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Fahrzeugparksystem mit drehbaren Plattformen, Rampe und Drehscheibenanordnung
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugparksystem mit drehbaren Plattformen, Rampe und
Drehscheibenanordnung. Es ist eine anerkannte Tatsache, daß die zunehmende Bevölkerungsdichte
in Stadtgebieten und die Verbreitung von Iiraftfahrzeugen zu ernsthaften Problemen
im Zusammenhang mit dem Pahrzeugfluß und dem Parkraumbedarf geführt haben. Es sind
zwar bedeutende Fortschritte im Bau von Hochstraßen o.dgl. erzielt worden, um den
Problemen des Fahrzeugflusses rechnung zu tragen, jedoch sind die bisherigen Bestrebungen,
das Problem des Parkraummangels zu beheben, erwiesenermaßen fruchtlos. Das Parken
von Fahrzeugen in Stadtstraßen trägt zur Verkehrsverstopfung bei und beschränkt
die für den Fahrzeugfluß verfügbare Fläche, und das sogenannte Parken abseits der
Strafe wird allgemein als unerläßlich anerkannt. Um auf einer so kleinen Grundfläche
eine große Anzahl von parkenden Fahrzeugen unte-rbringen zu können, sind bereits
Parkgaragen konstruiert worden, und zahlreiche solche Parkgaragen befinden sich
bereits im Gebrauch, und weitere sind bereits für den Bau geplant.
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Insbesondere in großen Städten ist es im Hinblick auf die hohen Kosten
von Grund und Boden ein Gebot, den Haum bestens zu nutzen. Sogenannte Parkgaragen
müssen also, da sie sonst wirtschaftlich nicht tragbar sind, die Unterbringung einer
maximalen Anzahl von Fahrzeugen auf der gegebenen Parkfläche ermöglichen. Eine äußerst
vorteilhafte Lösung der Aufgabe, Fahrzeuge mit hoher Dichte zu parken, besteht in
der drehbaren Parkplattform gemäß den U.S. Patentschriften 3 378 151 und 3 382 990.
In diesen genannten Patentschriften sind praktische Verbesserungen von Parkgaragen
beschrieben, jedoch ist zu bemerken, daß für gewisse Anwendungsfälle eine äußerste
Verminderung der Baukosten erstrebenswert ist, die mit der Verwendung von Aufzügen
für die Einfahrt und Ausfahrt nicht vereinbar sind. Andererseits können herkömmliche
Konstruktionen unter Verwendung von Rampen für die Bewegung von Fahrzeugen zwischen
den Etagen die Unterbringung einer maximalen Zahl von Fahrzeugen auf einer bestimmten
Etage, noch auch das schnelle Be- und Entparken der Stockwerke ermöglichen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Übelstand zu beseitigen.
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Die Erfindung schafft ein verbessertes Fahrzeugparksystem unter Verwendung
drehbarer Parkplattformen für die Erzielung einer maximalen Parkdichte bei gleichzeitiger
Ermöglichung des schnellen Zugangs zu sämtlichen Parkabteilen oder Parkboxen in
Kombination mit Ltampenanordnungen und Fahrzeugdrehscheiben zur Erleichterung der
Bewegung von Fahrzeugen zu und von den Parkplätzen.
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+ weder
Die Erfindung schafft ein Fahrzeugparksystem
mit einer oder mehreren drehbar montierten, ringförmigen Parkplatz formen, auf denen
die Fahrzeuge in radialer Ausrichtung abstellbar sind. Die Plattform oder die Plattformen
sind antreibbar, so daß sie ein beliebiges Parkabteil in eine Stellung zu bringen
vermögen, in der sie für das Ein-oder Ausfahren eines Fahrzeugs bereit sind. Außerdem
ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Bewegung von Fahrzeugen zwischen den
Parketagen erfolgen soll, indem dasbetreffende Fahrzeug eine oder mehrere wendelförmige
Rampen mit Überfahrten oder Brücken durchfährt, die von den Rampen zu den einzelnen
Etagen führen, und die vorzugsweise mit Fahrzeugdrehschelben ausgerüstet sind, die
die einwandfreie Ausrichtung des Fahrzeuges ermöglichen, ohne daß das Fahrzeug beim
Ein- und Ausparken im Rückwärtsgang gefahren zu werden braucht Gemäß der Erfindung
ist ferner vorgesehen, daß die drehbar montierten Plattformen der einzelnen Etagen
gestaffelt angeordnet sind, so daß das Gesamtvolumen auf ein Minimum beschränkt
wird und unter gewissen Umständen eine andere Nutzung der Konstruktion ermöglicht
wird, wenn dies erwünscht ist. Zahlreiche Brogebäude o.dgl.
