DE2227499A1 - Heftmaschine - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
- B27D1/10—Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting
-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D05B—SEWING
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Description
Heftmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heftmaschine sum
Bilden von Kettstichen aus einem geeigneten Faden in
einem kontinuxerlich fortbewegten Werkstück.
Eine solche Maschine ist insbesondere zum Zusammenheften von einzelnen Holzfurnieren mittels Kettstichen bestimmt,
eignet sich jedoch auch zur Verarbeitung von anderen Werkstoffen.
Irmenfuriiiere für die Herstellung von Sperrholz bestehen
gewöhnlich aus einzelnen Stücken, deren in weitem .Bereich
unterschiedliche Breite sich aus dem Herausschneiden von
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gaalitätsmindernden Fehlstellen ergibt. Um die Vergeudung
von verwendbarem Holz möglicht einzuschränken, sind daher viele Innenfurnierstücke sehr schmal. In vielen Sperrholzfabriken
ist es üblich, solche schmalen Innenfurnierstreifen einzeln zum Aufbau von Sperrholzplatten zu verwenden.
Dazu werden die einzelnen schmalen Furnierstreifen durch eine Leimauftragsvorrichtung geführt und dann zum Aufbau
der Sperrholzplatten einzeln von Hand aufgelegt.
Da Innenfurniere, gleich welcher Breite, gewöhnlich sehr
dünn, d.h. nur etwa 0,8 bis 6,5 mm dick sind, erscheint
es wünschenswert, solche schmalen Streifen auf irgendeine Weise zu einer durchgehenden Bahn zusammenzufügen und diese
dann beim Aufbau' der Sperrholzplatten zu verwenden. Daraus
ergäbe sich dann eine erhebliche Zeitersparnis beim- Zusammenlegen der Platten. Die Handhabung solcher als Verbundfurniere
bekannten Bahnen ist sowohl hinsichtlich des Transports von Stapeln solcher Verbundfurniere als auch
hinsichtlich des Auflegen der 'einzelnen Bahnen beim Aufbau der Sperrholzplatten beträchtlich vereinfacht.
Aus diesen Gründen verwenden viele Sperrholzfabriken Ein-'richtungen
zum lückenlosen Zusammenfügen von einzelnen Furnierstreifen in stumpfem Seitenstoß zu einer Innenfurnier-Verbundbahn.
Es gibt verschiedene bekannte Verfahren zum Zusammenfügen. von Innenfurnieren. In einem
Verfahren werden nebeneinanderliegende Furnierstreifen mit ihren Seitenrändern in stumpfem Stoß zusammengeleimt.
Nun ist jedoch die Festigkeit einer geleimten Stoßverbindung relativ gering, wobei noch hinzukommt, daß ein
solches Verfahren für eine wirtschaftliche Herstellung viel zu zeitraubend ist. Gemäß einem anderen bisher angewandten
Verfahren werden nebeneinanderliegende Kanten der einzelnen .Furnierstreifen mittels Heftklammern zusammengefügt.
Damit ist jedoch ein für die Vervendung eines solchen Verbundfurniers zum Aufbau von Sperrholzplatten ·
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erforderlicher Zusammenhalt der Furnierstreifen nicht erzielbar.
Gemäß einem anderen bekannten Verfahren wird mit Leim
"beschichtetes Band oder mit Leim beschichtete Schnur über
die Oberflächen von nebeneinandergelegten Furnierstreifen
gelegt, um diese zu einer einstückigen Furnierbahn zu verbinden. Auch mit diesem Verfahren ist jedoch ein ausreichender
Zusammenhalt nicht erzielbar, und darüber hinaus ist es v;egen des Aufwandes unwirtschaftlich.
Ein besonderes Verfahren zum Zusammenfügen von Innenfurnierstreifen
ist unter dem Titel "Continuous Veneer Gore and Method and Apparatus for Making the Same" in der
US-PS 3 135 644 der Anmeläerin beschrieben. In diesem
Verfahren findet1 eine Vorrichtung Verwendung, mittels
welcher ein Klebeband oder -streifen über die zu den Stoßkanten senkrecht verlaufenden Seitenränder von auf
Seitenstoß aneinandergelegten Furnierstreifen gezogen,
wird. In dieser Weise sollte das Innenfurnier zu einem das Auflegen erleichternden vorläufigen Verbund zusammengefügt
werden, wobei die Ränder, an denen das Klebeband aufgezogen war, nach dem Auflegen beschnitten wurden,
was jedoch zur Vergeudung eine'r beträchtlichen Menge des 'Furniers führte.
Es wurde bereits vorgeschlagen die Innenfurnierstreifen
mittels einer zum Zusammenheften oder -nähen der mit ihren Rändern auf Stoß aneinandergelegten Streifen besonders
ausgeführten Nähmaschine zusammenzufügen. Es gibt auch schon verschiedene Nähmaschinen, welche sich zum
Verarbeiten von relativ festem Material wie etwa Holzfurnieren eignen.
Eine solche Nähmaschine ist in der US-PS 3 024 746 mit
dem Titel "Book Sewing Machine" beschrieben. Die Aufgabe der betreffenden Erfindung lag darin, eine Vorrichtung
zum Vernähen des Rückens von dicken Büchern mit einem
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geschlossenen Maschinenstich bei relativ hoher Fertigungsgeschwindigkeit zu Schaffen. Diese Maschine hat einen
eigenen Dorn zum Herstellen der Löcher im Werkstück. Ein Nachteil dieser besonderen Nähmaschine liegt darin, daß
sie intermittierend arbeitet, daß also das Werkstück intermittierend durch die Vernähstation wandert, woraus sich
gerade im Hinblick auf das Zusammenheften von .Innenfurnieren
eine zu geringe Arbeitsgeschwindigkeit ergibt.
Eine weitere Nähmaschine dieser Art wird von der Firma Puritan Mfg. Co. in Torrington, Conn,,, USA hergestellt.
Diese Maschine dient zum Vernähen von Lederwaren mit hoher Geschwindigkeit bei der Herstellung von Koffern, Taschen
und d.ergl. Sie führt einen gleichmäßigen Kettstich mit
einer Geschwindigkeit von I5OO bis 2000 Stichen pro Minute
aus, wobei der zu verarbeitende Werkstoff jedoch auch hier intermittierend durch die Vernähstation wandert. Bei Versuchen,
diese Maschine zum Zusammenheften von Innenfurnieren zu verwenden, ergaben sich v/eitere Schwierigkeiten in
Bezug auf die Stichführung in Fehlstellen. Beim Durchgang einer Lücke oder Fehlstelle des Furniers durch die Vernähstation
riß der Faden häufig ab, so daß dann die Maschine .nachfolgendes massive.s Material nicht mehr heftete.
Bei der intermittierenden Bewegung der Furniere durch die Nähmaschine ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten aus
der Tatsache, daß Furniere äußerst leicht reißen, und daß das Reißen der Furniere durch das wiederholte Anhalten
und Vorrücken begünstigt wird. Bei einem geschlossenen Material wie Leder oder Büchern besteht diese Schwierigkeit
zumindest licht im gleichen Maße wie bei großflächigen Bahnen aus·relativ spröden, wenig festen Furnieren.
Bei der Erwägung, Innenfurniere durch Vernähen oder Heften zusammenzufügen, spielt es eine wesentliche Rolle,
daß gemäß den Industrie- und. Regierungsnormen ein Faser-
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bzw. !Fadenmaterial in den Leim schicht en von Sperrholz
zulässig ist. Es wurde festgestellt, daß eine Sperrholzplatte
mit zusammengenähtem oder -geheftetem Innenfurnier den Anforderungen genügt und wenigstens ebenso fest ist
wie Sperrholzplatten-mit in herkömmlicher Weise zusammen-.gefügten
Innenfurnieren.
Bei der Konstruktion einer Heftmaschine zum Zusammenfügen von Innenfurnieren müssen zusätzlich zu den vorstehend
angeführten noch weitere Faktoren Berücksichtigung finden. So muß eine solche Maschine in der Lage sein, an einer
voraufgegangenen Station auf Stoß aneinandergelegte Furniere
aufzunehmen und sie während des Zusammenheftens in der
Stoßlage zu halten. Diese Fähigkeit ist insofern besonders wichtig, als zwischen den einzelnen Teilen des Innenfurniers
eine dichte Verbindung notwendig ist. An den Stoßstellen benachbarter Streifen des Innenfurniers muß eine
solche Maschine einen zuverlässigen und dichten Stich, legen können, was von den Eigenschaften der Nähmaschine
einerseits und dem verwendeten Faden andererseits abhängt. Bei der erfindungsgemäßen Maschine ist eine dichte Stich- ·
führung durch ein genau aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken der einzelnen Teile und die notwendige Festigkeit
durch die Verwendung eines festen Rayongarns gewährleistet. Es sind zwar auch Garne anderer Art für diese Anwendung
geeignet, am besten eignet sich jedoch ein Rayongarn.
