[go: up one dir, main page]

DE2219205A1 - Sprunghindernis - Google Patents

Sprunghindernis

Info

Publication number
DE2219205A1
DE2219205A1 DE2219205A DE2219205A DE2219205A1 DE 2219205 A1 DE2219205 A1 DE 2219205A1 DE 2219205 A DE2219205 A DE 2219205A DE 2219205 A DE2219205 A DE 2219205A DE 2219205 A1 DE2219205 A1 DE 2219205A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jump
obstacle
area
obstacle according
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2219205A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dipl Kfm Wiegner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2120252A external-priority patent/DE2120252A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2219205A priority Critical patent/DE2219205A1/de
Priority to CH611972A priority patent/CH566162A5/xx
Priority to FR7214691A priority patent/FR2136686A5/fr
Priority to GB1929872A priority patent/GB1395395A/en
Priority to NL7215707A priority patent/NL7215707A/xx
Publication of DE2219205A1 publication Critical patent/DE2219205A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63KRACING; RIDING SPORTS; EQUIPMENT OR ACCESSORIES THEREFOR
    • A63K3/00Equipment or accessories for racing or riding sports
    • A63K3/04Hurdles or the like
    • A63K3/046Equestrian hurdles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F13/00Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/623Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection
    • E01F9/627Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection self-righting after deflection or displacement
    • E01F9/629Traffic guidance, warning or control posts, bollards, pillars or like upstanding bodies or structures
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/658Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing
    • E01F9/673Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing for holding sign posts or the like
    • E01F9/681Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing for holding sign posts or the like the sign posts being fastened by removable means, e.g. screws or bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Anmelder: Georg Wiegner, 406 Vlersen 11, Breslauer Str.
Anlage zur Eingabe vom 18. 4. 72 Pat/Uh/Sch/273 "
Sprunghindern Is
Die Erfindung betrifft ein Sprunghindernis, Insbesondere ein SprunghIn<Jern Is für den Pferdesport In Form von STangen, Hürden, Gattern, Zäunen, Mauern, das beim Touch leren In Sprungrichtung ausweicht und anschließend wieder In seine Ausgangsstellung zurückfedert, bestehend aus seitlichen Begrenzungen und dem quer zur Sprungrichtung verlaufenden eigentlichen Hindernis.
Die Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung der Hauptanmeldung P 21 20 252.8. Der Gegenstand der Hauptan.mef dung Ist ein SprunghtndernIs, bei dem zumindest Bereiche der seitlichen Begrenzungen von Spiral-, Blatt- oder Gummifedern gebildet werden, die die Beweglichkeit des Sprunghindernisses bewirken. Dabei sind zweckmäßig die quer zur Sprungrichtung verlaufenden Teile des eigentlichen Hindernisses, wie beispielsweise Stangen, mit den seitlichen Begrenzungen zu einer Einheit verbunden und das SprunghIndernls weicht In seiner Gesamtheit aus seitlicher Begrenzung und quer zur Sprungrichtung verlaufenden Teilen beim Touchteren aus.
Der Vorteil der Sprunghindernisse Im Sinne der StammanmeI-dung beruht darin, daß die Auflage, gleich welcher Form, beim Berühren durch das Pferd nicht mehr abgeworfen, sondern vom Pferd einfach nach vorn weggedrückt wird und anschließend durch die Federkraft der Blatt-, Spiral- oder
