[go: up one dir, main page]

DE2226357A1 - Kamera - Google Patents

Kamera

Info

Publication number
DE2226357A1
DE2226357A1 DE19722226357 DE2226357A DE2226357A1 DE 2226357 A1 DE2226357 A1 DE 2226357A1 DE 19722226357 DE19722226357 DE 19722226357 DE 2226357 A DE2226357 A DE 2226357A DE 2226357 A1 DE2226357 A1 DE 2226357A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
camera
camera according
shutter
lens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722226357
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick O Bley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optical and Electronic Research Inc
Original Assignee
Optical and Electronic Research Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optical and Electronic Research Inc filed Critical Optical and Electronic Research Inc
Priority to DE19722226357 priority Critical patent/DE2226357A1/de
Publication of DE2226357A1 publication Critical patent/DE2226357A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/023Multi-image cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
    • G03B17/53Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus for automatically delivering a finished picture after a signal causing exposure has been given, e.g. by pushing a button, by inserting a coin

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • "Kamera" Die Erfindung betrifft eine Kamera, mit der mehrere Abschnitte getrennt eines Filmrahmens in der Filmebene/voneinander einzeln belichtet werden können.
  • Solche Kameras eignen sich besonders gut zur Herstellung von Paßbildern. Es hat sich auf diesem Gebiet aus mehreren Gründen als besonders effektiv und nützlich herausgestellt, eine Kamera zu verwenden, die mehrere Bilder auf einem einzigen Filmrahmen aufnehmen kann. Die Bildfläche eines Paßbildes ist im allgemeinen kleiner als die Rahmenfläche der gewöhnlichen Filme, die zur Zeit verwendet werden. Wird auf einem Bildrahmen lediglich ein Bild aufgenommen, so bedeutet das den Verlust einer nützlichen Fläche des Films. Die Möglichkeit, auf verschiedenen Abschnitten eines Filmrahmens mehrere Bilder aufzunehmen, erspart somit auch Filmkosten.
  • Eine Kamera, die auf jedem Bildrahmen mehr als ein Bild erzeugen soll, muß die zu belichtenden Abschnitte des Filmrahmens abteilen und gleichzeitig die verbleibenden Abschnitte des Filmrahmens vor einer Belichtung schützen können. Zusätzlich muß der zu belichtende Abschnitt des Films bei jeder beliebigen Anordnung der Kameraelemente verändert werden können, das heißt, es ist notwendig, die Abschnitte des zu belichtenden Filmrahmens zu wechseln, falls der gesamte Filmrahmen ausgenutzt werden soll. Es sind zwei alternative Lösungen dieses Problems bekannt.
  • Die eine bekannte Lösung sieht die Verwendung mehrerer Linsen in einer Kamera vor, die jeweils auf einen anderen Abschnitt des Filmrahmens ausgerichtet sind. Die Zahl der verwendeten Linsen ist gleich der Anzahl der Bilder, die auf einem Filmrahmen aufgenommen werden sollen. Bei dieser Anordnung arbeitet zu jedem beliebigen Zeitpunkt nur eine der Linsen, und die inneren Elemente der Kamera teilen den Abschnitt des Filmrahmens, der belichtet werden soll, von den übrigen Abschnitten ab. Die Kamera verwendet lediglich einen einzigen Verschluß, da die Verwendung von vier getrennten Verschlüssen wegen der beschränkten Raumverhältnisse nicht möglich ist. Aus diesem Grund ist eine weitee Einrichtung notwendig, welche verhindert, daß bei Auslösung des Verschlusses die Bilder aller Linsen gleichzeitig aufgezeichnet werden. Eine solche Einrichtung ist zwar ebenfalls vorgeschlagen, ihr Nachteil liegt jedoch darin, daß sie-Doppelbelichtungen nicht zu verhindern vermag. Die bekannte Vorrichtung erfordert unnötig viel Material, da sie keine mehrfache Linsen-Verschluß-Kombination verwendet. Die verschiedenen Linsen müssen notwendigerweise an verschiedenen Plätzen angeordnet werden. Damit wird der optische Weg offensichtlich sehr kompliziert, weil Kompensationseinrichtungen erforderlich werden, da der Weg vom aufgenommenen Subjekt über die Linse zum Film für jede Linse anders ist. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß bei der Verwendung von vier hochwertigen Linsen die gesamte Kamera sehr groß und klobig wird. Will man andererseits eine solche Kamera von annehmbarer Größe herstellen, so kann man lediglich Linsen minderer Qualität bzw. relativ lichtschwache Linsen verwenden.
  • Die alternative bekannte Lösung des obigen Problems sieht die Verwendung einer mechanischen Anordnung vor, welche den optischen Weg zwischen aufeinanderfolgenden Belichtungen verändert. Hierzu sind komplexe optisch-mechanische Einrichtungen nötig, um das Bild einer einzigen Linse zu den verschiedenen Abschnitten des Filmrahmens zu verschieben. Es ist allgemein bekannt, daß die mechanischen Anforderungen bei optischen Systemen extrem streng sind. Je mehr Mechanik zwischen der Filmebene und der Linse verwendet wird, um so größer wird die Gefahr einer falschen Ausrichtung des Bildes auf dem Film, dies gilt insbesondere bei Verwendung beweglicher mechanischer Vorrichtungen. Die strengen mechanischen Anforderungen an die optischen Systeme erhöhen auch deren Herstellungskosten und deren Wartungskosten.
