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DE1148771B - Gas- und Fluessigkeitsmengenmesser mit veraenderlicher Blende - Google Patents

Gas- und Fluessigkeitsmengenmesser mit veraenderlicher Blende

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Publication number
DE1148771B
DE1148771B DEM43139A DEM0043139A DE1148771B DE 1148771 B DE1148771 B DE 1148771B DE M43139 A DEM43139 A DE M43139A DE M0043139 A DEM0043139 A DE M0043139A DE 1148771 B DE1148771 B DE 1148771B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float
pipe
meter according
tube
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM43139A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles K Wilson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metco Inc
Original Assignee
Metco Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metco Inc filed Critical Metco Inc
Publication of DE1148771B publication Critical patent/DE1148771B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/20Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow
    • G01F1/22Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow by variable-area meters, e.g. rotameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Gas- und Flüssigkeitsmengenmesser mit veränderlicher Blende Mit Blenden arbeitende Mengenmesser zur Messung der Durchflußmengen von Gasen und Flüssigkeiten sind bekannt. Meßvorrichtungen dieses Typs arbeiten nach dem Prinzip der Messung des Druckabfalls durch eine verengende Blende, die in die durchströmte Leitung eingebaut ist. Sie können mit Blenden unveränderlicher Größe, z. B. einer Blendenscheibe, arbeiten. In diesem Fall liegt ein Druckabfall des Mediums von einem Punkt vor der Blende zu einem Punkt hinter der Blende vor, und dieser Druckabfall ist eine Funktion der Strömung.
  • Es ist ferner bekannt, Mengenmesser mit veränderlicher Blende und konstantem Druckabfall zu bauen.
  • In diesem Fall ist die Blendengröße eine Funktion der Strömung. Mengenmesser der letztgenannten Art sind gewöhnlich mit einem konischen Rohr versehen, in dem ein »Schwimmer« von bestimmter Größe, z. B. eine Kugel, angeordnet ist. Der Schwimmer wird in dem konischen Rohr durch eine vorbestimmte Kraft in Strömungsrichtung mitgenommen. Der Innendurchmesser des Rohrs verändert sich so, daß er in Strömungsrichtung größer wird. In den meisten Fällen wird das konische Rohr in den Mengenmessern senkrecht angeordnet, wobei die Strömung des Mediums durch das Rohr von unten nach oben verläuft und der Schwimmer durch die Schwerkraft unten ge halten wird. Die stetige Strömung in Aufwärtsrichtung durch das Rohr hebt daher den Schwimmer in eine Gleichgewichtslage, in der das Gewicht des Schwimmers den Druckabfall durch die Ringblende, die durch den Raum zwischen dem Schwimmer und den Rohrwänden gebildet wird, genau ausgleicht. Diese Ringblende ist natürlich von veränderlicher Größe, und die Höhe des Schwimmers im Rohr ist proportional der Blende. Durch die Höhe des Schwimmers im Rohr wird somit die Gasdurchflußmenge gemessen.
  • Es ist üblich. das konische Rohr aus Glas herzustellen, so daß die Lage des Schwimmers zu sehen ist, und das Rohr mit Teilstrichen oder einer Skala zu versehen, so daß die Höhenlage des Schwimmers leicht gemessen werden kann. Natürlich können auch andere als optische Mittel, beispielsweise elektronische Vorrichtungen, zur Abtastung der Lage des Schwimmers und somit zur Messung der Durchflußmenge verwendet werden.
  • Die Schwimmer für die Mengenmesser werden häufig in Form einer Kugel aus einem Werkstoff der gewünschten Dichte hergestellt. Allgemein werden sie aus nichtrostendem Stahl, Aluminium und Glas angefertigt. Bekannt sind auch Schwimmer in Form eines Kreisels, der symmetrisch um die senkrecht Mittelachse ausgebildet ist und nach unten konisch zu einer Spitze zuläuft. Bisweilen haben die kreiselförmigen Schwimmer einen den größten Durchmesser darstellenden Flansch, der mit winkligen Einschnitten versehen ist, so daß der Schwimmer durch das vorbeiströmende Gas in kreisende Bewegung versetzt wird.
  • Zweck der kreisenden Bewegung ist die Verbesserung der Stabilität der Lage des Schwimmers sowohl vertikal als auch axial.
