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DE2223487A1 - Verfahren und anordnung zur digitalen regelung von bedienungsfunktionen, vorzugsweise in rundfunk- und fernsehgeraeten - Google Patents

Verfahren und anordnung zur digitalen regelung von bedienungsfunktionen, vorzugsweise in rundfunk- und fernsehgeraeten

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Publication number
DE2223487A1
DE2223487A1 DE19722223487 DE2223487A DE2223487A1 DE 2223487 A1 DE2223487 A1 DE 2223487A1 DE 19722223487 DE19722223487 DE 19722223487 DE 2223487 A DE2223487 A DE 2223487A DE 2223487 A1 DE2223487 A1 DE 2223487A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
command signal
output
circuit
pulse
command
Prior art date
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Granted
Application number
DE19722223487
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English (en)
Other versions
DE2223487C3 (de
DE2223487B2 (de
Inventor
Wolfgang Dipl-Ing Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19712138876 external-priority patent/DE2138876C3/de
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19722223487 priority Critical patent/DE2223487C3/de
Priority to DE19722243000 priority patent/DE2243000C3/de
Priority to US353880A priority patent/US3869672A/en
Priority to GB2157373A priority patent/GB1429681A/en
Priority to AU55440/73A priority patent/AU474933B2/en
Priority to JP5176273A priority patent/JPS5712330B2/ja
Priority to ES414697A priority patent/ES414697A1/es
Priority to FR7317330A priority patent/FR2184797B1/fr
Priority to BE2052765A priority patent/BE799464R/xx
Priority to GB4025173A priority patent/GB1444923A/en
Priority to FR7331543A priority patent/FR2198322A2/fr
Publication of DE2223487A1 publication Critical patent/DE2223487A1/de
Publication of DE2223487B2 publication Critical patent/DE2223487B2/de
Publication of DE2223487C3 publication Critical patent/DE2223487C3/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/06Driving or adjusting arrangements; combined with other driving or adjusting arrangements, e.g. of gain control
    • H03J1/16Single control means independently performing two or more functions
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/18Control by auxiliary power
    • H03J1/22Control by auxiliary power with stepping arrangements actuated by control pulses
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J9/00Remote-control of tuned circuits; Combined remote-control of tuning and other functions, e.g. brightness, amplification
    • H03J9/04Remote-control of tuned circuits; Combined remote-control of tuning and other functions, e.g. brightness, amplification using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
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  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zur digitalen Regelung von Bedienungsfunktionen,vorzugsweise in Rundfunk- und Fernsehgeräten Die Erfindung betrifft Verfahren und Anordnungen zur digitalen Regelung von Bedienungsfunktionen mittels Strom- oder Spannungs stufen, vorzugsweise in Rundfunk- und Fernsehgeräten, insbesondere nach Patent ....... (Patentanmeldung P 21 38 876, W. Schröder-46).
  • Es sind bereits elektronische Informationsspeicher bekannt, die unter anderem r auch zur Speicherung von Spannungswerten für die stufenweise Regelung von Bedienungsfunktionen in Rundfunk- und Fernsehgeräten dienen (vergl.z.B. Deutsche Patentschrift 1 059 508, SEL-Reg. io 471, w. Schröder-7). Nach dieser Patentschrift ist auch die Anwendung von "Vielfachanordnungen,von bistabilen Flip-Flop-Stufen" bekannt (vergl. z.B.
  • Spalte 1, Zeile 15). Darüberhinaus ist bereits erwähnt (Spalte 8, Zeile 35), daß der genannte Informationsspeicher vier bis fünf Flip-Flop-StuSen ersetzen kann.
  • Eine bereits vorgeschlagene wirtschaftliche Lösung besteht darin, daß die Stufen in einer Richtung nacheinander durch \Vorwärtszählimpulse am Zähleingang einer digitalen Zählschaltung oder eines digitalen Informationsspeichers gebildet werden und über den gleichen Zähleingang in der gleichen Richtung (Zyklus) durch einen Burst von (N-1)-Impulsen um jeweils eine Stufe zurückgestellt werden, wobei N die Gesamtzahl der Zählschritte eines vollständigen Zählzyklus ist (Patentanmeldung P 21 38 876, W. Schröder-46).
  • Nach weiteren Ausführungen dieses genannten Vorschlages werden unter anderem auch Anordnungen zur Erzeugung des (N-1)-Rückzählbursts beschrieben und dessen Einspeisung in den Zähleingang einer Zählkette, so daß die Zählkette jeder unabhängigen Bedienungsfunktion dadurch zwei Zähleingänge erhält: einen für die Einspeisung eines Einzelimpulses für jeden Vorwärtsschritt der Bedienungsfunktion und einen anderen für die Einspeisung eines (N-1)-Bursts für jeden Rückwärtsschritt der Bedienungs funktion.
  • Bisher war es zur Fernsteuerung der Bedienungsfunktionen von Rundfunk- und Fernsehgeräten üblich, jeder Bedienungsfunktion eine eigene Steuerfrequenz zuzuteilen. Bei den überwiegend üblichen Ultraschallfernsteuerungen besitzt also jede Bediennungsfunktion ihre eigene Ultraschallfrequenz.
