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DE2218579A1 - Greifer fuer paketierte lasten - Google Patents

Greifer fuer paketierte lasten

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DE2218579A1
DE2218579A1 DE19722218579 DE2218579A DE2218579A1 DE 2218579 A1 DE2218579 A1 DE 2218579A1 DE 19722218579 DE19722218579 DE 19722218579 DE 2218579 A DE2218579 A DE 2218579A DE 2218579 A1 DE2218579 A1 DE 2218579A1
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DE
Germany
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lever
suspension
angle
hold
load
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Application number
DE19722218579
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English (en)
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DE2218579C3 (de
DE2218579B2 (de
Inventor
Werner Deterding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidt & Co Kranz GmbH
Original Assignee
Schmidt & Co Kranz GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Schmidt & Co Kranz GmbH filed Critical Schmidt & Co Kranz GmbH
Priority to DE19722218579 priority Critical patent/DE2218579C3/de
Publication of DE2218579A1 publication Critical patent/DE2218579A1/de
Publication of DE2218579B2 publication Critical patent/DE2218579B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2218579C3 publication Critical patent/DE2218579C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/22Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
    • B66C1/24Single members engaging the loads from one side only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Greifer für paketierte Lasten Die Erfindung betrifft einen Greifer bzw. eine Krangabel für paketierte Lasten, bei dem die an einem Last-HubgerGt hängende Greif gabel zwei durch Querelemente verbundene U-förmige Seitenteile besitzt und diese unter eine Palette bzw. die Last einschiebbare horizontale Tragarme und dazu gleichgerichtet obere Lagerarme mit gelenkigem Anschluß eines gegen Federkraft schwerpunkteinstellbaren Hebegeschirrs aufweisen.
  • Palettengreifer mit schwerpunkteinstellbarem Hebegeschirr sind an sich bekannt. Die Anschlußhebel für das Last-Hubgerät und die die Schwerpunkteinstellung ermöglichenden Federn sind im wesentlichen aufwärts gerichtet angeordnet, wodurch der Einstellbereich stark eingeengt ist. - Bekannt sind ferner zangenartig ausgebildete Greifer. Diese weisen den Nachteil auf, daß sie sich nicht auf eine veränderte Lage des Schwerpunktes einstellen können, so daß immer die Gefahr besteht, daß sich der Greifer vorwärts neigt und die Last bestrebt ist, aus dem Greifer herauszugleiten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Greifer mit einem einfachen, zuverlässig arbeitenden Hebegeschirr auszurüsten, das sowohl ein erhebliches Verlegen des Aufhängepunktes entsprechend der Schwerpunktlage der Gesamtlast (Gabel plus Last) als auch eine federnde Einspannung der Last in der Gabel erlaubt. Dabei soll die federnde Einspannung der Last funktionsabhängig vom Hebegeschirr und der selbsttätigen Einstellung auf den Schwerpunkt sein und eine das Vorwärtskippen der Greifgabel verursachende ungenügende Verstellung des Aufhängepunktes ausschließen.
  • Der Greifer gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Gabeloberteil in Kombination ein tIebegeschirr mit die Verbindung zwischen Last-Hubgerät und Gabel bildenden, vertikal schwenkbar aelagerten Aufhänge-Winkelhebeln, insbesondere Winkelhebelpaaren, aufweist, die sich selbsttätig auf eine bei Belastung eintretende Schwerpunkt änderung einstellen und einen von dem Hebegeschirr wirkungsabhängigen und dazu ebenfalls über Spann-Winkelhebel und mindestens ein elastisches Zwischenglied gesteuerten, gegen die Lastoberseite federnd verspannbaren Niederhalter besitzt.
