DE2217273A1 - Auslösende Skibindung für den Abfahrtslauf - Google Patents
Auslösende Skibindung für den AbfahrtslaufInfo
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/086—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings using parts which are fixed on the shoe of the user and are releasable from the ski binding
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Patentanwälte Hg/K
5C6 Rsfrath bei Köln
Frankenforstar Straße 137
Frankenforstar Straße 137
Richard G. Spademan Belmont, California (V.St.A.)
11 Auslösende Skibindung für den Abfahrtslauf »
Die Erfindung betrifft eine auslösende Skibindung für den Abfahrtslauf.
Es sind auslösende Skibindungen für den Abfahrtslauf bekannt, bei denen der Skistiefel nur durch seitlich der
Stiefelsohle zwischen Absatz und Ballen angreifende Elemente gegen alle Bewegungen, nämlich gegen Längs-, Seiten- und Drehbewegungen
sowie Absatzabhebebewegungen beim Überschreiten einer vorbestimmten Kraft auslösbar mit dem Ski verbunden ist.
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Es wurde Jedoch festgestellt, daß es oft schwer ist, wegen des geringen Abstandes der verwendeten Angriffsflächen eine gute
mechanische Stabilität zu erreichen, um den Unterschiedlichen Bewegungen des Skistiefels zu widerstehen. Ferner war es bei
der bekannten Skibindung häufig möglich, daß während des Anbringens Fehlausrichtungen auftraten, die die Wirkung der bekannten
Bindung bei ihrer Benutzung beeinträchtigten.
Die Erfindung bezweckt, eine auslösende Skibindung für den Abfahrtslauf
zu schaffen, die die Nachteile der bekannten beseitigt und diese insofern verbessert, als die Skioberfläche
noch mehr von hervorspringenden Teilen befreit wird.
Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß eine in ihrer Kraft einstellbare Federstrammervorrichtung an bzw.
in der Sohle des Skistiefels untergebracht ist und mit einer fest mit dem Ski verbundenen Platte auslösbar zusammenwirkt.
Durch die Anordnung des Hauptteiles der Bindung an bzw. in der Stiefelsohle werden die Kosten für die Ausrüstung verringert,
da für unterschiedliche Ski dieselben Stiefel benutzt werden können, ohne daß es erforderlich ist mehrere Skibindungen anzuschaffen
oder eine Bindung mehrmals zu installieren, was zu Fehlausrichtungen führen kann.
Bei einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Skibindung ist ein Hebel neben einem sich in Längsrichtung erstreckenden
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und an einem Ende unter der Wirkung einer Feder stehenden Befestigungsstreifen angeordnet, dessen anderes Ende keilförmig
gestaltet ist. Dieses keilförmige Ende wirkt mit einer entsprechend keilförmig gestalteten Fläche dss Hebels derart zusammen, daß bei einer Bewegung des Befestigungsstreifens eine
äußere Kante des Hebels gegen einen entsprechenden Teil einer festen mit dem Ski verbundenen Platte gelegt wird.
Bei einer anderen Ausführungsform ist eine fest mit dem Ski verbundene Platte mit einer schrägen Paßfläche versehen, die
mit einer entsprechend schräg geformten Platte zusammenwirkt, die mit einem unter der Wirkung einer Feder stehenden Hebel
gekuppelt ist, der um eine quer zum Ski und zum Skistiefel verlaufenen Achse drehbar ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Skibindung umfaßt zwei gegen die Kraft einer Feder zusammendrückbaren
Kolben, die quer zum Ski angeordnet sind und mit zwei sich vertikal erstreckenden Seitenteilen der fest vom Ski getragenen
Platte zusammenwirken.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Skibindung besteht darin,
daß eine mechanische Instabilität unmöglich ist, wie sie bei der bekannten nur seitlich mit der Skisohle zusammenwirkenden
Skibindung auftreten konnte, und daß der Hauptteil der Bindung an bzw. in der Sohle des Skistiefels angeordnet ist.