Ferner ist bei der Konstruktion einer solchen Nähmaschine hinsichtlich ihrer Abmessungen zu berücksichtigen, daß
mehrere solcher Maschinen quer über die Fläche einer Fördereinrichtung, auf welcher die Furnierstreifen zugeführt
werden, anzuordnen sind. Diese Forderung ergibt sich daraus, daß die Normalgröße für das Innenfurnier etwa 1,2·5 mal 2,:50 m
beträgt, wobei für eine ausreichende Verbindung der Furniere wenigstens zwei Heftnähte erforderlich sind. Offensichtlich
sind dann auch andere Anordnungen möglich, bei denen etwa
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jeweils 2,50· m lange Furnierstreifen zusammengeheftet und
die zusammengeheftetenFurnierbahnen auf einseine Innenfurniere
von 1,2-5 mal 2, 50in zerschnitten werden. Dabei
sind dann wenigstens vier Heft- oder Nähmaschinen notwendig, welche über die Breite der Fördereinrichtung
•verteilt sind.
Die Furniere sollen tunlichst in kontinuierlicher Bewegung durch die Heft- oder Nähmaschinen hindurch^geführt
werden. Dabei ist der Ausstoß um so höher, je größer die
Stichgeschwindigkeit ist. Bei Maschinen mit zahlreichen Teilen, welche jeweils verwickelte Bewegungen ausführen«
ist der Anzahl der in einer Zeiteinheit führbaren Stiche eine bestimmte Grenze gesetzt. Die Furnierstreifen für
das Innenfurnier sollten jedoch mit der innerhalb mechanischer Begrenzungen größtmöglichen Geschwindigkeit durch
die Nähmaschinen geführt werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht das Hindurchführen der Furnierstreifen
mit einer Geschwindigkeit von etwa 23 m/min. Bei einer solchen Lineargeschwindigkeit führt die Maschine
etwa 2000 Stiche pro Minute aus. Für eine relativ große Nähmaschine mit großen Massen ,stellt dies eine äußerst
,günstige Arbeitsgeschwindigkeit dar.
Bei der erforderlichen schnellen Stichfolge erhebt sich gewöhnlich das Problem der Reibungswärme. Aus diesem Grunde
empfiehlt es sich, zur Verringerung der entstehenden Reibungswärme ein von der Nadel getrenntes Werkzeug zum Durchstoßen
der Furniere vorzusehen. Ein solcher getrennt ausgebildeter
Dorn bildet in den Furnieren eine fortlaufende Reihe einzelner Löcher, durch welche die Heftnadel anschließend
geführt wird. Bei richtiger zeitlicher Abstimmung der einzelnen Teile kommt die Nadel dabei an keiner Stelle
mit den Furnieren in Berührung«, so daß in ihrem Bereich nur wenig Reibungswärme entsteht.
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•'7
Flit vorliegender Erfindung ist eine Heftmaschine zum
Heften von relativ festen Werkstoffen, insbesondere zum Zusammenheften von kontinuierlich, also ohne intermittierendes
Vorrücken und Anhalten, durch eine Heftstation' geführten Furnierstreifen, geschaffen, wobei die aneinandergelegten
Furnierstreifen sur Erzielung einer schlüssigen Verbindung beim Durchgang durch die Heftstation
zusammengehalten werden und die Ausbildung fester und sicherer Kettstiche auch beim Durchgang von Lücken und
Fehlstellen in dem durch die Heftstation geführten Material gewährleistet ist.
Eine Heftmaschine d.er eingangs genannten Art ist erfindungsgemäß
gekennzeichnet durch eine Fördereinrichtung für den kontinuierlichen Transport von im wesentlichen
ebenen -Werkstücken in Längsrichtung durch die Heftmaschine,
durch einen unterhalb der waagerechten Transportebene der Werkstücke angeordneten, in Längsrichtung hin und her beweglichen
Heftmechanismus mit einer senkrecht auf und ab
beweglichen Locheinrichtung zum Lochen der Werkstücke, welche über einen Teil der in Längsrichtung hin und her
gehenden Bewegung des Heftmechanismus in Eingriff mit 'dem jeweils erzeugten Loch, geführt ist, mit einer der
Locheinrichtung nachgeschalteten, senkrecht auf und ab
beweglichen Nadelanordnung, deren Nadel durch eines der
vorher gebildeten Löcher hindurchführbar und über einen Teil der in Längsrichtung hin und her gehenden Bewegung
des Heftmechanismus mit dem betreffenden Loch in Eingriff geführt ist, mit einer hin und her beweglichen Schlingenfänger anordnung zum Aufnehmen einer von der Nadelanordnung
abwärts durch das Loch im Werkstück gezogenen Garnschlinge und zum Halten derselben, so daß eine darauffolgende
Garnschlinge zur Bildung des Kettstichs durch die erstere, daraufhin von der Schlingenfängeranordnung
freigebbare Schlinge hindurchführbar ist, und mit Antriebseinrichtungen
für die hin und her gehende Längsbewegung
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des Heftmechanismus svnchron mit den B e ν; e gun gen der Locheinrichtung,
der Nadelanordnung und der Schlingenfängeranordnung, und durch einen hin und her beweglichen, oberhalb
des Heftmechanismus angeordneten Schlingenleger sum Legen einer Garnschlinge um die dabei das Werkstück durchsetzende,
mit diesem in Eingriff befindliche Nadel der Nadelanordnung.
Im Betrdeb der beschriebenen Heftmaschine zum Zusammenheften
eines kontinuierlich bewegten, relativ festen Material mit einem festen Kettstich wirken der in Längsrichtung
hin und her beilegte Heftmechanismus, der in Längsund
Querrichtung bewegliche Schlingenleger und die Fördereinrichtungen eng zusammen. Das Material wird mittels
oberer und unterer Fördereinrichtungen kontinuierlich ·-.-·:
in einer im wesentlichen waagerechten Ebene durch die Heftstation hindurchgeführt. Dort werden zunächst einzelne
Löcher nacheinander in das Material gestoßen, worauf die senkrecht und in Längsrichtung bewegliche Nadel durch
jeweils ein Loch hindurchgeführt wird und. eine Schlinge aufgelegt bekommt. Bei der mit der Längsbewegung gleich- '
zeitigen Abwärtsbewegung der Nadel führt sie die Garnschlinge durch eine vorher davon abgenommene, auf der
Schlingenfängeranordnung gehaltene Schlinge. Dieses Arbeitsspiel wiederholt sich kontinuierlich, so daß eine
aus einzelnen Kettstichen gebildete, gerade Heftnaht
entsteht.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht
der Gesamtanordnung der verschiedenen Einrichtungen
der Heftmaschine,
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Fig. 2 eine v/eitere Seitenansicht zur Darstellung der gegenseitigen
Virkbeziehungen zwischen verschiedenen Antriebsketten und Förderketten und dem Heftmechanismus,
Fig. 5 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht
entsprechend Fig. 1 mit den in gegenseitigem Eingriff gehaltenen Zahnrädern für die hin und her gehenden
Bewegungen in der Senkrechten und in Längsrichtung,
Fig. 4 eine Querschnittansicht entsprechend der Linie IV-IV
in Fig. 3,
Fig. 5 eine Fig. 3 entsprechende Ansicht zur Darstellung
der dem Heftmechanismus mittels eines Pendelantriebs
erteilten Pendelbewegung in Längsrichtung,
Fig. 6 eine Querschnittansicht entsprechend der Linie VI-VI
in Fig. 1,
Fig. 7 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht
entsprechend der Linie VII-VII in Fig. 6, mit einem · aus einem Nocken, einer Stoßstange und einem Kipphebel
gebildeten Antrieb für die Gabelhalterung des Schiingenfängers
,
Fig. 8 eine Schnittansicht entsprechend der Linie VIII-VIII
in Fig. 6 mit einem Pleuel-Kreuzkopfantrieb für den Locher und die Nadel,
Fig. 9 eine TeilSchnittansicht antsprechend der Linie IX-IX
in Fig. 6 mit einem aus einem Nocken, einer Stoßstange und einem Kipphebel gebildeten Antrieb für den Schwenkbügel
des Schiingenfängers,
Fig.10 eine teilweise im Schnitt dargestellte Schrägansicht
der Schlingenfängeranordnung im oberen Teil des Heftmechanismus , 209831/0626
11 eine xireitere Schrägansi ent der Schlingenleger anordnung
oberhalb der zu heftenden Furniere und
Fig. 12, 12 und 14 die aufeinanderfolgenden Vorgänge bei
der Ausbildung von Kettstichen mittels der zusammenwirkenden Nadel, Schlingenleger und Schlingenfänger.
In Fig. 1 ist die Längsrichtung der Maschine, in welcher das zu heftende Furnier in waagerechter Ebene durch die
Heftstation wandert, mit einem Pfeil bezeichnet. Als Senkrechte ist eine aufwärts und abwärts durch die Heftstation
verlaufende Ebene bestimmt, während die Querrichtung durch die Heftstation hindurch senkrecht zur Bildebene verläuft.
Bei der nachfolgenden Beschreibung der versvhiedenen Teile und ihrer Bewegungen ist jeweils auf die vorstehenden Eich-,
tungsangaben Bezug genommen.
