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DE2120252A1 - Sprunghindernis - Google Patents

Sprunghindernis

Info

Publication number
DE2120252A1
DE2120252A1 DE2120252A DE2120252A DE2120252A1 DE 2120252 A1 DE2120252 A1 DE 2120252A1 DE 2120252 A DE2120252 A DE 2120252A DE 2120252 A DE2120252 A DE 2120252A DE 2120252 A1 DE2120252 A1 DE 2120252A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jump
obstacle
obstacle according
parts
springs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2120252A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dipl Kfm Wiegner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2120252A priority Critical patent/DE2120252A1/de
Priority to DE2219205A priority patent/DE2219205A1/de
Priority to CH611972A priority patent/CH566162A5/xx
Priority to FR7214691A priority patent/FR2136686A5/fr
Priority to GB1929872A priority patent/GB1395395A/en
Publication of DE2120252A1 publication Critical patent/DE2120252A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63KRACING; RIDING SPORTS; EQUIPMENT OR ACCESSORIES THEREFOR
    • A63K3/00Equipment or accessories for racing or riding sports
    • A63K3/04Hurdles or the like
    • A63K3/046Equestrian hurdles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F13/00Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/623Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection
    • E01F9/627Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection self-righting after deflection or displacement
    • E01F9/629Traffic guidance, warning or control posts, bollards, pillars or like upstanding bodies or structures
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/658Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing
    • E01F9/673Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing for holding sign posts or the like
    • E01F9/681Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing for holding sign posts or the like the sign posts being fastened by removable means, e.g. screws or bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Sprunghindernis Die Erfindung betrifft ein Sprunghindernis, insbesondere für den Pferdesport. Solche Sprunghindernisse haben Ublicherweise die Form von Hürden, Gattern, Zäunen und Mauern.
  • Häufig bestehen sie aus zwel seitlichen Begrenzungen, insbesondere in Form von Pfosten, zwischen denen sich quer zur Sprungrichtung Auflagen erstrecken, insbesondere als Stangen.
  • Bei Turnieren werden mehrere solcher verschiedenartiger Hlndernisse zum sogenannten Parcour vereinigt. Diese Sprunghindernisse sind alle nach folgenden wenigen Gründschemen aufgebaut: Sie weisen häufig zwei seitliche Begrenzungen auf, meist in Form von Pfosten, von denen aus sich quer zur Sprungrichtung, d. h. dem Bahnverlauf, eine üblJcherweise höhenverstellbare Auflage erstreckt, meist als Stange. Im Falle von Mauern und ähnlichen Hindernlssen stellt das gesamte Sprunghindernis eine Einheit dar. Da solche Sprunghindernisse am häufigsten beim Pferdesport verwendet werden, wird die Erfindung im weiteren an diesem Beispiel erläutert. Die Sprunghindernisse können aber ebenso bei anderen Tieren, z. B. bei der Hundedressur und auch beim Humansport, wie z. B. beim Hürden lauf, Anwendung finden.
  • Allen gemeinsam ist, daß die Stangen oder oberen Lagen beweglich sind und beim Touchieren abgeworfen und dann als Fehler gewertet werden. Nachteilig an dieser üblichen Ausgestaltung der Sprunghindernisse ist, daß nach jedem Fehler die abgeworfenen Teile wieder aufgelegt werden müssen und das eine Vielzahl von Helfern erfordert. Dieses Problem verstärkt sich noch auf Ubungsgeländen, auf denen ein .Reiter ohne Helfer praktisch nach jedem nicht bewältigten Sprung absitzen, das Pferd festbinden und das Hindernis wieder aufbauen müßte. Ein weiterer Nachteil der bisher üblichen Sprunghindernisse besteht darin, daß sle häufig zu Verletzungen der Tiere führen und insbesondere Jungtiere nur mit erheblichem Zwang an die Uberwlndung dieser Hlndernisse gewöhnt werden können.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß bei elnem Sprunghindernis, insbesondere für den Pferdesport, belspielsweise in Form von Hürden, Gattern, Zäunen, Mauern, dadurch vermieden, daß zumindest Telle des Sprunghindernisses in Sprungrichtung beweglich ausgebildet und durch geeignete Mittel in die Ausgangsstellung zurückführbar sind.
  • Bei dem Sprunghindernls-lm Sinne der Erfindung wird die Auflage beim Berühren des Hindernisses also gar nicht mehr abgeworfen, sondern vom Pferd nach vorn weggedrückt und geht anschließend durch geeignete Mittel, Iz. B. mit Federkraft oder durch ein Gegengewicht, wieder in die Ausgangsstellung zurück.
  • Der hervorstechendste Vorteil des erfIndungsgemäßen Sprunghindernisses liegt zweifelsfrei darin, daß keine Helfer mehr für das Wiederauflegen der Stange und anderer abgeworfener Teile oder das Wiederaufstel len umgeworfener Hindernisse erforderlich sind, sondern allenfalls noch für die Höhenverstellung. Der Erfindungsgegenstand hat aber weiter den erheblichen Vorteil, daß kaum mehr Verletzungen, wle bei den bisherigen starren Hindernissen, vorkommen und insbesondere Jungtiere gefahr los im Springen geübt werden können, kaum mehr Stangenbruch auftritt und eine objektive Fehlerbewertung möglich wird. Es ist jetzt auch nicht mehr möglich, daß bei verklemmten Stangen von dem Pferd das ganze Hindernis umgerissen wird, so besonders schwere Verletzungen auftreten und der Wiederaufbau mühsam Ist.
  • Für die Ausgestaltung des allgemeinen Erfindungsgedankens, die Auflage bei Fehlern nicht mehr abzuwerfen, sondern beweglich und wieder in die Ausgangsstellung zurückführbar zu gestalten, ergeben sich eine Relhe von bevorzugten Ausführungsformen: So besteht eine bevorzugte Ausführungsform darin, daß das aus seitlichen Begrenzungen in Form von Pfosten und sich quer zur Sprungrichtung erstreckenden Auflagen be stehende Sprunghindernis zu einer Einheit verbunden ist und die seitlichen Begrenzungen die Beweglichkeit in Sprungrichtung bedingen, In dem diese in sich selbst beweglich sind. Dabei Ist es nicht erforderlich, daß die seitlichen Begrenzungen über die gesamte Höhe beweglich sind, sondern es Ist ausreichend, wenn wenigstens ein Tel 1 der Höhe der Begrenzung beweglich Ist, vorzugswelse im unteren Tell. Der obere, starre Tel 1 enthält dann zweckmäßig die Lochungen für die Anbringung der Stangenhalterung, so daß sich ein in der Höhe variables, in Sprungrichtung beim Berühren ausweichendes, Hindernis ergibt. So können die seItlichen Begrenzungen zweckmäßig von einer Spiralfeder gebildet werden, die als solche zweckmäßig noch von Gummi oder Kunststoff umhüllt Ist, um Verletzungen zu vermeiden. Auch Blattfedern ermöglichen die erforderliche Beweglichkeit. Besonders gut geelgnet und unfallsicher sind seltllche Pfosten aus Vollgummi. Wenn die seitlichen Pfosten in ihrer ganzen Höhe von einer Spiral- oder Blattfeder gebildet werden, ist es erforderlich, für die verschiedenen Höhen Spiralfedern der Jeweiligen Länge vorrätig zu haben. Vollgummifedern haben den Vorzug, daß die Durchbohrungen zur Aufnahme der Querstangen in verschiedener Höhe direkt eingebracht sein können.
  • Spiralfedern und Gummifedern habenweitr den Vorteil der allseitigen Beweglichkeit, so daß zusätzlich noch ein seitliches Ausweichen des Hindernisses möglich Ist, wenn das Pferd einmal aus elner etwas unglücklichen Richtung das Sprunghindernis anspringt.
  • Eine andere vorteilhafte Ausführungsform des Erflndungsgegenstandes besteht darin, daß Teile der seitlichen Begrenzungen bzw. der gesamte sich quer zur Sprungrichtung erstreckende Teil 1 des Sprunghindernisses um eine Drehachse in Sprungrichtung beweglich gelagert sind, so daß sich beim Touchieren eine Schwenkbewegung um die durch dlesen Drehpunkt verlaufende Achse ergibt. Um in diesem Fall, bei dem die seitliche Begrenzung nicht in sich selbst beweglich, sondern starr Ist, eine Zurückführung In die Ausgangsstellung zu erreichen, sind eine Reihe von Mitteln möglich.
  • In einem bevorzugten Beispiel liegt die Drehachse oberhalb des Bodens und am unseren Ende der beweglichen Teile sind Gegengewichte vorhanden, die die Auf lage wieder in die Ausgangsstellung einpendeln lassen, wobel zweckmäßig Stopper eine zu lange Pendelbewegung verhindern. Dabei kann die Wirkung des Gegengewichtes auch durch Yerlagerung des Drehpunktes nach oben erreicht werden.
  • Diese Ausgestaltung elgnet sich vor allem auch für kasten- und mauerförmige Hindernisse.
  • Weitere bevorzugte Mittel zum Zurückführen In die Ausgangsstellung stellen Druck- oder Zugfedern dar, die zweckmäßig vorn und hinten angebracht sind und dle wiederum SpTral- oder Blattfedern sein können. In diesem Fall kann die Drehachse unmittelbar in Bodennähe liegen. Gut eignen sich aber auch gummielastische Federn.
  • Besonders wirksam-sind pneumatische Federn, die den Vorzug haben, die unvermeldllche Pendelbewegung nach einem Fehler sehr rasch und wirksam zu dämpfen.
  • Um zu verhindern, daß nicht durch das Pferd bedingte andere Einwirkungen zu einer Fehlerbewertung führen, wie beispielsweise Wind oder Sturm, werden zweckmäßig die beweglichen Tel le in der Ausgangsstellung arretiert, so daß erst nach Uberwindung dieser arretierenden Kraft das Hindernis ausweichen kann. Hierfür kommen beispielsweise ein Magnetverschluß oder die bereits erwähnten Stopper in Betracht. Ein sehr einfaches Mittel Ist das Anlegen einer Gummimanschette um die feststehende seitliche Begrenzung und den beweglichen Teil. Bei einfacheren Hindernissen reicht eine solche Gummimanschette allein schon als Mittel zum Zurückführen in die Ausgangsstellung aus.
  • Ein besonderer weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes und eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß die beweglichen Teile bei elnem bestimmte Grad des Ausweichens in Sprungrichtung Vorrichtungen zur Fehleranzeige betätigen, die zweckmäßlg mit einer Zentrale verbunden sind und dort ausgewertet werden. So ist es möglich, daß bei einem Fehler bestimmten Ausmaßes eine Lichtschranke betätigt wird oder ein elektrischer Kontakt hergestellt oder unterbrochen wird.
  • Auch eine akustische Fehleranzeige ist denkbar. Außerdem kann vorteilhaft diese Fehleranzeige mit einer automatischen Kamera gekoppelt seln, die durch einen Fehler ausgelöst wird und zur Beweissicherung herangezogen werden kann. Den gleichen Zweck erfüllt eine Fernsehkamera.
  • Eine vorteilhafte Auswertung dieser Fehleranzeige besteht beispielsweise darin, daß bei einem Sprungturnier automatisch auf einer Anzeigetafel zusammen mit der Zelt die Fehleranzahl und das nicht genommene Hindernis angezeigt wird. Dabei liegt der besondere Vorteil dieser Fehleranzeige darin, daß ganz objektiv immer bei einem bestimmten Ausweichen des Hindernisses aus der Ausgangsstellung ein Fehler gemeldet wird und es nicht mehr möglich ist, daß durch reinen Zufall einmal die Auflage noch liegen bleibt und beim nächsten Mal bei gleich starkem Berühren schon fällt.
  • Nachfolgend wird die Erfindung an einigen Beispielen und Zeichnungen näher beschrieben, ohne daß der Anmeldegegenstand auf diese ganz bestimmten Ausführungsformen beschränkt ist.
  • Die Fig. 1 - 6 zeigen verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Sprunghindernisse, die der besseren Ubersichtlichkeitwegen als einfache Stangenhindernisse dargestellt sind. Fig. 7 zeigt eine als Pendelhindernis ausgebildete Mauer.
  • Fig. 1 zeigt eine nicht höhenverstellbare seitliche Begrenzung 1 im in Sprungrlchtung abgebogenen Zustand, nach dem Berühren durch das springende Pferd. Sie besteht aus der Grundplatte 2, die über die Erdschrauben 3 die Verankerung mit dem Untergrund bewirkt. Der Aufnahmedorn 4 ist mit der Grundplatte 2 verschweißt und trägt den Pfosten 5, der aus einer Spiralfeder 6, die mit Kunststoffschlauch 7 ummantelt ist, besteht. Das obere Ende des Pfostens 5 trägt den Augenbolzen 8, der ebenso wie der Aufnahmedorn 4 mit der Spiralfeder 6 im Preßsitz verbunden ist und durch seinen Bund 9 den Pfosten oben abschließt. Das Auge 10 führt die Hlndernlsstange 11, die gegen Herausfallen durch den Bolzen 12 gesichert Ist.
  • Fig. 2 welst analog den gleichen Aufbau auf. Dle Befestigung der Grundplatte 2 erfolgt hierbei jedoch durch Erdnägel 13. Der Pfosten 5 ist außerdem nur im unteren Bereich als kunststoffumhUllte Spiralfeder 6 ausgebildet, die in einer Aufnahme 14 endet, in der, gesichert durch den Stift 15, die Halterung 16 ruht. Die Halterung 16 ist mit Querbohrungen 17 versehen, die zur Aufnahme der Augenschraube 18 dienen, in der die Hindernisstange 11 gelagert ist. Auch hier erfolgt die Sicherung der Hindernisstange 11 durch einen Bolzen 12. Die Querbohrungen 17 sind In der Halterung 16 im Abstand von wenigen Zentimetern angeordnet und gestatten dadurch einen Einsatz der Augenschraube 18 und damit eine Höhenverstellung der Hindernisstange 11 um jeweils diesen Abstand. Beim Berühren der Hindernisstange 11 weicht diese ebenso wie in Fig. 1 dargestellt aus und federt anschließend i n ihre Ausgangsstellung zurück.
