DE2219205A1 - Sprunghindernis - Google Patents
SprunghindernisInfo
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Description
Anlage zur Eingabe vom 18. 4. 72
Pat/Uh/Sch/273 "
Die Erfindung betrifft ein Sprunghindernis, Insbesondere
ein SprunghIn<Jern Is für den Pferdesport In Form von STangen, Hürden, Gattern, Zäunen, Mauern, das beim Touch leren
In Sprungrichtung ausweicht und anschließend wieder In
seine Ausgangsstellung zurückfedert, bestehend aus seitlichen Begrenzungen und dem quer zur Sprungrichtung verlaufenden eigentlichen Hindernis.
Die Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung der Hauptanmeldung P 21 20 252.8. Der Gegenstand der Hauptan.mef dung
Ist ein SprunghtndernIs, bei dem zumindest Bereiche der
seitlichen Begrenzungen von Spiral-, Blatt- oder Gummifedern gebildet werden, die die Beweglichkeit des Sprunghindernisses bewirken. Dabei sind zweckmäßig die quer zur
Sprungrichtung verlaufenden Teile des eigentlichen Hindernisses, wie beispielsweise Stangen, mit den seitlichen Begrenzungen zu einer Einheit verbunden und das SprunghIndernls weicht In seiner Gesamtheit aus seitlicher Begrenzung
und quer zur Sprungrichtung verlaufenden Teilen beim Touchteren aus.
Der Vorteil der Sprunghindernisse Im Sinne der StammanmeI-dung beruht darin, daß die Auflage, gleich welcher Form,
beim Berühren durch das Pferd nicht mehr abgeworfen, sondern vom Pferd einfach nach vorn weggedrückt wird und anschließend durch die Federkraft der Blatt-, Spiral- oder
'3n 30 984 3/02 78
Gummifeder wieder in dfe Ausgangsstellung zurückgeführt
wird. Ein weiterer wesentlicher Vorzug der erfindungsgemäßen Sprunghindernisse liegt darin, daß keine Helfer
mehr für das Wiederauflegen der Stange und anderer abgeworfener Teile oder das Wiederaufstellen umgeworfener
Hindernisse erforderlich sind, sondern allenfalls noch
für die Höhenverstellung des Hindernisses. Vor allem aber
hat der Erfindungsgegenstand den erheblichen Vorteil, daß
kaum mehr Verletzungen wie bei den bisherigen starren Hindernissen vorkommen und Insbesondere Jungtiere und Jungreiter gefahrlos Im Springen geübt werden können, kaum
mehr Stangerbruch auftritt und eine objektive Fehlerbewertung möglich wird. Es Ist durch diese neuen Hindernisse auch nicht mehr möglich, daß bei verklemmten Stangen
von dem Pferd das ganze Hindernis umgerissen wird, dadurch besonders schwere Verletzungen auftreten und der
Wiederaufbau aufwendig und mühsam ist.
Aufgabe der Zusatzanmeldung ist, diese neuen Sprunghindernisse welter zu verbessern, Ihre Unfal lsicherhe?t noch
zu erhöhen und Insbesondere die Rückstellkraft der einen
Bereich der seitlichen Begrenzung bildenden Federn auf einfache Weise regulieren und bei Wettkämpfen immer gleiche Weitkampf bed! ngungen sicherstellen.zu können.
Diese Aufgabe wird erfIndungsgemäß durch ein Sprunghindei—
nls, Insbesondere Sprunghindernis für den Pferdesport, in
Form von Stangen, Hürden, Gattern, Zäunen, Mauern, das beim Touchleren In Sprungrichtung ausweicht und anschliessend wieder In seine Ausgangsstellung zurückfedert, bestehend aus seitlichen Begrenzungen und dem quer zur
Sprungrichtung verlaufenden eigentlichen Hindernis, wobei gemäß Hauptanmeldung P 21 20 252.8 zumindest Bereiche der
seitlichen Begrenzungen von Sp Iral-.- oder Gummifedern gebildet werden, dadurch gelöst, daß die seitlichen Begren-
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zungen aus einem von der Spiral- oder Gummifeder gebildeten unteren federnden Bereich und einem die eigentlichen Hindernisse tragenden oberen starren Beretch bestehen, der mit dem unteren federnden Bereich In Eingriff
steht, wobei die Eingriffstiefe zur Regulierung der
Rückstellkraft der Feder veränderbar Ist.
