DE2223069B2 - Steuervorrichtung fuer die garnspannung an einer maschine zum aufwickeln von garn - Google Patents
Steuervorrichtung fuer die garnspannung an einer maschine zum aufwickeln von garnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für die Garnspannung an einer Maschine zum Aufwickeln von
Garn mit Vorrichtungen zur Wärmebehandlung und Falschdrallgebung.
Bei Spulmaschinen ist es bekannt (DT-AS 11 24 407),
die Aufwickelspannung des der Auflaufspule zugeführten Fadens in einer Weise zu regeln, daß eine vor Beginn
des Aufwickelvorganges festgelegte veränderliche oder unveränderliche Größe eingehalten wird. Bei derartigen
Spulmaschinen stellt sich nicht das bei Vorrichtungen der eingangs genannten Art auftretende Problem,
nämlich, daß die Lage des falschdrallgesponnenen Garns in der Auflaufspule einen Einfluß auf die
Garneigenschaften hat.
Es ist allgemein bekannt, daß ein nach einer Wärmebehandlung und einer Falschdrallgebung auf
eine Spule aufgewickeltes Garn unterschiedliche Eigenschäften insbesondere bezüglich der Dehnbarkeit in
Abhängigkeit von der Lage in der Spule besitzt. Die Dehnbarkeit ist bei diesen Spulen in den äußeren und in
den inneren Lagen gegenüber den mittleren Lagen deutlich zurückgesetzt. Um diesen Nachteil zu beheben,
ist es bekannt, den Spulenkern vor einer Weiterbearbeitung des Garnes durch einen Spulenkern mit geringerem
Durchmesser zu ersetzen. Dadurch lassen sich die Dehnungseigenschaften der inneren Garnlagen deutlich
verbessern. Jedoch sind die verminderten Dehnungseigenschaften der äußeren Lagen nach wie vor gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, schon bei dem Erstellen eines einer Warmbehandlung und einer
Falschdrallgebung unterzogenen Garnes möglichst die negativen Einflüsse auszuschließen.
Zur Lösung der Aufgabe wird vorgesehen, daß ein in an sich bekannter Weise programmgesteuerter Drehzahlwandler
vorgesehen ist, wobei ein in Abhängigkeit einer Steuerkurve impulsgesteuerter Motor über
elektromagnetische Kupplungen die Steuerwelle des Drehzahlwandlers betätigt.
Diese spezielle Kombination von an sich bekannten Merkmalen ist neu. Es wird der Vorteil erreicht, daß das
Garn schon bei seinem Aufwickeln auf eine Spule nacl einer Falschdrallgebung so behandelt werden kann, dal
wesentlich verbesserte Garneigenschaften bezüglid der Dehnbarkeit erhalten werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindunj ergeben sich aus den Unteransprüchen. Ein Ausfüh
rungsbeispiel wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Falsch drallspinnsystems, bei welchem die vorliegende Erfin
dung angewendet ist,
Fig.2 eine schematische erläuternde Ansicht einei
Vorrichtung entsprechend der Erfindung,
F i g. 3 eine graphische Darstellung des Verlaufs einei Steuerkurve,
Fig.4a und 4b schematische Draufsichten einei
Ausführung eines Drehzahlwandlers, der in der in F i g.; dargestellten Vorrichtung verwendet ist,
Fig.5 eine schematische Darstellung einer Vorrich
tung zum Verstellen der Steuerwelle des Drehzahl wandlers,
Fig.6 eine teilweise geschnittene Ansicht eine· impulsgesteuerten Motors,
Fig.7 ein Blockdiagramm einer mit dem impulsge
steuerten Motor verbundenen Schaltung und
F i g. 8 den elektrischen Schaltplan der Schaltung nach F i g. 7.
