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DE2219787A1 - Aussenspiegel fuer fahrzeuge - Google Patents

Aussenspiegel fuer fahrzeuge

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Publication number
DE2219787A1
DE2219787A1 DE19722219787 DE2219787A DE2219787A1 DE 2219787 A1 DE2219787 A1 DE 2219787A1 DE 19722219787 DE19722219787 DE 19722219787 DE 2219787 A DE2219787 A DE 2219787A DE 2219787 A1 DE2219787 A1 DE 2219787A1
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DE
Germany
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mirror
vehicle
lever
vertical axis
housing
Prior art date
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Application number
DE19722219787
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English (en)
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DE2219787B2 (de
DE2219787C3 (de
Inventor
Curt Luchtenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAGUS METALLWARENWERK GmbH
Original Assignee
HAGUS METALLWARENWERK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to DE19722219787 priority Critical patent/DE2219787C3/de
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Publication of DE2219787A1 publication Critical patent/DE2219787A1/de
Publication of DE2219787B2 publication Critical patent/DE2219787B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2219787C3 publication Critical patent/DE2219787C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R1/00Optical viewing arrangements; Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
    • B60R1/02Rear-view mirror arrangements
    • B60R1/06Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior
    • B60R1/062Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior with remote control for adjusting position
    • B60R1/064Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior with remote control for adjusting position by manually powered actuators
    • B60R1/066Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior with remote control for adjusting position by manually powered actuators for adjusting the mirror relative to its housing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rear-View Mirror Devices That Are Mounted On The Exterior Of The Vehicle (AREA)

Description

  • Außenspiegel für Fahrzeuge Die Erfindung betrifft einen Außenspiegel für Fahrzeuge, bei welchem ein an dem Fahrzeug fest montierbarer plattenförmiger Spiegelhalter ein Spiegelgehäuse trägt und das normalerweise seitlich vom Fahrzeug abstehende Spiegelgehäuse gegen-Uber dem Spiegelhalter um eine vertikale Achse herum verschwenkbar und an die Seitenwand des Fahrzeuges anlegbar ist.
  • Die SIcherheitsvorschriften zahlreicher Länder schreiben vor, daß die Außenspiegel an Fahrzeugen abklappbar sein müssen, indem sie sich unter der Einwirkung eines Schlages oder einer größeren Kraft an die Seitenwand des Fahrzeuges anlegen. Die Spiegel mUssen also um eine vertikale Achse herum verschwenkt werden können. Die Erfüllung dieser Forderung ist bei einem Spiegel, der mit einem stangenförmigen Halter vom Fahrzeug absteht, verhältnismäßig einfach, weil es möglich ist, die Stange in entsprechender Weise gelenkig am Fahrzeug zu montieren, so daß sie sich an ihrem Ansatzpunkt um eine vertikale Achse drehen kann. Die Verschwenkung kann dabei in beiden Richtungen erfolgen, so daß der Spiegel sich sowohl nach vorn als auch nach hinten an das Fahrzeug anlegen kann. Derartige Spiegel, die an einer stangenförmigen Halterung vom Fahrzeug abstehen, sind Jedoch aerodynamisch,verhältnismäßig ungünstig. Es sind daher Spiegel entwickelt worden, die mit ihrem Spiegelgehäuse unmittelbar an die Fahrzeugwand anschließen, so daß zwischen Fahrzeugwand und Spiegelgehäuse keine störenden Zwischenräumen bestehen, in denen sich starke Luftwirbel ausbilden können. Bei derartigen Spiegeln wird am Fahrzeug eine plattenförmige Halterung montiert, an die das Spiegelgehäuse angesetzt wird. Hierbei sind die zuvor genannten Sicherheitsvorschriften Jedoch nur schwer zu erfüllen, weil das Spiegelgehäuse rlächenförmig an der Fahrzeugwand anliegt. Bei diesen Spiegeln ist das Spiegelgehäuse an seiner in rückwärtiger Richtung liegenden Kante mit einem Scharniergelenk an der Halterung befestigt. Bei einem aus Fahrtrichtung auf den Sniegel einwirkenden Schlag oder Stoß bricht ein Teil des Wandbleches des Spiegelgehäuses, der den Spiegelhalter übergreift ab, und der Spiegel legt sich um das Scharnier herum an die Fahrzeugwand an. Bei dieser Konstruktion ist nachteilig, daß ein Schlag oder Stoß aus der umgekehrten Richtung, also von der Sichtseite des Spiegels her, nicht zu einer entsprechenden Schwenkbewegung fiihrt, so daß der Spiegel Verletzungen und Zerstörungen hervorrufen kann, bevor er abbricht. Ferner ist nachteilig, daß ein Spiegel bei dem die genannte Sicherheitsvorrichtung einmal ausgelöst worden ist, praktisch zerstört ist und nicht mehr so angesetzt werden kann, daß er seine Funktion voll wahrnimmt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Außenspiegel der eingangs genannten Art zu schaffen, der sowohl in Fahrtrichtung als auch in Gegenrichtung abkippbar ist, ohne daß. Teile des Spiegels zu Bruch gehen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Spiegelgehäuse mit dem Spiegelhalter an zwei Vertikalachsen lösbar verbunden ist und beim Ablösen an einer der Vertikalachsen um die andere Vertikalachse herum verschwenkbar ist.
