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DE2228475A1 - Neue benzopyran-derivate - Google Patents

Neue benzopyran-derivate

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Publication number
DE2228475A1
DE2228475A1 DE19722228475 DE2228475A DE2228475A1 DE 2228475 A1 DE2228475 A1 DE 2228475A1 DE 19722228475 DE19722228475 DE 19722228475 DE 2228475 A DE2228475 A DE 2228475A DE 2228475 A1 DE2228475 A1 DE 2228475A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
benzopyran
methyl
methoxy
butyloxy
tert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19722228475
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Dr Eder
Gregor Dr Haffer
Juergen Dr Ruppert
Gerhard Dr Sauer
Rudolf Prof Dr Wiechert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering AG filed Critical Schering AG
Priority to DE19722228475 priority Critical patent/DE2228475A1/de
Priority to DK557672A priority patent/DK139227C/da
Priority to CH655173A priority patent/CH603619A5/xx
Priority to AU56468/73A priority patent/AU471217B2/en
Priority to DD171366A priority patent/DD107271A1/de
Priority to CS4043A priority patent/CS177134B2/cs
Priority to US05/367,509 priority patent/US3962280A/en
Priority to GB2723673A priority patent/GB1431820A/en
Priority to IL42454A priority patent/IL42454A0/xx
Priority to ES415671A priority patent/ES415671A2/es
Priority to HUSC431A priority patent/HU166644B/hu
Priority to AT500273A priority patent/AT325611B/de
Priority to FR7320963A priority patent/FR2187776B2/fr
Priority to JP48064613A priority patent/JPS5924156B2/ja
Priority to IE943/73A priority patent/IE37779B1/xx
Priority to CA173,624A priority patent/CA975785A/en
Priority to AR248482A priority patent/AR203537A1/es
Priority to NL7308081A priority patent/NL7308081A/xx
Publication of DE2228475A1 publication Critical patent/DE2228475A1/de
Priority to US05/664,315 priority patent/US4108871A/en
Priority to US05/664,316 priority patent/US4032540A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D317/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D317/08Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3
    • C07D317/44Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Neue Benzopyran-Derivate In der Deutschen Patentanmeldung P 21 60 066.8 werden Benzopyran-Derivate der allgemeinen Formel I worin R1, R2 und R3 jeweils eine niedere Alkylgruppe, R4 eine Acylgruppe oder eine gegebenenfalls phenylsubstituierte Alkylgruppe, n die ganzen Zahlen 1 oder 2 und -A-B- die Gruppierungen:' CH-CH2- oder C=CH- bedeuten, beschrieben.
  • Ferner wird in dieser Patentanmeldung ein Verfahren zur Rerstellung dieser Benzopyran-Derivate beschrieben, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel III in der R1, R2, R3, R4 und n die gleiche Bedeutung wie in Formel I besitzen, in Gegenwart saurer Katalysatoren cyclisiert und gewünschtenfalls eine in -A-B- vorhandene Doppelbindung - hydriert.
  • Die vorliegende Erfindung ist eine weitere Ausbildung der obengenannten Erfindung. Sie betrifft neue Benzopyran- Derivate, die sich von denjenigen des Hauptpatentes dadurch unterscheiden, daß sie anstelle des Substituenten R2, der eine niedere Alkylgruppe darstellt, einen Substituenten W tragen, welcher die Gruppierungen -(C)5-z-R5, -(CH2)3COOR7 oder -(CH2)»CN darstellt, worin Y ein Halogenatom Z eine ketalisierte Carbonylgruppe oder eine freie, veresterte oder verätherte Hydroxymethylengruppe, R5 und R6 eine niedere Alkylgruppe und R7 eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe bedeuten.
  • Somit betrifft die vorliegende Erfindung neue Benzopyranderivate der allgemeinen Formel II worin R1, R3, Rp, n und -A-B- die obengenannte Bedeutung besitzen und W die Gruppierungen -(CH2)3-Z-R5, -(CH293COoR7 oder -(CH2)CN darstellt, worin Y ein IIalogenatom Z eine ketalisierte Carbonylgruppe oder eine freie, veresterte oder verätherte Hydroxymethylengruppe, R5 und R6 eine niedere Alkylgruppe und R7 eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe bedeuten.
  • Als niedere Alkylreste R1, R3, R5 und R6 kommen vorzugsweise Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in Betracht. Geeignete Alkylreste sind zum Beispiel: der Nethyl-, Äthyl-, Proyl- oder n-Butylrest. Besonders bevorzugte Reste R1, R3, R5 und R6 sind der Methyl- oder Äthylrest.
  • Als Substituenten R4 kommen vorzugsweise Acylreste, die sich von niederen oder mittleren Carbonsäuren mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ableiten, oder Alkylreste mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls durch einen Phenylrest substituiert sein können, in Betracht. Als Acylreste R4 seien beispielsweise genannt: der Acetyl-, Propionyl-, Butyryl-,. Trimethylacetyl- oder Benzoylrest. Als gegebenenfalls phenylsubstituierte Alkylreste seien beispielsweise genannt der Methyl-, Äthyl-, Isopropyl-, t-Butyl- oder Benzylrest.
  • Als Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe R kommen vorzugsweise Reste mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen in Betracht. Geeignete Reste R7 sind beispielsweise: der Nethyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, tert.-Butyl-, Pentyl-, Herjl-, Phenyl-, Benzyl- oder Phenäthylrest.