In der in Fig. 1 insgesamt dargestellten Maschine sind in einer Heftstation 1 ein hin und her beweglicher Heftmechanismus
2 und ein hin und her beweglicher Schlingenleger 3 angeordnet. Der Heftmechanismus 2 ist an einem stationären '
Rahmen oder Sockel 4 und der Schlingenleger 3 an einer
feststehenden Halterung 5 angeordnet. Die Rahmen bzw. Sockel 4 und Halterung 5 sind abnehmbar auf jeweils einer
■quer verlaufenden, feststehenden Welle 6 bzw. 7 befestigt. Die Haltewelle 6 für den Heftmechanismus 2 hat in Querrichtung
eine wenigstens der Breite des Sockels· 4- entsprechende
Länge und trägt einen Haltekeil 8. Der Sockel 4 ist mittels eines Schraube 9 auf der Welle 6 festgegpannt. Bei Verwendung
mehrere Heftmaschinen zum Herstellen mehrerer Heftnähte erstreckt sich die Welle 6 über die gesamte Breite der zu
heftenden Furniere. Die einzelnen Heftmechanismen 2 sind dann mittels ihrer Sockel 4 in gegenseitigem Querabstand auf
der Welle 6 befestigbar und mittels Keilen 8 gesichert. Die quer verlaufende Halteweile 6 ist starr an einem festen"Untergestell
10
In entsprechender V/eise trägt die obere querverlaufende.
Haltewelle 7 cLLe jeweiligen feststehenden Halterungen 5
in der erforderlichen Querausrichtung, in der sie mittels einer Heizeinrichtung 11 festgesetzt sind.
Zum Transport der auf Seitenstoß aneinandergelegten Furnierstreifen in Pfeilrichtung durch die Heftstation 1 dienen in
Längsrichtung verlaufende obere und untere Fördereinrichtungen 12 bzw. 13- Die als Kettenförderer ausgebildeten
Fördereinrichtungen 12 und 13 begrenzen mit ihren einander zugekehrten Trumen eine in Längsrichtung verlaufende Heftebene
14, in der die Furnierstreifen geführt sind. Dabei
halten die Förderer 12 und 13 cLie Furnierstreifen in der
waagerechten Heftebene 14- zusammen, um sie der Heftstation
in der richtigen Lage zueinander zuzuführen. Die Förderer und 13 weisen jevjeils eine endlose Kette 15 mit einer Vielzahl
von daran sitzenden Gummiklötzchen 16 zum sicheren Ergreifen der Furnierstreifen auf.
Da die Kette 15 mit den Gummiklötzchen 16 des unteren Förderers
13 aufgrund ihrer Flexibilität ,zum Durchhängen neigt, ist eine Stütze 17 vorgesehen, welche die Kette 15 insbesondere an der
Heftstation 1 in der richtigen Höhe führt. Die Stütze 17 ist als ein einfaches, mit einer Vertiefung 19 bzw. 20 versehenes
Blechteil 18 ausgebildet (Fig. 6). Dieses erstrecktsich in Längs- und Querrichtung über die Heftstation 1 und liegt
dicht unterhalb der waagerechten Heft ebene 14-. Die Kette ist in der jeweiligen Vertiefung 19 bzw. 20 derart geführt,
daß das Furnier in Auflage auf. den Gummiklötzchen 16 durch die Heftstation 1 hindurchgeführt \ri.rd.
Der hin und her bewegliche Heftmechanismus 2 ist derart am
Sockel gelagert, daß er in Längsrichtung eine Pendelbewegung, um einen Anlenkpunkt 21 ausführen kann (Fig. 1). Die.in Fig.
insgesamt mit 22 bezeichnete Lagerung des Heftmechanismus ist in Fig. 3, 5 iind 6 im einzelnen dargestellt. An beiden Seiten
des eine Einheit bildenden Heftmechanismus sitzen einander
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gegenüber Lagerscheiben 23 bzw. 24. Diese sind drehbar im unteren Teil eines Gehäuses 25 für den Heftmechanismus
gelagert und ermöglichen so die Pendelbewegung des Heftmechanismus 2 um den Anlankpunkt 21. Durch den Anleiikpunkt
21 verläuft eine nachstehend im einzelnen beschriebene Antriebswelle für die senkrecht auf. und ab beweglichen
Teile des Heftmechanismus. Die Lagerscheiben 25, 24- können somit auch drehbar auf der Antriebswelle anstatt drehbar
im Gehäuse 25 gelagert sein. Der Sockel 4 ist aus einem
Paar einander gegenüberstehender Seitenwänder 26, 27 gebildet, welche sich von der Kettenstütze 17 abwärts erstrecken
und in einem Paar senkrechter Seitenteile 28, 29 auslaufen (Pig. 1). Die Seitenteile 28, 29 weisen jeweils eine Aussparung
mit Pührungseinrichtiingen 30 bzw. 3I zur Aufnahme
der von einer Ringnut umgebenen Lagerscheiben 23>
24 auf. Zur sicheren Halterung der Lagerscheiben 23, 24 und damit des Heftmechanismus 2 in der richtigen räumlichen Anordnung
in Bezug auf die Heftstation 1 sind die Lagerscheiben 23,
24 an den den Seitenteilen 28, 29 gegenüberliegenden Seiten von schwenkbaren Gegenhalterungen 32 bzw. 33 umschlossen.
Zum Ausbauen des gesamten Heftmechanismus 2 lassen sich die Gegenhalterungen 32, 33 ausschwenken. Dazu vrird lediglich
eine mittels eines Schwenkgriffs 35 sicherbare Spanneinrichtung
34 gelöst (Pig. 1). In der gesicherten Stellung des Schwenkgriffs 35 befindet sich die Spanneinrichtung 34- mit
einem Haken in Eingriff an den festen Teilen des Sockels Derartige Halteanordnungen'sind im übrigen weitgehend bekannt,
so daß sich eine nähere Beschreibung hier erübrigt.
Die beschriebene Halteanordnung ermöglicht die Pendelbewegung des Heftmechanismus 2 um einen begrenzten Winkel in Längsrichtung.
Ein Antrieb für die Pendelbewegung des Heftmechanismus 2 enthält ein Paar in Längsrichtung hin und her beweglicher
Glieder 37* 38, mit einem, ihre Enden verbindenden
Verbindungsglied 40. Bei der angetriebenen Bewegung der Glieder 37» 38 erhält ein am Verbindungsglied 40 vorgesehener
Anlenkpunkt 39 eine zusammengesetzte Bewegung erteilt. Diese
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in der Längsrichtung verlaufende Bewegung des Anlenlrpunkts
wird dann über ein Anschlußglied 41 auf den Heftiaechanismus
übertragen. Die dem Heftmechanismus "2 erteilte Pendelbewegung
ist im weiteren "Verlauf anhand von Fig. 3» 4 und 5 noch im
einzelnen erläutert*
Der hin und her bewegliche Heftmechanismus 2 enthält eine Locheranordnung 42 und eine Hadelanordnung 4-3, welche senkrecht
auf und ab beweglich darin geführt sind. Ferner enthält der Heftmechanismus 2 eine senkrecht sowie in Längs-
und Querrichtung hin und her bewegliche Schlingenfängeranordnung 44. Bei der Auf- und Abbewegung der Locher- und der
ITadelanordnung 4-2 bzw. 4-3 treten deren obere Enden {jeweils
aufwärts und abwärts durch die Heftebene 14· hindurch. Oberhalb der waagerechten Heft ebene 14- ist zunächst dem Bewegungsbereich der IJadelanordnung ein im wesentlichen waagerecht
gehaltener Fuß 4-5 zur Stabilisierung des Garns, der Nadel und der Furniere beim Auflegen von Heftschlingen vorgesehen.
Zur weiteren Stabilisierung der Furniere ist eine an einer Halterung 4-7 gelagerte Ge genhalt er olle 4-6 unmittelbar oberhalb
der Stelle vorgesehen, an der die Locheranordnung 4-2 die einzelnen Löcher in das sich bewegende Furnier stößt.
Die Gegenhalterolle 4-6 ist aus einem Paar in gegenseitigem
Abstand angeordneter Rollenscheiben 48, 4-9 gebildet, zwischen '
denen ein (nicht dargestelltes) Antriebskettenrad sitzt (Fig. 10). Mit dem zwischen den Rollenscheiben 4-8, 49 sitzenden
Kettenrad ist eine endlose Kette 50 im Eingriff. Diese
ist über einen solchen Radius geführt, daß die Locheranordnung 42 aufwärts durch das Furnier hindurchtreten kann, ohne dabei
mit irgendwelchen Teilen der Gegenhalterolle 46 in Berührung zu kommen. Die Rollenscheiben 48, 49 rollen auf dem Furnier ab
und halten dieses damit in Druckanlage auf dem unteren Kettenförderer 13· Diese Art der Führung des Furniers gewährleistet
eine sichere Lochung desselben mittels der Locheranordnung 42. An einem Teil 51 der oberen Halterung ist eine
Führungsanordnung 52 für die endlose Kette 50 vorgesehen
(Fig. 2).