  • Mit der bekannten Anordnung kann das Bild, das aufgezeichnet werden soll, zu verschiedenen Abschnitten des Filmrahmens verschoben werden. Gleichzeitig müssen die Filmabschnitte voneinander getrenn und abgeschirmt werden, so daß jeweils lediglich ein Abschnitt des Films belichtet wird. Nach jeder Belichtung werden die mechanischen Elemente so verschoben, daß bei der nächsten Aufnahme ein anderer Abschnitt des Filmrahmens belichtet wird.
  • Der Nachteil dieser Vorrichtungen liegt in der Art, wie deroptische Weg von einem Abschnitt des Filmramens eine nächsten Abschnitt verändert wird. Im allgemeinen wird bei diesen Vorrichtungen zur Verschiebung des optischen Weges von einem Abschnitt des Filmrahmens zum nächsten eine komplexe Anordnung von Hebeln und Stangen verwendet, welche eine Vielzahl von Spiegeln und Linsen zwischen jeweils zwei Aufnahmen verschiebt. Bei dieser Verschiebung des mechanischen Gestänges beim Betrieb der Kamera tritt ein starker Verschleiß auf, der dazu führt, daß das Bild in keinem der Abschnitte des Filmrahmens richtig ausgerichtet ist. Nach längerer Benutzung und Abnutzung werden die Ausrichtungsfehler schließlich so groß, daß sie durch Toleranzen der Kamera nicht mehr aufgefangen werden können und die Kamera schließlich nicht mehr gebrauchsfähig ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von dem genannten Stand der. Technik, eine Kamera zur Aufnahme mehrerer Bilder auf einem Filmrahmen zu schaffen, die möglichst wenig mechanische Elemente zur Verschiebung der Bilder erfordert und die lediglich eine Linse-Verschluß-Kombination verwendet.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung gelöst durch eine zur Verschiebung der optischen Achse dienende Versehiebungseinrichtung, welche aus zwei Spiegeln besteht, mit einer Linse zusammenwirkt, die optische Achse eines von der Linse kommenden Bildes verschieben kann und um eine Achse durch die Linse in mehrere verschiedene Stellungen drehbar angeordnet ist, durch eine Unterteilung der Filmebene in mehrere lichtundurchlässig abgeteilte Abschnitte oder Kammern, die- jeweils einer der verschiedenen Stellungen der Verschiebungseinrichtung entsprechen, und durch Lichtschranken, die verhindern, daß Licht, welches nicht von beiden Spiegeln reflektiert worden ist, auf den Film fällt.
  • Mit dieser erfindungsgemäßen Kamera können sowohl Schwarz-Weiß-Filme als auch Farbfilme belichtet werden; außerdem läßt sich eine Doppelbelichtung sowohl der verschiedenen Bilder eines bestimmten Filmrahmens als auch der Filmrahmen verhindern.
  • Die Erfindung weist den Vorteil auf, daß die optischen Elemente mechanisch so angeordnet sind, daß die Gefahr einer ungenauen optischen Ausrichtung des Bildes auf dem Filmrahmen auf ein Minimum reduziert ist. Die Erfindung weist weiterhin den Vorteil auf, daß sie die Verwendung eines "Polarold-Films ermöglicht, so daß man sofort die entwickelten Bilder erhält.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiei noch naher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine isometrische, teilweise auf gebrochene Darstelluna der I!auptelemente der erfindungsgemäßen Sequenz-Kamera, Fig. 2 eine Vorderansicht dieser Kamera, wie man sie von einem Punkt unmittelbar hinter der Verschlußebene sieht, Fig. 3 eine Rückenansicht dieser Kamera, von der Filmebene aus gesehen, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 2, Fig. 5 eine Vorderansicht der Strahlenteilervorrichtung, Fig. 6 eine Ansicht des längs der Linie 6-6 der Fig. 5 geschnittenen Strahlenteilers und Fig. 7 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Steuerstufe.
  • Die Erfindung weist keine mechanischen Stangen und Hebel auf.
  • Während das Bild, das aufgenommen werden soll, durch die Verschlußebene hindurchtritt, verschieben zwei Spiegel, die als Strahlenteiler angeordnet sind, die optische Achse sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung, so daß das Bild, welches den Strahlenteiler verläßt, parallel zu dem ursprünglichen optischen Weg verbleibt. Es sind innere Kameraelemente zur Lichtabschirmung vorgesehen, so daß jeweils nur einer von mehreren Bildrahmenabschnitten belichtet werden kann. Der Strahlenteiler, der zur Verschiebung des optischen Weges verwendet wird, ist auf einem drehbaren Rad montiert. Eine Kamera gemäß dem offenbarten Ausführungsbeispiel kann vier verschiedene Bilder auf jedem Fiimrahmen aufnehmen. Deshalb teilen die inneren Abschirmelemente der Kamera jetzt Filmrahmen in vier Abschnitte. Das Rad, welches den Strahlenteiler trägt nimmt zur Belichtung jedes Abschnitts eines Filmrahmens nacheinander vier verschiedene Stellungen ein. Auf diese Weise wird das von der Linse kommende Bild mit vier aufeinanderfolgenden Schritten zu vier verschiedenen Abschnitten des Filmrahmens verschoben. Nachdem jeder Abschnitt des Filmrahmens belichtet ist, muß dieser vollständig belichtete Filmrahmen entfernt werden und ein neuer Filmrahmen an seine Stelle gebracht werden.