  • Die Gruppe Z kann eine ketalisierte Carbonylgruppe oder eine freie, veresterte oder verätherte Hydroxymethylengruppe sein. Als geeignete ketalisierte Carbonylgruppen seien beispielsweise genannt: die. 1,2-Äthylendioxymethylengruppe, die 1,5-Propylendioxy-methylengruppe, die 2,3-Butylendioxy-methylengruppe, die 2',2'-Dimethyl-1',3'-propylendioxy-methylengruppe, die 2,4-Pentylendioxymethylengruppe oder die 1,2-Phenylendioxy-methylengruppe.
  • Als veresterte Hydroxymethylengruppen Z könnaivorzugsweise solche Gruppen verwendet werden, deren Acylreste 1 bis 10 Kohlenstoffatome besitzen. Als geeignete Acylreste seien beispielsweise genannt: der Acetoxy-, Propionyloxy-, Butyryloxy-, Trimethylacetoxy-, Pentanoyloxy-, Hexanoyloxy-, Heptanoyloxy-, Octanoyloxy- oder Benzoyloxyrest.
  • Geeignete verätherte Hydroxymethyl an gruppen Z sind vorzugsweise Alkoxymethylengruppen oder Aralkoxymethylen gruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen im Alkoxy- oder Aralkoxyrest. Als geeignete Alkoxy- oder Aralkoxyroste seien beispielsweise genannt: der Methoxy-, Äthoxy-, Propyloxy-, Butyloxy-, tert. -Butyloxy-, Isopropyloxy-oder Benzyloxyrest.
  • Als Halogenatome eignen sieh vorzugsweise Chlor- oder Bromatome.
  • Als weitere Ausbildung des Verfahrens gemäß der Deutschen Patentanmeldung P 21 60 066.8 betrifft die vorliegende Erfindung ferner ein Verfahren zur Herstellung der neuen Benzopyran-Derivate der allgemeinen Formel II, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV worin R1,R3, R4, n und W die obengenannte Bedeutung besitzen gemäß den Verfahren des Hauptpatents in Gegenwart saurer Katalysatoren cyclisiert und gewünschtenfalls eine in -A-B- vorhandene Doppelbindung hydriert.
  • Die Cyclisierung der Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel IV erfolgt unter dem Binfluß saurer Katalysatoren.
  • Geeignete Katalysatoren für die Cyclisierung sind insbesondere Garbonsäuren und Phenole, wie zum Beispiel: Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Monofluoressigsäure, Trichloressigsäure, Methoxyessigsäure, Trimethylessigsäure, Cyclopentylpropionsäure, Benzoesäure, p-Hydroxybenzoesäure, p-Nitrobenzoesäure, Phenoxyessigsätire, Phenylessigsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Phenol, o-, m- oder p-Kresol, o-, m- oder p-Chlorbenzol, Resorcin, p-Nitrophenol, 2,4-Dinitrophenol oder 2,4,6-Trinitrophenol.
  • Andererseits kann man für die Cyclisierung als saure Katalysatoren aber auch Mineralsäuren, Sulfonsäuren oder Lewis-Säuren, wie zum Beispiel Chlorwasserstoff, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Perchlorsäure, Methansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure oder Bortrifluorid, verwenden.
  • Die für die Cyclisierung verwendeten Säuren oder Phenole werden vorzugsweise in katalytischen Mengen angewendet. So kann man beispielsweise 0,1 mol bis 0,001 indol sauren Katalysator pro mol Ausgangsverbindung anwenden.
  • Die Cyclisierung wird insbesondere in aprotonischen Lösungsmitteln durchgeführt. Geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise Äther, wie Diäthyläther, Diisopropylather, Di-n-butyläther, Tetrahydrofuran, Anisol, Dimethoxy-äthan, Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Cyclohexan, Benzol, Toluol oder Xylol oder chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform, Tetrachloräthan, 1,2-Dichloräthan oder Chlorbenzol.
  • Andererseits ist es aber auch grundsätzlich möglich, als Lösungsmittel für die Cyclisierung Alkohole, wie zum Beispiel Methanol, Äthanol, n-Propanol oder n-Butanol zu verwenden.
  • Bei der Durchführung der Cyclisierungsreaktion ist es zweckmäßig, den als Lösungsmittel verwendeten oder den bei der Cyclisierung freigesetzten Alkohol durch Destillation oder Vakuumdestillation aus der Reaktionsmischung zu entfernen.
  • Die Cyclisierung kann sowohl bei niederer Temperatur als auch bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden. Vorzugsweise erfolgt die Cyclisierung bei einer Reaktionstemperatur von 0 °C bis 150 °C.
  • Es ist überraschend, daß die Verbindungen der Formel II in Gegenwart saurer Katalysatoren zu Verbindungen der Formel I mit -A-B- in der Bedeutung C=CH- cyclisieren.
  • Die Verbindungen der Formel II, in denen -A-B- die Gruppierung C=CH- bedeutet, können gewünschtenfalls zu Verbindungen der Formel II mit -A-B- in der Bedeutung von CH-CH2- hydriert werden. Diese Hydrierung wird vorzugsweise mit katalytisch angeregtem Wasserstoff durchgeführt, wobei als Katalysatoren insbesondere Schwermetallkatalysatoren verwendet werden. Geeignete Katalysatoren sind zum Beispiel : Raney-Nickel-, Palladium-, Rhodium- oder Platinoxydkatalysatoren. Bei diesen Hydrierungsverfahren werden solche Verbindungen gebildet, bei denen das am tertiären Kohlenstoffatom eintretende Wasserstoffatom ß-ständig orientiert ist.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Benzopyran-Derivate der Formel II sind wertvolle Zwischenprodukte.