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In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen
auslösenden Skibindung für den Abfahrtslauf dargestellt. In dieser Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teiles eines Skistiefels,
der durch die erfindungsgeinäße Bindung an einem Ski befestigt ist;
Fig. 2 eine Ansicht von unten auf die am Ski zu befestigende
Platte und die Skibindung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Vorderansicht der Skibindung nach Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Skibindung nach Fig. 1,
wobei der Skistiefel nicht dargestellt ist;
Fig. 5 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht von unten auf die am Ski zu befestigende Platte, die durch
Auftreten einer Drehkraft des Skistiefels ausgelöst ist;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Skibindung nach Fig. 1, die durch die Wirkung einer Absatzabhebekraft des
Skistiefels ausgelöst ist;
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Fig. 7 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Auslöseskibindung;
Fig. 7A einen Schnitt nach der Linie 7A-7A in- Fig. 7;
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 in Fig. 7;
Fig. 9 einen Querschnitt durch die Skibindung nach Fig. 7j
Fig.io eine zum Teil aufgebrochen dargestellte Seitenansicht
eines weiteren Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen auslösenden Skibindung;
Fig.11 einen durch die Drehachse verlaufenden Längsschnitt
durch die Skibindung nach Fig. 1o;
Fig.12 einen Querschnitt durch die Skibindung nach Fig. 11 und
Fig.12A einen vergrößerten Querschnitt durch die Rasteinrichtung dieses Ausführungsbeispieles der
Skibindung.
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Bei dem in Fig. 1 bis 6 dargestellten AusfUhrungsbeispiel umfassen
die sich bewegenden Teile der Skibindung einen Federstrammer-Hebelmechanismus 1, der in der Sohle 2 des Skistiefels
3 angeordnet ist. Eine den Hebelmechanismus 1 tragende Platte
4 ist in die untere Fläche der Sohle 2 des Skistiefels 3 eingelassen
und liegt auf einer Platte oder einem Glied 49 auf, das
an der Oberfläche des Ski 5 befestigt ist. Die Platte 49 umfaßt zwei Klemmbacken 5o, die mit dem Hebelmechanismus 1 zusammenwirken
derart, daß der Skistiefel 3 sowohl Längs-, Seiten- und Drehbewegungen sowie Absatzabhebebewegungen relativ zum
Ski 5 widersteht. Die Klemmbacken 5o sind etwas hinter dem Angriffspunkt der Absatzabhebekraft des Skistiefels angeordnet,
wobei dieser Punkt um einen Betrag hinter der Spitze des Skistiefels liegt, der von der Flexibilität der Sohle abhängt.
Bei der üblichen Skistiefelkonstruktion liegt dieser Punkt etwa in der Nähe des Ballen des Fußes. Bei völlig starr gesohlten
Skistiefeln liegt dieser Punkt in der Nähe der Spitze.
Die Platte 49 weist mehrere Löcher 49' auf, die zum Durchtritt
von Schrauben zur Plattenbefestigung an der Oberseite des Ski
5 dienen. Die Enden der Platte 49 überragen die Seiten der Skistiefelsohle rechtwinklig und tragen die sich vertikal erstreckenden
Klemmbacken 5o, die im allgemeinen symmetrisch zur Querachse des Skistiefels 3 sind.
Jede Klemmbacke 5° ist aufrechtstehend fest neben zwei Armen
oder Hebeln 12 angeordnet» die einen Teil des Hebelmechanismus
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1 bilden. Jeder Hebel 12 ist oberhalb der Platte 4 angeordnet und schwenkbar parallel zu dieser Platte durch vertikale Nieten
oder Stifte 13 angelenkt. Die Hebel 12 werden um die Stifte 13
einwärts oder auswärts gegen die Klemmbacken 5ο durch einen
Befestigungsstreifen 51 verschwenkt, dessen eines Ende mit einer
Federstrammervorrichtung 7 verbunden ist. Die Platte 4 weist einen sich aufwärts erstreckenden Rand 41 auf, die die Oberfläche
der Platte 4 in einem Abstand von der Sohle des Skistiefels trägt, daß zur Bewegung der Hebel 12 und des Befestigungsstreifens
51 genügend Raum vorhanden ist.