In Fig. 1 ist ein Falschdrallspinnsystem dargestellt
bei welchem das Prinzip der vorliegenden Erfindung angewendet ist. Ein von einer Vorratsspule 2 ablaufen
des Garn 1 wird einer thermischen Behandlung durcl· einen Erhitzer 4 über ein Paar von Zuführwalzen 3a unc
Zb ausgesetzt und wird anschließend durch eine Falschdrallspindel 6 falschdrallgesponnen, die in Ab
zugsrichtung hinter dem Heizgerät 4 angeordnet ist Nach dem Falschdrallspinnen wird das Garn auf eint
Auflaufspule 9 mit Hilfe einer Aufwickelwalze ί aufgewickelt, nachdem es durch den Klemmspalt zweiei
Lieferwalzen 7 hindurchgelaufen ist, die zwischen dei Falschdrallspindel 6 und der Wickelwalze 8 angeordne
sind.
Um die Aufwickelgeschwindigkeiten zu ändern, sine drei Möglichkeiten gegeben. In dem ersten Fall wird die
Drehgeschwindigkeit der Lieferwalzen 7 konstan gehalten, während die Geschwindigkeit der Wickelwal
ze 8 geändert wird. In dem zweiten Fall wird die Drehgeschwindigkeit der Lieferwalzen 7 geändert
während die der Wickelwalze konstant gehalten wird. Ir dem dritten Fall werden beide Geschwindigkeiter
gleichzeitig geändert. Beim praktischen Arbeiter gemäß der Erfindung wird der erste Fall angewendet
d. h., es werden die Lieferwalzen 7 an den Eingang eine; später noch beschriebenen Drehzahlwandlers einei
erfindungsgemäßen Vorrichtung angeschlossen, wäh rend die Wickelwalze 8 mit dessen Ausgang verbunder
ist. Bei dieser Anordnung drehen die Lieferwalzen 7 mi!
einer konstanten Geschwindigkeit während des Ar beitsganges, dagegen wird die Drehgeschwindigkeit dei
Wickelwalze 8 zeitabhängig von dem Drehzahlwandlei geändert, der einem Programm folgt, das nach einei
Steuerkurve festgelegt ist.
Es besteht eine charakteristische Beziehung zwischer der Dehnbarkeit eines Garnes, das nach einei
Warmbehandlung und einer Falschdrallgebung auf eine Auflaufspule aufgewickelt wird, und der Lage de!
Garnes in der Auflaufspule, wenn das Aufwickeln mi einer konstanten, relativen Aufwickelgeschwindigkei'
durchgeführt wird. Der Ausdruck relative Aufwickelge
schwindigkeit bezieht sich in diesem Zusammenhang auf
die Differenz zwischen der Liefergeschwindigkeit des falsch^drallten Garnes und der (kleineren) Aufwickelgeschwindigkeit
an der Auflaufspule. Es wurde erkannt, daß die Dehnbarkeit des erzeugten Garnes positiv
beeinflußt werden kann, d. h. in den inneren und äußeren
Lagen verbessert werden kann, wenn die relative Aufwickelgeschwindigkeit während des Aufwickeins
nach einer Steuerkurve geändert wird, die umgekehrt zu dem typischen Verlauf einer Kurve ausgelegt ist, die den ι ο
Verlauf der Dehnbarkeit des Garnes über seiner Lage in der Auflaufspule entspricht, das bei gleichbleibender
relativer Aufwickelgeschwindigkeit erzeugt wurde. Obwohl die Kurve entsprechend dem Verlauf der
Dehnbarkeit eine geschwungene Linie darstellt, hat es sich in der Praxis gezeigt, daß es genügt, die umgekehrt
dazu verlaufende Steuerkurve durch drei oder vier gerade Linien anzunähern. Durch diese Annäherung
wird erreicht, daß der konstruktive Aufwand in wirtschaftlich vertretbarem Rahmen bleibt. Eine derartige
Kurve ist in F i g. 3 dargestellt. Dabei ist die relative oder prozentuale Aufwickelgeschwindigkeit über der
Zeit aufgetragen, wobei die Zeit ein Maß dafür ist, welche Spulenstärke in dieser Zeit erzeugt worden ist.