  • Nachteil dieser Methode ist neben dem umfangreichen technischen Aufwand der erforderliche Abgleich dieser Frequenzen, der sowqhl am Ultraschilsender, wie auch am Ultraschallempfänger durchgeführt werden muß. Da man die Vorwärts- und Rückwärtsregelungen jeweils als getrennte Funktion zählen muß, werden für die Fernsteuerung von Farbfernsehempf&ngern zum Beispiel mindestens acht verschiedene Steuerfrequenzen gefordert. Nachteilig ist es auch, daß solche Anordnungen nicht ohne weiteres in der Technik integrierter Schaltkreise ausgeführt werden können, da sich die erforderlichen Induktivitäten und zum Teil auch die größeren Kapazitäten noch nicht integrieren lassen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verfahren und Anordnungen zur digitalen Regelung für Bedienungsfunktionen mittels Strom- oder Spannungsstufen anzugeben, die die genannten Nachteile nicht aufweisen.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen (Patentanmeldung P 21 49 519, W. Schröder-47), für jede vcn mehreren zu betätigenden Bedienungsfunktionen je eine codierte Impulszahl als Kommandosignal zu erzeugen und für jeden neuen Bedienungsschritt zu wiederholen, dieses Kommandosignal über eine gemeinsame über tragungsstrecke zu schicken, kurzzeitig zu speichern, zu decodieren und zur Auslösung des digitalen Bedienungssignals zu benutzen.
  • Bei akustisch übertragenen Kommandoimpulsen im Ultrasehallbereich wird die Impulsmodulation durch Echosignale, die in normalen Wohnräumen unvermeidlich sind, erheblich gestört. In solchen Fällen ist es wieder vorteilhaft, als Kommandosignale verschiedene unmodulierte,Frequenzen zu benutzen. Es ist vorteilhaft in diesem Falle Kommandosignalgeber zu verwenden, die auf verschiedene Frequenzen umschaltbar sind. Der Kommandosignalgeber kann hierbei z.B. entsprechend einer bereits vorgeschlagenen Schaltung (Patentanmeldung P 22 17 124, Wo Schröder-48) in der Weise aufgebaut sein, daß die berührbaren Elektroden oder ihre nachfolgende Schaltungsanordnung mit einer elektrischen Matrixschaltung verbunden sind, die aus einem Diodengatter besteht, und, die Diodenkombination in an sich bekannter Weise derart geschaltet ist, daß Frequenzen, Modulationen, Impulse und/oder Kondensatoren, Widerstände und/oder Spulen zu codierten Kommandosignalen addiert werden, die durch die Berührung nur einer Elektrode oder gleichzeitig mit ihrer Gegenelektrode erfolgende Berührung ausgelöst werden, wobei die elektrisehen Signale des Kommandosginalgebers einem elektroakustischen Wandler, vorzugsweise einem Ultraschallwandler, zur akustischen Abstrahlung oder einer-Lichtquelle, z.B. auch Infrarotquelle zugeführt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für derartige Kommandosignalgeber einen Kommandosignalempfänger zu schaffen, bei dem man trotz der Umschaltung auf verschiedene Frequenzen mit nur einem Abgleichvorgang auskommt.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kommandosignalempfänger einen Empfangskreis enthält, welcher digital mit einem elektronisch umlaufenden Schalter nacheinander auf alle Kommandofrequenzen oder deren umgesetzte Frequenzen umgeschaltet wird, daß die bei Resonanz mit der empfangenen Kommandofrequenz erhöhte Schwingkreisspannung ggf. nach Gleichrichtung einem Amplitudensieb zugeführt wird, daß der Ausgang des Amplitudensiebes über den elektronisch umlaufenden Schalter mittelbar oder unmittelbar mit den Signalausgängen nacheinander verbunden wird, die den Kommandofrequenzen zugeordnet sind, und daß die Signalausgänge jeweils mit den Eingängen der Schaltungen in Verbindung stehen, welche insbesondere gemäß Patentanmeldung P 21 38 876, W. Schröder-46, die zugeordneten digitalen Bedienungsfunktionen auslösen.
  • Die Abstimmung des Empfangskreises kann mittels einer Kapazitätsdiode erfolgen, deren Sperrspannung oder Durchlaßstrom mit einem (z.B. bekannten) Treppenspannungsgenerator gesteuert wird. Eine genauere Abstimmung kann in Verfolg der Erfindung dadurch erreicht werden, daß Zusatzkondensatoren über elektronische Schalter parallel zur Grundkapazität des Empfangskreises geschaltet werden.
  • Nach einer Ausführung der Erfindung erfolgt das Parallelschalten bzw. eine jeweilige Kombination der Kondensatoren nach einem binären System, indem parallel zu der Grundkapazität des Empfangskreises für 2n verschiedene Kommandofrequenzen nur n Zusatzkondensatoren geschaltet werden, deren nächst kleinere Kapazität jeweils halb so groß ist wie die nächst größere, daß n elektronische Schalter in Serie mit den n Zusatzkondensatoren liegen und daß die elektronischen Schalter jeweils von einem anderen Ausgang eines n-stufigen binären Teilers geschaltet werden, dessen Steuerfrequenz das 2n -fache der abgegebenen Taktfrequenz besitzt.
  • Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung werden die durch den Empfang eines Kommandosignais ausgelösten Taktsignale des elektronisch umlaufenden Schalters oder des binären Teilers einem Teiler oder Zähler zugeführt, an dessen Ausgang ein langsames Takt signal zur Auslösung der Bedienungsfunktionen entnommen wird.
