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DE2225630A1 - Weidezaungeraet fuer batteriebetrieb - Google Patents

Weidezaungeraet fuer batteriebetrieb

Info

Publication number
DE2225630A1
DE2225630A1 DE19722225630 DE2225630A DE2225630A1 DE 2225630 A1 DE2225630 A1 DE 2225630A1 DE 19722225630 DE19722225630 DE 19722225630 DE 2225630 A DE2225630 A DE 2225630A DE 2225630 A1 DE2225630 A1 DE 2225630A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
fence
battery
transformer
electric fence
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722225630
Other languages
English (en)
Other versions
DE2225630B2 (de
DE2225630C3 (de
Inventor
Roland Meusburger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AKO Werke GmbH and Co KG
Original Assignee
AKO Werke GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AKO Werke GmbH and Co KG filed Critical AKO Werke GmbH and Co KG
Priority to DE19722225630 priority Critical patent/DE2225630C3/de
Priority claimed from DE19722225630 external-priority patent/DE2225630C3/de
Priority to CH686573A priority patent/CH549329A/de
Priority to AT449073A priority patent/ATA449073A/de
Priority to FR7318760A priority patent/FR2189979B1/fr
Publication of DE2225630A1 publication Critical patent/DE2225630A1/de
Publication of DE2225630B2 publication Critical patent/DE2225630B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2225630C3 publication Critical patent/DE2225630C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05CELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
    • H05C1/00Circuits or apparatus for generating electric shock effects
    • H05C1/04Circuits or apparatus for generating electric shock effects providing pulse voltages

