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DE2228162A1 - Vorrichtung zum abbinden von kabelstraengen o. dgl - Google Patents

Vorrichtung zum abbinden von kabelstraengen o. dgl

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Publication number
DE2228162A1
DE2228162A1 DE19722228162 DE2228162A DE2228162A1 DE 2228162 A1 DE2228162 A1 DE 2228162A1 DE 19722228162 DE19722228162 DE 19722228162 DE 2228162 A DE2228162 A DE 2228162A DE 2228162 A1 DE2228162 A1 DE 2228162A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
loop
cord
cylinder
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722228162
Other languages
English (en)
Other versions
DE2228162C2 (de
Inventor
John T Goodwill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOODWILL AUTOMATED DEVICES Inc
Original Assignee
GOODWILL AUTOMATED DEVICES Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOODWILL AUTOMATED DEVICES Inc filed Critical GOODWILL AUTOMATED DEVICES Inc
Priority to DE19722228162 priority Critical patent/DE2228162C2/de
Publication of DE2228162A1 publication Critical patent/DE2228162A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2228162C2 publication Critical patent/DE2228162C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/012Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for manufacturing wire harnesses
    • H01B13/01263Tying, wrapping, binding, lacing, strapping or sheathing harnesses
    • H01B13/01272Harness tying apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/10Bundling rods, sticks, or like elongated objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abbinden von Kabeisträngen o.dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abbinden von Kabelsträngen o.dgl. Eine solche Vorrichtung dient generell zum Zusammenbinden einer Gruppe von länglichen Gegenständen und speziell zum Abbinden von Kabelbäumen oOdglO In der Elektrotechnik ist es allgemein üblich, fertige Leitungsbündel, z.B. in Schaltschränken, Wählergestellen o.dgl.
  • vor oder nach dem Verlegen abzubinden. Hierzu werden mit einer durchgehenden Schnur von Hand in regelmäßigen Abständen Schlingen auf dem betreffenden Kabelstrang gelegt und angezogen, und diese Schlingen oder Schlaufen halten dann den Kabelstrang zusammen. Die Schnurspannung wird dabei so gewählt, daß man nachträglich noch einzelne Drähte einziehen oder herausnehmen kann, z.B., wenn bei der Montage Leitungen vergessen worden sind. Das ganze Abbinden solcher Kabelbäume erfolgt von Hand und ist deshalb sehr lohnintensiv.
  • Es sind Vorrichtungen zum maschinellen Abbinden von Würsten und zum Umbinden von Rollbraten bekannt. Hierbei wird aber das Abbindematerial nach jeder Bindeschlinge abgeschnitten. Auch gibt es Geräte, mit denen man kurze Drahtstücke um längliche Gegenstände herumlegen und an den Enden verdrillen kann, um einzelne Schlingen zu bilden, jedoch hat sich dies für Leitungsbündel oder Kabelstränge nicht als zufriedenstellend erwiesen.
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der eine Gruppe von länglichen Gegenständen, z.B. ein Kabelstrang oder ein Leitungsbündel, mit einem einzigen durchlaufenden Schnurstück an im Abstand voneinander liegenden Stellen abgebunden werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird dies bei einer eingangs genannten Vorrichtung dadurch erreicht, daß eine vorzugsweise öffenbare Haltevorrichtung zum Festhalten des Kabelstrangs im Bereich der abzubindenden Stelle vorgesehen ist, daß zur Aufnahme der zum Abbinden verwendeten Schnur o.dgl. eine Spule vorgesehen ist, welche an einer Tragevorrichtung angeordnet ist, mittels derer sie in einer vorzugsweise kreisförmigen Bewegungsbahn um den Kabelstrang herumführbar ist, wobei aus der Spule kommende Bindeschnur sich um den Kabelstrang herumlegt, daß eine Schlingenformvorrichtung vorgesehen ist, welche anfänglich zwischen dem abzubindenden Kabelstrang und der Bewegungsbahn der Spule angeordnet ist, so daß die Schnur auf sie zu liegen kommt, wenn sich die Spule auf der Bewegungsbahn um den Kabelstrang herumbewegt, daß die Schlingenformvorrichtung von ihrer anfänglichen Stellung wegbewegbar ist, um eine Schlinge in der Schnur zu bilden, durch welche Schlinge die Spule in Verfolg ihrer Bewegungsbahn durchtritt, und daß eine Schnurspannvorrichtung vorgesehen ist, welche nach dem Durchtreten der Spule durch die Schlinge die Spannungslosigkeit der Schnur beseitigt und den beim Durchtreten der Spule durch die Schlinge gebildeten Knoten anzieht.