  • Eine weitere Ausführung der Erfindung besteht darin, daß der Steueroszillator eine höhere Steuerfrequenz abgibt, als das 2fache der Steuerfrequenz, die für den elektronisch umlaufenden Schalter benötigt wird, vorzugsweise das 2tn+m)-fache, wobei n und m ganzzahlig und größer als Null sind und zwischen dem Steuergenerator und dem elektronisch umlaufenden Schalter bzw. dem n-stufigen binären Teiler, der die n elektronischen Schalter der n Zusatzkondensatoren schaltet, weitere Teilerstufen angeordnet sind, denen kürzere Impulse als die Taktimpulse in bestimmten Phasenlagen entnommen werden. Die kürzeren Impulse in bestimmten Phasenlagen werden beispielsweise als Vor- und Nachimpulse zur Impulsregenerierung des empfangenen Signals benutzt.
  • Digitale Fernbedienungsschaltungen werden im allgemeinen so ausgelegt, daß der zeitlich gewählte Bedienungstakt selbsttätig im Empfangsteil gegeben wird, solange ein Kommandosignal ausgestrahlt wird. Um Verzögerungen bei der Auslösung des ersten Bedienungsschrittes möglichst klein zu halten, ist es zweckmäßig, den Zyklus des elektronisch umlaufenden Schalters für die Empfangsfrequenzumschaltung wesentlich schneller zu wählen, als den Takt für die Auslösung einer Bedienungsfunktion, der praktisch zwischen einer halben und einer Sekunde für jeden Änderungsschritt einer Bedienungsfunktion abläuft. Dadurch wird es möglich, die Auslösung einer ersten Änderungsstufe einer Bedienungsfunktion innerhalb eines Zyklus für den elektronisch umlaufenden Schalter zu erreichen. Wenn zur Gewinnung eines langsameren Bedienungstaktes aus der schnelleren Umlauffrequenz im Empfänger ein Zähler verwendet wird, sollte er durch Empfangsstörungen nicht beeinflußt werden können.
  • Zu den Empfangsstörungen gehören hier vor allem Amplitudeneinbrüche durch Raumreflexionen bei der akustischen Obertragung im Ultraschallbereich.
  • Daher besteht eine andere Ausbildung der Erfindung darin, daß ein mehrstufiger, insbesondere binär codierter Zähler seinen ersten Zählimpuls vom empfangenen Kommandosignal über den vom elektronisch umlaufenden Schalter durchgeschalteten Ausgang und eine erste Einzanzsschaltunz (z.B. Oder-Gatter) erhält.
  • nach dem ersten Zählschritt mit Hilfe des Potentialwechsels an den Ausgängen des Zählers gesperrt wird, und daß alle weiteren Zählschritte über eine zweite Eingangsschaltung (z.B.
  • NOR-Gatter) von einer unabhängigen Impulsfolge ausgelöst werden, und daß die zweite Eingangsschaltung am Ende jedes Zählzyklus vom Potentialwechsel an den Ausgängen des Zählers gesperrt wird.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Empfängerschaltung größere Toleranzen der Bauelemente erlaubt, daß ferner die Abgleicharbeit minimal und die Fehlersuche eindeutig ist. Darüberhinaus läßt sich die Schaltung weitgehend integrieren. Ein großer Vorteil besteht außerdem darin, daß die Ausgangs signale zur Auslösung der digitalen Bedienungsfunktionen durch den Takt der elektronischen Umschaltung bereits impulsmoduliert sind und leicht für die digitalen Regelschaltungen der Bedienungsfunktionen aufbereitet werden können. Außerdem sind die verwendeten Impulsreihen phasenstarr zueinander. Eine Störung durch Raumreflexionen ist wirksam verhindert.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen Figur la bis Figur lc die verwendeten, an sich bekannten Funktionszeichen der Digitalbereiche Figur 2 eine schematisch stark vereinfacht dargestellte Schaltung zur Erläuterung des Grundprinzips der Erfindung Figur 3 Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der in Figur 2 dargesi1lten Schaltung Figur 4 die Steuerschaltung für die Frequenzumtastung und für die Signalverteilung Figur 5 eine Einzelheit zu Figur 4 Figur 6 und Figur 8 weitere Diagramme, zur Erläuterung der Wirkungsweise der in Figur 2 bis Figur 5 dargestellten Anordnungen Figur 7 ein erfindungsgemäß verwendetes Diodengatter Figur 9 Eine Schaltung zur Erzeugung der Vorimpulse sowie der Nach= und der Vorlaufimpulse (V-Impulse) mit den in Figur 10 dargestellten zugehörigen Diagrammen Figur 11 eine Schaltung zur Erzeugung der V"-Impulse mit den in Figur 12 dargestellten zugehörigen Diagrammen Figur 13 Schaltung und Diagramme zur Erläuterung der Erzeugung der RUcklaufimpulse (R-Impulse).
  • Zum besseren Verständnis der Beschreibung seien einige der in Verfolg der Erläuterungen verwendeten Bezeichnungen und Funktionszeichen der digitalen Technik vorab definiert.
  • Die in den Zeichnungen als Kästchen dargestellten Flip-Flop-Elemente für Zähler-und Teilerschaltungen entsprechen einer in der praktischen Schaltung verwendeten Ausführung (z.B. unter der Bezeichnung SAJ 110 bekannt). Nur eine positive Spannungsänderung am Eingang, die mit L ("high") bezeichnet wird, ändert den Schaltzustand am Ausgang der Flip-Flops von (Null, 1,low?1) nach L und umgekehrt. Sind in einer Flip-Flop-Kettenschaltung sämtliche Ausgänge auf 8 gesetzt, so bewirkt ein L-Signal am Eingang der Kette das Umschalten sämtlicher Ausgänge von auf L.
