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DE2218924A1 - Wasser-sandstrahlgeraet - Google Patents

Wasser-sandstrahlgeraet

Info

Publication number
DE2218924A1
DE2218924A1 DE19722218924 DE2218924A DE2218924A1 DE 2218924 A1 DE2218924 A1 DE 2218924A1 DE 19722218924 DE19722218924 DE 19722218924 DE 2218924 A DE2218924 A DE 2218924A DE 2218924 A1 DE2218924 A1 DE 2218924A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jet
pipe
jet pipe
nozzles
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722218924
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Messner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jauch & Messner
Original Assignee
Jauch & Messner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jauch & Messner filed Critical Jauch & Messner
Priority to DE19722218924 priority Critical patent/DE2218924A1/de
Publication of DE2218924A1 publication Critical patent/DE2218924A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C5/00Devices or accessories for generating abrasive blasts
    • B24C5/02Blast guns, e.g. for generating high velocity abrasive fluid jets for cutting materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Wasser-Sandstrahlgerät Die Erfindung betrifft ein Wasser-Sandstrahlgerät, bestehend aus einem Strahlrohr, das in seinem hinteren Bereich innen mit mehreren Strahldüsen versehen ist, durch welche von einer Druckpumpe Wasser mit hoher Geschwindigkeit auf die Mündung des Strahlrohres gerichtet zugeführt wird, sowie mit einem zwischen den Strahldüsen angeordneten Ansaugrohr, welches durch einen Schlauch mit einem Sand-Vorratsbehälter verbunden ist.
  • Derartige Sandstrahlgeräte sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Bei einer solchen bekannten Sandstrahleinrichtung besteht die Strahldüse aus einem Düsengehäuse, einem Injektoreinsatz mit ringförmiger Verteilerkammer für das Druckmittel und kegelförmig zusammenlaufenden Druckmittel-Austrittskanälen sowie einem zentralen und konzentrischen in den Rohrstutzen eingeführten Injektoreinsatz zur Zuführung des Strahlmittels und Austrittsdüsenrohr, wobei die Druckmittelaustrittskanäle und der Einführungsstutzen für das Strahlmittel in gleicher Ebene münden. Das zugeordnete Austritts-Düsenrohr ist bei dieser bekannten Ausführungsform zylindrisch ausgebildet. Diese Maßnahmen sollen insbesondere zur Herabsetzung der Verschleißerscheinungen am Austrittsdüsenrohr beitragen.
  • Bei einer anderen bekannten Strahldüse (vergl. USA-PS 2 176 577) ist koaxial im Gehäuse ein Injektoreinsatz für das Druckmittel vorgesehen, der in eine Mischkammer mündet..In diese Mischkammer mündet radial der Einführungsstutzen für das Strahlmittel. Das Druckmittel bildet somit den Kern der vom Strahlmittel umgeben ist.
  • Um die erforderliche Beschleunigung für Sandstrahlarbeiten zu erzielen, ist das. Austrittsdüsenrohr bis zur Austrittsöffnung verjüngt ausgebildet.
  • Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform (USA-PS 2 532 655) ist ein Austrittsdüsenrohr nicht vorhanden.
  • Der Einführungsstutzen für das Strahlmittel ist dabei so weit vorgezogen, daß er mit einer eingezogenen Verteilerkammer für das Druckmittel einen Ringspalt bildet.
  • Ferner ist es bekannt (USA-PS 1 073 149) dem zentralen Rohrstutzen zur Zuführung des Strahlmittels mit kurzem Abstand das Austrittsdüsenrohr vorzuschalten, wobei über den so gebildeten Ringspalt das Druckmittel zugeführt wird. Zur Verbesserung derartiger Strahldüsen ist es auch schon bekannt, das Austrittsdüsenrohr nach Maßgabe der kegelförmig zusammenlaufenden Druckmittelaustrittskanäle bis zur Austrittsöffnung zu verjüngen.