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Die endlose Kette 50 ist um ein oberes und ein unteres Kettenrad
53 "bzw. 54 geführt. Das untere Kettenrad 54- sitzt in
einer schwenkbaren Halterung an der Führungsanordnung 52 und
dient dem Spannen der Kette 50 unter der Belastung durch eine
Feder 55· Das obere Kettenrad 53 ist angetrieben und treibt
seinerseits die Gegenhalterolle 46 an, so daß diese den Transport des Furniers zusätzlich unterstützt. Der .Antrieb des oberen
Kettenrades 53 ist im einzelnen anhand Fig. 2 beschrieben.
Als weitere wichtige Einrichtung ist in Fig. 1 eine Fadenspanneranordnung
55 dargestellt. In der gezeigten Ausführung ist eine (nicht dargestellte) Garn- oder Fadenspule senkrecht
über der feststehenden Halterung 5 angeordnet. Ein einzelner Garn- oder Fadenstrang ist abwärts durch die Spanneranordnung
55 und den Schlingenleger 3 geführt. Diese Anordnung ist im
folgenden anhand von Fig. 6 und 11 im" einzelnen beschrieben.
In Fig. 2 sind die verschiedenen Antriebseinrichtungen sowie die treibenden und angetriebenen Wellen der Maschine gezeigt.
Eine Hauptantriebswelle 56 ist mittels eines (nicht dargestellten)
Motors angetrieben. Zur Erzielung verschiedener Transportgeschwindigkeiten für die Furniere und verschiedener
Sfeichgeschwindigkeiten findet vorzugsweise ein drehzahlveränderlicher
Antriebsmotor Verwendung. Die Hauptwelle 56 ist senkrecht unterhalb des Anlenkpunkts 21 drehbar im Untergestell
10 gelagert und ragt seitlich über die Seitenwände· 26, 27 hervor, um einer Anzahl von nachstehend angeführten
Zahn- und Kettenrädern Raum zu bieten. Von der Hauptwelle gehen mehrere Antriebsketten aus. Eine Antriebskette 57 für
die Kettenförderer ist um ein auf der Welle 56 befestigtes
Kettenrad 58 geschlungen. An der anderen Seite verläuft die
Antriebskette 57 über ein Kettenrad 59» welches über ein, Untersetzungsgetriebe 60 den oberen und den unteren Kettenförderer
12 bzw. 13 antreibt. Das Untersetzungsgetriebe 60 enthält eine Anzahl von Zahnrädern für eine untersetzte Antriebsübertragung
auf die Kettenförderer 12 und 13, so daß sich diese mit einer vorbestimmten gleichen Geschwindigkeit
in Längsrichtung der Heftebene 14 bewegen.
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Zur Führung der Pörderketten des unteren und des oberen
Kettenförderers 13 bzw. 12 sind eine Anzahl von Kettenrädern an einem Rahmen gelagert. An der Abgangsseite der
Heftmaschine sind die Ketten Λ5 xm. ein oberes bzw. ein
unteres Kettenrad 61 bzw. 62 geschlungen. Diese sind in einer senkrechten Ebene in einigem Abstand übereinander
derart angeordnet, daß die einander gegenüberstehenden Gummiklötzchen 16 der darum geschlungenen Ketten die waagerechte
Heftebene 12I- zwischen sich begrenzen. Zur Zulaufseite
der Heftmaschine sind die E1Orderketten 12, 13 in
einer oberen und einer unteren Führung 63 bzw. 64 geführt. Am vorderen Ende der Heft ebene 14 sind die Ketten 12 und
um ein oberes bzw. unteres Umlenkrad 65 bzw. 66 geführt.
Die Umlenkräder 6J? und 66 sind antriebslos drehbar und
dienen lediglich zum Umkehren der Bewegungsrichtung der Ketten.
Für die sachgemäße Führung bzw. den Transport der Furniere durch die Heftstation 1 hindurch sind jeweils wenigstens
zwei in gegenseitigem Querabstand verlaufende obere und untere Kettenförderer 12 bzw. 13 notwendig. Bei einer Heftmaschine
zum Zusammenheften von, breiten' Furnierbahnen mit mehreren in gegenseitigem Querabstand angeordneten Heftmechanismen
2 und Schlingenlegern 3 wird eine größere
Anzahl von Kettenförderern notwendig, welche in gegenseitigem Abstand so angeordnet sein müssen, daß sie die Beilegungen
anderer Teile nicht stören.
Eine wesentliche Aufgabe der oberen und unteren Kettenförderer
12 bzw. 13.besteht darin, die auf Seitenstoß aneinandergelegten Furnierstreifen sicher zu ergreifen und sie
in dieser Lage in Längsrichtung der Heftstation 1 zuzuführen. Dazu ist vor der Eingangsseite der Kettenförderer 12, 13
eine AnIegevorrichtung vorgesehen, von welcher es verschiedene
bekannte Ausführungen gibt. Ein Beispiel für eine solche Vorrichtung ist in der US-PS 3 135 644 der Anmelderin
beschrieben. Eine Anlegevorrichtung besteht im wesentlichen
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aus einem Paar Flächenförderern, welche sich mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen und -dabei ."Furnierstreifen
auf Seitenstoß zusammenschieben.
Um ein unerwünschtes Schlagen der Ketten zu verhindern und sie straff zu halten, sind für die Förderer 12 und 13 weitere
Führungseinrichtungen nötig. So hat der obere Kettenförderer
12 ein Paar in gegenseitigem Längsabstand oberhalb der angetriebenen
bzw. leerlaufenden Kettenräder. 61 bzw. 65 angeordneter Laufrollen 6?, 68. Diese sind auf in Querrichtung- verlaufenden
Wellen 69 bzw. 70 befestigt, welche ihrerseits drehbar in Teilen des oberen Rahmens 51 gelagert sind. Zwischen
der Laufrolle 67 und dem oberen Umkehr-Kettenrad 65 ist die obere Förderkette 12 von unten her durch ein querverlaufendes
Stützbleck 71 abgestützt, welches seinerseits in entsprechender Höhe an einem am Untergestell 10 sitzenden
Ständer 72 befestigt ist.
Ein kürzerer oberer Kettenförderer 73 ist dem längeren Kettenförderer 12 im wesentIieheη gleich, abgesehen davon,
daß er nicht um das vordere Umlenkrad 65> sondern um ein in waagerechter Ebene hinter diesem angeordnetes Umlenkrad 74- '
geschlungen ist. Am oberen Kettenförderer sitzende Gummiklötzchen
16 begrenzen ebenfalls zusammen mit den Gummiklötzchen 16 am unteren Kettenförderer die Heftebene
Der untere Kettenförderer 13 ist, wie vorstehend bereits angeführt,
an der Heftstation 1 von unten her durch die mit einer Vertiefung versehene Führung 18 abgestützt (Fig.6). Zur Zulaufseite
hin ist das untere Trum des Kettenförderers 13 durch ein mittels eines Ständers am Untergestell 10 befestigtes,
frei drehbares Kettenrad 75 abgestützt« Ein unmittelbar
vor dem Kettenrad 75 frei drehbar gelagertes Kettenrad dient entweder zur Führung des langen unteren Kettenförderers
13 oder als Umkehr-Kettenrad für einen dem kurzen oberen Kettenförderer
73 entsprechenden kurzen unteren Kettenförderer 77·
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·_*' 2 227 A 99
Eine .Anzahl ven im einzelnen nicht weiter bezeichneten quer
verlaufenden Tragelementen verleiht den Pödereinrdchtungen
sowie der Heftstation im Zusammenwirken mit dem Untergestell 10 und dem oberen Rahmen 51 die notwendige Steifigkeit, ohne
dabei jedoch die Bewegungen der einzelnen Teile zu stören.
Äußer der Antriebskette 57 für die Fördereinrichtungen ist
vom Motor über die Welle 56 eine in einer Dreiocksbahn geführte
Antriebskette 79 angetrieben. Ein an der einen Ecke des Drei-■ccks
sitzendes Kettenrad 80 treibt über ein am Untergestell angebrachtes Untersetzungsgetriebe 81 ein Paar in Längsrichtung
der Maschine verlaufender Abtriebswellen82, 83 an. Die
Abtriebswellen 82, 83 dienen der Antriebsübertragung auf der
Heftmaschine gegebenenfalls vor- oder nachgeschaltete Einrichtungen. So kann die Welle 83 beispielsweise eine an der Abgangsseite
der Maschine angeordnete Stapelvorrichtung zum . Stapeln der fertigen Verbundfurnierbahnen antreiben. Die Welle
82 könnte beispielsweise die an der Zulaufseite -angeordnete AnIegevorrichtung antreiben. ·
Ein in der oberen Ecke des durch die Kette 79 beschriebenen Dreiecks angeordnetes Kettenrad 84 ist auf einer drehbar in
den senkrechten Seitenwänden 26, 27 gelagerten Pendel-Antriebswelle 85 befestigt (Pig. 6). Das Kettenrad 84 ist in einigem
Abstand zu den Seitenwänden 26, 27 so auf der Welle 85 befestigt,
daß die Kette 79 die Bewegungen des Gehäuses 25 für den Heftmechanismus nicht behindert. Die Welle 85 dient dem
Antrieb der in Pig. 1 insgesamt mit 36 bezeichneten Übertragungseinrichtungen.
