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DE2232809A1 - Foerderer fuer gegenstaende - Google Patents

Foerderer fuer gegenstaende

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DE2232809A1
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DE
Germany
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conveyor
valve
pressure
rollers
drive
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DE2232809A
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DE2232809C3 (de
DE2232809B2 (de
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Maynard J Degood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rapistan Inc
Original Assignee
Rapistan Inc
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Publication date
Application filed by Rapistan Inc filed Critical Rapistan Inc
Publication of DE2232809A1 publication Critical patent/DE2232809A1/de
Publication of DE2232809B2 publication Critical patent/DE2232809B2/de
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Publication of DE2232809C3 publication Critical patent/DE2232809C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G13/00Roller-ways
    • B65G13/075Braking means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/26Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
    • B65G47/261Accumulating articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

Herne, 8000 München 23,
Freiligrathstraße 19 r»:«II««DUReh»- Eisenacher Straße
Postfach 140 Dipl.-ing. K. Π. Uanr Pat.-Anw. Belzler
Pat.-Anw. Herrmann-Trentepohl DlDl - PHVS Eduard ΒβΙΖίβΓ Fernsprecher: 398011
Fernsprecher: 51013 s H-Jr- 39 8012
51014 Dipl.-Ing. W. Herrmann-Trentepohl 3^8013
Telegrammanschrift: Telegrammanschrift:
Bahrpatente Herne ' PATENTANWÄLTE Babetzpat München
Telex 08 229 853 Telex 5 215 3 6*0
ρ . ~] Bankkonten:
Bayrische Vereinsbank München 952287 Dresdner Bank AG Herne 7-520 Postscheckkonto Dortmund 558
Ref.:M 03 470 Kä/pa
in der Antwort bitte angeben
Zuschrift bitte nach:
München
Rapistan Incorporated, 507 Plymouth Road, N.E. , Gran Rapids, Michigan, USA
Förderer für Gegenstände
Die Erfindung betrifft einen Förderer für Gegenstände und richtet sich insbesondere aufweinen Staueffektrollenforderer, bei dem die Ausübung oder Nichtausübung der Antriebskraft auf den Gegenstand pneumatisch gesteuert wird. Die Erfindung bildet eine Verbesserung der Rollenförderer mit Staueffekt nach Art derjenigen Förderer, die beispielsweise in der US-Patentschrift 3 420 355 beschrieben sind.
Die Verbesserung gemäß der vorliegenden Erfindung besteht in der Tatsache, daß die"Förderer mit kompakten, Leichten, einfachen und relativ billigen pneumatischen Vorrichtungen zur Steuerung der Bewegung der Gegenstände Länge der Förderbahn versehen ist. Wegen der pneumatischen Arbeitsweise wohnt diesem Fördersystem eine Zeitvergrößerung inne zwischen der Wahrnehmung eines Gegen-
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Standes und dem Ansprechen der Steuervorrichtung für die Bewegung der Gegenstände. Eine weitere Verbesserung liegt darin, daß eine Überfahrmöglichkeit vorgesehen ist, die eine augenblickliche Betätigung aller Betriebszonen unabhängig von der Stellung der Taster zuläßt, um so ein rasches und vollständiges Räumen des gesamten Förderers zu bewirken.
Diese und andere Aufgaben und Zwecke sowie Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich für den auf dem Gebiet der Förderer erfahrenen Fachmann sofort aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Rollenförderer nach - der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Förderers;
Fig. 3 eine Schnittansicht des Förderers gemäß den Figuren 1 und 2 entlang der Schnittlinie III-III von Fig. 2;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie IV-IV von FLg. 3;
Fig. 5 eine Schnitfcansicht entlang der Schnittlinie V-V von Fig. 3;
Fig. 6 eine Schnittansicht einer ähnLichen Darstellung wie derjenigen von Fig. 3 zur Veranschaulichung den Förderers in einer iiteLlung, in der den Gegenstünden
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keine Antriebsbewegung erteilt wird;
Fig. 7 eine vergrößerte Seitenansicht ähnlich derjenigen von Fig. 2 unter Weglassung einiger Bauteile zur Darstellung des Tastermechanismus der Erfindung gemäß;
Fig. 8 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 7 zur Darstellung des Bremsmechanismus nach der Erfindung;
Fig. 9 ein pneumatisches Steuerschema zur Darstellung des grundlegenden pneumatischen Drucksystems nach " der Erfindung;
Fig. 10 ein pneumatisches Steuerschema der Transportüberfahr- und Schnellräumvorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 11 eine schematische Darstellung eines Förderers mit Staueffekt zur Darstellung der Anordnung der Betätigungsvorrichtungen über die Länge des Förderers.