  • Der Kabelstrang oder dergleichen wird also durch die Backen an der gewünschten Stelle, an der abgebunden werden soll, festgehalten, und die Spule mit der Schnur wird um den Kabelstrang herumgeführt, so daß die aus der Spule kommende Schnur um den Kabelstrang herumgelegt wird; gleichzeitig wird die Schnur auf die Schlingenformvorrichtung gelegt, die sich in der Nähe des Kabelstrangs und im Weg der Schnur befindet. Während dann die Spule weiter um den Kabelstrang herumgeführt wird, wird die Schlingenformvorrichtung angehoben und gleichzeitig um 2700 gedreht, wodurch die Schnur zu einer Schlinge geformt und am unteren Ende dieser Schlinge verdrillt oder verdreht wird. Am Ende der Drehung der Schlingenformvorrichtung ist die Schlinge so angeordnet, daß sich ihre Öffnung im Weg der umlaufenden Spule befindet; die Spule durchläuft dann die Schlinge und bildet einen losen Knoten in der Schnur.
  • Nach dem Durchlaufen der Schlinge wird die Spule ein kurzes Stück weiterbewegt und dann angehalten. An dieser Stelle wird die Spule vom Antrieb für die Umlaufbewegung getrennt und mit einer anderen Vorrichtung verbunden, welche über eine Rutschkupplung oder in sonstiger äquivalenter Weise, z.B. mittels eines schwachen pneumatischen Motors oder eines Drehmomentenmotors, die Spule drehend antreiht, so daß überschüssige Schnur auf sie zurückgewickelt und der Knoten am Kabelstrang angezogen wird, nach dem die Schnur inzwischen von der Schlingenformvorrichtung freigegeben wurde. Nach dem Anziehen des Knotens wird entweder der Kabelstrang zur nächsten Abbindestelle vorgeschoben, oder der Kabelstrang bleibt stehen und die Bindevorrichtung wird relativ zu ihm bewegt.
  • Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen und in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel, Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht einer Kabelbindevorrichtung nach der Erfindung, deren Elemente zum Teil im Schnitt dargestellt sind, Fig. 1A eine raumbildliche Darstellung eines Kabelstrangs, der mittels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammengebunden worden ist, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, gesehen von links, Fig. 3 eine ebensolche Seitenansicht, gesehen von rechts, Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den Arbeitszylinder zum Betätigen der Schlingenformvorrichtung, Fig0 5 ein Schaubild zur Darstellung der Umlaufbewegung der Spule relativ zum Kabelstrang, Fig. 6 eine teilweise Vorderansicht nach der Art von Fig0 1 und ebenfalls teilweise im Schnitt dargestellt; diese Darstellung zeigt die Vorrichtung in der Stellung, bei der in der Bindeschnur eine Schleife gebildet ist, Fig. 7 eine Draufsicht von oben auf die Maschine, wobei der Deutlichkeit halber Teile weggebrochen dargestellt sind, Fig. 8 einen vergrößerten Querschnitt durch die Spule, Fig0 9 und 10 vergrößerte Schnittdarstellungen eines Teiles der Knotenanziehvorrichtung, wobei die mit der Spule verbindbare Welle in der nicht wirksamen bzw. in der wirksamen Stellung dargestellt ist, Fig. 11 bis 13 eine vergrößerte Draufsicht, eine vergrößerte Seitenansicht und eine vergrößerte Vorderansicht der Schlingenformvorrichtung, Fig. 14 eine vergrößerte Draufsicht von oben auf die Schlingenformvorrichtung in ihrer ausgefahrenen Stellung, Fig. 15 eine vergrößerte teilweise Seitenansicht des Spreizglieds der Schlingenformvorrichtung.
  • In den Fig. 1 bis 3 ist mit 20 eine in geeigneter Weise abgestützte Grundplatte bezeichnet, auf der die Teile der Vorrichtung angeordnet sind, An der Unterseite der Platte 20 ist ein Stützarm 21 und an dessen unterem Ende ein mit ihm einstückiger, nach innen ragender Ansatz 22 vorgesehen. Eine nach unten hängende Trageplatte 24 für den abzubindenden Kabelstrang 45 (Fig. 1A) und für eine Spule hat eine Mittelöffnung 25 und ist am inneren Ende des Ansatzes 22 befestigt.
  • Die Platte 24 ist horizontal in zwei trennbare Hälften oder Backen 24a und 24b unterteilt, wie das am deutlichsten Fig0 2 zeigt.
  • Die Platte 24 ist mit einem nach innen ragenden Flansch 26 versehen, der ihre Mittelöffnung 25 umgibt; ein ebenfalls aus zwei Hälften bestehendes Zahnrad 27 ist auf diesem Flansch 26 drehbar angeordnet. Eine an der Platte 24 Zè B. mittels Stiften 29 befestigte Platte 28 hält die Hälften des Zahnrads 27 am Flansch 26 fest. Eine etwa kreisförmige, als Tragevorrichtung für eine Spule 34 dienende Spulenträgerplatte 30 ist ebenfalls am Flansch 26 drehbar befestigt und mittels Stiften 31 am Zahnrad 27 befestigt. Die Spulenträgerplatte 30 besteht ebenfalls aus zwei Hälften, welche jeweils an der zugeordneten Zahnradhälfte 27 befestigt sind.