Ein weiteres_auf der .'Welle 85 befestigtes,
(nicht dargestelltes) Kettenrad dient der Antriebsübertragung zum Schlingenleger über einen Kettentrieb 86, Eine Antriebswelle
87 für den Schlingenleger ist über den Kettentrieb 86 mit der gleichen Drehzahl der Antriebswelle 85 angetrieben.
Der Kettentrieb 86 vorläuft von der Antriebswelle 85 aufwärts
zur Oberhalb der Heftebene 14 angeordneten Schlingenlegerwelle
87. Die Welle 87 ist drehbar in 'der oberen Halterung gelagert und zusätzlich durch entsprechende Lagereinrichtungen
im Rahmen 51 gestützt. Die Lagerung der Welle 87 in der
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Halterung 5 geht im einzelnen aus Fig. 11 hervor.
Ein weiterer Antrieb geht von den? Laufrolle 67 aus. Ein in
einigem seitlichen Abstand dazu angeordnetes Kettenrad steht in Antriebsverbindung mit dem oberen Kettenrad 53 des Antriebs
für die Gegenhalterolle 4-6. Das Kettenrad ist in einer mit dem Kettenrad 53 gemeinsamen senkrechten Ebene auf der Welle
69 der Laufrolle 67 befestigt. Um das (in Fig. 2 nicht dargestellte) Kettenrad ist eine Antriebske.tte 88 geschlungen,
welche im weiteren um ein auf einer Antriebswelle 89 für den Antrieb der Gegenhalterolle sitzendes Kettenrad 88a geführt
ist. Somit erfolgt die Antriebsübertragung von der Laufrolle 67 über die Ketten 88 und 50 auf die Gegenhalterolle 46. Die
Antriebswelle 89 ist drehbar im oberen Rahmen 51 gelagert„
In vorliegender Beschreibung ist zwar jeweils auf nur eine
Heftstation 1 Bezug genommen, je nach Ansahl der in dem sich
bewegenden Furnier zu führenden Heftnähte können jedoch mehrere Heftstationen in gegenseitigem Querabstand angeordnet
sein. In diesem Falle können die vorstehend angeführten Antriebswellen und andere Teile in Querrichtung verlängert
sein, um damit die beweglichen Teile der einzelnen lieft Stationen über weitere Kettentriebe anzutreiben.
Die hin und hergehende oder Pendelbewegung des Heftmechanismus 2 ist nachstehend anhand von Fig. 3» 4 und 5 erläutert.
Fig. 3 zeigt im unteren Teil eine Zahnradanordnung 90, 92 für die Antriebübertragung von der Welle 56 auf den Heftmechanismus.
Auf der Welle 56 ist in geringem Seitenabstand zu einer
der Lagerscheiben 23 oder 24- ein Stirnrad 90 befestigt (Fig.6).
Es dient der Antriebsübertragung auf eine im Gehäuse 25 gelagerte Nockenwelle 91 j welche den vorstehend angeführten Anlenkpunkt
21 durchsetzt. Ein auf >der Nockenwelle 91 sitzendes angetriebenes
Zahnrad 92 hat die gleiche Zahnaahl wie das Stirnrad
90. Die über das Zahnrad 92 angetriebene Nockenwelle 91
dient nun zum Antrieb der hin und her und/oder auf und ab beweglichen Teile des Heftmechanisiaus, also der Locheranord-
nung 42, der Nadelanordnung 43 und der Schlingenfängeraiiordnung
44.
Der Heftmechanisiaus 2 mit der Locheranordnung 42, der Kabelanordnung
43 und der Schlingenfängeranordnung 44 wird über
den Pendelantrieb 36 in eine in Längsrichtung verlaufende,
zus<?jnmengesetzte Pendelbewegung versetzt. Neben den in Längsrichtung
hin und her beweglichen Antriebsgliedern 37, 3δ, dem sie verbindenden Koppelglied 40 und dem Verbindungsglied
41 weist der Pendelantrieb 36 die Hauptantriebswelle
sowie eine antriebsübertragend damit verbundene zweite Welle 93 auf. Die Hauptwelle 85 durchsetzt die Seitenwände 26, 2?
des feststehenden Sockels 4 und ist drehbar darin gelagert«.
Die zweite Welle 93 ist in entsprechender Weise .oberhalb der
Hauptwelle 85 in einer mit dieser gemeinsamen senkrechten
Ebene drehbar gelagert. Die Antriebsübertragung von der Hauptwelle 85 auf die zweite Welle 93 erfolgt überfein auf den
Wellen sitzendes Zahnradpaar 95 bzw. 94, von denen das untere
Zahnrad 95 die doppelte Zahnzahl hat, so daß die zweite Welle mit der doppelten Drehzahl der Welle '85 "umläuft. Beide Zahnräder
94 und 95 sind mittels Keilen gegen Verdrehung auf ihren
Wellen gesichert. >
Auf .den Wellen 85 und 93 sitzt jeweils ein Exzenter 97 bzw.
96, welcher dem jeweiligen Antriebsglied 38 bzw. 37 eine hin
und hergehende Bewegung erteilt (Fig.4). Der Hub des oberen Exzenters 96 steht zu dem des unteren Exzenters 97 im Verhältnis
von ungefähr 1 : 4. Die Antriebsglieder 37·, 38 sind
mittels geeigneter Lagereinrichtungen auf den Exzentern 96
bzw. 97 gelagert. In Fig. 5 ist die dem Heftmechanismus erteilte Pendelbewegung gestrichelt dargestellt. Die beiden in
Längsrichtung vor- und rückwärts bewegten Antriebsglieder 37, 38 sind mit ihren hinteren, freien Enden an dem Koppelglied
40 angelenkt, woraus sich am Anlenkpunkt 39 eine aus den Ein—
zeTbewegungen zusammengesetzte Bewegung ergibt, welche auf das fest am Gehäuse 25 des Heftmechanismus sitzende Verbin-
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dungcglied 41 übertragen wird. Die dem Heftmechanismus damit
erteilte Pendelbewegung dient der Führung der Locherancrdnung und der NadelanOrdnung 43 im Eingriff mit dem in Bewegung gehaltenen
Furnier nach dem Durchstoßen desselben. Dadurch kann das Furnier ohne Störungen durch die Locher- und Nadelänoi'dnung
kontinuierlich durch die Heftstation 1 transportiert werden, was zu einer Steigerung des Ausstoßes an gehefteten Innenfurnieren
beiträgt.
Die Exzenter 96, 97 sowie die Zahnräder 94, 95 sind mittels
Lager- und/oder Abstandsbuchsen 98 in ihren Stellungen auf .
den Wellen 93 bzw. 85 gesichert.
Der Heftmechanismüs 2 mit der Loeheranordnung 42, der Nadelanordnung
43 und der Schlingenfängeranordnung 44 ist nachstehend
anhand von Fig. 6 bis 10 beschrieben. Die drehbar im Gehäuse 25 des Heftmechanismus gelegerte Nockenwelle 91
bewirkt nach Art einer Kurbelwelle den Antrieb für die Auf- und Abbewegung der Locheranordnung 42 und der Nadelanordnung
43 sowie für die kombinierte Bewegung der Schlingenfängeranordnung 44. Auf der Welle 91 sitzen, in Fig. 6 von links .
nach rechts, ein Nocken 99 für 'den Antrieb der Gabelhalterung
des Schiingenfängers, eine Antriebsscheibe 100 für die Nadelanordnung,
eine Antriebsscheibe 101 für die Loeheranordnung
und ein Nocken 102 für den Antrieb eines Schwenkbügels des Schiingenfängers. Diese Antriebselemente sind eng nebeneinander
angeordnet und erteilen jeweils einem Stößel 103 für die Gabelhalterung, einer Pleuelstange 104 für die Nadelanordnung,
einer Pleuelstange 105 für die Locheranordnung und einem Stößel 106 für den Schwenkbügel eine auf und ab gehende Bevregung.