  • Der Spiegel kann flächenförmig an dem Spiegelhalter anliegen, wobei Je eine Vertikalachse an der vorderen und der hinteren Begrenzung der Fläche vorgesehen ist.
  • Bei einem Schlag von vorn wird der Spiegel um die hintere Vertikalachse verschwenkt und bei einem Schlag von hinten um die vordere Vertikalachse herum; Damit ist es möglich, auch solche Spiegel als Sicherheitsspiegel auszubilden, deren Spiegelgehäuse unmittelbar an die Fahrzeugwand anschließt und damit aerodynamisch günstig in die Fahrzeugkonturen übergeht. Die beiden zu terbindenden Teile (Spiegelgehäuse und Spiegelhalterung) sind an den Vertikal achsen lösbar miteinander verbunden. Bei einem Schlag wird die Verbindung Jeweils an derjenigen Vertikalachse gelöst, an der das größere Drehmoment auftritt. Der Spiegel wird dann um die andere Vertikalachse herum verschwenkt.
  • Theoretisch ist es auch möglich, daß bei einem sehr starken Schlag beide Vertikal achsen auslösen, so daß das Spiegelgehäuse sich vollständig von dem Fahrzeug trennt. Ob dieser Fall eintreten kann, hängt entscheidend von der Vorspannung an den Vertikal achsen ab, mit der diese zusammengehalten werden, und bei deren Uberschreitung die Auslösung erfolgt.
  • Vorteilhaft bestehen die Vertikalachsen aus scharnierartig ineinandergreifenden Teilen des Spiegelhalters und des Spiegelgehäuses,und von den Teilen greift eines mit mindestens einer unter Federdruck stehenden Kugel in das andere ein. Der Federdruck der Kugeln wird so eingestellt, daß der Spiegel ausrastet, wenn die am Spiegel angreifende Kraft bzw. das Drehmoment einen vorgegebenen Wert Ubersteigt. Abweichend von den Ublichen Scharnierkonstruktionen sind die Scharniere der Vertikalachsen nicht mit durchgehenden Scharnierbolzen versehen, sondern zur Ermöglichung des Ausrastens mit den unter Druck stehenden Kugeln.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß am Spiegelgehäuse fUr Jede der Vertikalachsen zwei horizontale Ausnehmungen vorgesehen sind, in die Ansätze des Spiegelhalters eingreifen, daß Jede der Ausnehmungen eine.
  • durchbohrte Begrenzungswand aufweist, aus der eine Kugel hervorsteht, und daß die beiden Kugeln einer Vertikalachse von einer einzigen Feder ausinandergedrückt und in ihren Sitz in der jeweiligen Begrenzungswand gepreßt werden. Dabei werden von einer einzigen Feder zwei Kugeln in entgegengesetzte Richtungen getrieben und mit jeweils gleichen Kräften beaufsch3agt, so daß am Scharnierteil eine symmetrische Verspannung in axialer Richtung erfolgt, durch die ein (bezogen auf die Scharnierachse) radiales Ausbrechen der Scharnierteile bis zum Ubersehreiten der eingestellten Kraft verhindert wird.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist ein durch den Spiegelhäter hindurch in das Fahrzeug hineinfUhrendes Kraftübertragungsgestänge zur Verstellung der Spiegel fläche vom Fahrzeuginnern aus vorgesehen, welches aus einem in der Fahrzeugwand angeordneten, am Spiegelhalter befestigten Kugelgelenk, sowie mehreren im Innern des Spiegelgehäuses gelenkig miteinander verbundenen Hebeln besteht, von denen der letzte an der RUckseite der Spiegelfläche angreift.
  • Mit dieser Konstruktion ist es möglich, auch solche Spiegel abkippbar zu machen, die über ein besonderes Gestänge vom Fahrzeuginnern her verstellbar sind3 ohne daß durch das Abkippen Beschädigungen am Verstellmechanismus eintreten wUrden. Dabei ist es günstig, wenn der an der Gelenkkugel befestigte Hebel im Spiegelgehäuse in der Horizont al ebene etwa rechtwinklig abgebogen ist und in de Nähe der einen Vertikalachse endet, wenn an diesem Ende ein zweiter in der Nähe der anderen Vertikalachse endender Hebel angelenkt ist,und wenn der zweite Hebel gelenkig mit einem am Spiegelgehäuse gelagerten dritten Hebel verbunden ist, dessen freies Ende geschlitzt ist und an einer der Spiegelruetsand befestigten Gleitführung angreift Derartige Übertragungsgestänge, die an sich bekannt sind, eignen sich gut für die Verwendung bei abkippbaren Spiegeln, weil ihre Hebel im Normalzustand zusammengefaltet sind und die beim Abkippen erforderliche Längenänderung ohne Schwierigkeiten mitmachen. Die Erfindung ist sowohl bei solchen Spiegeln anwendbar, die vom Fahrzeuginnern aus Uber ein Hebelgestänge verstellbar sind,als auch bei Spiegeln, die durch unmittelbares Angreifen mit der Hand verstellt werden mUssen. Sie ist auch keineswegs auf solche Spiegel beschränkt, deren Spiegelgehäuse ohne Spiegelfuß unmittelbar an die Fahrzeugwand anschließt, obwohl sie hier zweifellos besonders günstig ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren an einem bevorzugten Ausshrungsbeispil näher erläutert.
  • Fig 1 zeigt schematisch einen Schnitt durch einen am Fahrzeug angebrachten Außenspiegel in Normal stellung, Fig. 2 zeigt in vergrößerbem Maßstab einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1 bei geöffnetem Scharnier, Fig. 3 zeigt die eine Kippstellung des Spiegels nach einem Schlag aus der Fahrtrichtung, Fig. 4 zeigt die andere Kippstellung des Spiegels nach einem Schlag aus der Gegenrichtung, und Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht des Spiegels in der Kippstellung nach Fig. 4.
  • Der dargestellte RUckspiegel besteht aus einem Spiegelgehäuse 10 und einem Spiegelhalter 11 in Form einer Platte, die fest an der Fahrzeugwand 12 befestigt wird.
  • Das Spiegelgehäuse 10 ist so ausgebildet, daß es mit seiner (der Spiegelfläche 13 abgewandten) RUckseite unmittelbar an die Fahrzeugwand 12 anschließt, so daß sich keine aerodynamisch ungllnstigen Zwischenräume oder Stege bilden. An der dem Fahrzeug abgewandten Seite befindet sich im Innern des Spiegelgehäuses eine Gelenkkugel 14, die von der am Spiegelteil 16 befestigten Kugelpfanne 15 teilweise umschlossen wird, und um die herum der Spiegel teil 16 innerhalb ds Gehäuses in Grenzen schwenkbar ist. Bei einer Verstellung des Spiegels vom Fahrzeuginnern aus bleibt das Spiegel gehäuse 10 starr und unveränderlich, während nur der Spiegelteil 16 verschwenkt wird.
  • Der Spiegelhalter 11 weist die in Fig. 5 erkennbare Trapezform auf. Er ist mit einer Öffnung 17 versehen, durch die hindurch der durch die Fahrzeugwand hindurchfUhrende Hebel 18 in das Innere des Spiegelgehäuses ragt. Der Hebel 18 ist außerhalb des Spiegelgehäuses mit einer Gelenkkugel 19 versehen, die in einer am Spiegelhalter 11 befestigten Gelenkpfanne 20 ruht. Er ist vom Fahrzeuginnern her durch Verstellung seines umgebogenen Endes 21 um die Gelenkkugel 19 herum verstellbar.
  • Die Befestigung des Spiegelhaltersll an der Fahrzeug wand erfolgt durch Schrauben, mit denen drei am Spiegelhalter 11 verteilt angeordnete Ansätze 22 an einem in der Fahrzeugwand befindlichen Zwischenblech 23 angeschraubt sind.
  • Im Innern des Spiegel gehäuses 10 ist der Hebel 18 annähernd rechtwinklig abgebogen und an seinem Ende gelenkig mit einem zweiten Hebel 24 verbunden. Dieser zweite Hebel verlauft in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung nahezu parallel zum abgebogenen Ende des ersten Hebels 18. Er greift mit seinem anderen Ende an einem dritten Hebel 25 an, der als zweiarmiger Hebel ausgebildet und bei 26 an einem Ansatz 27 des Spiegelgehäuses gelagert ist. Sein freier ibelarm ragt bis nahezu in die Mitte des Spiegelgehäuses hinein. An seinem Ende befindet sich ein freiauslaufender Schlitz 28, in den ein Kunststoffrad 29, das mit einer Halterung 30 an dem Spiegelteil 16 befestigt ist, eingreift.
  • Wird der Hebelarm 18 um seine Längsachse herum gedreht, so beschreibt der an seinem abgebogenen Ende befindliche Gelenkpunkt 31 einen Kreisbogen. Diese Bewegung wird Uber den zweiten Hebel 24 auf den dritten Hebel 25 Ubertragen, der im wesentlichen ebenfalls eine Drehbewegung um seine eigene Längsachse ausführt, so daß der Spiegelteil 16 eine Nickbewegung macht.
  • Wird der Hebel 18 dagegen in der Horizontalebene in Richtung des Pfeiles 32 verschwenkt, so ihren auch die Hebel 24 und 25 Bewegungen in der iforizontalebene aus, so daß der Spiegelteil 16 um die durch die Kugel 14 hindurchgehende Vertikalachse geschwenkt wird.
  • Das Spiegelgehäuse 10 ist ausschließlich an den beiden Vertikal achsen 33, 34 in Form von Scharniergelenken an dem Spiegelhalter 11 befestigt. Das Scharniergelenk der Vertikalachse 34 ist in Fig. 2 im geöffneten Zustand vergrößert dargestellt. Der Spiegelhalter 11 ist hier mit zwei im Abstand voneinander befindlichen Ansätzen 35, 36 ausgestattet, die in horizontale Ausnehmungen 37, 58 am Spiegelgehäuse eingreifen. In die Ausnehmungen 37 38 ragen Kugeln 39 hinein, die unter der Einwirkung einer einzigen, von dem Rohr 40 umschlossenen Feder 41 in Richtung auf die Ausnehmungen auseinandergedrUckt werden. Die Ansätze 36 sind in Vertikaler Richtung durchbohrt und an ihren Enden bei 42 abgeschrägt, so daß sie mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand über die Kugeln 59 geschoben werden können und dort einrasten.
  • Das Scharniergelenk der anderen Vertikalachse 33 ist im Prinzip genauso aufgebaut und braucht daher nicht im einzelnen erläutert zu werden.
  • Bei einem Stoß gegen den Rückspiegel aus der Fahrtrichtung legt sich der Spiegel gemäß Fig. 3 an die Fahrzeugwand an, indem das Scharnierteil an der Vertikalachse 3) ausrastet und das Spiegeigehäuse 10 Jetzt nur noch an der -Vertikal achse 54 mit dem starr am Fahrzeug angebrachten Spiegelhalter 11 verbunden ist. Bei der hierdurch entstehenden Kippbewegung zieht sich das aus dem abgebogenen Ende des Hebels 18 und dem Hebel 24 bestehende Gestänge, das zuvor zusammengefaltet war, auseinander. Beschädigungen und Verbiegungen können daher nicht eintreten.