  • Die Spulenträgerplatte 30 ist mit einem radialen Vorsprung 32 versehen, der einen Zylinder 33 trägt, auf welchem die Spule 34 angeordnet ist. Eine Welle 35 im Zylinder 33 ragt in die Nittelausnehmung der Spule 34 und wird dort durch Kugelrasten 36 festgehalten. Die Welle 35 ist axial relativ zum Zylinder 33 verschiebbar und wird normalerweise durch eine Feder 37 in ihre nach außen ragende Lage gedrückt.
  • Bei dieser Anordnung ist die Spule 34 durch ihre Verbindung mit dem Zahnrad 27 um die Mittellinie der Öffnung 25 der Trageplatte 24 drehbar.
  • Die beiden Hälften der Trageplatte 24 sind bei 38 aneinanderangelenkt, und ihre untere Hälfte oder Backen 24b (Fig. 2) hat einen Hebelarm 39, der mittels einer Stift-Langloch-Verbindung 40 mit dem Ende des Kolbens 41 eines Pneumatikzylinders 42 verbunden ist, welch letzterer an dem festen oberen Backen 24a befestigt ist. Wird über den Anschluß 44 dem Zylinder 42 Druckluft zugeführt, so wird der Kolben 41 in die Lage nach Fig. 2 ausgefahren, um die Backen 24a und 24b in Schließstellung zu halten. Wird die Druckluft aus dem Zylinder 42 abgelassen, so bewegt sich der Kolben 41 nach rechts und verschwenkt den Arm 39 im Uhrzeigersinn, so daß der untere Backen 24b in seine Offenstellung bewegt wird, die in Fig. 2 mit gestrichelten Linien eingezeichnet ist. In dieser Stellung kann der Kabelstrang 45 (Fig0 1A) in der Mitte der Öffnung der Trageplatte 24 angeordnet werden; dann wird wieder Druckluft in den Zylinder 42 eingelassen, um die Backen 24A und 24b zu schließen.
  • Das Zahnrad 27 kämmt mit einem Ritzel 46 am freien Ende einer im Ansatz 22 gelagerten Welle 47, deren anderes Ende ein Kettenrad 48 trägt, welches z.B. über eine Rollenkette 4-9a (Fig. 2) mit einem Kettenrad 49 in Antriebsverbindung steht. Das Kettenrad 49 (Fig. 1, 2, 7) ist Teil einer auf der Oberseite der Grundplatte 20 angeordneten Kupplungsanordnung und ist einstückig mit einer Hälfte 50 einer Zahnkupplung ausgebildet. Die Kupplungshälfte 50 ist auf einer Welle 51 frei verschiebbar, welch letztere an ihren Enden in den Seitenwänden 52 eines an der Grundplatte 20 befestigten, U-förmigen Formstücks 54 gelagert ist.
  • Die Kupplungshälfte 50 ist zum Eingriff mit einer entsprechenden Kupplungshälfte 55 ausgebildet, welche auf der Welle 51 verschiebbar ist, aber mit ihr drehfest, nämlich durch einen Keil, verbunden ist. Ein Zahnrad 56 (Fig. 7) ist auf der Welle 51 befestigt v,nd wird von einem Ritzel 57 auf der Welle eines reversierbaren pneumatischen Motors 58 angetrieben, welch letzter&r at£ einer rükwärtigen Verlängerung 59 der oberes Wand 60 des Formstuekvj 54 angeordnet ist.
  • Am rechten Ende der Welle 51, bezogen auf Fig. 7, befindet sich ein zweites Paar von Kupplungshälften 61 und 62, von denen die eine Hälfte 61 frei auf der Welle 51 angeordnet und einstuckig mit einem Kettenrad 64 ausgebildet ist, während die andere Hälfte verschiebbar aber drehfest (wie die Kupplungshäfte 55) auf der Welle 51 angeordnet ist.
  • Die antreibenden Kupplungshälften 55 und 62 werden in der von ihren zugehörigen Hälften getrennten Neutralstellung durch Federn 65 auf der Welle 51 gehalten, aber jede von beiden Hälften kann mittels einer Verschiebegabel 67, die mit den Hälften 55, 62 in Wirkverbindung stehende, nach rückwärts ragende Arme 68 hat, in Eingriff gebracht werden.
  • Die Gabel 67 ist am freien Ende der Kolbenstange 69 eines pneumatischen Zylinders 70 angeordnet, welch letzterer auf einem Fortsatz 71 an der Vorderseite der oberen Wand 60 des Formstücks 54 angeordnet ist.