Eine Grundausführung der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist in F i g. 2 dargestellt, worin ein
Drehzahlwandler 11 mit einer Eingangswelle 12 und einer Ausgangswelle 17 versehen ist. Die Eingangswelle
12 ist mit einer sich drehenden Welle 13 einer der Lieferwalzen 7 über Zahnräder 14 und 16 verbunden,
während die Ausgangswelle 17 mit der Antriebswelle 18 der Wickelwalze 8 über Zahnräder 19, 21 und 22
verbunden ist. Der Drehzahlwandler ist des weiteren mit einer Steuerwelle 23 zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses
versehen. Die Steuerwelle 23 ist an einem Antriebsmechanismus angelenkt, der später im
einzelnen erläutert wird. Ein Drehen der Steuerwelle 23 verursacht eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses
des Drehzahlwandlers 11, wobei sich entsprechend die Drehgeschwindigkeiten zwischen der Eingangswelle
12 und der Ausgangswelle 17 ändern. Auf diese Weise wird die Drehgeschwindigkeit der Wickelwalze 8
geändert, während sich die Lieferwalzen 7 mit konstanter Geschwindigkeit drehen, so daß die
Aufwickelgeschwindigkeit ebenfalls geändert wird.
Eine typische und jedem Techniker bekannte Ausführungsform eines Drehzahlwandlers 11 ist in den
Fig.4a und 4b dargestellt. Der Drehzahlwandler 11 besteht aus einer Stange 24 und einem Paar von
Betätigungsarmen 26a und 26b, die etwa in ihrem Mittelpunkt schwenkbar auf der Stange 24 angeordnet
sind. Die Betätigungsarme 26a und 2bb sind an ihrem einen Ende auf der Steuerwelle 23 verschiebbar, so daß
die auf der Eingangswelle 12, der Ausgangswelle 17 und den Hilfswellen 27 und 28 angeordneten Kegelscheibenzahnrädern
29, 31, über die eine endlose Zahnkette 32 läuft, in bekannter Weise auseinander- bzw. zusammengeführt
werden.
Bei der Stellung nach F i g. 4a ist die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 17 größer als die der
Eingangswelle 12, während in der Stellung nach F i g. 4b die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 17 kleiner
als die der Eingangswelle 12 ist.
Eine Ausführungsform für den Mechanismus zum Antreiben der Steuerwelle 23 ist in Fig.5 und 6 r>s
dargestellt. Der dargestellte impulsgesteuerte Motor 101, der mit einem Impulsgenerator über eine
elektrische Verbindung 102 verbunden ist, ist eine Kombination einer bekannten Drehspule und eines
Klinkenmechanismus, wobei die Einzelheiten der Konstruktion in F i g. 6 dargestellt sind und worin der
Motor 101 in einem Gehäuse 104 einen Elektromagneten 103 und eine bewegliche Scheibe 106 enthält, die an
dem Gehäuse 104 mittels Kugeln 107 anliegt. Die Scheibe 106 ist mit Ausnehmungen 108 für die Kugeln
107 versehen, deren Tiefe in Rollrichtung der Kugeln ansteigt. Die bewegliche Scheibe ist mit einer Scheibe
109a des Klinkenmechanismus 109 über eine Welle 112 verbunden, die sich frei durch die mittlere Öffnung des
Magneten 103 erstreckt. Die andere Scheibe 1096 des Klinkenmechanismus 109 ist mit der Ausgangswelle 111
des Motors 101 verbunden. Eine Rückholfeder 113 ist an
der beweglichen Scheibe 106 angebracht.