  • Entsprechend der Erfindungsaufgabe wird mittels der in Abhängigkeit gestellten Aufhänge-Winkelhebel und der Spann-Winkelhebel erreicht, daß ohne Rücksicht auf begrenzte Differenzen der Abmessungen der paketierten Lasten letztere in der Greifgabel sicher festgehalten werden und ein Vorwärtskippen der Greifgabel ausgeschlossen wird, indem die Spann-Winkelhebel aufgrund ihrer Anordnung und Eingliederung in das Hebegeschirr auch bei dem durch die Federung beim Niederhalter entstehenden Widerstand noch dahin wirken, daß die zwischen Last-Huberät und Aufhängelaschen gebildete Aufhängestelle in die Vertikalachse des Schwerpunktes der Gesamtlast gelangt bzw. diesen Bereich sogar überschreitet.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform des Greifers besteht darin, daß die Aufhänge-Winkelhebel des Hebeeschirrs und die der Lasteinspannung dienenden Winkelhebel für den Niederhalter eine gemeinsame Schwenkachse als Aufhängeachse besitzen, die vorzugsweise von der in den vorderen Enden der Lagerarme der Gabel befestigten Querachse gebildet ist. Diese Anordnung der beiden Winkelhebelgruppen ermöglicht die Einhaltung einer geringen Bauhöhe und vereinfacht die funktionsabhängig e Steuerung zur Erfüllung der beiden Forderungen, nämlich der Einstellung des Hebegeschirrs auf die veränderte Schwerpunktlage und Einklemmen der Last ohne Behinderung der Einstellung des Hebegeschirrs auf die veränderte Schwerpunktlage.
  • Eine den praktischen Erfordernissen besonders gut entsprechende Ausführungsform des Greifers besteht darin, daß beide Winkelhebelpaare je einen langen, in der Ausgangsstellung etwa horizontal, insbesondere leicht geneigten, Hebelarm und je einen kurzen aufwärtsgerichteten Hebelarm aufweisen und daß die langen Hebelarme beider Paare über mindestens ein als Steuerlasche ausgebildetes Zwischenglied mit der Aufhängelasche verbunden sind, während die kurzen Hebelarme der Winkelhebel des Hebegeschirrs von im Bereich des Gabelrückens eingehängten Zugfedern gegen die Zugkraft der Aufhängelasche belastet sind und die kurzen Hebelarme des anderen Winkelhebelpaares gegen eine z.B. mittelbar auf dem Niederhalter abgestützte Druckfeder verspannt sind.
  • Trotz der Erfüllung der bereits genannten Anforderungen hinsichtlich Einstellung auf den Schwerpunkt und Einklemmen der Last konnte eine Vergrößerung der Bauhöhe des über der Greifgabel angeordneten Mechanismus vermieden werden. Die langen Hebelarme der Winkelhebel befinden sich in der Ausgangsstellung in einer weitestgehend horizontalen Lage. Dabei befindet sich die Aufhängelasche in einem entsprechend großen Abstand rückwärts der im oberen Lagerarm der Greifgabel befestigten Aufhängeachse. Bei dieser großen Länge vorgenannter Hebelarme läßt sich auch eine entsprechend beträchtliche Querverstellung der Aufhängelasche auf die jeweils vorhandene neue Gesamtschwerpunktlage erzielen. Die nahezu gleichgerichtete Lage des Spannhebels für den Niederhalter zum Aufhänge-Winkelhebel für das Hebegeschirr ermöglicht mit Hilfe der mit der Aufhängelasche verbundenen Steuerlasche eine im wesentlichen gleichzeitige Betätigung beider Winkelhebelpaare und schließt trotzdem eine differenzierte Relativbewegung zwischen diesen Winkelhebelpaaren nicht aus. Es wird somit in verhältnismäßig einfacher Weise erreicht, daß bei bereits eingetretenem federnden Einspannen der Last unter Mithilfe des Spann-Winkelhebels die Aufhängelasche ihre Querbewegung bis in den gewünschten Bereich fortsetzen kann.
  • Gemäß der Erfindung ergibt sich dabei, daß bei dem durch die Aufhängelaschen bewirkten Hochschwenken der langen Hebelarme beider Winkelhebelpaare die federnde Einspannung der Last durch den Niederhalter beschleunigt eintritt und daß unter dem Widerstand der Druckfeder von dem Spann-Winkelhebelpaar des Niederhalters die dreieckförmigen Steuerlaschen vorwärts bis in eine etwa horizontale Lage geschwenkt und die Aufhängelaschen vor die langen Hebelarme der Winkelhebel des Aufhängegeschirrs bewegt werden.
  • Zur Niedrighaltung des oberseitig der Greifergabel vorgesehenen Mechanismus trägt das Merkmal bei, daß zwischen den kurzen Hebelarmen der Winkelhebel des Hebegeschirrs und den mit dem Gabelrücken verbundenen Zugfedern winkel- bzw.
  • bogenförmig gewölbte Laschenpaare als in der Belastungsstellung des Geschirrs die quergerichtete Aufhängeachse oberseitig umfassende Verbindungslaschen vorgesehen sind.
