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DE2231140A1 - Fahrzeugparksystem mit drehbaren plattformen, rampe und drehscheibenanordnung - Google Patents

Fahrzeugparksystem mit drehbaren plattformen, rampe und drehscheibenanordnung

Info

Publication number
DE2231140A1
DE2231140A1 DE19722231140 DE2231140A DE2231140A1 DE 2231140 A1 DE2231140 A1 DE 2231140A1 DE 19722231140 DE19722231140 DE 19722231140 DE 2231140 A DE2231140 A DE 2231140A DE 2231140 A1 DE2231140 A1 DE 2231140A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parking
floor
ramp
platform
platforms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722231140
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Rasheed Salloum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722231140 priority Critical patent/DE2231140A1/de
Publication of DE2231140A1 publication Critical patent/DE2231140A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • E04H6/18Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions
    • E04H6/28Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions characterised by use of turntables or rotary rings for horizontal transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

  • Fahrzeugparksystem mit drehbaren Plattformen, Rampe und Drehscheibenanordnung Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugparksystem mit drehbaren Plattformen, Rampe und Drehscheibenanordnung. Es ist eine anerkannte Tatsache, daß die zunehmende Bevölkerungsdichte in Stadtgebieten und die Verbreitung von Iiraftfahrzeugen zu ernsthaften Problemen im Zusammenhang mit dem Pahrzeugfluß und dem Parkraumbedarf geführt haben. Es sind zwar bedeutende Fortschritte im Bau von Hochstraßen o.dgl. erzielt worden, um den Problemen des Fahrzeugflusses rechnung zu tragen, jedoch sind die bisherigen Bestrebungen, das Problem des Parkraummangels zu beheben, erwiesenermaßen fruchtlos. Das Parken von Fahrzeugen in Stadtstraßen trägt zur Verkehrsverstopfung bei und beschränkt die für den Fahrzeugfluß verfügbare Fläche, und das sogenannte Parken abseits der Strafe wird allgemein als unerläßlich anerkannt. Um auf einer so kleinen Grundfläche eine große Anzahl von parkenden Fahrzeugen unte-rbringen zu können, sind bereits Parkgaragen konstruiert worden, und zahlreiche solche Parkgaragen befinden sich bereits im Gebrauch, und weitere sind bereits für den Bau geplant.
  • Insbesondere in großen Städten ist es im Hinblick auf die hohen Kosten von Grund und Boden ein Gebot, den Haum bestens zu nutzen. Sogenannte Parkgaragen müssen also, da sie sonst wirtschaftlich nicht tragbar sind, die Unterbringung einer maximalen Anzahl von Fahrzeugen auf der gegebenen Parkfläche ermöglichen. Eine äußerst vorteilhafte Lösung der Aufgabe, Fahrzeuge mit hoher Dichte zu parken, besteht in der drehbaren Parkplattform gemäß den U.S. Patentschriften 3 378 151 und 3 382 990. In diesen genannten Patentschriften sind praktische Verbesserungen von Parkgaragen beschrieben, jedoch ist zu bemerken, daß für gewisse Anwendungsfälle eine äußerste Verminderung der Baukosten erstrebenswert ist, die mit der Verwendung von Aufzügen für die Einfahrt und Ausfahrt nicht vereinbar sind. Andererseits können herkömmliche Konstruktionen unter Verwendung von Rampen für die Bewegung von Fahrzeugen zwischen den Etagen die Unterbringung einer maximalen Zahl von Fahrzeugen auf einer bestimmten Etage, noch auch das schnelle Be- und Entparken der Stockwerke ermöglichen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Übelstand zu beseitigen.
  • Die Erfindung schafft ein verbessertes Fahrzeugparksystem unter Verwendung drehbarer Parkplattformen für die Erzielung einer maximalen Parkdichte bei gleichzeitiger Ermöglichung des schnellen Zugangs zu sämtlichen Parkabteilen oder Parkboxen in Kombination mit Ltampenanordnungen und Fahrzeugdrehscheiben zur Erleichterung der Bewegung von Fahrzeugen zu und von den Parkplätzen.