Zu Beginn des Arbeitsvorganges befinden sich die Kugeln 107 an dem flachsten Anfang der zugehörigen
Ausnehmungen 108, während der Magnet 103 erregt wird. Durch diese Erregung wird die bewegliche
Scheibe 106 zu dem Gehäuse 104 angezogen, wobei die Kugeln aufgrund der durch die Anziehung der Scheibe
106 verursachten Kupplungskräfte zu rollen beginnen, was ein Verdrehen der Scheibe 106 verursacht, wobei
die Kräfte der Feder 113 überwunden werden. Wenn der Magnet entregt wird, nimmt die Scheibe 106 ihre
Ausgangswinkelstellung aufgrund der Kraft der Feder 113 ein. Diese in zwei Richtungen gerichtete Bewegung
der Scheibe 106 wird in eine intermittierende Drehung in einer Richtung der Ausgangswelle 111 über den
Klinkenmechanismus 109 umgesetzt. Jedes Mal, wenn der impulsgesteuerte Motor 101 die von einem
Impulsgenerator erzeugten Impulssignale erhält, dreht sich die Ausgangswelle 111 in pulsierenden Schritten um
einen bestimmten Winkel. Dies heißt, daß der Drehwinkel der Ausgangswelle 111 proportional zur
Anzahl der Impulssignale ist, die dem Motor zu diesem Zeitpunkt gegeben werden. Diese Drehung der
Ausgangswelle 111 wird zu der anderen Welle 114 über
ein Reduktionsgetriebe 116 übertragen (Fig. 5). Für den
Fall, daß die relative Aufwickelgeschwindigkeit gesteigert werden soll, wird die Drehung der Welle 114 über
eine Kupplung 117, ein Zahnrad 118 und ein auf der
Steuerwelle 23 fest angeordneten Zahnrad 119 auf die Steuerwelle 23 übertragen. Wenn der Wert der
relativen Aufwickelgeschwindigkeit vermindert werden soll, wird die Drehung der Welle 114 auf die Steuerwelle
23 in ähnlicher Weise über ein auf der Welle 114 fest angeordnetes Zahnrad 121, ein Zahnrad 122, eine
Kupplung 123, ein Zahnrad 124 und das Zahnrad 119 übertragen.
Ein automatisches Zählwerk 126 ist an eine Welle 127 angeschlossen, die das Zahnrad 118 und die Ausgangshälfte
der Kupplung 117 trägt. Das automatische Zählwerk 126 ist mit einem nicht dargestellten inneren
elektrischen Kontakt versehen, der schließt, wenn die tatsächliche vollständige Anzahl der von dem Zählwerk
gezählten Drehungen mit der bezogenen totalen Anzahl von Drehungen übereinstimmt, die vorher in dem
Zählwerk 126 gespeichert worden sind. Das durch Schließen des inneren elektrischen Kontaktes erzeugte
Signal v.ird durch einen elektrischen Anschluß 128 aufgenommen.
Unter Ausnutzen der Funktion dieses automatischen Zählwerkes 126 wird das Zurückführen des Antriebsmechanismus
für die Steuerwelle 23 in der folgenden Weise ausgeführt: Zu Beginn des Vorganges werden beide
Anzeiger, der erste für die tatsächliche Anzahl der Umdrehungen, auf einen bestimmten identischen Wert,
beispielsweise 500, eingestellt. Mit dem Fortschreiten des Garnwickelvorganges vermindert sich die Zahl des
ersten Anzeigers allmählich von dem Ausgangswert und ist am Ende des Arbeitsganges sehr stark verschieden
von der Anzahl des zweiten Anzeigers, beispielsweise um 5000. Aufgrund dieser Nichtübereinstimmung
beginnt ein Motor 129 zu drehen, während eine Kupplung 131 geschlossen wird, so daß über die
Zahnräder 124 und 119 die Steuerwelle 23 in ihre Ausgangswinkelstellung zurückgedreht wird. Dieses [0
umgekehrte Drehen der Steuerwelle 23 wird von dem automatischen Zählwerk 126 über die Zahnräder 119
und 118 und über die Welle 127 gezählt, so daß, wenn die
sich ansammelnde Anzahl von Umdrehungen einen Wert erreicht, der gleich zu der bezogenen, vollständigen
und in dem automatischen Zählwerk 126 gespeicherten Zahl von Umdrehungen ist, der innere Kontakt
des Zählwerkes 126 geschlossen wird, wobei das dadurch verursachte Signal zum Beenden der Drehung
des Motors 129 und zum öffnen der Kupplung 131 benutzt wird.