Bei der Ausführung der Erfindung sind vertikal verstell· bare Anpreßrollen für das Antriebselement in Gruppen angeordnet, wobei jede Gruppe mittels einer pneumatischen angetriebenen Betätigungsvorrichtung betrieben bzw. betätigt wird. Die Anordnung wird nach unten in eine Stellung geschwenkt, in der sich das Antriebsglied oder Antriebselement außerhalb der Antriebsstellung befindet, in der es Gegenstände vorwärtsbewegt. Wenn der Betätigungsvorrichtung Druckmedium zugeführt wird, wird der eine nach unten erfolgende Schwenkbewegung bewirkende Druck überwunden, und die Betätigungsvorrichtung stellt die Stütz-
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bzw. Anpreßrollen nach oben in eine Stellung, in der sich das Antriebselement in einer Antriebsstellung befindet.
Eine Tastvorrichtung zur Wahrnehmung von Gegenständen schaltet ein Ventil, das zwischen der Betätigungsvorrichtung und der Quelle für Druckmedium angeordnet ist. In einer Antriebsstellung, in der den Gegenständen eine Vorwärtsbewegung erteilt wird, wird die Betätigungsvorrichtung mittels der Druckmediumquelle über das Ventil eingeschaltet bzw. betätigt. Nach der Wahrnehmung eines Gegenstandes schließt das Ventil gegenüber der Druckquelle und öffnet gegenüber der Betätigungsvorrichtung, wodurch der darin befindliche Druck entlüftet und den Stütz- bzw. Anpreßrollen sowie dem Antriebsglied gestattet wird, eine außerhalb der Antriebsstellung befindliche Lage einzunehmen.
Eine schwenkbare Bremsvorrichtung, die mit der Betätigungsvorrichtung verbunden und an ausgewählten Transportrollen anwendbar ist, ist ebenfalls vorgesehen, um die Bewegung der Gegenstände auf dem Förderer sicher zu verzögern und zu beenden.
Im Hinblick auf Fig. 1 und 2 der Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 10 eine Förderbahn herkömmlicher Ausbildung mit einem Paar Seitenschienen 12 und 13 sowie mit zur Aufnahme von Gegenständen bestimmten Transportrollen 14, die in Abständen voneinander angeordnet sind, damit zwischen ihnen eine Fläche zum Transport und zur Förderung von Gegenständen gebildet wird. Ein endloses Antriebselement oder ein Antriebsgurt 16 ist unterhalb der Transportrollen 14 angeordnet. Es sei darauf hinge-
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wiesen, daß das Antriebselement an ,jedem Sri de des Trums über Umlenkrollen läuft und im wesentlichen eine herkömmliche Ausbildung und Ausrüstung für seinen Antrieb aufweist. Diese Ausrüstung ist deshalb nicht gezeigt, weil sie in ihrer Ausführung herkömmlicher Konstruktion entspricht und weil viele Arten von Einrichtungen dieser Art für jenen Zweck verwendbar sind.
Der Gurt 16 wird von Stütz- oder Anpreßrollen 18 für den Eingriff mit den Transportrollen 14 getragen. Jede dieser Anpreßrollen ist drehbar auf einer Welle 20 gelagert,, Die Rollen werden an einem Ende durch die Welle 20 in einem Schlitz 22 (Fig. 3) abgestützt, der in der Seitenschiene 12 ausgebildet ist. Die entgegengesetzten Enden der Anpreßrollen werden durch die Welle auf einer inneren Stützschiene 24 (Fig. 3) abgestützt. Die innere Stützschiene 24 ist mit einer Vielzahl von in gleichem Abstand voneinander angeordneten länglichen Öffnungen 26 versehen, die die Welle 20 der Anpreßrollen aufnehmen,, Die Öffnungen 26 erstrecken sich in vertikaler Richtung in der inneren Stützschiene, wodurch eine vertikale Bewegung der Welle in der jeweiligen Öffnung gestattet wird. Die innere Stützschiene 24, die in größerem Maßstab in Pig. 3 dargestellt ist, ist im wesentlichen als ein Kanal 28 ausgebildet, der oben an der Seite gegenüber den Öffnungen 26 teilweise verschlossen ist. Der Kanal 28 verläuft parallel zu und ist derart an der Innenseite der Seitenschiene 12 angebracht, daß die Öffnungen 26 in Flucht mit den Schlitzen 22 in der gegenüberliegenden Seitenschiene 13 sind.