  • Soweit Kameras nach diesem Erfindungsprinzip zur Aufnahme von Bildern konstruiert sind, die durch einen Strahlenteiler verschoben worden sind, müssen die Kameras so ausgelegt sein, daß nur solches Licht die Filmebene erreicht, das tatsächlich von beiden Elementen des Strahlenteilers reflektiert worden ist. Falls irgendein geradliniger Lichtweg von der Verschlußebene zu der Filmebene existiert oder falls ein Lichtweg zwischen diesen beiden Ebenen besteht, der lediglich über ein Element des Strahlenteilers führt, wird das auf dem Film aufgenommene Bild zerstört.
  • Entsprechend diesen Anforderungen hat es sich bei der erfindungsgemäßen Kamera als notwendigkrwiesen, mehrere Lichtschranken vor zusehen, die jedes Streulicht fernhalten. Selbstverständlich kann es nötig sein, die Anzahl dieser genannten Lichtschranken gering zu halten oder auch ganz auf sie zu verzichten, solange kein ungewollter Lichtweg existiert, über den Licht, auf die Filmebene gelangen kann, welches das aufgenommene Bild zerstört. Das beschriebene Steuersystem der Kamera ist so ausgelegt, daß mit der Kamera mehrere verschiedene Bilder jeweils auf einem anderen Abschnitt eines einzigen Filmrahmens aufgenommen werden können.
  • Dies geschieht durch Drehung des Rads, welches den Strahlenteiler trägt, in mehrere verschiedene Positionen, die jeweils einem Einstellbare anderen Abschnitt des Filmrahmens entsprechen./Mikroschalter und Rastvertiefungen wirken dabei so zusammen, daß einem Motor zum Antrieb des Rads Energie zugeführt wird, und daß der Motor und das Rad in der richtigen Position angehalten werden. Das Steuersystem ist weiterhin so ausgelegt, daß es den Verschluß immer dann blockiert, wenn kein unbelichteter Abschnitt des Filmrahmens zur Verfügung steht. Das Steuersystem ist weiterhin so ausgelegt, daß es die Energie für einen Zielstrahl liefert, der eine genaue Positionierung von Subjekt und Kamera vor der Auslösung des Verschlusses gewährleistet. Ferner ist eine strobos-bzw. ein Elektronenblitzgerät kopische Einrichtung/vorgesehen, der von dem Steuersystem rechtzeitig Energie zugeführt wird, wenn dem Steuersystem mitgeteilt worden ist, daß ein schwach empfindlicher Film verwendet wird.
  • Diese stroboskopische Einrichtung ist mit dem Verschluß synchro-bzw. es nur dann gez7ird nisiert, so daß ihr nur dann Energie zugeführt wird wenn der Verschluß vollständig geöffnet ist. Zusätzlich dient das Steuersystem zur Verhinderung von Doppelbelichtungen zwischen den Filmrahmen. Dies geschieht durch Sperrung des Verschlusses, nachdem eine Anzahl von verschiedenen Bildern aufgenommen worden ist, die einen Filmrahmen vollständig ausfüllen t der Verschluß bleibt so lange gesperrt, bis ein neuer Filmrahmen in die richtige Position gebracht worden ist.
  • Die Fig. 1 zeigt eine isometrische Darstellung von vorne, teilweise im aufgebrochenen Schnitt. An einem Kameragehäuse 2 sind eine Zielstrahleinrichtung loo, eine Linse 3 und eine "Polaroid"-Film-Rückwand- 15 angeordnet. In dem Kameragehäuse 2 ist ein Motor 1 vorgesehen, der eine Reibrolle 6 antreibt. Die Reibrolle 6 treibt ein drehbarer Rad 7 an. Dieses Rad 7 weist mehrere Rastvertiefungen 8 auf, die mit einem Mikroschalter 105 zusammenwirken. Bei dem gewnlten Ausführungsbeispiel, bei dem vier Belichtungen pro Filmrahmen vorgesehen sind, weist das Rad 7 vier Rastvertiefungen 8 auf. Diese Rastvertiefungen sind am Umfang des Rads 7 so ausgebildet, daß sie mit dem Mikroschalter 105 zusammenwirken. Auf der Ru-ckseite des Rads 7 ist eine weitere Rastuertiefung 9 vorgesehen, die mit einem anderen Mikroschalter, nicht dargestellt, zusammenwirkt. Die Rastvertiefung 9 kann man in den Fign. 2 und 3 erkennen. Eine lichtdichte Kammer lo, die funktionsmäßig mit dem Rad 7 verbunden ist, ist in vier getrennte lichtdichte Kammern 11, 12, 13 und 14 aufgeteilt. -Diese Anordnung der lichtdichten Kammern ist in den Fign. 2, 3 und 4 dargestellt. Ein unbelichteter Film ist in der "Polaroid"-Film-Rückwand 15 enthalten. Jedesmal, wenn ein Filmrahmen vollständig belichtet ist, wird er durch den Abschluß 16 aus der Rückwand 15 herausgezogen. Dieser Abschluß 16 wirkt mit einem nicht dargestellten Mikroschalter 93 zusammen. Die Filmrückwand 15 ist dem lichtdichten Raum lo so zugeordnet, daß dessen vier Kammern 11, 12, 13 und 14 einen Lichtaustritt in die Ebene des in der Rückwand 15 enthaltenen Films verhindern. Ein Strahlenteiler 18 ist auf dem drehbaren Rad 7 befestigt. An der oberen linken Ecke des Kameragehäuses 2 gerät ist eine Fassung 17 für ein Elektronenblitz/ gezeigt. Weiterhin ist ein Mikroschalter 109 funktionsmäßig dem Verschluß 3 zugeordnet, um dessen Stellung zu fühlen.