  • Sie eignen sich insbesondere dazu, pharmakologisch-wirksame Steroide tot al synthetisch herzustellen.
  • Das nachfolgende Formelschema zeigt eine Anwendungsmöglichkeit von Verbindungen der allgemeinen Formel II mit -A-B- in der Bedeutung einer CH-CH2- Gruppe im Rahmen der Steroidtotalsynthese: In diesem Formelschema haben n, R1, R3, R4 und W die obengenannte Bedeutung.
  • Dieser Syntheseweg kann beispielsweise wie folgt durchgefuhrt werden: Die Verbindungen der Formel II' werden in Äthanol gelöst,.
  • unter Zusatz von katalytischen Mengen Salzsäure 30 Minuten lang bei Raumtemperatur aufbewahrt und man erhält die Verbindungen der Formel V. Es ist nicht erforderlich die Verbindungen der Formel V zu isolieren, sondern man kann das erhaltene Reaktionsgemisch mit überschüssigem Natriummethylat versetzen, anschließend etwa 2 Stunden lang unter Rückfluß erhitzen und erhält die Verbindungen der Formel VI. Die Weiterverarbeitung der Substanzen der Formeln V und VI zu pharmakologisch wirksamen Steroiden ist bekannt.
  • Die Ausgangsverbindungen für das erfindungsgemäße Verfahren können auf folgendem Weg synthetisiert werden: (In diesem FormeSschema besitzen R1, R3, R4, n und W die obengenannte -Bedeutung).
  • Die Herstellung der Verbindungen der Formel IV kann beispielsweise unter folgenden Reaktionsbedingungen erfolgen: Eine Verbindung der Formel VII wird in absolutem DetrahJdrofuran gelöst, mit 0,2 Äquivalentem Natriumhydrid versetzt und so-lange unter Rückfluß erwärmt, bis die Wasserstoffentwicklung beendet ist. Dann kühlt man die Mischung auf 10 °C bis 30 °C ab, versetzt sie mit einem Vinylketon der Formel WCOCH=CH2, rührt die Mischung 24 bis 48 Stunden lang, arbeitet wie üblich auf und erhält eine Verbindung der Formel VIII.
  • Ein weiteres Herstellungsverfahren für die Verbindungen der Formel VIII ist beispielsweise folgendes: Eine Verbindung der Formel VII wird in absolutem Dimethoxyäthan gelöst, mit 1,2 Äquivalentem Natriumhydrid versetzt und so-lange unter Rückfluß erhitzt, bis die Wasserstoffentwicklung beendet ist. Dann kühlt man die Mischung auf -20 °C bis -50 °C ab, versetzt sie mit einem ß-Chlorketon der Formel WCOCH2CH2C1, rührt die Mischung 1 bis 5 Stunden lang bei tiefer Temperatur (-20 OC bis -50 00) und arbeitet das Reaktionsgemisch wie üblich auf.
  • Die Verbindungen der Formel VIII können mit niederen Alkoholen in Gegenwart saurer Katalysatoren zu Verbindungen der Formel IV ketalisiert werden. Diese Ketalisierung läßt sich beispielsweise wie folgt durchführen: 1 mol Verbindung VIII werden mit 2,5 mol Orthoameisensäureester und ca. 8 bis 10 mol Alkohol versetzt. Dann gibt man zu der Mischung 3 ml einer 0,5%igen alkoholischen p-Toluolsulfonsäurelösung und läßt das Reaktionsgemisch bei Raumtemperatur stehen.
  • Das Reaktionsgemisch, welches die Verbindung IV enthält, kann grundsätzlich ohne weitere Reinigung zur Durchführung des ersten Reaktionsschrittes des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden. Dies ist deshalb möglich, weil die Verbindungen der Formel IV unter den vorliegenden Reaktionsbedingungen bei einer Verlängerung der Reaktionszeit zu Verbindungen der Formel II mit -A-B- in der 3edeutungO=OH- zu C=CH- cyclisieren. Hierbei ist es zweckmäßig, den als Lösungsmittel verwendeten Alkohol durch Vakuumdestillation zu entfernen und ihn gegebenenfalls durch ein aprotonisches Lösungsmittel, wie zum Beispiel Benzol oder Toluol zu ersetzen.
  • Andererseits kann man aber auch die Verbindungen der Formel IV als Reinprodukt isolieren. Hierzu gießt man die Reaktionsmischung nach der Beendigung der Ketalisierungsreaktion in eiskalte Bikarbonatlösung, extrahiert mit Äther, engt die Ätherphase im Vakuum ein und reinigt den Rückstand durch Chromatographie und/oder Kristallisation.
  • Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens; B e i s p i e l 1: a) 162 g 5-Oxo-hexanonitril werden in i 1 Toluol gelöst., mit 243 g Brenzkatechin und 3 g p-Toluolsulfonsäure versetzt und 24 Stunden lang am Wasserabscheider erhitzt.
  • Man läßt die Reaktionsmischung erkalten, verdünnt sie mit 1 Liter Benzol und wäscht die organische Phase mit 1 n Natronlauge und verdünnter Natriumchloridlösung, trocknet sie über Natriumsulfat und engt sie im Vakuum ein. Das erhaltene Rohprodukt wird im Hochvakuum destilliert und ergibt 246,5 g 5,5-o-Phenylendioxy-hexanonitril.
  • Kp 0,1torr = 106°-110 °C.
  • b) 183 g 5,5-o-Phenylendioxy-hexanonitril werden in 1830 ml Toluol gelöst, die Lösung auf -50 0C gekühlt, innerhalb von einer Stunde mit 790 ml einer 20%igen Lösung von Diisobutyl-aluminiumhydrid in Toluol versetzt und anschließend eine Stunde lang bei -50 °C gerührt.