'3n 30 984 3/02 78
Gummifeder wieder in dfe Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Ein weiterer wesentlicher Vorzug der erfindungsgemäßen Sprunghindernisse liegt darin, daß keine Helfer mehr für das Wiederauflegen der Stange und anderer abgeworfener Teile oder das Wiederaufstellen umgeworfener Hindernisse erforderlich sind, sondern allenfalls noch für die Höhenverstellung des Hindernisses. Vor allem aber hat der Erfindungsgegenstand den erheblichen Vorteil, daß kaum mehr Verletzungen wie bei den bisherigen starren Hindernissen vorkommen und Insbesondere Jungtiere und Jungreiter gefahrlos Im Springen geübt werden können, kaum mehr Stangerbruch auftritt und eine objektive Fehlerbewertung möglich wird. Es Ist durch diese neuen Hindernisse auch nicht mehr möglich, daß bei verklemmten Stangen von dem Pferd das ganze Hindernis umgerissen wird, dadurch besonders schwere Verletzungen auftreten und der Wiederaufbau aufwendig und mühsam ist.
Aufgabe der Zusatzanmeldung ist, diese neuen Sprunghindernisse welter zu verbessern, Ihre Unfal lsicherhe?t noch zu erhöhen und Insbesondere die Rückstellkraft der einen Bereich der seitlichen Begrenzung bildenden Federn auf einfache Weise regulieren und bei Wettkämpfen immer gleiche Weitkampf bed! ngungen sicherstellen.zu können.
Diese Aufgabe wird erfIndungsgemäß durch ein Sprunghindei— nls, Insbesondere Sprunghindernis für den Pferdesport, in Form von Stangen, Hürden, Gattern, Zäunen, Mauern, das beim Touchleren In Sprungrichtung ausweicht und anschliessend wieder In seine Ausgangsstellung zurückfedert, bestehend aus seitlichen Begrenzungen und dem quer zur Sprungrichtung verlaufenden eigentlichen Hindernis, wobei gemäß Hauptanmeldung P 21 20 252.8 zumindest Bereiche der seitlichen Begrenzungen von Sp Iral-.- oder Gummifedern gebildet werden, dadurch gelöst, daß die seitlichen Begren-
308843/0278
zungen aus einem von der Spiral- oder Gummifeder gebildeten unteren federnden Bereich und einem die eigentlichen Hindernisse tragenden oberen starren Beretch bestehen, der mit dem unteren federnden Bereich In Eingriff steht, wobei die Eingriffstiefe zur Regulierung der Rückstellkraft der Feder veränderbar Ist.
Da Spiralfedern eine ganze Reihe zusätzlicher Vorteile gegenüber den grundsätzlich auch geeigneten Gummifedern mit sich bringen. Insbesondere eine ganze Reihe zusätzlicher konstruktiver Möglichkelten bieten, wird die Erfindung im weiteren am Beispiel von Spiralfedern beschrieben. Besonders bewährt hat sich dabei eine Ausführungsform, bei der der untere federnde Bereich von einer Zugfeder gebildet wird, In die der obere starre Bereich eingeschoben ist. Dabei werden In diesem Falle die Zugfedern nicht Ihrer eigentlichen Aufgabe nach auf Zug, sondern auf Kippung beansprucht und erfüllen In ganz hervorragender Welse das Erfordernis, in Jeder Richtung auszuweichen und trotzdem das Hindernis nach dem Touchieren schnell und sicher In seine Ausgangsstellung zurückzuführen.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme, defn oberen starren Teil der seitlichen Begrenzung in die Zugfeder einzuschieben, läßt sich auf verblüffend einfache Art und Weise die Rückstellkraft der Feder einregulieren. Vor allem läßt sich die Zugfeder unabhängig von der Höhe der Hindernisstange oder von deren Gewicht stets auf den gleichen Wert einstellen, und es lassen sich dadurch stets gleiche Wettkampfbedingungen schaffen. Auf diese Weise lassen sich auch bei sich konisch verjüngenden Stangen Gewichtsunterschiede, die über die Breite unvermeidlich sind, ausgleichen.