Vom Stößel 103 für die Gabelhalterung erstreckt sich
eine Stoßstange 108 in einem Führungsrohr 107 aufwärts. Im Gehäuse 25 ist nahe oberhalb des Stößels 103 eine Rückholfeder
109 eingesetzt, welche den Stößel in Anlage am Nocken 99 belastet. Die Pleuelstange 104 ist mit ihrem oberen Ende an einem
Nadel-Kreuzkopf 110 angelenkt, so daß sie ihre Auf- und Abbewegung
auf diesen überträgt. In entsprechender Weise ist die
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Pleuelstange 105 .mit ihrem oberen Ende an einem Locher-Kreuskopf
111 angelenkt, über welchen die Auf- und Abbewegung auf.,
die Loeheranordnung 42 übertragen wird. Mit dem Stößel 106
ist eine Stoßstange 112 für den Schwenkbügel verbunden, und eine oberhalb des Stößels 106 im Gehäuse 25 eingesetzte Rückholfeder
114 belastet diesen in Anlage am Nocken 102 und bewirkt so die Abwärtsbewegung der Stoßstange 112 in dem sie
umgebenden Schutzrohr 113. Am oberen Ende der Nadelanordnung 43 sitzt eine senkrecht hervorstehende Zug- .oder Hakennadel 115»
•weiche fest in einen seinerseits am Kreuzkopf 110 befestigten
Schaft 116 eingesetzt ist. Am unteren Totpunkt der Bewegung kommt die Spitze der Nadel 115 bis etwas unter den tiefsten
Punkt, den die Schlingenfängeranordnung 44 bei ihrer Bewegung erreicht. Am oberen Totpunkt ragt die Nadelspitze senkrecht
übc;r die obere Fläche des in Bewegung gehaltenen Furniers hervor
und kommt damit in Wirkbeziehung zum Schlingenleger 3·
Die Locheranordnung 42 trägt einen einzelnen, senkrecht hervorstehenden Lorn.117? welcher fest in einen seinerseits am
Kreuzkopf 111 befestigten und über diesen bewegten Schaft 118 eingesetzt ist. Die senkrechte Bewegung des Dorns 117 verläuft
ähnlich wie die der Nadel 115 von einem unteren Totpunkt zu'
einem oberen Totpunkt, an dem er das in Bewegung gehaltene Furnier durchsetzt und so jeweils ein Nadelloch darin bildet.
Die Aufwärtsbewegung des Dorns 117 zum Durchstoßen des Furniers erfolgt zweckmäßig unterhalb und zwischen den Auflagepunkten
der Eollenscheiben 48, 49 auf dem Furnier. Dadurch bilden die Rollenscheiben 48, 49 einen abwärts gerichteten Gegenhalt
für das Durchstoßen des Furniers mit dem Dorn 117·
Die Schlingenfängeranordnung 44 wird durch die Auf- und Abbewegungen
der Stoßstangen 108 und 112 betätigt. Dafür ist im oberen Teil des Gehäuses 25 eine Bewegungswandlereinrichtung
119 für die Schlingenfängeranordnung 44 vorgesehen. Die Bewegungswandlereinrichtung 119 erteilt einem Paar Schliiagenfängernadeln
122 eine genau gesteuerte zusammengesetzte und auf die Auf- und Abbewegung der Nadel 115 abgestimmte
Bewegung dicht, unterhalb des in Bewegung gehaltenen Furniers.
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Die Schlingenfängeranordmmg 44 dient dazu, eine von eier Nadel
115 durch, ein vorher gebildetes Loch hindurchgezogene Garnschlinge
von dieser abzunehmen und sie" zum nächsten Heftloch vorzuziehen, so daß die Hadel II5 oei ihrer nächsten
Auf- und Abbewegung eine folgende Schlinge durch die vorher» ' gehende hindurchzieht, woraufhin die Schlingenfängeranordnung
diese zur Fertigstellung eines Einzel-Kettstichs freigibt» Diese Vorgänge sind nachstehend noch im einzelnen beschrieben.
Die Schlingenfängeranordnung AM- hat als bewegliche Teile eiren
in Längsrichtung pendelnd beweglichen Schwenkbügel 120, eine auf und ab bewegliche Gabelhalterung 121 und ein Paar einander
gegenüberstehender, schwenkbarer Schlingenfänger 122. Der Schwenkbügel 120 und die Gabelhalterung 121 erstrecken sich
von der Bewegungswandlereinrichtung 119 aufwärts und stehen zur Erzeugung der'zusammengesetzten Bewegung der Schlingenfänger
122 in gegenseitiger Wirkbeziehung..
Zur Umwandlung der auf und ab gehenden Bewegung der Stoßstange 112 für den Antrieb des Schwenkbügels in eine in Längsrichtung
verlaufende Pendelbewegung dient ein mit einem Ende an einer drehbaren Hohlwelle 124- befestigter Hebel 123 (l?ig· 9)·
Die Stoßstange 112 greift gelenkig am anderen Ende des Hebels 123 an und verdreht über diesen die Hohlwelle 124· um ihre quer
verlaufende Achse. In einigem Querabstand vom Hebel 123 ißt
der Schwenkbügel 120 mittels einer Klemmeinrichtung 125 auf der Welle 124 festgesetzt und somit über diese in Pendelbewegung
versetzbar.
Am anderen Ende der Hohlwelle 124 sitzt eine Anordnung zum seitlichen Versetzen der senkrechten Bewegungen der Stoßstange
108 auf die senkrecht bewegliche Gabelhalterung 121. Diese Anordnung ist aus einem schwenkbaren, in Längsrichtung
verlaufenden Hebel 126 gebildet, an welchem die Stoßstange an ihrem oberen Ende an einem Gelenk 127 angeschlossen ist.
An seinem der Zulaufseite der Maschine zugekehrten Ende ist der Hebel 126 auf einem Zapfen 128 im Oberteil des Gehäuses
schwenkbar gelagert. Am anderen Ende des Hebels 126 sitzt ein
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quer abstehender Verbindungsbolzen 129 zur Verbindung des
Hebels 126 mit dem unteren Ende der senkrecht beweglichen Gabe!halterung 121. Die Gabelhalterung 121 ist schwenkbar auf
den Verbindungsbolzen 129 aufgesetzt und durchsetzt eine an
der Oberseite der Hohlwelle 124 gebildete Öffnung 1JO. Oberhalb der Hohlvjelle 124 gabelt sich die Gabelhalterung 121
in zwei Äste 131.
An den Oberteilen der Schenkel des Schwenkbügels 120 und den Ästen 131 der Gabelhalterung 121 sind die beiden Schlingenfänger
122 jeweils in zwei Gelenken 132 bzw. 133 gehalten. Dazu sind die Schlingenfänger von Bohrungen für die Aufnahme
von an den Gelenken 132 und 133 vorhandenen Gelenkzapfen durchsetzt. Die Schlingenfänger bestehen jeweils, aus zwei
Teilen, einem Hebelteil 134 und einem sich zur Zulaufseite
der Maschine hin erstreckenden, gekrümmten Teil 135· Die äußeren Enden der Hebelteile 134 sind jeweils an den Gelenken 132
und die inneren an den Gelenken 133 angeschlossen. Dabei verlaufen dann die gekrümmten Teile 135 längs entgegen der
Bewegungsrichtung und quer einwärts. Die in Querrichtung inneren Enden der Schlingenfänger 122 führen in Draufsicht
eine öffnende und schließende »und in Seitenansicht eine pendelnde Bewegung aus. Diese Vorgänge sind nachstehend anhand
von Fig· 12 bis 14 noch im einzelnen beschrieben.
Der in Fig. 11 zusammen mit der Fadenspanneranordnung 55
gezeigte Schlingenleger 3 dient dazu, jeweils einzelne Garnschlingen
auf die aufwärts durch das Furnier hindurchgeführte Zug- oder Hakennadel 115 aufzulegen. Nach dem Auflegen
der Garnschlinge zieht die !Tadel 115 diese abwärts durch das vorher gebildete Loch zur Übergabe an den Schlingenfänger 44
und damit zur Fertigstellung des Kettstichs. Die Hauptteile des Schlingeniegers 3 sind ein sich abwärts erstreckender
Garnfüfcrer 137 und ein insgesamt mit 138 bezeichneter Bewegungsantrieb
für diesen. Der Bewegungsantrieb 138 wandelt die Drehung der Antriebswelle 87 in eine in waagerechter !Ebene
zunächst der Heftstation 1 etwa kreisförmig verlaufende Bewegung um, so daß der Faden bzw. das Garn in einer etwa kreis-
-., ...,.- .209881/0628
förmigen Bahn geführt und dabei in Form einer Schlinge auf
die Nadel 115 aufgelegt wird.
Mir die Umwandlung der Drehbewegung der Welle 87 in eine
kreisende Bewegung am unteren Ende des Garnführers 137 ist
ein exzentrisches und damit senkrecht und in Längsrichtung hin und her bewegliches Lagergehäuse 139 auf der Welle 87
angeordnet. Eine sich vom Lagergehäuse abwärts erstreckende zweischenkelige Lagergabel 140 weist am unteren Ende zwei
Schwenklager 141 für ein Herzstück 142 auf. Dieses erstreckt sich zwischen den Schwenklagern 141 und ,,einem seitlich
davon in der festen Halterung 5 angeordneten ähnlichen Schwenklager 143. In seitlichem Abstand zu einer Verbindungslinie
zwischen den Schwenklägern 141 ist der nach unten gerichtete Garnführer 137 angesetzt. Er v/eist am unteren Ende
ein Auge 144 auf, durch welches das Garn vor Beginn des Betriebs gezogen wird. Aufgrund der seitlich versetzten Anbringung
des Garnführers 137 am Herzstück 142 werden die diesem erteilten senkrechten und Längsbewegmigen in eine
kreisende Bewegung des Auges 144 umgewandelt. Anstelle der beschriebenen ist auch eine andere Anordnung zum Erzeugen
der Kreisbewegung des Garnführers möglich.