  • Dann säuert man die Reaktionsmischung mit 4 n Salzsäure auf pH = 3 an, verdünnt mit einem Liter Äthylacetat, wäscht die organische Phase mit verdünnter Natriumchloridlösung, trocknet sie über Natriumsulfat und engt sie im Vakuum zur Trockne ein.
  • Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert und man erhält 174 g 5,5-o-Phenylendioxy-hexanal.
  • Kp 0,05torr = 90°-92 °C.
  • c) 40 g Magnesiumspäne werden in 800 ml Tetrahydrofuran mit Vinylchlorid umgesetzt, die erhaltene Lösung auf -30 oC 5,5-gekühlt, tropfenweise mit einer Lösung von 1?3 g7o-Phenylendioxy-hexanal in 1800 inl Tetrahydrofuran versetzt und die Reaktionsmischung 3 Stunden lang bei -30 °C aufbewahrt.
  • Dann versetzt man die Nisohung tropfenweise mit 260 ml gesättigte Ammoniumchloridlösunr0r, filtriert und engt die erhaltene Lösung im Vakuum ein.
  • Der Rückstand wird in 2000 ml Aceton gelöst, die Lösung auf -10 0 gekühlt und innerhalb von 30 minuten mit 200 ml Jones Reagenz (eine wässrige Lösung, enthaltend 267 g Chrom-(VI)-oxyd und 230 ml konzentrierte Schwefelsäure pro Liter) versetzt.
  • Man läßt die Mischung eine Stunde lang stehen, versetzt sie mit 100 ml ethanol und 7000 ml Methylenchlorid, trennt die organische Phase ab, wäscht sie mit verdünnter Natriumchloridlösung, trocknet sie über Natriumsulfat und engt sie im Vakuum ein. Das erhaltene Rohprodukt wird im Hochvakuum destilliert und man erhält 172 g 7,7-o-Phenylendioxy-1-octen-3-on.
  • Kp 0,002torr = 88-92 °C d) 23 g 7,7-o-Phenylendioxy-1-octen-3-on werden in 150 ml Chloroform gelöst und auf etwa O 0C gekühöt. Dann leitet man 30 Minuten lang trockenen Chlorwasserstoff durch die Lösung, destilliert das Chloroform bei 20 ° Badtemperatur im Vakuum ab und erhält 23,9 g-1-Chlor-7,7ro-phenylendioxy-octan-3-on.
  • e) 17 g 1ß-tert.-Butoxy-7aß-methyl-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on löst man in 200 ml absolutem Dimethoxyäthan und kocht nach Zugabe von 2 g Natriumhydrid 2 Stunden unter Rückfluß. Anschließend wird die Lösung auf -20 bis -30 0C abgekühlt und innerhalb einer Stunde eine Lösung von 21,5 g 1-Chlor-7,7-o-Phenylendioxy-octan-3-on in 80 ml absolutem Dimethoxyäthan zugetropft. Nach der Zugabe läßt man die Reaktionslösung im Verlaufe von 3 Stunden auf Raumtemperatur kommen. Nach weiteren 3 Stunden werden 50 ml gesättigte primäre Natriumphosphat-Lösung zugefügt und aufgearbeitet.
  • Das Rohprodukt wird durch Chromatographie an Kieselgel mittelt Hexan-Aceton-Gradienten gereinigt. Man erhält 22,4 g lß-tert.-Butoxy-7aß-4-(7',7'-o-phenylendioxy-3'-keto-octyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on als farbloses Öl.
  • IR-Banden bei 5,86 µ; 6,00 µ; 6,72 µ und 8,1 µ.
  • [α]D20 = +46° (c = 1, Benzol).
  • f) 10,3 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-4-(7',7'-ophenylendioxy-3'-keto-octyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden in 100 ml absolutem Methanol und 10,3 ml orteo-Ameisensäuretrimethylester gelöst. Dann kühlt man auf O oO ab und fügt 1,5 ml 0,5%ige methanolische p-Toluolsulfonsäurelösung zu, rührt 4 Stunden bei 0 00. Dann gießt man die Reaktionslösung auf 500 ml eiskalte verdünnte Natriumhydrogencarbonat-Lösung und extrahiert mit Methylechlorid, wäscht die Lösung mit halbgesättigter Natriumchlorid-Lösung, trocknet sie mit Natriumsulfat, destilliert das Lösungsmittel ab-und kristallisiert aus Äther um.
  • Man erhält 9,95 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-(3',3'-dimethoxy-7',7'-o-phenylendioxy-octyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on vom Schmelzpunkt 132-134 00.
  • [α]D21 = +42,5° (c = 1, Benzol).
  • g) 11,3 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-(3',3'-dimethoxy-7',7'-o-phenylendioxy-octyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on löst man in 200 ml absolutem Benzol und fügt 100 mg Malonsäure zu. Dann wird unter Rückfluß erhitzt, wobei innerhalb einer Stunde 100 ml Destillat abgenommen werden. Die abgekühlte Lösung wird dann mit 100 ml gesättigter Natriumbicarbonat-Lösung versetzt und normal aufgearbeitet.
  • Man erhält 10,3 g 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-(4',4'-o-phenylendioxy-petnyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran als farbloses Öl.
  • IR-Banden bei 6,0 µ, 6,75/u und [α]D21 = +1,80 (c = 1,01, Benzol).