Der Befestigungsstreifen 51 weist zwei aufwärts gerichtete Augen 21 auf, die sich durch einen Schlitz 22 in der Platte 4
aufwärtserstrecken. Die Augen 21 tragen fest eine Schwenkachse 23. Ein Stab 24 der Federstrammenvorrichtung 7 ist schwenkbar
auf der Achse 23 gelagert. Von der Platte 4 aus erstrecken sich zwei Laschen 25 aufwärts beiderseits des Befestigungsstre: fens
51 parallel zu diesem. Eine Einstellmutter 26 ist auf das freie Ende des Stabes 24 aufgeschraubt und hält eine Unterlagscheibe
27 gleitend gegen die rückseitige Fläche der aufwärtsgerichteten Laschen 25 durch eine Schraubenfeder 28, die zwischen der Einstellmutter
26 und der Unterlagscheibe 27 angeordnet ist. Die Mantelfläche des Stabeas 24 kann mit in der Zeichnung nicht
dargestellten Gradmarkierungen versehen sein, die, wenn sie mit einer Einstellmarke 61 auf der Mutter übereinstimmen, das
Maß für die Auslösekraft der Skibindung angeben können. Wie der
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Zeichnung entnommen werden kann, ist das hintere Ende der Augen 25 gekrümmt ausgebildet und dient als Führung zum
manuellen Verschwenken des Stabes 24 aus der Klemmstellung in die Auslösestellung, die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet
ist.
Der Fig. 4 ist zu entnehmen, daß sich die Hebel 12 durch Öffnungen 31 im aufwärtsgerichteten Rand 4' der Platte 4 erstrecken.
Die Auswärtsbewegung der Hebel 12 um die Stifte ist durch Anschlagen der Hebel 12 an den Rand 41 am hinteren
Ende der Öffnungen 31 begrenzt. Einwärtsgerichtete,von den Hebeln 12 getragene Zungenteile 32,stabilisieren die Hebel
zwischen der Platte 4 und der Stiefelsohle 2, wenn sich die Hebel in ihrer maximalen Auswärtsstellung befinden. Jeder Hebel
12 weist ferner eine sich vorwärts, auswärts erstreckende schräge Fläche 58 auf, die mit einer kommplementär schrägliegenden Fläche 52 am vorderen Ende des Befestigungsstreifens
51 zusammenwirkt. Zapfen 35 und 36 springen von der oberen Fläche der Platte 4 vor und durchdringen Schlitze 37 und 38
im Befestigungsstreifen 51, um eine Längsführung für den Streifen relativ zur Platte 4 zu bilden. Die Schraubenfeder 28, die
über die Schwenkachse 23 und die Augen 21 die Schrägflächen
52 gegen die schrägen Flächen 58 der Hebel 12 zieht, bewirkt ein Auswärtsschwenken der Arme 12 durch die Keilwirkung der
zusammenwirkenden Flächen 58 und 52.
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Die Gestaltung der Klemmbacken 5o an der Platte 49 ist aus Fig. 3 und 5 zu ersehen. Die Klemmbacken 5o sind mit einwärts
gerichteten Bogen derart gestaltet, daß der Bereich 41 der
Klemmbaken 5o oberhalb der Platte 4 aufwärts und auswärts gerichtet ist, während der Bereich 42, an dem die Hebel 12
angreifen, aufwärts und einwärts gerichtet ist. Wie Fig. 5 zeigt, sind die auswärtigen Ränder der Klemmbacken 5o mit einwärts
konvex gekrümmten Eingriffsbereichen 53 versehen, die zu einer Querachse des Ski 5 symmetrisch angeordnet sind und
in konkave Aufnahmebereiche 6o an den Hebeln 12 eingreifen.
Die beiden Eingriffsbereiche 43 sind tangential durch eine gerade Oberfläche 44 verbunden.