  • Die Fig. 3 zeigt den Lichtraum lo und die ihm zugeordneten Kammern 11, 12, 13 und 14 und deren Relation zu dem drehbaren Rad 7. Ist das Rad 7 relativ der Lichtaustrittsstelle 30 des Strahenteilers 18 so angeordnet, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, so würde der Teil des Films belichtet werden, welcher der Kammer 12 zugeordnet ist. Die weiter unten folgende Beschreibung des Betriebs der Kamera wird verdeutlichen, wie die Rastvertiefungen die Einstellungen des Rads 7 zur Bildaufnahme steuern. Die Rastvertiefungen 8 sind mit einem solchen Abstand voneinander angeordnet, daß der Winkelabstand von der ersten Rastvertiefung zur zweiten Rastvertiefung 750, der Abstand von der zweiten zur dritten Rastvertiefung 10-0, der Abstand von der dritten zur vierten Rastvertiefung 750 und der Abstand von der vierten zu der ersten Rastvertiefung 1050 beträgt. Wenn die Kamera aufrecht gehalten wird, befindet sich die Verbindungslinie zwischen der Rastvertiefung der lichtdichten Kammer 11 und der Drehachse unter einem Winkel von etwa 500 gegenüber der Horizontalen.
  • Die Fign. 2, 3 und 4 zeigen, wie der optische Weg des Bildes durch den Strahlenteiler 18 verschoben wird, wenn das Rad 7 zu den verschiedenen Positionen gedreht wird, die den Kammern 11, 12, 13 und 14 des Lichtraums 1o entsprechen. Wie die Fig. 6 flächenssiefJel zeigt, umfaßt der Strahlenteiler 18 zweivorder/ 19 und 20, die parallel zueinander angeordnet sind. Der Strahlenteiler 18 weist außerdem einen Lichteingang 23 und einen Lichtausgang 30 auf. Die verschiedenen Lichtschranken 21 und 22 verhindern unerwünschte Lichtwege, über die Licht zu dem Film gelangen könnte, welches das aufgenommene Bild zerstören würde. Wie die Fig. 4 zeigt, tritt das Bild, das auf dem Film aufgenommen werden soll, durch die Linse 3 in die Kamera ein. Das Bild gelangt durch den Lichteingang 23 des Strahlenteilers 18, wird durch die Spiegel 20 und 19 verschoben und tritt durch das Loch 30 in dem Rad 7 wieder aus. Das Bild gelangt, wie die Zeichnung zeigt, in den Lichtraum lo, in die Kammer 12 und danach auf den Film.
  • Die Fig. 7 zeigt die elektrische Steuerschaltung, die in der Kamera vorgesehen ist. Die Anschlüsse 51 und 52 werden mit einer Energiequelle verbunden, zum Beispiel mit einer Spannungsquelle von 120 V. In Reihe mit diesem Anschluß 51 liegt ein Ein-Aus-Schalter 53, eine Sicherung 54, ein Widerstand 55, eine Diode 56, ein Verschlußauslösekontakt 88 und ein Kondensator 58, der über den anderen Teil des Schalters 53 mit dem Anschluß 52 der Spannungsquelle verbunden ist. Der Koppelpunkt zwischen der Sicherung 54 und dem Widerstand 55 ist mit einem Anschluß der Primärwicklung eines Transformators 59 verbunden. Der andere Anschluß der Primärwicklung des Transformators 59 ist über einen Arbeitskontakt 61 des Relais 60 und über den Ein-Aus-Schalter 53 mit dem Anschluß 52 der Spannungsquelle verbunden. Die Sekundärwicklung des Transformators 59 bildet die Energiequelle der Zielstrahleinrichtung lot. mit dem Koppelpunkt der Sicherung 54 und des Widerstands 55 ist außerdem eine Neonlampe 85 verbunden, die über eine Diode 86 mit einem Anschluß der Relaiswicklung 60 verbunden ist. Der andere Anschluß der Relaiswicklung 60 ist mit dem Anschluß 87 des Verschlußauslösers verbunden. Ein Arbeitskontakt'62 und ein Ruhekontakt 69 des Relais 60 sind mit einem Anschluß der Diode 56 und mit dem Anschluß 88 des Verschlußauslöseschalters verbunden.