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benötigen Parkraum , und die Anlage gemäß der Erfindung ist an diesen
Anwendungsfall in besonderer Weise anze-Paßt, und dies gilt insbesondere für die
gestaffelte Anordnung der darin vorhandenen Parkabteile. In Fällen, in denen das
System gemäß der Erfindung von anderen Zweckgebäuden getrennt aufgebaut ist, sind
natürlich geeignete Fußgänge sowie Einrichtungen zur Ermöglichung einer Vertikalbewegung,
beispielsweise Rolltreppen oder Aufzüge , vorgesehen.
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Die Erfindung schafft also einparksystem mit mehreren Etagen mit drehbar
gelagerten Plattformen im Interesse maximaler Parkdichte und mit besonderen Drehscheibenanordnungen
zur Erleichterung des Ein- und Ausparkens.
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Das System zeichnet sich u.a. durch seinen wirtschaftlichen Aufbau
aus.
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In der Zeichnung sind einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
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Fig. 1 ist eine schematische Ansicht einer Parkkonstruktion gemäß
der Erfindung von oben bei abgenommenem oberstem Etagenboden; Fig. 2 ist ein schematischer
Hauptschnitt durch die Parkkonstruktion gemäß Fig. 1 entlang der Ebene 2-2 in Fig0
1 zur Veranschaulichung der Innenrampenanordnung in Kombination mit den umlaufenden
Parkplattformen; Fig. 3 ist ein Liniendiagramm zur Veranschaulichung einer abgewandelten
Ausführungsform der Konstruktion gemäß Fig0 1 und 2 in Ansicht; Fig. 4 ist ein Liniendiagramm
zur Veranschaulichung einer weiteren abgewandelten Ausführungsform der -Konstruktion
gemäß Fig. 1 und 2 in Ansicht; Fig. 5 ist eine schematische Draufsicht auf eine
Parkanlage gemäß der Erfindung; und Fig. 6 ist ein schematischer Hauptschnitt durch
die Parkanlage entlang der Ebene 6-6 in Fig. 5.
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In Fig. 1 und 2 ist eine Konstruktion 11 dargestellt, die beispielsweise
eine kreisförmige Außenwand 12 haben kann und mehrere vertikal übereinander angeordnete
Parketagen 13 bildet. Auf jeder Etage ist eine einzige drehbar montierte Parkplattform
14 vorgesehen, die mehrere radial angeordnete Parkabteile 16 aufweist (Fig. 1).
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Jede der Parkplattformen 14 ist über nicht dargestellte Einrichtungen
motorisch angetrieben, so daß die Parkabteile 16 innerhalb der Konstruktion 11 aus
noch zu besprechenden Gründen in die jeweils gewünschte Stellung gedreht werden
können.
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Gemäß der Erfindung sind die einzelnen Parketagen 13 von einer Ein-
und Ausfahrt 13a her über eine zentrale wendelförmige Rampe 21 zugänglich, die sich
vertikal durch die Konstruktion 11 innerhalb der Parkplattformen 14 erstreckt. Diese
Rampe 21 list, wie in Fig. 1 dargestellt, in Umfangsrichtung in einem Einfahrt-
und einem hiervon getrennten Ausfahrtsabschnitt 22 bzw. 23, vorzugsweise durch eine
Zwischenwand 24, unterteilt. Natürlich ist die Gesamtkonstruktion 11 in geeigneter
Weise derart bemessen, daß die Auf- und Abfahrtsrampen 22 bzw. 23 die erforderliche
Breite für die Durchfahrt von Fahrzeugen haben, und auch die Krümmung der Rampen
ist für den Fahrzeugverkehr geeignet gewählt* Was die Dimensionierung der Parkplattformen
14 betrifft, sei bemerkt, daß die radiale Tiefe derselben um ein geringes Maß größer
als die Gesamtlänge der darauf zu parkenden Fahrzeuge ist.