  • h) 10,1 g 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-3-(4',4'-o-phenylendioxy-pentyl)-1,2,3,5,6,7ß,8-octahydro cyclopenta-[f][l]-benzopyran löst man in 150 ml Essigsäureäthylester und hydriert nach Zugabe von 0,6 g Palladium-Kohle (10%ig) bei Raumtemperatur und Normaldruck. Nach 2,5 Stunden ist die Wasserstoffaufnahme beendet. Man filtriert den Katalysator ab und entfernt das Lösungsmittel im Vakuum. Die Reinigung des Rohproduktes erfolgt durch Chromatographie an Kieselgel und man erhält 9,45 g 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-(4',4'-o-phenylendioxy-pentyl)-1,2,3,5,6,6a, 8,9,9aß-decahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran als farbloses Öl.
  • IR-Banden bei 6,75 und 811u.
  • [α]D21 = +16,6° (c = 1, Benzol).
  • 3 0 i 5 p i e 1 2: a) 12 g rac. 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-äthyl-5,6,7,7a-tetrahydroindan 5-on löst man in 150 ml absolutem Tetrahydrofuran und fügt 400 mg Natriuinhydrid zu. Unter argon als Schutzgas wird dann bis zum Ende der Wasserstoff-Entwicklung unter Rückfluß gekocht, anschließend die Lösung auf 0 0C abgekühlt. Unter Rühren tropft man dann innerhalb von 30 Minuten die Lösung von 13 g 7,7-o-Phenylendioxy-1-octen-3-on in 50 ml absoS lutem Tetrahydrofuran zu und rührt bei O °C weitere 30 Stunden. Das aus der üblichen Aufarbeitung resultierende Rohprodukt wird durch Chromatographie an Kieselgel gcreinigt und man erhält 10,5 g lß-tert.-Butyloxy-7aßäthyl-4-(7',7'-o-phenylendioxy-3'-keto-octyl)-5,6,7,7atetrahydroindan-5-on als farbloses Öl.
  • IR-Banden bei 5,85/u, 6,05 µ, , 6,75/u und 8,1/u.
  • b) 3,8 g rac. 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-äthyl-4-(7',7'-ophenylendioxy-3'-keto-octyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden wie in Beispiel lf mit Methanol und ortho-Ameisensäuretrimethylester bei 0 °C umgesetzt, aufbereitet und man erhält 3,81 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-äthyl-4-(3',3'-dimethoxy-7',7'-o-phenylendioxy-octyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on als farbloses Öl.
  • IR-Banden bei 6,06/u, 6,75 und 8,1 µ.
  • c) 3,81 g rac. lß-tert.-Butyloxy-7aß-äthyl-4-(3' ,3'-dimethoxy-7',7'-phenylendioxy-octyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden nach Beispiel lg umgesetzt, aufbereitet und man erhält 3,34 g 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-äthyl-3-(4',4'-o-phenylendioxy-pentyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta[f][l]-benzopyran als farbloses Öl.
  • IR-Banden bei 6,0/u, 6,75/u und 8,1 µ.
  • 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-äthyl-3-(4',4'-o-phenylendioxy-pentyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclo penta[f][l]-benzopyran werden, wie in Beispiel lh beschrieben, hydriert-und aufbereitet. Man erhält 2,91 g 3-Methoxy-7a-tert.-butyloxy-6aa-äthyl-3-(4',4'-o-phenylendioxy-pentyl)-l,2,35,6,6a,7ß,8,9,9aß-decahydrbcyclo penta[f][l]-benzopyran als Öl.
  • IR: Banden bei 6,75 µ und 8,1 µ.
  • 3 e i s p i e 1 3: .a) 15,8 g 7-Ohlor-l,6-octadien-3-on werden in 150 ml absolutem Chloroform gelöst und auf 0 0 gekühlt. Dann leitet man in die Mischung 30 Minuten lang trockenen Chlorwasserstoff, engt die Lösung im Vakuum zur Trockne ein und erhält 16,5 g l,7-Dichlor-6-octen-3-on als farbloses Öl.
  • IR: Banden bei 5,86/u und 5,971u.
  • b) 11 g rac. Trimethylacetoxy-7aß-methyl-5,6,7,7a-tetrahyderoindan-5-on werden in 100 ml Dimethylformamid und 50 ml Benzol gelöst und nach Zugabe von 1,3 g Natriumhydrid unter argon auf 60-70 OC erwärmt.
  • Nach 3 Stunden ist die Wasserstoff-Entwicklung beendet.
  • Es wird auf -10 0C abgekühlt und innerhalb von 45 Minuten eine Lösung von 8,9 g 1,7-Dichlor-6-octen-3-on zugetropft. Nach der Zugabe wird 15 Stunden bei 0 0C weitergerührt. Anschließend wird wie in Beispiel le verfahren und man erhält 9,7 g lß-Trinethylacetoxy-7aßmethyl-4-(7'-chlor-3'-keto-6'-octenyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on als farbloses Öl.
  • IR: Banden bei 5,85 µ, 6,00 µ und 5,79 µ.
  • c) 3,2 g rac. 1ß-Trimethylacetoxy-7aß-methyl-4-(7'-chlor-3'-keto-6'-octenyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden wie in Beispiel lf mit 3,5 ml ortho-Ameisensäureester und 30 ml absolutem Methanol unter Katalyse von p-Toluolsulfonsäure bei 0 0C ungesetzt, aufbereitet und man. erhält 3,12 g 1ß-Trimethylacetoxy-7aß-methyl-4-(7'-chlor-3',3'-dimethoxy-6'-octenyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on als farbloses 01.
  • IR: Banden bei 5,77Xu und 6,07 µ.