  • Ein Umschaltkontakt 64 ist mit einem Kondensator 66 verbunden, dessen andere Seite über den Ein-Aus-Schalter 53 mit dem Anschluß 52 der Spannungsquelle verbunden ist. Ein Umschaltkontakt 65 ist mit einem Kondensator 67 verbunden, dessen andere Seite über den Schalter 53 mit dem Anschluß 52 der Spannungsquelle verbunden ist. Der Arbeitskontakt 63 ist über die Relaiswicklung 70 und den Ein-Aus-Schalter 53 mit dem anderen Anschluß der Spannungsquelle 52 verbunden. Der Ruhekontakt 68 ist über eine Verschlußspule 9o und über den Ein-Aus-Schalter 53 mit dem Anschluß 52 der Spannungsquelle verbunden. Ein Ruhekontakt 73 ist über den Ein-Aus-Schalter 53 mit dem anderen Anschluß 52 der Spannungsquelle verbunden. Ein Umschaltkontakt 72 ist über einen Motor 95 mit dem Koppelpunkt der Sicherung 54 und des Ein-Aus-Schalters 53 verbunden. Außerdem ist der Verbindungspunkt zwischen der Sicherung 54 und dem Widerstand 55 mit einem Umschaltkontakt 84 und einem Mikroschalter 91 verbunden. Ein Mikroschalterkontakt 92 ist mit dem Ruhekontakt 83, mit einem Anschluß einer Spule 80 und mit einer Seite einer Neonlampe 125 verbunden. Der andere Anschluß der Neonlampe 125 ist mit dem anderen Anschluß der Spule 80 und mit einem Anschluß eines Mikroschalters 93 verbunden. Der andere Anschluß 94 des Mikroschalters ist über den Ein-Aus-Schalter 53 mit dem Anschluß 52 der Spannungsquelle verbunden. Ein Arbeitskontakt 82 ist mit einem Anschluß 104 eines Mikroschalters 103 bis 105 verbunden. Der Umschaltkontakt 105 des Mikroschalters ist mit dem Anschluß 52 der Energiequelle verbunden. Der andere Anschluß 103 des Mikroschalters 105, eigentlich 103 bis 105, ist mit einem Anschluß des Motors 95 verbunden. Ein Anschluß 111 des Stroboskop-Mo-bzw. I::lektronenblitzgeräts duls/1o8 ist über den Ein-Aus-Schalter 53 mit dem Spannungsanschluß 52 verbunden. Ein Anschluß 112 ist über einen Schalter 106, welcher der Steuerschaltung anzeigt, ob ein Farbfilm oder ein Schwarz-weiß-Film eingelegt ist, mit dem Koppelpunkt der Sicherung 54 und des Ein Aus-Schalters 53 verbunden. Ein Anschluß 113 ist über diesen Schalter 106 mit dem Umschaltkontakt 1o9 des Relais 90 verbunden. Der Ruhekontakt 110 des Relais 9o ist mit dem Anschluß 114 des Stroboskop-Moduls 108 verbunden.
  • Im Betrieb, wenn der Ein-Aus-Schalter 53 geschlossen ist, befinden sich alle Relaiskontakte und Schalter in den Stellungen, in aenen sie in Fig. 7 gezeigt sind. Der Transformator 59 wird über die Sicherung 54 und den Kontakt 61 des Relais 60 mit Energie versorgt.Dadurch wird der Zielstrahleinrichtung loo Energie zugeführt, so daß sie vor der Belichtung eines Teils des Filmrahmens die richtige Positionierung von Kamera und Subjekt zueinander ermöglicht, Ein Stromkreis ist außerdem über die Sicherung 54, den Widerstand 55, die Diode 56 und über die Kontakte 62 und 64 des Relais 60 zu dem Kondensator 66 geschlossen, so daß dieser aufgeladen wird. Ein anderer Stromkreis wird über die Kontakte 88 und 57 des Verschlußauslöseschalters geschlossen, so daß der Kondensator 58 aufgeladen wird. Bei der folgenden Beschreibung wird davon ausgegangen, daß bisher noch kein Bild aufgenommen worden ist und daß das Relais 80, welches eine Doppelbelichtung zwischen zwei Filmrahmen verhindert, nicht erregt ist. Diese Annahmen werden bei der Beschreibung des Betriebsablaufs aufgegeben werden. Wenn der Verschlußauslöseschalter 57 geschlossen ist, entlädt sich der Kondensator 58 über die Relaisspule 60, wobei er diese erregt. Die Spule 60 wird von dem Kondensator 58 über den Verschlußauslöseschalter 57, den Anschluß 87, die Relaisspule 60, den Umschaltkontakt 81 des Relais 80, den Arbeitskontakt 82, den Mikroschalter 105 und den Arbeitskontakt 104 erregt. Die Umschaltkontakte 61, 64 und 65 ändern daraufhin ihre Positionen, was die folgenden Auswirkungen hat: Der Umschaltkontakt 61, der sich zu dem Ruhekontakt bewegt, öffnet den Stromkreis der Primärwicklung 59 und unterbricht dadurch die Energieversorgung der Zielstrahleinrichtung loo. Wenn der Umschaltkontakt 64 den Ruhekontakt 68 berührt, wird der Kondensator 66 über die Verschlußwicklung 90 entladen.