  • Ein besonders ernstes Problem, das mit der Verwendung von Mengenmessern mit veränderlicher Blende verbunden war und nie gelöst wurde, war das Zubruchgehen der in den Mengenmessern verwendeten konischen Glasrohre. Dieses Problem ist noch dadurch erschwert, daß die Ursache des Bruchs nie festgestellt wurde. Bruch durch zu starken Druck des Mediums zu verhindern, ist kein Problem, da die Rohre ohne weiteres auf einen genügend hohen Druck ausgelegt und geprüft werden können, urn ihre Eignung vorauszusagen. Bruch durch mechanische Einwirkungen zu vermeiden, ist ebenfalls kein Problem, da die umgebenden Teile und Halterungen so ausgebildet werden können, daß zufälliges Zubruchgehen vermieden wird. Zerbrechen durch einen abrutschenden Schraubschlüssel ist ebenfalls kein Geheimnis für den Bedienungsmann. Durch entsprechende Vorsicht ist er in der Lage, solche Schäden zu verhindern.
  • Trotzdem treten in diesen Mengenmessern noch ständig Brüche auf, die statistisch ermittelt wurden.
  • Ein weiteres bei Mengenmessern dieses Typs auftretendes Problem ist die Neigung des Schwimmers, nach einem Druckstoß, durch den er an das obere Ende des konischen Rohres befördert wurde, in dieser Stellung zu bleiben, auch wenn der Druckstoß vorbei ist und der Schwimmer in eine niedrigere Stellung hätte gehen müssen. Dieses Verbleiben des Schwimmers am oberen Ende des Rohres ergibt natürlich eine falsche Mengen anzeige.
  • Diese Nachteile, insbesondere die noch auftretenden Brüche, werden durch den verbesserten erfindungsgemäßen Mengenmesser beseitigt. Hierfür wird für einen mit veränderlicher Blende arbeitenden Gas-und Flüssigkeitsmengenmesser mit einem Meßrohr, dessen innere Querschnittsfläche vom Eintritts- zum Austrittsende allmählich größer wird, wobei das Meßrohr innen mit einem Schwimmer versehen ist, der mit praktisch gleichbleibender Kraft zum Eintrittsende hin gedrückt wird, vorgeschlagen, daß ein am Austrittsende des Meßrohres angeordneter Schwimmeranschlag mit einer flachen, nicht unterbrochenen zentralen Oberfläche vorhanden ist, die sich rechtwinklig zur Rohrachse erstreckt und dem Eintrittsende des Rohres zugewandt ist, und einem außerhalb dieser Oberfläche gebildeten Austrittsweg für das Medium und daß der Außenrand der nicht unterbrochenen Fläche an keiner Stelle vom nächsten Punkt auf der Rohrinnenwand weiter als einen halben Durchmesser des Schwimmers entfernt ist. Nach einem Druckstoß gibt der Mengenmesser keine falsche Anzeige, und der Schwimmer hat nicht das Bestreben, am oberen Ende des Durchflußrohres zu bleiben, es sei denn, daß diese Stellung der wahren Durchflußmenge entspricht.
  • Die Erfindung wird in Verbindung mit der Zeichnung erläutert.
  • Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch eine Ausführungsform des Mengenmessers gemäß der Erfindung; Fig. 2 ist eine Seitenansicht einer anderen Bauart eines Schwimmers für den in Fig. 1 dargestellten Mengenmesser; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch den oberen Schwimmeranschlag gemäß der Erfindung und zeigt dessen Detailkonstruktion; Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den in Fig. 3 dargestellten Schwimmeranschlag; in Fig. 5 bis 10 sind in der gleichen Weise wie in Fig. 3 und 4 drei weitere Ausführungsformen des oberen Schwimmeranschlags dargestellt.
  • Der verbesserte Mengenmesser gemäß der Erfindung mit veränderlicher Blende läßt sich ganz allgemein als Mengenmesser mit einem Meßrohr beschreiben, dessen innere Querschnittsfläche vom Eintrittsende zum Austrittsende allmählich größer wird und das innen mit einem Schwimmer versehen ist, der mit praktisch gleichmäßiger Kraft zum Eintrittsende gedrückt wird. Die Form der Querschnittsfläche des Rohrs ist nicht wichtig, jedoch ist sie gewöhnlich kreisförmig, so daß das Rohr die Form eines schmalen Kegelstumpfs hat. Das Rohr besteht vorzugsweise aus Glas und ist im wesentlichen senkrecht angeordnet, so daß die auf den Schwimmer einwirkende Schwerkraft diesen mit praktisch gleichbleibender Kraft gegen das Eintrittsende des Rohrs drückt.