  • Abgesehen davon, daß diese bekannten Sandstrahleinrichtungen in der Herstellung teuer und im Betrieb einem großen Verschleiß unterworfen sind, können mit ihnen nur ganz bestimmte Sandarten kleiner Körnung verarbeitet werden.
  • Dabei ist es erforderlich, daß der Sand keinerlei Verunreinigungen enthält und trocken zugeführt ird. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die erforderlichen Sirahlgeschwindigkeiten-nur mit sehr hohen Druckmitteldrücken einwandfrei arbeiten. Es sind beispielsweise Drücke von 300 bis 600 atü erforderlich.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Wasser-Sandstrahlgerät der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß es billiger herstellbar ist und mit geringeren Druckmittelantriebsdrücken in der Lage ist, auch grobkörnigeren, verunreinigten und nassen oder feuchten Sand mit geringerem Verschleiß einwandfrei zu verarbeiten.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß am hinteren, geschlossenen Ende des Strahlrohres sich diametral gegenüberstehend wenigstens zwei auf die Strahlöffnung gerichtete Flachstrahldüsen mit einer schwach divergierenden Strahlcharakteristik am Umfang des einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisenden und nur ein kurzes Stück in das Strahlrohr hineinragenden Ansaugrohres angeordnet sind, wobei das Strahlrohr in an sich bekannter Weise auf die Strahlöffnung zu konisch verjüngt ist,und daß das Ansaugrohr einen zumindest annähernd der Strahlöffnung entsprechenden Durchlaßquerschnitt aufweist und durch einen Schlauch gleichen oder größeren Querschnitts an eine motorisch angetriebene Rüttelrinne angeschlossen ist, welche sich unter dem Sand-Vorratsbehälter befindet.
  • Während die Strahldüsen bei den bisher bekannten Sandstrahlgeräten in der Regel aus teuren Präzisionsteilen bestehen, ist das erfindungsgemäße Strahlrohr mit den Strahldüsen und dem Ansaugrohr äußerst einfach und billig herstellbar. Der Hauptvorteil besteht jedoch darin, daß durch die besonders günstige Anordnung der Strahldüsen, die Ausbildung und Anordnung des Ansaugrohres und des Strahlrohres auch mit niedrigeren Wasserdrücken-von beispielsweise 120 bis 150 atü eine sehr gute Strähiwirkung und Ansaugwirkung erzielt wird, wobei die Ansaugwirkung wesentlich dadurch unterstützt wird, daß der anzusaugende Sand über eine Rüttelrinne dem Verbindungsschlauch zugeführt wird. Durch die Rüttelbewegungen wird dabei ein Festsetzen auch feuchten oder nassen Sandes grober Körnung in dem Zuführschlauch weitestgehend verhindert, wozu die erfindungsgemäßen Querschnittsverhältnisse ebenfalls erheblich beitragen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Strahlrohr auf den Seiten, wo sich die Strahldüsen befinden,/etwa auf zwei Drittel bis drei Viertel seiner Länge sich zu einer schlitzartigen Strahlöffnung hin konisch verengend ausgebildet ist. Durch diese Formgebung kann insbesondere der Verschleiß im Strahlrohr selbst wesentlich herabgemindert werden, ohne daß eine bemerkenswerte Beeinträchtigung der Strahlwirkung bzw Ansaugwirkung in Kauf zu nehmen ist.
  • Eine weitere, für eine einwandfreie Funktionsweise insbesondere dann wichtige Ausgestaltung der Erfindung, wenn feuchter, nasser, verunreinigter und/oder grobkörniger Sand verarbeitet werden soll, besteht darin, daß die Rüttelrinne für den Schlauchanschluß trichterförmig in einen Rohrstutzen mündet, der mit einem separaten Luft kanal versehen ist. Durch diesen Luftkanal wird gewährleistet? daß auch dann noch Luft durch das Ansaugrohr angesaugt werden kann, wenn einmal Sand in der Menge aus der Rüttelrinne in den ZuSührungsschlauch gelangt, daß der gesamte Rohrstutzenquerschnitt ausgefüllt ist. Auf diese Weise kann eine Verstopfung des VerbindungssdRauches, durch welchen der Sand aus der Rüttelrinne in das Ansaugrohr des Strahlrohres gelangt, praktisch verhindert werden, da die angesaugte Luft in der Lage ist, den sich im Strahlrohr befindenden Sand in sehr kurzer Zeit infolge der dann erhöhten Ansauggeschwindigkeit schnell wegzuschaffen.