309843/0278
Ein weiterer Vorteil der Möglichkeit der ElnreguI Ierung der Rückstellkraft besteht darin, daß bei UbungshIndernlssen und Ubungsparcouren je nach dem AusbI Idungsstand des Reiters die Hindernisse welcher oder härter eingestellt werden können. Durch die verschiedene Eingriffstiefe werden mehr oder weniger Federgänge der Zugfeder blockiert, wobei verstand I Icherwelse die Rückstellkraft umso größer Ist, Je weniger Federgänge zur Verfügung stehen und beansprucht werden.
Um zu verhindern, daß versehentlich zu viele Federgänge blockiert und damit eine Uberdehnung der Zugfeder eintreten kann, Ist vorteilhaft In dem oberen starren Bereich der seitlichen Begrenzung ein Anschlag, beispielsweise In Form eines Sprengringes, angebracht, der einen zu tiefen Eingriff verhindert.
Besonders vorteilhaft an dieser Ausbildung des Sprunghindernisses, bei dem in den unteren federnden von einer Zugfeder gebildeten Bereich der obere starre Bereich der seitlichen Begrenzung eingreift, ist, daß mit ganz einfachen Mittein das Hindernis auch In ein konventionelles starres Hindernis umgewandelt werden kann. Zu diesem Zweck wird der obere starre Bereich lediglich über die gesamte Höhe des unteren federnden Bereiches eingeschoben, so daß die Feder in Ihrer Gesamtheit blockiert Ist und sich starre seitliche Begrenzungen ergeben. Dieser Möglichkeit kommt solange große praktische Bedeutung zu, solange nicht die Wettkampfbestimmungen das neue, Pferd und Reiter schonende, beim Touchleren ausweichende Hindernis zulassen, sondern noch starre Hindernisse vorschreiben.
Ein weiterer Vorteil dieser bevorzugten Ausführungsform mit unterem federndem Bereich In Form einer Zugfeder
309843/0278
und darin eingreifendem oberen starren Bereich der seitlichen Begrenzung liegt darin, daß eine absolut genaue Höheneinstellung des Hindernisses über die gesamte Breite des Hindernisses möglich ist. Zu diesem Zweck Ist zweckmäßig am oberen Ende der Zugfeder eine Klemmschelle angebracht, die eine Festlegung der Einschubtiefe des oberen starren Bereiches und damit eine kontinuierliche Verstellung der Höhe des Sprunghindernisses ermöglicht. Zweckmäßig kann auch die Halterung für das eigentliche Hindernis, beispielsweise in Form einer Stange, durch eine Klemmschelle befestigt werden, so daß in jeder Hinsicht eine exakte Elnregulierung der Höhe mögUch Ist. Damit sind durch das erfindungsgemäße Hindernis erstmalig vollkommen gleichartige Bedingungen möglich, sowohl in der Höhe des Hindernisses, unabhängig davon, an welcher Stelle der Reiter das Hindernis anspringt, als auch hinsichtlich der Stärke des Touchlerens, die erforderlich ist, um bei Turnleren als Fehler zu gelten.
Ein weiterer erheblicher Vorteilter erfindungsgemeßen Hindernisse besteht darin, daß sie in einfacher Arund Weise aus einzelnen, leicht zu handhabenden Teilen zusammengebaut werden können. Auf diese bevorzugten Ausführungsformen, die sich insbesondere bei Verwendung von Gummi-, ganz besonders aber bei Zugfedern ergeben, wird bei Beschreibung der Figuren im einzelnen hingewiesen.
Der mit der Erfindung angestrebte und erzielte Zweck eines Sprunghindernisses, das Verletzungen für Pferd und Reiter weitgehend vermeidet, läßt sich noch dadurch steigern, daß das eigentliche quer zur Sprungrlchtung verlaufende Hindernis durch federnde Klemmen gehalten wird. Diese Klemmen bestehen vorzugsweise aus Kunststoff und sind in Ihrer Federkraft so eingestellt, daß beim üblichen Touch leren die Stange nicht ausgeworfen wird.