  • Die Verbesserung gemäß der Erfindung besteht aus einem am Austrittsende des Meßrohrs angebrachten Schwimmeranschlag mit einer im wesentlichen flachen, mittleren, ununterbrochenen, im rechten Winkel zur Rohrachse verlaufenden und dem Eintrittsende des Rohrs zugewandten Oberfläche und einem außerhalb dieser Oberfläche gebildeten Weg für den Durchgang des Mediums, wobei die ununterbrochene Fläche so bemessen ist, daß ihr äußerstes Ende nie mehr als einen halben Durchmesser des Schwimmers vom nächsten Punkt der Rohrinnenwand entfernt ist. Ist die Querschnittsform des Schwimmers kreisförmig, ist als sein Durchmesser der Durchmesser an der dicksten Stelle anzusehen.
  • Ist die Querschnittsform des Schwimmers nicht kreisförmig, gilt als sein Durchmesser der größte Abstand über den Schwimmer in Richtung quer zur Rohrachse.
  • In Fig. 1 ist 1 ein Meßrohr mit rundem Querschnitt, das sich innen so verjüngt, daß seine Bohrung nach oben weiter wird. 2 ist der Rahmen des Mengenmessers, an den die oberen und unteren Halterungen 3 und 4 gelötet sind. Der L-förmige Gaseintrittsstutzen 5 ist in die Gewindemuffe 6 geschraubt, die ihrerseits in die Halterung 4 geschraubt ist. Der untere Schwimmeranschlag7 ist zwischen zwei elastischen Dichtungsscheiben 8 und 9 zwischen dem Ende des Meßrohrs 1 und der Muffe 6 eingepreßt. Der obere Schwimmeranschlag 10 ist zwischen zwei elastischen Dichtungsscheiben 11 und 12 zwischen dem Ende des Meßrohrs 1 und der Ausnehmung in der Halterund 3 eingepreßt. Der L-förmige Gasaustrittsstutzen 14 ist in die Halterung 3 geschraubt. Die Halterung3 ist mit einem Durchgang 15 versehen, der den Ge windefitting 14 und die Ausnehmung 13 für den Schwimmeranschlag 10 verbindet. In der Muffe 6 befindet sich der zentrale Durchgang 16 als Verbindung zwischen dem unteren Schwimmeranschlag und dem Gaseintrittsnippel 5. Der Schwimmer 17, der in diesem Fall aus einer Kugel aus nichtrostendem Stahl besteht, hat einen Durchmesser, der etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des schmaleren Endes von Rohr 1.
  • In Fig. 3 und 4 ist die Konstruktion des in Fig. 1 gezeigten oberen Schwimmeranschlags 10 ausführlicher dargestellt. Der Flansch 18 erstreckt sich zur Abdichtung zwischen den Dichtungsscheiben 11 und 12. Der Durchmesser des zylindrischen Teils 19 ist genügend kleiner als der Innendurchmesser des Rohrs 1 an dieser Stelle, so daß das Gas voll durch den Ringraum zwischen diesen Teilen strömen kann.
  • Gemäß der Erfindung muß jedoch der Durchmesser des Zylinders 19 und somit der flachen Oberfläche 20 so groß sein, daß der radiale Abstand zwischen der Fläche 20 und der Innenwand des Rohrs 1 neben der Fläche 20 an keiner Stelle größer ist als der Radius des Schwimmers 17. Der obere Schwimmeranschlag 10 ist mit dem zentralen Durchgang 21 und den seitlichen Durchgängen 22 und 23 versehen. Im Betrieb strömt das Gas durch den Eintrittsstutzen 5, durch den Durchgang 16, durch die zentrale Bohrung des unteren Schwimmeranschlags 7, durch Rohrl und den Ringraum zwischen Schwimmer 17 und Rohr 1, weiter durch das Rohr 1 und durch den Ringraum zwischen der zylindrischen Oberfläche 19 des oberen Schwimmeranschlags 10 und der Innenwand von Rohr 1, dann durch die Durchgänge 22 und 23 und durch die Bohrung 21 im oberen Schwimmeranschlag 10, dann durch den Durchgang 15 und durch den Gasaustrittsstutzen 14 nach außen. Auf dem Wege durch den Ringraum zwischen Rohr 1 und Schwimmer 17 entsteht ein Druckabfall, der genau dem Gewicht des Schwimmers 17 entspricht, wenn er sich in der Gleichgewichtslage für diese Strömung befindet.
  • Die Höhe des Schwimmers 17 im Rohrl ist eine Funktion der Gasströmung durch den Messer und gibt daher deren Wert an. Eine geeignete Skala ist am Rohr 1 vorgesehen oder eingraviert oder am Rahmen 2 oder neben dem Rohr 1 befestigt, so daß direkt abgelesen werden kann.