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Außerhalb der Parkplattformen 14 sind ringförmige Fußgänge 26 angeordnet,
die sich rund um den äußeren Umfang jeder Etage erstrecken und die Plattformen miteinander
verbinden, und in Abständen um den Umfang herum sind Fahrgastaufzüge 27 angecrdnet
G Was nun den Fahrzeugverkehr zwischen der Einfahrts- oder Ausfahrtsetage 13a ud
den Parketagen betrifft, ist zu bemerken, daß jede Etage mit einer zentralen, horizontalen
Fahrzeugüberfahrt oder brüeke 31 ausgestattet ist, die sich von der Rampe 21 auf
der betreffenden Etage über
deren Mitte zur Parkplattform 14 auf
der gegenüberliegenden Seite der Etage erstreckt. Vorzugsweise ist ferner an der
der Hampe 21 gegenüberliegenden Seite der Überfahrt 31 eine Fahrzeugdrehscheibe
32 angeordnet, die sich der Parkplattform an der betreffenden Etage unmittelbar
benachbart befindet. Obwohl eine solche Drehscheibe nicht unbedingt erforderlich
ist, ist sie in hohem Maße vorteilhaft, da sie die Bewegung von Fahrzeugen innerhalb
der Parkkonstruktion erleichtert. Dies wird weiter unten im Zusammenhang mit der
Wirkungsweise der Erfindung beschrieben. An dieser Stelle ist ferner zu bemerken,
daß es möglich ist, eine solche Drehscheibe 32 direkt auf der Rampe 21 an der Überfahrt
31 jeder Parketage anzuordnen. Obwohl eine solche Anordnung der Drehscheibe für
das Manövrieren der Fahrzeuge geeignet ist, ist sie im Hinblick auf die Abnutzung
der Drehscheibe wie auch auf die UnpassierbarkeitWder Rampe beim Manövrieren der
Drehscheibe weniger vorteilhaft. Jede der Drehscheiben 32 ist durch in Fig. 2 bei
33 nur schematisch angedeutete Einrichtungen antreibbar.
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Wie ferner in Fig. 1 und 2 veranschaulicht, sind Einrichtungen zum
Steuern der Drehbewegung der Parkplattformen 14 an jeder Parketage vorgesehen. Derartige
Einrichtungen sind bei 36 (Fig. iy schematisch angedeutet und weisen eine auf der
Überfahrt 31 angeordnete Schalttafel auf, die für den Fahrer des über diese Überfahrt
fahrenden Fahrzeugs leicht zugänglich ist. Natürlich kann die Drehbewegung jeder
Parkplattform auch von einer zentralen Steuerstation ferngesteuert sein, oder der
Fahrer eines Fahrzeuges kann selbst vor dem Einparken auf der Plattform die Winkelstellung
mittels der Schalttafel 36 steuern.
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Ähnliche Steuereinrichtungen 37 sind beispielsweise an dem kreisringförmigen
Fußgang 26 vorgesehen und ermöglichen
das schrittweise Verdrehen
der Parkplattform 14, wenn ein Fahrzeug von der Plattformfläche entfernt werden
soll. Diese S 57 chtungej7 sind in ähnlicher Weise betreibbar, um die Plattform
zu verdrehen, wenn ein gewünschtes Parkabteil 16 in bezug auf die Überfahrt 31 in
eine fluchtende Lage gebracht werden soll, damit ein Fahrzeug von der Plattform
entfernt und über die Ausfahrtrampe 23 zur Ausfahrt auS der Konstruktion gefahren
werden soll. Einzelheiten dieser Steuereinrichtungen sind hier nicht näher beschrieben,
da sie mehr oder weniger herkömmlich sein können und auch in den oben genannten
Patentschriften beschrieben sind. In ähnlicher Weise sind Einzelheiten der einzelnen
Parkplattformen hier nicht näHer beschrieben; da sie ebenfalls im Zusammenhang mit
mannigfaltigen Ausführungsformen gemäß der obigen Patentschrift dort beschrieben
sind.