In Fig.7 und 8 ist eine Ausführungsform eines Impulsgebers für den Antriebsmechanismus für die
Steuerwelle 23 dargestellt. Es kann die charakteristische Kurve der relativen Aufwickelgeschwindigkeit durch
eine Kombination von drei oder weniger geraden Linien angenähert werden. Deshalb ist der Impulsgeber mit
drei Betätigungsteilen versehen, von welchen jeder verantwortlich für eine gerade Linie ist, so daß die
Änderung der relativen Aufwickelgeschwindigkeit weitgehend und vollständig während des gesamten Aufwikkelvorganges
nach dem Falschdrallspinnprozeß durchgeführt werden kann. Die Ausführungsform nach F i g. 7
ist mit einem ein Startsignal erzeugenden Startschalter 33, mit drei mit dem Startschalter 33 verbundenen
Regelkreisen 34a, 346 und 34c und einem Relais 36 versehen, das an die drei Kreise 34a, 346 und 34c und an
den impulsgesteuerten Motor 101 (Fig. 5 und 6) der Steuerwelle 23 angeschlossen ist. Der erste Regelkreis
34a enthält einen zeitbegrenzenden Zeitschalter 37a ^0
und einen damit verbundenen Impulsgenerator 38a. Die Ausbildung der anderen Regelkreise 346 und 34c
entspricht genau der Ausbildung des ersten Regelkreises 34a. Die Ausbildung der in Blöcken in F i g. 7
dargestellten Elemente ist im einzelnen in Fig.8
dargestellt, wobei SYS-R-Zeitschalter für die Zeitschalter 37a, 376 und 37c und SYS-RP-Zeitschalter für die
Impulsgeneratoren 38a, 386 und 38c verwendet werden. Bei den SYS-R-Zeitschaltern bewirkt die Kopplungsspule eine Zeitbegrenzungsbetätigung, wenn sie nicht
erregt ist, während sie bei Erregung öffnet. Der SYS-RP-Zeitschalter enthält zusätzlich zu dem Zeitschaltmechanismus
einen Unterbrecherkreis CR und ist geeignet, wiederholte Operationen durchzuführen.
Um die Betätigungsweise des Impulsgebers für den Antriebsmechanismus der Steuerwelle 23 zu erläutern,
wird zunächst angenommen, daß die relative Aufwickelgeschwindigkeit entsprechend der angenäherten
Steuerkurve der Fig.3 geändert werden soll, wobei diese angenäherte Steuerkurve aus drei geraden Linien
a, b, czusammengesetzt ist.
Der Regelkreis 34a kommt zuerst zum Einsatz, wöbe der Zeitschalter 37a auf die Zeit Ta eingestellt ist. Mi
dem Beginn des Aufwickelvorganges des in Fig. 1 dargestellten Systems geht von dem Startschalter 33 eir
Startsignal aus, welches den Impulsgenerator 38a zui Erzeugung von Impulssignalen anregt. Das Relais 36
das die so hergestellten Impulssignale aufnimmt betätigt den mit der Steuerwelle 23 verbundener
impulsgesteuerten Motor 101. In dem Zeitpunkt Ti
stoppt der Zeitschalter 37a, was den Start des zweiter Zeitschalters 376 veranlaßt, wodurch der zweite
Impulsgenerator 386 gestartet wird, um Impulssignale zu erzeugen, wodurch das Relais 36, nach Erhalt der se
erzeugten Impulssignale, den impulsgesteuerten Motor der Steuerwelle 23 betätigt. In dem Zeitpunkt Tb stoppi
der Zeitschalter 376, während der dritte Zeitschalter 37< seinen Arbeitsablauf nach Stoppen des vorhergehender
startet. Nun beginnt der dritte Generator 38c seine eigenen Impulssignale zu erzeugen, welche das Relais 3t
betätigen.