  • Ein Ausgang des Flip-Flops, der auf L gesetzt ist, läßt sich direkt an diesem Ausgang mit einem kurzzeitigen -Impuls von L nach umsetzen. Meist wird dazu ein Transistor benutzt (npn), dessen Kollektor mit dem Flip-Flop-Ausgang und dessen Emitter mit dem Massepotential (= ) verbunden ist. Ein L-Impuls an der Basis setzt den Flip-Flop-Ausgang auf .
  • Signale, z.B. E, F, G, die auch invertiert benutzt werden müssen, werden mit E, F, G bezeichnet. Für die Funktion des l'Oder"-Gatters (Figur la) gelten folgende Zusammenhänge: Tabelle 1 Eingänge Ausgang E1 E2 A # # # L # L L L L L L Nur wenn die Eingänge gleichzeitig auf gesetzt sind, tritt am Ausgang ein -Signal auf.
  • Für das "NOR"-Gatter (="Oder"-Schaltung) mit nachfolgender Negation Figur 1b) gilt: Tabelle 2 Eingänge Ausgang E1 E2 A L L L L L Nur wenn die Eingänge gleichzeitig auf gesetzt sind, tritt am Ausgang ein L-Signal auf.
  • Der Inverter (Figur lc) entspricht einer einfachen Phasenumkehrstufe (Negation) und enthält den t'Negationspunkt": Tabelle 3 Eingang Ausgang E A L L Um Verwechslungen zu vermeiden, werden die Ein- und Ausgänge der gezeigten Funktionszeichen in den Zeichnungen nicht durch andere Buchstaben gekennzeichnet.
  • Die Versorgungsspannung des Ultraschall-Fernbedienungsempfängers und der zugehörigen Schaltungen ist bei 10 V stabilisiert.
  • Sämtliche Impuls spannungen zwischen # und L liegen bei etwa 8 bis 10 Volt Spitzenspannung.
  • Nach dieser Klarstellung der verwendeten Begriffe folgt nunmehr die Funktionsbeschreibung des Ultraschallbedienungsempfängers, und zwar zunächst der grundsätzlichen Wirkungsweise des in Figur 2 dargestellten digital abgetasteten Empfängers.
  • Der digital abtastende Empfänger Das statische Ultraschallmikrofon 1 in Figur 2 ist mit einer Gleichspannung von ca. -250 V polarisiert und liefert die empfangenen Kommandosignale an den Eingang des vierstufigen Transistorverstärkers 2, der die sinusförmigen Eingangsspannungen so verstärkt und begrenzt, daß an seinem Ausgang Rechteckimpulse von ca. 10 V abgegeben werden. Die Impulse werden kapazitiv in den Resonanzkreis L1/Co eingespeist, der auf eine Grundfrequenz von etwa 45 kHz abgeglichen ist. Die Kondensatoren Cl, C2 und C3 stimmen den Resonanzkreis zyklisch auf sieben zusätzliche Empfangsfrequenzen zwischen 44; und 35 kHz ab, indem sie in periodischem Zyklus verschieden kombiniert elektronisch parallelgeschaltet werden. Ein Frequenz-Umtastzyklus dauert ungefähr 80 ms, wobei jede der acht Empfangsfrequenzen ca. 10 ms gehalten wird.
  • Die Diode Dl ri rlehtrt das empfangene, im Resonanzkreis selektierte Kommandosignal gleich. Über der Zeitachse betrachtet, bildet sich dann eine der Selektion des Resonanzkreises entsprechende treppenförmige Amplitudenkurve mit einer von der gesendeten Kommandofrequenz abhängigen Phasenlage, einer Periode von 80 ms und einer Treppenstufenbreite von 10 ms ab. U2 in Figur 3 stellt das Oszillogramm einer Amplitudenkurve dar, bei der sich in diesem Fall das Kommandosginal in der Phasenlage 5' mit dem Empfangskreis in Resonanz befindet. Insgesamt sind entsprechend der Kondensatorkombinationen acht verschiedene Phasenlagen 1'...8' möglich, bei denen je nach Empfangs-bzw. Kommandofrequenz ein Maximum der Treppenkurve entsteht, sobald Resonanz zwischen Empfangs- und Sendefrequenz eintritt.
  • Das nachfolgende Amplitudensieb 3 in Figur 2 schneidet die höchste Treppenstufe heraus und stellt sie invertiert als AS-Signal (Amplitudensiebsignal) für die weitere Auswertung (z.B. am D;odengatter) zur Verfügung. Das AS-Signal besitzt jeweils eine der möglichen acht Phasenlagen, die innerhalb eines Umtastzyklus einer bestimmten Empfangs- bzw. Sendefrequenz zugeordnet sind. Das im Vergleich zu 5' der Treppenkurve U2 invertierte AS-Signal ist in Figur 3 in der Phasenlage 5' gezeigt.
  • Als nächstes ist die Steuerschaltung für die Empfangsfreqúenzumtastung bzw. für die Umschaltung der Kondensatoren und für die Signalverteilung beschrieben.