Fiin aufblasbares, langgestrecktes rohrförmiges Glied 30 ist innerhalb des Kanals 28 angeordnet und hält in seiner
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aufgeblasenen Stellung die Anpreßrollen 18 in einer oberen Stellung oder Antriebsstellung für die Gegenstände. Wie dargestellt ist, wird die-s mittels einer flachen Stützplatte 32 erreicht, die innerhalb des geschlossenen Kanals 28 angeordnet ist. Wenn das Rohr aufgeblasen ist, wird die Stützplatte 32 nach oben gegen die Welle 20 gedrückt, wodurch diese innerhalb der Grenzen der Schlitze 26 nach oben bewegt werden. Die Wellen 20 auf einer Seite und die nach innen weisende Lippe 34 auf der gegenüberliegenden Seite des geschlossenen Kanals begrenzen die Bewegung der Platte 32 und vermeiden so, daß sie aus dem Kanal herausbewegt werden kann, wenn das Rohr aufgeblasen ist.
Das rohrähnliche Glied 30, das in Fig. 4 dargestellt ist, kann aus einem gewebeverstärkten Neoprengummi hergestellt sein. Das Glied ist an dem einen 36 seiner Enden (Fig. 4) in geeigneter Weise verschlossen worden, beispielsweise durch Vulkanisieren. Das gegenüberliegende Ende 38 ist in ähnlicher Weise geschlossen worden und trägjt ein Einlaßrohr oder einen Anschluß 40, der mittels einer geeigneten Leitung 42 (Fig. 3) über ein Steuerventil 44 für die Betätigungsvorrichtung an eine Quelle für Druckmedium angeschlossen ist.
Eine Vielzahl von Fühl- oder Tasteinrichtungen 46 zur Wahrnehmung von Gegenständen ist entlang der Länge des Förderers 10 in vorbestimmten Intervallen angeordnet. Diese bilden die Steuervorrichtungen für jede Stauzone. Wie aus den Figuren 2, 3 und 7 ersichtlich ist, umfaßt jede Tasteinrichtung 46 ein Paar auseLnanderstehender Bügelglieder 48 und 50, die auf Schwenkzapfen 54 montiert sind, die ihrerseits an den Seitenschienen 12 und 13 des Förderers befestigt sind. An ihren oberen Enden sind die Bügel 48 und 50 mit Sechskantlöchern 52 (Fig. 2 und 7)
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zum Eingriff mit der Welle 55 einer Tastrolle 49 ve sehen. In ihrer Taststellung sind die Rollen 49 geringfügig über die Höhe der Transportrollen 14 der Förderfläche hinaus angehoben. Die Bügel erntrecken sich von den Rollen aus nach unten. Tm Falle des Bügels 50 auf der Seite 12 des Förderers, wo sich die innere Stützschiene 24 befindet, ist der Bügel nach innen gebogen, um Platz für die Stützschiene und die Betätigungsvorrichtung zu schaffen. Die Bügel sind mittels eines Rohres 56 miteinander verbunden, das an jedem seiner Enden an den unteren Enden der Bügel 48 und 50 befestigt ist. Die Bügel 48 und 50, das Rohr 56 und die Tastrolle 49 auf ihrer Welle 55 sind zusammen bewegbar und bilden eine zusammenhängende Tasteinrichtung 46. Der Bügel 50 ist mit einem nach außen gebogenen Flansch 58 versehen, der entsprechend ausgebildet ist, damit er eine Einstellschraube 60 in einer Gewindeverbindung aufnimmt. Die Lange der Schraube 60 ist einstellbar für den Eingriff mit der Betätigungsstange oder dem Kolben 66 des Betätigungssteuerventils 44, wie später noch im einzelnen erläutert wird.
Eine elastische Zugfeder 62 ist an einem Ende 64 an der Seitenschiene 12 des Förderers befestigt, und ihr anderes Ende ist an dem Bügel 48 angebracht. Die Feder 62 bringt infolge der Federkraft die Tastanordnung 46 in eine obere oder Taststellung. Die obere Grenze der Bewegung der Tastrolle wird durch die Einstellschraube 60 gebildet, die gegen die Stange 66 des Ventils 44 bewegt wird.
Das Betätigungssteuerventil 44 steuert den Zufluß des Druckmediums zu der pneumatischen Betätigungsvorrichtung 30 und schließt außerdem in Abhängigkeit von einem von dem Taster ausgehenden Signal bzw. einer entsprechen-
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den Schaltbewegung des Tasters den Eingang gegenüber der Druckmediumquelle ab und entlüftet den Druck in der Betätigungsvorrichtung in die Atmosphäre. In einer Antriebsstellung für die Gegenstände ist das Ventil offen gegenüber der Druckmediumquelle und geschlossen gegenüber der Atmosphäre, um so die Druckquelle direkt auf die pneumatische Betätigungsvorrichtung 30 wirksam werden zu lassen.