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Es genügt, kurz darauf hinzuweisen, daß in den Abteilen der Drehplattformen
geeignete Fahrzeugsicherungseinrichtungen, beispielsweise seichte Radmulden, vorgesehen
sind, die ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Fahrzeuges aus der Parkstellung verhindern.
Es sei auch bemerkt, daß an den einzelnen Parkabteilen, wie in den obengenannten
Patentschriften beschrieben, Parkuhren vorgesehen sein können.
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Zur Wirkungsweise der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 und
2 ist zu bemerken, daß die Einfahrtsetage 13a beispielsweise das Erdgeschoß der
Konstruktion 11 sein kann oder anstatt dessen, vom Straßenniveau her über eine Rampe
zugänglich, unterirdisch angeordnet sein kann. Ein in die Einfahrtsetage 13a der
Konstruktion einfahrendes Fahrzeug kann in einer Kontrollstation einen
Parkschein
erhalten, der die Etage angibt, in der das Fahrzeug einzuparken ist. Der Fahrer
fährt dann das Fahrzeug über die Einfahrtsspur 22 der Rampe 21 auf die angegebene,
beispielsweise die in Fig. 1 gezeigte, Etage. Dann lenkt der Fahrer das Fahrzeug
von.der Auffahrtsspur 22 auf die Brücke 31, wie durch eine unterbrochene Linie mit
Pfeilen in Fig. 1 angedeutet. In der Mitte der Überfahrt 31 kann der Fahrer anhalten
und mittels des Schaltbrettes 36 die Drehplattform 14 in eine Stellung verdrehen,
in der sich direkt vor dem Fahrzeug ein freies Abteil befindet. Diese schrittweise
Drehbewegung der Plattform 14 erfolgt unter dem Antrieb nicht dargestellter Antriebseinrichtungen.
Der Fahrer kann das Fahrzeug direkt in das offene oder leere Parkabteil einfahren,
das sich in bezug auf die Überfahrt 31 ausgerichtet befindet, dann aussteigen und
das Gebäude über den Fubgang 26 und den zum Erdgeschoß fahrenden Aufzug 27 verlassen.
Nach seiner Rückkehr erreicht der Fahrer die Etage, in der sein Fahrzeug geparkt
ist, mittels eines der Aufzüge 27 und kann dort die Steuereinrichtung 37 derart
betätigen, daß er die Plattform 14 in eine Stellung bringt, in der sein Fahrzeug
in bezug auf die Überfahrt 31 ausgerichtet ist. Der Fahrer kann dann auf die Drehscheibe
32 zurückstoßen und die Drehscheibe zum Wenden seines Fahrzeuges drehen. Die Steuerung
dieser Drehbewegung der Drehscheibe kann beispielsweise mittels einer Steuereinrichtung
39 erfolgen, die auf der Drehscheibe vorgesehen ist oder von der Decke derselben
niederhängt. Anstatt dessen besteht die Möglichkeit, die Drehscheibe durch Auffahren
eines Fahrzeugs von der drehbaren Plattform auf die Drehscheibe automatisch betätigbar
auszubilden. Das Fahrzeug wird dann nach
links (Fig. 1) gerichtet,
kann über die Überfahrt 31 gefahren und, wie durch die unterbrochene Linie und die
Pfeile in Fig. 1 angedeutet, auf die Ausfahrspur 23 der Rampe 21 gelenkt werden.
Das Fahrzeug wird dann über die Rampe zur Ein- und Ausfahrtsetage 13a gelenkt, und
dort kann der Parkschein einer Bedienungsperson abgegeben werden, die dem Fahrzeug
die Ausfahrt aus der Parkkonstruktion 11 freigibt. Natürlich kann die Drehscheibe
32 dazu verwendet werden, das Fahrzeug unmittelbar vor dessen Einfahrt auf die Parkplattform
14 oder unmittelbar nach Herausholen des F rzeuges aus dieser Plattform zu wenden.