  • d) 3 ß g lß-Trimethylacetoxy-7aß-ethyl-4-(7'-chlor-3',3'-dimethoxy-6'-octenyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden nach Beispiel lg mit p-Nitrophenol an Stelle von Malonsäure umgesetzt, aufbereitet und man erhält 3,35 g 3-Methoxy-7α-trimethylacetoxy-methyl-3-(4'-chlor-3'-pentenyl)-1,2,3, 5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran als farbloses Öl.
  • IR:Banden bei 5,78 µ, 6,0 µ und 6,1 µ.
  • e) 2,3 g 3-Methoxy-7α-trimethylacetoxy-6aα-methyl-3-(4'-chlor-3'-pentenyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclo penta-[f][l]-benzopyran werden in 30 ml Essigsäureäthylester und 3 ml Triäthylamin gelöst; nach Zugabe von 300 mg Rhodium-Kohle (5%ig) wird bei Normaldruck und Raumtemperatur hydriert, wobei innerhalb von 5 Stunden die theoretische Menge Wasserstoff absorbiert wird. Das nach Abfiltrieren des Katalysators und Verdampfen des Lösungsmittels erhaltene Rohprodukt wird an einer Kieselgelsäule gereinigt. Man erhält 1,2 g 3-Methoxy-7α-trimethylacetoxy-6aα-methyl-3-(4'-chlor-3'-pentenyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8,9,9aß-decahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran als farbloses 01.
  • IR:Banden bei 5,79/u und 6,1 µ B e i s p i e l 4: a) 5,2 g rac. 1ß-Trimethylacetoxy-7aß-methyl-5,6,7,7a- ,tetrahydroindan-5-on werden mit 0,63 g Natriumhydrid in 50 ml Dimethylformamid und 50 ml Benzol bis zum Bunde der Wasserstoffentwicklung auf 60 °C erhitzt. Man kühlt dann auf -10 0C ab und tropft eine Lösung von 4,3 g 7-Chlor-5-ketoheptansäuremethylester in 10 ml absolutem Benzol innerhalb von 20 Minuten zu und läßt 16 Stunden bei O °C stehen.
  • Das nach üblicher Aufarbeitung erhaltene Rohprodukt wird an Kieselgel chromatographiert und man erhält das 1ß-Trimethylacetoxy-7aß-methyl-4-(3'-keto-6'-methoxycarbonyl-hegyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on als farbloses Öl.
  • IR: Banden bei 5,78 µ und 6,05 µ.
  • b) 6,4 g rac. lß-Trimethylacetoxy-7aß-methyl-4-(3'-keto-6'-carbonyl-hexyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden in 50 ml Toluol und 10 ml 2,2-Dimethoxypropan gelöst, auf 0 oO abgekühlt und mit 3 mg p-Toluolsulfonsäure versetzt. Nach einer Reaktionszeit von 16 Stunden bei 0 0C wird normal aufgearbeitet, das Rohprodukt aus Äther umkristallisiert und man erhält 6,1 g 1ß-Trimethylacetoxy-7aß-methyl-4-(3',3'-dimethOxy-6'-methoxyearbonyl-hexyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on vom Schmelzpunkt 101-103 OC.
  • c) 5,9 9 g rac. lß-Trimethylacetoxy-7aß-methyl-4-(3',3'-dimethoxy- 6'-methoxycarbonyl-hexyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden wie in Beispiel lg umgesetzt, aufbereitet und man erhält 5,31 g 3-Methoxy-7α-trimethylacetoxy-6aα-methyl-3-(3'-methoxycarbonyl-propyl)-l,2,3,5,6,6a'7ß,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran als farbloses Öl.
  • IR:Banden bei 5,77/u und 6,05/u.
  • d) 1,83 g rac. 3-Methoxy-7α-trimethylacetoxy-6aα-methyl-3-(3'-methoxycarbonyl-propyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran werden wie in Beispiel lh beschrieben hydriert, aufbereitet und man erhält 1,65 g 3-Methoxy-7α-trimethylacetoxy-6aα-methyl-3-(3'-methoxycarbonyl-propyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8,9,9aß-decahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran als farbloses Öl.
  • IR: Banden bei 5,78 µ.
  • B e i s p i e 1 5: a) 23 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden in 250 ml absolutem Tetrahydrofuran mit 2,5 g Natriumhydrid unter Argon 5 Stunden unter Rückfluß gekocht.
  • Dann kühlt man auf -30 00, tropft innerhalb von einer Stunde 22 g 7-Chlor-5-keto-heptansäureäthylester in lOO ml absolutem Tetrahydrofuran zu, läßt die Mischung 2 Stunden lang bei -30 0C stehen und dann im Verlauf von 16 Stunden auf Raumtemperatur kommen. Man arbeitet das Gemisch auf wie im Beispiel le beschrieben und erhält 20,4 g lß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-4-(3'-keto-6'-äthoxycarbonyl-hexyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on als farbloses Öl.
  • [α]D21 = +49° (c = 1, Benzol).
  • b) 5g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-4-(3'-keto-6'-äthoxycarbonyl-hexyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on setzt man nach Beispiel lf mit Methanol und ortho-Ameisentrimethylester und katalytischen Mengen p-Toluolsulfonsäure bei 0 °C um, arbeitet auf und erhält lß-tert.--Butyloxy-7aß-methyl-4-(3',3'-dimethoxy-6'-äthoxycarbonyl-hexyl)-5,6,7,7atetrahydroindan-5-on als farbloses Öl.
  • IR:Banden bei 576/u und 6O4/u [α]D21 = +44° (c = 1, Benzol).