  • + weder Die Erfindung schafft ein Fahrzeugparksystem mit einer oder mehreren drehbar montierten, ringförmigen Parkplatz formen, auf denen die Fahrzeuge in radialer Ausrichtung abstellbar sind. Die Plattform oder die Plattformen sind antreibbar, so daß sie ein beliebiges Parkabteil in eine Stellung zu bringen vermögen, in der sie für das Ein-oder Ausfahren eines Fahrzeugs bereit sind. Außerdem ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Bewegung von Fahrzeugen zwischen den Parketagen erfolgen soll, indem dasbetreffende Fahrzeug eine oder mehrere wendelförmige Rampen mit Überfahrten oder Brücken durchfährt, die von den Rampen zu den einzelnen Etagen führen, und die vorzugsweise mit Fahrzeugdrehschelben ausgerüstet sind, die die einwandfreie Ausrichtung des Fahrzeuges ermöglichen, ohne daß das Fahrzeug beim Ein- und Ausparken im Rückwärtsgang gefahren zu werden braucht Gemäß der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die drehbar montierten Plattformen der einzelnen Etagen gestaffelt angeordnet sind, so daß das Gesamtvolumen auf ein Minimum beschränkt wird und unter gewissen Umständen eine andere Nutzung der Konstruktion ermöglicht wird, wenn dies erwünscht ist. Zahlreiche Brogebäude o.dgl.
  • benötigen Parkraum , und die Anlage gemäß der Erfindung ist an diesen Anwendungsfall in besonderer Weise anze-Paßt, und dies gilt insbesondere für die gestaffelte Anordnung der darin vorhandenen Parkabteile. In Fällen, in denen das System gemäß der Erfindung von anderen Zweckgebäuden getrennt aufgebaut ist, sind natürlich geeignete Fußgänge sowie Einrichtungen zur Ermöglichung einer Vertikalbewegung, beispielsweise Rolltreppen oder Aufzüge , vorgesehen.
  • Die Erfindung schafft also einparksystem mit mehreren Etagen mit drehbar gelagerten Plattformen im Interesse maximaler Parkdichte und mit besonderen Drehscheibenanordnungen zur Erleichterung des Ein- und Ausparkens.
  • Das System zeichnet sich u.a. durch seinen wirtschaftlichen Aufbau aus.
  • In der Zeichnung sind einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine schematische Ansicht einer Parkkonstruktion gemäß der Erfindung von oben bei abgenommenem oberstem Etagenboden; Fig. 2 ist ein schematischer Hauptschnitt durch die Parkkonstruktion gemäß Fig. 1 entlang der Ebene 2-2 in Fig0 1 zur Veranschaulichung der Innenrampenanordnung in Kombination mit den umlaufenden Parkplattformen; Fig. 3 ist ein Liniendiagramm zur Veranschaulichung einer abgewandelten Ausführungsform der Konstruktion gemäß Fig0 1 und 2 in Ansicht; Fig. 4 ist ein Liniendiagramm zur Veranschaulichung einer weiteren abgewandelten Ausführungsform der -Konstruktion gemäß Fig. 1 und 2 in Ansicht; Fig. 5 ist eine schematische Draufsicht auf eine Parkanlage gemäß der Erfindung; und Fig. 6 ist ein schematischer Hauptschnitt durch die Parkanlage entlang der Ebene 6-6 in Fig. 5.
  • In Fig. 1 und 2 ist eine Konstruktion 11 dargestellt, die beispielsweise eine kreisförmige Außenwand 12 haben kann und mehrere vertikal übereinander angeordnete Parketagen 13 bildet. Auf jeder Etage ist eine einzige drehbar montierte Parkplattform 14 vorgesehen, die mehrere radial angeordnete Parkabteile 16 aufweist (Fig. 1).
  • Jede der Parkplattformen 14 ist über nicht dargestellte Einrichtungen motorisch angetrieben, so daß die Parkabteile 16 innerhalb der Konstruktion 11 aus noch zu besprechenden Gründen in die jeweils gewünschte Stellung gedreht werden können.