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

2225530
AKO-Werke GmbH & Co 7988 Wangen/Allgäu Pfannerstraße 75/79
A 7 . 25. Mai 1972
Ul/sp
Weidezaungerät für Batteriebetrieb
Die Erfindung betrifft ein Weidezaungerät für Batteriebetrieb, mit einem Impulsgeber für die Entladung eines Energiespeichers über eine Wicklung eines Zauntrafos·
Bekannt sind netzbetriebene Weidezaungeräte mit Unijunktion-Transistor-Impulsgeber, bei denen der Zaunimpuls dadurch erzeugt wird, daß ein geladener Kondensator über die Primärwicklung des Zauntrafos entladen wird. Als Schalterelement wird dabei ein Thyristor eingesetzt.
309849/0246
A 7 - ? - 25. Mai 1972
, Ul/sp
Bei solchen Anordnungen ist der Spitzenwert des Zaunimpulses stark abhängig von der Spannung, auf die der Kondensator aufgeladen wird. Dieser Umstand ist aber bei den bekannten netzbetriebenen Weidezaungeräten ohne Bedeutung, da die Aufladung des Kondensators durch die gleichgerichtete Netzspannung erfolgt, die nur begrenzten Schwankungen unterliegt.
Es wurde gefunden, daß bei Batteriegeräten im Prinzip das gleiche Verfahren zur Impulserzeugung -möglich wäre. Dazu muß aber die Ausgangsspannung der Batterie, die üblicherweise ca·. 9 V beträgt, mit Hilfe eines Gleichspannungswandlers in die erforderliche Ladespannung des Kondensators umgewandelt werden, die beispielsweise 200 V bis 400 V betragen kann·
Solche Anordnungen haben den Nachteil, daß die Ladespannung des Kondensators und damit auch der Spitzenwert des Zaunimpulses von der Batteriespannung und demzufolge vom Ladezustand der Batterie abhängen. Werden solche Schaltungen im Neuzustand der Batterie auf Ausgangswerte eingestellt, wie sie z. B. in den entsprechenden VDE-Richtlinien festgelegt sind, so ist zu erwarten, daß nach einem naturgemäßen Absinken der Batteriespannung schon nach relativ kurzer Zeit die für die Hütesicherheit erforderlichen Ausgangswerte unterschritten werden.
Die prinzipielle Möglichkeit, die dem Neuzustand der Batterie zugeordneten Werte entsprechend höher zu wählen, scheitert an dem sich dann ergebenden hohen Stromverbrauch, der die Lebensdauer der Batterie unzulässig verkürzen würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Weidezaungerät für Batteriebetrieb zu schaffen, dessen Zaunimpuls im Nutzungs-
309849/0246
A 7 - 3 - 25. Mai 1972
Ul/sp
bereich der Batterie unabhängig von der Batteriespannung und bei kleinstmoglichem. Stromverbrauch konstant gehalten wird·
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Batterie des Weidezaungerätes ein regelbarer Spannungswandler nachgeschaltet ist, der mittels einer Regeleinrichtung einen Kondensator auf eine konstante Spannung lädt, und wobei der Kondensator durch einen Impulsgeber über den Zauntrafo entladen wird.
Das Weidezaungerät nach der Erfindung hat den Vorteil, daß es mit einer von der Batteriespannung unabhängigen Ausgangsspannung arbeitete Da sein Spannungsendwert für die Zaunimpulse über den gesamten Nutzungsbereich der Batterie konstant bleibt und somit über den Zauntrafo eine konstante Energie entladen wird, steht zaunseitig immer ein von der Batteriespannung unabhängiger Ausgangsimpuls zur Verfügung. Dieser Ausgangsimpuls ist so wählbar, daß er den Sicherheitsbestimmungen genügt und gleichzeitig auf kleinstmöglichen Stromverbrauch abgestellt ist. Durch die Erfindung ist es möglich, ein nahezu völlig wartungsfreies Weidezaungerät zu schaffen, das wenigstens für ein Hütejahr voll funktionsfähig ist.. Dabei wird bevorzugt eine Trockenbatterie vorgesehen, die gegenüber einem Akkumulator keine besondere Wartung verlangt. Da aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung eine Trockenbatterie den Beanspruchungen für ein Hütejahr genügt, braucht der Benutzer bei Beginn des HüteJahres lediglich die verbrauchte Batterie durch eine neue zu ersetzen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand .eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels naher erläutert. Dabei zeigen:
309849/0246
2225530
A 7 - 4 - 25, Mai 1972
Ul/sp
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines elektronisch gesteuerten Weidezaungerätes für Batteriebetrieb nach der Erfindung ,
Fig. 2 den zeitlichen Verlauf der Kondensatorspannung, und Fig, 3 einen Stromlaufplan des Weidezaungerätes nach Fig. 1.