  • Zwecksmäßig ist es dabei noch, daß sich am Strahlrohr ein Schalter zum Ein- und Ausschalten des Rüttelmotors befindet, damit die Sandzuführung in dem Verbindungsschlauch abgestellt werden kann, bevor die Druckmittelzuführung unterbrochen wird.
  • Anhand der beiliegenden Zeichnung wird nun die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung der wesentlichsten Teile des erfindungsgemäßen Wasser-Sandstrahlgerätes, Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch das Strahlrohr mit Ansaugrohr und Strahldüsen, Fig. 3 einen Schnitt A-A durch Fig. 2, Fig. 4 eine Ansicht B-B der Strahlrohrmündung, Fig. 5 in vergrößertem Maßstab den Rohranschlußstutzen der Rüttelrinne im Querschnitt.
  • Auf einem in der Zeichnung nicht dargestellten Fahrgestell ist ein Sand-Vorratsbehälter i angeordnet, dessen untere Öffnung 2 mit einem Dosierschieber 3 versehen ist. Unterhalb der Öffnung 2 befindet sich eine Rüttelrinne 4, die mit einem elektromotorisch betriebenen Rüttelaggregat 5 versehen ist und währenddes Strahlbetriebes die Rüttelrinne in Vibration versetzt. Ausgangsseitig besitzt die Rüttelrinne 4 eine trichterförmige Rutsche 6, die in einen Rohrstutzen 7 mündet. Am Rohrstutzen 7 ist das eine Ende 8 eines Verbindungsschlauches 9 angeschlossen, dessen anderes Ende 10 mit dem zylindrischen Teil ii eines Ansaugrohres 12 verbunden ist. Das Ansaugrohr 12 besitzt außer seinem zylindrischen Teil 11 einen im Querschnitt rechteckigen Teil 13, der an der stirnseitigen Rückwand 14 eines Strahlrohres 15 befestigt ist und ein kurzes Stück durch dieses hindurch in das Strahlrohr 15 hineinragt.
  • Auf zwei sich gegenüberliegenden Seiten des rechteckigen Ansaugrohrteiles 13 sind in der Rückwand 14 des Strahlrohres 15 zwei Flachstrahldüsen 16 und 17 angeordnet, die durch eine Schlauchverbindung 18 an eine Hochdruck-Wasserförderpumpe 19 angeschlossen sind. Das Strahlrohr 15 ist in seinem hinteren Teilbereich 20, der etwa einem Viertel bis einem Drittel seiner Gesamtlänge entspricht, zylindrisch (siehe Fig. 3), während der übrige Teil des Strahlrohres auf den zwei Seiten, auf denen sich die Strahldüsen 16 und 17 befinden, auf die Strahlöffnung 21 zu konisch verjüngt, derart, daß die Strahlöffnung eine wie in Fig.
  • 4 dargestellte, pilzförmige Querschnittsform aufweist.
  • Dabei ist hervorzuheben, daß der Durchlaßquerschnitt des Ansaugrohres 12 und des Verbindungsschlauches 9 zumindest annähernd dem Austrittsquerschnitt des Strahlrohres 15 entspricht.
  • Wie in Fig. 5 dargestellt, ist der Rohrstutzen 7 durch eine eingesetzte Zwischenwand 7' mit einem besonderen Luftansaugkanal 22 ausgerüstet, der außerhalb des oberen Trichterbleches 6' eine Ansaugöffnung 23 aufweist und durch welchen auch dann Luft angesaugt werden kann, wenn der darunter liegende Sandzuführungskanal 22' einmal ganz ausgefüllt sein sollte mit Sand.