  • Gemäß der Erfindung sind die einzelnen Parketagen 13 von einer Ein- und Ausfahrt 13a her über eine zentrale wendelförmige Rampe 21 zugänglich, die sich vertikal durch die Konstruktion 11 innerhalb der Parkplattformen 14 erstreckt. Diese Rampe 21 list, wie in Fig. 1 dargestellt, in Umfangsrichtung in einem Einfahrt- und einem hiervon getrennten Ausfahrtsabschnitt 22 bzw. 23, vorzugsweise durch eine Zwischenwand 24, unterteilt. Natürlich ist die Gesamtkonstruktion 11 in geeigneter Weise derart bemessen, daß die Auf- und Abfahrtsrampen 22 bzw. 23 die erforderliche Breite für die Durchfahrt von Fahrzeugen haben, und auch die Krümmung der Rampen ist für den Fahrzeugverkehr geeignet gewählt* Was die Dimensionierung der Parkplattformen 14 betrifft, sei bemerkt, daß die radiale Tiefe derselben um ein geringes Maß größer als die Gesamtlänge der darauf zu parkenden Fahrzeuge ist.
  • Außerhalb der Parkplattformen 14 sind ringförmige Fußgänge 26 angeordnet, die sich rund um den äußeren Umfang jeder Etage erstrecken und die Plattformen miteinander verbinden, und in Abständen um den Umfang herum sind Fahrgastaufzüge 27 angecrdnet G Was nun den Fahrzeugverkehr zwischen der Einfahrts- oder Ausfahrtsetage 13a ud den Parketagen betrifft, ist zu bemerken, daß jede Etage mit einer zentralen, horizontalen Fahrzeugüberfahrt oder brüeke 31 ausgestattet ist, die sich von der Rampe 21 auf der betreffenden Etage über deren Mitte zur Parkplattform 14 auf der gegenüberliegenden Seite der Etage erstreckt. Vorzugsweise ist ferner an der der Hampe 21 gegenüberliegenden Seite der Überfahrt 31 eine Fahrzeugdrehscheibe 32 angeordnet, die sich der Parkplattform an der betreffenden Etage unmittelbar benachbart befindet. Obwohl eine solche Drehscheibe nicht unbedingt erforderlich ist, ist sie in hohem Maße vorteilhaft, da sie die Bewegung von Fahrzeugen innerhalb der Parkkonstruktion erleichtert. Dies wird weiter unten im Zusammenhang mit der Wirkungsweise der Erfindung beschrieben. An dieser Stelle ist ferner zu bemerken, daß es möglich ist, eine solche Drehscheibe 32 direkt auf der Rampe 21 an der Überfahrt 31 jeder Parketage anzuordnen. Obwohl eine solche Anordnung der Drehscheibe für das Manövrieren der Fahrzeuge geeignet ist, ist sie im Hinblick auf die Abnutzung der Drehscheibe wie auch auf die UnpassierbarkeitWder Rampe beim Manövrieren der Drehscheibe weniger vorteilhaft. Jede der Drehscheiben 32 ist durch in Fig. 2 bei 33 nur schematisch angedeutete Einrichtungen antreibbar.
  • Wie ferner in Fig. 1 und 2 veranschaulicht, sind Einrichtungen zum Steuern der Drehbewegung der Parkplattformen 14 an jeder Parketage vorgesehen. Derartige Einrichtungen sind bei 36 (Fig. iy schematisch angedeutet und weisen eine auf der Überfahrt 31 angeordnete Schalttafel auf, die für den Fahrer des über diese Überfahrt fahrenden Fahrzeugs leicht zugänglich ist. Natürlich kann die Drehbewegung jeder Parkplattform auch von einer zentralen Steuerstation ferngesteuert sein, oder der Fahrer eines Fahrzeuges kann selbst vor dem Einparken auf der Plattform die Winkelstellung mittels der Schalttafel 36 steuern.