  • Das Kettenrad 64 ist, z.B. mittels einer Rollenkette 72 (Fig. 3) mit einem Kettenrad 74 (Fig. 9, 10) verbunden, welch letzteres verschiebbar auf einer Hülse oder Hohlwelle 75 angeordnet und drehfest mit dieser verbunden ist. Die Hülse 75 stellt einen Teil einer Knotenanziehvorrichtung dar, deren Wirkungsweise im folgenden beschrieben werden wird; sie ist frei verschiebbar in miteinander fluchtenden, horizontalen Ausnehmungen 76 zweier im Abstand voneinander angeordneter Schenkel 77. Die Schenkel 77 ragen, wie das Fig. 2 klar zeigt, unter einem schrägen Winkel von einem Stützfiglied 78 (vgl. Fig. 1) nach unten, welch letzteres an der Unterseite der Grundplatte 20 befestigt ist0 Wie die Fig. 7, 9 und 10 zeigen, ist das Kettenrad 74 zwischen den beiden Schenkeln 77 auf der Hülse 75 angeordnet.
  • Eine Welle 79 ist in einer Ausnehmung 80 der Hülse 75 verschiebbar angeordnet und an ihrem äußeren Ende mit einer Welle 81 verbunden, welche durch eine Verbindungsöffnung 82 verringerten Durchmessers an der Hülse 75 nach außen ragt.
  • Das äußere Ende der Welle 81 ist mit einem Ende eines Gelenkstücks 83 (Fig, 1,3) verbunden, dessen anderes Ende mit der Kolbenstange 84 eines pneumatischen Zylinders 85 verbunden ist, der auf dem Stützglied 78 angeordnet ist0 Eine am Stützglied 78 befestigte und von diesem wegragende Führungsstange 76 ist mittels eines Schiebesitzes mit einer Ausnehmung 87 des Verbindungsgelenks 83 verbunden, und zwar zwischen dessen Verbindungen mit der Welle 81 und der Kolbenstange 84. Eine Feder 88 ist auf der Welle 81 zwischen einer Mutter 89 am einen Ende der Hülse 75 und einer Einstellmutter 90 im Bereich des Verbindungsgelenks 83 angeordnet.
  • Wie die Fig. 1 und 3 am klarsten zeigen, ist eine Schlingenformvorrichtung 91 anfänglich so angeordnet, daß sie sich oberhalb des von den Backen 24a und 24b gehaltenen Kabelstrangs, aber unterhalb der Spule 34 befindet, wenn sich letztere um den Kabelstrang bewegt. Eine bogenförmige Nut 92 am inneren Ende der Schlingenformvorrichtung 91 ist vertikal ausgerichtet mit der vertikalen Mittellinie der Spule 34, so daß die auf der Spule 34 angeordnete Binde schnur in diese Nut 92 gelegt wird, wenn sich die Spule 34 um sie herum auf ihrer Umlaufbahn bewegt.
  • Die Schlingenformvorrichtung 91 ist an einer Gelenkstelle 94 am unteren Ende einer Stange 95 angelenkt, welche sich durch einen Ausschnitt 96 (Fig. 7) der Grundplatte 20 nach oben erstreckt und dort (oberhalb der Grundplatte 20) frei verschiebbar ein Führungsglied 97 durchdringt und in einer Ausnehmung eines zweiten Führungsglieds 98 befestigt ist0 Die Führungsglieder 97 und 98 umgeben frei verschiebbar einen im folgenden auch als ersten Zylinder bezeichneten Nockenzylinder 99, welcher fest mit der Grundplatte 20 verbunden ist und eine nutartige, schraubenlinienförmige Nockenbahn 100 aufweist, welche, bezogen auf Fig. 1, auf der Rückseite des Zylinders 99 am unteren Ende beginnt und um diesen herum eine schraubenlinienförmige Bahn um 2700 nach rechts bildet, wo diese Bahn 100 in einem vertikalen Abstand 101 (vgl. Fig. 1 und 3) endet.
  • Das Führungsglied 98 ist auf seiner Innenseite mit einem ylindrischen Ansatz 102 (Fig. 4) versehen, welcher in die Nockenbahn 100 ragt, als Nockenrolle dient, und zu diesem Zweck mit einer Rolle 104 versehen ist, um die Reibung zwischen den Kanten der Nockenbahn 100 und dem Ansatz 102 zu verringern. Innerhalb des Nockenzylinders 99 befindet sich ein zweiter Zylinder 105 mit geschlossenen Enden; der Ansatz 102 hat einen inneren Fortsatz 106, welcher wie in Fig. 4 dargestellt in diesen Zylinder 105 eingeschraubt ist0 Eine Stange 107 mit einer O-Ring-Dichtung durchdringt eine Öffnung am unteren Ende des Zylinders 105 und geht oben in einen Kolben 108 über, welcher das Zylinderinnere in zwei AbschÆlitte aufteilt. Die Stange 107 ist mit ihrem unteren Ende an der Grundplatte 20 befestigt, so daß der Kolben 108 ebenfalls feststeht0 Der zweite, innere Zylinder 105 ist oben mit einem Anschluß 109 (Fig. 1) für einen Druckluftschlauch versehen.