In beiden Fällen kann also das Fahrzeug derart ausgerichtet werden, daß es ohne
weiteres zur Ausfahrtsspur 23 der Rampe 21 gelenkt werden kann.
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Das oben beschriebeneparksystem ist als Konstruktion dargestellt,
die sich nach oberhalb des Erdgeschoßes erstreckt, es kann jedoch anstatt dessen
derart umgekehrt angeordnet sein, daß es sich unter das Erdgeschoß erstreckt. In
diesem Fall können die Einfahrts- und Ausfahrtteile der Rampe 21 vertauscht werden,
oder es können mindestens die Kurven abgeändert werden, so daß sich einwandfreie
Wenderadien ergeben. Es ist ferner zu erkennen, daß die Parkabteile 16 auf den Drehplattformen
14 auch dazu verwendet werden können, anstatt Fahrzeugen Güter zu lagern und diese
mittels eines oder mehrerer Fahrzeuge irgendeiner Art zugänglich zu machen, die
sich über die oben bezeichneten Wege bewegen.
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Die oben beschriebene Ausführungsform der Erfindung ist in mannigfaltiger
Weise abwandelbar. Beispielsweise zeigt Fig. 3 dasselbe Grundsystem, wie oben beschrieben,
jedoch sind hier radial gestaffelte Parkplattformen 14
vorgesehen.
Die Parkplattform einer Etage ist also radial einwärts der Parkplattform der benachbarten
Etagen, bzw. umgekehrt, angeordnet, so daß innerhalb der Gesamtkonstruktion 11 freie
Räume oder Volumina 41 gebildet sind, die als Büros o,dgl. verwendet werden können.
Für diese Koustruktion ist es lediglich erforderlich, die seitlichen Abmessungen
der Konstruktion oder des Gebäudes zu vergrößern und die zentralen Brücken o.dgl.
31 in jeder zweiten Etage zu verlängern, so daß die auswärts angeordneten Parkpiattformen
dieser Etagen erreicht werden können. Ebenfalls in Fig. 3 ist die Anordnung einer
Einfahrtsrampe 42 veranschaulicht, die von einem Erdgeschoß oder einer Etage in
Straßenhöhe zu einer unterirdischen Ein- und Ausfahrtsetage führt.
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Eine weitere mögliche Abwandlung der Erfindung ist schematisch im
Liniendiagramm der Fig. 4 veranschaulicht, nach dem in Vertikalabständen voneinander
mehrere Parketagen 13 mit einer zentralen, wendelförmigen Rampe 21 vorgesehen sind,
die bei diesem Ausführungsbeispiel nur für die eine Fahrtrichtung der Fahrzeuge,
beispielsweise aufwärts (siehe Pfeile in der Zeichnung) verwendet wird.
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Diese Ausführungsform der Erfindung, die unter gewissen Umständen
verwendet werden kann, die allgemein mit dem ländlichen Gebrauch zusammenhängen,
weist eine äußere, wendelförmige Rampe- 46 auf, die nur für die Durchfahrt von Fahrzeugen
in der einen Richtung, beispielsweise abwärts, zu verwenden ist (siehe Pfeile in
der Zeichnung).
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Bei dieser Ausführungsform fahren also die Fahrzeuge einwärts zu einer
zentralen Rampe und auf dieser aufwärts auf die betreffende oder gewünschte Parketage
und werden von dieser Parketage radial auswärts zur Abwärtsrampe
46
und von dort nach unten zur Ein- und Ausfahrtsetage gefahren.