Aus Figo 5 ist ersichtlich, daß die Ventilanordnung 44 einen Hauptkörper 70 mit Montagelöchern 72 zur Anbringung an einem sich nach unten erstreckenden Plansch 25 der inneren Stützwandung 24 mittels herkömmlicher Befestigungsvorrichtungen 27 umfaßt (vgl. Fig. 3, 6 und 7).
Der Hauptkörper 70 des Ventils ist mit einem Paar von miteinander in Verbindung stehenden Durchgangsbohrungen 8o und 90 versehen. Die erste Öffnung oder der erste Durchgang 80 erstreckt sch über die Länge des Körpers 70 und ist außen erweitert sowie an einem Ende hinterschnitten, um einen inneren Ventilsitz 82 zu bilden. Der Einlaß zu dem Ventilsitz 82 weist einen Durchmesser auf, der geringfügig größer ist als derjenige des Ventilsitzes 82, und mit einem Gewinde zur Aufnahme eines Einlaßanschlußstutzens 74 versehen, der für eine Verbindung mit der Druckmittelquelle ausgebildet ist. Ein 0-Ring 84, eine lagerkugel oder Ventilkugel 86 und eine Schraubenfeder 88 sind innerhalb des vergrößerten Teils der Öffnung 80 angeordnet. Der 0-Ring 84 ist in die hinterschnittene Nut eingesetzt und bildet eine elastische Sitzfläche für die Ventilkugel 86, wenn diese nach vorn gedrückt wird (nach links im Hinblick auf Fig. 5) mittels der Druckfeder 88. Wie in dieser Figur dargestellt ist, ist das Ventil gegenüber der Druckmittel quelle geschlossen, von der aus Druckmittel über das Anschlußstück 74 eintreten kann.
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Ein Primärauslaß 90 in dem Ventil erstreckt sich quer zur Öffnung 80 und stellt eine Öffnung durch eine Seitenwand des Körpers 70 her. Der Primärauslaß 90 ist an einem erweiterten Ende mit einem Innengewinde zur Aufnahme eines Anschlußstücks 76 versehen, das mittels eines Rohres 42 (Fig. 3 und 6) an die pneumatische Betätigungsvorrichtung 30 angeschlossen sein kann. Ein Steuerkolben 66 ist gleitbar in der Öffnung 80 gegenüber dem Einlaßende "angeordnet. Der Kolben ist mit einem vergrößerten Kopfteil 94 und einem sich längs erstreckenden Schaftteil 99 vonverringertem Durchmesser versehen. Wenn der Kolben in der Öffnung 80 angeordnet ist, erstreckt sich der Schaftteil 99 über die Länge der Öffnung 80, um die Ventilkugel 86 zu steuern, wie im einzelnen nachstehend beschrieben wird. Der Schaft ist mit einem Paar im Abstand voneinander angeor-dneten Teilen 92 und 93 von größerem Durchmesser versehen, die unter dem Kopf und in der Mitte der Länge des Schaftes angeordnet sind. Der äußere Durchmesser dieser vergrößerten Teile ist geringfügig kleiner als derjenige des Durchgangs 80, durch den sich die Teile erstrecken. Eine Schraube 89 (in strichpunktierten Linien dargestellt) ist in den Körper 70 eingeschraubt und erstreckt sich in die Öffnung 80 zwischen den Teilen 92 und 93 mit größerem Durchmesser. Dies verhindert, daß der Kolben infolge der Druckkraft aus der Öffnung 8o herausgestoßen werden kann. ■ Der Kolbenkopf 94 ist zum Eingriff mit der Einstellschraube 60 an dem Tasterbügel 50 (Fig. 2) vorgesehen. Ein 0-Ring 96 umgibt den vergrößerten Teil 92 des Kolbenkörpers neben dem Kopf und bildet, wenn der Kolben nach rechts bewegt wird, eine druckdichte Abdichtung zwischen dem Kopf des Kolbens und dem Gehäuse 70. Der Raum zwischen dem äußeren Durchmesser der einteilig am Schaft ausgebildeten Teile 92 und 93 und dem Durchmesser der Öffnung 80 bildet eine Sekundärauslaßöffnung 98 für das Druckmedium.