In den Figuren 1 und 3 sind Baueinheiten des Weidezaungerätes mit den Ziffern 1-8 bezeichnet, dabei ist 1 die Batterie, 2 der Spannungswandler, 3 und 4 die Regeleinrichtung, 5 der Energiespeicher (Kondensator), 6 ein dem Impulsgeber 7 zugeordnetes Schaltelement und 8 der Zauntrafo.
Die Batterie 1 (vorzugsweise eine Trockenbatterie mit einer Nennspannung von 9 V) speist einen regelbaren Spannungswandler 2, dessen Funktion darin besteht, daß seine Ausgangsspannung Uc, oder eine dazu proportionale Spannung,in der Vergleichsstelle 3 der Regeleinrichtung mit einer Referenzspannung UR verglichen wird. Sobald die Ausgangsspannung U^ die Referenzspannung Un zu überschreiten beginnt, wird der regelbare Spannungswandler 2 im Sinne einer Zweipunktregelung soweit gesperrt, daß er nur noch die im nachgeschalteten Kondensator C des Energiespeichers 5 und in der Rückführung auftretenden geringen Verluste deckt. In diesem Zustand, wenn also der Kondensator C auf die erforderliche Spannung aufgeladen ist, geht die Stromaufnahme des Spannungswandlers nahezu gegen Null (Fig. 2). Demnach gliedert sich jede Aufladung in den Zeitabschnitt Ladezeit tL, während dem die eigentliche Ladung erfolgt, und in den Abschnitt Haltezeit tH, während dem die Spannung nur gehalten wird.
Als Folge der Regelung wird der Kondensator C im gesamten Nutzungsbereich der Batterie immer auf den gleichen Spannungswert UCE aufgeladen. Mit sinkender Batteriespannung
3098A9/0246
A 7 - 5 - 25. Mai 1972
Ul/sp
vergrößert sich die Ladezeit tL bis sie am Ende des Batterienutzungsbereiches gleich dem Impulsabstand T wird. Da der Spannungsendwert UCE über diesen ganzen Bereich konstant bleibt, und über die Schalteinrichtung 6 eine konstante Energie über die Primärwicklung des Zauntrafos 8 entladen wird, steht zaunseitig ein von der Batteriespannung unabhängiger Ausgangsimpuls zur Verfügung. Außerdem wird der Batterie 1 unabhängig von ihrer momentanen Spannung nur die Energie pro Zaunimpuls entnommen, die für die Aufladung des Kondensators C auf seinen Endwert OL,- erforderlich ist.
Figur 3 zeigt einen Stromlaufplan zu einem Ausführungsbeispiel des beschriebenen Weidezaungerätes1, wobei Teile der bisher mit 1-8 bezeichneten Baugruppen mit neuen Bezugsziffern versehen sind.
Über den Schalter SIa wird der Pluspol der Batterie 1 in Betriebsstellung "STARK" und in Betriebsstellung "EXTRA STARK" mit dem Gerät verbunden und damit der Stromkreis geschlossen. Als Spannungswandler 2 wird ein Sperrwandler bekannter Bauart verwendet, dessen Übertrager Ll eine zusätzliche Wicklung W4 hat. Diese Wicklung W4 liefert für die Regeleinrichtung 3 und eine der Ausgangsspannung an der Wicklung W3 des Zauntrafos proportionale Spannung, die über die Diode CR3 gleichgerichtet und durch den Kondensator C3 geglättet wird. Übersteigt diese Spannung die Zenerspannung der Referenzelemente CR4 oder CR5 (entsprechend der Stellung des Schalters Sie), so wird der Transistor Q3 leitend und sperrt über den Transistor Q2 den Transistor Ql im Spannungswandler 2. Der Widerstand R5, sowie die Diode CR6 schützen den Transistor Q3 vor etwa auftretenden Überspannungen. Entsprechend der Stellung des Schalters SIb wird für den Spannungswandlertransistor Ql über die Widerstände R3 und Rl oder R2 der jeweils optimale Arbeitspunkt gewählt.
309849/0246
2225S30
A 7 - 6 - 25o Mai 1972
Ul/ sp
Die über die Diode CRl gleichgerichtete Ausgangsspannung des Spannungswandlers 2 lädt den Kondensator Cl bis auf den in der Regeleinrichtung 3 und 4 durch den Schalter Sie angewählten Endwert u*CEo .Dieser Kondensator wird über die Primärwicklung Wl des Zauntransformators L2 und den Thyristor CR2 der Schalteinrichtung 6 im Takte des Impulsgebers 7 entladen. Durch diese Entladung entsteht an der Sekundärwicklung W2 und W3 des Zauntrafos L2 der Zaunimpuls. Als Impulsgeber 7 wird ein an sich bekannter Relaxationsoszillator mit einem Unijunktion-Transistor Q4 verwendet. Mit R6, R7, R8 und R9 sind Widerstände und mit C2 ist ein Energiespeicher dieses Impulsgebers bezeichnet.
Die Güte der Zaunisolation kann mit dem aus der Taste Tl "Kontrolle Zaun", dem Widerstand RIO und der Glimmlampe 12 bestehenden Zweig überprüft werden. A stellt einen Überspannungsableiter dar.
Der Ladungszustand der Batterie 1 kann mit der Lampe II, dem Widerstand R4 und der Taste T2 "Kontrolle Batterie" überprüft werden.
309849/0246