  • Dieser Anschluß steht mit einem Durchlaß 110 (Fig. 4) in Verbindung, so daß Luft in denjenigen Abschnitt des Zylinders 105 eingeleitet werden kann, der oberhalb des Kolbens 108 liegt. In ähnlicher Weise hat das Führungsglied 98 einen Druckluftanschluß 111, welcher mit einem Durchlaß 112 im Ansatz 102 und dessen Fortsatz 106 in Verbindung steht, um Luft in den Zylinderabschnitt unterhalb des Kolbens 108 einleiten zu können. Bei einer solchen Anordnung bewirkt das Einleiten von Druckluft in den Zylinderabschnitt oberhalb des Kolbens 108, daß der Zylinder 105 hochfährt, da Ja der Kolben 108 feststeht. Befindet sich umgekehrt der Zylinder 105 in seiner ausgefahrenen Stellung, so bewirkt Luft, welche durch den Anschluß 111 des Führungsgliedes 98 eingeleitet wird, daß der Zylinder 105 zurück nach unten fährt, Wenn der Zylinder 105 nach oben gepreßt wird, nimmt er das Führungsglied 98 mit, und dessen Ansatz 102 und Rolle 104 folgen der schraubenlinienförmigen Nockenbahn 100 im festen Nockenzylinder 99, so daß sich der innere Zylinder 105 und das Führungsglied 98 bei ihrer Anhebung um 2700 d ehen.
  • Infolgedessen bewegt sich die Schlingenformvorrichtung 91 am unteren Ende der Stange 95 von ihrer in den Fig. 1 und 3 dargestellten Ausgangsstellung in ihre in den Fig. 2 und 6 dargestellte angehobene und gedrehte Stellung, Die beschriebene Kabelbindevorrichtung arbeitet wie folgt: Zunächst wird der pneumatische Zylinder 42 betätigt, um den unteren Backen 24b zu öffnen, und das Ende eines Kabelstrangs 45 wird zwischen die Backen 24 gelegt wonach der Zylinder 42 erneut betätigt wird, um die Backen 24 zu schließen und den Kabelstrang 45 für den Bindevorgang festzuhalten. Wie in Fig. 1A dargestellt, weist der Kabelstrang 45 mehrere gebündelte Leitungen 114 auf; selbstverständlich kann aber die erfindungsgemäße Vorrichtung auch dazu verwendet werden, andere längliche Gegenstände abzubindeni Das nicht dargestellte Bindematerial wird auf die Spule 34 gewickelt, welche aus zwei zusanimeiipassenden Hälften 34a, 34b besteht, die an einer Stelle des Umfangs der Spule eine bügelartige Vorrichtung 115 (Fig. 6 und 8) aufweisen. Das Bindematerial wird durch diese bügelartige Vorrichtung 115 auf der vertikalen Mittellinie der Spule 34 herausgelassen, so daß es mit der Nut 92 in der Schlingenformvorrichtung 91 ausgerichtet ist.
  • Zu Beginn wird das Bindematerial, wofür man bei einem abzubindenden Kabelstrang vorzugsweise gewachste Nylonschnur verwendet, aus der Spule 74 gezogen und der erste Abbindeknoten 116 am Ende des Kabelstrangs wird von Hand gelegt.
  • Dann wird der Kabelstrang um eine bestimmte Strecke vorgeschoben, und zwar bis zu der Stelle, an der die nächste Schlinge gelegt werden soll. Die Schnur welche beim Vorschub längs des Kabels in dessen Längsrichtung mitgefolgt war, erstreckt sich nun von der Kabeloberfläehe durch eine Aussparung 117 in einem oberen Fortsatz des Flansche 26 zur Spule 34, wobei die Aussparirng 117 dazu dient9 eie Schnur an derjenigen Stelle am Kabel zu halten, an der die Schlinge oder Schlaufe gelegt werden soll. Zu diesem Zeitpunkt ist die Spule 34 ungefähr 550 vor der vertikalen Mittellinie der Spulentragplatte 30 angeordnet, wie das Fig0 2 zeigt und wie es in Fig. 3 durch den-Punkt 118 angedeutet ist. Die Ausgangsstellung der Spule 34 ist auch in dem Schaubild nach Fig. 5 dargestellt, welches den Weg der Spule 34 beim Legen einer Schlinge oder Schlaufe zeigt e Wenn sich die Spule 34 also in ihrer Ausgangsstellung befindet, wird der pneumatische Motor 58 betätigt und dreht über das Ritzel 57 und das Zahnrad 56 die Welle 51. Gleichzeitig wird die Verschiebegabel 67 mittels des pneumatischen Zylinders 70 nach links, bezogen auf Fig. 7, bewegt, um die Kupplungshälften 50 und 55 zum Eingriff zu bringens Dies leitet eine Drehung der Spulentragplatte 30 ein, und zwar über die Kettenräder 48, 49 und die Zahnräder 46 und 27, und die Spule 34 fängt an, sich im Uhrzeigersien, bezogen auf die Fig. 3 und 5, also von der rechten Seite der Vorrichtung aus gesehen, um den Kabelstrang zu bewegen. Zu Beginn der Umlaufbewegung der Spule 34 befindet sich die Schlingenformvorrichtung 91 in ihrer unteren Stellung zwischen dem Kabelstrang und dem Bewegungsweg der Spule 34, wobei die bogenförmige Nut 92 der Vorrichtung 91 mit der Schnur ausgerichtet ist, die von der Spule 34 abläuft, vgl. die Fig. 1 und 3.