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Wie in Pig. 5 dargestellt ist, befindet sich das Ventil in einer Stellung, die sich bei Anwesenheit eines Gegenstandes an dem Taster ergeben würde, das heißt, dass der Bügel, wie in Figo 2 und 7 dargestellt, von dem Ventil wegbewegt wird und der Druck des Druckmediums aus der Betätigungsvorrichtung über die Sekundärauslaßöffnung 98 entlüftet wird» Das Druckmedium von der Betätigungsvorrichtung 30 stiimt zurück über das Anschlußstück 76, die öffnung 90 und durch die Öffnung 80 entlang der Seiten der Kolbenteile 92 und 93 von vergrößertem Durchmesser, wo das Druckmedium zwischen dem Teil 92 mit vergrößertem Durchmesser an der zweiten Auslaßöffnung 98 an die Atmosphäre entlüftet wird. In dieser Stellung wird die Strömung des Druckmediums von der Druckmittelquelle wirkungsvoll abgesperrt durch die Ventilkugel 86, die mittels der Druckfeder 88 und auch durch die Druckkraft selbst gegen den Ventilsitz gedrückt wird.
Wenn sich der Förderer in einer Antriebsstellung für die Gegenstände befindet, befindet sich der Taster 46 unter Druck in seiner oberen Stellung, und das Druckmedium erhält Zugang zu der Betätigungsvorrichtung 30 über das Ventil 44 in der folgenden Weise. Die Zugfeder 62 bringt und hält die Tastrolle 49 mit der Tastvorrichtung 46 nach oben, und die Einstellschraube 66 am Bügel·50 drückt gegen den Kopf 94 des Ventils, wodurch die KoLbenanordnung 66 aus der Stelling, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, nach rechts bewegt wird. Wenn der Kolben nach rechts bewegt wird, bewegt sich das Ende des Schaftes 99 des Kolbens 66 durch den Bereich des Ventilsitzes 82 und verschiebt die Ventilkugel 86, indem die Feder 88 zusammengedrückt wird. Zur gleichen Zeit wird der 0-Ring 96, der unterhalb des Kopfes 94 um den Kolbenkörper 92 angeordnet ist, zusammengedrückt zwischen dem Kopf 94 und dem Ventilkörper 70, wodurch die Sekunda rauslai3-
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Öffnung 98 geschlossen wird. Das von der Druckmittelquelle her strömende Druckmedium kann nun durch das Eü anschlußstück 74 über die Öffnungen 8O und 90 sowie das Anschlußstück 76 zu der pneumatischen Betätigungsvorrichtung 30 strömen, wodurch es zum Aufblasen veranlaßt wird, sowie zum Verstellen der Anpreßrollen in eine Antriebsstellung für die Gegenstände.
Ein Förderer mit einer Vielzahl von unabhängig voneinander arbeitenden Zonen, die mit A-E bezeichnet sind, ist schematisch in Fig. 11 dargestellt. Wie für den auf dem vorliegenden Gebiet erfahrenen Fachmann leicht verständlich ist, wird jede Zone durch eine Tasteinrichtung gesteuert, die wirksam wird, um die Antriebseinrichtungen für jede Zone zu steuern. Normalerweise sind die Tastrollen für eine Zone neben dem Austragsende der nächsten benachbarten Zone abwärts von dem Förderer in Richtung der Bewegung der Gegenstände angeordnet. Ein Gegenstand, der an einem Taster in einer ersten Zone anhält, stellt die aufwärts gelegene bzw. vorherige Betätigungsvorrichtung in eine antriebslose Stellung und so weiter längs des Förderers.
Um eine geeignete Zentrierung des Antriebsgurtes 16 über die Länge des Förderers zu erreichen, hat es sich als wünschenswert ergeben, die Anordnung jedes Betätigungsmechanismus 30 entlang der Länge des Förderers zu wechseln. Der Betätigungsmechanismus für jede benachbarte Zone soll auf gegenüberliegenden Seiten des Förderers ange'ordnet sein..; Die Zonen A, C und"E können neben der Seitenschiene 12 angeordnet sein, während die Zonen B und D neben der Seitenschiene 13 angeordnet sein können. In dieser Weise, wenn sich der Gurt ±1 einer antriebslosen Stellung befindet, wie in Fig. 6 dargestellt ist, wird sich der Gurt 16 in der nächsten Zone in entgegengesetzter Richtung neigen bzw.
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schrägstellen, wodurch eine Tendenz des Gurtes verhindert wird, sich einseitig zu einer Seite des Förderers hin zu verschieben.
Aus Trägheitsgründen setzen die Gegenstände oft ihre Bewegung längs des Förderers fort, und zwar selbst Cssm noch, nachdem die Antriebsvorrichtungen bereits in eine antriebslose Stellung gebracht worden sind. Um diese Erscheinung zu verhindern, ist es wünschenswert, eine Bremsvorrichtung an jeder Zone vorzusehen.