  • Wirkt auf den Spiegel ein Schlag in Gegenrichtung ein, wie dies beispielsweise beim Rückwärtsfahren oder Rangieren der Fall sein kann, so löst sich das Scharnierteil der Vertikalachse 34, während der Spiegel im übrigen um die Vertikalachse 53 herum nach vorn klappt. Auch hierbei wird das aus den Hebeln 18 und 24 bestehende Gestänge auseinandergezogen. Es paßt sich der neuen Position des Spiegelgehäuses an, ohne verbogen zu werden.

Claims (5)

  1. A n s p r-U c h e
    l. AßBenspiegel fUr Fahrzeuge, bei welchem ein an em Fahrzeug fest montinerbarer plattenförmiger Spiegelhalter ein Spiegelgehäuse trägt und das normalerweise seitlich vom Fahrzeug abstehende Spiegelgehäuse gegenüber dem Spiegelhalter um eine vertikale Achse herum verschwenkbar und an die Seitenwand der Fahrzeuges anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiegelgehäuse (10) mit dem Spiegelhalter (11) an zwei Vertikalachsen (3, 34) lösbar verbunden ist und beim Ablösen an einer der Vertikalachsen um die andere Vertikalachse herum verschwenkbar ist.
  2. 2. Außenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalachsen (33, 34) aus scharnierartig ineinandergreifenden Teilen (35, 37; 36, 38) des Spiegelhalters und des Spiegelgehäuses bestehen, und daß von den Teilen eines mit mindestens einer unter Federdruck stehenden Kugel (39) in das andere eingreift.
  3. 3. Außenspiegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Spiegelgehäuse (10) für jede der Vertikalachsen (33, 34) zwei horizontale Ausnehmungen (37, 38) vorgesehen sind, in die Ansätze (35, 36) des Spiegelhalters (ll) eingreifen, daß jede der Ausnehmungen eine durchbohrte Begrenzungswand aufweiset, aus der eine Kugel (39) hervorsteht, und daß die beiden Kugeln einer Vertikalachse von einer einzigen Feder (41) auseinandergedrUckt und in ihren Sitz in der Jeweiligen Begrenzungswand gepreßt werden.
  4. 4. Außenspiegel nach einem der AnsprUche 1 bis ), dadurch gekennzeichnet, daß ein durch den Spiegelhalter (11) hindurch in das Fahrzeug hineinführendes Kraftübertragungsgestänge zur Verstellung der Spiegelfläche (13) vom Fahrzeuginnern aus vorgesehen ist, welches aus einem in der Fahrzeugwand (12) angeordneten, am Spiegelhalter (11) gelagerten Kugelgelenk (19) sowie mehreren im Innern des Spiegelgehäuses (10) gelenkig miteinander verbundenen Hebeln (18, 24, 25) besteht, von denen der letzte Hebel (25) an der RUckseite der Spiegelfläche angreift.
  5. 5.Außenspiegel nach Anspruch 4,, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Gelenkkugel (19) befestigte Hebel (18) im Spiegelgehäuse in der Horizontalebene etwa rechtwinklig abgebogen ist und in der Nähe der einen Vertikalachse (34) endet, daß an diesem Ende ein zweiter in der Nähe der anderen Vertikalachse (33) endender Hebel angelenkt ist, und daß der zweite Hebel (24) gelenkig mit einem am Spiegelgehäuse (10) gelagerten dritten Hebel (25) verbunden ist, dessen freies Ende geschlitzt ist und an einer an der Spiegelrückwand befestigten Gleitführung (29) angreift.
DE19722219787 1972-04-22 Außenspiegel für Fahrzeuge Expired DE2219787C3 (de)

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DE2219787A1 true DE2219787A1 (de) 1973-10-31
DE2219787B2 DE2219787B2 (de) 1975-12-18
DE2219787C3 DE2219787C3 (de) 1976-07-22

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