  • Fig. 2 zeigt eine kreiselförmige Bauart eines Schwimmers 117, der in Mengenmessern dieser Art gebraucht werden kann. Im äußeren Flansch 118 sind Zähne im leichten Winkel eingeschnitten, so daß dem Schwimmer durch das vorbeiströmende Gas eine Drehbewegung verliehen wird.
  • Eine andere Ausführungsform eines oberen Schwimmeranschlags gemäß der Erfindung ist in Fig. 5 und 6 dargestellt. 210 ist ein Schwimmeranschlag mit einem Flansch 218 zur Abdichtung zwischen Dichtungsscheibenll und 12 (Fig. 1). In diesem Fall steht eine zentrale Bohrung 221 mit einer Anzahl kleiner divergierender Durchgänge 222 in Verbindung. Die im wesentlichen flache Oberfläche 220 hat innerhalb der Stelle, wo sie durch die Durchgänge 222 unterbrochen wird, einen solchen Durchmesser, daß der ununterbrochene Bereich an keiner Stelle mehr als den halben Durchmesser des Schwimmers 17 von der Innenwand des Rohrs 1 neben dieser Oberfläche entfernt ist.
  • Eine weitere Ausführungsform des oberen Schwimmeranschlags gemäß der Erfindung ist in Fig. 7 und 8 dargestellt. Hierbei ist 310 der obere Schwimmeranschlag mit Flansch 318 zur Abdichtung zwischen Dichtungsscheiben 11 und 12 (Fig. 1).
  • Durch den Anschlag verläuft der zentrale Durchgang321. In diesem Fall sind radiale Durchgänge 322 und zusätzlich Rillen323 in der zylindrischen Oberfläche 319 als Wege für das Gas den Schwimmeranschlag entlang und durch ihn hindurch vorgesehen. Auch hier beträgt der Abstand zwischen dem ununterbrochenen Teil der Oberfläche 320 und der Innenwand des Rohrs 1 neben dieser Oberfläche einen halben Durchmesser des Schwimmers 17.
  • Eine weitere Ausführungsform eines oberen Schwimmeranschlags gemäß der Erfindung ist in Fig. 9 und 10 dargestellt. Hier ist 410 der Schwimmeranschlag mit dem Flansch 418 zur Abdichtung zwischen den Dichtungsscheiben 11 und 12 (Fig. 1) und dem zentralen Durchgang 421. In diesem Fall ist in der zylindrischen Oberfläche 418 eine Ringnut 450 vorgesehen, von der die Durchgänge 422 abgehen. Unter der Ringnut 450 sind weite Nuten 423 aus der zylindrischen Oberfläche 419 ausgeschnitten.
  • In diesem Fall strömt das Gas durch den Raum 423 in die Nut 450, durch die Bohrungen 422 und durch den Durchgang 421 nach außen. Auch hier erstreckt sich die nicht unterbrochene Oberfläche 420 des Schwimmeranschlags 410 über einen Bereich, der an keiner Stelle weiter von der Innenwand des Rohrs 1 neben dieser Oberfläche als einen halben Durchmesser des Schwimmers 17 entfernt ist.
  • Zahlreiche Versuche wurden mit bekannten Ausführungen und mit Konstruktionen gemäß der Erfindung durchgeführt. Die üblichen Bauarten für obere Schwimmeranschläge sind häufig dem unteren Schwimmeranschlag 7 von Fig. 1 ähnlich. Die Ergebnisse dieser eingehenden Untersuchungen lassen erkennen, daß ein Bruch der Meßrohre sich aus einer gewissen Einwirkung des Schwimmers als Folge eines Druckstoßes in der Leitung ergibt, auch wenn der hierbei auftretende Druck nicht hoch genug ist, um das Rohr zu schädigen. Wiederholte Versuche mit der Bauart gemäß der Erfindung hatten das Ergebnis, daß ein solcher Bruch ausgeschaltet ist.
  • In wiederholten Versuchen mit den üblichen Mengenmessern dieses Typs wurde außerdem festgestellt, daß der Schwimmer nach einem Druckstoß häufig in einer Lage neben dem oberen Schwimmeranschlag bleibt, auch wenn der Druckstoß vorbei ist.
  • Hierdurch ergibt sich falsche Anzeige. Zahlreiche Versuche mit Konstruktionen gemäß der Erfindung haben ergeben, daß der Schwimmer nicht die Neigung hat, nach einem Druckstoß am Schwimmeranschlag zu bleiben, sondern sofort zu einer Stellung zurückkehrt, die der wahren Durchflußmenge nach dem Druckstoß entspricht.
