DE222131C - - Google Patents
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- DE222131C DE222131C DENDAT222131D DE222131DA DE222131C DE 222131 C DE222131 C DE 222131C DE NDAT222131 D DENDAT222131 D DE NDAT222131D DE 222131D A DE222131D A DE 222131DA DE 222131 C DE222131 C DE 222131C
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- DE
- Germany
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- threads
- liquid
- box
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D5/00—Formation of filaments, threads, or the like
- D01D5/06—Wet spinning methods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 222131 -KLASSE 29 b. GRUPPE
Apparat zur Gewinnung von Kunstfäden. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Apparat zur Gewinnung von Kunstfäden, bei dem Fadenbruch
nicht entstehen kann, und der durch seine große Fadengeschwindigkeit und Schonung
des Materials sehr wirtschaftlich arbeitet. Das Wesen der Erfindung besteht darin,
daß das Spinnen der Fäden — von ihrem Eigengewicht unterstützt — durch ein Fließen
der Fällflüssigkeit in der Bewegungsrichtung
ίο der Fäden, die, nach abwärts gezogen, die
Flüssigkeitsmasse in Strömung und Kreislauf versetzen, bewerkstelligt wird, und zwar in
der Weise, daß die Fäden die Aufwärtsbewegung der Flüssigkeit nicht mitmachen.
Zur Ausführung dieses Grundgedankens dient eine Vorrichtung, bestehend aus einem
Gefäß, das in einen Untersatz hineinragt. Im Innern des Gefäßes sind Röhren angeordnet,
in denen die Flüssigkeit und die Fäden sich nach abwärts bewegen. Diese Röhren münden
unten ebenfalls in den Ansatz; die obere Mündung dient zur Aufnahme der mit den
Spinnöffnungen versehenen Mundstücke. Die ganze zirkulierende Flüssigkeitssäule wird vom
Luftdruck getragen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es
zeigen:
Fig. ι einen vertikalen Querschnitt,
Fig. 2 eine Stirnansicht des Apparates.
Der Apparat besteht aus einem langen schmalen Kasten 1, dessen breite Vorder- und
Rückwände am besten aus Glasscheiben gebildet werden. Das obere Ende des Kastens 1
ist durch einen Deckel 2 luftdicht abgeschlossen, während das untere offene Ende in den mit
der Fällflüssigkeit gefüllten Untersatz 3 hineinragt. Im Innern des Kastens 1 sind ein
oder mehrere hohle Glaszylinder 4 senkrecht angeordnet. Diese hohlen Glaszylinder münden
unten ebenfalls in den Ansatz;, in das obere Ende ragen die mit Spinnöffnungen versehenen
Mundstücke 5 hinein, aus denen die Zelluloselösung in das den Kasten 1 ausfüllende
Fällungsbad ausfließt. An den Deckel 2 des Kastens kann das Saugrohr 6 einer Vakuumpumpe
angeschlossen werden, um den Kasten 1 durch Ansaugen mit dem Fällungsbad anzufüllen. In dieser Weise wird die
ganze Säule der Fällungsflüssigkeit vom Luftdruck getragen.
Die aus dem Mundstück 5 austretenden Fäden 7 werden durch den Glaszylinder 4 abwärts
gezogen und nach dem Austreten aus dem Fällungsbad in bekannter Weise über mehrere Reihen Walzen geleitet und nachher
aufgewickelt.
Durch die kontinuierliche Bewegung . der Fäden 7 in den Glaszylindern 4 zirkuliert die
Gesamtmenge des Fällungsbades in den letzteren in Richtung der Fadenbewegung. Die
Aufwärtsbewegung der Flüssigkeitsmasse erfolgt außerhalb des Rohres 4 im Gefäß 1, wie
sie durch die Pfeile angedeutet ist. Diese Aufwärtsbewegung machen aber die Fäden
nicht mit. Durch diese Anordnung werden
die auf den Fadenabzug störend wirkenden Gegenströmungen in den Glaszylindern 4 vermieden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Apparat zur Gewinnung von Kunst- j fäden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem oben geschlossenen, unten in einen Untersatz (3) hineinragenden, mit Fäll- ι ο flüssigkeit zu füllenden Gefäße (1), welches oben mit einem zu einer Luftpumpe führenden Rohr (6) versehen sein kann, eine oder mehrere, oben und unten offene, bis in den Untersatz reichende Röhren (4) angebracht sind, in welche am oberen Ende die mit Spinnöffnungen versehenen Mundstücke (5) hineinreichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE222131C true DE222131C (de) |
Family
ID=483049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT222131D Active DE222131C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE222131C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1191555B (de) * | 1959-04-22 | 1965-04-22 | Onderzoekinginst Res Nv | Vorrichtung zum Herstellen von Folienbahnen od. dgl. aus einer fluessigen Spinnmasse |
-
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- DE DENDAT222131D patent/DE222131C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1191555B (de) * | 1959-04-22 | 1965-04-22 | Onderzoekinginst Res Nv | Vorrichtung zum Herstellen von Folienbahnen od. dgl. aus einer fluessigen Spinnmasse |
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