Da Spiralfedern eine ganze Reihe zusätzlicher Vorteile
gegenüber den grundsätzlich auch geeigneten Gummifedern
mit sich bringen. Insbesondere eine ganze Reihe zusätzlicher konstruktiver Möglichkelten bieten, wird die Erfindung im weiteren am Beispiel von Spiralfedern beschrieben. Besonders bewährt hat sich dabei eine Ausführungsform, bei der der untere federnde Bereich von einer
Zugfeder gebildet wird, In die der obere starre Bereich
eingeschoben ist. Dabei werden In diesem Falle die Zugfedern nicht Ihrer eigentlichen Aufgabe nach auf Zug,
sondern auf Kippung beansprucht und erfüllen In ganz hervorragender Welse das Erfordernis, in Jeder Richtung auszuweichen und trotzdem das Hindernis nach dem Touchieren
schnell und sicher In seine Ausgangsstellung zurückzuführen.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme, defn oberen starren
Teil der seitlichen Begrenzung in die Zugfeder einzuschieben, läßt sich auf verblüffend einfache Art und Weise die Rückstellkraft der Feder einregulieren. Vor allem
läßt sich die Zugfeder unabhängig von der Höhe der Hindernisstange oder von deren Gewicht stets auf den gleichen Wert einstellen, und es lassen sich dadurch stets
gleiche Wettkampfbedingungen schaffen. Auf diese Weise lassen sich auch bei sich konisch verjüngenden Stangen
Gewichtsunterschiede, die über die Breite unvermeidlich
sind, ausgleichen.
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Ein weiterer Vorteil der Möglichkeit der ElnreguI Ierung
der Rückstellkraft besteht darin, daß bei UbungshIndernlssen und Ubungsparcouren je nach dem AusbI Idungsstand
des Reiters die Hindernisse welcher oder härter eingestellt werden können. Durch die verschiedene Eingriffstiefe werden mehr oder weniger Federgänge der Zugfeder
blockiert, wobei verstand I Icherwelse die Rückstellkraft
umso größer Ist, Je weniger Federgänge zur Verfügung
stehen und beansprucht werden.
Um zu verhindern, daß versehentlich zu viele Federgänge
blockiert und damit eine Uberdehnung der Zugfeder eintreten kann, Ist vorteilhaft In dem oberen starren Bereich der seitlichen Begrenzung ein Anschlag, beispielsweise In Form eines Sprengringes, angebracht, der einen
zu tiefen Eingriff verhindert.
Besonders vorteilhaft an dieser Ausbildung des Sprunghindernisses, bei dem in den unteren federnden von
einer Zugfeder gebildeten Bereich der obere starre Bereich der seitlichen Begrenzung eingreift, ist, daß
mit ganz einfachen Mittein das Hindernis auch In ein
konventionelles starres Hindernis umgewandelt werden
kann. Zu diesem Zweck wird der obere starre Bereich lediglich über die gesamte Höhe des unteren federnden Bereiches eingeschoben, so daß die Feder in Ihrer Gesamtheit blockiert Ist und sich starre seitliche Begrenzungen ergeben. Dieser Möglichkeit kommt solange große
praktische Bedeutung zu, solange nicht die Wettkampfbestimmungen das neue, Pferd und Reiter schonende, beim
Touchleren ausweichende Hindernis zulassen, sondern noch starre Hindernisse vorschreiben.
Ein weiterer Vorteil dieser bevorzugten Ausführungsform
mit unterem federndem Bereich In Form einer Zugfeder
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und darin eingreifendem oberen starren Bereich der seitlichen
Begrenzung liegt darin, daß eine absolut genaue Höheneinstellung des Hindernisses über die gesamte Breite
des Hindernisses möglich ist. Zu diesem Zweck Ist
zweckmäßig am oberen Ende der Zugfeder eine Klemmschelle angebracht, die eine Festlegung der Einschubtiefe des
oberen starren Bereiches und damit eine kontinuierliche
Verstellung der Höhe des Sprunghindernisses ermöglicht.
Zweckmäßig kann auch die Halterung für das eigentliche Hindernis, beispielsweise in Form einer Stange, durch
eine Klemmschelle befestigt werden, so daß in jeder Hinsicht eine exakte Elnregulierung der Höhe mögUch Ist.
Damit sind durch das erfindungsgemäße Hindernis erstmalig
vollkommen gleichartige Bedingungen möglich, sowohl in der Höhe des Hindernisses, unabhängig davon, an welcher
Stelle der Reiter das Hindernis anspringt, als auch hinsichtlich der Stärke des Touchlerens, die erforderlich
ist, um bei Turnleren als Fehler zu gelten.