  • Wenn die Spule 34 umläuft, legt sie die Bindeschnur in die Nut 92 der Schlingenformvorrichtung 91, und wenn sie etwa den halben Weg um den Kabel strang umgelaufen ist und an der Schlingenformvorrichtung 91 richtig vorbei ist, und zwar etwa bis zu dem Punkt 119 der Fig. 5, so wird ein (nicht dargestelltes) Luftventil betätigt und läßt Druckluft in denjenigen Abschnitt des Zylinders 105 einströmen, der oberhalb des Kolbens 108 liegt. Hierdurch wird die Schlingenformvorrichtung 91 angehoben und um 2700 in dieåenige Stellung gedreht, die in den Fig. 2 und 6 dargestellt ist. Der vertikale Abschnitt 101 am oberen Ende der Nockenbahn 100 gewährleistet, daß die Schlingenformvorrichtung 91 am Ende ihrer Drehbewegung so hoch angehoben ist, daß sie sich oberhalb der Spule 34 befindet, wenn diese sich weiter um den Kabelstrang herumbewegt. Infolge ihrer Breite (vgl. Fig. 11) bildet die Schlingenformvorrichtung 91 eine Schlinge oder Schlaufe in der Schnur und verdreht gleichzeltig die Schnur im Bereich der Aussparung 117 des Flanschs 26, wie das am deutlichsten Fg. 6 zeigt. Die Schlingenöffnung wird der Spule 34 dargeboten, und diese durchläuft die Schlingenöffnung an der Oberseite ihres Drehwegs, also beim Winkel 00 in Fig. 5, und bildet somit einen losen Knoten in der Schnur.
  • Die Schlingenformvorrichtung 91, die in den Fig. 11 bis 14 näher dargestellt ist, ist bei der dargestellten Ausführungsform eine dreiteilige Konstruktisn mit einer Grundplatte 120 und zwei zusammenpassenden Schieberteilen 121a, 121b, welche über der Platte 120 liegen und mit dieser über Kopfbolzen 122 verbunden sind, die sich von der Platte 120 durch Schlitze 124 der Schieberteile 121 erstrecken Die Platte 120 hat einen Querschlitz 125, und die inneren Kanten der Schieberteile weisen gegenilterliegende, rechteckförmige iusaparungen 126 auf, die mit dem Querschlitz 125 ubereinstimmen, vgl. Fig. 11 und 14. Die Grundplatte 120 weist ferner ein achmaleres rückwärtiges Teil 127 auf, welches sich von der Vsrbindungastelle 94 der Platte 120 mit derStange 95 nach hinten erstreckt. Der Zweck dieser Maßnahme wird im folgenden noch beschrieben.
  • Wenn die Schlingenformsorrichtung 91, wie in Fig, 6 dargestellt, eine Schlinge oder Schlaufe in der Schnur gebildet hat, können die Schieberteile 121a, 121b gespreizt werden, um sicherzustellen, daß die Schlinge oder Schlaufe groß genug wird, damit die Spule 34 durch sie hindurchkann.
  • Zum Spreizen dient ein Keil- oder Spreisglied 128, das in Fig. 15 stark vergrößert dargestellt ist. Dieses Keilglied 128 wird nach unten in die Aussparungen 126 der Schieberteile 121 gedruckt, um diese in der in Fig. 14 dargestellten Weise auseinanderzudrücken. Das-Keilglied 128 ist in der Vorrichtung oberhalb der Schlingenformvorrichtung 91 in seiner angehobenen Stellung angeordnet; aus Gründen der Übersichtlichkeit ist dies nicht weiter dargestellt. Zwischen zwei Paaren von nach oben ragenden Laschen 130 an den Schieberteilen 121 erstrecken sich Zugfedern 129 (nur in Fig. 13 dargestellt), welche normalerweise diese Schieberteile zusammenhalten.
  • Nachdem die Spule 34 die Schlinge durchlaufen hat, setzt sie ihre Bewegung im Uhrzeigersinn um weitere ca. 550, gerechnet von dar Oo - Stellung fort, vgl. die Fig. 3 und 5, wobei sie die Lage 131 nach Fig. 5 erreicht. Dies bringt ihre Mittelöffnung zum Fluchten mit der Welle 79 in der Hülse 75 auf der rechten Seite der Vorrichtung, vgl. die Fig. 1 5 und 6. Zu diesem Zeitpunkt wird die Verschiebefabel 67 durch den pneumatischen Zylinder 70 nach rechts, bezogen auf Fig, 7, bewegt, was den Antrieb der Spulentragplatte 30 unterbricht und andererseits durch das Kuppeln der KupplungsMlften 61, 62 den Antrieb auf das Kettenrad 74 überführt, wodurch die Hült 75 sich zu drehen beginnt. Sobald der Antrieb von der linken auf die rechte Seite der Vorrichtung verlagert ist, wird der pneumatische Zylinder 85 auf dem Stützglied 78 (Fig. 6) betätigt, um seine Kolbenstange 84 einzuziehen und das Verbindungsgelenk 83 nach links zu ihren, Wie die Fig. 6, 9 und 10 am besten zeigen, wird bei der Linksbewegung des Verbindungsgelenks 83 die Hülse 75, welche ein mit einer Schulter versehenes inneres Ende hat, zum Eingriff mit einem mit Nuten versehenen Vorsprung 132 gebracht, der die Mittelöffnung der Spule 34 umgibt, wodurch die angetriebene Hülse 75 auch die Spule 34 in Umdrehung versetzt.