Um den Ski 5 anzulegen, wird die Federstrammervorrichtung 7 durch Schwenken des Stabes 24 entgegen dem Uhrzeigersinn, wie
dies in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist, gelöst. Die Keilflächen 52 des Befestigungsstreifens 51 werden dadurch von
den schrägen Flächen 58 der Hebel 12 abgehoben, wordurch die Hebel 12 um die Stifte 13 einwärts zu schwenken vermögen. Der
Skistiefel 3 wird dann mit den Aufnahmebereichen 6o zwischen die aufwärts gerichteten Teile 41 der Klemmbacken 5o gebracht.
Die auswärts gebogene Gestaltung der Backenteile 41 erleichtert das Einsetzen der Hebel 12. Danach liegt der Skistiefel mit
seiner Sohle 2 auf der Platte 49 auf. Nun wird die Federstrammervorrichtung 7 durch Rückschwenkea des Stabes 24 im
Uhrzeigersinn in die in Fig. 1 dargestellte Lage gespannt. Da~
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bei drückt die Feder 28 die Keilflächen 52 gegen die schrägen Flächen 58 und legt die Hebel gegen die Klemmbacken 5o, wie
dies in Fig. 1, 2, 3 und 4 veranschaulicht ist. Durch die öffnung 25' in den Laschen 25 kann ein Klipp oder dergleichen
(nicht dargestellt) eingefügt werden, so daß ein ungewolltes Aufwärtsbewegen des Stabes 24 verhindert ist. Der Skistiefel 3
bleibt nun fest auf dem Ski 5 entweder bis er vom Skiläufer durch manuelles Verschwenken der Federstrammervorrichtung 7 gelöst
wird, oder bis bei einem drohenden Fall genügend Kraft auf die auslösende Skibindung übertragen wird, um ein Sicherheitslösen
in der nachbeschriebenen Weise zu bewirken.
Bei aufgesetztem Skistiefel werden Längs-, Seiten- und Drehbewegungen
des Skistiefels 3 durch die Anlage der Aufnahmebereiche 6o der Hebel 12 in den Eingriffsbereichen 43 der Klemmbacken
überwunden. Ferner widersteht die Bindung Absatzabhebebewegungen durch die Tatsache, daß jedes Anheben der Platte 4
entlang der einwärts geneigten Flächen 42 der Klemmbacken 5o die Reibung zwischen der Platte und den geneigten Oberflächen
ansteigen läßt. Wird eine genügend große Kraft vom Skistiefel auf die Bindung übertragen, übertragen auch die Hebel 12 eine
ausreichend große vorwärts gerichtete Kraft auf den Verbindungsstreifen 51 über die Schräg- und Keilflächen 58, 52, um die
Kraft der Feder 28 zu überwinden. Diese Federkraft kann zur Anpassung an gewünschte Bedingungen durch Verstellen der Mutter
26 eingestellt werden. Ferner wird hervorgehoben, daß die Größe
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der längsgerichteten Kraft, die zum Auslösen erforderlich ist,
durch das Verhältnis der Länge der gekrümmten Eingriffsbereiche 43 der Klemmbacken 5o zur Länge der Verbindungsfläche 44 der
Klemmbacken bestimmt ist; diese Kraft ändert sich also direkt mit der Größe des besagten Verhältnisses.
Wird eine die gewünschte Kraft übersteigende Drehkraft vom
Skistiefel auf die Bindung übertragen, gleiten die Aufnahmebereiche 60 der Hebel 12 über die Eingriffsbereiche 43 der Klemmbacken
entgegen der Wirkung der Feder 28, wobei die Platte 4 vom Ski abspringt, wie dies Fig. 5 zeigt. Wenn eine übermäßige
Absatzabhebekraft vom Skistiefel auf die Bindung übertragen wird, gleiten die Aufnahmebereiche 60 über die einwärts gerichteten
Flächen 42 der Klemmbacken 5o, ebenfalls entgegen der Wirkung der Feder 28, wodurch die Platte 4 vom Ski freikommt,
wie dies Fig. 6 zeigt.