Die in den Figuren 2 bis 8 dargestellte Bremseinrichtung ist als Ganzes mit dem Bezugszeichen 100 versehen. Die Bremse besteht im wesentlichen aus einem langgestreckten Armglied 102, das schwenkbar an der inneren Stützschiene 24 mittels herkömmlicher Befestigungsvorrichtungen angebracht ist, um einen Drehpunkt 104 zu bilden. Ein Ende des Arms ist nach außen gebogen, um einen Flansch 106 zu bilden, der ein Reibkissen 108 trägt, das in einer Stellung eine darüber angeordnete Transportrolle 14 erfaßt. Eine Zugfeder 110 ist mit dem gegenüberliegenden Ende des Arms verbunden, und an das Stützgestell des Förderers 10 angeschlossen. Wenn der Druck in der Betätigungsvorrichtung nachläßt, werden die Anpreßrollen in eine antriebslose Stellung abgesenkt. Die Zugfeder 110 veranlaßt den Arm, um den Schwenkpunkt 104 zu schwenken, wodurch die Reibkissen in Eingriff mit den Transportrollen gebracht werden. Die Bremse spricht auf ein Absenken der Stütz- oder Anpreßrollen an, um die Bewegung der Gegenstände auf dem FöKferer zu verzögern und anzuhalten. Die Bewegung der Bremse wird mit der Bewegung der Betätigungsvorrichtung in Abhängigkeit von einem Eingangssignal bzw. einer Schaltbewegung seitens des Tasterjs 4G gesteuert. Der Arm
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der Bremse 100 wird auf einer 1VeIIe 20 einer Anpreßrolle 18 an einem Punkt in der Mitte zwischen dem Schwerpunkt 104 und dem Ende 112 abgestützt, das an die Z.ugfeder 110 angeschlossen ist. -Venn die Anpreßrolle 18 auf ihrer Welle 20 innerhalb des Schlitzes 22 in Abhängigkeit von der Bewegung der Betätigungsvorrichtung bewegt wird, findet eine entsprechende und entgegengerichtete Bewegung an dem Bremsenarm statt. Wenn die Anpreßrollen in eine antriebslose Stellung verstellt werden, wird das Ende 112 des Arms mittels der Zugfeder 110 mit der Welle nach unten bewegt, wodurch das Reibkissen 108 veranlaßt wird, die darüber angeordnete Transportrolle zu erfassen, um ihre Bewegung anzuhalten. Normalerweise ist eine Vielzahl von Bremsgliedern in jeder Arbeitszone des Förderers vorgesehen. Im Idealfall wird jeweils eine Bremse durch jede Anpreßrolle betätigt, um jegliche andere Transportrolle an dem Förderer zu steuern.
Bei normaler Betriebsweise des Förderers bewegen sich die Gegenstände auf diesem entlang der von einem Förderer gebildeten Förderbahn, bis die Bewegung der Gegenstände an einem Punkt durch ein gesteuertes Tor bzw. Gestell (nicht dargestellt) oder durch eine andere Einrichtung angehalten wird, die eine Fortbewegung der Gegenstände verhindert«, Zu diesem Zeitpunkt stauen sich die Gegenstände, bis der Taster betätigt wird, wodurch die anschließende Stauzone in eine antriebslose Stellung für die Gegenstände eingesteLLt wird. Die Gegenstände stauen sich in jener Zone und betätigen deren angeschlossenen Taster, und dies setzt fiich längs des Förderers fort. Wenn sich Gegenstände längs des Förderers ohne Stauvorgang von einer Zone zur anderen bewegen, gelangen sie natürlich über verschiedene Taster und lösen diese aus. Dies bleibt jedoch ohne Wirkung auf die Betätigungsvorrichtung oder das Druckventil, da dem
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Ventil eine diesem eigene Zeitverzögerung erteilt ist. Die Geschwindigkeit, mit der der Druck zur Atmosphäre entlüftet wird, wird gesteuert durch den Unterschied im Durchmesser zwischen dem Durchgang 80 und den mit einem größeren Durchmesser versehenen Teilen 92 und 93 an dem Ventilschaft (Pig. 5). In der Zeit, wenn sich der Druck von der Betätigungsvorrichtung über den zweiten Auslaß zu entlüften beginnt, hat der Gegenstand die Tastvorrichtung überschritten, und der Druck wird der Betätigungsvorrichtung von der Druckmittelquelle her'wieder zugeführt.