  • Bei einigen Konstruktionen ist das Meßrohr mit mehreren inneren Führungsrippen, z. B. drei Führungsrippen, versehen, um den Schwimmer genau zu führen. Diese Rippen können beispielsweise innerhalb des Rohrs in eine Rotationsfläche auslaufen, die der Rohrwand entspricht und einen Durchmesser hat, der kleiner als der Innendurchmesser des Rohrs und etwas größer als der Durchmesser des Schwimmers ist. Werden Rohre dieser Bauart mit dem Schwimmeranschlag gemäß der Erfindung versehen, wird der nicht unterbrochene zentrale Oberflächenbereich in bezug auf den Innendurchmesser des Rohrs und nicht der Rippen definiert, so daß auch in diesem Fall die nicht unterbrochene Oberfläche des oberen Schwimmeranschlags so bemessen werden muß, daß ihre Außenkante an keiner Stelle vom nächsten Punkt an der Innenwand des Rohrs weiter entfernt ist als einen halben Durchmesser des Schwimmers.
  • Die erzielte Verbesserung gegenüber bisher verwendeten Rohren mag aus dem Folgenden hervorgehen. Verwendet man das an sich bekannte Rohr mit dem erfindungsgemäßen Schwimmeranschlag 10, der aus Nylon besteht, so wird zur Prüfung das Magnetventil von Hand wiederholt geöffnet und geschlossen, wenn ein Kompressordruck von 7 kg/cm2 vorhanden ist und das Nadelventil eine Einstellung hat, daß 90 0/o des vollen Skalenwertes angezeigt werden. Weiter wird so verfahren, daß vor dem nächsten Öffnen genügend Zeit - etwa 4 Sekunden - verstreicht, so daß der Schwimmer sich auf den unteren Anschlag senken kann. Das Ganze wird zweihundertmal wiederholt, und es hat sich gezeigt, daß kein sichtbarer Schaden am Rohr 1 festgestellt werden konnte. Anschließend wird eine elektrische Schaltvorrichtung an das Magnetventil angeschlossen und auf Schalttakte von 5 Sekunden Dauer eingestellt. Nach 1600 Schaltperioden der Schaltvorrichtung war kein Schaden am Rohr erkennbar. Wenn jedoch der erfindungsgemäße obere Schwimmeranschlag durch den üblichen Schwimmeranschlag ersetzt wurde, riß das Rohr bereits nach dem zweiten Druckstoß.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit veränderlicher Blende arbeitender Gas-und Flüssigkeitsmengenmesser mit einem Meßrohr, dessen innere Querschnittsfläche vom Eintritts- zum Austrittsende allmählich größer wird, wobei das Meßrohr innen mit einem Schwimmer versehen ist, der mit praktisch gleichbleibender Kraft zum Eintrittsende hin gedrückt wird, gekennzeichnet durch einen am Austrittsende des Meßrohrs (1) angeordneten Schwimmeranschlag mit einer flachen, nicht unterbrochenen zentralen Oberfläche (20, 220, 320, 420), die sich rechtwinklig zur Rohrachse erstreckt und dem Eintrittsende des Rohrs zugewandt ist, und einem außerhalb dieser Oberfläche gebildeten Austrittsweg (22, 222, 322, 422) für das Medium und daß der Außenrand der nicht unterbrochenen Fläche an keiner Stelle vom nächsten Punkt auf der Rohrinnenwand weiter als einen halben Durchmesser des Schwimmers entfernt ist.
  2. 2. Gas- und Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Glas bestehende Meßrohr senkrecht und das Austrittsende oben angeordnet ist.
  3. 3. Mengenmesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr eine kreisförmige Querschnittsform hat.
  4. 4. Mengenmesser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (17) eine kreisförmige Querschnittsform hat.
  5. 5. Mengenmesser nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere, nicht unterbrochene Oberfläche (20) des Schwimmeranschlags (10) kreisförmig ausgebildet ist.
  6. 6. Mengenmesser nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (17) eine kugelförmige Gestalt besitzt.
  7. 7. Mengenmesser nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsweg des Mediums durch eine Vielzahl ringförmig angeordneter Durchgänge zwischen der Rohrwand und der Oberfläche des Schwimmeranschlags gebildet ist.
  8. 8. Mengenmesser nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsweg des Mediums durch einen Ringraum zwischen der Oberfläche des Schwimmeranschlags (10) und der Rohrinnenwand gebildet ist.
DEM43139A 1958-10-23 1959-10-22 Gas- und Fluessigkeitsmengenmesser mit veraenderlicher Blende Pending DE1148771B (de)

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