  • Der Multivibrator 4 in Figur 4 verscrgt den Eingang der 6-gliedrigen binären Flip-Flop-Teilerkette 5 bis 10 mit 1600-Hz-Rechteckimpulsen von ca. 10 V. Der letzte Ausgang der Kette erreicht dann infolge der fortlaufenden Frequenzteilung die Umtastfrequenz von 12,5 Hz. Die Ausgänge der letzten drei Teiler-Flip-Flops 8', 9 und 10, liefern über die Inverter 11, 12 und 13 die Rechteckimpulse E, F und G, welche über elektronische Schalter die Kondensatoren Cl, C2 und C3 zum Empfangskreis parallelschalten.
  • Den Aufbau eines elektronischen Schalters läßt Figur 5 erkennen: Der Kondensator C1 liegt am Resonanzkreis L1/Co über die Antiparallelschaltung des Transistors-T1 und der Diode D2.
  • Bei offener Basis des Transistors T1 richtet die Diode D2 die Schwingspannung des Resonanzkreises gleich und erzeugt sich selbst eine Sperrspannung. Da auch der Transistor gesperrt ist, bleibt der Kondensator Cl vom Resonanzkreis abgeschaltet.
  • Erst wenn die L-Phase der Rechteckspannung E einen Basisstrom in T1 einspeist, wird T1 für die positive Phase und D2 für die negative Phase der Schwingspannung am Resonanzkreisleitend, und der Kondensator C1 ist damit parallel zum Schwingkreis geschaltet.
  • Das Gleiche gilt für die Parallelschaltung der Kondensatoren C2 und C3 durch die Rechteckspannungen F und G, wobei die hier nicht gezeigten elektronischen Schalter analog der Figur 5 aufgebaut sind.
  • Die Schaltzustände der Kondensatoren Cl, C2 und C3 beschreibt das in Figur 6 dargestellte Diagramm mit Hilfe der Rechteckspannungen E, F und G, die entsprechend der verschiedenen Teilung die doppelte Impulslänge der jeweils vorhergehenden Spannung aufweisen: Tabelle 4 E steuert C1 = 800 pF F " C2 = 1600 pF = 2 Cl C3 = 3200 pF = 2 C2 Die Phasenlagen sind (wie in Figur 3) mit 1'...8' bezeichnet und die Schaltzustände mit = Kondensator abgeschaltet und L = Kondensator parallelgeschaltet.
  • Daraus folgt in Abhängigkeit von der Phasenlage und der infolge E, F, d bewirkten Kombination der Kapazitäten eine Tabelle 5 für die Berechnung der resultierenden Parallel-Zusatzkapazitäten (vergl. Figur 6) und unter Berücksichtigung der in Tabelle 4 angegebenen Werte: Tabelle 5 Phasenlage lt 2' 3' 4' 5' 6' 7' 8' Schalt- )C1 L L L L ) zustand C2 # # L L # # ) von )C3 # # # # L L L L resultierende Parallelkapazität 0 80o 1600 2400 3200 4000 4800 5600 pF Ein Teil der Ausgänge der in Figur 4 dargestellten Steuerschaltung steuert auch die Eingänge des in Figur 7 gezeigten Diodengatters 14. Synchron zu den acht Phasenlagen werden auch die acht Ausgänge a bis h in Figur 7 des Diodengatters 14 geschaltet. An den Eingängen des Diodengatters 14 liegen außer den invertierten Ausgangssignalen E, F und G auch die direkten Ausgangssignale E, F und G der Teilerstufen8, 9 und 10. Das Diodengatter ist in dieser Form als Oder-Schaltung wirksam (siehe Tabelle 1). Nur wenn an allen jeweils zugehörigen Diodeneingängen des Diodengatters 14 gleichzeitig ein -Signal vorliegt, gibt auch der zugehörige Ausgang ein -Signal ab. Die Diagramme der Figur 8 (siehe Figur 6 mit nichtinvertierten Signalen) machen deutlich, daß dieser Zustand für jeden Ausgang bei einer anderen der acht Phasenlagen 1'...8' eintritt, wie es in der Tabelle 6 beschrieben wird, in der gleichzeitig die umgeschalteten Frequenzen bzw. Kapazitäten (Tabelle 4 und 5) angegeben sind: Tabelle 6 Phasen- -Zustand Zusatz- Empfangs- Funktion lage (aus Fig.8) kapazität frequenz (Tabelle 5) (bei 8800 pF=C0) 1' É F G O pF, 45,00 kHz a Netz-Ein- (N) Aus 2' E F G 800 pF + 43,08 kHz b Lautst.+ (L) 3' E F G 1600 pF 41,39 kHz c Lautst.-4' E F G 2400 pF 39,89 kHz d Helligk.+ (H) 5' E F G 3200 pF 38,54 kHz e Helligk.-6' E F G 4000 pF 37,31 kHz f Farbsätt.+(F) 7' E F G 4800 pF 36,20 kHz g Farbsätt.-8' E F G 5600 pF 35,18 kllz h Prog.-Wahl(P) Hierbei entsprechen die jeweiligen waagerechten Reihen der Tabelle den jeweiligen waagerechten Reihen des Diodengatters 14.