Wenn die Förderer mit hoher Geschwindigkeit betrieben werden, kann die dem Ventil 44 innewohnende Zeitverzögerung extrem groß sein und es kann erforderlich werden, als Hilfsvorrichtung ein Schnellentlüftungsventil vorzusehen. Fig. 9 zeigt schematisch ein pneumatisches Drucksystem gemäß der vorliegenden Erfindung, wo die Betätigungsvorrichtung 30 über ein Schnellentlüf tungsventil 120 an das Ventil 44 angeschlossen ist. Das Ventil 44 ist an einem Druckmittelquelle 122 über die Leitung 124 angeschlossen. Das schematisch dargestellte Ventil ist mit demjenigen identisch, das bereits vorher in Verbindung mit Fig. 5 mib den Bezugszeichen 94, 90 und 98 erläutert ist, die den Eingang, den PrimärausLaß und den SekundärausLaß darstellen,
Der Primärauslaß 90 von dem Ventil isb längs der Leibung 126 über ein Entlüftungsventil 120 und über die Leitung mit der Betäbigungsvorrichtung JO verbunden. Das Schnellentlüf tungsventil 120 isb ein Dreiwegevenbil herkömmlicher Konstruktion mit einer Entlüftungsöffnung 130. Das Ventil ist normalerweise in eine geschlossene Stellung gedrückt im Hinblick auf den Eingang über die Leitung 126 von dem Ventil 44, während die Entlüftungsöffnung 130 normalerweise
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geöffnet ist, wobei der Druck in der Betätigungsvorrichtung über die Leitung 128 und die Entlüftungsöffnung 130 zur Atmosphäre hin entlüftet we^en kann» Wenn das Ventil 44 geöffnet ist, überwindet der Durchgang des Druckmediums durch die Leitung 126 die auf das Ventil 120 wirkende Kraft, wodurch das Druckmedium über die Leitung 128 zu der Betätigungsvorrichtung gelangen kann. Zur gleichen Zeit ist die Auslaßöffnung 130 des Ventils 120 geschlossen. Bei Wahrnehmung eines Gegenstandes auf dem Förderer schließt das Ventil 44 in der vorher beschriebenen Weise, wodurch die Druckmittelzufuhr abgesperrt und die Auslaßöffnung 90 über den Sekundärauslaß 9B in die Atmosphäre entlüftet wird0 Das Entlüftungsventil 120 schließt rasch, und der Druck in der Betätigungsvorrichtung 30 wird über die Leitung und die Auslaßöffnung 13O in die Atmosphäre entlüftet.
Es ergibt sich häufig die Notwendigkeit, eine Vorrichtung für ein rasches Räumen der Forderflä-ehe vorzusehen. Dies läßt sich leicht durch eine gleichzeitige Zuführung von Druckmitteln zu jeder der pneumatischen Betätigungsvorrichtungen entlang des Förderers einrichten, wodurch die Anpreßrollen in jeder der Zonen veranlaßt werden, sich in eine Antriebsstellung für die Gegenstände zu bewegen. Dieses System ist in schematischer Form in Fig. 10 dargestellt. Im Gegensatz zu der Darstellung von Fig. 8 erfordert das neue Schnellräumsystem oder Transportüberfahrsystem zusätzlich ein von Hand gesteuertes Ventil 131» das an die Quelle 122 angeschlossen ist, -sowie ein normalerweise geschlossenes Absperrventil 132, das in Parallelschaltung an jedes der von dem Taster betätigten Ventile 44 an seinem Auslaßende angeschlossen ist. Das von Hand gesteuerte Ventil 131 ist an Beinern Einlaßende über die ■
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Leitung 136 an das Absperrventil 132 angeschlossen. Ein Absperrventil ist jeweils für jede Betätigungsvorrichtung vorgesehen und hiermit verbunden an. der ersten Auslaßseite 90 des Ventils 44. Die Absperrventile sind so eingerichtet, daß in einer normalen Arbeitsstellung keine Druckmittelströmung von der Auslaßseite 90 des Ventils 44 in die Leitung 136 stattfindet. Wenn es erwünscht ist, den Förderer zu räumen, wird das Ventil 131 geöffnet, und der Druckmitteldruck von der Druckmittelquelle her wird über das Absperrventil direkt auf die Betätigungsvorrichtung zur Anwendung gebracht, ohne daß dabei die Stellung des Ventils 44 eine Rolle spielt. In dieser Weise werden alte Betätigungsvorrichtungen, die durch die Absperrventile an die Leitung I36 angeschlossen sind in ihre gehobene Stellung bewegt, wodurch die Antriebseinrichtung in allen Zonen gleichzeitig in eine Antriebsstellung für die Gegenstände gebracht wird. Eine geringfügige Rückströmung von Druckmitteln tritt auf von der Leitung 136 zu dem Ventil 44 über die Leitung zu dem Sekundärauslaß 98. Dies hat jedoch keine Auswirkungen, da die Geschwindigkeit, mit der der Druck zur Atmosphäre hin entlüftet wird, viel kleiner ist als die Zufuhr von der Leitung I36. Wenn die Gegenstände von dem Förderer geräumt sind, kann das Ventil 131 geschlossen werden, und die Betätigungsvorrichtungen beginnen nun in der vorhergehend beschriebenen normalen Weise zu arbeiten.