309843/0278
Sie kann zusätzlich noch durch Spangen gesichert werden, die die Backen der Klemmen zusammenhalten und die In Ihrer Stärke den Jeweiligen Anforderungen angepaßt werden können. Durch diese bevorzugte Ausführungsform wird.erreicht, daß das Hindernis zwar in seiner Gesamtheit ausweicht und nach dem Touchieren wieder zurückfedert, daß aber die Stange dann ausgeworfen wird, wenn das Pferd beispielsweise beim Verweigern so unglücklich In das Hindernis hineinrutscht, daß der Federmechanismus nicht wirken kann.
Wenn in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung diese Klemmen auf Trägern befestigt werden, die von den seitlichen Begrenzungen aus zur Mitte weisen, dann läßt sich das Sprunghindernis Im Sinne der Erfindung sogar von beiden Selten anspringen und erfüllt dennoch voll seinen Zweck, indem beispielsweise beim Verweigern des Hindernisses die Stange nach oben aus den Klemmen ausgeworfen wird. Auf diese Art und Welse hat sich ein insbesondere für den Ubungsparcours hervorragend geeignetes Hindernis schaffen lassen, das aus den verschiedensten Richtungen angesprungen werden kann. Zweckmäßig sind dabei die Klemmen noch zur Seite hin beweglich gelagert, so daß auch beim Schrägeinspringen die dem Hindernis eigene Elastizität gewahrt Ist und die Stange zusätzlich In Richtung Ihrer Längserstreckung in gewissem Ausmaß ausweichen kann.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand von zwei Prinzipskizzen näher erläutert, aus denen weitere Vorteile, Insbesondere auch hinsichtlich des einfachen Auf-, Ab- und Umbaus und weitere zweckmäßige Ausgestaltungen entnommen werden können. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die beispielhaften Darstellungen beschränkt. So Ist beispielsweise das Bauprinzip für ein Mauerhindernis oder ein Gatter ganz dem dargestellten Stangenhindernis entsprechend und es werden lediglich gegenüber der konventionellen Mauer
309843/0278
die seitlichen Begrenzungen von dem quer verlaufenden Hindernis so getrennt, daß ein elastisches Ausweichen im Sinne der Erfindung möglich 1st. Selbstverständlich können dabei untere Teile des quer zur Sprungrichtung -· verlaufenden Hindernisses gegebenenfalls fest angeordnet sein und nur die oberen Bereiche beweglich mit den seitlichen Begrenzungen verbunden sein.
In Fig. 1 und 2 ist die seitliche Begrenzung 1 eines Sprunghindernisses gezeigt, das aus dem oberen starren Bereich 2 und dem unteren federnden Bereich 3 besteht, der im wesentlichen von einer Zugfeder 4 aus Federstahl gebildet wird. Die seitliche Begrenzung 1 sitzt aiif einer Bodenplatte 5, mit der ein Ansatzstück 6 von unten her verschweißt ist. über das Ansatzstück 6 greift die HülSe 7, die mit einem Sprengring 8 auf dem Ansatzstück befestigt ist. Die Bodenplatte 5 und das Ansatzstück 6 weisen eine Durchbohrung 9 auf, durch die eine Verankerung 10 hindurchgreift, mit der die seitliche Begrenzung 1 in nicht dargestellter Art und Weise im Boden verankert wird. Die Verankerung 10 ist von oben her mit einr Mutter 11 verschraubt. Auf die Hülse 7 ist die Zugfeder 4 aufgeschoben und mit der Hülse 7 verschweißt, um zu verhindern, daß bei sehr starker Beanspruchung die Zugfeder 4 von der Hülse 7 abgezogen werden kann. Die Zugfeder 4 ist von einem Kunststoffschlauch 12 umhüllt und trägt oben die Klemmschelle 13, mit der der aus einem Rohrprofil 14 bestehende obere starre Bereich 2 in seiner Eindringtiefe in die Zugfeder 4 festgelegt wird. Der starre obere Bereich 2 weist einen Anschlag 15 auf, der die Form eines Sperringes hat und die Eingreiftiefe des* starren oberen Bereiches 2 in den unteren federnden Bereich 3 begrenzt. Wenn beabsichtigt ist, aus dem elastischen Hindernis ein starres zu machen, wird der Sperring entfernt, und' es 1st dann ohne weiteres möglich, durch Lösen der Klemmschelle 13 den oberen starren Bereich 2 bis auf die Hülse 7 nach unten abzusenken. Die eigentliche