  • Aus der Tabelle ist die gewählte Zuordnung der Empfangs- und Kommandofrequenz zu dem Ausgang a bis h des Diodengatters und der dort angeschlossenen Bedienungsfunktion erkennbar, die zyklisch angeschaltet, aber nur bei Vorhandensein eines dazugehörigen Kommandosignals bzw. eines AS-Impulses von entsprechender Phasenlage durchgeschaltet wird. Damit das Diodengatter 14 nur dann einen -Impuls an den Ausgang abgibt, Wenn dessen zugeordnete Kommandofrequenz gesendet und empfangen wird, sind sämtliche Ausgänge zusätzlich zu den zu E, F, G und E, F, G gehörenden Dioden über weitere zu R und V" gehörende Dioden mit einem derjenigen der zwei Eingänge des Diodengatters 14 verbunden, an welche das V?? - und das R-Signal zugeführt werden, die ihrerseits u.a., wie noch beschrieben wird, von dem AS-Impuls der Kommandosignale abhängig sind. Diese beiden -Signale treten nur gleichzeitig mit dem schon bekannten AS-Signal auf, sind jedoch in besonderer Art aufbereitet, um einen langsameren Bedienungstakt und eine Vorwärts- (V) und Rückwärtssteuerung (R) der Bedienungsregister bzw. der Bedienungsfunktionen zu ermöglichen. Solange die V"- oder R-Impulse fehlen, bleiben sämtliche Ausgänge des Diodengatters 14 gesperrt. Die Ableitung dieser Impulse wird weiter unten erklärt.
  • Eine der Voraussetzungen dazu ist der V-Impuls, der auch für die Netz-Ein-Aus-Schaltung 16 vor dem Netzschalterrelais 17 in Figur 7 benötigt wird. 18, 20, 22, 24 sind Inverter.
  • Erzeugung des V-Impulses Der V-Impuls ist ein regenerierter AS-Impuls, durch den er auch mit der Periode von 80 ms ausgelöst wird. Da der AS-Impuls aus einem gleichgerichteten HF-Signal ueber eine nachfolgende Tiefpaßschaltung gewonnen wird, tritt eine Verzögerung dieses Signals gegenüber den Steuersignalen ein, die das Diodengatter 14 für die zugeordneten Ausgänge öffnen und schließen. Die Verzögerung bewirkt einen Störimpuls an dem zyklisch nachfolgend geschalteten Ausgang. Der Störimpuls wird dadurch unterdrückt, daß der V-Impuls gegenüber dem "Vorbereitungssignal" um ca. 1,25 ms verzögert beginnt, jedoch mit ihm zusammen endet.
  • Als "Vorbereitungssignale" werden hierbei jene Impulse bezeichnet5 welche aus den-Rechteckimpulsen E, E, F, F, G und G gemäß der Figur 8 in jeder der Phasenlagen 1'...8' mit einer Impulsbreite von ca. 10 ms im Diodengatter 14 erzeugt werden und jeden Ausgang des Gatters nacheinander für das öffnen durch einen V"- oder R-Impuls vorbereiten Der V-Impuls entsteht am Ausgang des Flip-Flop 28 in Figur 9 als -Impuls. Er wird durch den Vorimpuls B C D eingeleitet, der aus den Teiler-Flip-Flops 5, 6 und 7 sowie den Invertern 26 und 27 in Figur 4 gewonnen wird. Aus der Figur 10 ist ersichtlich, daß die Impulse B, C und D nur in der Phasenlage 2?? gleichzeitig die -Lage erreichen, wobei am Ausgang des Oder-Gatters 31 in Figur 9 an dessen Eingängen diese Impulse liegen, der Vorimpuls B C D (Siehe Figur 9 und 10) entsteht. Er setzt mit Hilfe des Transistors T4 den Ausgang des Flip-Flop 28 nur dann in die -Lage, wenn gleichzeitig am zweiten Eingang des NQR-Gattieræ 32 ein AS-Signal auftritt, also der Kommandosignalgeber betätigt wir4.
  • Damit beginnt der V-Impuls 1,25 ms nach dem Start der Periode (siehe unterstes Diagramm der Figur 10).8,75 ms später, am Ende der alten und zu Beginn der neuen Periode erzeugen die Teiler-Flip-Flops 5, 6 und 7 über die Inverter 25, 26 und 27 und das Oder-Gatter 29 den Nachimpuls B C D. Dieser Nachimpuls ist zwar auch in der Phasenlage 1? jeder Periode am ersten Eingang des NOR-Gatters 30 vorhanden, bleibt jedoch unwirksam, solange der Ausgang des Flip-Flops 28 im L-Zustand verharrt und mit diesem Potential am zweiten Eingang es NOR-Gatters 30 dafür sorgt, daß kein L-Impuls vom NOR-Gatter-Ausgang an den Flip-Flop-Eingang abgegeben werden kann. Nachdem jedoch der Vorimpuls zuvor die -Lage der beiden möglichen Zustände am Ausgang des Flip-Flops hergestelit und damit der V-Impuls begonnen hat, kann der Nachimpuls B C D den Flip-Flop-Ausgang in die L-Lage zurückschalten und damit den V-Impuls beenden (Figur 9 und Figur 10).
  • Die Erzeugung des V''-Impulses aus dem V-Impuls Der V"-Impuls ist in Dauer, Phasenlage und Polarität identisch mit dem V-Impuls. Seine Wiederholfrequenz beträgt dagegen nur etwa ein 7-tel der 12,5-Hz-Frequens des V-Impulses.
  • Er bewirkt die in diesem Takt mit ca. 0,56 s Abstand aufeinanderfolgenden Änderungsschritte der Funktionsregister in Vorwärtsrichtung. Dabei entspricht seine Phasenlage 1'...8' der Zuordnung der vom Kommandosignal abgestrahlten Frequenz.