  • c) 4,6 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-4-(3',3'-dimethoxy-6'-äthoxycarbonyl-hexyl)-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on löst man in 100 ml Benzol und kocht mit 100 mg Malonsäure wie im Beispiel-lg beschrieben, arbeitet auf und erhält 4,22 g 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-(3'-äthoxycarbonyl-propyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  • IR:Banden bei 5,75/u und 6,02 [α]D21 = +2,60 (c = 1, Benzol).
  • d) 5,9 g 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-(3'-äthoxycarbonyl-propyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-£fJ/17-benzopyran werden analog Beispiel lh hydriert. Man erhält nach chromatographischer Reinigung an einer Kieselgelsäule 5,35 g 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-(3'-äthoxycarbonyl-propyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8, 9,9aß-decyhydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  • IR:Banden bei 5,76/u [α]D21 = +18,9° (c = 1, Benzol).
  • Beispiel 6 a) 132 g 5-Oxo-hexanonitril werden in 700 ml Benzol gelöst mit 150 g 2,2-Dimethyl-propandiol und 2 g p-Toluolsulfonsäure versetzt und 24 Stunden lang am Wasserabscheider erhitzt.
  • Dann läßt man die Mischung erkalten, versetzt sie mit 150 ml gesättigter Natriumhydrogenkarbonatlösung und arbeitet wie üblich auf. Das erhaltene Rohprodukt wird durch Hochvakuumdestillation gereinigt und man erhält 207 G 5,5-(2',2'-Dimethyl-propylendioxy)-hexanonitril.
  • Kp0,1torr = 93-94°C b) 75 g 5,5-(2',2'-Dimethyl-propylendioxy)-hexanonitril werden in 750 ml absolutem Toluol gelöst, die Lösung auf -50°C gekühlt und tropfenweise mit 315 ml einer 20%igen Diisobutyl-.aluminiumhydrid-Lösung in Toluol versetzt. Man rührt die Mischung noch eine Stunde bei -50°C , fügt innerhalb von 10 Minuten 500 ml gesättigte Natriumdihydrogenphosphatlösung zu, rührt weitere 5 Stunden bei Raumtemperatur und arbeitet wie üblich auf. Das erhaltene Rohprodukt wird über eine Aluminiumo>=yd Säule gereinigt und man erhält 57,3 g 5,5-(2',2'-Dimethylpropylendioxy)-hexanal als farbloses Öl.
  • IR:Bandenbei 5,8O-c ) 23 g 5,5-(2',2'-Dimethyl-propylendioxy)-hexanal werden wie in Beispiel 1 c Absatz 1 beschrieben mit Vinylmagnesiumchlorid umgesetzt. Dann löst man das erhaltene Rohprodukt in 500 ml absolutem Methylenchlorid' versetzt die Lösung mit 200 mg Hydrochinon und 300 g aktivem Braunstein und schüttelt die Mischung 8 Stunden lang. Man filtriert, engt die Lösung im Vakuum ein, reinigt das erhaltene Rohprqdukt durch Chromatographie über eine Kieselgelsäule und erhält 17,3 g 7,7-(2',2'-Dimethyl-propylendioxy)-1-octen-3-on als farbloses Öl.
  • IR:Banden bei 5,97 µ.
  • d) 5 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden in 50 ml absolutem Dimethoxyäthan gelöst und mit einer Lösung von 100 mg Natrium in 5 ml ISopropanol versetzt.
  • 15 Minuten nach der Zugabe tropft man innerhalb von 60 Minuten eine Lösung von 5,8 g 7,7-(2',2'-Dimethyl-propylendioxy)-l-octen-3-on in 20 ml absolutem Dimethoxyäthan zu und rührt anschließend 40 Stunden bei Raumtemperatur. Nach Zugabe von 10 ml gesättigter primärer Natriumhydrogenphosphat-Lösung wird wie im Beispiel 1 f aufgearbeitet und das Rohprodukt durch Chromatographie an Kieselgel mittels Hexan-Aceton Gradienten gereinigt. Man erhält 3,75 g lß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-4-[7',7'-(2'',2''-dimethyl-propylendioxy)-3'-keto-octy ylj-516, 7, 7a-tetrahydroindan-5-on.
  • IR:Banden bei 5,86 µ und 6,03 µ [α]D20 = + 47,5° (c = 1, Benzol) e) 7,8 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-methyl-4-[7',7'-(2'',2''-dimethylpropylendioxy)-3'-keto-octyl]-5,6,7,7a-tetrahydrondan-5-on löst man in 80 ml absolut ein Äthanol und 10 ml ortho-Ameisensäuretriäthylester. Dann wird auf 0°C abgekiihlt und 5 mg p.Nitrophenol zugesetzt. Nach einer Reaktionszeit von 7 Stunden bei 0°C wird in 500 ml verdünnte Natriumhydrogencarbonat-Lösung gegossen und wie üblich aufgearbeitet. Es werden 7,95 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-4-[3',3'-diäthoxy-7',7'-(2'',2''-dimethyl-propylendioxy)-octyl]-5,6,7,7a-tetrabydroiindan-5-on als farbloses Öl erhalten.
  • IR: Bande bei 6,05 µ [α]D21 = + 42° (c = 1, Benzol) f) 1,9 g 1ß-tert.-Butyloxy-7aß-4-[3',3'-diäthoxy-7',7'-(2'',2''-dimethyl-propylendioxy)-octyl]-5,6,7,7a-tetrahydroindan-5-on werden nach Beispiel 1 g in Benzol mit 50 mg 2,4-Dinitrophenol umgesetzt, dann normal aufgearbeitet und man erhält 1,62 g 3-Äthoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-[4'-(2'',2''-dimethyl-propylendioxy)-pentyl]-1,2,3,5,6,6a, 7ß,8-octahydrocyclopenta[f][l]-benzopyran als farbloses Öl.