309843/0278 β ···
Hindernisstange 16 ist in einer Klemme 17 gelagert, deren Seitenbacken 18 von einer Spange ^9 zusammengehalten werden, die Klemme 17 greift mit einem Bolzenansatz 20 durch das Profilrohr 14 hindurch und ist mit einem Spund 21 über eine Kette 22 gesichert.
Die seitliche Begrenzung 1 ist durch eine Drehsperre 23, die an die Hülse 7 angeschweißt ist, gegen Verdrehen und gegen unbefugtes Entwenden der seitlichen Begrenzung 1 des Sprunghindernisses gesichert. Diese Sicherung ist in Fig. 3 im einzelnen gezeigt. An die Bodenplatte 5 sind zwei durchbohrte Flacheisen 24 angeschweißt, in die ein von der Hülse 7 ausgehender Flansch 25 eingreift, der ebenfalls durchbohrt ist. Durch sämtliche Durchbohrungen ist der Haltebolzen 26 hindurchgeschoben, der mit einem Sicherungshaken 27 gesichert ist. Statt des Sicherungshakens 27 oder zusätzlich dazu kann ein Vorhängeschloß verwendet werden, so daß ein Ab- und Umbau des Hindernisses durch Unbefugte verhindert wird.
In Fig. 4 erfolgt die Verbindung der Halterung für die Stange 16 mit einer Klemmvorrichtung 28, die gegenüber der in Fig. 2 gezeigten Halterung den Vorteil hat, daß eine kontinuierliche Höhenverstellung möglich ist und damit eine ganz exakte Höheneinstellung der Stange 16 über die gesamte Breite des Hindernisses, auch wenn diese sich konisch verjüngen sollte. An aer Klemmvorrichtung 28 befindet sich ein Ausleger 29, auf dem die Klemme 17 mit einem gewissen Spiel sitzt, so daß eine Beweglichkeit der Stange 16 in Richtung ihrer Längserstreckung gegeben ist. Die Klemme 17 wird durch die Spange 19 zusätzlich gesichert und die Stange 16 wird erst ausgeworfen, wenn die Spange 19 gesprengt wird. Vorteilhaft sind eine Reihe von Ersatzspangen 19 auf einem Ring aufgereiht, damit immer dann die Spange 19 ersetzt werden kann, wenn in das Sprunghindernis so unglücklich eingesprungen worden ist, daß die Stange 16 trotz der elastischen Ausbildung des Hindernisses im Sinne der Erfindung doch ausgeworfen wird. Nach der Seite hin ist die Stange 16 durch
309843/0278 9 ···
einen Stopperring 30 gesichert. Eine Schutzkappe 31 aus Gummi gibt zusätzlichen Schutz an der Stirnseite der Stange 16.
Die ungefähren Abmessungen der seitlichen Begrenzungen und der dafür verwendeten Zugfederlj-ri chten sich nach dem Verwendungszweck. Trotz der Möglichkeit, durch verschieden große Eingrifftiefe die Rückstellkraft der Zugfeder 4 weitgehend zu regulieren, ist es für verschiedenartige und verschieden hohe Hindernisse zweckmäßig, einige austauschbare Zugfedern 4 in verschiedenen Längen, Durchmessern und Federdrahtstärken zum Austausch vorrätig zu haben. So hat ein Übungshindernis für Kinder eine Gesamthöhe von 50 - 85 cm. Dabei wird der untere federnde Bereich 3 von einer Zugfeder 4 in· einer Stärke von 9 mm und einem Durchmesser von 43 mm gebildet. Bei einem Hindernis in der verstellbaren Höhe von 85 cm - 115 cm macht die Zugfeder 4 40 cm aus und hat eine Stärke von 11,5 mm. Bei noch höheren Hindernissen bis zu 185 cm macht die Zugfeder 4 insgesamt 60 cm der Höhe der seitlichen Begrenzung 1 aus.
309843/0278