In Fig. 7 bis 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eine?
erfindungsgemäßen auslösenden Skibindung für den Abfahrtslauf dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel umfaßt ein Skistiefel
I00 ein Oberteil Ιοί und eine Sohle 1o2 und ist lösbar
durch eine auslösende Skibindung 1o4 mit einem Ski 1o3 verbunden. Die Skibindung 1o4 umfaßt eine in der Sohle des Skistiefels
angeordnete Kolbeneinheit 113 und eine U-förmig gestaltete Platte 1o5, die durch Schrauben 115 mit dem Ski 1o3 verbunden
ist. Diese Platte wirkt mit der Kolbeneinheit 113 zusammen, um
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Längs-, Seiten- und Drehbewegungen sowie Absatzabhebebewegungen des Skistiefels relativ zum Ski lösbar zu widerstehen. Die Sohle
1o2 des Skistiefels 1oo ist durchbohrt oder in anderer Weise zur Aufnahme der Kolbeneinheit 113 vorbereitet. Die Kolbeneinheit
113 umfaßt ein teilweise mit Innengewinde versehenes Rohr 1o8, das in die Bohrung der Sohle 1o2 eingesetzt und dort verklebt
ist. Das Innengewinde des Rohres 1o8 erstreckt sich etwa über das mittlere Drittel des Rohres und dient zum Einschrauben
von Stopfen 1o9. Die Länge des Gewindes hängt von der Größe des gewünschten Einstellbereiches ab. Die Kolbeneinheit 113
umfaßt ferner zwei im Rohr liegende Federn 11o und zwei Eingriff szapf en 111, die mit äußeren Schlitzen 112 versehen sind.
Die inneren Oberflächen der geschlitzten Eingriffszapfen sind fest mit den äußeren Enden der Federn 11o verbunden, deren
innere Enden fest mit den benachbarten Enden der Gewindestopfen verbunden sind. Der äußere Durchmesser der geschlitzten Eingriff
szapf en 111 und der Federn 11o ist etwas kleiner, als der innere Durchmesser des Rohres 1o8, um ein freies Umlaufen zu
ermöglichen, wenn die Kolbeneinheit 113 eingestellt wird, um die geschlitzten Eingriffszapfen 111 um einen gewünschten Betrag
über die Ränder der Sohle 1o2 hervorragen zu lassen. Die Schlitze 112 in den Eingriffszapfen 111 sind so bemessen, daß
sie geeignet sind, eine Münze oder einen Schraubenzieher aufzunehmen. Durch Verdrehen der Eingriffszapfen 111 werden die
Gewindestopfen 1o9 einwärts oder auswärts im Gewinde geschraubt in Abhängigkeit von der Drehrichtung, um die gewünschte Feder-
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Vorspannung einzustellen, wenn die Bindung 1o4 zusammengefügt
ist. In der Zeichnung nicht dargestellte Marken in der Oberfläche der geschlitzten Eingriffszapfen 111 können das Einstellen
der gewünschten Federvorspannung erleichtern.
In Fig. 9 der Zeichnung ist die U-förmig gestaltete Platte 1o5 der Bindung 1o4 klar zu erkennen. Diese Platte umfaßt zwei im
Abstand voneinander liegende, aufwärts gerichtete, Glieder 114, die je einen unteren einwärts gerichteten Teil 1o6 und einen
oberen auswärts gerichteten Teil 1o7 umfassen. Der untere einwärts gerichtete Teil 1o6 jedes Gliedes 114 ist mit einer konkav
gekrümmten Fläche 116 versehen, die zur Aufnahme eines geschlitzten Eingriffszapfens 111 dient, wenn die Bindung 1o4
zusammengefügt ist. Die äußeren Oberflächen der geschlitzten Eingriffszapfen sind entsprechend der konkaven Krümmung der
Oberfläche 1o7 des Gliedes 114 kugelförmig gestaltet. Die Länge der oberen Teile 1o7 der Glieder 114 ist etwas größer und der
Winkel der Auswärtsneigung ist geringer, als die Länge und der Winkel der einwärts gerichteten Teile 1o6, um das Einsetzen der
Kolbeneinheit 113 in die U-förmig gestaltete Platte 1o5 zu erleichtern. Das dae Einsetzen und Herausnehmen des Skistiefels,
also das Einsetzen der Kolbeneinheit 113 der Bindung 1o4 in die Skiplatte 1o5 wird durch Einsteigen in die Skiplatte von
einer Seite zur anderen derart ausgeführt, daß einer der Eingriff szapfen 111 in eine der konkav gekrümmten Flächen 116
des einwärts geneigten Teiles 1o6 der Skiplatte eingesetzt wird
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und dann die andere Seite des Skistiefels und der andere Eingriff szapfen 111 fest gegen den abwärts und auswärts geneigten
Teil 1o7 der Skiplatte 1o5 gepreßt wird. Der Vorteil der größeren Länge und des geringeren Winkels des Teiles 1o7 der
Skiplatte 1o5 in Verbindung mit der Tatsache, daß durch Anlegen des anderen Skistiefels oder Ski gegen den vorderen Teil des
zu lösenden oder anzulegenden Ski der Eingriffszapfen 111 in die eingerastete Stellung gepreßt werden kann, kann dabei gut
ausgenutzt werden. Unter normalen Skilaufbedingungen ist die Hebelkraft, die zum Auslösen der Skibindung, also zum Abheben
des Skistiefels vom Ski, erforderlich ist, ist in dieser Art ungewöhnlich.
Wenn die Eingriffszapfen 111 abwärts gedrückt werden, ermöglichen die Druckfedern 11o ein Einwärtsbewegen der Eingriffszapfen bis
der Skistiefel 1oo sicher in den Teilen 1o6 der Skiplatte 1o5 eingerastet ist. Längs-, Seiten- und Drehbewegungen sowie Absatzabhebebewegungen
zwischen dem Skistiefel und dem Ski werden durch die Bindung 1o4 überwunden, bis ein Sicherheitsauslösen
durch eine Kraft bewirkt wird, die den Druck der Federn 11o übersteigt und eine Einwärtsbewegung der Eingriffszapfen 111
und deren Trennung von der Skiplatte 1o5 ermöglicht.
In Fig. 1o bis 12, in denen der Absatzteil eines Skistiefels
veranschaulicht ist, ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
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erfindungsgemaßen Skibindung dargestellt. Ein Skistiefel, der
einen Oberteil 2o1 und eine Sohle 2o2 umfaßt ist durch eine Auslösebindung 2o4 mit einem Ski 2o3 verbunden. Die auslösende
Skibindung 2o4 umfaßt eine in der Sohle angeordnete Federstrammer·
einheit 22o und eine am Ski befestigte Platte 2o5. Die Platte 2o5 ist mit einer gekrümmten Schrägfläche 2o6 versehen, die
mit einer entsprechend gekrümmten schrägen Fläche 2o7 eines Schwenkstückes 216 zusammenwirkt, das einen Teil der in der
Sohle angeordneten FederStrammereinheit 22o bildet. Die Schrägfläche
2o6 der Skiplatte 2o5 hat oben einen breiteren Rand als den unteren, wie der Fig. 1o und 11 zu entnehmen ist, derart,
daß die schräge Fläche ZoI des Schwenkstückes 216 ein Festlegen
des Skistiefel am Ski bewirkt, wenn die Auslösebindung 2o4 in Klemmstellung steht. Die Skiplatte 2o5 ist durch Schrauben
oder dergleichen mit dem Ski 2o3 verbunden.
Das Schwenkstück 216 der FederStrammereinheit 22o ist mit -iner
Schwenkachse 2o8 verbunden. Das Schwenkstück 216 und die Schwenkachse 2o8 sind in Buchsen 219 gelagert, die in den Seiten der
Stiefelsohle 2o2 befestigt sind. Eine Schraubenfeder 2o9 ist mit einem Ende an der Schwenkachse 2o8 und durch eine Verlängerung
213 mit dem anderen Ende an einem gerändelten Einstellknopf 21ο befestigt, der drehbar auf der Schwenkachse 2o8
angeordnet ist. Wie der Fig. 12A entnommen werden kann, ist der Einstellknopf 21 ο mit einem unter der Wirkung einer Feder
stehenden Knopf 212 versehen, der in mehrere komplementär ge-
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staltete Ausnehmungen 214 einer gelochten Platte 221 eingreifen kann, die an der Seite der Skistiefelsohle 2o2 angeordnet ist.