Claims (7)

A 7 ν 31o Mai 1972 τ Ul/sp Ansprüche
1. Weidezaungerät für Batteriebetrieb, mit einem Impulsgeber für die Entladung eines Energiespeichers über eine Wicklung eines Zauntrafos, dadurch gekennzeichnet, daß der Batterie (1) ein regelbarer Spannungswandler (2) nachgeschaltet ist, der mittels einer Regeleinrichtung (3, 4) einen Kondensator (5) auf eine konstante Spannung (U CE) lädt, und daß der Kondensator (5) durch einen Impulsgeber (7) über den Zauntrafo (8) entladen wird.
2, Weidezaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (3, 4) als Zweipunktregelung ausgeführt ist, die bei Erreichen einer wählbaren Spannung (UR) den Spannungswandler (2) sperrt.
3ο Weidezaungerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Referenzelement (4) der Regeleinrichtung eine Zenerdiode vorgesehen ist.
4. Weidezaungerät, nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wählbaren Betriebsstellungen (Stark, Extrastark) für unterschiedliche Energie des Ausgangsimpulses zugeordnete Referenzelemente (CR4, CR5) vorgesehen sind.
5. Weidezaungerät nach einem der Ansprüche' 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannungswandler (2) ein Sperrwandler vorgesehen ist, dessen Übertrager (Ll) eine zusätzliche Wicklung (W4) aufweist, die für die Regeleinrichtung (3, 4) eine der Ausgangsspannung (U-) an der Sekundärwicklung (W3) des Wandlertrafos (Ll) proportionale Spannung liefert.
309849/0246
A 7 - - 1 - 25. Mai 1972
a Ul/sp
* 2225530
6. Weidezaungerät nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (Cl) über die Primärwicklung (Wl)' des Zauntrafos (L2) und einen Thyristor (CR2) im Takte des Impulsgebers (7) entladen wird«,
7. Weidezaungerät nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Impulsgeber (7) eine Unijunktion-Transistorschaltung vorgesehen ist·
309849/0246
3 .
Leerseite
DE19722225630 1972-05-26 1972-05-26 Weidezaungerät für Batteriebetrieb Expired DE2225630C3 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722225630 DE2225630C3 (de) 1972-05-26 Weidezaungerät für Batteriebetrieb
CH686573A CH549329A (de) 1972-05-26 1973-05-15 Weidezaungeraet fuer batteriebetrieb.
AT449073A ATA449073A (de) 1972-05-26 1973-05-23 Weidezaungerat fur batteriebetrieb
FR7318760A FR2189979B1 (de) 1972-05-26 1973-05-23

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722225630 DE2225630C3 (de) 1972-05-26 Weidezaungerät für Batteriebetrieb

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2225630A1 true DE2225630A1 (de) 1973-12-06
DE2225630B2 DE2225630B2 (de) 1976-07-22
DE2225630C3 DE2225630C3 (de) 1977-03-17

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2733145A1 (de) * 1977-07-22 1979-02-08 Horizont Geraetewerk Gekoppelter serien- und parallelschwingkreis, insbesondere fuer elektrozaungeraete
DE3437953A1 (de) * 1984-10-17 1986-04-24 AKO-Werke GmbH & Co KG, 7988 Wangen Schaltungsanordnung zur erzeugung von impulsen fuer ein weidezaungeraet
DE102005000629B4 (de) * 2004-01-14 2013-12-05 Lacme Holding Verfahren zur Erhöhung der Autonomie eines Elektrozaungeräts und eines zugehörigen Elektrogeräts

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DE3437953A1 (de) * 1984-10-17 1986-04-24 AKO-Werke GmbH & Co KG, 7988 Wangen Schaltungsanordnung zur erzeugung von impulsen fuer ein weidezaungeraet
DE102005000629B4 (de) * 2004-01-14 2013-12-05 Lacme Holding Verfahren zur Erhöhung der Autonomie eines Elektrozaungeräts und eines zugehörigen Elektrogeräts

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Publication number Publication date
DE2225630B2 (de) 1976-07-22
CH549329A (de) 1974-05-15
FR2189979B1 (de) 1976-06-11
FR2189979A1 (de) 1974-01-25
ATA449073A (de) 1977-02-15

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee