DE1809301A1 - Vorrichtung zur Zwirnung mit Hilfe von Reibung - Google Patents
Vorrichtung zur Zwirnung mit Hilfe von ReibungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung um fäden vor deren Einleitung
in den Wirkabschnitt einer Wirkmaschine mit einer Textur zu versehen,um ihnen so ein scheinbar vergrößertes Volumen
zu erteilen. Die Vorrichtung ist dazu beschaffen um Fäden aufzudrehen und in ihrer Aufdreiit-zone warm auszuhärten. Ein neues
Merkmal und zwar gegenläufig angetriebene Riemenzüge werden dazu verwendet, um ununterbrochen während der längsbewegung der
Fäden eine Aufdrehung zu erzeugen. Die Verzwirnungen werden von den Fäden dadurch beseitigt, daß die Fäden in Abstromrichtung
zwischen zwei einen Einzugspalt bildenden Rollen durchgeleitet werden, die Fäden werden nach ihrem Durchgang durch die einen
Binzugspalt bildenden Rollen aufgrund der erheblich gesteigerten Länge der Fäden in Abstromrichtung von den siöh in Ab strom-
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richtung "befindenden Hollen zur Aufnahme der Zwirnung tob,-der ■"
Zwirnzone aufgedreht» D - .
Bei bekannten Vorrichtungen.» um 'Fäden nit einer Textur zu ver~. sehen,,
ist es herkömmlich, Fäden, in Paaren au verzwirnen maä
dann die verzwirnten Paare zu trennen, indem Jeder Faden in einem Paar über einen Trennstiften geleitet wirds, ie sie in
der USA Patentschrift 3 091 908 beschrieben sind« Während
sich die Fäden in ihrem Zustand der Verzwirnung befinden, werden die fäden warm ausgehärtet, der darauffolgende Schritt der
Trennung wird vorgenommen5 um die Badenstränge- au re-orientie».
ren, wodurch ein mit einer Textur versehenes Fadenprodukt. scheinbar vergrößerten Volumens geschaffen wird ο Bei den vorba«
kannten Torrichtungen war es außer, daß die Fäden in Paaren gezwirnt werden mußtens notwendig, die Fäden entweder von Hand
oder auf eine andere Art und Weise vorzuzwimen. und- g¥/ar dies in
einem getrennten Arbeitsgang. Dieser getrennte Arbeitsgang
wurde im allgemeinen mit hoher G-esctaLndigkeit vorgenommen um
ihn wirtschaftlieh zu gestalten, denn nach der Texturiesierung
der Fäden waren andere Arbeitsgänge notwendig, solche wie Aufwickeln der Fäden auf Spulen,, Anbringung der Spulen auf ein
Lieferwerk, Abwickeln der Spulen auf einen Träger, einen solchen des Tricottyps, und zwar in paralleler Anordnung zu einander
und all dies bevor die Fäden mit relativ langsamer Geschwindigkeit einer Wirkmaschine zugeführt werden.
Die vorliegende Erfindung sucht die vorbekannten Ausführungen,
zu verbessern, indem eine Vorrichtung.geschaffen wira9 die dazu
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■ - 5 -
geeignet ist, ununterbrochen auf Einzelfäden Aufdrehungen aufzubringen,
während die Fäden sieb in üjängsrichtung durch eine Zwirnzone bewegen, während gleichzeitig die Fädeneinzelstränge
in der Zwirnzone ausgehärtet werden, um mit einer Textur versehene laden direkt einer Wirk-, Web- oder anderen Maschine und
zwar bei MaschinenvorSchubgeschwindigkeit oder auf Spulen oder
Ähnliches oder auch irgendwelche andere Fadenverarbeitungsaaschinen,
solchen wie 3?adenfärbeinrichtungen und dergleichen zuzuleiten.
' ™
Bs ist Hauptaufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Texturisierung
-von Fäden zu schaffen, indes sich die Fäden entlang
von Pfaden bewegen und die Fäden individuell aufgedreht werden, während sie sich entlang ihrer Pfade bewegen und Aushärtung 4er
Fäden bevor die Fäden entzwirnt werden.
Es ist vorteilhaft, daß die Aufdrehung auf die sich bewegenden
Fäden mit Hilfe von quer angeordneten, ununterbrochenen, in M
entgegengesetzter Richtung verlaufenden Rieaenzügen erfolgt,
die Fäden an diesen anliegen und so die Aufdrehung erfolgt.
Zweckmäßig ist, daß die Hieaenzüge in Längsrichtung der Ma-
schinen, wie auch in vertikaler Blohtung versetzt angeordnet
sind, so daß die dort hindurchlaufenden Fäden gezwungen sind, der Kontur eines jeden Eieaenzuges während tiner kurzen Weg-
.'■'.■■ *
strecke zu folgen, wodurch die Fäden, die zwischen dta. Riemen- -.
. ■ ■■.·■.■ -b
zügen hindurchlaufen, nicht einea geradlinigen Pfad folgen, sondern einem Pfad, der darin einen vertikales Teriatz auf-
weist· 90θδ33/1334 '
BAD OBiGiHAL
In weiterer Ausbildung wird eine Vorrichtung zur Aufbringung einer Aufdrehung auf sich ununterbrochen bewegende Fäden geschaffen,
bei der die Fäden durch ein Paar sich in entgegengesetzter Richtung bewegender Riemenzüge laufen, dort in Reibeingriff
gelangen und während einer kurzen Weglänge quer zur Maschinenrichtung getragen werden, wodurch ein leichter winkelförmiger
Versatz der sich in Abs tr einrichtung bewegenden Fäden
in Richtung der Riemenzüge erfolgt, so daß ein leichter winkelförmigerrelativ zur Längsrichtung der durch die Vorrichtung
laufender Fäden gegeben ist.
Zur weiteren Ausgestaltung wird eine Vorrichtung zur Texturiesierung
von Fäden geschaffen, die die Fäden ununterbrochen entlang von Pfaden fördert, die Fäden durch eine Zwirnungszone
führt, in der die Fäden·in Anlage mit sich in entgegengesetzter Richtung bewegenden Riemenzügen gelangen und ununterbrochen gezwirnt
und innerhalb der Zwimzone warm ausgehärtet werden, die Einrichtungen aufweist, um über die Vorrichtung hinweg in entgegengesetzten
Richtungen Verzwirnungen auf die Fäden aufzubringen, so daß die Zwirnkräfte über eine Wirkmaschine verteilt,
an die die Vorrichtung angeschlossen sein kann, 'ausgeglichen sind.
Weiterhin ist es vorteilhaft, eine Wirkmaschine ...
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zu schaffen, die die vorstehend genannten verschiedenen Vorrichtungscharakteristiken
aufweist, bei der die mit einer Textur versehenen Fäden direkt in den Wirkabschnitt der Wirkmaschine
eingeleitet werden.
Eine andere Aufgabe dieser Erfindung ist, ein neuartiges Verfahren
zur ununterbrochenen und gleichzeitigen Aufbringung von Aufdrehungen auf eine Vielzahl von sich bewegenden Fäden zu
schaffen.
Andere Aufgaben und Vorteile dieser Erfindungen werden für den Fachmann aus der nun folgenden Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform der Zeichnungen und Ansprüche ersichtlich.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert und
es stellen dar:
Fig. 1 eine Draufsieht, auf die ununterbrochen arbeitende Garnzwirn-Vorrichtung
gemäß der Erfindung, die an den Rahmen einer Wirkmaschine oder ähnlichen Vorrichtung angebracht
ist, die Wirkmaschine ist in Teilen angedeutet, wobei der Bewegungspfad der Fäden klar dargestellt ist.
Fig. 2 eine schematische Längs-Teilansicht der Maschine gemäß
der Erfindung entlang der Linie II-II in Fig. 1 und
worin die oberen und unteren G-arnzüge zur Zuleitung der mit einer Textur versehenen Fäden in eine Wirkmaschine deutlich dargestellt sind und in der beieinanderliegende
Fäden abwechselnd gezwirnt worden sind. 909833/1334
Fig. 3 eine Querschnittansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung
entlang der Linie III-III „in Fig. 1 und bei
der die Laufradsysteme, die die Einrichtung zur Zwirnung' der Fäden darstellen, am besten dargestellt sind.
Fig. 4 eine vergrößerte Einzelansicht des Abschnittes von Fig.
3, der mit der Zahl IV gekennzeichnet ist, und bei der deutlich die Art, in welcher sich in entgegengesetzter
Richtung bewegende Riemenzüge ober und unte^ vertikal
versetzter Fädenabschnitte angreifen, um eine in Uhrzeigersinn gerichtete Verzwirnung der Fäden zu erzeugen,
aufgezeigt ist.
Fig. 5 stellt eine vergrößerte Teilansicht des Abschnittes der
Fig. 3 dar, der mit der Zahl V bezeichnet ist, und sie verdeutlicht die Art, in welcher sich in entgegengesetzter
Richtung bewegender Riemenzüge oberhalb und unterhalb vertikal versetzter (Jarnabschnitte angreifen, um
eine im entgegengesetzten Uhrzeigersinn verlaufende Garnzwirnung zu erzeugen.
In Fig. 1 ist mit 10 ein Abschnitt einer Wirkmaschine bezeichnet, die sich gegenüberliegende Rahmenseiten 11 und 12 aufweist,
die entsprechende Ausleger 13 und 14 tragen.
Der Rahmenausleger 13 weist an seinem äußersten rechten Ende gemäß Fig. 1 einen nach innen gerichteten Träger-Lagerzapfen
auf. In ähnlicher Weise besitzt der Rahmenausleger 14 einen an ihn befestigten Träger-Lagerabschnitt 15, der von dem Ausleger
14 dadurch versetzt ist, daß ein quer angeordneter Rahmen-
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abschnitt 17 vorgesehen ist. Ein Träger 18 mit sich in axialer Richtung erstreckender Wellenabschnitte 20 und 21 ist zwischen
sich den in axialer Richtung einwärts erstreckenden Lagerzapfen-
in
abschnitten 15 und 16 getragen und zwar quer versetzter Beziehung zu einer gedachten Längsmittellinie der Wirkmaschine 10.
Eine Stange 22 mit mehreren sich darauf befindenden aufrecht stehenden Stiften 23 erstreckt sich in Querrichtung der in Uhrzeigerrichtung
zwirnenden Texturisiervorrichtung, die das allge- w
meine Bezugszeichen 24 trägt und zwar zwischen den Auslegern 13 und 14.
Ein Paar einen Einzugsspalt bildende Rollen 25 und 26 sind in
AbStromrichtung zu der Stange 22 angeordnet und zwar in vertikaler
Richtung zueinander ausgerichtet« Die Rollen 25 und 26 werden auch an ihren Enden von den Auslegern 13 und 14 getragen.
Eine Heizeinrichtung 27 befindet sich zwischen den Auslegern 13 und 14 abstromseitig von den Rollen 25 und 26, die Heizung 27 ^
weist obere und untere bogenförmig gekrümmte Oberflächen 28 und
30 auf.
Ein Lagerbügel 31 wird von dem Rahmenausleger 14 abstromseitig
von der Heizung 27 getragen und trägt auf ihm befestigt eine Stange 32, die sich in Querrichtung der Vorrichtung 24 erstreckt
und die Stange 32 ifst mit einer Vielzahl aufrecht stehender
Stifte 33 quer über ihre Weite versehen, um die Fäden dazwischen zu führen.
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Bin Paar von Irägerbügeln 34 und 35 erstrecken sich von den
entsprechenden Rahmenauslegern 13 und 14 nach innen und tragen
eine Stange 30 zwischen sich, auf der eiph eine Vielzahl von
aufrecht stehenden Trennstiften 37 "befindet und die !Ureanstifte
37 sind entlang der Stange 36 c fctier zu dieser angeordnet, um
die zwischen ihnen durchlaufenden fäden .zu führen und zu trennen .
Der Tragbügel 34 stützt in Längsrichtung angeordnete Wellenstummel
38 und 40, auf denen ein Paar von laufrollen 41 und 42
drehbar angeordnet sind« In ähnlicher Weise erstrecken sich _
in Längsrichtung aufstromseitig oder nach rechts ein Paar von Wellenstummeln 43 und 44, wie aus Fig., 1 entnommen werden kann,
die entsprechende'. Riemenscheiben 45 und 46 drehbar lagern«, Ein
Riemen47 verläuft zwischen den Riemenscheiben 41 und 45 und
weist einen Zug 48 auf, der nahe einem Zug 51 eines Riemens 50
angeordnet ist, der um die Riemenscheiben 42 und 46 umläuft»
Die Fäden in Längsrichtung der Vorrichtung 24 geführt, müssen zwischen den Zügen 48 und 51 der entsprechenden Riemen 47 und
50 durchlaufen und in Bezug auf die Fäden, die zwischen den Zügen 48 und 51 durchlaufen, ist der Riemenzug 48 der untere
Riemenzug und der Riemenzug 51 der obere Riemenaug» Mit Hinblick
auf die Fig. 2 wird ersichtlich, daß die Riemenzüge 48 und 51 der entsprechenden Riemenscheiben 47 und 50, wie aus
Fig. 2 entnommen werden kann, angeordnet sind, wobei die Riemeneüge
48 und 51 teilweise horizontal nahe beieinander sind, um einen geradlinigen Pfad des Fadens von der oberen Oberfläche
28 der Heizung 2? zu einem sich abstromseitig. befindenden Paar
einen Eineu£8palt bildenden Rollen 52 und 53 zu verhindern, die
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'HU«! ,1 Π»ϋρρβ1·- ι "I I imil HI
<, I HpI1J „ill J
Rollen 52 und 53 sind zwischen den Auslegern 13 und 14 getragen.
Auch sind die unteren und oberen Riemenzüge 48 und 51 in Längsrichtung der Maschine versetzt und sie sind so nicht in vertikaler
Ausrichtung angeordnet. Dies kommt der Neigung der Fäden entgegen, die zwischen den Zügen 48 und 51 bewegt werden, der
runden Form der Züge 48 und 51 zu einem Zweck, der später noch erläutert wird, während eines geringfügigen Kreisbogens zu folgen.
. .
Die Wellen 38 und 40 tragen auch entsprechende Riemenscheiben 54 und 55» &i-e m^ Hilfe eines Zahnriemens 56 zur Drehung der
Riemenscheiben 54 und 55 und den entsprechenden . Wellen 38
und 40 in der gleichen Richtung verbunden sind.
Ein Zahnrad 57 befindet sich auf der Welle 38 und ist an dieser über eine Keilverbindung oder eine ähnliche Wellenverbindung
befestigt. In Wellenabschnitt 58 erstreckt Sich in Längsrichtung von dem Zahnrad 57- und ein Motor 00 ist an den Seitenausleger
13 angebracht, um die Welle 58, das Zahnrad 575 die Welle
38, die Riemenscheiben 41 und 54 und die Riemenscheiben 55 und 42 anzutreiben.
Unterhalb der Vorrichtung 24, die dazu geeignet ist, mit Textur
versehene Fäden zu erzeugen, die in Uhrzeigersinnrichtung gezwirnt
wurden, befindet sich eine Vorrichtung, mit dem Bezugszeichen 62 bzeichnet, die dazu dient mit Textur versehene Fäden
zu liefern, die entgegen dem Uhrzeigersinn gezwirnt wurden, wie ersichtlich wenn man in Abstromrichtung der Wirkmaschine 10
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schaut. Diese Vorrichtung 62 ist im allgemeinen ähnlich der
Vorrichtung 24 und weist Bestandteile auf, *die direkt unterhalt»
entsprechender Bestandteile der Vorrichtung 24 angeordnet sind.
Die Vorrichtung 62 ist mit einem Träger 63 versehen, der zwischen
den Rahmenseiten-auslegern 13 und 14 angeordnet ist,, wie auch mit
einer Stange 64 mit sich nach unten erstreckenden Führungsstiften
65 und mit oberen und unteren einen Einzugspalt bildenden Rollen
66 und 67. Die Vorrichtung 62 benutzt auch die untere Fläche
der Heizung 27. In Abstromrichtung von der unteren Oberfläche 30 der Heizung 27 befindet sich eine Stange 68 mit nach unten
verlaufenden Führungsstiften 70 und in Abstromrichtung von der
Stange 68 befindet sich eine weitere Stange 71 mit nach unten verlaufenden Führungsstiften 72, die von ihr getragen werden.
Ein Paar sich in Abstromrichtung befindender Rollen 73 und 74 sind auch vorgesehen und zwar zwischen den Rahmenseiten 13 und
14, wie auch andere Bestandteile unter ihren entsprechenden
Teilen in der Vorrichtung 24.
Zwischen den Stangen 68 und 71 ist ein Paar von Laufrollenriemen
70 und 76 angeordnet. Der Riemen 75 ist zwischen einem Paar voa Riemenscheiben 77 und 78 getragen, die ihrerseits auf
entsprechenden Wellen 80 und 81 sitzen, die von den Haltebügeln 35 und 34 getragen werden. Eine Riemenscheibe 82.ist auch auf
die Welle 81 aufgebracht. Der Riemen 76 ist um ein Paar von Riemenscheiben 83 und 84 angebracht, die wiederum von einem
Paar von Wellen 85 und 86 getragen werden und wiederum an den
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Haltebtigeln 35 und 34 befestigt sind. Eine Riemenscheibe 87
befindet sich auf der Welle 86 und zwar darauf drehbar und wird über einen Zahnriemen 88 von der Riemenscheibe 82 angetrieben,
die von der Welle 81 getragen wird.
Ein Zahnrad 90 befindet sich auch auf der Welle 81 und treibt die Wellen 80, 81, 85 und 86 dadurch an, daß es mit dem Zahnrad
57 kämmt, das sich auf der Welle 38 befindet. Die Riemen
75 und 76 der Vorrichtung 63 schaffen entsprechende obere und untere Riemenzüge 91 und 92.
Der obere und untere Riemenzug 03 und 92 sind auch in Längsrichtung
der Vorrichtung 62 versetzt und sind in Horizontalrichtung
teilweise näher beieinander angeordnet, um einen geradlinigen Pfad von der Oberfläche 30 der Heizung 27 zu dem
Einzugspalt zwischen den sich in Abstromrichtung befindenden Rollen 73 und 74, wie aus Pig. 2 entnommen werden kann, zu verhindern.
J|
Die Riemen 47, 50, 75 und 76 sind kreisförmigen ovalen oder anderen gekrümmten Querschnittes und können aus Gummi oder
anderen synthetischen'Materialien mit den entsprechenden gev/ünschten
Reibungsbeiwerten bestehen, um die Zwirnung zwischen denen durch die durchgeführten Paden in der noch zu beschreibenden
Art durchzuführen.
In Abstromrichtung von den Rollen 52, 53 und 73 und 74 findet sich eine herkömmliche Wirkaaschine-nrolle 93, dl· gwieohtn den
Rahmenseiten 11 und 12 sur Brthung gehalten let. fäden, die
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durch die Vorrichtungen 24 und 62 in AbStromrichtung laufen,
werden zu und über die Rolle-geleitet und auf herkömmliche Art
und Weise durch die verbleibenden Abschnitte der Wirkmaschine
10.
Antriebseinrichtungen 94 sind für die Rollen 25, 26, 52, 53, 66, 67, 73 und 74 vorgesehen, bestehend aus den Riemenscheiben 95
und 96» angeordnet an den Enden der Rollen und verbunden über
einen oder mehrere Riemen 99. Ein passender Motor (nicht gezeigt) ist vorgesehen, um die Riemenscheiben 95 und 96 und"den
Riemen 97 anzutreiben.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende ι
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Fäden Y1 an dem Träger 18,
zwisohen die Stifte 23 der Stange 22, in den Einzugspalten zwischen den Rollen 25 und 26, über die Fläche 28 der Heizung
2,7, zwischen die Stifte 33 der Stange 32, über den Zug 48 des
Riemens 47, unter dem Zug 51 des Riemens 50, zwischen die Stifte 37 der Stange 36 und durch den Spalt der Rollen 52 und
53 abgewickelt werden. Die Fäden Yp werden in ähnlicher Weise
von dem Träger 63 zwischen die Stifte 65 der Stange 64, zwischen die Rollen 66 und 67 über die Oberfläche 30 der Heizung
27, zwischen den Stiften 70 der Stange 68, unter den Zug 91 des Riemens 75, über den Zug 92 des Riemens 76, zwischen den Stiften
72 der Stange 71, und zwischen die Rollen 73 und 74 abgewickelt. Während des Betriebes der Wirkmaschine 10 werden die
Fäden T1 und Yg ununterbrochen duroh die Vorrichtungen 24 und
62 geeogen.
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. " ' Wird der Motor 60 in Betrieb gesetzt, und während die Fäden
Y1 und Y2 durch ihre entsprechenden Vorrichtungen geführt wer-'den,
werden die Zahnräder 57 und 90 in entgegengesetzten Richtungen wie in Fig. 3 gezeigt, gedreht, die Drehung wird durch
die verschiedenen Riemenscheiben und Riemen, wie dargestellt, ■bewirkt, so daß der Riemenzug 51 nach rechts geleitet wird
(siehe Fig. 3) und der Riemenzug 48 nach links geleitet wird
wo/
(siehe Fig. 3)./bel die Fäden Y1 zwischen ihnen durchlaufen.
(siehe Fig. 3)./bel die Fäden Y1 zwischen ihnen durchlaufen.
Der Riemenzug 91 wird nach links geleitet (siehe Fig. 3) und der Riemenzug 91 verläuft nach rechts (Fig. 3) und die Fäden
Y2 laufen in Abstromrichtung zwischen ihnen durch.
Gemäß Fig. 4 ist ersichtlich , daß die sich in Abstromrichtung bewegenden Fäden Y. über die obere Oberfläche des unteren Riemenzuges
48 und unter die untere Oberfläche des oberen Riemenzuges 51 laufen und die Anlage der Fäden Y1 an die Riemenzüge
48 und 51 bewirkt, daß jeder Faden Y1 im Uhrzeigersinnrichtung, m
wie in Fig. 4 dargestellt, aufgedreht wird.
Ähnlich erteilen die Riemenzüge 91 und 92 jedem Faden Yg eine
entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gerichtete Aufdrehung, wie
dies in Fig. 5 dargestellt ist.
Bezugnehmend auf die Vorrichtung 24 werden eine Vielzahl von Fäden Y1, die zwischen den gegenläufigen Riemenzügen 48 und
51 durchlaufen, mit einer im Uhrzeigersinnrichtung verlaufenden Zwirnung versehen. Diese Zwirnung wird ununterbrochen auf-
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gebracht und erstreckt sich über die gesamte Zwirnungszone
zwischen den Rollen 25, 26 und den Rollen 52,"53. Die sich in Iiängsrichtungbewegenden Fäden Y., dieser Zwirnungszone werden von der Heizung 27 einer gewünschten Wärmemenge unterworfen,
indem sie über die obere Oberfläche 28 der Heizung 27 laufen, um so die Fäden auszuhärten und zwar in ihrem gezwirnten
Zustand. Jedoch, da die Zwirnung unter den siph in Abstromrichtung
befindenden Rollen 52, 53 exponentionell abnehmen wird, aufgrund der erheblich größeren Länge zur Aufnahme der Verbreitung, im Vergleich zu der Zwirnungszone, wird die Zwirnung, die
von den sich in entgegengesetzter Richtung bewegenden Riemenzügen 48 und 51 aufgebracht und darin von der Heizung ausgehärtet
wurde, über die vergrößerte Fadenlänge in Abstromrxchtung von den Rollen 52 und 53 verteilt, wodurch eine starke Aufdrehung
auf die Fäden Y., nachdem sie durch den Einzugspalt zwischen
den Rollen 52 und 53 durchgelaufen sind, erteilt wird und die Fadeneinzelstränge der Fäden Y. wieder re-orientiert werden und
sie in einem texturisierten Zustand und mit scheinbar stark vergrößertem
Volumen verlassen.
Die Fäden Y2 werden den gleichen Zuständen der Aufdrehung und
Erwärmung wie die Fäden Y^ unterworfen und werden, indem sie
durch den Einzugspalt zwischen den Rollen 73 und 74 hindurchlaufen, aufgedreht, die Fäden Yp unterrcheiden sich von den
Fäden Y^ nur in der Richtung der aufgebrachten Zwirnung. Die
Folge der in entgegengesetzter Richtung aufgebrachten Verzwirnung auf die Faden Y^ und Yp ist, dass abwechselnd gezwirnte
Fäden einem \7irkabschnitt einer Wirkmaschine 10 zugeführt werden,
wobei die zusammengesetzte Garnzufuhr, gemessen quer über
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■■■"■■■■■i¥:piii!" ""!1T
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die Maschine 10, ausgeglichen ist
Stifte 23, 35» 37, 65, 70 und 72 haben nur eine Führungsaufgabe» indem sie die Fäden, die zwichen ihnen durchlaufen,
voneinander getrennt halten und so einen Fadenpfad durch die Vorrichtung 24 und 62 bilden und die Fäden daran hinder, sich
zu verwickeln .
Die Heizung 27 kann auf jede gewünschte Temperatur eingestellt φ
werden," so daß sie die gewünschte Warmaushärtung der Fadeneinzelstränge
bewirkt. In ähnlicher Weise können die Rollen 25»
26, 52, 53, 66, 67» und 73 und 74 auf einen gewünschten in Zugspal&druck
und Geschwindigkeiten eingestellt werden, um so Endgrenzen
für die Verzwirnungszonen der Vorrichtung 24 und 62 zu schaffen, wie auch Fadenspannungen zwischen Rollen-sÄtzen, die,
wie gewünscht, mit verschiedenen Geschwindigkeiten betrieben werden. ,
Die relativen Lagen der Riemenzüge 51 und 91 in bezug auf ihre
zugehörigen Riemenzüge 48 und 92 können nach Wunsch verändert werden in Abhängigkeit von dem gewünschten Verzwirnungsgrad der
Fäden Y1 und Y2. Die gewünschte Güte der Fäden Y1 und Y2 von
scheinbar vergrößertem Volumen kann ein Regelfaktor sein, indem
die einzelnen Fadenzüge setzt, wie auch die Geschwindigkeiten der Querbewegung der Züge bestimmt werden. Wie bereits beschrieben,
sind die Riemenzüge 48 und 51 wie auch die Züge 91 und Θ2 ■
in Längsrichtung voneinander versetzt, so daß die Fäden Yj der
abgerundeten Kontur einee Jeden Riemenzuges 48 und 51 während ,,
einer kurzen Wegstrecke folgte, um eine ausreichende Oberflichen-
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anlage der Fäden Y1 an den Riemenzügen 48 und 51 zu schaffen,
wodurch die gewünschte Verzwirnung, wie auch die Zwirnung unter einem gewünschten Druck erfolgt, der vertikale Versatz in den
Pfaden der Fäden Y1, die zwischen den Riemenzügen 48 und 51
durchlaufen, bewirkt auch die gewünschte Anlagekraft der Fäden Y1 durch die Riemenzüge 48 und 51. Eine# ähnliche Erscheinung
wird auch von den Fäden Yg bei ihrer Anlage an und Bewegung
durch die Riemenzüge 91 und 92 wahrgenommen.