  • Ähnliche Steuereinrichtungen 37 sind beispielsweise an dem kreisringförmigen Fußgang 26 vorgesehen und ermöglichen das schrittweise Verdrehen der Parkplattform 14, wenn ein Fahrzeug von der Plattformfläche entfernt werden soll. Diese S 57 chtungej7 sind in ähnlicher Weise betreibbar, um die Plattform zu verdrehen, wenn ein gewünschtes Parkabteil 16 in bezug auf die Überfahrt 31 in eine fluchtende Lage gebracht werden soll, damit ein Fahrzeug von der Plattform entfernt und über die Ausfahrtrampe 23 zur Ausfahrt auS der Konstruktion gefahren werden soll. Einzelheiten dieser Steuereinrichtungen sind hier nicht näher beschrieben, da sie mehr oder weniger herkömmlich sein können und auch in den oben genannten Patentschriften beschrieben sind. In ähnlicher Weise sind Einzelheiten der einzelnen Parkplattformen hier nicht näHer beschrieben; da sie ebenfalls im Zusammenhang mit mannigfaltigen Ausführungsformen gemäß der obigen Patentschrift dort beschrieben sind.
  • Es genügt, kurz darauf hinzuweisen, daß in den Abteilen der Drehplattformen geeignete Fahrzeugsicherungseinrichtungen, beispielsweise seichte Radmulden, vorgesehen sind, die ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Fahrzeuges aus der Parkstellung verhindern. Es sei auch bemerkt, daß an den einzelnen Parkabteilen, wie in den obengenannten Patentschriften beschrieben, Parkuhren vorgesehen sein können.
  • Zur Wirkungsweise der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 und 2 ist zu bemerken, daß die Einfahrtsetage 13a beispielsweise das Erdgeschoß der Konstruktion 11 sein kann oder anstatt dessen, vom Straßenniveau her über eine Rampe zugänglich, unterirdisch angeordnet sein kann. Ein in die Einfahrtsetage 13a der Konstruktion einfahrendes Fahrzeug kann in einer Kontrollstation einen Parkschein erhalten, der die Etage angibt, in der das Fahrzeug einzuparken ist. Der Fahrer fährt dann das Fahrzeug über die Einfahrtsspur 22 der Rampe 21 auf die angegebene, beispielsweise die in Fig. 1 gezeigte, Etage. Dann lenkt der Fahrer das Fahrzeug von.der Auffahrtsspur 22 auf die Brücke 31, wie durch eine unterbrochene Linie mit Pfeilen in Fig. 1 angedeutet. In der Mitte der Überfahrt 31 kann der Fahrer anhalten und mittels des Schaltbrettes 36 die Drehplattform 14 in eine Stellung verdrehen, in der sich direkt vor dem Fahrzeug ein freies Abteil befindet. Diese schrittweise Drehbewegung der Plattform 14 erfolgt unter dem Antrieb nicht dargestellter Antriebseinrichtungen. Der Fahrer kann das Fahrzeug direkt in das offene oder leere Parkabteil einfahren, das sich in bezug auf die Überfahrt 31 ausgerichtet befindet, dann aussteigen und das Gebäude über den Fubgang 26 und den zum Erdgeschoß fahrenden Aufzug 27 verlassen. Nach seiner Rückkehr erreicht der Fahrer die Etage, in der sein Fahrzeug geparkt ist, mittels eines der Aufzüge 27 und kann dort die Steuereinrichtung 37 derart betätigen, daß er die Plattform 14 in eine Stellung bringt, in der sein Fahrzeug in bezug auf die Überfahrt 31 ausgerichtet ist. Der Fahrer kann dann auf die Drehscheibe 32 zurückstoßen und die Drehscheibe zum Wenden seines Fahrzeuges drehen. Die Steuerung dieser Drehbewegung der Drehscheibe kann beispielsweise mittels einer Steuereinrichtung 39 erfolgen, die auf der Drehscheibe vorgesehen ist oder von der Decke derselben niederhängt. Anstatt dessen besteht die Möglichkeit, die Drehscheibe durch Auffahren eines Fahrzeugs von der drehbaren Plattform auf die Drehscheibe automatisch betätigbar auszubilden. Das Fahrzeug wird dann nach links (Fig. 1) gerichtet, kann über die Überfahrt 31 gefahren und, wie durch die unterbrochene Linie und die Pfeile in Fig. 1 angedeutet, auf die Ausfahrspur 23 der Rampe 21 gelenkt werden. Das Fahrzeug wird dann über die Rampe zur Ein- und Ausfahrtsetage 13a gelenkt, und dort kann der Parkschein einer Bedienungsperson abgegeben werden, die dem Fahrzeug die Ausfahrt aus der Parkkonstruktion 11 freigibt. Natürlich kann die Drehscheibe 32 dazu verwendet werden, das Fahrzeug unmittelbar vor dessen Einfahrt auf die Parkplattform 14 oder unmittelbar nach Herausholen des F rzeuges aus dieser Plattform zu wenden. In beiden Fällen kann also das Fahrzeug derart ausgerichtet werden, daß es ohne weiteres zur Ausfahrtsspur 23 der Rampe 21 gelenkt werden kann.