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Eine weitere Ausführungsform der Erfindung, die sich insbesondere
für Tiefgaragen eignet, ist in Fig. 5 und 6 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform
der Erfindung ist eine äußere Rampe 51 vorgesehen, die von der Straßenhöhe 52 abwärts
zu einer Sohlenetage 53 führt, die entweder auch als Parketage oder möglicherweise
als Fahrzeugwartungsetage verwendet werden kann. Oberhalb dieser Sohlenetage 53
ist eine unterirdische Parketage 54 vorgesehen, oberhalb welcher sich in Straßenhöhe
52 eine oberste Parkfläche 56 befindet, Die zweite Parketage 54 ist mit einer drehbaren
Parkplattform 57 ausgestattet, die radial auswärts einer zentralen wendelförmigen
Rampe 58, dieser unmittelbar benachbart, angeordnet ist, die sich von der Sohlenplattform
53 durch die Mitte der Einheit zu der oberen Parkplattform 56 nach oben erstreckt.
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Die Rampe 57 steht direkt mit der drehbaren Parkplattform 58 der zweiten
Etage oder Zwischenetage 54 der Einheit in Verbindung, und so können Fahrzeuge direkt
auf die einzelnen Parkabteile dieser Plattform fahren.
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Außerdem ist ene zweite außen angeordnete Rampe 59 vorgesehen, die
von der Zwischenetage 54 zur Sohlenetage 53 abwärts führt. Diese Rampe ist radial
auswärts der Parkplattform 58 der Zwischenetage angeordnet, und so können auf dieser
Parkplattform 58 abgestellte Fahrzeuge, die mit dem Bug auswärts gerichtet sind,
radial nach außen und dann über die Rampe 59 gefahren werden, so daß sie weder im
Rückwärts gang gefahren zu werden noch zu wenden brauchen. Auf dem oberen Niveau
56 ist ebenfalls eine umlaufende Parkplattform 61 vorgesehen, die den oben beschriebenen
Plattformen ähnlich ist, jedoch in diesem
Fall radial auswärts
der Plattform 58 der darunterliegenden Etage angeordnet ist. Die Rampe 57 führt
wendelförmig aufwärts und endet auf dem oberen Park-56 niveau (Fig. 5 und 6). An
diesem oberen Parkniveau ist eine Überfahrt oder Brücke 62 vorgesehen, die sich
vom oberen Ende der Rampe an der rechten Seite der Konstruktion (Fig. 5 und 6) diametral
über das obere Parkniveau erstreckt und an der Innenkante der oberen Parkplattform
61 endet.
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Die oben kurz beschriebene Konstruktion (in Fig. 5 und 6 schematisch
dargestellt) ist besonders geeignet als Dreietageneinheit, die anstelle-eines herkömmlichen
Parkplatzes verwendet werden kann und keiner oberirdischen Aufbauten bedarf. Die
Fahrzeuge fahren über die äußere Rampe 51 in die Sohlenetage 53 ein, wo sie beispielsweise
in herkömmlicher-Wise abgestellt oder möglicherweise gewartet werden können. Aus
dieser untersten Etage werden die Fahrzeuge über die innere Einbahnrampe 57 entweder
auf die Zwischenetage 54 oder auf die obere Etage 56 gefahren. Auf der Zwischenetage
54 können die Fahrzeuge von der Rampe radial auswärts in ein freies Abteil der drehbaren
Plattform 58 eingefahren werden. Diese umlaufende Plattform 58 ist mit nicht dargestellten
Antriebseinrichtungen ausgerüstet, so daß sie derart schrittweise gedreht werden
kann, daß . nacheinander leere Abteile in eine für die Aufnahme des nächsten ankommenden
Fahrzeugs bereite Stellung gebracht werden. Soll das Fahrzeug bis zur obersten Etage
56 nach oben gefahren werden, wird es über die Brücke 62 in (bzw. auf) ein leeres
Abteil der obersten Drehplattform 61 gefahren. Diese obere Plattform 61 ist ebenfalls
mit nicht dargestellten Antriebseinrichtungen ausgestattet, so daß sie in solcher
Weise gedreht werden kann, daß ein beliebiges Abteil der Brücke
bzw.
der Überfahrt 62 gegenübergestellt werden kann.
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Es ist zu ersehen, daß ein auf einer der Drehplattformen 58, 61 abgestelltes
Fahrzeug direkt radial auswärts ausgefahren werden kann. An jeder Parketage können
Steuereinrichtungen vorgesehen sein, die das schrittweise Drehen der Parkplattformen
ermöglichen.