Ein weiterer erheblicher Vorteilter erfindungsgemeßen
Hindernisse besteht darin, daß sie in einfacher Arund Weise aus einzelnen, leicht zu handhabenden Teilen
zusammengebaut werden können. Auf diese bevorzugten Ausführungsformen,
die sich insbesondere bei Verwendung von Gummi-, ganz besonders aber bei Zugfedern ergeben, wird
bei Beschreibung der Figuren im einzelnen hingewiesen.
Der mit der Erfindung angestrebte und erzielte Zweck eines Sprunghindernisses, das Verletzungen für Pferd
und Reiter weitgehend vermeidet, läßt sich noch dadurch
steigern, daß das eigentliche quer zur Sprungrlchtung
verlaufende Hindernis durch federnde Klemmen gehalten
wird. Diese Klemmen bestehen vorzugsweise aus Kunststoff und sind in Ihrer Federkraft so eingestellt, daß beim
üblichen Touch leren die Stange nicht ausgeworfen wird.
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Sie kann zusätzlich noch durch Spangen gesichert werden,
die die Backen der Klemmen zusammenhalten und die In Ihrer Stärke den Jeweiligen Anforderungen angepaßt werden
können. Durch diese bevorzugte Ausführungsform wird.erreicht, daß das Hindernis zwar in seiner Gesamtheit ausweicht und nach dem Touchieren wieder zurückfedert, daß
aber die Stange dann ausgeworfen wird, wenn das Pferd beispielsweise beim Verweigern so unglücklich In das Hindernis hineinrutscht, daß der Federmechanismus nicht
wirken kann.
Wenn in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung diese Klemmen auf Trägern befestigt werden, die von den
seitlichen Begrenzungen aus zur Mitte weisen, dann läßt sich das Sprunghindernis Im Sinne der Erfindung sogar von
beiden Selten anspringen und erfüllt dennoch voll seinen
Zweck, indem beispielsweise beim Verweigern des Hindernisses die Stange nach oben aus den Klemmen ausgeworfen wird.
Auf diese Art und Welse hat sich ein insbesondere für den
Ubungsparcours hervorragend geeignetes Hindernis schaffen lassen, das aus den verschiedensten Richtungen angesprungen werden kann. Zweckmäßig sind dabei die Klemmen noch
zur Seite hin beweglich gelagert, so daß auch beim Schrägeinspringen die dem Hindernis eigene Elastizität gewahrt
Ist und die Stange zusätzlich In Richtung Ihrer Längserstreckung in gewissem Ausmaß ausweichen kann.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand von zwei Prinzipskizzen näher erläutert, aus denen weitere Vorteile,
Insbesondere auch hinsichtlich des einfachen Auf-, Ab- und Umbaus und weitere zweckmäßige Ausgestaltungen entnommen
werden können. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die beispielhaften Darstellungen beschränkt. So Ist beispielsweise das Bauprinzip für ein Mauerhindernis oder ein Gatter
ganz dem dargestellten Stangenhindernis entsprechend und
es werden lediglich gegenüber der konventionellen Mauer
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die seitlichen Begrenzungen von dem quer verlaufenden Hindernis so getrennt, daß ein elastisches Ausweichen
im Sinne der Erfindung möglich 1st. Selbstverständlich
können dabei untere Teile des quer zur Sprungrichtung -·
verlaufenden Hindernisses gegebenenfalls fest angeordnet sein und nur die oberen Bereiche beweglich mit den
seitlichen Begrenzungen verbunden sein.