  • Im hinteren Bereich 20 des Strahlrohres 15 ist ein Schalter 24 angeordnet, der durch ein Kabel 25 mit einem Schaltschütz 26 des Rüttelaggregates 5 verbunden ist und mit dem das Rüttelaggregat ein- und ausgeschaltet werden kann.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß zusätzlich zu dem im Ausführungsbeispiel geneigten Düsenpaar 16, 17 noch ein zusätzliches Düsenpaar an den rechtwinklig dazu stehenden Seitenwänden des rechteck£brmigen Ansaugrohrteiles 13 der stirnseitigen Rückwand 14 des Strahlrohres 15 angeordnet sein können, wobei es dann aber zweckmäßig ist, das Strahlrohr auch auf diesen Seiten konisch auszubilden, so daß sich ein etwa rechteckförmiger Austrittsquerschnitt ergeben würde. In beiden Fällen ist es jedoch vorteilhaft, Strahldüsen zu verwenden, die eine flache, schwach divergierende Strahlcharakteristik aufweisen und diese so in der rückseitigen Stirnwand 14 anzubringen, daß ihre Strahlachsen sich weit außerhalb der Ebene der Mündungsöffnung 21 auf der Symmetrieachse des Strahlrohres 15 schneiden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    j Wasser-Sandstrahlgerät, bestehend aus einem Strahlrohr, das in seinem hinteren Bereich innen mit mehreren Strahldüsen versehen ist, durch welche von einer Druckpumpe Wasser mit hoher Geschwindigkeit auf die Mündung des Strahlrohres gerichtet zugeführt wird, sowie mit einem zwischen den Strahldüsen angeordneten Ansaugrohr, welches durch einen Schlauch mit einem Sand-Vorratsbehälter verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren geschlossenen Ende (14) des Strahlrohres (15) sich diametral gegenüberstehend wenigstens zwei auf die Strahlöffnung (21) gerichtete Flachstrahldüsen (16, 17) mit einer schwach divergierenden Strahlcharakteristik am Umfang des einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisenden und nur ein kurzes Stück in das Strahlrohr (15) hineinragenden Ansaugrohres (12) angeordnet sind, wobei das Strahlrohr (15) in an sich bekannter Weise auf die Strahlöffnung (21) zu konisch verjüngt ist, und daß das Ansaugrohr (12) einen zumindest annähernd der Strahlöffnung (21) entsprechenden Durchlaßquerschnitt aufweist und durch einen Schlauch (9) gleichen oder größeren Querschnitts an eine motorisch angetriebene Rüttelrinne (4) angeschlossen ist, welche sich unter dem Sand-Vorratsbehälter (i) befindet.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlrohr (15) auf den Seiten, wo sich die Strahldüsen (16, 17) befinden etwa auf zwei Drittel bis drei Viertel seiner Länge sich zu einer schlitzartigen Strahlöffnung (21) hin konisch verengend ausgebildet ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiehnets daß die Rüttelrinne (4) für den Schlauchanschluß (9) trichterförmig in einen Rohrstutzen (7) mündet der mit einem separaten Luftkanal (22) versehen ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich am Strahlrohr (15) ein Schalter (24) zum Sin- und Ausschalten des Ruttelmotcrs befindet.
    Leerseite
DE19722218924 1972-04-19 1972-04-19 Wasser-sandstrahlgeraet Pending DE2218924A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2524156A1 (de) * 1974-06-05 1976-01-02 Bernard Eaton Hart Strahlgeraet zum spritzen koernigen guts
FR2523019A1 (fr) * 1982-03-15 1983-09-16 Commissariat Energie Atomique Buse de sablage a jet plat et contenant des particules solides abrasives, et procede de mise en oeuvre d'une buse de sablage pour la decontamination radioactive

Cited By (4)

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