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von Fahr-Für die Entnahme bzw. Aus w zeugen aus der Parkeinheit (Fig.
5 und 6) sind nicht dargestellte Steuereinrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe
die Plattform 58 derart verdreht werden kann, daß ein gewünschtes Abteil dieser
Plattform dem oberen Ende der Ausfahrtsrampe 59 gegenübergestellt wird. Von der
Plattform 58 kann ein Fahrzeug über die Rampe 59 auf die unterste Etage 53 und von
dort, beispielsweise entlang einer aufwärtsgerichteten Ausfahrtsrampe 66, auf die
Straßenhöhe zurückgefahren werden.
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Ein auf der obersten drehbaren Parkplattform 61 abgestelltes Fahrzeug
ist ebenfalls mit dem Bug auswärtsgerichtet, und so ist es für das Ausfahren lediglich
erforderlich, daß die Piattform 61 derart gedreht wird, daß das das Fahrzeug tragende
Abteil einer Ausfahrt 67 gegenübergestellt wird, die zu einer Straße o.dgl. führt.
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Es ist zu ersehen, daß die oben kurz an Hand der Fig. 5 und 6 beschriebene
Parkeinheit einen glatten und schnellen Verkehrsfluß einwärts und auswärts ermöglicht.
Unter minimalem Baukostenaufwand und unter Vermeidung eines komplizierten Aufbaus
wird eine maximale Parkdichte erzielt, während gleichzeitig für einen höchst wirksamen
Verkehrsfluß zu den P=rkabteilen und aus diesen gesorgt ist.
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Es sind mannigfaltige Zusatzeinrichtungen möglich und häufig im Zusammenhang
mit der Grundkonstruktion und dem System gemäß Fig. 5 und 6 vorteilhaft. Beispielsweise
sind Einrichtungen für den Fußgängerverkehr im ganzen System vorhanden. Zu diesen
kann beispielsweise ein ringförmiger Fußgang 71 gehören, der rund um die drehbare
Parkplattform 58 der Zwischenetage herum angeordnet ist und radiale Abzweigungen
aufweist, die nach auswärts zu Aufzügen oder Rolltreppen 72 führen, die die Zwischenetage
54 mit dem Straßenniveau verbinden. Die oberste Etage oder das Straßenniveau 56
ist ebenfalls vorzugsweise mit einem umlaufenden Fußweg 73 ausgestattet. Auf der
Straßenhöhe kann in geeigneter Weise für die Überwachung der die Anlage betretenden
und verlassenden Fußgänger gesorgt sein. Beispielsweise auf straßenhöhe kann eine
Überwachungsstation vorgesehen sein, an der ein Fahrzeugbesitzer bei seiner Rückkehr
bzw. beim Abholen seines Fahrzeuges seinen Parkschein o.dgl. vorweisen kann, auf
dem der Abstellplatz des betreffenden Wagens vermerkt ist, so daß der Wärter die
Parkgebühr kassieren kann und gleichzeitig die betreffende Parkplattform drehen
kann, um das betreffende Parkabteil mit einer Ausfahrt -entweder an der ersten oder
der zweiten Etage auszurichten. Auch können natürlich Vorkehrungen getroffen werden,
um abgestellte Fahrzeuge an unbeabsichtigten Bewegungen zu hindern, und natürlich
ist es bei diesem, wie bei den übrigen Ausführungsbeispielen der Erfindung, möglich,
beispielsweise wie in der oben genannten Patentschrift beschrieben, die Anlage für
die automatische Gebührenkassierung einzurichten.
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Es ist ferner auch möglich, die Anlage so einzurichten,
daß
der Fahrer das von ihm zu verwendende Parkabteil auf der betreffenden Etage der
Einheit selbst auswählen kann und auch das Abrufen eines Fahrzeuges aus einem gewünschten
Parkabteil beim Abholen des Fahrzeuges aus der Parkplattform selbst steuern kann.
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Patentansprüche