In Fig. 1 und 2 ist die seitliche Begrenzung 1 eines
Sprunghindernisses gezeigt, das aus dem oberen starren
Bereich 2 und dem unteren federnden Bereich 3 besteht, der im wesentlichen von einer Zugfeder 4 aus Federstahl
gebildet wird. Die seitliche Begrenzung 1 sitzt aiif
einer Bodenplatte 5, mit der ein Ansatzstück 6 von unten her verschweißt ist. über das Ansatzstück 6 greift die
HülSe 7, die mit einem Sprengring 8 auf dem Ansatzstück befestigt ist. Die Bodenplatte 5 und das Ansatzstück 6
weisen eine Durchbohrung 9 auf, durch die eine Verankerung 10 hindurchgreift, mit der die seitliche Begrenzung
1 in nicht dargestellter Art und Weise im Boden verankert
wird. Die Verankerung 10 ist von oben her mit einr Mutter 11 verschraubt. Auf die Hülse 7 ist die Zugfeder 4
aufgeschoben und mit der Hülse 7 verschweißt, um zu verhindern, daß bei sehr starker Beanspruchung die Zugfeder 4 von der Hülse 7 abgezogen werden kann. Die Zugfeder 4 ist von einem Kunststoffschlauch 12 umhüllt und
trägt oben die Klemmschelle 13, mit der der aus einem Rohrprofil 14 bestehende obere starre Bereich 2 in seiner Eindringtiefe in die Zugfeder 4 festgelegt wird. Der
starre obere Bereich 2 weist einen Anschlag 15 auf, der die Form eines Sperringes hat und die Eingreiftiefe des*
starren oberen Bereiches 2 in den unteren federnden Bereich 3 begrenzt. Wenn beabsichtigt ist, aus dem elastischen Hindernis ein starres zu machen, wird der Sperring
entfernt, und' es 1st dann ohne weiteres möglich, durch Lösen der Klemmschelle 13 den oberen starren Bereich 2 bis
auf die Hülse 7 nach unten abzusenken. Die eigentliche
309843/0278 β ···
Hindernisstange 16 ist in einer Klemme 17 gelagert, deren Seitenbacken 18 von einer Spange ^9 zusammengehalten
werden, die Klemme 17 greift mit einem Bolzenansatz 20 durch das Profilrohr 14 hindurch und ist mit einem Spund
21 über eine Kette 22 gesichert.
Die seitliche Begrenzung 1 ist durch eine Drehsperre 23, die an die Hülse 7 angeschweißt ist, gegen Verdrehen
und gegen unbefugtes Entwenden der seitlichen Begrenzung 1 des Sprunghindernisses gesichert. Diese Sicherung ist
in Fig. 3 im einzelnen gezeigt. An die Bodenplatte 5 sind zwei durchbohrte Flacheisen 24 angeschweißt, in die
ein von der Hülse 7 ausgehender Flansch 25 eingreift,
der ebenfalls durchbohrt ist. Durch sämtliche Durchbohrungen ist der Haltebolzen 26 hindurchgeschoben, der mit
einem Sicherungshaken 27 gesichert ist. Statt des Sicherungshakens 27 oder zusätzlich dazu kann ein Vorhängeschloß verwendet werden, so daß ein Ab- und Umbau des
Hindernisses durch Unbefugte verhindert wird.
In Fig. 4 erfolgt die Verbindung der Halterung für die
Stange 16 mit einer Klemmvorrichtung 28, die gegenüber
der in Fig. 2 gezeigten Halterung den Vorteil hat, daß
eine kontinuierliche Höhenverstellung möglich ist und
damit eine ganz exakte Höheneinstellung der Stange 16
über die gesamte Breite des Hindernisses, auch wenn diese sich konisch verjüngen sollte. An aer Klemmvorrichtung 28 befindet sich ein Ausleger 29, auf dem die Klemme
17 mit einem gewissen Spiel sitzt, so daß eine Beweglichkeit der Stange 16 in Richtung ihrer Längserstreckung
gegeben ist. Die Klemme 17 wird durch die Spange 19 zusätzlich gesichert und die Stange 16 wird erst ausgeworfen,
wenn die Spange 19 gesprengt wird. Vorteilhaft sind eine Reihe von Ersatzspangen 19 auf einem Ring aufgereiht,
damit immer dann die Spange 19 ersetzt werden kann, wenn in das Sprunghindernis so unglücklich eingesprungen worden ist, daß die Stange 16 trotz der elastischen Ausbildung des Hindernisses im Sinne der Erfindung doch ausgeworfen wird. Nach der Seite hin ist die Stange 16 durch
309843/0278 9 ···
einen Stopperring 30 gesichert. Eine Schutzkappe 31 aus Gummi gibt zusätzlichen Schutz an der Stirnseite der
Stange 16.