  • Um den V-Impuls auf ein 7-tel seiner ursprünglichen Wiederholfrequenz zu verlangsamen, wird ein dreistufiger binärer Pausenzähler 37, 38, 39 (Figur 11) eingesetzt. Sein erster Zählschritt startet mit der Rückflanke des an C4/R1 differenzierten V-Impulses. Die restlichen sieben Zählschritte steuert der Ausgang a (Figur 11 und Figur 7) des Diodengatters 14 mit seinem E F G -Impuls in der Phasenlage 1'. Dieser Impuls wird, wie bereits erwähnt, für die Netz-Ein-Aus-Schaltung verwendet und hier für eine störunempfindliche Phasenerzeugung mitausgenutzt und löst somit die eingangs geschilderte Teilaufgabe auf einfache Weise.
  • Der E F G - Impuls tritt periodisch ununterbrochen auch ohne Kommandosignalempfang in der Phasenlage 1' gemäß Figur 6 bzw.
  • Figur 8 auf. Durch das von den empfangenen Signalen unabhängige Weiterzählen nach dem Start wird nicht nur die erwünschte Störunanfälligkeit erreicht, sondern auch die günstigste Startposition für neue Kommandosignale vorbereitet. Da der zuerst erzeugte V-Impuls auch gleichzeitig zur Erzeugung des V''-Impulses dient, beträgt die Wartezeit vom Empfang des Kommandos bis zur Reaktion eines Funktionsregisters oder des Programmwählers höchstens 70 ms.
  • Das von den drei Flip-Flop-Ausgängen 33, 34 und 35 gespeiste Oder-Gatter 40 gibt am zweiten Eingang des NOR-Gatters 36 in Figur 11 den Startimpuls für den ersten Zählschritt nur frei, wenn sich alle Zählausgänge in der -Lage befinden. Nach dem ersten Zählschritt wird das Gatter 36 sofort wieder gesperrt, weil die sieben nächsten Zählpositionen am Ausgang des Oder-Gatters 40 den L-Zustand erzeugen, dessen Umkehrung jedoch im Inverter 37 das NOR-Gatter 58 für das Weiterzählen mit den nächsten sieben E F G -Impulsen (vom Ausgang a des Diodengatters 14, Figur 7, 8 und 11) vorbereitet. Nachdem diese Impulse den Zählzyklus bis zu der Position weitersteuern, in der wieder alle Zählausgänge die -Lage aufweisen, ruht der Zähler bis ein neuer Startimpuls eintrifft.
  • Figur 12 zeigt die wichtigsten Signale der Schaltung der Figur 11, die dort nach Auslösung einer V-Impulsfolge auftreten bei einer Kommandofrequenz, die in diesem Beispiel der Phasenlage 5' zugeordnet ist. (Die Phasenlage 5' des in der ersten Reihe des Diagramms, Figur 12, gezeigten V-Impulses entspricht der Mitte (5'') des in der letzten Reihe der Figur 10 gezeigten, im anderen Maßstab dargestellten V-Impulses). Von der differenzierten Impulsfolge Vdiff (zweite Reihe Figur 12) wird am Eingang der Zähl-Flip-Flop-Stufe 36 nur der erste differenzierte und abermals invertierte Impuls V1diff in der Periode 1+ wirksam. In den nächsten Perioden 2+...7+ lösen ihn die invertierten B C D -Impulse B C D (vergleiche hierzu auch Figur 10) in der -Phasenlage 1' ab. In der Periode 8+ beginnt mit dem nächsten ausgelösten Impuls Vldiff ein neuer Zählzyklus.
  • Das am Ausgang des Oder-Gatters 40 entnommene Signal V' besitzt nur während der sieben Zählschritte, die durch die G F G -Impulse ausgelöst werden, L-Potential. In den Zählpausen und während des ersten V-Impulses ist das Potantial . Das Zusammenführen des V- und des V'-Signals an den Eingängen des Odergatters 41 erzeugt am Ausgang des Gatters das V"-Signal mit der Zwangspause von fast sieben 80-ms-Perioden.
  • Erzeugung des R-Impulses In den Funktionsregistern wird für das Rückwärtssteuern der Register ein (N-1)-Burst verwendet, wie eingangs näher ausgeführt wurde (vergleiche auch Patentanmeldung P 21 38 876, W. Schröder-46), der hier mit R-Signal bezeichnet ist. N ist die mögliche Zahl der Anderungsschritte eines Registers.
  • Die Funktionsregister sind für jeweils acht änderbare Stufen ausgelegt, die mit einfachen Impulsen in Vorwärtsrichtung gesetzt werden. Für jeden Rückwärtsschritt muß dann ein 7-fach-Burst zur Verfügung stehen.
  • Der 7-fach-Burst R wird auf einfache Weise mit dem Oder-Gatter 42 gemäß Figur 13 erzeugt, dessen erster Eingang mit dem Ausgang A des 1600-Hz-Multivibrators 4 nach Figur 4 verbunden ist, und dessen zweiter Eingang V''-Impulse erhält. Aus den bereits' früher erklärten Gründen ist der V''-Impuls gegenüber den Vorbereitungssignalen a bis h um ein 8-tel kürzer. Am Ausgang des Oder-Gatters 42 wird daher jeder V''-Impuls mit nur sieben Rechteckwechseln des A-Signals moduliert. Der so entstandene 7-fach-Burst R versorgt über einen Eingang des Diodengatters 14 nach Figur 7 die drei 1? Rückwärts" -Eingänge der Funktionsregister 19, 21 und 23.