  • Dabei öffnet sich der Verschluß. und das Bild, das durch die Linse 3 gelangt, wird auf dem Abschnitt des Filmrahmens aufgenommen, welcher der Linse über den Strahlenteiler 18 zugeordnet ist. Wenn der Umschaltkontakt 65 seinen Ruhekontakt 69 berührt, kann der Kondensator 67 sich aufladen. Der Kondensator 58, der über die Relaiswicklung 60 entladen wird, entlädt sich mit einer Zeitkonstanten, die durch die Größe des Kondensators und durch den Widerstand der Relaiswicklung 60 bestimmt ist. Infolge der Entladung wird die Relaisspule 60 außer Strom gesetzt, wobei sie die Kontakte 61, 64 und 65 in die in Fig. 7 gezeigten Positionen bewegt. Der Umschaltkontakt 61 bewegt sich in seine Ruhestellung und führt der Zielstrahleinrichtung loo über den Transformator 59 Energie zu. Der Umschaltkontakt 64 berührt den Kontakt 62 und schließt wiederum den Ladestromkreis für den Kondensator 66. Der Umschaltkontakt 65 bewegt sich zu seinem Arbeitskontakt 63 und erzeugt einen Entladeweg für den jetzt aufgeladenen Kondensator 67 über die Transportrelaisspule 70. Die Energieversorgung dieser Transportwicklung 70 bewirkt eine Bewegung des Umschaltkontakts 72 zu seinem Ruhekontakt 73, wodurch ein Erregerstromkreis für den Motor 95 über den Ein-Aus-Schalter 53, den Motor 95, den Umschaltkontakt 72, den Ruhekontakt 73 und den Ein-Aus-Schalter 53 geschlossen wird.
  • Aufgrund der Energieversorgung des Motors 95 wird das Rad 7 über das Reibrad 6 gedreht. Wenn das Rad 7 sich zu bewegen beginnt, schließt der Mikroschalter 105 aufgrund der Tätigkeit des Abtasters, der zuvor in der Rastvertiefung 8 ruhte und sich jetzt aus dieser herausbewegt, seinen Ruhekontakt 103. Somit wird der Stromkreis des Motors 95 vollständig geschlossen, wenn das Relais 70 während der Entladung des Kondensators 67 außer Strom gesetzt wird. Während der Mikroschalter 105 mit seinem Ruhekontakt 103 verbunden ist, kann das Relais 60 nicht erregt werden. Die Erregung der Wicklung 60 wird insofern verhindert, als der Erregerkreis den Mikroschalter 105 und den Arbeitskontakt 104 umfaßt, da der Mikroschalter 105 jetzt mit dem Ruhekontakt 103 verbunden und dieser Weg unterbrochen ist.
  • Während dieser Zeit kann eine Betätigung des Verschlußauslöseschalters deswegen keine Wirkung haben, und dadurch wird eine Erregung der Verschlußwicklung 90 verhindert, wenn die Kamera nicht in der Lage ist, ein Bild aufzunehmen. Wenn das Rad 7 sich in seine nächste Stellung bewegt hat, greiftder Abtaster des Mikroschalters 105 in die entsprechenae Rastvertiefung, wodurch der Mikroschalter 105 in seine Arbeitsstellung angehoben wird und den Kontakt 104 schließt. Infolgedessen ist der Motor 95 jetzt außer Strom gesetzt, solange dieser Stromkreis geöffnet bleibt. Außerdem kann jetzt die Relaiswicklung 60 durch Schließen des Auslöseschalters 57*wieder erregt werden, da ihr Erregerstromkreis geschlossen ist.
  • Auf diese Weise können drei zusätzliche Bilder aufgenommen werden. Nach der Betätigung des Verschlusses bewegt sich das Rad 7 in seine nächste Betriebsstellung, wie es oben beschrieben wurde. Während das Rad 7 sich bewegt, verhindert der Mikroschalter 105 eine falsche Betätigung des Verschlusses. Nachdem vier Bilder aufgenommen worden sind und während das drehbare Rad 7 sich zwischen der vierten und dr ersten Rastvertiefung 8 bewegt, kommt der Mikroschalter 91 mit der Rastvertiefung 9 (vgl. Fig. 3) zum Eingriff, wobei der Mikroschalter 91 angehoben wird, so daß er seinen Arbeitskontakt 92 schließt. Dadurch wird die Relaiswicklung 80 über den Ein-Aus-Schalter 53, die Sicherung 54, den Arbeitskontakt 92 des Mikroschalters 91, die Relaiswicklung 80, den Mikrchalter 93 und seinen Arbeitskontakt 94 und über den Ein-Aus-Schalter 53 erregt. Die Erregung der Relaiswicklung 80 bewirkt, obwohl sie nur momentan eintritt, eine Umschaltung der Kontakte 81 und 84 in ihre Ruhestellung. Der Umschaltkontakt 84 und der Ruhekontakt 83 bilden eine Halteschaltung für die Relaiswicklung 80, die erregt bleibt, wenn der Mikroschalter 91 sich aus der Rastvertiefung 9 herausbewegt und in seine Ruhestellung zurückkehrt. Wenn der Umschaltkontakt 81 sich in seine Ruhestellung zurückbewegt, verhindert er einen Betrieb der Wicklung 60, da sein Arbeitskontakt 82 in dem Erregerstromkreis der Wicklung 60 liegt. Dies wiederum hat zur Folge, daß eine Betätigung des Verschlußauslöseschalters 57 keinen Einfluß auf die Verschlußwicklung 9o hat. In diesem Zustand wird die Neonlampe 125, die parallel zu der Relaisspule 80 liegt, mit Energie versorgt, um anzuzeigen, daß der Filmrahmen in der Kamera vollständig belichtet worden ist und ein neuer Filmrahmen in die Betriebsstellung eingelegt werden muß. Zu diesem Zweck wird die Filmrückwand 15 über den Abschluß 16 geöffnet, so daß der belichtete Film entnommen und ein neuer Filmrahmen zur Belichtung eingelegt werden kann. Bei der öffnung des Abschlusses 16 wird der Mikroschalter 93 in seine Ruhestellung bewegt, wodurch der Erregerkreis der Relaiswicklung 80 geöffnet wird. Dies bewirkt eine Verschiebung der Umschaltkontakte 81 und 84 in ihre Arbeitsstellung. Wenn der Umschaltkontakt 84 sich in seine Arbeitsstellung bewegt, wird der Erregerkreis der Relaisspule 80 geöffnet, so daß das Relais 80 nicht wieder erregt wird, wenn der Abschluß 16 geschlossen wird und der Mikroschalter 93 sich in seine Arbeitsstellung 94 zurückbewegt. Wenn der Umschaltkontakt 81 sich zu seinem Arbeitskontakt 82 bewegt, kann die Relaiswicklung 60 durch Betätigung des Verschlußauslöseschalters 57 erregt werden. Deshalb hat bis zur richtigen Einlegung eines neuen Filmrahmens eine Betätigung des Verschlußauslöseschalters 57 keinen Einfluß auf die Verschlußwicklung 90, so daß eine Doppelbelichtung eines vollständig belichteten Rahmens verhindert wird.