Die Garnspanneranordnung 55 ist zwar für den Betrieb der erfindungsgemäßen Maschine nicht unerläßlich, jedoch insofern
zweckmäßig, als sie dem kontinuierliche durchlaufenden Garn die günstigste Spannung zur Erzielung eines dichten Kettstichs
verleiht. Ein (nicht dargestellter) Garnvori'at ist oberhalb
des Schlingeniegers 3 und seiner Halterung derart angeordnet,
daß davon ablaufendes Garn seinen Weg abwärts durch die Garn-Spanneranordnung 55 zum Auge 144 des Garnführers 137 nimmt.
Zunächst ist· das Garn durch ein an einer von der Halterung 5 abstehenden Stütze 146 gebildetes Auge 145 geführt und verläuft
von diesem zu einem ersten federbelasteten Garn σ.panner
147. Dort ist es zwischen zwei durch eine Feder in gleichbleibender Druckanlage belasteten Scheiben hindurchgeführt. Somit
verläuft das Garn unter einer konstanten Spannung vom ersten
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Garnspanner 147 zu einem zweiten, eine veränderliche Spannung
erzeugenden Garnspanner 149.
Während eines Arbeitsspiels üben die verschiedenen auf das Garn einwirkenden "beweglichen' Teile unterschiedliche Zugkräfte
auf dieses aus. Es ist daher zweckmäßig, wenn auch nicht unerläßlich, einen Garnspanner' zum Kompensieren des
zwischenzeitlich auftretenden Schlaffwerdens des Garns zu verwenden. Dazu wird im beschriebenen Beispiel die Drehbewegung
der Welle 87 auf den Garnspanner 149 übertragen. Dieser weist
ebenso wie der Garnspanner 147 ein Paar den Scheiben 148 entsprechender,
in gegenseitige Anlage federbelasteter Scheiben 150 auf. Auf der Welle 87 ist ein'Exzenterlager I5I aufgesetzt
und über einen daran hervorstehenden Hebelarm 152
mit einem abwärts verlaufenden Schwenkhebel 153 verbunden. Der Schwenkhebel 153 ist durch ein oberes "und ein -unteres
Gelenk 154 bzw. 155 im wesentlichen senkrecht gegenüber der
He ft st a.t ion 1 geho.lten. Die Mittelschraube des Garnspanners
149 durchsetzt einen im Schwenkhebel 153 gebildeten Durchlaß derart, daß damit der gegenseitige Anlagedruck der Scheiben
150 bei den Bewegungen des Schwenkhebels 153 um sein unteres
Gelenk 155 jeweils vergrößert und verkleineib wird. Der das
Imager I5I tragende Exzenter ist. so ausgebildet, daß dem
zwischen den Scheiben I50 hindurch zum Auge 144 des Schlingenlegers
verlaufenden Garn jederzeit &±e richtige Spannung
e3?teilt wird. Aus der Verwendung des veränderlichen Garnspanners 149 ergibt sich der Vorteil, daß der Garnführer
beim Legen der Schlingen die Hakennadel 115 niemals verfehlt
und daß ein fester, dichter Kettstich gebildet wird.
Vor der Erläuterung der Betriebsweise soll noch eine andere Ausführung des Pendelantriebs 36 beschrieben werden, mittels
welcher dem Heftmechanismus die gleiche Hin- und Herbewegung in Längsrichtung erteilbar ist. Anstelle der übor Exzenter
angetriebenen Anordnung von Antriebs- und Koppelgliedern kann hier eine Anordnung aus Hocken und Stößeln vorgesehen
sein. Bei zweckentsprechender Ausführung kann die gevriinschte,
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Bewegung des Heftmechanismus auch annähernd mittels einer Anordnung mit nur einem Exzenter und einem Pleuel erz.ie.lt
v/erden. Die aufgezeigten Möglichkeiten für das Ausführung
des Pende!antriebs sind zwar geeignet; im Hinblick auf die
zu berücksichtigenden Massen, Trägheitskräfte und Geschwindigkeiten ist jedoch die in der Zeichnung dargestellte Ausführung
die zweckmäßigste. Bei dieser Ausführung ergibt sich nämlich über mehr als die Hälfte eines Arbeitsspiels, während der
Dorn und die Nadel mit dem in Bewegung gehaltenen Furnier in .Eingriff sind, eine konstante, also beschleunigungsfreie
Bewegung in der Bewegungsrichtung des Furniers.
Iin folgenden sei zunächst die Bildung'des Kettstichs in dem
durch die Heftstation 1 geführten Furnier und anschließend
die Einstellung der verschiedenen Teile der Maschine iai
Hinblick auf ihr zeitliches Zusammenwirken erläutert.
Die Bildung des Kettstichs ist in Fig. 12 bis 14 gezeigt.
In Fig. 12 sind zur Rechten eines gerade entstehendon Kettstichs
mehrere vorher fertiggestellte Stiche zu erkennen. In dem in Fig. 12 gezeigten Zustand bewegt sich das Furnier
und die ein darin gebildetes Loch durchsetzende !Tadel 115
mit einer Lineargeschwindigkeit von etwa 18 m/min von links nach rechts. Eine voraufgegangene Garnschlinge ist vor der
Aufwärtsbewegung der Nadel 115 durch das Furnier hindurch
mittels der Schlingenfänger 122 von dieser abgenommen worden. Zum Abnehmen der Schlinge bewegen sich die Schlingenfänger
ebenso wie die Nadel entgegen der Bewegungsrichtung des Furniers, wobei sie mit der abgenommenen Schlinge die Nadel
überholen. Beim Eintritt der Nadel 115 in das nächste Loch
im Furnier hat sich ihre Längsbewegung umgekehrt, so daß sie sich nun gleichsinnig mit dem Loch bewegt. In der oberen Endstellung
der Nadel 115 legt der Garnführer 137 das Garn um den Haken am Ende der Nadel, während diese sich unter woi^-ror
Längsbewegung in der Bewegungsrichtung des Furniert-· abwärts zu bewegen beginnt. Beim Austritt der Nadel 115 mit der neu
gebildeten Schlinge aus dem Furnier befinden sich die Schlin-
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genfänger 122 in einer Stellung für die Übergabe der vorher abgenommenen Schlinge. JDa in Fig.- 13 gezeigten Zustand hat
die sich abwärts bewegende Made1'115 gerade die neu gebildete
Schlinge durch die auf den Schiingenfängern 122 gehaltene hindurchgezogen. An diesem Punkt geben die Schlingenfänger die
darauf gehaltene Schlinge frei, so daß diese mit Hilfe der auf der Nadel mitgeführten einen Kettstich -bildet. Die Nadel
115 und die Schlingenfänger 122 beginnen nun wieder ihre
Längsbewegung entgegen der Bewegungsrichtung des !Turniers»
In Fig. 14 hat die Nadel 115 mit der neuen Garnschlinge dem
unteren Totpunkt erreicht und beginnt ihre Aufwärtsbewegung
zum nächsten Loch im fortlaufend transportierten Furnier. Gleichzeitig kommen die Schlingenfänger 122 unter dem Antrieb
der Gabe !halterung zu einer geschlossenen Spitze zu.sammen
und beginnen sich gleichsinnig mit der Nadel, jedoch schneller als diese, in Längsrichtung zu bewegen. Dabei bewegen sie
sich über die Spitze der Nadel hinweg und dringen in die Garnschlinge ein, um sie bei Aufwärtsbewegung der Nadel von
dieser abzunehmen. Die von der Garnschlinge befreite Nadel setzt ihren Weg aufwärts fort und dringt durch das nächste
Loch, um eine weitere Schlinge mittels des Garnführers 137 aufgelegt
zu bekommen. Unmittelbar vor dem Eindringen der Nadel 115 in das Furnier kehrt der Pendelantrieb 36 die Längsbewegungsrichtung
der Nadel um. Die Schlingenfänger 122 halten inzwischen die abgenommene Schlinge in einer Stellung,
Vielehe der Nadel die Aufnahme einer neuen Schlinge und das
Hindurchziehen derselben durch das Loch ermöglicht. Durch laufende Wiederholung dieses Arbeitsspiels wird bei der
Bewegung des Furniers durch die Heftstation eine in Längsrichtung durchgehende Naht aus Kettstichen gebildet. Die
senkrechten und Längsbewegungen der Locheranordnung 42 verlaufen ähnlich denen der Nadel 115· Nach Durchstoßen des
Furniers bewegt sich der Dorn 117 gleichsinnig mit diesem und wird dabei abwärts aus dem gebildeten Loch hervorgezogen.
Anschließend wird er mittels des Pendelantriebs 36 entgegender
Bewegungsrichtung des Furniers in die Stellung zum Durchstoßen des nächsten Lochs gebracht.