  • In baulicher Hinsicht ist es vorteilhaft, wenn die kurzen Hebelarme der Winkelhebel des Hebegeschirrs in axialem Abstand von den langen Hebelarmen auf der quergerichteten Aufhängeachse angeordnet sind « daß ihre Naben bzw. Büchsen durch einen brückenartigen Verbinaungskörper sowohl distanziert als auch gekuppelt sind. Die langen Hebelarme verbleiben in diesem Fall in unmittelbarer Nähe der langen Hebelarme der Spannvorrichtung für den Niederhalter, wo sie sicher und funktionsabhängig mit den Steuerlaschen und den Aufhängelaschen verbunden werden können. Die kurzen Hebelarme befinden sich im Seitenbereich der Greifergabel, wo die entgegengesetzt zum Last-Hubgerät wirkenden Zugfedern unbehindert und nicht störend untergebracht werden können.
  • Für die Niederhalteraufhängung ergibt sich eine zweckmäßige Bauart dadurch, daß der plattenartige Niederhalter an insbesondere aufwärts gekrümmten Druckhebeln mit kurzen Gelenklaschen aufgehängt ist, wobei die Druckhebel an dem Gabelrücken auf einer Querachse vertikal schwenkbar gelagert sind, während die vorderen aufwärts geneigten Enden durch eine als Widerlager für die Druckfeder für den Niederhalter ausgebildete Traverse verbunden sind. Die langen Druckhebel ermöglichen eine wirkungsvolle Übertragung der Spannkraft auf den plattenartigen Niederhalter. Außerdem vereinfachen sie eine sichere Einspannung und Arbeitsweise der zwischen Niederhalter und den Spann-Winkelhebeln angeordneten Druckfeder.
  • Zwecks Entlastung der zum Steuermechanischmus gehörenden Druckhebel ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der plattenartige Niederhalter in seinem mittleren Bereich vertikalgerichtete stangenförmige Führungskörper trägt, die in Vertikalführungskorpern verschieblich gelagert sind, die mittels ihrer Halterung dienenden Büchsen undrehbar an der quergerichteten Aufhängeachse befestigt sind. Die Verbindung der stangenförmigen Führungskörper am Niederhalter kann begrenzt gelenkig sein, so daß sich der Niederhalter auf nicht genau horizontale Oberflächen der Last einstellen und satt auflegen kann.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn die Büchsen der Vertikalführungskörper zwischen den distanzierten Naben bzw.
  • Büchsen der Hebelarme der Winkelhebel des Hebegeschirrs angeordnet sind. Die auf der Oberseite des Niederhalters vorgesehenen Vertikalführungskörper und die vertikal schwenkbaren Druckhebel verbleiben hierbei nahe beieinander. Die Verkantungsbeanspruchungen in den Geradeführungen der Vertikalführungskörper sind hierbei praktisch aufgehoben.
  • Zur Verbesserung der zuvor beschriebenen Ausbildung des Mechanismus bei dem Greifer tragen die Merkmale bei, daß die langen Hebelarme beider Winkelhebelpaare und die Aufhängeig laschen des Hebegeschirrs durch etwa rechtwinkeY-dreieckförmige Steuerlaschen bzw. entsprechende Plattenpaare verbunden sind, wobei die für den Anschluß der langen Winkelhebel und der Aufhängelaschen vorgesehenen drei Querachsen in den drei Winkelbereichen der Lasche zueinander versetzt angeordnet sind und die Querachse für die langen Hebel der den Niederhalter steuernden Spann-Winkelhebel in schräggestellten Langaugen verschieblich gelagert ist.
  • Vorgenannte Ausführungsform kann in der Weise verbessert werden, daß die Querachsen der langen Hebel der beiden Winkelhebelpaare in Längsrichtung der Lagerarme der Gabel seitenversetzt vorgesehen sind und daß die Querachse für die Aufhängelasche in einem aufwärtsgerichteten spitzen Bereich der dreieckförmigen Steuerlaschen angeordnet ist.