  • Das oben beschriebeneparksystem ist als Konstruktion dargestellt, die sich nach oberhalb des Erdgeschoßes erstreckt, es kann jedoch anstatt dessen derart umgekehrt angeordnet sein, daß es sich unter das Erdgeschoß erstreckt. In diesem Fall können die Einfahrts- und Ausfahrtteile der Rampe 21 vertauscht werden, oder es können mindestens die Kurven abgeändert werden, so daß sich einwandfreie Wenderadien ergeben. Es ist ferner zu erkennen, daß die Parkabteile 16 auf den Drehplattformen 14 auch dazu verwendet werden können, anstatt Fahrzeugen Güter zu lagern und diese mittels eines oder mehrerer Fahrzeuge irgendeiner Art zugänglich zu machen, die sich über die oben bezeichneten Wege bewegen.
  • Die oben beschriebene Ausführungsform der Erfindung ist in mannigfaltiger Weise abwandelbar. Beispielsweise zeigt Fig. 3 dasselbe Grundsystem, wie oben beschrieben, jedoch sind hier radial gestaffelte Parkplattformen 14 vorgesehen. Die Parkplattform einer Etage ist also radial einwärts der Parkplattform der benachbarten Etagen, bzw. umgekehrt, angeordnet, so daß innerhalb der Gesamtkonstruktion 11 freie Räume oder Volumina 41 gebildet sind, die als Büros o,dgl. verwendet werden können. Für diese Koustruktion ist es lediglich erforderlich, die seitlichen Abmessungen der Konstruktion oder des Gebäudes zu vergrößern und die zentralen Brücken o.dgl. 31 in jeder zweiten Etage zu verlängern, so daß die auswärts angeordneten Parkpiattformen dieser Etagen erreicht werden können. Ebenfalls in Fig. 3 ist die Anordnung einer Einfahrtsrampe 42 veranschaulicht, die von einem Erdgeschoß oder einer Etage in Straßenhöhe zu einer unterirdischen Ein- und Ausfahrtsetage führt.
  • Eine weitere mögliche Abwandlung der Erfindung ist schematisch im Liniendiagramm der Fig. 4 veranschaulicht, nach dem in Vertikalabständen voneinander mehrere Parketagen 13 mit einer zentralen, wendelförmigen Rampe 21 vorgesehen sind, die bei diesem Ausführungsbeispiel nur für die eine Fahrtrichtung der Fahrzeuge, beispielsweise aufwärts (siehe Pfeile in der Zeichnung) verwendet wird.
  • Diese Ausführungsform der Erfindung, die unter gewissen Umständen verwendet werden kann, die allgemein mit dem ländlichen Gebrauch zusammenhängen, weist eine äußere, wendelförmige Rampe- 46 auf, die nur für die Durchfahrt von Fahrzeugen in der einen Richtung, beispielsweise abwärts, zu verwenden ist (siehe Pfeile in der Zeichnung).