Die Platte 221 hat die Form einer Unterlagscheibe, um einen Zwischenraum für die Verlängerung 213 der Feder 2o9 zu schaffen,
wenn der Knopf 21ο gedreht wird, und dient ferner dazu, ein freies Umlaufen des Knopfes. 21ο zu verhindern, wenn dieser
eingestellt worden ist. Beim Drehen des Knopfes 21ο greift der
unter der Wirkung einer Feder stehende Knopf 212 nacheinander in die Ausnehmungen 214 in der Platte 221 ein, wodurch die
Spannung der Feder 2o9 und die Größe der Kraft eingestellt wird, bei der die Bindung 2o4 auslösen soll. Der Knopf 21ο wird durch
die Spannung der Feder gegen die Platte 221 gedrückt.
Das vordere Ende der am Ski befestigten Platte 2o5 ist mit
einer weiteren schrägen Verzahnung 217 versehen, die mit einem entsprechend schräg gestalteten Vorsprung 218 in Eingriff steht,
der in der Skistiefelsohle 2o2 derart angeordnet ist, daß die Skibindung Längs-, Seiten- und Drehbewegungen sowie Absatzabhebebewegungen
des Skistiefels relativ zum Ski widerstehen kann, bis die Auslösekraft überschritten wird. Zum Lösen und Befestigen
des Skistiefels am Ski ist ein Bedienungshebel 211 an dem dem Einstellknopf 21ο abgewandten Ende der Schwenkachse
2o8 angeordnet. Der Bedienungshebel 211 kann von Hand oder mit einem Skistock verschwenkt werden, der in eine Aushöhlung 215
eingesetzt wird, um das Schwenkstück 216 von der Skiplatte 5
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- 17 wegzuschwenken, wenn der Hebel niedergedrückt wird.
Die Skistiefelsohle 2o2 ist geschlitzt, gebohrt oder in anderer Weise vorbereitet worden, um die Einzelteile der Skibindung
2o4 aufnehmen zu können. Zusätzlich ist ein rechteckiger Mittelteil 222 ausgeschnitten worden. Der Ausschnitt erstreckt sich
vom schrägen Vorsprung 218 aus nach hinten bis zum Absatzteil der Sohle 2o2. Auf diese Weise bildet der hintere Teil des
Skistiefels keine VorSprünge, die der Voranbewegung des Stiefels parallel zur Oberfläche des Ski im Wege stehen, wenn die Bindung
ausgelöst hat. Dazu ist es erforderlich, daß die bei einem Fall auftretende Kraft die Kraft der Schraubenfeder 2o9 übersteigt,
so daß das Schwenkstück 216 zurück und aufwärts geschwenkt wird, wodurch die Skiplatte 2o5 vom Vorsprung 218 und
vom Schwenkstück 216 freigegeben wird.
Da für die vorbeschriebene Bindung keine zusätzliche Spitzenbefestigung
erforderlich ist, kann die Bindung 2o4 an jedem Punkt vor dem Ballen des Skistiefels und hinter dem Angriffspunkt
der Absatzabhebekraft angeordnet werden.
- 18 209846/0733
Claims (9)
- - 18 PatentansprücheΛ,} Auslösende Skibindung für den Abfahrtslauf mit Elementen; die nur zwischen dem Absatz und dem Ballen am Skistiefel angreifen und mit einer Federstrammervorrichtung zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Federstrammervorrichtung (7 bzw. 113 bzw. 22o) an bzw. in der Sohle (2 bzw. 1o2 bzw. 2o2) angeordnet ist und über Elemente (12 bzw. 111 bzw. 216) mit Klemmbacken (5o bzw. 114 bzw. 2o5 ) zusammenwirkt, die fest mit dem Ski verbunden sind.