  • Bei der vorgenannten Ausbildung sind die Steuerlaschen etwa derart vertikalgestellt angeordnet, daß die Gelenkachsen der Aufhängelasche und der langen Hebelarme der Aufhänge-Winkelhebel gegenüber der vertikalen Zugrichtung des Last-Hubgerätes etwas seitenversetzt sind. Dadurch tritt beim Einsetzen der Zugbelastung sofort ein Vorschwenken der den Spannmechanismus bildenden Hebelarme ein. Im Zuge der Querverlagerung der Aufhängelasche zur Vertikalebene der Schwerpunkt lage hin erfolgt dann durch den Spann-Winkelhebel die Gegensteuerung der Steuerlaschen und damit ein Einschwenken dieser Steuerlaschen zur Horizontallage hin, wobei sich die Aufhängelasche mit ihren Gelenkpunkten in stärkerem Maße in Richtung auf die Vertikalebene des Gesamtschwerpunktes von Last und Gabel verschiebt.
  • In der Zeichnung ist ein Palettengreifer mit einem einstellbaren Aufhänge- und Spannmechanismus veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt die Greifgabel mit dem kopfseitig angeordneten Mechanismus in Seitenansicht, Fig. 2 zeigt die Greifgabel gemäß Fig. 1 in Draufsicht, teilweise in horizontalem Schnitt, Fig. 3 zeigt die Greifgabel gemäß Fig. 1 von der Vorderseite her, Fig. 4 und 5 zeigen den Einstell- und Spannmechanismus in zwei Stellungen, und zwar in Fig. 4 in unbelastetem und in Fig. 5 in belastetem Zustand.
  • Bei dem Falettengreifer weist die an einem nur angedeuteten Last-Hubgerät 1 aufgehängte Gabel 2 U-förmige Seitenteile 3 auf, die durch drei traversenartig angeordnete Querachsen 4, 5 und 6 fest bzw. starr verbunden sind. Bei beiden Seitenteilen bilden die unteren horizontalen Gabelzinken die Tragarme 7, welche die angedeutete Palette 8 untergreifen. Die oberen horizontalen Zinken bilden Lagerarme 9 für die Querachse 6. Diese Querachse 6 ist an den zur offenen Gabelseite gerichteten Enden der Lagerarme vorgesehen und dient in der nachstehend beschriebenen Weise als Träger eines Hebegeschirrs, das sowohl der veränderten Lage des Schwerpunktes inerseits bei unbelasteter Gabel, andererseits bei belasteter Gabel - als auch dem sicheren Festhalten der Last durch einen am Kopfende der Gabel vorgesehenen plattenartigen Niederhalter 10 Rechnung zu tragen hat.
  • Im Mittelabschnitt der selbst nicht drehbar gelagerten, als Aufhängeachse dienenden Querachse 6 ist ein Spann-Winkelhebelpaar 11 vertikal schwenkbar gelagert. Diese Spann-Winkelhebel 11 besitzen einen in der unbelasteten Stellung leicht abwärts geneigten, gegebenenfalls horizontalen, zum Gabelrücken 12 hin weisenden längeren Hebelarm 13 und einen kürzeren aufwärtsgerichteten Hebelarm 14. Das Ende der langen Hebelarme 13 befindet sich in dem vertikal oberhalb des Schwerpunktes 15 der Gabel liegenden Bereich. Die Enden der langen Hebelarme sind mit einem in der Grundform aus dreieckförmigen Platten bestehenden Steuer-Laschenpaar 16 mittels der kurzen quergerichteten Achse 17 gelenkig gekuppelt. Die Achse 17 ist entweder in den Steuerlaschen 16 oder den Enden der Hebelarme 13 in schräg zum Schwenkkreis gerichteten Langaugen 18 querbeweglich geführt. Die dreieckförmigen Steuerlaschen 16 besitzen außerdem zum Gabelrücken hin versetzt eine zweite Querachse 19 und an dem aufwärtsgerichteten Winkelbereich eine dritte Querachse 20, an welche eine Aufhängelasche bzw. ein Laschenpaar 21 angreift, die vom Last-Hubgerät 1 erfaßt wird bzw. mit diesem verbunden ist.