Claims (14)

  1. Anmelder: Georg Wiegner, 406 Viersen 11, Breslauer Str.
    Anlage zur Eingabe vom 18. 4. 72
    Pat/273/Uh/Sch "~~
    Patentansprüche
    M J SprunghindernIs, insbesondere Sprunghindernis für den ^"/^ Pferdesport In Form von Stangen, Hürden, Gattern, Zäunen, Mauern, das beim Touchieren in Sprungrichtung ausweicht und anschließend wieder In seine Ausgangsstellung zurückfedert, bestehend aus seitlichen Begrenzungen und dom quer zur Sprungrichtung verlaufenden eigentlichen Hindernis, wobei gemäß Hauptanmeldung P 21 20 252,8 zumindest Bereiche der seitlichen Begrenzungen von Spiral- oder Gummifedern gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Begrenzungen (15 aus einem von der Spiral- oder Sumrrifedor (4) gebildeten unteren federnden Bereich (3) und einem die eigentlichen Hindernisse (16) tragenden oberen starren Bereich (2) bestehen, der mit dem unteren federnden Bereich (3) in Eingriff steht, wobei die Eingrifftiefe zur Regulierung der Rückstellkraft der Feder (4) veränderbar ist.
  2. 2. Sprunghindernis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere federnde Bereich (3) von einer Zugfeder (4) gebildet wird, in die der obere starre Bereich (2) eingeschoben ist.
    QfUStNAL INSPECTED
    309843/0278
  3. 3. Sprunghindernis nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (4) an ihrem oberen Ende eine Klemmschelle (13) trägt, die eine Festlegung der Einschubtiefe des oberen starren Bereichs (2) und eine kontinuierliche Verstellung der Höhe des Sprunghindernisses ermöglicht.
  4. 4. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (15) im oberen starren Bereich (2) einen zu tiefen Eingriff in den unteren federnden BereJch (3) verhindert.
  5. 5. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umwandlung in ein starres Hindernis der obere starre Bereich (2) über die gesamte Höhe des unteren federnden Bereiches (3) in Eingriff steht.
  6. 6. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den unteren federnden Bereich (3) bildende Spiral- oder Gummifeder (4) auf oder in eine sich vom Boden nach oben erstrek™ kende Hülse (7) auf- oder in diese eingeschoben ist.
  7. 7. Sprunghindernis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiral- oder Gummifeder (4) fest mit" der Hülse (7) verbunden ist.
  8. 8. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (7) auf einer Bodenplatte (5) sitzt, die einen Ansatz (6) aufweist, über den die Hülse (7) geschoben und mit dem sie durch einen Sprengring (8) verbunden ist.
    3 ... „, OMGiNAL INSPECTED
    "309843/0278
  9. 9. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Bodenplatte (5) und Ansatz (6) eine zentrale Bohrung (9) aufweisen, durch die eine Verankerung (10) zur Befestigung der seitlichen Begrenzung (1) Im Boden hindurchgreift.
  10. 10. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen starren Bereich (2) höhenverstellbar angeordnete nach einer Seite offene, federnde Klemmen (17) die quer zur Sprungrichtung verlaufenden Teile (16) des eigentlichen Hindernisses halten.
  11. 11» Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Klemmen (17) auf von den seitlichen Begrenzungen (1) aus zur Mitte hinweisenden Auslegern (29) befestigt sind.
  12. 12. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen (17) zur Seite hin beweglich gelagert sind.
  13. 13. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    und mindestens einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (18) der Klemmen (17) durch Spangen (19) zusammengehalten werden, die in ihrer Stärke den Anforderungen angepaßt werden.
  14. 14. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Begrenzungen (1) des Sprunghindernisses gegen Verdrehen durch eine Drehsperre (23) gesichert sind.
    309843/0278
    Leerseite
DE2219205A 1971-04-26 1972-04-20 Sprunghindernis Pending DE2219205A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2219205A DE2219205A1 (de) 1971-04-26 1972-04-20 Sprunghindernis
CH611972A CH566162A5 (de) 1971-04-26 1972-04-25
FR7214691A FR2136686A5 (de) 1971-04-26 1972-04-25
GB1929872A GB1395395A (en) 1971-04-26 1972-04-26 Jumping obstacles
NL7215707A NL7215707A (de) 1972-04-20 1972-11-20