- 2. Skibindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Klemmbacken (114), die sich zu beiden Seiten des Skistiefels (1oo) aufwärts erstrecken und je einen einwärts gerichteten Teil (Io6) zur Bildung eines Aufnahmebereiches (116) umfassen, der auslösbar mit den unter der Wirkung der Federstrammervorrichtung (113) stehenden Elementen (111) zusammenwirkt.
- 3. Skibindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federstrammervorrichtung (113) ein quer in der Sohle (1o2) des Skistiefels (1oo) befestigtes Rohr (1o8), einen mit dem Rohr in Verbindung stehenden Stopfen (1o9), einen weiteren außerhalb des Stopfens (Io9) verschiebbar im Rohr (1o8) gelagerten Ein-209846/0733 -19-griffszapfen (111) und eine fest mit den einander zugewandten Seiten des Stopfens (1o9) und des Zapfens (111) verbundene Feder (11o) umfaßt, die den weiteren Eingriffszapfen (111) gegen den Aufnahmebereich (116) der Klemmbacke (114) drückt.
- 4. Skibindung nach Anspruch 3f dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebereich (116) der Klemmbacke (114) konkav gestaltet ist und der weitere Eingriffszapfen (111) eine entsprechend kugelige Endfläche besitzt, die mit dem Aufnahmebereich (116) in Eingriff steht,
- 5. Skibindung nach Anspruch 1 bis 4, dadur ch gekennzeichnet, daß der weitere Eingriffszapfen (111) mit einem Einstellschlitz (112) versehen ist.
- 6. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das fest mit dem Ski (2o3) verbundene Element (2o5) eine erste sich abwärts erstreckende und vorwärts, einwärts gerichtete Schrägfläche (1o7) und eine zweite sich ebenfalls abwärts erstreckende, jedoch rückwärts, einwärts gerichtete schräge Fläche (217) umfaßt und daß das Element (2o5) zentral auf der oberen Fläche des Ski (2o3) angeordnet ist.- 2o -209846/0733- 2ο -
- 7. Skibindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder strainmervorrichtung (113) eine sich quer1zum Ski durch die Skistiefelsohle (2o2) hindurcherstreckende Schwenkachse (2o8) ein fest mit dieser Achse verbundenes Schwenkstück (216), das eine sich abwärts erstreckende und nach außen vorwärts gerichtete schräge Fläche (2o6) umfaßt, die mit der Schrägfläche (2o7) des fest vom Ski getragenen Elementes (2o5) zusammenwirkt, ein von der Schwenkachse (2o8) drehbar getragenen Einstellknopf (21o) und eine Feder (2o9) umfaßt, deren eines Ende fest mit der Achse und deren anderes Ende, die Schrägfläche (2o6) des Schwenkstückes gegen das vom Ski getragene Element drückend, fest mit dem Einstellknopf (21o) verbunden ist.
- 8. Skibindung nach Anspruch 5 bis 7t dadurch gekennzeichnet, daß die Federstrammervorrichtung (22o) ferner einen an dem dem Einstellknopf (21o) abgewandten Ende der Schwenkachse (2o8) angeordneten Hebel, eine neben dem Einstellknopf angeordnete Platte (221) mit mehreren Aussparungen (214), die koaxial zur Schwenkachse liegen, und mit einem unter der Wirkung einer Feder stehenden Knopf (22) zusammenwirken, der vom Einstellknopf (21o) getragen ist und diesen unter der Wirkung der Feder (2o9) in der vorgewählten Stellung festlegt.209846/0733 -21-
- 9. Bindung nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle"(2o2) des Skistiefels (2oi) eine nach rückwärts verlaufende Mittelnut (222) aufweist, deren vordere Begrenzungswand einen sich abwärts erstreckenden und rückwärts gerichteten schrägen Vorsprung (218) aufweist, der mit der schrägen Fläche (217) des vom Ski getragenen Elementes (2o5) zusammenwirkt.209846/0733Lee rseite
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Cited By (4)
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