  • IR: Bande bei 6,02 µ [α]D21 = +2,1° (c = 1, Benzol) g) 1,35 g 3-Äthoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-[4'-(2'', 2''-dimethyl-propylendioxy)-pentyl]-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran hydriert man analog Beispiel 1 h.
  • Das Hydrierrohprodukt wird durch Chromatographie an Aluminiumoxy gereinigt und man erhält 0,98 g 3-Äthoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-[4'-(2'',2''-dimethyl-propylendioxy)-pentyl]-1,2,3,5,6,6a,7ß,8,9,9aß-decahydrocyclopentan-[f][l]-benzopyran als farbloses Öl.
  • [α]D21 = +17,5° (c = 1, Benzol)

Claims (17)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1) Benzopyran-Derivate der allgemeinen Formel II worin R1 und R3 jeweils ein e niedere Alkylgruppe, R4 eine Acylgruppe oder eine gegebenenfalls phenylsubstituierte Alkylgruppe, n die ganzen Zahlen 1 oder 2 und -A-B- die Gruppierungen,CH-CH2- oder #C=CH- darstellen und W die Gruppierungen -(CH2)3-Z-R5' -(CH2)3COOR7 oder -(CH2)3CN bedeutet, worin Y ein Halogenatom, Z eine ketalisierte Carbonylgruppe oder eine freie, veresterte oder verätherte Hydroxymethylengruppe,R5 und R6 jeweils eine niedere Alkylgruppe und R7 eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe darstellen.
  2. 2.) 3-Methoxy-7a-tert.-butyloxy-6aa-methyl-3-(4',4'-ophenylendioxy-pentyl)-1,2,3,5,6,6a,7,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  3. 3.) 3-MethOxy-7a-trimethylacetoxy-6aa-1nethyl-3-(4-'-chlor-3'-pentenyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-£1;7/iJ-benzopyran.
  4. 4.) 3-MethOxy-7a-tert.-butyloxy-6aa-methyl-3-(3g-äthOxycarbonyl-propyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta [f][l]-benzopyran.
  5. 5.) 3-Äthoxy-7α-butyloxy-6aα-methyl-3-[4'-(2",2"-dimethyl-propylendioxy)-pentyl]-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  6. 6.) 3-Methoxy-7α-trimethylacetoxy-6aα-methyl-3-(3'-methoxycarbonyl-propyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  7. 7.) 3-Methoxy-7a-tert.-butyloxy-6aa-methyl-3-'4',4'-o-phenylendioxy-pentyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8,9,9aßdecahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  8. 8.) 3-Methoxy-7a-tert.-butyloxy-6aa-äthyl-3-(4',4'-o-phenylendioxy-pentyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8-octahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  9. 9.) 3-Methoxy-7α-trimethylacetoxy-6aα-methyl-3-(4'-chlor-3'-pentenyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8,9,9aL3-decahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  10. 10.) 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-(3'-äthoxycarbonyl-propyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8,9,9aß-decahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  11. 11.) 3-Äthoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-methyl-3-[4'-(2",2"-dimethyl-propylendioxy)-pentyS -1,2,3,5,6,6a,7ß,8,9,9aßdecahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  12. 12.) 3-Methoxy-7α-tert.-butyloxy-6aα-äthyl-3-(4',4'-ophenylendioxy-pentyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8, 9,9aß-decahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  13. 13.) 3-Methoxy-7α-trimethylacetoxy-6aα-methyl-3-(3'-methoxyzarbonyl-propyl)-1,2,3,5,6,6a,7ß,8,9,9aßdecahydrocyclopenta-[f][l]-benzopyran.
  14. 14.) Weitere Ausbildung des Verfahrens gemäß Deutscher Patentanmeldung P 21 60 066.8 zur Herstellung von Benzopyran-Derivaten der allgemeinen Formel II worin R1 und R3 jeweils eine niedere Alkylgruppe, R4 eine Acylgruppe oder eine gegebenenfalls phenylsubstituierte Alkylgruppe, n die ganzen Zahlen 1 oder 2 und -A-B- die Gruppierungen CH-CH2- oder ,C=GH- darstellen und W die Gruppierungen -(CH2)3-Z-R51 -(CH2)3COOR7 oder -(CH2)CN bedeutet, worin Y ein Halogenatom, Z eine ketalisierte Carbonylgruppe oder eine freie, veresterte oder verätherte Hydroxymethylengruppe, R5 und R6 jeweils eine niedere Alkylgruppe und R7 eine Alkyl-,Aryl- oder Aralkylgruppe darstellen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV worin R1,R3, R4, W und n die obengenannte Bedeutung besitzen gemäß dem Verfahren des fauptpatentes in Gegenwart saurer Katalysatoren cyclisiert und gewünschtenfalls eine in -A-B- vorhandene Doppelbindung hydriert.
  15. 15.) Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß man als saure Katalysatoren Mineralsäuren, Sulfonsäuren, Bewis-Säuren, Carbonsäuren oder Phenole verwendet.
  16. 16.) Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß man pro mol Verbindung IV 0,001 mol bis 0,1 mol sauren Katalysator verwendet.
  17. 17.) Verfahren nach Anspruch 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß man die Cyclisierung in einem aprotonischen Lösungsmittel durchfuhrt.
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