Die ungefähren Abmessungen der seitlichen Begrenzungen
und der dafür verwendeten Zugfederlj-ri chten sich nach dem
Verwendungszweck. Trotz der Möglichkeit, durch verschieden große Eingrifftiefe die Rückstellkraft der Zugfeder
4 weitgehend zu regulieren, ist es für verschiedenartige und verschieden hohe Hindernisse zweckmäßig, einige austauschbare
Zugfedern 4 in verschiedenen Längen, Durchmessern
und Federdrahtstärken zum Austausch vorrätig zu haben. So hat ein Übungshindernis für Kinder eine Gesamthöhe
von 50 - 85 cm. Dabei wird der untere federnde Bereich 3 von einer Zugfeder 4 in· einer Stärke von 9 mm
und einem Durchmesser von 43 mm gebildet. Bei einem Hindernis in der verstellbaren Höhe von 85 cm - 115 cm
macht die Zugfeder 4 40 cm aus und hat eine Stärke von 11,5 mm. Bei noch höheren Hindernissen bis zu 185 cm
macht die Zugfeder 4 insgesamt 60 cm der Höhe der seitlichen Begrenzung 1 aus.
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Claims (14)
- Anmelder: Georg Wiegner, 406 Viersen 11, Breslauer Str.Anlage zur Eingabe vom 18. 4. 72
Pat/273/Uh/Sch "~~PatentansprücheM J SprunghindernIs, insbesondere Sprunghindernis für den ^"/^ Pferdesport In Form von Stangen, Hürden, Gattern, Zäunen, Mauern, das beim Touchieren in Sprungrichtung ausweicht und anschließend wieder In seine Ausgangsstellung zurückfedert, bestehend aus seitlichen Begrenzungen und dom quer zur Sprungrichtung verlaufenden eigentlichen Hindernis, wobei gemäß Hauptanmeldung P 21 20 252,8 zumindest Bereiche der seitlichen Begrenzungen von Spiral- oder Gummifedern gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Begrenzungen (15 aus einem von der Spiral- oder Sumrrifedor (4) gebildeten unteren federnden Bereich (3) und einem die eigentlichen Hindernisse (16) tragenden oberen starren Bereich (2) bestehen, der mit dem unteren federnden Bereich (3) in Eingriff steht, wobei die Eingrifftiefe zur Regulierung der Rückstellkraft der Feder (4) veränderbar ist. - 2. Sprunghindernis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere federnde Bereich (3) von einer Zugfeder (4) gebildet wird, in die der obere starre Bereich (2) eingeschoben ist.QfUStNAL INSPECTED309843/0278
- 3. Sprunghindernis nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (4) an ihrem oberen Ende eine Klemmschelle (13) trägt, die eine Festlegung der Einschubtiefe des oberen starren Bereichs (2) und eine kontinuierliche Verstellung der Höhe des Sprunghindernisses ermöglicht.
- 4. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (15) im oberen starren Bereich (2) einen zu tiefen Eingriff in den unteren federnden BereJch (3) verhindert.
- 5. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umwandlung in ein starres Hindernis der obere starre Bereich (2) über die gesamte Höhe des unteren federnden Bereiches (3) in Eingriff steht.
- 6. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den unteren federnden Bereich (3) bildende Spiral- oder Gummifeder (4) auf oder in eine sich vom Boden nach oben erstrek™ kende Hülse (7) auf- oder in diese eingeschoben ist.
- 7. Sprunghindernis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiral- oder Gummifeder (4) fest mit" der Hülse (7) verbunden ist.
- 8. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (7) auf einer Bodenplatte (5) sitzt, die einen Ansatz (6) aufweist, über den die Hülse (7) geschoben und mit dem sie durch einen Sprengring (8) verbunden ist.3 ... „, OMGiNAL INSPECTED"309843/0278
- 9. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Bodenplatte (5) und Ansatz (6) eine zentrale Bohrung (9) aufweisen, durch die eine Verankerung (10) zur Befestigung der seitlichen Begrenzung (1) Im Boden hindurchgreift.
- 10. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen starren Bereich (2) höhenverstellbar angeordnete nach einer Seite offene, federnde Klemmen (17) die quer zur Sprungrichtung verlaufenden Teile (16) des eigentlichen Hindernisses halten.
- 11» Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Klemmen (17) auf von den seitlichen Begrenzungen (1) aus zur Mitte hinweisenden Auslegern (29) befestigt sind.
- 12. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen (17) zur Seite hin beweglich gelagert sind.
- 13. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 9,und mindestens einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (18) der Klemmen (17) durch Spangen (19) zusammengehalten werden, die in ihrer Stärke den Anforderungen angepaßt werden.
- 14. Sprunghindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Begrenzungen (1) des Sprunghindernisses gegen Verdrehen durch eine Drehsperre (23) gesichert sind.309843/0278Leerseite
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1972
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