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Für einen störungsfreien Betrieb der beschriebenen Vorrichtung müssen die Bewegungen der einzelnen Teile derselben räumlich
und zeitlich genau aufeinander abgestimmt sein. Bei der seitlichen Ausrichtung des Heftrnechanismus 2 auf der querliegenden
Haltewelle 6 ist darauf zu achten, daß er von den Kettenförderern 12, 13 sowie von den Teilen des Untergestells 10 und
des Rahmens 51 frei ist. Dann muß der Schlingenleger 3 auf
den Heftmechanismus 2 ausgerichtet vrerden, so daß das Auge 144-des
Garnführers 137 ihre Kreisbewegung um die aufwärts hervorstehende
!Tadel herum vollführt. Vor dem Anbringen des Gehäuses 25 für den Heftmechanismus im feststehenden Sockel 4·
müssen die Loeheranordnung 42 und die Nadelanordnung 43 an
ihrem unteren Totpunkt sein. In dieser Stellung wird das auf der Nockenwelle sitzende Zahnrad 92 mit dem Stirnrad 90 in
Eingriff gebracht und darauf das Gehäuse 25 mittels der Gegenhalteplatten
32, 33 und der Spannvorrichtung 35 festgesetzt.
Für die Zeiteinstellung des Pendelantriebs 36 ist die zweite
Welle 93 entsprechend auf die Antriebswelle 85 einzustellen. Dazu werden die beiden Stirnräder 94-, 95 in Eingriff gebracht,
während sich die entsprechenden Exzenter 96, 97 beide im unteren Totpunkt befinden. Zum ßchließlichen Einstellen der
Fördereinrichtungen ist die Nockenwelle 91 im Gehäuse 25 für
den Heftmechanismus in die obere Totpunktlage zu bringen. Zur zeitlichen Einstellung des Schlingeniegers 3 wird der Exzenter
des Exzenterlagers 139 in der angegebenen Stellung der Nokkenwelle
91 und der Wellen 93 und 85 des Pendelantriebs in eine etwa 41° vor dem oberen Totpunkt liegende Stellung
gebracht, woraufhin die verschiedenen Antriebsketten aufgelegt werden können. Damit ist die zeitliche Einstellung
beendet.
Vor Durchführung der vorstehend beschriebenen Handgriffe ist die Schlingenfängeranordnung 44 für den richtigen Bex'/egungsablauf
der Schlingenfänger einzustellen. Dazu wird eine neue, gerade Nadel 115 mit ihrem Schaft 116 fest in den Kreuzkopf
eingesetzt, so daß der Haken der Nadel in die gleiche Richtung
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zeigt wie die Schlingenfänger. Die Nockenwelle 91 wird in
eine Stellung etwa 90 vor dem unteren Totpunkt gebracht,
worauf der Schwenkbügel 120 derart auf der Hohlwelle 124 festgesetzt
wird, daß sich die Spitzen der Schlingenfänger 122 vor der senkrechten Mittelachse der Nadel 115 befinden. Die
Nockenwelle 91 wird dann von der Antriebsseite her im Gegenzeigersinn in eine StelD.ung etwa 20 nach dem unteren Totjnxnkt
gedreht. In dieser Stellung der Nockenwelle 91 werden die Schlingenfänger 122 durch Verstellen der" Lage des Verbindungsbolzens 129 in der Senkrechten so eingestellt, daß ihre Spitzen
mit den Gelenkanschlüssen 132 am Sehwenkbügel 120 in einer
waagerechten Ebene liegen. Ln dieser Stellung müssen die Spitzen der Schlingenfänger unter Bildung einer einzigen
Spitze zum Eindringen in eine auf dem Haken der Nadel 115 sitzende Schlinge aneinanderliegen.
Nun ist noch die Seitenlage der so gebildeten Spitze derart einzustellen, daß sie genau über der senkrechten Verlängerung
der Nadel 115 liegt. Dazu wird der Schwenkbügel 120 seitlich auf der Hohlwelle 124 verschoben und dann in der endgültigen
Stellung festgesetzt. Nach Beendigung dieser Handgriffe kann dann das Gehäuse 25 in den Sockel 4 eingesetzt und wie
vorstehend beschrieben zusammen mit dem Schlingenleger 3 "und
dem Pendelantrieb 36 eingestellt werden.
Somit schafft die Erfindung eine Heftmaschine zum Zusammenheften einzelner lnnenfurnierstreifen mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit
und unter Bildung einer dichten Verbindung mit einem festen Kettstich. Da das Durchstoßen des Materials
zur Bildung von Löchern darin getrennt von dem eigentlichen Heftvorgang stattfindet, wird beim Eindringen der Nadel in das
Furnier nur wenig Reibungswärme erzeugt. Der Pendelantrieb erzeugt eine verwickelte zusammengesetzte Bewegung für den
Heftnechanismus ohne jegliche Beschleunigung bei der Führung,
der Nadel in dem Furnier, so daß Nadelbrüche praktisch nicht mehr vorkommen und die Nadel überhaupt nicht mehr mit dem
Furnier in Berührung zu kommen braucht, während sie sich
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50 -
gleichsinnig mit diesem und mit gleicher Geschwindigkeit fortbewegt
.
Sämtliche aus der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung hervorgehenden Merlanale und Vorteile der Erfindung, einschließlich
konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch
in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
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Claims (5)
1. Heftmaschine zum Bilden von Kettstichen aus einem geeigneten Faden in einem kontinuierlich fortbewegten
Werkstück, .gekenn ζ ei chnet. durch eine Fördereinrichtung
(12, 13) für den kontinuierlichen Transport von im viesentliehen ebenen Werkstücken in Längsrichtung durch
die Heftmaschine, durch einen unterhalb der waagerechten Transport ebene (14-) der Werkstücke angeordneten, in Längsrichtung
hin und her bewegbaren Heftmechanismus (2) mit einer senkrecht auf und ab bewegbaren Locheranordnung (4-2) zum
Lochen der Werkstücke, welche über einen Teil der in Längsrichtung
hin und her gehenden Bewegung des Heftmechanismus
in Eingriff mit dem jev/eils erzeugten Loch geführt ist, mit
einer der Locheranordnung nachgeschalteten, senkrecht auf und ab bevieglichen Nadelanordnung (4J), deren Nadel (115)
durch eines der vorher gebildeten Löcher hindurchführbar und über einen Teil der in Längsrichtung hin und her gehenden
Bewegung des Heftmechanismus mit dem betreffenden Loch
in Eingriff geführt ist, mit einer hin und her bevieglichen Sclilingenfangeranordnung (44) zum Aufnehmen jeweils einer ,
von der Nadelanordnung abwärts durch das Loch im Werkstück gezogenen Garn- oder Fadenschlinge und zum Halten derselben
in der V/eise, daß eine darauffolgende Garnschlinge zur Bildung des Kettstichs durch die erstere, daraufhin von der Schlingenfängeranordnung
freigebbare Schlinge hindurchführbar ist, und mit Antriebseinrichtungen (36) für die hin und her gehende
Längsbewegung des Heftmechanismus synchron mit den Bewegungen
der Loeheranordnung, der Nadelanordnung und der Schlingenfängeranordnung,
und durch einen hin und her beweglich oberhalb des Heftmechanismus angeordneten Schlingenleger (3)
zum Legen jeweils einer Garnschlinge um die dabei das Werkstück durchsetzende, mit diesem in Eingriff befindliche
Nadel der Nadelanordnung.
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2« Heftraaschiiic nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η -
ζ e i c h net, daß die Antidebseinriclrtunqcn (36) £iu .dio
hin und hergehende Längsbewegung des HeftMechanismus {?.)
ej.n Paar in gegenseitigen Abctand exzentrisch gelagerter,
in Längsrichtung hin und her bewegbarer und an ihren freien Enden jnit den beiden Enden eines Koppelgliedos (40) verbundener
Antriebsglieder (57» 5S)1 deren ."Bewegungen an cinoui
Anlen'rounkt (39) des Koppalgliedes suruiiiert sind, sowie ein
den Anlcoilrpunkt mit dem JTeftnechanicmus verbindendes
gyglicd (Jl, 1) aufv/oieen.
3. Heftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, ge k e η υ zeichnet
durch eine in der Garn zuführung vor deia
Auflegen des Garne auf die !Tadelanordnung vorgesehene
Garnspanneranordnung (55) sum Straminen des Garns bei der
Bildung der Kettstiche.
4. Heftmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 birgekennaeichnet
durch eine oberhalb und seitlich versetzt zu der Stelle, an der die Lochcranordnung (A-S) die
Löcher bildet, angeordnete Gegenhalterolle (46).
5. Heftmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis gekennzeichnet durch einen oberhalb und seitlich
versetzt zu der Eindringsteile der Nadelanordnung (43) in das
Werkstück angeordneten, im wesentlichen waagerechten Gcgenhaltefuß.
BAD ORIGINAL
2Ü9881 /0628
Le
erse
ite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US15049471A | 1971-06-07 | 1971-06-07 |
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|---|---|
| DE2227499A1 true DE2227499A1 (de) | 1973-01-04 |
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| DE2227499A Pending DE2227499A1 (de) | 1971-06-07 | 1972-06-06 | Heftmaschine |
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