In dem vorstehend beschriebenen System zurr Steuern der Drehung der Steuerwelle 23 entspricht dei
Unterschied in dem Abstand zwischen den benachbarten von den Impulsgeneratoren abgegebenen Impuls
Signalen der Differenz in der Neigung der Linien a, t und c, die die angenäherte Steuerkurve der relativer
Aufwickelgeschwindigkeit bilden. Wenn der Abstanc klein ist, beispielsweise, wenn eine große Anzahl vor
Impulssignalen in einer Zeiteinheit erzeugt wird, gibi
der impulsgesteuerte Motor 101 eine große Anzahl vor Umdrehungen an die Steuerwelle 23 weiter, wobei sich
die Geschwindigkeitsübersetzung stark ändert. Bei derr gegenteiligen Fall, wenn der Abstand groß ist
beispielsweise, wenn eine geringe Anzahl von Impuls Signalen in einer Zeiteinheit erzeugt werden, gibt dei
impulsgesteuerte Motor eine kleine Anzahl vor Drehungen an die Steuerwelle 23 ab, so daß da:
Geschwindigkeitsübersetzungsverhältnis sich wenig an
dert.
Damit die Vorrichtung eine weite und universelle Anwendung erfahren kann, ist es vorteilhaft, wenn die ir
dem Schaltplan nach Fig.8 verwendeten Ze;tschaltei
und Impulsgeneratoren in ihrer Arbeitsweise einstellbai
sind.
Als Antriebsmotor für die Steuerwelle 23 kann aucl· irgendein bekannter Impulsmotor Verwendung finden
um die Steuerwelle 23 nach Erhalt der Impulssignale über das Relais 36 zu drehen. In dem vorhergehender
Fall ist der Unterschied in der Neigungsrichtung der ir Fi g. 3 dargestellten geraden Abschnitte a, 6 und c dei
Steuerkurve so ausgelegt, daß er dem Unterschied ir der Polarität der Impulssignale entspricht, die von der
Impulsgeneratoren 38a, 386 und 38c erzeugt werden, se daß ein Andern der Polarität der Impulssignale durcr
Schalten der elektromagnetischen Kupplungen 117,12 ein entsprechendes Ändern der Drehrichtung verur
sacht, die an die Steuerwelle 23 von dem impulsgesteu erten Motor 101 abgegeben wird. Beispielsweise dreh
die Steuerwelle 23 in eine Richtung bis zu detr Zeitpunkt Ta und in die andere Richtung nach diesen-Zeitpunkt Ta.
5
Claims (3)
1. Steuervorrichtung für die Garnspannung an einer Maschine zum Aufwickeln von Garn mit
Vorrichtungen zur Wärmebehandlung und Falschdrallgebung, dadurch gekennzeichnet,
daß ein in an sich bekannter Weise programmgesteuerter Drehzahlwandler (11) vorgesehen ist,
wobei ein in Abhängigkeit einer Steuerkurve (a, b, c) impulsgesteuerter Motor (101) über elektromagnetische
Kupplungen (117,123) die Steuerwelie (23) des
Drehzahlwandlers betätigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der impulsgesteuerte Motor (101) über '5
eine Verstellwelle (111) und über ein in der Drehrichtung umkehrbares Getriebe (118,119, 121,
122, 124) mit der Steuerwelle (23) des Drehzahlwandlers (11) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- zo
zeichnet, daß das Getriebe (118, 119, 121, 122, 124) mit einem eine Rückstellung bewirkenden Stellmotor
(129) kuppelbar ist, der von einem mit der Steuerwelle (23) verbundenen Zählwerk (126)
gesteuert ist.
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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