  • 8 Patentansprüche 7 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

  1. Patentansprüche Verfahren zur digitalen Regelung von Bedienungsfunktionen mittels Strom- oder Spannungsstufen, vorzugsweise in Rundfunk- und Fernsehgeräten, insbesondere nach Patent ......
    (Patentanmeldung P 21 38 876, W. Schröder-46), dadurch gekennzeichnet, daß der Kommandosignalempfänger einen Empfangskreis (L1, CO) enthält, welcher digital mit einem elektronisch umlaufenden Schalter (Figur 4, 5 und 7) nacheinander auf alle Kommandofrequenzen oder deren umgesetzte Frequenzen umgeschaltet wird, daß die bei Resonanz mit der empfangenen Kommandofrequenz erhöhte Schwingkreisspannung ggf. -nach Gleichrichtung einem Amplitudensieb (3) zugeführt wird, daß der Ausgang des Amplitudensiebes (3) über den elektronisch umlaufenden Schalter mittelbar oder unmittelbar mit den Signalausgängen (a bis h) nacheinander verbunden wird, die den Kommandofrequenzen zugeordnet sind, und daß die Signalausgänge jeweils mit den Eingängen (N,L,H, F,P) der Schaltungen in Verbindung stehen, welche (insbesondere- gemäß Patentanmeldung P 21 38 876, W. Schröder-46) die zugeordneten digitalen Bedienun'gsfunktionen auslösen.
  2. 2. Kommandosignalempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangskreis (L1/Co) mittels einer Kapazitätsdiode abgestimmt wird, deren Sperrspannung oder Durchlaßstrom mit einem Treppenspannungsgenerator gesteuert wird.
  3. 3. Kommandosignalempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Zusatzkondensatoren (C1, C2, C3) über elektronische Schalter (T1, D2) parallel zur Grundkapazität des Empfangskreises (L1/C0) geschaltet werden.
  4. 4. Kommandosignalempfänger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Grundkapazität (L1/Co) des Empfangskreises für 2nverschiedene Kommandofrequenzen nur n Zusatzkondensatoren (cit, C2, C3) geschaltet werden, deren nächst kleinere Kapazität jeweils halb so groR ist wie die nächst größere, daß n elektronische Schalter (T1, D2) in Serie mit den n Zusatzkondensatoren liegen und daß die elektronischen Schalter jeweils von einem anderen Ausgang eines n-stufigen binären Teilers geschaltet werden, dessen Steuerfrequenz das 2n-fache der abgegebenen Taktfrequenz besitzt.
  5. 5. Kommandosignalempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Serie mit den Zusatzkondensatoren (C1, C2, C3) liegenden elektronischen Schalter je aus einer Antiparallelschaltung eines Transistors (T1) mit einer Diode (D2) gebildet sind und die Schaltung derart an den Resonanzkreis (L1, C ) angeschaltet und dimensioniert ist, 0 daß die Diode (D2) in der -Phase die Schwingspannung des Resonanzkreises (L1, Co) gleichrichtet und für sich selbst eine Sperrspannung erzeugt, während die Steuerspannung in die Basis des Transistors (T1) während der leitenden Phase (L-Phase) einen Strom einspeist, so daß der Transistor (T1) für die positive Phase und die Diode (D2) für die negative Phase der Schwingspannung am Resonanzkreis leitend wird und den Kondensator parallel zum Schwingkreis (L1, 0o schaltet.
  6. 6. Kommandosignalempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Empfang eines Kommandosignals ausgelösten Taktsignale des elektronisch umlaufenden Schalters oder des binären Teilers einen Teiler oder Zähler zugeführt werden, an dessen Ausgang ein langsameres Taktsignal zur Auslösung der Bedienungsfunktionen entnommen wird.
  7. 7. Kommandovignalempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Steueroszillator abgegebene Steuerfrequenz höher ist, als das 2n-fache der Steuerfrequenz, die für den elektronisch umlaufenden Schalter benötigt wird, vorzugsweise das 2(n+m)-fache, wobei n und m ganzzahlig und größer als Null sind und zwischen dem Steuergenerator und dem elektronisch umlaufenden Schalter bzw. dem n-stufigen binären Teiler, der die n elektronischen Schalter der n Zusatzkondensatoren schaltet, weitere Teilerstufen angeordnet sind, denen kürzere Impulse als die Taktimpulse in bestimmten Phasenlagen entnommen werden.
  8. 8. Kommandosignalempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gewinnung des Bedienungstaktes ein mehrstufiger, insbesondere binär codierter Zähler seinen ersten Zählimpuls vom empfangenen Kommandosignal über den vom elektronisch umlaufenden Schalter durchgeschalteten Ausgang und eine erste Eingangsschaltung (insbesondere Oder-Gatter) erhält, nach dem ersten Zähl- / schritt mit Hilfe des Potentialwechsels an den Ausgängen des Zählers gesperrt wird, und daß alle weiteren Zählschritte über eine zweite Eingangs schaltung (insbesondere NOR-Gatter) von einer unabhängigen Impulsfolge ausgelöst werden, und daß die zweite Eingangs schaltung am Ende jedes Zählzyklus vom Potentialwechsel an den Ausgängen des Zählers gesperrt wird.
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