  • Bei dieser Ausführungsform fahren also die Fahrzeuge einwärts zu einer zentralen Rampe und auf dieser aufwärts auf die betreffende oder gewünschte Parketage und werden von dieser Parketage radial auswärts zur Abwärtsrampe 46 und von dort nach unten zur Ein- und Ausfahrtsetage gefahren.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung, die sich insbesondere für Tiefgaragen eignet, ist in Fig. 5 und 6 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist eine äußere Rampe 51 vorgesehen, die von der Straßenhöhe 52 abwärts zu einer Sohlenetage 53 führt, die entweder auch als Parketage oder möglicherweise als Fahrzeugwartungsetage verwendet werden kann. Oberhalb dieser Sohlenetage 53 ist eine unterirdische Parketage 54 vorgesehen, oberhalb welcher sich in Straßenhöhe 52 eine oberste Parkfläche 56 befindet, Die zweite Parketage 54 ist mit einer drehbaren Parkplattform 57 ausgestattet, die radial auswärts einer zentralen wendelförmigen Rampe 58, dieser unmittelbar benachbart, angeordnet ist, die sich von der Sohlenplattform 53 durch die Mitte der Einheit zu der oberen Parkplattform 56 nach oben erstreckt.
  • Die Rampe 57 steht direkt mit der drehbaren Parkplattform 58 der zweiten Etage oder Zwischenetage 54 der Einheit in Verbindung, und so können Fahrzeuge direkt auf die einzelnen Parkabteile dieser Plattform fahren.
  • Außerdem ist ene zweite außen angeordnete Rampe 59 vorgesehen, die von der Zwischenetage 54 zur Sohlenetage 53 abwärts führt. Diese Rampe ist radial auswärts der Parkplattform 58 der Zwischenetage angeordnet, und so können auf dieser Parkplattform 58 abgestellte Fahrzeuge, die mit dem Bug auswärts gerichtet sind, radial nach außen und dann über die Rampe 59 gefahren werden, so daß sie weder im Rückwärts gang gefahren zu werden noch zu wenden brauchen. Auf dem oberen Niveau 56 ist ebenfalls eine umlaufende Parkplattform 61 vorgesehen, die den oben beschriebenen Plattformen ähnlich ist, jedoch in diesem Fall radial auswärts der Plattform 58 der darunterliegenden Etage angeordnet ist. Die Rampe 57 führt wendelförmig aufwärts und endet auf dem oberen Park-56 niveau (Fig. 5 und 6). An diesem oberen Parkniveau ist eine Überfahrt oder Brücke 62 vorgesehen, die sich vom oberen Ende der Rampe an der rechten Seite der Konstruktion (Fig. 5 und 6) diametral über das obere Parkniveau erstreckt und an der Innenkante der oberen Parkplattform 61 endet.
  • Die oben kurz beschriebene Konstruktion (in Fig. 5 und 6 schematisch dargestellt) ist besonders geeignet als Dreietageneinheit, die anstelle-eines herkömmlichen Parkplatzes verwendet werden kann und keiner oberirdischen Aufbauten bedarf. Die Fahrzeuge fahren über die äußere Rampe 51 in die Sohlenetage 53 ein, wo sie beispielsweise in herkömmlicher-Wise abgestellt oder möglicherweise gewartet werden können. Aus dieser untersten Etage werden die Fahrzeuge über die innere Einbahnrampe 57 entweder auf die Zwischenetage 54 oder auf die obere Etage 56 gefahren. Auf der Zwischenetage 54 können die Fahrzeuge von der Rampe radial auswärts in ein freies Abteil der drehbaren Plattform 58 eingefahren werden. Diese umlaufende Plattform 58 ist mit nicht dargestellten Antriebseinrichtungen ausgerüstet, so daß sie derart schrittweise gedreht werden kann, daß . nacheinander leere Abteile in eine für die Aufnahme des nächsten ankommenden Fahrzeugs bereite Stellung gebracht werden. Soll das Fahrzeug bis zur obersten Etage 56 nach oben gefahren werden, wird es über die Brücke 62 in (bzw. auf) ein leeres Abteil der obersten Drehplattform 61 gefahren. Diese obere Plattform 61 ist ebenfalls mit nicht dargestellten Antriebseinrichtungen ausgestattet, so daß sie in solcher Weise gedreht werden kann, daß ein beliebiges Abteil der Brücke bzw. der Überfahrt 62 gegenübergestellt werden kann.