  • Die kürzeren Hebelarme 14 des Winkelhebelpaares 11 tragen in gelenkiger Anordnung, und zwar um Querachsen 22 schwenkbar, einen Federhaltebügel 23. Zwischen diesem Federhaltebügel 23 und einer Traverse 42 der unterhalb der Querachse 6 vertikal schwenkbar vorgesehenen langen, leicht winkelförmig gekrümmten, im wesentlichen horizontalgerichteten Druckhebeln 24, für den daran angehängten plattenartigen Niederhalter 10, ist eine verhältnismäßig weiche Druckfeder 25 (Feder mit flacher Charakteristik) eingespannt und durch die verschiebliche Stange 26 in ihrer Position gesichert. Das Druckhebelpaar 24 ist in der Nähe des Gabelrückens 12 auf der Querachse 5 vertikal schwenkbar gelagert. Im Bereich unterhalb der Querachse 6 ist der plattenartige Niederhalter 10 mittels kurzer Gelenklaschen 27 nahe der Knickstelle der Druckhebel aufgehängt.
  • Die grundsätzliche horizontale Lage des plattenartigen Niederhalters 10 wird aufrechterhalten mittels zylinderartiger Vertikalführungskörper 28. Mit der Niederhalterplatte verbunden sind stangenartige Führungskörper 29. Diese Verbindung kann eine begrenzte Vertikalverschwenkbarkeit aufweisen, derart, daß sich die Niederhalteplatte auf die Oberfläche der Last flächig auflegt. Die Gehäuse der Vertikalführungskörper 28 sind mit entsprechenden Büchsen 30 auf der Querachse 6 undrehbar befestigt.
  • Das zuvor genannte Spann-Winkelhebelpaar 11 ist zwischen einem Aufhänge-Winkelhebelpaar 31, 35 angeordnet. Die langen Hebelarme 31 sind nahezu gleichgerichtet zu den langen Hebelarmen 13 und am Ende mittels der Querachse 19 mit dem dreieckförmigen Steuerlaschenpaar 16 und den Aufhängelaschen 21 verbunden. Die Hebel 31 sind mittels Naben 32 drehbar auf der Querachse 6 gelagert und überbrücken mit Verbindungskörpern 33 die Büchsen 30 der Vertikalführungskörper 28, neben welchen wiederum Büchsen 34 vorgesehen sind, die die kurzen aufwärtsgerichteten Hebelarme 35 tragen. Diese Hebelarme 35 bilden mit den langen Hebelarmen 31 Winkelhebel aufgrund der starren Verbindung ihrer Büchsen über die Verbindungskörper 33. Die kurzen Hebelarme sind mit dachartig gekrümmten winkelförmigen Verbindungs-Laschenpaaren 36 an Zugfedern 37 angeschlossen, die mit dem anderen Ende unter Zwischenschaltung eines Verbindungsgliedes auf Querzapfen 38 oberseitig des Gabelrückens aufgehängt sind.
  • Bei der jeweils paarweisen Anordnung der Hebel sowie der sonstigen Teile des Hebegeschirrs weist die Krangabel mit Bezug auf die vertikale Mittelebene eine symmetrische Ausbildung auf.
  • Nachdem die Krangabel in der an sich bekannten Weise mit ihren unteren Tragarmen 7 unter die Palette geschoben ist, auf welcher eine paketierte Last 39 steht (Fig. 1), wird das Last-Hubgerät 1 betätigt. Die paketierte Last kann aus Holzkisten, Blechkisten, Verschlägen usw. bestehen. Bei Lasten gleicher Art und Verpackung sind Größen- bzw. Abmessungsdifferenzen nicht immer vermeidbar. Auch sind hinsichtlich der Lage des Schwerpunktes der Last Abweichungen möglich. Bei der unbelasteten Krangabel befindet sich der Schwerpunkt 15 näher dem Gabelrücken 12 als der Schwerpunkt 40 der paketierten Last.
  • Der gemeinsame Schwerpunkt für die Gabel und die Last kann etwa in dem in Fig. 1 angedeuteten Bereich 41 liegen.
  • Mittels des zuvor beschriebenen Hebegeschirrs wird nun folgender Arbeitsvorgang ausgeführt. Zieht das Last-Hubgerät 1 die Aufhängelasche 21 in Richtung des Pfeiles, dann werden die beiden Winkelhebelpaare 11 bzw. 31, 35 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise hochgeschwenkt. Dabei rückt der durch die Lasche 21 gebildete Aufhängepunkt in Richtung des Pfeiles x mehr oder weniger in den Bereich oberhalb der Aufhängeachse 6. Diese Verschwenkung und Seitenverlagerung des Aufhängepunktes geschieht gegen den Widerstand der starken Zugfedern 37, und zwar bezüglich des Maßes jeweils in Abhängigkeit von dem Gewicht der Last. Die Krangabel behält dabei ihre Grundstellung bei, d.h. die unteren Tragarme 7 behalten ihre horizontale Lage oder sie werden an den Spitzen leicht angehoben.