Gemäß Fig. 1 und insbesondere gemäß den Einzelansichten der Fig. 4 und 5 besteht eine Neigung für jeden Riemenzug, der in
Anlage mit sich in Längsrichtung bewegenden Fäden gelangt, die Fäden in Querrichtung der Vorrichtungen 24 oder 62 in einen
Winkel zu dem üblichen Bewegungspfad der Fäden in Längsrichtung zu der Wirkmaschine 10 zu bewegen, weniykeim/iufdrehriemen
47, 50, 75 und 76. vorgesehen sind. Um dieser Wirkung entgegenzu-wirken, sind die Träger 18 und 63 zu einer Längsmittellinie
(nicht gezeigt) der Maschine 10 versetzt und zwar näher an den Rahmenausleger 13 als an den Rahmenausleger 14· So haben Fäden,
die beispielsweise von einem Träger 18 abgezogen und über den Riemenzug 48 geleitet werden, die Neigung, in Richtung ,auf die
Rahmenseite 14 gezogen zu werden, aufgrund der Bewegung des Riemenzuges 48 in Richtung auf die Rahmenseite 14. Ähnlich
haben die Fäden, die von dem Riemenzug 48 auf den Riemenzug 51
laufen, eine Neigung der Bewegung des Riemenzuges 51 in Richtung ,auf die Rahmenseite 13 zu folgen, wodurch ein winkliger
Versatz der Fädenpfade zwischen den Riemen 47 und 50, wie in Fig. 1 dargestellt, gegeben ist.
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- 17 -
Nachdem einmal die gewünschte Drehgeschwindigkeit der Riemen bekannt ist, können die Träger 18 und 63 um einen Betrag versetzt
werden, der ausreichend ist, um die Neigung der Pädenab- - schnitte n&alich sich bewegenden Riemenzügen zu folgen, von
denen sie während einer Aufdrehoperation angegriffen werden, auszugleichen.
Gemäß Pig. 1 ist der Träger 63 direkt unterhalb dem Träger
in Richtung auf die Rahmenseite 13 versetzt aufgrund der Lagen w
und relativen Bewegung der Riemenzüge 91 und 92.
Der Riemen kann, wenn gewünscht, für eine vertikale Bewegung relativ zu dem Riemen 47 angeordnet sein, um die Einführung
zwischen ihnen zu ermöglichen. Ebenfalls zur Einführung kön- _. nen die Riemen 75 und 76 relativ zueinander bewegbar ausgebildet
sein.
Eine nicht gezeigte Kühlζone ist nach Wunsch abstromseitig Λ
direkt an der Heizung 27 anbringbar. Die Kühlung der Päden kann mit Hilfe von Druckluft oder der Umgebungsluft um die
Maschine oder durch andere geeignete Mittel erfolgen. Der Motor 60, der die Riemen antreibt, kann durch einen direkten
Antrieb, verbunden mit dem Hauptantrieb (nicht gezeigt), der Wirkmaschine ersetzt werden, Wenn ein synkroner Antrieb erwünscht
ist.
Die Bezeichnung "Padenverarbeitungsmaschine" soll für Wirk-,
Web- und Tufting-Maschinen, Vorrichtungen zur Aufwickelung von Päden auf Spulen oder ähnliche Gegenstände» besondere Einrich-"
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8AD ORIGINAL '
tungen wie Färbeinrichtungen, Vorbehandlungsmaschinen und ähnliche
technische Aufrüstungen gelten.
Während nur eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung hier
dargestellt und beschrieben wurde, soll die Bezeichnung "Faden" in ihrem weitesten Sinne gelten und die verschieden artigsten
Abwandlungen in Material, Einzelteilen und der Beziehung der
Einzelteile zueinander können vorgenommen werden, ohne daß der
allgemeine Erfindungsgedanke, wie in den Ansprüchen niedergelegt,
verlassen wird.