  • In den Flg. 3 - 6 sind die seitlichen Begrenzungen 1 als Pendelpfosten 19 ausgeführt. Die Grundplatte 2, die mit Erdnägel 13 im Erdreich befestigt rist, zeigt zwei Führungen 20, in denen eine Achse 21 gelagert ist. Der Pendel pfosten 19 umfaßt mit seinem Lager 22 die Achse 21 und wird seitlich durch die Führungen 20 gegen axiale Bewegungen gesichert, so daß er lediglich eine Pendelbewegung in Sprung- bzw. Gegenrichtung ausführen kann.
  • In den Fig. 3 + 6 ist der Pendelpfosten 19 mit Zugfedern 23 ausgerüstet, durch die er in seine Ausgangsstellung zurückgeholt wird.
  • Die Höhenverstellung der Hindernisstange 11 ist auch hierbei durch Versetzen der Augenschrauben 18 ion die in unterschiedlichen Höhen angeordneten Querbohrungen 17 möglich. Die Sicherung der Hindernisstange 11 gegen Verschieben in Längsrichtung erfolgt hier ebenfalls durch den Bolzen 12.
  • Bei den Fig. 4 + 5 ist der Drehpunkt des Pendel pfostens 19 weiter nach oben verlagert, d. h. daß die Führungen 20 mit der zugehörigen Achse 21 und dem im Pendelpfosten 19 befindlichen Lager 22 sich in relativ kurzem Abstand unterhalb der untersten wählbaren Sprunghöhe befinden. Das untere Ende des Pendel pfostens 19 ist dabei als Gegengewicht 24 ausgeführt und besteht in einfachster Form aus einem Zementblock, in dem das Lager 22 beim Gießen des Gegengewichtes 24 direkt eingebracht wurde.
  • Das obere Tei 1 des Pendel pfostens 19 besteht aus elnem wesentlich leichteren Materlal, in vielen Fällen ebenso wie die Hindernisstange 11, aus glasfaserverstärktem Kunststoff in Form eines Rohrprofi les.
  • Um ein zu langes Pendeln der einzelnen Hlndernlsse zu vermeiden, sind sie mit Stoppern 25 ausgerüstet, die sowohl auf der Grundplatte 2 als auch an den Führungen 20 angeordnet sein können. Sind die Stopper in den seitlichen Führungen 20 angeordnet, werden sle gern als Permanentmagnete ausgebildet. In dlesem Fall ist das Gegengewicht 24 nicht aus Beton, sondern zumindest einseitig aus Eisen, also evtl. aus zwel mit der lichten Weite gegeneinander verschweißten U-Profllen, deren Bodenfläche an den Führungen 20 vorbelschwingt und durch die Stopper 25, die als Magnete In die Führungen 20 eingebracht sind, in der Bewegung verzögert werden.
  • Bei einfacherer Ausführung genügt es, den Boden der Pendelpfosten 19 mit einer nicht abgebildeten Ausbuchtung zu versehen, in die ein auf der Grundplatte 2 angebrachter Stopper 25 aus elastischem Material eingreift.
  • Nicht dargestellt w-urden aus Ubersichtlichkeltsgründen die Feh leranzeige und Auswertevorrichtung. Sie besteht aus einer Lichtschranke, die aus einer Lampe und einer Fotozelle gebildet wird, wobei die Lampe duch eine Bohrung im unteren Tell der Führung 20, die sich auch durch den Pendel pfosten 19 und die zweite Führung 20 erstreckt, Llcht auf die Fotozelle geworfen wird. Beim Bewegen des Pendelpfostens 19 wird der Lichtstrahl unterbrochen und dadurch ein Impuls ausgelöst, dieser Impuls der Auswerteanzeigevorrichtung zugeführt, auf der er als Fehler erscheint. Um jedoch beim Zurückpendeln des Pendelpfostens 19 nicht weitere Fehleranzeigen zu erhalten, werden die ankommenden Impulse in der Auswertestatlon solange gesperrt, bis der Stopper 25 fest In den Pendelpfosten 19 elngerastet Ist und der Pendel pfosten 19 kelne Bewegungen mehr ausführt.
  • Die Fig. 7 stellt eine Mauer dar, bei der ebenfalls zwei Pendelpfosten 19 eingesetzt sind. Der Oberteil der Pendel pfosten 19 besteht dabei aus einem Rohr 26, auf das --geführt durch Buchsen 27 - zur Erhöhung des Sprunghindernisses kastenförmige Mauerstücke 28 aufgesetzt-sind. Unterhalb des Drehpunktes sind die kastenförmigen Mauerstücke 28 kürzer ausgeführt, so daß sie zwischen den Führungen 20 vorbeischwingen können, wenn das Hindernis berührt wird. Sie sind mit der ersten über dem Drehpunkt befindlichen Mauerstücklage fest verschraubt und bilden gleichzeitig einen Tel 1 des erforderlichen Gegengewichtes.

Claims (11)

  1. Patentansprüche
    Sprunghlndernls, insbesondere für den Pferdesport, beispielsweise in Form von Hürden, Gattern, Zäunen, Mauern, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest Teile des Sprunghlndernisses in Sprungrichtung beweglich ausgebildet und durch geeignete Mittel in Ausgangsstellung zurückführbar sind.
  2. 2. Sprunghindernis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus seitlichen Begrenzungen (1) in Form von Pfosten und sich quer zur Sptungrichtung erstrekkenden Auflagen (11, 28) bestehende Sprunghindernls zu einer Elnhelt verbunden ist und die seitlichen Begrenzungen (1) die Beweglichkeit in Sprungrichtung bedingen.
  3. 3. Sprunghindernis nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest Teile der seitlichen Begrenzungen (1) von Spiral-, Blatt- oder Gummlfedern (6) gebildet werden.
  4. 4. Sprunghindernis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeTchnet, daß die seitlichen Begrenzungen (1) in Form von Spiral- oder Blattfedern (6) zusätzlich umhüllt sind.
  5. 5. Sprunghindernls nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der seitlichen Begrenzungen (1) bzw.
    der gesamte sich quer zur Sprungrichtung erstreckende Tell des Sprunghindernlsses um eine Drehachse (21) beweglich gelagert sind.
  6. 6. Sprunghindernis nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (21) über dem Boden liegt und als Mittel zum Zurückführen der beweglichen Telle Gegengewichte (24) am unteren Ende der beweglichen Teile Verwendung finden.
  7. 7. Sprunghindernls nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zum Zurückführen der beweglichen Teile Druck- oder Zugfedern (23) Verwendung finden.
  8. 8. Sprunghlndernis nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als mittel zum Zurückführen der beweglichen Telle pneumatische Federn Verwendung finden.
  9. 9. Sprunghlndernis nach elnem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung des ungewol Iten Ausweichens aus der Ausgangsstellung durch Wind, Erschütterungen oder ähnliche Kräfte die beweglichen Teile in der Ausgangsstellung arretiers sind.
  10. 10. Sprunghindernis nach elnem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Teile beim Auswelchen in Sprungrichtung Vorrichtungen zur Fehlerenzelge betätigen.
  11. 11. Sprunghindernis nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Ausweichen der beweglichen TeIle angezelgten Fehler an eine Zentrale weItergeleItet und dort ausgewertet werden.
    L e e r s e i t e
DE2120252A 1971-04-26 1971-04-26 Sprunghindernis Pending DE2120252A1 (de)

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CH611972A CH566162A5 (de) 1971-04-26 1972-04-25
FR7214691A FR2136686A5 (de) 1971-04-26 1972-04-25
GB1929872A GB1395395A (en) 1971-04-26 1972-04-26 Jumping obstacles

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9418074U1 (de) * 1994-11-11 1995-01-26 Schäfer, Herbert, 36214 Nentershausen Hindernisständer und/oder Fangständer für den Reitsport

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9418074U1 (de) * 1994-11-11 1995-01-26 Schäfer, Herbert, 36214 Nentershausen Hindernisständer und/oder Fangständer für den Reitsport

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