  • Es ist zu ersehen, daß ein auf einer der Drehplattformen 58, 61 abgestelltes Fahrzeug direkt radial auswärts ausgefahren werden kann. An jeder Parketage können Steuereinrichtungen vorgesehen sein, die das schrittweise Drehen der Parkplattformen ermöglichen.
  • von Fahr-Für die Entnahme bzw. Aus w zeugen aus der Parkeinheit (Fig. 5 und 6) sind nicht dargestellte Steuereinrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe die Plattform 58 derart verdreht werden kann, daß ein gewünschtes Abteil dieser Plattform dem oberen Ende der Ausfahrtsrampe 59 gegenübergestellt wird. Von der Plattform 58 kann ein Fahrzeug über die Rampe 59 auf die unterste Etage 53 und von dort, beispielsweise entlang einer aufwärtsgerichteten Ausfahrtsrampe 66, auf die Straßenhöhe zurückgefahren werden.
  • Ein auf der obersten drehbaren Parkplattform 61 abgestelltes Fahrzeug ist ebenfalls mit dem Bug auswärtsgerichtet, und so ist es für das Ausfahren lediglich erforderlich, daß die Piattform 61 derart gedreht wird, daß das das Fahrzeug tragende Abteil einer Ausfahrt 67 gegenübergestellt wird, die zu einer Straße o.dgl. führt.
  • Es ist zu ersehen, daß die oben kurz an Hand der Fig. 5 und 6 beschriebene Parkeinheit einen glatten und schnellen Verkehrsfluß einwärts und auswärts ermöglicht. Unter minimalem Baukostenaufwand und unter Vermeidung eines komplizierten Aufbaus wird eine maximale Parkdichte erzielt, während gleichzeitig für einen höchst wirksamen Verkehrsfluß zu den P=rkabteilen und aus diesen gesorgt ist.
  • Es sind mannigfaltige Zusatzeinrichtungen möglich und häufig im Zusammenhang mit der Grundkonstruktion und dem System gemäß Fig. 5 und 6 vorteilhaft. Beispielsweise sind Einrichtungen für den Fußgängerverkehr im ganzen System vorhanden. Zu diesen kann beispielsweise ein ringförmiger Fußgang 71 gehören, der rund um die drehbare Parkplattform 58 der Zwischenetage herum angeordnet ist und radiale Abzweigungen aufweist, die nach auswärts zu Aufzügen oder Rolltreppen 72 führen, die die Zwischenetage 54 mit dem Straßenniveau verbinden. Die oberste Etage oder das Straßenniveau 56 ist ebenfalls vorzugsweise mit einem umlaufenden Fußweg 73 ausgestattet. Auf der Straßenhöhe kann in geeigneter Weise für die Überwachung der die Anlage betretenden und verlassenden Fußgänger gesorgt sein. Beispielsweise auf straßenhöhe kann eine Überwachungsstation vorgesehen sein, an der ein Fahrzeugbesitzer bei seiner Rückkehr bzw. beim Abholen seines Fahrzeuges seinen Parkschein o.dgl. vorweisen kann, auf dem der Abstellplatz des betreffenden Wagens vermerkt ist, so daß der Wärter die Parkgebühr kassieren kann und gleichzeitig die betreffende Parkplattform drehen kann, um das betreffende Parkabteil mit einer Ausfahrt -entweder an der ersten oder der zweiten Etage auszurichten. Auch können natürlich Vorkehrungen getroffen werden, um abgestellte Fahrzeuge an unbeabsichtigten Bewegungen zu hindern, und natürlich ist es bei diesem, wie bei den übrigen Ausführungsbeispielen der Erfindung, möglich, beispielsweise wie in der oben genannten Patentschrift beschrieben, die Anlage für die automatische Gebührenkassierung einzurichten.