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Claims (25)
1. Vorrichtung zur Herstellung von mit einer Textur versehenen
Fäden, gekennzeichnet durch Pfade für eine ununterbrochene (Jarnbewegung, eine Zwirnzone, Einrichtungen zur Aufbringung
einer Aufdrehung auf die sieh entlang ihren Pfaden durch die Zwirnzone bewegenden Fäden und Einrichtungen zur Aushärtung
gezwirnter Fäden in der Zwirnzone.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtungen zur ununterbrochenen Aufbringung einer Aufdrehung in entgegengesetzten Richtungen bewegbare, die Fäden
durch Reibangriff verzwirnende Riemenzüge aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Riemenzüge quer zur Bewegungsrichtung der Fäden zur Aufnahme einer Mehrzahl von Fäden zwischen sich angeordnet
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Riemenzüge für einen Versatz der ltodenpfade zwischen
ihnen \ron einer Ebene durch eine Mehrzahl seitlich beabntandeter
den Riemenzügen zugeleiteter Fäden angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Riemenzüge nahe Abschnitte getrennter Treibriemen und Einrichtungen zum Antrieb der Riemen in gleicher Richtung
aufweisen»
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BAD ORlGlNAU
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Riemen einen Querschnitt mit gekrümmter Peripherie aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
einer der Riemenzüge relativ zu dem .anderen Riemenzug leicht in AufStromrichtung versetzt angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
• die Aushärteinrichtungen Einrichtungen zur Warmaushärtung der Fäden aufweisen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Zwirnzone bildenden Einrichtungen aufstromseitig
und abstromseitig einen Einzugspalt bildende Rollenpaare für die Zwirnung und Endbegrenzung aufweisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Pfad bildenden Einrichtungen Stangen aufweisen,
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zur ununterbrochenen Anfuhr in Winkel versetzter
Fäden von der AbStromrichtung zu dem Aufstromverlauf
von einer querversetzten Quelle vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die ein Ende einer Zwirnzone bildenden Einrichtungen einen Spalt bildende die Zwirnung von den Fäden, entfernende Rollen
aufweisen.
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13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle in einer Richtung entgegengesetzt der Bewegungsrichtung
des aufstromseitigen Riemenzuges angeordnet ist.
14. "Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die eine Aufdrehung aufbringenden Einrichtungen Einrichtungen
zur entgegengesetzten Zwirnung quer über die Vorrichtung aufweisen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtungen obere und untere Paare ununterbrochen entgegengesetzt bewegbare Riemenzüge aufweisen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Riemenzug eines jeden Riemenzugpaares leicht in Aufstromrichtung von dem anderen Riemenzug und seinem Paar
angeordnet ist und Einrichtungen zum Antrieb des aufstromseitigen Riemenzuges in jedem Paar in der gleichen Rich- m
tung quer zur Vorrichtung vorgesehen sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die letzteren Einrichtungen Mittel zur Zwirnung beieinander liegender Fäden in Uhrzeigersinnrichtung und entgegenge- ,
setzt aufweisen und die Einrichtungen zur Zwirnung Paare ununterbrochen entgegengesetzt bewegbare Riemenzüge aufweisen.
18. Fadenverarbeitungsmaschine mit einem Rahmen, an dem Rahmen
befestigte Einrichtungen zur Handhabung von mit einer Textür
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SAD OBlGlNAL
versehenen Fäden, einen Pfad für eine ununterbrochene Garnbewegung
und eine Zwirnzone bildende Einrichtungen, an dem Rahmen befestigte Einrichtungen zur Aufbringung einer Aufdrehung
auf die sich entlang ihren Pfaden durch die Zwirnzone bewegenden Fäden, und Einrichtungen zur Aushärtung der
gezwirnten Fäden in der Zwirnzone.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Aufbringung einer Aufdrehung ununterbrochen in entgegengesetzter Richtung bewegbare Riemenzüge
zur Reibanlage an und Zwirnung der Fäden aufweisen.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß
die Riemenzüge für einen Versatz der Pfade der G-arnbewegung zwischen sich, von einer gemeinsamen Ebene durch eine Mehrzahl
seitlich beabstandeter und den Zügen zugeleiteter Fäden angeordnet sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19> dadurch gekennzeichnet, daß
die Riemenzüge relativ in und außer Zwirnlage bringbar sind.
22. Verfahren zur Texturisierung von Fäden, gekennzeichnet durch Führung der Fäden in Längsrichtung durch eine Zwirnzone
, durch Leitung der Fäden in Querrichtung zwischen oberen und unteren sich in entgegengesetzter Richtung bewegender
Riemenzüge und ununterbrochener Aufbringung von Aufdrehungen auf die Fäden, Warmaushärtung der Fäden mit
der Aufdrehung, und Entzwirnung der Fäden an dem abstrom-
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- 25 ■-"
seitigen Ende der Zwirnzone.
seitigen Ende der Zwirnzone.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Entzwirnung durch Führung der Fäden durch einen Walzenspalt
erfolgt.
24. Verfahren nach Anspruch 23» dadurch gekennzeichnet, daß die sich entzwirnenden Fäden durchlaufend durch den Walzenspalt
einem geradlinigen Pfad entzwirnter Fadenabschnitte folgen.
25. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenverarbeitungsvorrlchtung eine Wirkmaschine ist,
die eine von dem Rahmen getragene Eingaberolle aufweist.
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| US69029467A | 1967-12-13 | 1967-12-13 |
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Family Applications (1)
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- 1968-12-12 BE BE725332D patent/BE725332A/xx unknown
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