Diese Möglichkeit eines raschen Räumens des Förderers trägt wesentlich zu dessen Vielseitigkeit bei, da durch einfaches Einstelfen des Ventils 131 in eine offene Stellung alle Betätigungsvorrichtungen in jeder Zone betätigt werden und der Förderer wie ein herkömmlich angetriebener Rollenförderer arbeitet.
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Aus der vorhergehenden Beschreibung und aus den Zeichnun-s gen geht für den auf dem vorliegenden Gebiet erfahrenen Fachmann leicht hervor, daß die vorliegende Erfindung einen außerordentlich vielseitigen Förderer schafft, wobei relativ einfache und billige Bauteile verwendet werden und welcher Förderer leicht umstellbar ist zur Verwendung als herkömmlich angetriebener Förderer.
'fahrend verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und beschrieben worden sind, sei darauf hingewiesen, daß andere Ausführungen und Abänderungen der vorliegenden Erfindung, die von der angegebenen Lehre Gebrauch machen, im Lichte dieser Ausführungen leicht möglich sind. Alle Ausführungsformen und Abänderungen, die von den grundsätzlichen Gedanken der Erfindung Gebrauch machen, sollen unter die hier offenbarte Erfindung fallen.
Patentansprüche;
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Claims (3)

Patentan sprüche
1. Förderer für Gegenstände mit Transportrollen, Anpreßrollen, einem zwischen den Anpreßrollen für den Antrieb der Transportrollen angeordneten Antriebselement und einer Vorrichtung zum Verstellen des Antriebselementes zwischen einer Antriebsstellung und einer antriebslosen Stellung, gekennzeichnet durch eine Bremsvorrichtung (100) an dem genannten Förderer (10), die gegenüber mindestens einer der genannten Transportrollen (14) wirksam wird, wenn das genannte Antriebselement (16) in eine antriebslose Stellung umgeschaltet wird, um so durch Vermeidung einer weiteren Drehung der Transportrollen (H) eine Weiterbewegung der Gegenstände längs des Förderers (10) zu vermeiden.
2. Förderer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (1, 1o), die die Bremsvorrichtung (100) unter Krafteinwirkung in eine Stellung bringt, in der die Bremse (100) mit den Transportrollen (H) in Eingriff kommt, während die Schaltvorrichtung die Bremsvorrichtung (100) aus dieser Stellung herausdrückt, wenn sich das Antriebselement (16) in einer Antriebsstellung befindet.
3. Förderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennze ichne t , daß die Bremsvorrichtung (100) aus einem ärmförmigen Glied (102) besteht, das schwenkbar Längs seiner Länge an dem genannten Förderer angebracht ist, wobei das Glied (102) eine zum Eingriff mit den Transportrollen (H) bestimmte ReiboberfLäche (1O8) an dem einen seiner Enden (106) aufweist und die Vorrichtung (110) zur Ausübung von
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Kraft auf das Glied (102) an das andere Ende (112) des Gliedes angeschlossen ist.
Förderer nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet , daß die Schaltvorrichtung (30) die genannten Anpreßrollen (18), eine Welle (20) für eine drehbare Lagerung dieser Rollen und eine Befestigungsvorrichtung (30) umfaßt, die gegen die Welle (20) wirksam wird, um das Antriebselement (16) in Eingriff und außer Eingriff mit den genannten Transportrollen (14) zu bewegen, wobei die Bremsvorrichtung (IOO) durch Bewegung der genannten Welle (20) gegen den genannten Arm (102) an einem Punkt zwischen der Schwenkbefestigung (104) und der kraftausübenden Vorrichgung (110) betätigt wird.
Förderer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß die kraftausübende Vorrichtung aus öiner Feder (HO) besteht, die mit einem ihrer Enden an dem Förderer und mit dem anderen an das andere Ende (112) des genannten Arms angeschlossen ist.
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DE19722232809 1971-07-30 1972-07-04 Bremsvorrichtung für einen Förderer Expired DE2232809C3 (de)

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