  • Gleichzeitig wird die innere Welle 79 in die Mittelöffnung der Spule 34 gepreßt und drückt die Welle 35 zurück in den Zylinder 33, vgl. z.B. die Fig. 1 und 6. Bei dieser Antriebsverbindung dreht sich also die Spule 34, nimmt die überschüssige Bindeschnur auf und zieht den Knoten am Kabelstrang an. Die von der Spule 34 ausgeübte Spannung und damit die Festigkeit von Schlinge und Knoten, können durch Verstellen der Mutter 90 (Fig. 1 rechts unten) einreguliert werden.
  • Hierbei wird die Kraft der Feder 88 verändert. - Nachdem also die Spule 34 genügend verdreht worden ist, um die gewünschte Festigkeit von Schlinge und Knoten zu erhalten, wirken der Vorsprung 132 und das Ende der Hülse 75 als Rutschkupplung, und es wird keine weitere Drehbewegung auf die Spule 34 übertragen.
  • Damit die Spule 34 überschüssige Binde schnur aufnehmen und den knoten anziehen kann, muß die Schnur aus der Nut 92 der Schlingeflformvorrichtung 91 herausgezogen werden, und dies wird erleichtert durch einen (nicht dargestellten) Luftsensor, welcher bewirkt, daß ein Stift 134 (Fig. 1 und 2), der normalerweise gegen das rückwärtige Teil 127 der Schlingen formtorrichtung 91 anliegt, zurückgezogen wird. Dann kann das innere, mit der Nut 92 versehene Ende der Schlingenformvorrichtung 91 durch sein eigenes Gewicht nach vorne herunterkippen, wonach die Schnur leicht aus der Nut 92 herausgezogen werden kann. Der Stift 134 wird in einen pneumatischen Zylinder 135 zurückgezogen, welch letzterer eine Abstützung 136 (Fig.
  • 1 und 2) aufweist, die oberhalb der Gelenkverbindung mit der Sohlingenformvorrichtung 91 auf die Stange 95 aufgeschraubt ist. Das Zurückziehen des Stifts 134 erfolgt gleichzeitig wie die Verachiebung der Hülse 75 zur Anlage gegen die Spule 34.
  • Nachdem der Knoten in der Schnur in der beschriebenen Weise angezogen worden ist, wird der pneumatische Zylinder 85 betätigt, um das Verbindungsgelent 83 nach rechts zurEckzuschieben, wobei die Hülse 75 und die Welle 79 von der Spule 34 getrennt werden und die Welle 35 unter der Wirkung der Feder 37 wieder in die Spule 34 eintreten kann. Sogleich danach wird der pneumatische Zylinder 70 betätigt, um die Verschiebegabel 67 nach links suruckzufffhren und dadurch die Kupplungshälften 61, 62 auszukuppeln und die Kupplungshälften 50, 55 einsukuppeln, Gleichzeitig wird der pneumatische Motor 58 reversiert, und hierdurch wird die Spulentrageplatte 30 und lit ihr die Spule 34 in die Ausgangslage (vgl. Fig. 5) zurückgebracht. Dort wird der pneumatische Motor 58 angehalten und dann für den nächsten Bindevorgang erneut reverviert.
  • Befindet sich die Spule 34 wieder in ihrer Ausgangslage und die Antriebsvorrichtung steht still, so wird der untere Backen 24b geöffnet, so daß der Kabelstrang 45 ut-omatisch oder von Hand vorgeschoben werden kann su einer Stelle, an der die nächste Schlinge gezogen werden soll.
  • Umgekehrt kann auch der Kabelstrang festgehalten und die Bindevorrichtung relativ zu ihm bewegt werden, z.B. in-den man die Bindevorrichtung verschiebbar auf einem (nicht dargestellten) länglichen Tragarm anordnet. Der zeitliche Ablauf und die Betätigung der verschiedenen Vorgänge bei den einzelnen Bindesyklen erfolgt über bekannte Programmsteuerglieder und in bevorzugter Weise mittels pneumatischer Flillvorrichtungen und pneumatischer Schalter, und der Ablauf der Vorgänge kann falls gewünscht auf einem Rechner progralniert und von diesem gesteuert werden.
