahezu gleichzeitig mit der Explosion des die Kappe bilden eine Baugruppe, die als Ganzes durch eine einfaabsprengenden Zünders erfolgt, wodurch das Aussto- ehe mechanische Verbindung, vorzugsweise Schraubßen der Einzelgeschosse behindert werden kann. Wenn 55 verbindung 28 mit dem Mantel 5 des Geschoßkopfes die Einzelgeschosse selbst Explosivgeschosse sind, be- zusammengebaut werden kann, steht die Gefahr, daß sie durch einen Aufprall mit der Der Mantel 5 des Geschoßkopfes, auf dem vorne die Kappe sofort detonieren, wodurch die erstrebte Wir- Haube 1 sitzt, ist mit seinem rückwärtigen Ende, vorkung beeinträchtigt oder sogar hinfällig wird. zugsweise mittels einer Schraubverbindung 29 mit einer
Es ist ferner ein dem vorbeschriebenen Geschoß ahn- 60 Bodenplatte 6 verbunden, die dazu herangezogen wer-
liches Geschoß bekannt (GB-PS 1 25 639), bei welchem den kann, die Verbindung zwischen dem Geschoßkopf
zwischen dem die Kappe absprengenden Zünder und und seinem ballistischen Träger herzustellen,
einer Treibladung für die Innengeschosse eine reine Auf der Vorderseite der Bodenplatte 6 sind, vorzugs-
Feuerübertragung vorgesehen ist. Mit dieser bekannten weise mittels Schraubenverbindung die Werferrohre 7
Feuerübertragung wird die Treibladung für die Innen- 65 befestigt; sie enthalten die Innengeschosse 8, einen Kol
geschosse praktisch gleichzeitig mit dem die Kappe absprengenden Zünder entzündet, wodurch ebenfalls die Gefahr gegeben ist, daß die Innengeschosse mit der
ben 9 und einen Beutel mit der Treibladung 10. In der Längsachse des Mantels ist der Feuerübertragungskanal 11, 23 angeordnet und in diesen ist ein pyrotechni-
scher Verzögerungssatz 12 eingebaut.
Die Rückseite der Bodenplatte 6 weist eine Eintiefung" 13 auf, die ein scheibenförmiges Zündelement 15 aufnimmt und von einer Scheibe 14 abgeschlossen wird.
Wie in F i g, 2 im einzelnen dargestellt, sind die einzelnen Werferrohre 7 mit ihren zylindrischen Mänteln über Schraubsockel 16 mit der Bodenplatte 6 verbunden. Auf jedem Sockel 16 liegt ein Beutel mit einer Treibladung 10, der seinerseits überkappt wird von einem Kolben 9; auf diesem sitzen übereinandergestapelt die Innengeschösse 8.
Das Anzünden der Treibladung 10 geschieht über eine mittlere Bohrung im Sockel 16, in die im Beipielsfalle zur Sicherung der Zündübertragung eine pyrotechnische Übertragungsladung 17 eingebaut ist, die aber auch in Abänderung der Erfindung frei oder auch durch eine Klappe verschlossen sein kann.
Wie aus Fig.3 hervorgeht, wird das letzte der auf dem Sockel 16 eines jeden Werferrohres 7 gestapelten Innengeschosse 8 von einem in das Werferrohr eingebördelten oder -geklebten Deckel 18 gehalten. In den zentralen Zündübertragungskanal 11, 23 ist ein pyrolechnischer Verzögerungssatz 12 eingesetzt. Dieser Verzögerungssatz umfaßt in einer Hülse 30 eine Zündpille 19, welche durch die Sprengteile und die Stoßwelle bei der Explosion der Zündkapsel 4 des Zünders angeschlagen wird, einen Verzögerungssatz 20 und eine zweite Zündpille 21, deren Zündstrahl entlang des Zündübertragungskanals auf das scheibenförmige Zündelement 15 schlägt. Der Verzögerungssatz sitzt mittels einer Schulter an seiner Hülsenfassung 30 auf einem Zwischenstück 22, das in den Zündübertragungskanal 11 eingeschraubt ist. Ein Verlängerungsstück 23 ist in das andere Ende des den Verzögerungssatz 12 aufnehmenden Zwischenstückes 22 eingeschraubt.
Der Zweck des oberen Teiles 23 des Zündübertragungskanals 11, 23 besteht darin, die Wirkung der von der Zündersprengkapsei 4 ausgehenden Stoßwelle auf den Verzögerungssatz 12 zu verstärken und außerdem den Verzögerungssatz 12 gegen unerwünschte Einwirkungen seitens der Zerlegerladung 3 abzuschirmen.
Man kann die Wirkung des von der Zündpille 21 ab Verzögerungssatz 12 ausgehenden Zündstrahles vermittels weiterer an beliebigen Stellen des Zündüberlragungskanals 11,23 angeordneten Zündrelais verstärken.
Bei der in Fig.4 und 5 dargestellten Äusführungsform besteht das Zündelement 15 aus einer Platte 24 aus Plastik oder Karton, auf welcher eine Zelluloidscheibe 25 mit einem quadratischen Netz von Zündschnüren 26 angebracht ist. Die Zündschnüre 26 können in einfacher Weise mittels Büroklammern 27 befestigt werden. Es können auch andere Ausführungsarten für die Zündübertragungsscheibe 15 gewählt werden, beispielsweise, indem man eine Scheibe aus einem leicht entzündlichen und schnell abbrennenden Stoff oder eine mit Schwarzpulver überzogene Scheibe verwendet.