  • Gleich zu Anfang dieser gewichtsbedingten Seitenverlegung der Aufhängelasche wird über das dreieckförmige Steuerlaschenpaar 16 das Hebelpaar 11 hochgeschwenkt. Die kurzen Hebelarme 14 schwenken abwärts und belasten die Druckfeder 25.
  • Dabei wird das Druckhebelpaar 24 um den von der Achse 5 gebildeten Schwenkpunkt vertikal abwärts bewegt. Infolge der Vertikalführung in den Führungskörpern 28 bewegt sich der plattenartige Niederhalter 10 auf die Oberseite der Last 39 zu. Die Last wird eingespannt. Im Augenblick des Einspannens der Last ist das Einpendeln der Aufhängelaschen 21 in die vom Schwerpunkt der Gesamtlast abhängige Stellung noch im Gange, d.h. nicht abgeschlossen. Bei der nun noch erfolgenden Schwenkbewegung des Hebelpaares 13, 14 wird die Feder 25 mehr oder weniger zusammengepreßt. Unter dem Widerstand der Feder 25 schwenken die dreieckförmigen Steuerlaschen 16 um die Querachse 19 an den End'en der Hebelarme 31. Die Aufhängelaschen 21 werden dabei lastabhängig um ein entsprechendes Maß vor die Hebelarme 31 geschwenkt und nehmen dabei eine günstigere Lage zur Aufhängeachse 6 ein als die Achse 19 an den Hebelenden 31. Bei der federnden Einspannung der Last wird letztere auch bei Abweichungen des Höhenmaßes der Last sicher festgehalten. Die eintretende begrenzte Relativbewegung zwischen den Hebelarmpaaren 13 und 31 führt zu einer zusätzlichen Schwenkbewegung des dreieckförmigen Laschenpaares 16. Dabei kann sich die Querachse 17 in den Langaugen 18 verschieben, so daß keine Blockierung der Bewegungen eintritt.
  • Die Zugfedern 37 und die Druckfedern 25 können auch durch Federelemente pneumatischer oder hydraulischer Art ersetzt sein,

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Greif er für paketierte Lasten, bei dem die an einem Last-Hubgerät hängende Greifgabel zwei durch Ouerelemente verbundene U-förmige Seitenteile besitzt und diese unter eine Palette bzw. die Last einschiebbare horizontale Tragarme und dazu gleichgerichtet obere Lagerarme mit gelenkigem Anschluß eines gegen Federkraft schwerpunkteinstellbaren Hebegeschirrs aufweisen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Gabeloberteil in Kombination ein Hebegeschirr mit die Verbindung zwischen Last-Hubgerät (1) und Gabel (2) bildenden, vertikal schwenkbar gelagerten Aufhänge-Winkelhebeln (31, 35), insbesondere Winkelhebelpaaren, aufweist, die sich selbsttätig auf eine bei Belastung eintretende Schwerpunkt änderung einstellen und einen von dem Hebegeschirr wirkungsabhängigen und dazu ebenfalls über Spann-Winkelhebel (13, 14) und mindestens ein elastisches Zwischenglied (25) gesteuerten, gegen die Lastoberseite federnd verspannbaren Niederhalter (10) besitzt.
  2. 2. Greifer nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Aufhänge-Winkelhebel (31, 35) des Hebegeschirrs und die der Lasteinspannung dienenden Winkelhebel (13, 14) für den Niederhalter (10) eine gemeinsame Schwenkachse (6) als Aufhängeachse besitzen, die vorzugsweise von der in den vorderen Enden der Lagerarme (9) der Gabel (2) befestigten Querachse gebildet ist.
  3. 3. Greifer nach Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß beide Winkelhebelpaare (13, 14 und 31, 35) je einen langen, in der Ausgangsstellung etwa horizontal, insbesondere leicht geneigten, Hebelarm (13 bzw.
    31) und je einen kurzen aufwärtsgerichteten Hebelarm (14 bzw.