  • Es ist ferner auch möglich, die Anlage so einzurichten, daß der Fahrer das von ihm zu verwendende Parkabteil auf der betreffenden Etage der Einheit selbst auswählen kann und auch das Abrufen eines Fahrzeuges aus einem gewünschten Parkabteil beim Abholen des Fahrzeuges aus der Parkplattform selbst steuern kann.
  • Patentansprüche

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1.}Parksystem einschließlich einer Konstruktion, die eine Anzahl vertikal übereinander angeordneter Parketagen aufweist, gekennzeichnet dadurch a) je eine, an jeder Parketage drehbar montierte, gesteuert schrittweise drehbare, einzige, ringförmige Parkplattform, b) eine zentrale, wendelförmige Fahrrampe, die sich innerhalb der Plattformen durch die Konstruktion hindurch erstreckt und in jeder Parketage eine Öffnung aufweist, und c) eine Einrichtung, die von der Rampe zu jeder der Plattform führende Fahrwege für das Ein- und Ausparken der Fahrzeuge in den Plattformen bilden.
  2. 2. Parksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder der Plattformen eine einzige, kreisringförmige Reihe radial gerichteter Parkabteile vorhanden sind und daß die Plattformen gesteuert schrittweise derart bewegbar sind, daß jedes Parkabteil in eine für das Ein- und Ausfahren von Fahrzeugen geeignete Stellung bringbar ist, und daß die Einrichtung, die die Fahrwege bildet, mindestens eine Brücke enthält, die sich über die Mitte einer Parketage von der Rampe an dieser zur gegenüberliegenden Innenseite der Parkplattform an dieser Etage erstreckt und über die die Fahrzeuge beim Einparken bzw. Ausparken an dieser Plattform fahren
  3. 3. Parksystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstruktion mindestens drei Parketagen mit je einer drehbaren Plattform aufweist und daß für das Einfahren von Fahrzeugen in die Parkabteile bzw. das Ausfahren aus diesen an jeder Etage eine Brücke angeordnet ist.
  4. 4. Parksystem nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch je eine an der Brücke jeder Parketage angeordnete Fahrzeugdrehscheibe zum Drehen der Fahrzeuge um 180° für das Wenden der Fahrzeugrichtung zum Erleichtern der Fahrzeugbewegung über die Rampe in beiden Richtungen.
  5. 5. Parksystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Parkplattformen an benachbarten Etagen + radial gestaffelt und die Plattformen in jeder zweiten Etage vertikal fluchten und daß sich auf mindestens jeder zweiten Etage auf der die Plattformen gegenüber benachbarten Plattformen radial auswärts versetzt angeordnet sind, von der Rampe zu der Parkplattform eine Brücke erstreckt.
  6. 6. Parksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine zweite wendelförmige Rampe, die sich um den Umfang der Parkplattformen herum erstreckt und die in der einen Richtung fahrenden Fahrzeuge aufnimmt, während die zentrale Rampe die in der entgegengesetzten Richtungen fahrenden Fahrzeuge aufnimmt.
  7. 7. Parksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstruktion zwei Parketagen und eine unter diesen liegende Sohlenetage mit Ein- und Ausfahrtswegen für diese aufweist, daß sich die wendelförmige + sind Rampe zwischen den beiden Parketagen und der Sohlenetage erstreckt, daß die Parkplattform auf der oberen Etage in bezug auf die Parkplattform auf der mittleren Etage radial auswärts angeordnet ist, daß eine Einrichtung einen Fahrweg vom Kopf der Rampe zur Parkplattform an der obersten Etage bildet, daß eine Einrichtung eine Fahrzeugausfahrt direkt aus der Parkplattform an der obersten Etage bildet und daß eine zweite gekrümmte Rampe sich von der mittleren Etage radial auswärts der Parkplattform dieser Etage für die Ausfahrt der Fahrzeuge aus der mittleren Etage abwärts zur Sohlenetage erstreckt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110821250A (zh) * 2019-11-13 2020-02-21 中铁第四勘察设计院集团有限公司 一种智能车库用坡道出入口结构及系统

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN110821250A (zh) * 2019-11-13 2020-02-21 中铁第四勘察设计院集团有限公司 一种智能车库用坡道出入口结构及系统

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