  • Der Schalter 106 zeigt der Steuerstufe an, ob ein schwach empfindlicher Film, zum Beispiel ein Farbfilm, verwendet wird. Wenn durch den geschlossenen Schalter 106 die Verwendung eines schwach empfindlichen Films angezeigt wird, wird der Stroboskop-Modul 108 in die Lage versetzt, der Stroboskoplampe in der Stroboskopfassung 17 die notwendige Energie zuzuführen. Der Stroboskop-Modul 108 wird über den Ein-Aus-Schalter 53, über den Schalter 106 und über seinen Anschluß 112 mit Energie versorgt. Wenn die Verschlußwicklung 90 erregt wird, bewegt sich der Mikroschalter 109 in seine Ruhestellung 11o zurück, wodurch ein Stromkreis von dem Anschluß 114 des Stroboskop-Moduls 1ç8 über den Ruhekontakt silo, über den Umschaltkontakt 109 und über den geschlossenen Schalter 106 zu dem Anschluß 113 des Stroboskop-Moduls 108 geschlossen wird. Der Anschluß 111 des Stroboskop-Moduls 108 ist über den Ein-Aus-Schalter 53 mit der Spannungsquelle verbunden. Somit wird der Stroboskop-Modul 108 mit Energie versorgt, wenn der Mikroschalter 1o9 feststellt, daß der Verschluß vollständig geöffnet ist.
  • Die Neonlampe 85 und die Diode 86 liegen parallel zu der Relaiswicklung 60 und zeigen somit durch Erregung der Neonlampe 85 an, wann der Energieversorgungskreis der Relaiswicklung geschlossen ist.
  • Es wurde lediglich ein Ausbildungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kamera beschrieben, mit der vier Bilder auf einem Bildrahmen aufgenommen werden können. Selbstverständlich können gemäß der Erfindung auch Kameras gebaut werden, die eine andere Anzahl von Aufnahmen pro Bildrahmen erlauben.

Claims (8)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    (»1 Kamera, mit der mehrere Abschnitte eines Filmrahmens in der Filmebene getrennt voneinander belichtet werden können, g e -k e n n z e i c h n e t durch eine zur Verschiebung der optischen Achse dienende Verschiebungseinrichtung (18), welche aus zwei Vorderflächenspiegeln (19,20) besteht, mit einer Linse (3) zusammenwirkt, die optische Achse eines von der Linse kommenden Bildes verschieben kann und um eine Achse durch die Linse in mehrere verschiedene Stellungen drehbar angeordnet ist, durch eine Unterteilung der Filmebene in mehrere lichtundurchlässig abgeteilte Abschnitte oder Kammern (11,12,13,14), die jeweils-einer der verschiedenen Stellungen der Verschiebungseinrichtung (1a) entsprechen, und durch Lichtschranken (21,22), die verhindern, daß Licht, welches nicht von beiden Spiegeln (19,20) reflektiert worden ist, auf den Film fällt.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Motorantriebsvorrichtung (1,6), die eine'drehbare Einheit (7) antreibt, auf welcher die Verschiebungseinrichtung (18) für die optische Achse und mehrere Rastvertiefungen (8) angeordnet sind, die in gleicher Zahl wie Stellungen der Verschiebungseinrichtung vorhanden sind und die jeweils einer der verschiedenen Stellungen der Verschiebungseinrichtung entsprechen.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Motorantriebsvorrichtung (.1,6) einen Elektromotor (95) und einen -ehoxiven Versor'aungsstromkreis umfaßt, der eine Fühteinrichtlxna (loS) enthält, welche den Motor (95) außer Strom setzt, wenn sie eine der Rastvertiefungen (8) fühlt.
  4. 4. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, s e k e n n -z e i c h n e t durch einen Verschluß, durch eine Verschlußauslöseeinrichtung (57,90), und durch eine Einrichtunq, die eine Auslösunq des Verschlusses verhindert, solanae die Fiihleinrichtung (105) keine der wa,'vertiefungen (8) fühlt.