    35) aufweisen und daß die langen Hebelarme (13, 31) beider Paare über mindestens ein als Steuerlasche (16) ausgebildetes Zwischenglied mit der Aufhängelasche (21) verbunden sind, während die kurzen Hebelarme (35) der Winkelhebel des Hebegeschirrs von im Bereich des Gabelrückens (12) eingehängten Zugfedern (37) gegen die Zugkraft der Aufhängelasche belastet sind und die kurzen Hebelarme (14) des anderen Winkelhebelpaares (11) gegen eine z.B. mittelbar auf dem Niederhalter (10) abgestützte Druckfeder (25) verspannt sind.
  4. 4. Greifer nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß zwischen den kurzen Hebelarmen (35) der Winkelhebel des Hebegeschirrs und den mit dem Gabelrücken (12) verbundenen Zugfedern (37) winkel- bzw. bogenförmig gewölbte Laschenpaare (36)als in der Belastungsstellung des Geschirrs die quergerichtete Aufhängeachse (6) oberseitig umfassende Verbindungslaschen vorgesehen sind.
  5. 5. Greifer nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die kurzen Hebelarme (35) der Winkelhebel des Hebegeschirrs in axialem Abstand von den langen Hebelarmen (31) auf der quergerichteten Aufhängeachse (6) angeordnet sind und daß ihre Naben bzw. Büchsen (32 und 34) durch einen brückenartigen Verbindungskörper (33) sowohl distanziert als auch gekuppelt sind.
  6. 6. Greifer nach Anspruch 1 bzw. einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der plattenartige Niederhalter (iO) an insbesondere aufwärts gekrümmten Druckhebeln (24) mit kurzen Gelenklaschen (27) aufgehängt ist, wobei die Druckhebel an dem Gabelrücken (12) auf einer Querachse (5) vertikal schwenkbar gelagert sind, während die vorderen aufwärts geneigten Enden durch eine als Widerlager für die Druckfeder (25) für den Niederhalter ausgebildete Traverse (42) verbunden sind.
  7. 7. Greifer nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der plattenartige Niederhalter (10) in seinem mittleren Bereich vertikalgerichtete stangenförmige Führungskörper (29) - gegebenenfalls begrenzt gelenkig befestigt - trägt, die in Vertikalführungskörpern (28) verschieblich gelagert sind, die mittels ihrer Halterung dienenden Büchsen (30) undrehbar an der quergerichteten Aufhängeachse (6) befestigt sind.
  8. 8. Greifer nach Ansprüchen 5 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t , daß die Büchsen (30) der Vertikalführungskörper (28) zwischen den distanzierten Naben bzw.
    Büchsen (32, 34) der Hebelarme (31, 35) der Winkelhebel des Hebegeschirrs angeordnet sind.
  9. 9. Greifer nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die langen Hebelarme (13, 31) beider Winkelhebelpaare (11 bzw. 31, 35) und die Aufhängelaschen (21) des Hebegeschirrs durch etwa rechtwinkelig-dreieckförmige Steuerlaschen (16) bzw. entsprechende Plattenpaare verbunden sind, wobei die für den Anschluß der langen Winkelhebel und der Aufhängelaschen vorgesehenen drei Querachsen (17, 19, 20) in den drei Winkelbereichen der Lasche zueinander versetzt angeordnet sind und die Querachse (17) für die langen Hebel der den Niederhalter steuernden Spann-Winkelhebel in schräggestellten Langaugen (18) verschieblich gelagert ist.
  10. 10. Greifer nach Anspruch 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Querachsen (17 und 19) der langen Hebel (13, 31) der beiden Winkelhebelpaare in Längsrichtung der Lagerarme (9) der Gabel (2) seitenversetzt vorgesehen sind und daß die Querachse (20) für die Aufhängelasche (21) in einem aufwärtsgerichteten spitzen Bereich der dreieckförmigen Steuerlaschen (16) angeordnet ist.
  11. 11. Greifer nach Ansprüchen 2 und 3 bzw. einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei dem durch die Aufhängelaschen (21) bewirkten Hochschwenken der langen Hebelarme (13, 31) beider Winkelhebelpaare die federnde Einspannung der Last durch den Niederhalter (10) beschleunigt eintritt und daß unter dem Widerstand der Druckfeder (25) von dem Spann-Winkelhebelpaar (11) des Niederhalters (10) die dreieckförmigen Steuerlaschen (16) vorwärts bis in eine etwa horizontale Lage geschwenkt und die Aufhängelaschen (21) vor die langen Hebelarme (31) der Winkelhebel des Aufhängegeschirrs bewegt werden.
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