Die beschriebene Einrichtung wirkt folgendermaßen: Die Explosion der Sprengkapsel 4 am Zünder überträgt sich auf die aus Zündschnüren bestehende Zerlegerladung 3 an der Haube 1, durch deren Zerlegung die Austrittsöffnung des Mantels 5 freigelegt wird. Ferner wird der in den Zündübertragungskanal 11 eingebaute Verzögerungssatz 12 gezündet. Nach der vorbestimmten Verzögerungszeit dieses Satzes, während der die Zerlegung der Haube 1 beendet ist, schickt die Zündpille 21 einen Zündstrahl in die Röhre 11 des Zündübertragungskanals 11,23; dieser zündet die Scheibe 24 an und deren Verbrennung ihrerseits bewirkt die Zündung der Treibladungen 10. Dadurch werden die Innengeschosse 8 aus den Werferrohren 7 ausgestoßen.
Die vorstehende Beschreibung zeigt eine Möglichkeit auf, vermittels einer einfachen mechanischen Konstruktion in Verbindung mit einer beschränkten Anzahl pyrotechnischer Elemente üblicher Art ein Geschoß mit einer Vielzahl selbständiger Innengeschosse zu bauen, dessen Zünder in zuverlässiger Weise eine Folge von Funktionen auslöst, die mit dem Absprengen der Haube des Geschoßkopfes beginnt und, nach erfolgtem Freilegen der Auswurföffnung, mit dem Ausstoßen einer Vielzahl selbständiger Innengeschosse endet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Geschoß mit eine Vielzahl von selbständigen Innengeschossen aufnehmenden, innerhalb des Geschoßmantels in Geschoßlängsrichtung angeordneten Werferrohren, die an einer Bodenplatte abgestützt sind und mit einem den Geschoßkopf in Schußrichtung öffnenden Zeitzünder, sowie mit ei-
    Kappe oder mit Teilen der Kappe zusammentreffen.
    Schließlich ist ein Geschoß der eingangs genannten Art bekannt (CH-PS 42 056), bei dem sowohl die öffnung des Geschoßkopfes vor den Werferrohren, als 5 auch die für die Funktion wichtige Zündkette zu wünschen übrig läßt.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Geschoß der genannten Art zu schaffen, das besonders sicher arbeitet, d. h., bei dem das Auswerfen der Innen-
    nem das Geschoß in Längsrichtung durchsetzenden io geschosse aus allen Werferrohren mit Sicherheit erst Feuerübertragungskanal zwischen dem Zeitzünder dann erfolgt, wenn der Geschoßkopf geöffnet ist, so daß und einem Zündelement für eine Ausstoßladung,
    dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
    der Bodenplatte (6) ein Zündelement (15) in Form
    der Geschoßkopf auch für Innengeschosse verwendet werden kann, die selbst eine Sprengladung enthalten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß innereiner Scheibe (24) aus Plastik oder Karton mit einer 15 halb der Bodenplatte ein Zündelement in Form einer darüber befestigten, ein Netz (26) von Zündschnüren Scheibe aus Plastik oder Karton mit einem darüber betragenden Zelluloidscheibe (25) angeordnet ist, das festigten, ein Netz von Zündschnüren tragenden Zelluüber Übertragungsladungen (17) in jedem Werfer- loidscheibe angeordnet ist, das über Übertragungslarohr (7) eine auf einen Kolben (9) wirkende Treibla- düngen in jedem Werferrohr eine auf einen Kolben wirdung (10) zündet, und daß von dem Zeitzünder (2) 20 kende Treibladung zündet, und daß von dem Zeitzünder eine an sich bekannte Zerlegerladung (3) zur voll- eine an sich bekannte Zerlegerladung zur vollständigen ständigen Zerlegung einer Geschoßhaube (1) und Zerlegung einer Geschoßhaube und ein pyrotechniein pyrotechnischer Verzögerungssatz (12) gezündet scher Verzögerungssatz gezündet werden, der in den werden, der in den Feuerübertragungskanal (11,23) Feuerübertragungskanal eingesetzt ist und über eine eingesetzt ist und über eine Zündpille (21) das Zünd- 25 Zündpille das Zündelement zündet. Mit dieser Anordelement (15) zündet. nung ist erreicht, daß alle Innengeschosse aus den Wer
    ferrohren sicher ausgestoßen werden, nachdem der als
    absprengbare Haube ausgebildete Geschoßkopf freigelegt ist.
    30 Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichung zeigt
    F i g. 1 den teilweise längs seiner Achse geschnittenen Geschoßkopf in Seitenansicht,
    F i g. 2 und 3 in vergrößerter Darstellung Einzelheiten der Fig. 1, insbesondere die Art der Einlagerung der Innengeschosse in dem Mantel und die Ausbildung der Zündkette zum Auswerfen der Innengeschosse nach dem Ansprechen des Zeitzünders,
DE19671578132 1966-12-01 1967-09-29 Geschoss mit einer Vielzahl selbstaendiger Innengeschosse Expired DE1578132C1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR85831 1966-12-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1578132C1 true DE1578132C1 (de) 1984-05-24

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ID=8621861

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671578132 Expired DE1578132C1 (de) 1966-12-01 1967-09-29 Geschoss mit einer Vielzahl selbstaendiger Innengeschosse

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FR (1) FR1605069A (de)
GB (1) GB1295242A (de)

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GB1295242A (de) 1972-11-08
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