  5. 5. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, q e k e n n -z e i c h n e t durch eine zusätzliche Rastvertiefung (9) an der drehbaren Einheit (7), durch eine zweite Fühleinrichtung (91), die nach einer Anzahl aufeinanderfolgender Belichtungen, welche gleich der Anzahl der Rastvertiefungen (8) ist, die zusätzliche Rastvertiefung (9) fühlt, und durch eine Speichervorrichtung (80, 81, 83, 84), die sich normalerweise in einem ersten Zustand befindet und in ihrem zweiten Zustand anzeigt, daß die zusätzliche Rastvertiefung (9) festgestellt worden ist.
  6. 6. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 5, g e k e n n -z e i c h n e t durch eine Einrichtung (6o), die der Speichereinrichtung (80 bis 84) und der Verschlußauslöseeinrichtunq (57, 9o) zugeordnet ist und den Betrieb der Verschlußauslöseeinrichtung verhindert, wenn die Speichereinrichtung (80 bis 84) sich in ihrem zweiten Zustand befindet.
  7. 7. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ct, e k e n n -z e i c h n e t durch eine inrichtung, welche die Stromversorqung des Motors (95) verhindert, wenn die Speichervorrichtung (80 bis 84) sich in ihrem zweiten Zustand befindet, durch eine dritte Fühleinrichtung (93), die mit der Filmzuführeinrichtung zusammenwirkt und fühlt, wenn ein unbelichteter Filmrahmen in die Filmebene eingeführt ist, und durch eine Einrichtung, die bei Betätigung der dritten Fühleinrichtung (93) die Speichervorrichtung (80 bis 84) in ihren ersten Zustand zurückführt.
  8. 8. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 7, g e k e n n -z e i c h n e t durch eine vierte Fühleinrichtung (109), die festellt, wenn der Verschluß vollständig geöffnet ist, durch eine Energieve-rsorgungsschaltung für eine Stroboskoplampe bzw.
    ein Elektronenblitzgerät, durch eine Auswahleinrichtung (106), die anzeigt, ob die Stroboskoplampe notwendig ist, und durch eine Einrichtung (108), welche die Energieversorgungsschaltung der Stroboskoplampe einschaltet, wenn die vierte Fühleinrichtung (109) feststellt, daß der Verschluß vollständig geöffnet ist, und wenn die Auswahleinrichtung (106) anzeigt, daß eine Stroboskoplampe verwendet werden muß.
    L e e r s e i t e
DE19722226357 1972-05-30 1972-05-30 Kamera Pending DE2226357A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722226357 DE2226357A1 (de) 1972-05-30 1972-05-30 Kamera

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722226357 DE2226357A1 (de) 1972-05-30 1972-05-30 Kamera

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2226357A1 true DE2226357A1 (de) 1973-12-13

Family

ID=5846351

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722226357 Pending DE2226357A1 (de) 1972-05-30 1972-05-30 Kamera

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2226357A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4213684A (en) * 1978-03-20 1980-07-22 Nasa System for forming a quadrifid image comprising angularly related fields of view of a three dimensional object

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4213684A (en) * 1978-03-20 1980-07-22 Nasa System for forming a quadrifid image comprising angularly related fields of view of a three dimensional object

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2547571C2 (de) Kamera mit einem Filmbelichtungssystem
DE4012964A1 (de) Photographische kamera zum herstellen von stereographischen und einfachen photographien
DE4005040A1 (de) Kamera mit einer dateneinbelichtungseinrichtung
DE3409791C2 (de) Doppelobjektiv - Kamera
DE69126579T2 (de) Reihenbildkamera
DE3310093C2 (de)
DE2700041A1 (de) Dia-projektor
DE2029503C3 (de) Spiegelreflex-Faltkamera
DE1119108B (de) Mikrofilm-Durchlaufkamera zur photographischen Aufnahme von ebenen Vorlagen
DE3021420C2 (de) Kamera
DE2440408A1 (de) Photographische einrichtung zur herstellung von farbauszuegen
DE3821601C2 (de)
DE2226357A1 (de) Kamera
DE1797248B2 (de) Filmkopiergeraet zum herstellen von kopien mit zusatzinformation
DE1772261A1 (de) Optische Kopiervorrichtung
DE2021494B2 (de) Vorrichtung zum Erzeugen eines Kennzeichenbildes auf einer Kennzeichnungsstelle eines in einer Kassette befindlichen Films, insbesondere eines medizinischen Röntgenfilms
DE3005390C2 (de) Lichtabschirmvorrichtung für ein selbsttätig arbeitendes Fokussierungsermittlungselement in einer selbsttätig arbeitenden Fokussierungsermittlungseinrichtung einer einäugigen Spiegelreflexkamera
DE2644262B2 (de) Photographische Kamera mit einer Datenaufbelichtungs- und Datensichtanzeigeeinrichtung
DE2752447A1 (de) Fotografische kamera
DE2948720C2 (de)
DE2847187A1 (de) Hellraumvergroesserungs- oder -kopiergeraet
DE1797566A1 (de) Klappkamera
DE2726968B2 (de) Fotokamera
DE2315462A1 (de) Fotographische kamera
DE661992C (de) Stereorollfilmkamera