  • Durch die vorliegende Erfindung erhält man also eine sehr vorteilhafte Bindevorrichtung, welche Kabelstränge o.
  • dgl. sehr rasch abbinden kann, und zwar mit durchgehend gleichbleibender Spannung, bedingt durch die Feder 88, und mit einer wesentlichen Ersparnis an Xrbeitskosten. Dabei sind im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens der vorliegenden Erfindung viele weitere Ausführungsformen itsglich.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    orrichtung zum Anbinden von Kabelsträngen o.dgl.
    dadurch gekennzeichnet; daß eine vorzugsweise öffenbare Haltevorrichtung (24a, 24b) zum Festhalten des Kabelstrangs (45) im Bereich der abzubindenden Stelle vorgesehen ist, daß zur Aufnahme der zum Abbinden verwendeten Schnur o.dgl. eine Spule (34) vorgesehen ist, welche an einer Tragevorrichtung (30) angeordnet ist, mittels derer sie in einer vorzugsweise kreisförmigen Bewegungsbahn (Fig. 5) um den Kabelstrang (45) herumführbar ist, wobei aus der Spule (34) kommende Bindeschnur sich um den Kabelstrang (45) herumlegt, daß eine Schlingenformvorrichtung (91) vorgesehen ist, welche anfänglich (Fig. 1) zwischen dem abzubindenden Kabelstrang (45) und der Bewegungsbahn der Spule (34) angeordnet ist, so daß die Schnur auf sie zu liegen kommt, wenn sich die Spule (34) auf der Bewegungsbahn um den Kabelstrang (45) herumbewegt, daß die Schlingenformvorrichtung (91) von ihrer anfänglichen Stellung wegbewegbar ist, um eine Schlinge (Fig. 6) in der Schnur zu bilden, durch welche Schlinge die Spule (34) in Verfolg ihrer Bewegungsbahn durchtritt, und daß eine Schnurspannvorrichtung (75, 132) vorgesehen ist, welche nach dem Durchtreten der Spule (34) durch die Schlinge die Spannungslosigkeit der Schnur beseitigt und den beim Durchtreten der Spule (34) durch die Schlinge gebildeten Knoten anzieht0 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (99,100,102,105,108) zum Wegbewegen der Schlingenformvorrichtung (91) aus ihrer anfänglichen Stellung als Drehvorrichtung ausgebildet ist, welche die Schlingenformvorrichtung (91) dreht, um die durch sie gebildete Schlinge zu verdrehen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung eine schraubenlinienförmige Nockenbahn (100) aufweist, welche mit einer Nockenrolle (102,104) o.dgl. zusammenwirkt, wobei die Nockenrolle in Wirkverbindung (98,95) mit der Schlingenformvorrichtung (91) steht.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulentragevorrichtung (30) als Teil der Haltevorrichtung (24) für den Kabelstrang (45) ausgebildet ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnurspannvorrichtung einen mit der Spule (34) kuppelbaren (75,132) Antrieb (74,64,62,61,51,56, 57,58) zum Aufwickeln der spannungslosen Abschnitte der Schnur und zum Anziehen des gebildeten Knotens aufweist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verschiebekupplung (50,55,61,62,67,68) vorgesehen ist, welche in einer ersten Stellung eine Antriebsverbindung mit der Spulentragevorrichtung (30) herstellt, um die Spule (34) längs ihrer Bewegungsbahn um den Kabelstrang (45) herumzuführen, und welche in einer zweiten Stellung eine Antriebsverbindung zum Antrieb der Spule (34) bildet.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der Spulentragevorrichtung (30) mit der Längsachse des Kabels (45) mindestens nahezu zusammenfällt.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (117) vorgesehen ist, welche einen freien Abschnitt der Binde schnur am Kabelstrang (45) festhält, so daß die Schnur von der Spule (34) abläuft und sich beim Durchlaufen der Bewegungsbahn der Spule (34) um den Kabelstrang (45) legt.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenlinienförmige Nockenbahn als Nut (100) eines ersten Zylinders (99) ausgebildet ist, in welch letzterem ein zweiter Zylinder (105) frei verschiebbar angeordnet ist, daß die Nockenrolle (102, 104) mit diesem zweiten Zylinder (105) und mit der Schlingenformvorrichtung (91) verbunden ist, und daß eine Antriebsvorrichtung (108, Fig. 4) zur Verschiebung des zweiten Zylinders (los) relativ zum ersten Zylinder (99) vorgesehen ist, so daß die Nockenrolle (102, 104) und mit ihr die Schlingenformvorrichtung (91) relativlzum ersten Zylinder (99) in Längsrichtung bewegt und dazuhin verdreht werden, um die Verdrehung der Schlinge zu bewirken.
    10e Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Spule (34) kuppelbare Antrieb eine drehbare Hülse (75) aufweist, welcher eine Verschiebevorrichtung (75) zugeordnet ist, um sie in und außer Eingriff mit der Spule (34) zu bringen.
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