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2120252A DE2120252A1 (de) 1971-04-26 1971-04-26 Sprunghindernis
DE2219205A DE2219205A1 (de) 1971-04-26 1972-04-20 Sprunghindernis

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2219205A1 true DE2219205A1 (de) 1973-10-25

Family

ID=25761012

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2219205A Pending DE2219205A1 (de) 1971-04-26 1972-04-20 Sprunghindernis

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH566162A5 (de)
DE (1) DE2219205A1 (de)
FR (1) FR2136686A5 (de)
GB (1) GB1395395A (de)

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2455471A1 (fr) * 1979-05-02 1980-11-28 Grosselin Jacques Dispositif de support de securite pour cuillere de barre d'obstacle pour concours hippique
FR2487023B1 (fr) * 1980-06-23 1986-09-26 Sanchez Jean Pierre Sabot de parking (securite)
GB2268411A (en) * 1992-07-11 1994-01-12 Stephen Peter Pearce Practice jump for horses.
GB2294405A (en) * 1994-10-26 1996-05-01 Gareth Davies Sports or athletics frame
DE10144145B4 (de) * 2001-09-07 2005-09-01 Andreas Sepsy Übungshürde, insbesondere Leichtatletik-Übungshürde
GB0812637D0 (en) * 2008-07-10 2008-08-20 Bean Dennis A bollard
AT512158B1 (de) * 2012-02-10 2013-06-15 Wolfgang Michelitsch Fahrtrainingsvorrichtung
CN103752024A (zh) * 2014-01-14 2014-04-30 青岛农业大学 一种训练用易升降跨栏架
CN106267857B (zh) * 2016-09-29 2017-12-29 鸡西大学 一种具有防撞装置可自动复位的体育用栏架
SE545101C2 (sv) * 2018-10-18 2023-04-04 Anders Grandin Apparatur i form av stolpenhet
CN112619182A (zh) * 2020-12-01 2021-04-09 山东体育学院 一种跨栏辅助训练装置
CN115162157B (zh) * 2022-08-25 2025-04-22 安徽天煌机械制造有限公司 一种钢结构桥梁护栏上的防撞组件

Also Published As

Publication number Publication date
CH566162A5 (de) 1975-09-15
GB1395395A (en) 1975-05-29
FR2136686A5 (de) 1972-12-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2219205A1 (de) Sprunghindernis
DE3434087C2 (de) Trapezgurt für Stehsegler
AT236435B (de) Umlegbarer Fahrbahnbegrenzungspflock
DE3101182C2 (de) &#34;Maulwurffalle&#34;
DE2411776A1 (de) Sprunghindernis
EP1240928B1 (de) Halterung für Hindernisstange im Pferdespringsport
DE1276678B (de) Leitplanke fuer Strassen, bei der die Holme ueber verformbare buegelartige Zwischenstuecke an den Pfosten befestigt sind
DE2513133A1 (de) Geschicklichkeitstrainer o.dgl. fuer radfahrer
DE4403438A1 (de) Leitwand für Kraftfahrzeuge
DE586580C (de) Aufhaengung der vorderen Tragblattfeder am Rahmen von Kraftfahrzeugen
DE102007041638A1 (de) Aushebesicherung für ein an einer Laufschiene hängend geführtes Schiebeelement
DE102006025574B4 (de) Sicherheitsauflage für eine Hindernisstange oder ein anderes Hindernisteil beim Reitsport
DE4406732C2 (de) Gerüst, insbesondere für das Bauwesen
DE1945977A1 (de) Vorrichtung fuer Ski
DE910872C (de) Federsprungbrett
DE2120252A1 (de) Sprunghindernis
AT398789B (de) Verkehrsleit- und kleintierschutzplanke
DE1854448U (de) Strassenleitpfosten.
AT310413B (de) Einrichtung zum Verbinden eines Einfriedungselements, z.B. eines Drahtes, eines Gitters, eines Stützfußes, mit einem rohrförmigen Pfosten
AT260608B (de) Viehstand
DE202012001819U1 (de) Doppeltes Turnreck mit stufenlos einstellbarem Winkel
DE1910397C (de) Zweiteilige Schnalle
DE8026831U1 (de) Sprungkasten
DE29618085U1 (de) Halterung für Hindernisstangen für den Reitsport
CH134820A (de) Fahrradstütze.